Zauberstrümpfe

 

Es war Kaffeezeit, als er wieder nach Hause kam. Er hörte Ursula in der Küche rumoren und lächelte. Seit die Ärztin ihm diese Stützstrümpfe verschrieben hatte, dachte er schon darüber nach. Das heißt, zuerst hatte er nur geflucht über diese blöde Frau, die ihm so was antun musste, aber dann war er mit Ursula ins Sanitätshaus gegangen und sie ließen sie sich zeigen, diese Strümpfe.

Er war sofort begeistert gewesen!
Nein, nicht für sich natürlich - aber für sie! Schwarze, fast blickdichte Halterlose mit einer Rosenspitze am oberen Ende. Einfach geil sah das aus!
Und so hatte er sie überzeugt, dass diese Strümpfe auch ihr guttun würden, und sie ließen sie sich anmessen.

Fast eine Woche dauerte es, bis diese „Sonderanfertigungen“ endlich kamen, und in dieser Zeit hatte er kaum mehr einen anderen Gedanken im Kopf gehabt!
Diese Strümpfe erregten ihn.
Allein die Vorstellung, sein süßes Weib darin zu sehen, machte ihn wild.
Allerdings war er inzwischen fast 80, und seine Frau war auch schon 68!
Sie hatten nicht mehr oft … Sex.
Natürlich liebten sie sich innig, aber im Lauf der Zeit …
Naja, es war eben weniger geworden, und manchmal gefiel ihm das gar nicht.

Seine Ursula konnte sich wirklich sehen lassen.
Er fand sie noch immer bildschön.
Ihre Figur war angenehm gerundet und ihre Brüste groß und weich.
Natürlich folgten sie der Schwerkraft, aber nicht sehr.
Er liebte diese Brüste, und wenn er sich vorstellte, wie er sie kneten würde, wenn sie erst auf ihm … ihre Spitzen lecken!
Oder vielleicht erst seine Finger im Fleisch ihrer Pobacken vergraben und sie auf sich drücken. Er stöhnte!

„Geht’s dir nicht gut, Paul?“ Die Stimme seiner Frau klang besorgt.

Eigentlich wollte er seinen Gedankenflug jetzt nicht unterbrechen lassen und so knurrte er nur:
„Alles okay!“
Aber dann hatte er eine Idee. Als sie den Kaffee brachte, lächelte er verschmitzt:
„Ich muss dir da etwas Interessantes erzählen, Liebling! Stell dir vor, was mir die Ärztin verraten hat!“

Ursula nahm ihm die Strümpfe aus den Händen und betrachtete sie, streifte sie über ihre Hand.
„Donnerwetter, sind die eng!“

„Jaah, aber es sind ja auch Zauberstrümpfe!“

Sie schaute irritiert.

„Ja,“ erklärte er lächelnd, „wenn man diese Strümpfe anzieht, kann man die Zeit zurückdrehen – soweit man möchte, und man kommt erst zurück, wenn man sie wieder auszieht. Ganz nach Gusto!“

Jetzt lächelte sie breit.

„Und du möchtest gleich jetzt … so eine kleine Zeitreise unternehmen. Sehe ich das richtig?“

Paul nickte eifrig und trank einen Schluck Kaffee.

Sie reichte ihm sein Exemplar der Strümpfe – natürlich ohne Rosenspitze – und fragte spitzbübisch:
„Aber es nützt ja wohl nichts, wenn ich alleine 20 Jahre jünger werde, oder?“

Als er sah, dass sie ihr Kleid öffnete, ließ er seine Hose fallen und zog die Socken aus.

Seine Frau setze sich in BH-Hemd und Höschen auf den Stuhl, rollte die Strümpfe auf und streifte sie über die Zehen.
„Himmel, geht das schwer!“, keuchte sie und zog.

Er tat es ihr nach, und da er über mehr Kraft verfügte als sie, schaffte er es schneller, den Strumpf über den Fuß zu ziehen, aber sie hatte Recht. Es war schwierig und anstrengend. Trotzdem konnte er seine Blicke nicht von ihren nackten Beinen lassen – und er reagierte wie vor zwanzig Jahren.
Sein Ständer war ihm beim Anziehen im Weg.
Ächzend und stöhnend kämpften sie diese Strümpfe an ihre Beine – aber dann!

Sie sah darin einfach geil aus, und als sie kurz verschwand, um in Pumps und dafür ohne Höschen zurückzukommen, glaubte er selber fest an die Zauberkraft dieser Strümpfe!

Er streckte ihr seine Hand entgegen, und sie legte ihre hinein.
„Komm!“

 

© Anna




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