Die Sinnlichkeit von Papier

Petra war 17 Jahre alt und hatte gerade ihre Mittlere Reife absolviert. Bald würde sie ihre Lehrstelle antreten. Sie wollte Papiermacherin werden. Eigentlich war das ein mehr als ungewöhnlicher Beruf. Keiner ihrer Freunde hatte auch nur die leiseste Ahnung, was sich dahinter versteckte. Sie aber wusste es ganz genau.

 

Von jeher hatte sie eine Leidenschaft für Papier und Schreibgeräte gehabt. Als sie sich mit 11 Jahren im Urlaub als Mitbringsel einen Füller kaufte, der die Möglichkeiten ihres Taschengeldes bei Weitem überstieg, hatten alle Freundinnen nur verwundert den Kopf geschüttelt. Seither hatte sie eine Sammlung von Schreibgeräten angelegt, die immer größer wurde. Ihr besonderes Lieblingsstück war derzeit eine gläserne Feder. Keiner hatte sie verstanden, nur ihre Eltern wussten, woher ihre Tochter dieses Faible hatte.

 

Ihr Vater war auch in diesem Gewerbe tätig. Ursprünglich hatte er wohl Drucker gelernt. Jetzt aber, war er Prokurist in einem großen Verlagshaus. Seit sie ein kleines Mädchen gewesen war, bewunderte sie Papiere und Schriften. Manchmal half sie ihm instinktsicher eine Schrift für ein besonderes Projekt auszusuchen - passend zu dem entsprechenden Papier. Sie hatte selbst  ein handgeschöpftes Bütten-Briefpapier - chamois!  Mit ihrem Namen in Fraktur.

 

Sie liebte es bei ihrem Dad in der Druckerei zu sein. Der Klang der Maschinen war für sie wie Musik. Es war nicht „Lärm“ - wie ihre Freundinnen meinten. Und als ein Freund ihres Vaters, der ihm Papier lieferte, anbot eine Papierfabrik zu besichtigen, da war sie Feuer und Flamme. Es wurde für sie zu einer Reise ins Märchenland. Der Verbindungsmann, den man abgestellt hatte für sie und ihren Vater, Herr Wunder, war so nett. Außerdem merkte er natürlich, dass sie sich für sein Metier begeisterte - das machte sie ihm noch sympathischer.

 

„Wir kommen jetzt zu der großen Papiermaschine!“ erklärte er. „Es tut mir leid, aber die Temperaturen sind schrecklich - bei uns hier!“ entschuldigte er sich vorsorglich. „Wir haben hier sozusagen tropisches Klima!“ Er lachte. Sie lief ihm nach, wie ein kleiner Hund. Sie kamen in einen riesigen Saal, den eine einzige Maschine füllte. Wie lang war sie wohl? Petra hatte nicht die leiseste Ahnung. Langsam wurde es heiß. Heiß und feucht! Ihr gefiel das Klima. Sie atmete tief diesen ungewöhnlichen, aufregenden Duft in sich hinein.

 

Am anderen Ende der  Maschine stand ein riesiger Bottich. „Das ist der Zellstoff. Er kommt zu uns in großen Platten - getrocknet. Wir  müssen ihn hier mit Wasser vermischen - bis zu einem Verhältnis 1: 99. Ein Teil Zellstoff - 99 Teile Wasser! Herr Wunder griff in den weißen Brei und fischte eine Handvoll Zellstoff heraus, presste es zwischen seinen Fingern. „Darf ich auch mal?“ Er nickte, lächelnd. Petra wäre am liebsten in den Bottich geklettert. Sie stellte sich vor, wie die weiche, glatte Masse ihren Körper umfloss. Es musste ein unglaubliches Gefühl sein!

 

Sie war ein tolles Mädchen. Er spürte ihre Begeisterung. Es gefiel ihr hier - so wie ihm! Trotzdem: Diese Leidenschaft war selten. Er war ziemlich sauer gewesen, als man ihm sagte, er müsse eine Führung machen. Er hasste die Schulklassen, die keine Lust und keine Ahnung hatten - und die notgedrungen hier durch latschten, nach dem Motto: Besser als Schule!

 

Hier aber lag die Sache anders. Ihr Vater machte riesige Umsätze mit ihrem Papier. Sie würden ihm die Füße küssen - und wenn er eine Führung wollte ... bitte! Sofort! Und als sie dann kamen, fiel er fast vom Hocker! Mein Gott, war dieses Mädchen schön! So ein richtiges Püppchen. Klein, zierlich, schlank, mit schwarzen Locken - total verstrubbelt - „out of bed“ sozusagen. Sie trug eine enge, hellblaue Jeans und ein weißes, weites T-shirt. Vorhin, draußen im Sonnenschein, hatte er gesehen, dass es ziemlich dünn war - und sie trug nichts darunter. Nebenbei gesagt hatte sie das auch nicht nötig!

