Halbschlaf



 

 

Da lag sie und schlief. Selig und süß. Als er nach Hause kam, graute schon der Morgen. Das erste Tageslicht sickerte dünnflüssig durch die Ritzen der Jalousie und begoss Sandra mit einer transparenten, goldenen Decke. Ihr blonder Wuschelkopf leuchtete wenn die Sonnenstrahlen ihn trafen in hellen Punkten, verdeckte aber beinahe ihr Gesicht. Sie lag völlig entspannt diagonal im Bett - quer über seine Hälfte mit ausgestreckt. Wenn er sie zur Seite schob, würde sie aufwachen. Das wollte er nicht. Solch süße Träume sollte man nicht stören! Außerdem war er nicht wirklich müde - und sie war so ein verlockender Anblick.

 

Tobias zog sich seinen Schaukelstuhl näher und machte es sich bequem. Er genoss es hier im neuen Tag zu sitzen - neben seiner Frau und sich seines Lebens zu freuen. Außerdem bot sie ein gar zu entzückendes Bild. Sie lag seitlich, einen Arm nach oben ausgestreckt. Darauf ruhte ihr Kopf mit den verwuschelten Löckchen. Das untere Bein - unendlich lang - ragte ihm entgegen. Ihr entzückendes Füßchen stand aus dem Bett und er legte seine Hand auf ihren Knöchel. Manchmal musste er sie einfach anfassen. Das andere Bein hatte sie hochgezogen und auf der Zudecke platziert und da ihr Nachthemdchen hochgerutscht war während der Nacht, reckte sie ihm ihren aufreizenden Po nackt entgegen. Was für eine zauberhafte Aussicht!

 

Ob er sie berühren sollte? An dieser Stelle? Oder sollte er sie in Ruhe träumen lassen? Noch genoss er nur die morgendliche Szene. Wie herrlich einfach nur in seinem Schlafzimmer zu sitzen - im hellen Licht des neuen Morgens und seine schöne, schlafende Frau zu betrachten, obwohl ihn diese blasse Rundung anzog wie ein Honigtopf den Bären. Wie weich ihre Haut war. Wenn er die Augen schloss, konnte er sie beinahe fühlen. Kühl und glatt. Aber noch während er überlegte, ob oder ob nicht, dehnte sich seine Liebste genüsslich und drehte sich zu ihm.

 

Die Bettdecke verbarg ihr Bein, aber das linke, angewinkelte führte seine Blicke geradewegs ins Ziel. Nachthemd und Decke hatten sich zu seinen Gunsten verbündet und präsentierten ihm ihre süße, bloße Scham. Wie aufregend sie aussah! Nur ein schmaler Strich des blonden Schamhaares umrahmte die begehrenswerteste Muschi des Universums. Das würde er jetzt ausnutzen! Er würde sich zu ihr knien und den aufregenden Duft ihrer Weiblichkeit atmen und dann würde er ... Schon dieser Gedanke tat seine Wirkung, aber bevor er seinen Entschluss in die Tat umsetzen konnte - legte Sandra ihre Hand genau an diese Stelle.

 

Na! Das war jetzt aber gar nicht nett. Obwohl das Bild durchaus auch seinen Reiz hatte. Eine zierliche, wohl manikürte Hand mit glänzenden, roten Fingernägeln - zwischen weit gespreizten Schenkeln. Tobias blieb sitzen. Er wartete gespannt. Würde jetzt geschehen, was er sich wünschte, vorstellte ...?

 

Seine Frau bewegte sich, stöhnte leise und öffnete verschlafen die Augen. Sah sie ihn überhaupt? Sie lächelte zärtlich und schlief sofort wieder ein … vielleicht aber auch nicht. Sanft begann ihre Hand sich zu bewegen. Behutsam rieb die Handfläche über ihren Schamhügel, drückte und massierte langsam - und Tobias wurde heiß. Erst jetzt sah er, dass auch Sandras Dekolleté aufregende Einsichten bot. Einer ihrer Spaghettiträger war über die Schulter gerutscht und ließ ihm so freie Sicht auf eine halbentblößte Brust. Wie aufregend ihn dieser frech hervorspitzende Nippel anlächelte! Und wie er wirkte! Seine Männlichkeit regte sich unmissverständlich, und er überlegte, ob er sie befreien - oder ob er ausschließlich dieses aufreizende Geschehen genießen sollte.

