Mein Wirtschaftswunder


Ich habe meinen Traumberuf: Ich bin Wirt - in einer kleinen Dorfgaststätte, die ich schon in jungen Jahren von meinem Vater übernommen habe. Meine Arbeit ist wunderbar. Ich liebe sie seit Jahrzehnten, bis auf … Vielleicht liegt es daran, dass ich keine Ehefrau habe, denn meine Wirtschaft ist mein Wohnzimmer, aber möglicherweise ist es auch die Tatsache, dass ich hinke. Offensichtlich will mich keine. Lange Jahre habe ich mich gegrämt, denn eigentlich wünsche ich mir eine Familie: Eine Frau und Kinder - ja, auch Kinder, denn ich liebe Kinder! Irgendwann habe ich mich abgefunden, denn ich bin nicht nur ein Mann mit Wünschen und Bedürfnissen, ich bin auch Realist! Und wenn mir irgendjemand erzählt hätte, dass in meinem Leben einmal ein Wunder geschieht, dann hätte ich gelacht - schallend gelacht, denn ich bin wirklich Realist!

 

                                                       ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ☸

 

Und dann sitzt SIE da, und mir fallen beinahe Schnitzel und Bier aus der Hand, die ich an den Nebentisch bringen will. Sie ist jünger als ich - oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass sie der Wunschtraum eines jeden Mannes wäre. Meine Traumfrau, meine fleischgewordene Sehnsucht, so etwas, das ich nie bekommen werde in diesem Leben. Eine Märchenfee, die drei Wünsche erfüllt … Ich stehe da wie angewurzelt und starre … bis der Mann am Nebentisch leise fragt: „Ist das mein Schnitzel?“ Erst da komme ich wieder zu mir und serviere. Er grinst mich an und nickt: „Kann ich verstehen. So was sieht man nicht alle Tage!“ Auch er schaut - und sie hat es bemerkt. Natürlich! Das ist mir dann schon peinlich.

 

Ich drehe mich zu ihr: „Willkommen! - Was möchten Sie trinken?“ So professionell wie nur möglich! Mein Mund fühlt sich so trocken an, als hätte ich die letzte Woche in der Sahara verbracht. Dabei habe ich gerade ein großes Glas Wasser getrunken! Zu mir hierher in die Kneipe kommen die Nachbarn, die Leute aus den umliegenden Dörfern, manchmal sogar ein paar Gäste aus der Kreisstadt … Aber sie! Sie kommt aus … ja, woher? Direkt aus meinen Träumen! Eine Dame! Eine richtige, echte Lady! Es geht ein Leuchten von ihr aus, wie ein Heiligenschein. Oder scheint das nur mir so?

 

Sie bestellt eine große Apfelsaftschorle und ein Cordon bleu - und ich serviere. Ich muss mich zwingen, sie anzusprechen, dabei bin ich sonst gar nicht schüchtern! Irgendwie fühle ich mich, wie ein kleiner Bub am Weihnachtsabend. Ich hab sie wohl den ganzen Abend über angesehen wie das Christkind! Sie sitzt in der Ecke und das Licht der Lampe bringt ihr Haar zum Leuchten. Dunkelbraune Augen blitzen unter dem honiggoldenen Haar, und ich kann die Blicke nicht von den vollen, roten Lippen und den weißen Zähnen lassen. Überhaupt ist es ein ästhetischer Genuss ihr beim Essen zuzusehen. Bei manchen Gästen wird mir schlecht, wenn ich sehe, wie sie meine guten Gerichte in sich hineinschaufeln, aber bei ihr … man bekommt direkt Appetit!

 

                                                       ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ☸

 

Als sie fertig ist, macht sie mir ein Kompliment. Es hat ihr geschmeckt, und ich fühle mich beschenkt. Ob sie noch ein Eis haben könnte? Selbstverständlich. Diesen Eisbecher mache ich sogar persönlich, und danach frage ich sie, ob sie nicht noch ein Glas Wein trinken wolle. Ich habe da einen besonders guten! In meinem Kopf rauscht es. „Alles! Mylady, alles was Sie wollen!“ Nur gehen soll sie noch nicht. Der Rest des Abends verfliegt – wie, das weiß ich nicht. Ich habe nur Augen für sie. Das andere läuft so routinemäßig nebenher. Schließlich mache ich diesen Job nicht erst seit gestern. Und dann ist der Schankraum leer - und sie ist immer noch da.

