Lips2Last

Im Internet hatte sie sie gefunden, in einer erotischen Geschichte. Eine Inspiration! Eine Idee zum Nachmachen? Vielleicht! Jedenfalls ging sie ihr nicht mehr aus dem Kopf.

Sie – die SIE aus der Geschichte – hatte ihren Mann verführt, und sie hatte … sich dazu die Nippel mit Henna gefärbt.

Eine tolle Idee!

Schade nur, dass sie selber so gar keine Erfahrung hatte mit Henna. Sie hatte zwar eine Bekannte, die sich ihr Haar mit Henna färbte, aber das war einfach scheußlich.

Was wusste sie noch darüber? Dass man Tattoos damit zeichnen konnte. Irgendwo in Arabien machte man das so - oder war es Asien gewesen? Sie hatte es vergessen. Was sie allerdings im Gedächtnis hatte, waren Hände, die so zauberhaft bemalt waren, dass man glauben konnte, sie seien in zarte, dunkle Spitze gehüllt. Das hatte ihr sehr gefallen!

Die SIE in der Geschichte hatte keine Spitze über ihr Dekolleté geschminkt. Sie hatte „nur“ die Brustwarzen mit Henna gefärbt.

Wie das aussah, konnte sie sich nur vorstellen, aber diese Vorstellung gefiel ihr sehr. Henna war rotbraun – soviel sie wusste. Eine schöne Farbe! Bloß woher sollte sie jetzt Henna nehmen? Außerdem hatte sie keine Ahnung, wie man damit umging. War das nicht eine Pflanze? Was machte man damit? Sie wusste es nicht.

Schade!

Wenn sie sich vorstellte, ihren Mann damit zu überraschen … wurde ihr heiß. Sie konnte sich gut vorstellen, wie er reagieren würde – auf dunkelrot geschminkte Nippel. Er hatte sowieso ein Faible für ihre Brüste!

Verflixt, wie kam sie denn nun auf die Schnelle an Henna? Sie konnte ja schlecht ihren Friseur anrufen, um ihm zu erklären, dass sie sich die Nippel färben wollte! Die Vorstellung brachte sie zum Lachen. Ihr Friseur war schwul – vermutlich! Den interessierten ihre Nippel so, wie ein Sack Reis in China!

Henna! Sie würde mal Doc Google befragen! Henna! Ihr Bildschirm färbte sich von Tomatenrot über Rost zu Umbra bis hin zu Gebrannte Siena. BINGO! Das war’s! Ihr Lippenstift hatte genau die passende Farbe: Manhattan Lips2Last Gloss! Und die Farbe hielt wie Gift. Gesundheitsschädlich war sie auch nicht … also … warum nicht?

Sie rannte ins Bad. Viel Zeit hatte sie nicht mehr. Er würde in einer halben Stunde kommen. Eilig riss sie sich die schwarz-silberne Seidenbluse vom Leib und schlüpfte aus den Trägern ihres BH-Hemdchens, schob die Körbchen hinunter. Ihre befreiten Brüste hüpften ihr entgegen. Sie schmunzelte, suchte das Lipgloss heraus und baute sich vor dem Spiegel auf.

„Ganz schön üppig bist du, meine Liebe!“, teilte sie ihrem Spiegelbild mit. „Ach was! Männer lieben Titten!“ Mit einer Hand fasste sie zu, hob sich die linke Brust entgegen und tupfte rote Farbe auf die Spitze. „Hu! Kalt!“ Nein, zu kalt war es nicht, nur ungewohnt. Das kleine Schwämmchen umrundete ihr Beerchen und färbte es rotbraun. Sie ließ los. Nun hatte sie eine dunkelrote Kirsche – und das sah geradezu waffenscheinpflichtig scharf aus! Obszön? Nein, ungewohnt – und geil!

Sollte sie den Warzenhof auch noch …? Schon! Also noch mal. Sie griff wieder zu. Ihre Nippel hatten sich soeben versteift. Das Schwämmchen, mit dem sie sich sonst die Lippen bemalte, liebkoste nun ihre Knospe. Sie bemalte ganz exakt den Warzenhof und blies sanft. Das musste trocknen. Ihr Blick fiel in den Spiegel. Da stand sie, hielt eine Brust mit der Hand umklammert und blies! Ein lüsterner Anblick! Das würde ihm gefallen!

Sie griff zur zweiten Brust. Dieser Nippel stach ihr entgegen, als wolle er angreifen: Eine scharfe Speerspitze. Das weiche Lipglossschwämmchen küsste ihre zweite Kirsche, färbte sie dunkel und umrundete den Warzenhof. Das fühlte sich gut an: Zärtlich! Erneut pustete sie. Die Farbe musste ganz und gar trocken sein, um sie fixieren zu können.

Ha! Die Idee! Sie griff zu ihrem Föhn und „duschte“ ihre Brüste mit kalter Luft. „Aahhhmm!“ Ein Schauer durchfuhr sie mit der kühlen Brise, die ihre Haut streichelte. Was für ein aufregendes Gefühl. Sie betrachtete sich im Spiegel. Ihre Wangen waren rosig überhaucht, die Augen glänzten unnatürlich geweitet, als ob sie … und genau so war es auch. Diese Aktion hatte sie erregt, und der Gedanke an seine Reaktion tat ein Übriges.

Das BH-Hemdchen fiel einer Laune zum Opfer. Sie streifte es ab und stieg heraus. Nun stand sie barfuß, nur noch in schwarzen Hotpants da und überlegte. So konnte sie ihn nicht empfangen! Das wäre nicht erotisch, es wäre geil! - Vielleicht doch? Nein! Das war nicht sie! Nicht ganz so brutal. Bevor sie zum Gloss griff, holte sie sich einen schwarzen halbdurchsichtigen Büstenhalter aus dem Schlafzimmerschrank. Das war die Lösung!

Das schimmernde Lipgloss lackierte ihre Brustwarzen besser, als jedes Henna es gekonnt hätte, und das dunkle, nun glänzende Rot kontrastierte aufregend zur matt elfenbeinfarbenen Haut ihrer Brüste. Jetzt war es nicht mehr nur geil, jetzt wirkte es edel. Wunderbar! Sie freute sich auf diesen Abend. Oh ja, das tat sie wirklich! Behutsam schlüpfte sie in den dünnen BH und zupfte ihn zurecht. Das sah wirklich sehr aufregend aus!

Als es läutete, griff sie zur Bluse. Sie würde sie tragen – aber nicht schließen! Sie warf ihrem Spiegelbild eine Kusshand zu und eilte zur Tür. Lips2Last. Was die Leute von der Firma wohl zu ihrer persönlichen Version davon sagen würden:

Tits2Last?

Sie lächelte, und als es zum zweiten Mal läutete, riss sie die Tür auf.

„Ups!“

© Anna