 

Als sie an der Maschine entlang gingen, nahm die tropische Hitze zu. Er sah, dass sie sich streckte. Offensichtlich genoss sie die Temperatur, und dann kam der Sprüher. Er dachte nicht daran - ging einfach durch. Es war ein feiner Wassernebel, der in die Maschine gesprüht wurde, aber ein Teil trat aus - wurde mitten in den Raum geblasen. Petra blieb stehen. Sie spürte den feinen Sprühnebel in ihrem Gesicht, er drang durch das Shirt und durchnässte es. Es klebte an ihrem Körper. Wunderbar! Sie fühlte sich wie in der Karibik! Dieser Arbeitsplatz war für sie gemacht! Wenn sie in ihrem Leben irgendetwas tun wollte, dann hier, an dieser Maschine arbeiten.

 

Fasziniert beobachtete er sie. Ihr Vater war schon ein Stück weiter. „Ich heiße Rainer!“, sagte er spontan. Er wollte sie näher kennenlernen, er wollte sie duzen, er wollte ihr gefallen. Und sie lächelte ihn so bezaubernd an, dass er die Hoffnung hatte, sie könne ihn auch ganz nett finden - vielleicht auch mehr! Seine Blicke sagten ihr sehr deutlich, dass er sie viel mehr als nur nett fand. Sie war so sexy, dass er hoffte, diese Führung würde nicht so schnell beendet sein. Er konnte seine Augen kaum abwenden - von diesen festen, kleinen Brüsten, die sich mit harten Spitzen das Shirt zu durchbohren schienen.

 

Petra hatte sie gesehen, und die Lust in seinen Augen entzündete sie. Die feuchte, schwüle Atmosphäre - und dieser Mann, der sie so unverhohlen bewunderte, gefielen ihr sehr. Er war süß - wenn auch sicher zu alt für sie. „Wie alt bist du?“, fragte sie unbefangen. Er lachte. Sie duzte ihn! „Ich bin 25 und du?“ - „17!“ Rainer wollte das Gespräch wieder in normalere Bahnen lenken. „Ich hab hier gelernt!“, sagte er. „Papiermacher, und anschließend habe ich noch eine kaufmännische Lehre angeschlossen, aber ich bin noch nicht fertig. Ich habe danach noch ein Studium angehängt, denn ich möchte in die Betriebsleitung.

 

Sie kamen in den nächsten Saal. Riesige Rollen von Papier standen hier auf Halde. Und weiter. Das Rohpapier musste noch gestrichen werden und anschließend kam die Veredelung. Viele Papiere wurden glänzend benötigt und so erklärte Rainer das besondere Verfahren. Das Papier wurde mit Haar gebürstet, um den gewünschten Glanz zu erhalten. Anschließend kam der Schneidevorgang. Petra war begeistert, als sie das Ergebnis sah. Rainer gab ihr ein wundervolles, elfenbeinfarbenes Blatt in die Hand. „Das ist unser neues Produkt. - Fühlt es sich nicht wunderbar an?“ Petras Finger glitten über die samtene Oberfläche. Sie fand es einfach hinreißend. „Papier ist ein sehr sinnliches Material!“

 

So hatte es angefangen. Petra hatte sich entschieden. Sie wollte diesen Beruf. Sie wollte diese Ausbildung machen und vielleicht hinterher nochmal Schule - aber jetzt nicht! Jetzt musste sie erst mal etwas Praktisches tun. Und natürlich wurde sie angenommen, als sie sich bewarb - wer hätte auch etwas anderes vermutet? Was sie allerdings nicht vermutet hatte war, dass Rainer ihr direkter Vorgesetzter wurde. Und das gefiel ihr gar nicht - und ihm gefiel es noch viel weniger. Natürlich sollte sie hier lernen und auch Erfolg haben - und er würde ihr auch gerne dabei helfen, aber in erster Linie dachte er an ganz andere Dinge, die er ihr gerne beigebracht hätte.

 

Nun, das ging jetzt wohl nicht mehr. Allerdings fragte sich Rainer mit jedem Tag, den er sie sah und mit ihr arbeitete mehr, ob er noch sehr viel länger zu widerstehen im Stande war. Sie war so süß. Und mit ihr zu arbeiten - in der Schwüle dieses Raumes! Es war fast zuviel für ihn.