 

„Möchten Sie sich nicht vielleicht zu mir setzen und einen Espresso mit mir trinken?“ Ich fühle mich auf einmal wie im Himmel. So eine tolle Frau fragt mich, ob ich mit ihr Kaffee trinken möchte! Mich! Ausgerechnet. Mich, den keine will! Natürlich will ich, aber erst sperre ich zu. Jetzt brauche ich keinen späten Gast mehr. Ich will mit ihr alleine sein, mit ihr reden, trinken – ein bisschen vor mich hin träumen … und wirklich, unser Gespräch plätschert munter wie ein Gebirgsbach vor sich hin. Sonst bin ich nicht so redegewandt – und auch unerfahren im Umgang mit Frauen. Daran liegt es doch, dass keine …

 

Sie ist anders. Sie erzählt mir, dass sie sich verfahren hat. Jetzt wird mir einiges klar. Wie sonst wäre sie hierher gekommen, mitten in die Pampa? „Sie können doch heute nicht mehr weiterfahren, das geht doch nicht!“ Also biete ich ihr mein Gästezimmer an. Es steht leer, und es übernachtet auch nur selten jemand bei mir. Als sie nickt und dankbar lächelt, kann ich es selber nicht glauben, aber als sie dann erwartungsvoll aufsteht und mich ansieht, könnte ich mich in den Hintern beißen. Ich will sie doch nicht ins Bett schicken! Ganz im Gegenteil! Ich will mich doch noch weiter mit ihr … Ich sollte erst denken und dann reden, aber dazu ist es nun zu spät.

 

Das Gästezimmer ist immer bereit und so führe ich sie nun in den ersten Stock, öffne die Türe und schalte das Licht ein. Hurra! Meine Putzhilfe hat die schöne Blumenbettwäsche bezogen - Margeriten und Mohnblumen, und ich freue mich, als ich das Strahlen sehe, das ihr Gesicht aufleuchten lässt. Sie tritt ein und sieht sich um. „Gemütlich!“ Da stehen ein altmodisch geschnitztes Doppelbett aus Kirschbaum, ein Schrank und eine kleine Couchgarnitur. Sie knipst die Stehlampe an und das Nachtischlämpchen gleich mit. „Ich werde meine Tasche aus dem Auto holen!“, erklärt sie mir und geht an mir vorbei. Wie gut diese Frau duftet und nun hab ich sie schon verloren! Dieser Abend ist hier und jetzt zu Ende.

 

Auf dem Flur dreht sie sich um: „Haben wir noch ein Glas Wein übrig? Ich bin noch nicht müde …“ Ich könnte jubeln. „Natürlich, ich hole unsere Gläser und die Flasche!“ Sie senkt den Kopf und denkt nach … und sagt dann leise: „Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten!“ Dann steigt sie die Treppe hinab und ich beeile mich, neben dem Wein auch noch eine Kerze aufzutreiben. Soll ich mich schon setzen? Sie hat doch gesagt …? Das war doch so gemeint, oder nicht? Eigentlich glaube ich es noch nicht so ganz, aber ich zünde die Kerze an und setze mich … aber nur auf eine Pobacke – bereit sofort wieder aufzuspringen.

 

Sie lächelt, als sie wiederkommt. Mit einer Reisetasche in der Hand verschwindet sie im Bad. „Ich komme gleich wieder!“ Und nun? Was jetzt? Was soll das werden? In Filmen habe ich das schon oft gesehen: Die Lady kommt im Negligé aus dem Bad, bereit für eine Liebesnacht – mir wird himmelangst! Das kann nicht sein! Oder doch? Mir passiert so etwas nicht! Mir doch nicht! Ich greife nach dem Glas - warum zittert meine Hand? - und schütte mir den Inhalt mit einem einzigen Schluck in den Hals. Nachschenken! Wie erkläre ich ihr sonst …

 

Als die Türe aufgeht, fällt mir beinahe die Flasche aus der Hand. Da steht sie … wunderschön! Was trägt sie da? Wie nennt man so was? Abendkleid? Nachthemd? Was zur Hölle …? Türkis. Nein, man sieht nichts, aber es ist so … so … privat! Irgendwie komme ich mir vor wie ein Spanner, der eindringt in ihre Intimsphäre. Aber halt! SIE hat das angezogen. Sie zeigt sich mir so! Also hat sie nichts dagegen. Und sie ist so wunderschön! Himmel, sie ist ein Traum! Aber bestimmt hat sie sich das so nicht vorgestellt: Ein Idiot hockt auf ihrer Couch und starrt sie an wie ein Weltwunder!