 

Er entschloss sich zunächst nur den Anblick zu genießen, den sie ihm schenkte und konzentrierte sich erneut auf die Hand, die gleichzeitig verdeckte und darbot. Sanft glitt ihr Mittelfinger auf und ab. Tobias hatte den Eindruck, dass er sich in der Tiefe zwischen ihren Schenkeln etwas fester in ihr Fleisch schmiegte, aber das konnte natürlich auch eine optische Täuschung gewesen sein. Er zog seinen Stuhl näher. Ihre Hand wanderte auf und ab, rieb behutsam, kräuselte ihre blonden Löckchen. Langsam! Atemlos beobachtete er die zärtlichen Finger. Immer wieder glitten sie hinunter - und ja, der mittlere Finger schob sich ... dazwischen, tiefer, drängte sich hinein und zog eine glänzende Spur der Lust höher mit sich - hinauf. Sie war feucht! Seine Frau war lüstern!

 

Wie zärtlich sie das machte und wie bedachtsam. Er würde beobachten und lernen - und er würde doch ... Seine Hand schob sich zwischen Bauch und Hose. Ein Finger berührte seine Spitze - und synchron zu ihr - verteilte er die quellende Nässe. Und Sandra streichelte weiter. Auf und ab. Sorgsam ließ sie die zarte Fingerbeere Feuchtigkeit durch die Vertiefung zwischen ihren Schamlippen ziehen, und dann war sie angekommen. Er hörte sie leise aufseufzen und sah sacht kreisende Bewegungen, die er nur zu gut kannte.

 

Tobias beobachtete fasziniert, wie seine Frau sich selbst liebte. Wie aufregend das war. Wie geil es ihn machte! Ob ihr bewusst war, wie sehr er ihr Spiel bewunderte? Wie nahe er ihr war - in ihrer Lust? Er öffnete seine Hose und befreite seinen Phallus, legte Daumen und Zeigefinger um seine Eichel - und drückte. Er kannte die Punkte, die ihn so verrückt machten, wie sie ihre empfindliche Perle. In ihrem Takt reizte er seinen Schwanz, ließ dabei aber keinen Blick von ihrer Muschi. Winzigste Bewegungen versetzten ihr Becken in Schwingung. Daumen und Ringfinger spreizten ihre prallen Lippen, und plötzlich sah er ihr glänzend nasses Pfläumchen offen vor sich, konnte sehen wie sie den dunklen, prallen Kitzler stimulierte und wurde immer schärfer bei diesem Anblick. Die leise wimmernden Laute animierten ihn immer mehr. Tobias stöhnte.

 

Zwei Finger waren ihm nicht mehr genug. Er umfasste seinen Schaft und massierte. Fester und fester. Sollte er ihr jetzt zur Hand gehen? Sich zwischen ihre Schenkel knien und ihre süße Muschi ausfüllen - eintauchen und sie so lieben, wie sie es verdiente? Er sehnte sich danach. Wenn er sich vorstellte, wie seine Eichel ihr pralles Fleisch berührte - wie sich seine Vorhaut zurückschob an ihrem Eingang, während er sich hineindrängte ­- tiefer und tiefer. Wie er zustieß - schneller und schneller! Stöhnend masturbierte er weiter. Großer Gott, war er geil!