 

Natürlich kam sie mit äußerst knapper Bekleidung - etwas anderes war auch gar nicht möglich - bei dieser extremen Feuchtigkeit und Hitze! Rainer hätte sie fressen können. Die Kleidung war immer durchnässt und sie klebte an ihren Formen. Er sah wirklich jede ihrer zauberhaften Rundungen. Eigentlich hatte er kaum mehr Augen für die Maschine, aber er hielt sich in Zaum. Das erste Jahr war für ihn die reine Qual - in dieser Hinsicht.

 

Allerdings wurden sie Freunde - gute Freunde. Sie trafen sich auch außerhalb ihrer Arbeitszeit, sie gingen zum Tanzen und zum Essen, ab und zu ins Kino, aber sexuell wurde er ausgehungert. Er hätte dringend eine Frau in seinen Armen gebraucht - Petra! Er wollte keine andere - auch wenn er fast nicht mehr atmen konnte vor Verlangen. Er begehrte sie! Aber sie war doch so verdammt jung, so süß, so unerfahren, und er liebte sie! Er durfte sie nicht drängen - er wollte sie haben, aber er wollte auch ihre Liebe! Und dazu brauchte sie Zeit. Außerdem war er formal ihr Vorgesetzter! Er hasste diese gesamte Situation!

 

Und dann, eines Tages waren sie zu zweit allein in der Nachtschicht. Die Papiermaschine lief wie am Schnürchen und sie hatten Zeit, sich ein kleines Schwätzchen zu leisten. Rainer hatte sich beinahe schon daran gewöhnt, ständig unter Strom zu stehen, aber heute Nacht herrschte eine besondere Spannung zwischen ihnen. Irgendwie hatte er das Gefühl, sie versuchte ihn unauffällig aus der Reserve zu locken. Nein! Es würde ihr nicht gelingen! Er hatte sich geschworen, sie nicht anzurühren! Sie war - musste einfach tabu sein - für ihn!

 

„Kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlen müsste, sich da hineinzulegen?“ Sie deutete auf den steten Strom von Zellstoff-Fasern und Wasser, der sich wie ein großes, glattes Doppelbett vor ihnen ausbreitete. Er schluckte. Hatte sie den Verstand verloren? Rainer schüttelte den Kopf. „Völlig unmöglich!“, befand er schroff - aber die Idee ließ ihn nicht mehr los. Natürlich war es unmöglich, aber nicht in seiner Vorstellung! Er wurde unkonzentriert! Kein Wunder! Er sah sie vor sich - sah, wie sie sich auf dieser „Spielwiese“ räkelte - umspült von der milchweißen Flüssigkeit. Das Hemdchen klebte an ihr, modellierte ihren Körper - zeigte ihm ihren mädchenhaften Busen, die harten Brustwarzen. Er hatte nur noch den einen Gedanken: Ihr dieses nasse Etwas ausziehen und sie in seine Arme nehmen, ihre nackte, glatte Haut streicheln, die Spitzen ihrer Brüste berühren, küssen, lecken - sie lieben - sich verlieren in dieser Liebe. Er stöhnte laut.

 

„Rainer! Was ist los? - Du bist so blass!“ Petra stand vor ihm, sah ihm besorgt in die Augen. „Mir geht es gut!“ Er war unwirsch. Sie machte ihn einfach wahnsinnig - und sie wusste es nicht einmal! Sie war nicht schuld daran, aber irgendwie machte er sie doch verantwortlich. Obwohl er sich schämte dafür! Es war sein eigener, unbotmäßiger Leib, der ihn ständig in Verlegenheit brachte. Er war sauer - und sie war verwirrt. Petra wusste nicht, was passiert war. Er sah richtig krank aus und nun fauchte er sie so an! Vielleicht ging es ihm ja wirklich schlecht - aber dann musste er hier raus, musste sich hinlegen und ausruhen. „Du musst ins Bett, Rainer!“ -

„Bist Du jetzt total verrückt geworden?“ Sie meinte es gut und er schrie sie fast an. „Entschuldige!“ bat er zerknirscht. „Mir geht es nicht so gut!“ erklärte er wahrheitswidrig. Es war einfacher sich darauf hinauszureden. Zu sagen, er sei krank, war eine gute Ausrede. Sie würde ihm seinen Ausbruch verzeihen. und er konnte sich ein bisschen gehen lassen, aber glücklich war er mit dieser Lösung auch nicht.