 

„Ich heiße Hannelore!“, lächelt sie und greift nach ihrem Glas. Ich gieße meines voll und schlucke. „Ich bin Stefan!“ Wir stoßen an, und sie hakt ihren Arm in meinen. Brüderschaft! Wir trinken Brüderschaft. Dieser ganze Abend ist so verrückt – ungewöhnlich – aufregend. Hannelore lächelt, ihr Gesicht kommt näher und dann spüre ich den Hauch ihrer Lippen an meinem Mundwinkel. Es prickelt, und sie setzt sich neben mich. Himmel hilf! „Erzähl mir von dir!“

 

Was soll ich ihr da erzählen? Meine Wirtschaft ist mein Leben. Ein anderes habe ich nicht! Keine Frau, kein Kind, keinen Hund - nichts! Mein Leben … ist leer. „Da gibt es nichts zu erzählen, Hannelore! Ich bin allein!“ Ihre dunklen Augen sehen mich an – mitfühlend. „Ich … nicht!“ Davor hatte ich Angst! Sie ist vergeben, obwohl das ja ganz klar war. Eine Frau wie sie … die kann nicht allein sein. Warum sieht sie dann so … schrecklich unglücklich aus, so … Aber wenn sie vergeben ist, was will sie dann von mir? Soll ich das fragen? Will ich es wissen? Nein, verdammt, nein!

 

„Wo bist du dieses Wochenende gewesen?“ Das ist vielleicht unverfänglicher – und vielleicht merkt sie ja, dass ich nichts von ihrem Mann hören will! „Ich komme von einem Treffen der AA-Selbsthilfegruppe!“ Himmel hilf! Sie ist Alkoholikerin, und ich gebe ihr Wein! Scheiße! Dabei passe ich in meiner Kneipe immer auf, den gefährdeten Leuten keinen Alkohol zu servieren. Betreten drehe ich das Glas in meiner Hand. So was von peinlich. „Nein, Stefan! Ich bin keine Schnapsdrossel!“, kichert sie. „Schau nicht so langsam!“ Ihre Augen lachen, aber dann wird sie ernst: „Die AA sind in diesem Fall nicht die Anonymen Alkis! Wir sind … die Angehörigen von Alzheimerpatienten!

 

Au weh! Das ist ja schrecklich! „Deine Eltern?“, frage ich mitleidig, und sie schüttelt den Kopf. „Nein, meine Eltern sind beide schon tot! Der Alzheimer Patient ist mein Mann.“  Kann es noch schlimmer werden? Noch peinlicher? Soll ich jetzt fragen – oder nicht? Ich wollte doch nichts wissen – über ihren Mann! Vorsichtshalber sage ich mal lieber nichts. Aber jetzt geht mir auf, woher die Aura von Schmerz kommt, die ich an ihr wahrgenommen habe. „Wie lange …?“

 

„Er hat seit 10 Jahren Alzheimer … und es ging ganz gut damit. Aber jetzt … seit zwei Jahren geht es uns schlecht. Nein, noch schlechter. Er hat … er hat mich vergessen! Thomas weiß nicht mehr, wer ich bin – wer ich für ihn war. Es ist … es ist schrecklich, wenn dich der Mensch den du liebst … vergisst … und er ist, er wird immer bösartiger! Ich weiß, er kann nichts dafür, aber …“ Sie schweigt, und ich, was sage ich nun dazu? Ich lege meine Hand auf ihre und drücke sanft, und sie lächelt wehmütig. „Dieses Wochenende hat mir gutgetan! Ich hab wieder mal mit Menschen gesprochen, die nett zu mir waren. Ich habe dich kennengelernt! Erzähl mir …“

 

Und ich beginne zu reden. Ich, der sonst nichts preisgibt. Ich erzähle von meiner Kindheit, von den Eltern, die sich dauernd stritten, von der Kinderlähmung, die mein Leben in so mancher Hinsicht beendet hat. Ich kann gar nicht aufhören zu reden, so wunderbar hört sie zu. Und dann ist es halb zwei Uhr nachts und Hannelore sagt: „Komm, lass uns schlafen gehen! Du musst morgen früh raus!“ Allein für diesen Satz könnte ich sie küssen. Es klingt so, als wären wir ein Paar – ein altes Ehepaar, so, als würde sie sich sorgen um mich! Und dann steht sie auf, deckt das Bett ab und schlüpft hinein.

