Sommer, Sonne … süße Träume

 

Gott sei Dank war er jetzt endlich fertig mit dem lange geplanten und noch länger verwirklichten Gartenhäuschen. Thomas konnte sich endlich ausruhen. Heute war Sonntag und der heißeste Tag dieses Sommers. Bis kurz vor 12 Uhr hatte sich sein Werk hingezogen, und nun war er rechtschaffen hungrig. Trotzdem ging er nicht ins Haus, sondern zog sich den alten Liegestuhl unter die Trauerweide und setzte sich hinein. Seine Frau war verreist, und er hatte heute Nachmittag noch eine Verabredung zum Kaffee mit einer guten Freundin. Da wollte er nicht total geschafft ankommen, und so lehnte er sich zurück und schloss die Augen.


Als er vor ihrer Türe stand, fühlte er wieder das altbekannte Kribbeln. Melanie war eine tolle Frau, und wäre er nicht verheiratet gewesen … aber sie unterbrach seine Gedanken, öffnete die Türe, und ihm fiel absolut nichts mehr ein. Thomas stand da wie angenagelt – sprachlos und starrte sie an.

Natürlich war es gnadenlos heiß, und eigentlich hatte er schon mit einem Badeanzug gerechnet, aber das hier, das war kein Badeanzug. Oder doch? Der Schnitt war der eines Badeanzugs, aber gab es Badeanzüge mit Spitzenapplikationen? Er verwünschte seine Unwissenheit. Seine Frau trug so was nicht! Nichts, was auch nur annähernd als sexy zu bezeichnen gewesen wäre, kam ihr ins Haus, und außerdem … er sah sie nie in Unterwäsche!


„Ich freue mich auch dich zu sehen, Thomas!“, lächelte sie liebevoll spöttisch. „Nun komm schon rein!“

Natürlich kannte Melanie ihn und seine häusliche Misere nur zu gut, und so brauchte es ihm nicht übermäßig peinlich zu sein, dass er sie anstarrte wie eines der Weltwunder. War es natürlich doch, aber er trat ein und schloss die Türe.

Seine Blicke glitten über ihre Formen. Üppig, braungebrannt, verlockend! Und dann blieb sein Verstand stehen. Sie schob die Träger des Was-immer-es-auch-sein-Mochte von den Schultern und kniete vor ihm nieder. Die Schalen den Bodys sanken hinab und entblößten weiße Brüste. Thomas schluckte. Ihre Nippel schienen ihm zuzuzwinkern, und ihre Hände griffen nach ihm, zogen ihn einen Schritt näher und dann … öffnete sie seine Hose! Er würde auch gleich auf den Boden sinken – oder vielleicht eher lang hinschlagen! Thomas schnappte nach Luft.

War das jetzt peinlich, dass sie sehen konnte, dass er keine Unterhose trug? Oder eher dass er steif war, wie ein Spazierstock? Aber wieso lächelte sie dann und leckte sich die Lippen? Thomas würde gleich ein Sauerstoffzelt brauchen, soviel war sicher!

Melanie beugte sich vor und berührte mit der Zungengenspitze seinen Schwanz! Aber nicht so, wie er sich das immer vorgestellt hatte. Nein, sie leckte nicht seine Spitze, sondern streichelte seine Schwanzwurzel. Und trotzdem war das so geil! Sanft schleckte sie sich höher hinauf an seinem Stamm, und er hielt die Luft an. Was würde geschehen, wenn sie oben ankam? Ihre Hände streichelten seine nackten Oberschenkel und glitten nach hinten, umfassten seine Backen und drückten.

Thomas keuchte in wilder Gier. Das konnte doch nur …


Ihr Mund war angekommen, und sie legte ihre Lippen auf seine Spitze. Er fühlte ihre Zungenspitze, die die kleine Öffnung reizte, und sein eigenes überbordendes Verlangen, ihr in den Mund zu spritzen. Zärtlich zog sie ihn näher, schob so seine Härte tiefer in diesen lustvollen Glutofen hinein und saugte.

„Ja!“, keuchte er und stieß.


Heiß quoll seine Lust empor und Thomas spritze wie noch nie. Dieser Orgasmus sprengte jede seiner Vorstellungen von Höhepunkt. Erschöpft sank er rückwärts.


Ruhe!


Als er die Augen öffnete, fielen Sonnenstrahlen zwischen den Weidenruten hindurch und blendeten ihn. War das schwül heute. Seine Hand griff zu.


Heiße, klebrige Nässe glitschte zwischen seinen Fingern.


Er war ja wirklich klatschnass geschwitzt – aber wohl nicht nur!

 

 

© Anna




© Claire