 

„Ich hab eine Idee!“, strahlte sie plötzlich und zog ihn mit sich. Im Saal nebenan stand eine große Papierkiste. Sie war gefüllt mit Abfallpapier - große, zusammengeknautschte Bogen, lange, schmale Abschnitte, Berge von Papierfetzen. „Da kannst du dich hineinlegen - bis zum Ende der Schicht!“ Sie war begeistert von ihrem Einfall. „Keine Angst, ich komme alleine zurecht! - Es ist schön weich und bequem da drin und außerdem kannst du dich ausruhen und nachher bringe ich dich heim!“ Das hätte sie nicht sagen sollen. Es trug nicht dazu bei, seinen Gemütszustand wieder zu beruhigen. Sie würde ihn heimbringen! Bisher hatte er sorgfältig vermieden, sie mit in seine Wohnung zu nehmen. Er wusste warum! Und jetzt war er gefangen von seiner eigenen Lüge. Er konnte ihr nicht sagen, er sei plötzlich genesen und brauche sie nicht mehr. Er konnte ihr aber auch nicht erklären, warum er sie nicht mitnehmen wollte. Also legte er sich schweigsam in die Kiste, rollte sich zusammen und schloss die Augen. Das enthob ihn jeglichen Kommentars.

 

Petra ging zurück und brachte den Rest der Schicht hinter sich. Und Rainer lag in seinem Abfallkorb, streichelte das Papier und genoss den aromatischen Duft. Er versuchte abzuschalten. Es gelang ihm nicht! Vor seinem geistigen Augen hatte er nur noch  Petra! Wenn er mit ihr nach Hause ging - wie würde es weiter gehen? Wie konnte, durfte es weitergehen?

 

Es durfte überhaupt nicht weitergehen! Aber zum Donnerwetter, er wollte, dass es weiterging! Träumen durfte er doch schließlich! „Liebes! Mein Liebes!“, murmelte er leise. Seine Wünsche gingen auf die Reise. Er sah sich in seinem Schlafzimmer. Sie saß auf seinem schwarzen Futon und sah mit großen, dunklen Augen zu ihm auf, betrachtete, wie er langsam begann sein Hemd aufzuknöpfen. Ihre Augen wurden noch größer - und dann stand sie auf und ... fasste nach ihrem T-shirt. In Gedanken hielt er die Luft an. Aber natürlich ging sein Traum so weiter, wie er es sich sehnlich wünschte! Sie zog es langsam über den Kopf. Sie war nackt darunter - wie üblich! Er wusste es doch und trotzdem! Er sah die festen Spitzen ihrer Brüste auch durch ihr Shirt, aber jetzt ... Kakaofarbene, harte Brustwarzen! Zum Greifen nah! Er begann zu zittern.

 

Petra stand neben ihm, legte ihre Hand auf seinen Kopf. „Mein Gott! Du bist ja ganz heiß!“ Vor Schreck stieß er einen Schrei aus. Petra sah ihn an. Ängstlich! Sie machte sich langsam wirklich Sorgen. Er glühte und zitterte, und der Blick, mit dem er sie ansah, war glasig. Irgendwie feindselig! Vielleicht sollte sie ihn ins Krankenhaus bringen. Das aber wollte er auf gar keinen Fall. Was sollte ein Arzt denn feststellen? Das er liebeskrank war, halb ohnmächtig vor Begierde nach ihr!? Sie sollte ihn heimbringen und dann gehen! Um Gottes Willen - so schnell wie möglich! - Und Ersteres tat sie dann auch. Nur gehen wollte sie unter gar keinen Umständen! Er war krank - hilflos! Sie konnte ihn doch nicht im Stich lassen!

 

Fürsorglich brachte sie ihn in sein Schlafzimmer, half ihm sich aufs Bett zu setzen. Der Futon war ziemlich flach und so kniete sie vor ihm nieder. Rainer hielt sich krampfhaft aufrecht. Er wusste es: Das würde nicht gut gehen! Zärtlich strich sie über sein Gesicht. Es war hochrot - er hatte das Atmen eingestellt! Langsam begann sie sein Hemd aufzuknöpfen. Sie würde ihn ausziehen! Ganz sicher. Aber er hatte einfach nicht mehr die Kraft, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Jedesmal wenn ihre Fingerspitzen seine Haut berührten, zuckte er zusammen, und dann streifte sie das Hemd von seinen Schultern, streichelte den Rücken entlang und griff in den Bund seiner Hose. Jetzt war es genug! Er war ein Schuft, wenn er sie gewähren ließ!

