Einmal

Francis sah sie in dem Augenblick, als er den Ballsaal betrat. Keine andere Frau bewegte sich so wie sie! Sein Herz setzte aus. Wie viele Schläge es verpasste, wusste er nicht. Es war wie damals. Es war, wie es immer gewesen war! Victoria war die einzige Frau die er liebte - die er jemals geliebt hatte. Victoria, seine Braut! Die, die er drei Tage vor seiner Hochzeit verloren hatte. Was war er für ein Idiot gewesen. - Denn da war eine andere! Erika! Er hatte gewusst, sie war verliebt in ihn, aber dass sie so weit gehen würde …

 

Sie hatte gelogen, hatte bezahlt dafür, dass man ihn betrunken machte. Sie hatte ihn abgeschleppt und war dann zu Victoria gegangen und hatte ihr erzählt, dass sie ein Kind bekäme - von ihm! Aber egal was sie auch getan hatte - er hatte mit ihr geschlafen! Es hatte sich herausgestellt, dass dies das Ende seines Lebens war. Victoria war verschwunden - spurlos - zwei Tage vor ihrer Hochzeit, und er hatte sie niemals wiedergesehen.

 

Und nun war sie wieder da! - Der ganze Saal leuchtete. Sie war einfach die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte. Sie hätte seine Frau sein können - sein müssen! Und da tanzte sie mit dem Bürgermeister, und er hatte das Gefühl, man habe sie gefesselt und geknebelt. Sie versuchte sich zurückzuhalten, aber er sah ihre Bewegungen, sah wie sie innehielt, abbrach mitten im Tanz, von ihrem Tanzpartner zu Fall gebracht. Die Beiden passten nicht zusammen. Verdammt, sie passte zu ihm - nur zu ihm.

 

Er sah sie an, erinnerte sich wieder, wie sexy er sie fand. Victoria trug ein enges, schwarzes Kleid. Es saß perfekt! Hochgeschlossen mit Stehkragen – rückenfrei - und an beiden Seiten geschlitzt bis hinauf zur Hüfte. Ihre Beine! Diese wundervollen, langen Beine! Francis bekam kaum noch Luft! - Ihre Netzstrümpfe endeten irgendwo im Unaussprechlichen - gut sichtbar unter dem Schlitz und aufreizend genug präsentiert durch ihre High Heels! Das lange Haar zu einem Knoten geschlungen - tief im Nacken und verziert mit einer einzigen roten Rose. Elegant, und dabei so heiß, dass er kaum wusste, wohin er schauen sollte.

 

Ihm wurde plötzlich bewusst: Genau so wollte er sie. Diese Chance würde er sich nicht entgehen lassen. Er ging weiter, lachte leise in sich hinein, und schritt übers Parkett auf sie zu. Er würde sich nicht abweisen lassen. Er musste sie in seine Arme nehmen, er musste mit ihr tanzen, sie spüren - ihre Einheit wieder fühlen. Wenn sie in seine Arme glitt, würde er es wissen. Verdammt, sie war für ihn auf dieser Welt!

 

Als sie sich drehte, sah sie ihn und blieb stehen wie angewurzelt - mitten auf der Tanzfläche. Francis! Und er kam auf sie zu. Sie ließ ihren Partner los.

Unmöglich! Es war schließlich der Bürgermeister. Egal! Es war ihr egal. Zuletzt hatte sie Francis zwei Tage vor ihrer geplanten Hochzeit gesehen - und dann war sie geflohen. Aber sie liebte ihn noch immer. Jetzt wusste sie es plötzlich wieder! Ihr Herz schmerzte.

Francis! Wie wunderbar er aussah! Wie zielstrebig er auf sie zukam. Sie konnte hier nicht ausweichen. Sie wollte hier nicht mehr ausweichen. Sie wollte mit ihm tanzen! Endlich wieder tanzen, denn beim Tanzen war es immer besonders schlimm! Wortlos ging sie zwei Schritte auf ihn zu und sank in seine Umarmung. Sie war zuhause! Endlich wieder zuhause!