 

Heißt das jetzt, ich soll mit ihr … zu ihr … ins Bett, soll mit ihr, bei ihr … schlafen? Beischlafen? Herr des Himmels! Ich stehe auch auf, komme mir vor wie ein Schulbub unter den Augen der Lehrerin, weiß nicht wohin mit meinen Händen, meinen Füßen – mit mir! „Ich habe keinen Schlafanzug!“, krächze ich unsicher. „So ein Schwachsinn! Was Besseres fällt dir nicht ein?“, dröhnt es in meinem Kopf. Ich könnte mich ohrfeigen. Wie dämlich kann man eigentlich sein? Aber Hannelore lächelt. „Du brauchst keinen!“ Das war jetzt deutlich, oder? War es deutlich? Himmel hilf mir doch! Da stehe ich, Klein-Doofi-mit-Plüschohren und nestle an meinen Hemdknöpfen rum. Allerdings ist die Anzahl der Hemdknöpfe leider begrenzt, auch wenn ich gerade noch ungefähr drei Dutzend mehr brauchen könnte.

 

Ich streife das Hemd ab, und mir fällt ein, dass ich ja den ganzen Tag gearbeitet habe. Ich bin verschwitzt. Na ja, nicht sehr, aber auch nicht frisch geduscht. Und ich bin … alt! Sie ist so schön! Was will sie bloß von mir? Ich öffne die Hose und … Gott! Seit ich in ihrem Zimmer bin, bin ich scharf – und so unsicher. Mein Schwanz ist … nicht so, wie er sein sollte! Oder sollte er doch? Ich habe so was doch noch nie erlebt. Woher soll ich wissen, was jetzt gefragt ist. Soll ich – oder soll ich nicht? Verflixt, ich stehe so was von neben mir … lasse meine Hose fallen, steige heraus. Hannelore strahlt mich an und winkt mich näher. Schuhe ab, ein Schritt näher … und … ich halte die Luft an … sie streckt ihre Hand aus und fasst um mein Knie – ihre Hand streichelt meine Kniekehle. Meine Boxershorts beulen sich aus, und die Hand gleitet an der Hinterseite meines Oberschenkels hinauf.

 

Und dieser Blick! Wie soll ich da verbergen, dass ich spitz bin, wie Nachbars Lumpi? Oder soll ich es gar nicht verbergen? Sie greift nach der Hose und zieht. Ich helfe … und dann bin ich nackt. Sie strahlt immer noch. Kann es denn sein, dass ich ihr gefalle? Wirklich? Diese Hand, die jetzt meinen Pobacke umfasst, irritiert mich wahnsinnig, aber vielleicht ist es ja auch keine Irritation? „Willst du wirklich mit mir…? Meine Stimme krächzt wie ein alter Kolkrabe. Sie lächelt meinen Schwanz an: „Du nicht?“ Was für eine saublöde Frage! Meine – nicht ihre! Ihre Zunge leckt verlockend über diesen aufreizenden Mund, und mir wird ganz anders. DAVON träume ich, seit ich überhaupt von solchen Dingen träume!

 

„Hanne, ich habe noch nie …!“ Bin ich des Wahnsinns? Kann ich nicht die Klappe halten? Was ist, wenn sie keinen Deppen will – in ihrem Bett? Ihre Augen weiten sich. Diese wunderschönen, dunklen, goldgesprenkelten Augen sehen mir direkt ins Gesicht. „Du hast noch nie mit einer Frau geschlafen?“ Ihre Stimme klingt weich, liebevoll, gar nicht spöttisch. „Doch! Natürlich!“ Freilich habe ich. Nicht sehr oft, aber immerhin! „Ich meinte …“ Ach du lieber … Was für eine Situation! Ich muss bekloppt sein. „Dein Mund …! Ich habe noch nie … einen … Blowjob …“ Jetzt werden ihre Augen doch spöttisch. „Einen BLOWJOB! So, so!“ - NEIN! Bitte nicht! Ich hab’s vermasselt! Ich bin ein Vollidiot! Oh Mann, halt jetzt bloß den Mund, du Trottel!