 

Er fasste nach ihren Händen und hielt sie fest. „Nicht, Petra! - Bitte nicht!“ Es war kaum zu hören. Verwirrt sah sie ihn an. Nein, so ging es nicht! Er konnte sie nicht einfach hinauswerfen. Er liebte sie! Er wollte sie! Immer noch lagen ihre Hände in den seinen. „Petra!“, flüsterte er. „Ich bin nicht krank - ich bin verrückt!“ Er atmete tief ein und dann keuchte er: „Verrückt nach dir!“ Er rang die Hände. „Verzeih! Verzeih mir, aber ich habe keine Kraft mehr! - Du musst jetzt gehen! - Bitte! - Ich kann das nicht mehr aushalten.“

 

Langsam wurde ihr bewusst, was er versuchte ihr zu erklären. Rainer liebte sie! Er begehrte sie! Und wie damals - an ihrem ersten Tag - entzündete sich ihr Verlangen an seinem.  Wusste er denn nicht, wie sehr sie sich verliebt hatte? Wusste er tatsächlich nicht, dass er der erste Grund gewesen war, warum sie diese Stelle antreten wollte? Offensichtlich hatte sie ihre Gefühle gut im Griff gehabt, aber jetzt, jetzt war auch sie am Ende. Sie hatte sich solche Sorgen gemacht - um ihn. Und jetzt saß er hier halbnackt im schummrigen Licht des Schlafzimmers und sehnte sich so sehr nach ihr, dass er kaum mehr Luft bekam. Sie hob die Hand und legte sie auf seine Brust. „Nicht!“ Er schrie beinahe. Aber Petra lächelte. Ihre Blicke streichelten ihn - seinen nackten, wunderbaren Brustkorb.

 

Wortlos stand sie auf und drehte sich um. Verließ sie ihn jetzt? Tränen schossen in seine Augen. Der Schmerz sie zu verlieren war so groß, dass er es nicht ertrug. Er schluchzte auf. Aber Petra dachte gar nicht daran zu gehen. Sie fühlte solche Sehnsucht  nach ihm. Jetzt endlich würden sie sich finden, sich lieben! Sie wollte es - so sehr! Sie zog ihr T-shirt aus und ließ es fallen und dann streifte sie den Mini nebst Höschen über ihre langen Beine hinab, stieg heraus.

 

Rainer hatte das sichere Gefühl dem Wahnsinn anheim zu fallen. Halluzinierte er? Seine Petra stand vor ihm und er sah - einfach alles, wovon er seit Wochen träumte! Seine süße Geliebte zeigte ihm ihre Schätze. Was für ein sexy Hinterteil - und Beine bis in den Himmel - doch dann drehte sie sich ganz langsam zu ihm um. Seine Augen verschlangen ihre zauberhaften Formen. Die glatten, gebräunten Beine - er sah sie jeden Tag. Sie trug Minis oder ganz knappe Hot Pants - aber jetzt - er schnappte nach Luft! Seine Blicke glitten höher. Kein Mini! - Kein Slip! - Nichts! - Nichts, als nackte Haut. Schwarze Locken, die sich zwischen ihren Schenkeln kräuselten - ein süßes Nestchen. Ein Venushügel, der wirklich der Göttin der Liebe geweiht war. Reglos stand sie vor ihm, seinen sehnsüchtigen Augen preisgegeben. - Weiter! - Weiter hinauf! Ihr rundes, festes Bäuchlein berühren - und oh Gott, jaah! - hinabstreicheln zum Zauberwald, eintauchen und den Garten Eden finden! Seine Hände hineinschieben, ihre Beine spreizen, ihre weiche, warme, enge Muschi entdecken, erkunden, sich darüberbeugen, ihren Duft schmecken, tief einatmen, inhalieren, sie küssen ... zwischen diesen geil-machenden, langen Schenkeln. Es sah sich seine Zunge hineinschieben, sie zwischen ihre Schamlippen drängen, lecken, saugen, ihren Kitzler massieren - sie verrückt machen vor Begierde. Er wollte ihr die Lust schenken, die er in seinen Lenden fühlte.

 

Petra trat zu ihm. Ganz langsam kam sie näher. Fassungslos saß er auf seinem Bett und sah sie an wie eine Fee, die ihm drei Wünsche gewährte. Sie lächelte, und dann kniete sie sich mit einem Bein neben seinen Schoß - kam auf ihn. Sie umfasste seinen Kopf und drückte ihn ganz sanft gegen ihren Busen.

 

Plötzlich kam Leben in Rainer. Er umschlang diesen bezaubernden Körper und zog sie fest an sich. „Oh großer Gott!“ Er stöhnte laut. Ihre nackte, kühle Haut an seinen Wangen, auf seiner Brust, in seinen Händen! Er konnte gar nicht genug davon bekommen. Seine Lippen öffneten sich, fanden ihre steifen Brustwarzen und saugten sachte. Mit geschlossenen Augen leckte er ihre Brüste - hingegeben an die unglaubliche Lust, die nur sie zu wecken im Stande war.