 

Langsamer Walzer! Ihre Paradedisziplin. Sie schwebten übers Parkett wie in alten Zeiten. Dass zwischen damals und heute fünf Jahre - und zwei Ehen lagen - keiner hätte das bemerken können. Victoria schloss die Augen und ließ sich tragen von der Musik, von seinen Armen, die sie so lange geführt hatten. Sie schwebte, träumte sich ins Paradies, wo sie und er …

 

Nichts hatte sich verändert zwischen ihnen. Sie waren füreinander geschaffen. Sie hatte es immer gewusst. Warum hatte sie sich dieses Glück streitig machen lassen? Warum hatte sie nicht gekämpft? Egal! Jetzt würde sie genießen, was ihr das Schicksal zuspielte, jetzt würde sie es auskosten, ohne Rücksicht … Sie tanzten Tanz um Tanz, waren vertrauter denn je miteinander. Wie sehr ihre Bewegungen harmonierten, wie sie sich drehten, schwangen, schwebten, flogen sie - direkt in den Himmel. Die Spannung zwischen ihnen stieg. Mühsam verhaltene Leidenschaft. Victoria zitterte.

 

Ob er schon bemerkt hatte, dass sie unter diesem engen Kleid nicht viel trug? Dass sie eigentlich nackt in seinen Armen lag? Seine Hand war genau an der Stelle, wo sie hingehörte. Perfekte Tanzhaltung, aber sie wollte mehr, also verpasste sie den nächsten Schritt, prallte gegen ihn, hatte sich sofort gefangen und war schon wieder im Rhythmus. Und doch hatte dieser klitzekleine „Fehltritt“ genügt, ihn aufmerksam werden zu lassen. Seine Hand glitt langsam über ihren Rücken. Victoria wollte es nicht bemerken. Kein Büstenhalter! - „Nun mach schon!“ Ihre Gedanken schlugen Purzelbäume. Was wollte sie denn? Aber eigentlich wusste sie genau, was sie wollte! Sie wollte ihn! Seine Hand, die über ihren Po glitt, machte sie verrückt. Sie schmiegte sich in seine Arme und drängte sich noch dichter an ihn, legte ihre Wange an seine. Nein! Tanzhaltung war das nicht mehr, aber es fühlte sich so gut an! So sinnlich! Seine Hand umfasste ihre Pobacke - behutsam, so als erwarte er jeden Moment eine Ohrfeige, aber Victoria drängte ihm ihren Unterleib nur noch näher entgegen und leckte über sein Ohrläppchen.

 

Francis stöhnte. „Weißt du, was wir jetzt tun sollten?“ Victoria nickte. Natürlich wusste sie es. Das, was sie früher immer getan hatten, in solchen Situationen! Sie waren so glücklich gewesen, so verliebt und so geil! - Die anderen Turnierpaare hatten sie für verrückt erklärt, wenn sie in der Pause verschwanden. „Sex kostet euch die Kraft, die ihr später im Finale braucht!“, hatte ihr Trainer behauptet. Francis lachte nur darüber. Sie hatten immer gewonnen! Trotzdem!  

 

Hand in Hand verließen sie den Saal. Francis führte sie hinter die Halle. Nur wenige Autos standen hier in der Dunkelheit, aber sie sah die rote Corvette im Mondschein glänzen. Der Wagen war ihrer beider Faible gewesen! Das Verdeck stand offen. „Du hast sie noch!“, stellte Victoria fest und wollte einsteigen, aber er hielt sie fest, fasste sie um die Hüften und hob sie mit einem Schwung hinauf auf den Kofferraumdeckel. Dann zog er sie in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich. „Wie schön du bist!“, stöhnte er. Victoria küsste ihn begierig. Wie lange hatte sie nicht mehr empfunden, was sie jetzt fühlte? Schieres Verlangen! Pure Geilheit! Sie wollte ihn spüren! Endlich wieder Lust spüren! Seinen harten Schwanz, der sie immer, immer, immer so glücklich gemacht hatte.

 

„Und dein Mann?“ Victoria zuckte die Schultern. „Und deine Frau?“ Francis grinste. Sie waren Verbündete mit denselben Sehnsüchten - und sie würden es tun. Jetzt und hier. Francis fasste nach ihrem Kleid, zog es hoch und legte es ihr über die rechte Schulter. Fast bis zum Nabel entblößt saß sie nun vor ihm. Begierig ihre intimsten Geheimnisse zu betrachten, drängte er ihre Knie auseinander. Victorias Augen blitzten. Alles war wie damals. Sie lehnte sich nach hinten - schob ihm ihren Unterleib entgegen. Oh ja! Francis wollte sie! Und sie wollte ihn - außerdem hatten sie nicht einmal den Anflug eines schlechten Gewissens. Sie waren betrogen worden - alle beide, betrogen um ihr Glück. Nun würden sie sich revanchieren.