 

Andererseits war aber auch die Vorstellung, die er hier geboten bekam etwas ganz und gar Besonderes! Er würde sich jetzt nicht einmischen. Er würde zusehen, sich verrückt machen lassen und genießen, seine eigene Geilheit entzünden an ihrer Lust und sich selbst befriedigen - so wie sie sich selbst den Genuss verschaffte, nachdem ihr Körper verlangte. „Mach Süße! Zeig mir, wie du’s gern hast!“, flehte er in Gedanken, und als erhöre sie seine Bitten, öffnete sie ihre Schenkel noch weiter, gewährte ihm noch tieferen Einblick. Sie hob sich auf die Füße, drückte ihm ihren gierigen Unterleib entgegen, wippte - hungrig nach seinem Schwanz auf und ab. Die rotlackierten Nägel gruben sich in das zarte Fleisch ihrer Schamlippen, offenbarten ihm intimste Geheimnisse. Der Zeigefinger kreiste. Immer schneller rieb sie - härter, als er es getan hätte.

 

Ihr Becken schwebte frei in der Luft - nur noch Schultern und Füße berührten das Bett. Was für ein Anblick! Sandra keuchte im Rhythmus ihrer Stöße. Doch plötzlich wurde sie langsamer, schwang aber gleichzeitig bewusster - höher. Schloss bei jedem Schwung ihre Schenkel, um sie bei der Abwärtsbewegung erneut weit zu öffnen.

 

Wow! Er wusste, was sie tat. Er hatte es erlebt. Sie machte ihn wahnsinnig damit. Sandra konnte willentlich ihre Scheidenmuskeln anspannen. Das war ein absolut irres Gefühl. So als würde sie seinen Schwanz melken, verkrampfte sie ihre Muskulatur und reizte ihn so bis zur Weißglut. Sie wusste, dass er das nicht aushielt. Was ER aber nicht gewusst hatte war, dass sie es auch benutzte, um sich selber zum Höhepunkt zu bringen! Dabei zuzusehen und sich das Pulsieren ihrer Möse an seinem Schwanz vorzustellen, war einfach umwerfend. „Geile, kleine Hexe!“, keuchte er, verrückt vor Lust.

 

In diesem Augenblick öffnete Sandra ihre Augen weit und sah ihn an. Siegessicher!

 

„Komm!“ Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Innerhalb einer Sekunde war er zwischen ihren Schenkeln. Ihre Scheide schwebte vor seiner Erektion - und doch sah er ihr ins Gesicht. Wie lüstern sie aussah! - Sie wollte ihn! - Sie begehrte ihn! - Was für ein Glücksgefühl! Eine Sekunde noch musste er dieses Wissen genießen. Dann griff er zu und rammte ihr seine Härte in die gierige Möse.

 

Die Lustschreie, die sie ausstießen, klangen eher wie Laute wilder Tiere bei der Paarung, und dann kamen sie gemeinsam! Der Höhepunkt erschütterte ihre Körper durch und durch. Seine Leidenschaft überflutete ihre Muschi wie eine Flutwelle - und noch immer hörte ihre Muskulatur nicht auf zu zucken, noch immer schüttelte der Orgasmus ihren ganzen Leib. Langsam nur, ganz langsam ebbte die Lust ab. Erschöpft sank Sandras Körper zurück auf die Matratze. Ihre behaglichen Seufzer verrieten so tiefe Befriedigung, dass Tobias beinahe lächeln musste - wenn er noch die Kraft dafür gehabt hätte.

 

Wie wunderbar sie unter sich zu fühlen! Die Weichheit ihrer Haut an seiner und die ungeheure Erleichterung zu genießen, das Glücksgefühl, dass sie solch geheime Momente der Lust mit ihm teilte. Wie glücklich sie ihn machte! „Ich liebe dich!“, flüsterte er. „Du machst mich so verrückt!“

 

Sandra nickte und lächelte spitzbübisch. „Ich weiß! Genau deshalb liebst du mich! - Weil du eben ein geiler Bock bist - und weil ich so gut vögeln kann!“ Was konnte er dazu noch sagen? Sie hatte Recht. Er liebte sie aus all diesen Gründen - und darüber hinaus. Aber das wusste sie sowieso. Also schlang er die Arme um sie, zog sie noch näher und dann schlief er selig und völlig ermattet ein.

 

© Beatrice von Stein                                                                     Ihre Meinung?