 

Seine Hände glitten über die schmale Taille nach unten. Ihre Hüften in seinen Handflächen zu spüren! Er hatte vergessen, dass sie seine Auszubildende war. Sie war die einzige Frau, die er begehrte, die er über alles liebte, die jede Anstrengung wert war. Er hatte sich über ein Jahr lang gequält. Hatte sich in Sehnsucht nach ihr verzehrt - und nun - schenkte sie ihm den Himmel!

 

Langsam ließ er sich nach hinten sinken, nahm sie in seinen Armen mit. Und plötzlich lag sie auf ihm. Rainer spürte ihre Brüste! Sie drückten gegen seine Brust, ihre nackter Bauch an seinem Fleisch, ihre prallen Hinterbacken in seinen Händen. Wie hypnotisiert streichelte er sie, versuchte soviel wie nur möglich auf einmal zu spüren von ihren wundervollen Reizen. Ihr erregender Leib glitt an seinem entlang, schmiegte sich dicht an ihn. Sie kuschelte sich in seine Arme und flüsterte: „Ich liebe dich doch!“ Und dann hob sie ihre Lippen zu ihm auf und er küsste sie. Endlich!

 

Er öffnete seinen Mund, berührte diese Lippen, die er so sehr begehrte, spürte die warme Feuchtigkeit, drängte sich dichter an sie - verschmolz mit ihr. Seine Zunge tastete vorsichtig, erkundete ein festes, glattes, nasses Lippenpaar, berührte ihre Zungenspitze. Wie zwei Liebende spielten ihre Zungen miteinander, suchten sich, umschlangen sich, trennten sich erneut - nur um sich wieder zu finden! Stöhnend vor Lust presste er sie an sich.

 

Petra war wie verzaubert von seinen Zärtlichkeiten. Sie konnte sich nicht entziehen - wollte es nicht mehr. Sie wollte ihn glücklich machen, mit ihm, durch ihn glücklich werden. Ihre Hände suchten seine Hose, kämpften mit den Knöpfen. Ohne sich aus seiner Umschlingung zu lösen, ohne sich von den Lippen zu trennen, die sie trunken machten, versuchte sie ihn aus seinem Gefängnis zu befreien.

 

Als sie es geschafft hatte die Knöpfe zu öffnen, riss Rainer sich abrupt los. Er sprang auf, stand keuchend vor ihr. Seine nackte Schönheit sah ihn fragend an. Am Liebsten hätte er sich auf sie geworfen! „Ich liebe dich!“ Seine Stimme war kaum noch vorhanden. „Petra, ich liebe dich! - Und ...“ Er wand sich. „... - ich werde - ich muss jetzt gehen! - Ich denke, ich habe dich überrumpelt! - So will ich es nicht!“ Dummerweise rutschte gerade in diesem Augenblick seine Hose hinunter, und Petra sah, wie sehr er sie begehrte. Rainer riss sich die Hose vom Leib und rannte fast aus dem Raum. Als er die Türe erreicht hatte, hatte sie ihre Fassung wiedergefunden.

 

„Rainer! - Geh nicht!“, flüsterte sie. Er drehte sich um - sah sie an. Klein und zierlich, zauberhaft zerbrechlich lag sie in seine Kissen geschmiegt. Ihr Gesicht war von zarter, rosa Schamröte überhaucht. Wie konnte er gehen -  wenn sie ihn doch wollte? Ihre Brüste lockten, ihre langen Schenkel! „Ich liebe dich!“ - Er stöhnte - hin- und hergerissen von seiner Liebe zu ihr, der Begierde sie zu nehmen und seiner Verantwortung ihr gegenüber. „Bitte!“ Er hörte es kaum - und doch! Es war die Entscheidung!

 

Er konnte nicht gehen! Er konnte sie nicht alleine lassen! Er würde sterben - ohne sie! „Liebes, mein Liebes!“ Langsam kam er zurück zu ihr, schob seinen Slip hinab, zog ihn aus. Sie wusste, wie verrückt er nach ihr war. Er brauchte sich nicht mehr zu verstecken. Wie hypnotisiert hing ihr Blick an seinem steifen Penis. Ihr war, als könne sie ihn spüren - zwischen ihren Schenkeln. Und er kam noch näher, blieb dicht vor ihr stehen. Diesen Anblick würde er nie mehr in seinem Leben vergessen.

 

Petra strich sich mit der Zungenspitze behutsam über die Lippen - aufreizend langsam - fast lasziv. Sie wusste, welche Gedanken er damit verbinden würde - verbinden musste! Sie sah wie er krampfhaft schluckte ... aber, aber, aber getan hatte sie das noch niemals! Rainer sah den inneren Kampf, den sie mit sich selber führte und beendete ihn. Er hatte Wunder genug für heute.