 

Seine Blicke streichelten sie. Was für wunderschöne Beine sie hatte. Und diese aufregenden Strümpfe! Er ging in die Knie, berührte zärtlich die nackte Stelle oberhalb. Stöhnend schloss er die Augen. Sie nur anzufassen war Seligkeit. Ihre Haut hatte ihn schon immer erregt. Kühl und glatt und so zärtlich unter seinen Fingern, aber sehen musste, wollte er sie auch. Nachdrücklich schob er ihre Beine auseinander. Großer Gott! Victoria war rasiert. Sein Penis zuckte.

 

So hatte er das noch niemals gesehen, ihr süßes Vötzchen, das er schon so oft vernascht hatte. Er kannte es in allen Situationen, hatte er geglaubt! Brav und züchtig, frisch gewaschen und im Zustand der Unschuld, genauso wie nach einer heißen Liebesnacht, als er vier Mal mit ihr geschlafen hatte. Ach was: geschlafen! Sie hatten gefickt, gevögelt - er hatte sie wie von Sinnen durchs ganze Haus gebumst! Und anschließend hatte er ihre wunde, strapazierte Muschi zärtlich saubergeleckt - hatte seine klebrigen Spuren auf ihrer geröteten Haut, in ihren lüsternen Tiefen beseitigt, und sie hatte wimmernd vor ihm gelegen und sich ihm völlig geschenkt. Unter seiner Zunge war sie zum siebten Mal gekommen in dieser einen Nacht. Er würde - er hatte es nie vergessen! Und nun gab es dazu eine Steigerung!

 

Der Anblick ihrer nackten Muschi fuhr ihm wie ein Blitzstrahl in den Unterleib, brachte ihn zum Sieden. Jetzt musste er! Flugs hatte er seine Härte befreit. Ihre leuchtenden Augen, ihre glänzenden Lippen zeigten ihm deutlich, wie erwünscht er war, aber nicht nur das. Auch andere Lippen schimmerten feucht und verlockend. So hatte er das noch nie gesehen. Zärtlich ließ er einen Finger dazwischengleiten, streichelte behutsam. Ihre glatte Feuchtigkeit, ihre Geilheit inspirierte ihn. Seine Fingerspitze verteilte diesen wundervollen Beweis ihrer Lust. Wie prall sich das anfühlte. Weich und fest zugleich. Victoria stöhnte und drängte sich ihm noch nachdrücklicher entgegen - und er nahm diese Einladung nur zu gerne an.

 

Langsam kam er näher, schnupperte genießerisch. Das Aroma ihrer Lust war einfach unvergleichlich. Schon dieser Duft machte ihn wild. Er erinnerte sich, wie sie ihm einmal - kurz vor einem Turnier - mit dem Finger eine warme Feuchtigkeit auf die Oberlippe gestrichen hatte … Er brauchte nur zu riechen und wusste, was es war. Mann oh Mann war er geil gewesen. Lateinamerikanische Tänze standen auf dem Programm. Sinnlichkeit hatten sie ausdrücken sollen. Oh ja! Sie hatten Sinnlichkeit ausgedrückt - und sie hatten gewonnen. Und anschließend hatte er sie in der Garderobe genommen - und ihr dabei das Kleid zerfetzt! Aber Victoria hatte nur gelacht und genossen.

 

Und auch jetzt genoss sie. Seine Zunge erkundete neugierig diese ungewohnt nackte, glatte Muschi, glitt zwischen geschwollene Schamlippen und tauchte ein in die heiße Tiefe ihrer Weiblichkeit. Ihr Becken bewegte sich unter ihm, stieß ihm entgegen! Victoria seufzte in seligem Genuss. Sie war einfach traumhaft für ihn. Sie kannten sich doch so gut. Er wusste so genau, was er tun musste, wie er sie nehmen musste, um sie in Ekstase zu versetzen - und es gelang ihm noch heute. Wundervoll! Er fühlte sich großartig, und jetzt würde er sie verrückt machen.

 

Mit weichen Lippen liebkoste er ihr Fleisch, suchte zärtlich den sensibelsten Punkt und drückte ihn sachte. Viel fehlte nicht mehr, er spürte es. Seine Fingerspitzen liebkosten ihren Eingang, fühlten, wie sie zu zittern begann. Nachdrücklicher reizte er jetzt ihren Kitzler und dann schob er behutsam einen Finger tiefer. „Jah!“, stöhnte Victoria. „Oh ja, Francis!“ Die Lust überrollte sie, schüttelte ihren Körper. Sanft rieb er den Punkt tief in ihr, der sie so lüstern machte.