 

Kaum ausgedacht, beweise ich, wie effizient ich denken kann – bloß nicht danach handeln: „Ich meine … im Internet … heißt das … nicht so?“ Ihr Blick wird zärtlich. „Jaaha, so heißt das … schon! Aber da sagen sie auch FICKEN! - Willst du mich FICKEN?“ Jetzt habe ich es kapiert, aber: „Ja, oh ja! Ich will … dich FICKEN, aber auch mit dir schlafen … dein sein … eins sein mit dir … dich genießen! Ich möchte dir den Himmel bereiten … von dir ins Paradies geleitet werden! Dich glücklich machen … dir mein Herz zu Füßen legen!“ Es sprudelt nur so aus mir heraus – und sie greift zu. Mein Schwanz in ihrer Hand! Ich platze! Jetzt und sofort werde ich spritzen! Augenblicklich!

 

„Ja dann, … dann werde ich dir jetzt ein Geschenk machen!“, flüstert sie so bedeutungsschwer, dass die Worte in meinem Kopf donnern. Sie wird mir "einen blasen"! Sie wird … mich lecken, lutschen, leer saugen! „Gib mir mal den Kulturbeutel aus der Tasche!“, bittet sie und ich gebe – ich weiß zwar nicht warum, aber ich tu’s einfach. Hannelore nimmt eine Tube Creme, gibt sich etwas davon auf die Hand, und dann reibt sie meinen Schwanz - „haarrchrrrraaahhsch“ – streicht die Vorhaut zurück, und ich sehe meine dicke Eichel aus ihrer Faust fahren … und hinein und … „haarrchrrrraaaahhsch“ …  und ich explodiere, spritze, wie ein B-Schlauch am Hydranten!

 

Himmel, das ist so geil, und ich sinke in die Knie. Hannelore greift nach meinen Shorts und wischt sich die Finger ab – so, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Trotzdem! Sie hat nicht … Ihre Hand zieht mich zu sich aufs Bett, und ich lasse mich neben sie sinken, kuschle mich unter ihre Decke und lege den Kopf auf ihre Schulter. „Danke!“ Diese wunderbare Frau hält mich im Arm. Ich liege nackt in ihrem Bett und kann nur denken, dass sie ihn nicht im Mund hatte, aber dann …

 

Ich habe Sex! ICH HABE SEX! Sex mit einer Göttin! Diese Frau ist ein Traum – und sie will mich! Wenn mir das heute früh einer prophezeit hätte … Ich hätte ihn einweisen lassen. Und nun … drehe ich mich zu ihr und suche ihren Mund, drücke meine Lippen auf weiche Haut … Nein, Mund ist das nicht. Sie hat den Kopf in den Nacken gelegt, und ich erwische den Hals, genau die Stelle, an der ich ihren Puls spüren kann. Wie aufgeregt das klopft. Ihr Herz schlägt Trommelwirbel, und mir wird klar, dass nicht nur ich hier unerfahren bin. „Wie lange bist du … wie lange hattest du … keinen Sex mehr?“ Sie dreht sich zu mir und schaut mich an. „Ehrlich gesagt … ich weiß es nicht, Stefan. Es ist … Jahre her!“

 

Ich nehme sie in meine Arme und presse ihren schönen, warmen Leib an mich. „Wie gut du dich anfühlst!“, flüstere ich und überschütte sie mit lauter kleinen Küssen, treffe ihren Mund und versinke. Himmel, es ist wundervoll sie zu küssen. Weich und warm und aufregend und lüstern und nass: Geil! Meine Hände gehen auf Wanderschaft, und ich ziehe ihr das lange Hemd über den Po hinauf, lasse sie drunter schlüpfen und umfasse ihre Brüste! Wahnsinn! Dieser Busen ist einfach perfekt. Ich muss … ihn sehen. Hannelore hilft mir mit dem Hemd, und dann liegt sie nackt an mich geschmiegt in meinen Armen, und ich biege mich zurück um einen Blick zu erhaschen.

 

Hinreißend! Meine besten Knödel fallen mir ein. Ich muss lachen. „Immer wenn die Gäste meine Knödel bestaunen, weil sie so groß sind, zeige ich meine Hände vor und sage: „Passend zu meinen Händen!“ Ich greife zu und drücke zärtlich, und meine Hanne kichert:

„Knödel mit Soße!“, und steckt mir ihre Finger in den Mund. Ich schmecke mich selber auf ihrer Haut und werde schon wieder hart. „Lass mich!“, bitte ich und beuge mich über sie, lecke an ihren Spitzen und schiebe meine Hand tiefer hinab. Wie heiß es hier ist! Meine Finger glitschen dazwischen – und sie kommt mir entgegen. Sie gurrt wie eine Taube, diese Frau! Au Mann, das klingt so erotisch!