 

Sanft ließ er sich auf sie sinken, fühlte ihren weichen Leib an seinem und schloss die Augen. Er liebte sie - oh Gott, er liebte sie so sehr! Ihre Arme umfingen ihn, zogen ihn auf sie und ihre Lippen überschütteten seinen Hals mit kleinen, hauchzarten Küssen. Sie prickelten auf seiner Haut, seiner Brust, seinem Bauch und dann fand sie seinen Mund. Rainer tauchte ein in Glück. Sein Herz schwamm in Seligkeit. Und endlich war er überzeugt, dass sie genau wusste, was sie tat, dass sie ihn wollte - im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte!

 

Sie lagen auf dem breiten Futon - Bauch an Bauch. Er hielt sie eng an sich gepresst, schob sein hartes Glied an sie, drängte es zwischen ihre Schenkel. Sie öffnete sich ein ganz klein wenig, ließ ihm gerade genug Platz einzudringen, sich hineinzuschieben in ihr Nestchen. Seine Spitze rieb an ihren Schamlippen, machte sie verrückt. Petra spürte die feste Kuppe. Sanft stieß er immer wieder gegen ihre Vulva, erregte sie immer stärker. Petra konnte die Feuchtigkeit fühlen, die sie bereit machte für ihn, die ihre Muschi überschwemmte. Lange konnte auch sie sich nicht mehr zurückhalten.

 

Sie war noch so unerfahren, so unsicher in diesen Dingen, aber jetzt wusste sie, wie sich Begierde anfühlte. Noch traute sie sich nicht so zu reagieren, wie ihre Gefühle es befahlen, aber es würde nicht mehr lange dauern. Sie hörte seine unterdrückten Seufzer. Seine Lippen liebkosten ihre Wange, den Hals, er saugte an ihrem Ohrläppchen. „Du bist so schön!“ stöhnte er. „So sexy! Du machst mich so verrückt! - Wenn ich dich nur sehe - in deinem süßen, schwarzen Mini ... möchte ich ihn dir am Liebsten ausziehen. Deine Brüste, die sich abzeichnen - in dem nassen Shirt! - Ich kann jedesmal deine harten Brustwarzen sehen - und jedesmal werde ich geil!“ Rainer keuchte.

 

Sein Becken wippte gegen sie. Immer wieder drückte er seinen harten Schwanz zwischen ihre Beine. Schob ihn an dem feuchten Spalt entlang. Seine Hände umfassten ihre Hinterbacken, drückte sie an sich. Jetzt stöhnte sie. Genauso musste es weiter gehen! In einer sanften Schaukelbewegung, schwang er vor und zurück. Petra - in seinen Armen - kam ihm entgegen. Mittlerweile hatte sie seinen Rhythmus übernommen. Immer wieder prallten sie zärtlich aneinander.

 

Wenn sie doch endlich ihre langen  Beine spreizen würde - für ihn - für seine Augen, seine Hände, seine Lippen: Für seinen prallen, zuckenden Schwanz! Stöhnend presste er sie an sich. „Lass mich dich spüren!“ flehte er. „Lass mich deine süße Muschi sehen - anfassen - mich hineinschieben! - Oh Gott! - Bitte!“ Seine Lippen hatte ihre Brüste gefunden, saugten hingebungsvoll. Seine Hände massierten sie, drückten sie zusammen.

 

Petra konnte sich nicht länger beherrschen. Ihr Becken schaukelte wie von allein gegen ihn. Sie wollte ihn haben, diesen wunderbaren, harten Schwanz. Ihre Möse wurde immer hungriger, immer gieriger nach ihm. Sie wollte fühlen, wie sich die Eichel über ihre Schamlippen schob, sich weiter hineindrückte - in den engen Eingang, wie er tief in sie eintauchte, sie ganz und gar erfüllte - in ihrem Inneren anstieß und ihr alle Wolllust der Welt schenkte. Jetzt war sie bereit für ihn! Sie konnte es nicht mehr aushalten, konnte seine Liebe nicht mehr erwarten. „Was soll ich tun?“ flüsterte sie.

 

Ein Schauer der Lust überlief ihn. Petra bot sich ihm an. Er würde ihr das Glück zeigen. Mit beiden Händen griff er zu. Half ihr die Schenkel zu öffnen, drückte sie weit auseinander. „Oh jaahh!“, keuchte er. „Du bist so wunderbar! Zeig sie mir, deine kleine, süße, sexy Muschi!!“ Rainer stützte sich auf. Er musste es sehen! Seine entzückende Geliebte - mit weit gespreizten Schenkeln. Aus dem schwarzen Schamhaar, leuchtete feucht und rosa ihr Liebesspalt. Seine Finger tauchten ein, suchten den festen Kitzler.