 

Einen Moment ließ er ihr Zeit diesen Höhepunkt zu genießen, dann griff er nach seiner Lust und drückte ihn an ihre rasierte Muschi. Welch ein wahnsinniges Gefühl! Nackte, glatte Haut, schlüpfrig, heiß - und begierig ihn zu spüren. Victoria stellte ihre Füße auf die Stoßstange und hob ihm ihr Geschlecht entgegen, rieb sich an seiner Kuppe. Francis schloss die Augen, schwelgte in dem Gefühl seine Spitze in weichen Schamlippen zu bergen. Seine Hand führte sie, streichelte ihre Muschi mit seinem Glied. Mit dem Daumen rieb er ihre Klitoris und drückte sich gleichzeitig hinein. „Gott ist das geil! Du fühlst dich so gut an - so gut, Vicky!“, keuchte er. Seine Eichel steckte in ihr und ihr Fleisch umfasste ihn, drückte und zog ihn tiefer!

 

Victorias Atem ging stoßweise. Rhythmisch wippte sie ihm entgegen. Sie wollte ihn haben. Jetzt wollte sie ihn spüren! „Oh ja Schatz! Ja!“, flehte sie. „Tu es! Jetzt! Bitte!“ Aber er zog sich zurück - ein bisschen nur, um seine Eichel sofort wieder tiefer hineinzuschieben. Diese wilde Geilheit auszukosten - nur mit ihr war ihm das möglich. „Sag mir, ich darf dich jetzt ficken!“, röchelte er. Sein Verlangen schüttelte ihn. „Lass mich in dich spritzen. Vicky! Ich hab so oft geträumt davon. Mich so oft gesehnt - nach dir - nach deiner Muschi. Nach uns! Nach unserer Geilheit! Lass mich! Bitte, Vicky! Bitte! Ich bin verrückt nach dir!“ Mit jedem Wort stieß er tiefer, fester, härter, wilder! Sein Verstand setzte aus.

 

Und Victoria feuerte ihn an. „Oh ja Francis, tu es!“, flüsterte sie heiser. „Du darfst! - Du sollst! - Du musst! - Großer Gott, nimm mich jetzt! Jaaahhh! Stoß - tiefer, härter! - Fass mich an, Frank - halt mich! Pack mich - so tu es schon endlich! Fick mich! Spritz!“

 

Und Francis konnte nur stoßen. Seine Leidenschaft kochte über. Keine Beherrschung mehr - nur noch Gier! Er fickte, wie er schon lange nicht mehr gefickt hatte. Nur sie! Nur Vicky konnte ihn dazu bringen - und doch … wollte er mehr. „Nur mit dir!“, keuchte er. „Komm! Vicky, komm! Noch einmal - mit mir! Jetzt!“ Mit beiden Händen spreizte er ihre Scham, rieb den Kitzler immer fester - in immer engeren Kreisen. Seine Stöße wurde langsamer, bewusster, genussvoller - und dann spürte er, wie ihre Möse zufasste, seinen Schwanz massierte und stöhnend spritzte er ihr all seine Sehnsucht in der Leib. Restlos ausgepumpt, und vollkommen befriedigt fiel er über sie. Eine Weile rangen sie gemeinsam um Atem, wurden sich der Umgebung wieder bewusst, der klaren Sternennacht - und auch der Gefahr in der sie sich befanden. Jeder der auch nur zufällig hier herauskam, würde wissen, was hier los war!

 

Francis löste sich von ihr, und bedeckte sie vorsichtig mit ihrem Abendkleid. Sogar so - völlig verhüllt - sah sie unglaublich aus! Die gespreizten Beine mit den halterlosen Strümpfen und den hohen Schuhen animierten ihn schon wieder. Er zog sie in seine Arme, hob sie auf und setzte sie in den Wagen! „Kommst du mit?“, fragte er zögernd. Victoria lächelte. „Wohin?“ - „Zu mir - in mein Hotel!“, verkündete er, „denn ich will noch mehr! Ich will noch viel mehr von dir! - Ich will dich haben - in meinem Bett! Ich will dich lieben - eine ganze Nacht hindurch! Eigentlich will ich dich nie mehr hergeben - aber das wird wohl ein Problem werden!“ Den letzten Satz verschluckte er beinahe. Victoria hatte ihn trotzdem gehört, aber darüber dachte sie jetzt nicht nach. Sie wusste nur eines: Sie war verrückt nach ihm! Und so lachte sie verschmitzt und kicherte: „Na los! Dann lass uns vögeln gehen!

 

© Beatrice von Stein