Computerliebe

Sie wusste nicht mehr genau wie lange sie ihn nun schon nicht mehr gesehen hatte. Aber als sie sein Bild mitten in der Nacht am Computer betrachtete wurde ihr klar - wie sehr sie ihn vermisste.

 

Leise flüsterte sie ihm zu: „Ich liebe dich, ich liebe dich, weißt du das? Weißt du wie sehr ich dich liebe? Dich vermisse? Wie gerne ich deine Lippen spüren möchte in real - nur ein einziges Mal?

 

Ich möchte dich spüren, dir nah sein - BITTE! Lass es zu.

 

Sie betrachtete seine blauen Augen. Am Bildschirm schienen sie zu leuchten. Wie echt er doch wirkte. Ihre Finger berührten sein Kinn, wie warm. Er schien ihr so nah, so lebendig.

 

Und dann nahm er sie in seine Arme und küsste sie. Sein Kuss war zärtlich, vorsichtig und doch bestimmend. Seine Zunge suchte und fand ihre um mit ihr zu verschmelzen. Mit jeder Sekunde zog es sie mehr zueinander, ineinander. Nie wieder würden sie sich trennen, nein, daran war gar nicht zu denken.

 

Es war so unglaublich schön in seinen Armen zu liegen, ihn zu küssen, so innig. Alles in ihr drängte sich an seinen Körper. Seine Haut, sie wollte sie spüren. Hastig knöpfte sie sein Hemd auf. Er tat es ihr gleich, zog ungeduldig an ihrem T-Shirt, streifte es ihr ab. Begierig küsste sie seine frei gewordene Haut, seine Schultern, fuhr mit der Zunge seinen Hals entlang. Er stöhnte auf. Erneut fanden sich Lippen, dann die Zungen um eins zu werden. Ihr Unterleib summte, drängte sich an seine Hüfte. Nur er, nur dieser Mann konnte sie so stimulieren. Er tat … nichts und doch sprang sie auf ihn an. Nur zu ihm zog es sie. Alles in ihr wollte ihn. Sie öffnete seine Jeans. Ungeduldig zog sie an seinen Slip. Er half ihr dabei ihn loszuwerden. Sein Schwanz schnellte ihr befreit entgegen. Wie prall er schon war. Zärtlich massierte sie ihn. Er zuckte und wuchs im Rhythmus ihrer Bewegungen. Vorsichtig nahm sie ihn in ihren Mund.

Der Mann an ihrer Seite stöhnte vor Sehnsucht.

„Ja, ja! Oh!“ Verzweifelt kämpfte er mit dem Verschluss ihres BH's. Endlich hatte er es geschafft. Seine Hände ergriffen ihren Busen.

„Komm, Süße!“ Er öffnete den Verschluss ihrer Hose. Sie half ihm beim Abstreifen. Nun war sie frei. Frei für ihn, und sie wollte ihn spüren. Sein Glied drang tief in ihre nasse Scheide ein. Sie wollte mehr, Sie wollte ihn tief, tiefer spüren …

ja genauso!

 

So und nicht anders!

 

Ein paar Stöße noch und dann würde sie …

„Schatz, ich kann nicht mehr, ich kooommme!“

 

Seine Stöße wurden intensiver.

„Ja, oh jaaa, jaaaa, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!“

 

Inmitten ihres gemeinsamen Höhepunktes erwachte sie aus ihren Traum.

Sie saß vor ihren Computer.

Mit berauschten Sinnen betrachtete sie sein Bild.

 

Was, zur Hölle, war das gerade gewesen?

Ein Orgasmus, klar, und entsprechend nass war sie in ihrem Höschen.

Kam es ihr nur so vor oder schien sein Bild mit einem Mal wissend zu lächeln?

 

„Danke, mein Schatz, das war mal wirklich … Computerliebe!“

Sie küsste zärtlich seine Lippen am Bildschirm.

Dann fuhr sie den Computer herunter und schaltete ihn aus.

Den Rest würde sie im Bett weiter träumen.

Sie wusste, er wartete dort schon auf sie.

 

 

© Azraela

 

 







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