 

Petra schrie auf, als er sie dort berührte. Sie stöhnte vor Begierde. „Oh jaah! - Ist das schön!“ Ihr Becken stieß gegen seine Hände. Ihre Scham, ihre Zurückhaltung waren verschwunden. Sie war nur noch lüstern. Sie wollte ihn lieben, tief in sich eindringen spüren und zustoßen. „Sag mir, dass du genauso geil bist, wie ich!“ Er brachte kaum mehr ein Wort heraus. Sie stöhnte laut. Sie war geil, und wie sie geil war! Aber ob sie es ihm sagen konnte? Seine Fingerspitze kreiste um ihren Kitzler und dann spürte sie, wie sich seine pralle Spitze in ihren engen, nassen Eingang drückte.

 

Er kniete zwischen ihren Schenkeln und versuchte verzweifelt nicht jegliche Kontrolle über sich zu verlieren. Schließlich wollte er sie zur Liebe verführen - begeistern - hinreißen mit seiner Zärtlichkeit und seiner Leidenschaft. Nicht einfach nur vögeln, und doch - die Versuchung war einfach ungeheuer! Er war so geil wie niemals zuvor. Gerade ihre Unerfahrenheit, ihre Unschuld, ihre Hingabe machten ihr wahnsinnig.

 

Petra spürte die Sehnsucht in ihrem Unterleib. Immer mehr konzentrierte sie sich immer tiefer in ihrem Bauch - zwischen ihren Schenkeln. Sie hatte niemals ihre Möse als eigenständiges Wesen empfunden. Jetzt übernahm die Gier, die sie an dieser Stelle verspürte, die Herrschaft über ihr Verhalten. Sie wollte ihn - und sie wollte es ihm zeigen. Weit spreizte sie ihre Schenkel, bot ihm ihre heiße, feuchte Muschi an, und als sie ihn spürte, spürte wie er seinen harten Schwanz einführte, seufzte sie auf - in unglaublichem Genuss. Sie konnte nicht länger warten. Wild stieß sie ihm entgegen - hemmungslos. Jetzt musste sie ihn haben!

 

Und in diesem Augenblick hörte er ihr Stöhnen: „Rainer! Oh mein Gott, Rainer! - Ich will dich! - Ich bin so verrückt nach dir! - Stoß zu! - Bitte! - Stoß zu! - Jetzt!“ Das war der Tropfen, der ihn zum Überschäumen brachte! Er hatte keine Kraft mehr zu widerstehen. Lustvoll stieß er zu, stieß tief in sie hinein, spürte ihr zuckendes Fleisch an seinem Schwanz und drückte sich noch tiefer. Er stieß gegen sie und explodierte in Lust. Alle seine Gier, seine Geilheit - er schrie sie heraus. Mein Gott war das schön!

 

Nach Luft röchelnd, klammerten sie sich aneinander. Immer wieder presste er seine Lippen auf ihren Mund. Sie saugte ihn förmlich auf, konnte nicht genug bekommen. „Ich liebe dich!“ stammelte sie. „Ich liebe dich! - Oh jaah! - Ich liebe dich!“ Völlig fassungslos stand sie vor der Entwicklung dieses Tages. Ihn so innig zu spüren, so intensiv in ihrem Inneren - sie war einfach überwältigt. Das war es, wovon sie geträumt hatte: Diese Verbindung im Innersten ihres Wesens. Aus zwei mach eins! Die Liebe hatte ein Wunder vollbracht. Sie und er waren verschmolzen zu einem Wesen. Sie war so glücklich wie nie in ihrem Leben!

 

Eine kleine Ewigkeit blieben sie so eng verbunden, lagen sie schweigend übereinander. Sie atmeten abwechselnd. Ihre Körper ergänzten sich perfekt. Wenn sich ihre Brust hob, atmete er aus und wenn sich sein Brustkorb ausdehnte, zog sie sich zurück. Es war tatsächlich, als seien sie zu einem Wesen verschmolzen. „Du bist der Höhepunkt meines Lebens!“,  flüsterte er und dann ließ er sich langsam von ihr sinken. Er liebte sie und er fühlte sich so erfüllt, so glücklich wie nie vorher, aber sie war trotz allem offiziell sein Lehrling. Es würde Probleme geben. Wenigstens war sie volljährig! Und ihr Vater hatte einen Narren an ihm gefressen - er würde ihnen helfen. Und abgesehen davon: Sie war jedes Opfer wert! - Also! Was machte er sich Sorgen? Immerhin hatten sie noch diesen ganzen Tag vor sich! - Und sie würde nicht nach Hause gehen! Sie würde bei ihm sein - und er würde ihr alles beibringen, was immer sie wollte!

 

© BvS