 

Sie ist bereit! Sie ist wirklich scharf auf mich! Heute geschehen Zeichen und Wunder! Und dann fasst Hannelore zu, zieht mich auf sich und knurrt: „Nun tu’s schon! Nimm mich!“ Ich befinde mich unerwartet schnell zwischen nackten Schenkeln und starre sie an wie ein Weltwunder. Das ist der blanke Wahnsinn! Hat dieses Weib geile Titten! Mein Steifer tippt auf ihre Muschi, und sie wimmert leise: „Bitte Stefan, ich brauch dich jetzt!“ Meine Hand berührt sie, streift über pralle Schamlippen und meine Finger ziehen sie auf. „Ist das geil!“ Hab ich das jetzt gesagt oder gedacht? Pfeif drauf, sie will ja! Ich rücke näher, drücke meine Eichel in ihr nasses, heißes Fleisch und glaube schon wieder zu explodieren. Nein, verdammt! Jetzt noch nicht!

 

Langsam, so langsam es mir irgend möglich ist, drücke ich ihn hinein in dieses göttliche Verlies, öffne es, weite die drängenden Wände und stoße vor. Jeder Millimeter quält meinen Schwanz mit Glückseligkeit. Jetzt atme ich bewusst tief und regelmäßig, denn sonst fange ich an zu hecheln und ficke sie durch wie ein Karnickel! Das will ich nicht. Sie schenkt mir den Himmel auf Erden. Ich will, dass sie es genießen kann. Mein Daumen reibt ihre Perle, und ich fühle, wie sie sich unter mir zu bewegen beginnt. „Ja!“, flüstert sie, „Oh ja, ist das gut!“ Ich ziehe mich zurück und warte eine kleine Sekunde. Dann drücke ich mich wieder hinein – keuchend. „Ja, Stefan, jaa!“ Gut so! Wunderbar! Raus und – wieder rein. Langsam und ganz bewusst. „Ohhhh bist du guuut! Sooo guuut! Oh Stefan!“ Sie haucht, stöhnt, atmet. Ja! So soll es sein! „Gib mir Zeit, das zu genießen, Stefan!“ Ihr Becken schwingt mir entgegen, stößt, trifft meine Kuppe, schickt Blitze in meinen Unterleib – und macht mich völlig kirre. „Liebling! Oh Mann, ist das geil mit dir zu ficken!“ Sie keucht und stößt – wird schneller. „So geil zuzuschauen, wie mein Schwanz dich fickt!“ Hannelore wimmert. Sie windet sich, hebt mir ihre Muschi entgegen, spreizt ihre Schenkel so weit wie möglich, und ich greife zu. Ich packe ihre Hüften, die Finger in ihre Backen verkrallt und zerre sie hoch.

 

„Ja!“, stöhnt sie. „Ja, Stefan, ja, jetzt … jaaaaaahhhh!“ Himmel ja, es ist soweit! Konvulsivische Zuckungen überfallen meinen Schwanz und ein völlig entfesseltes Weib entzückt meine Augen. Ich kriege einfach nicht genug von dieser Frau, stoße und stoße, schreie meine Lust in die Nacht und spritze … spritze sie voll. Herr des Himmels! Was war das denn? Hatte ich soeben – zum ersten Mal in meinem Leben – richtigen Sex? Ganz bestimmt, denn solche Gefühle kannte ich bisher nicht. Erschöpft sinke ich auf sie, rieche den aufregenden Duft unserer Lust und küsse sie dankbar. Hannelore bewegt sich träge, schiebt mich von sich und kuschelt sich an mich. „Ich danke dir, Stefan!“, flüstert sie leise und wird rot. „Du weißt nicht, was du mir da eben geschenkt hast!“ - Mädel, du auch nicht! Du hast keine Ahnung!

 

                                                       ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ☸

 

Als ich aufwache, ist sie weg. Der Schreck, der mich durchfährt, schmerzt wie ein Messerstich. War ja klar, dass ich so eine Frau nicht haben, nicht behalten kann! Aber dann höre ich sie im Bad rumoren. Sie ist noch da! Als sie in der Türe steht, geht es mir wie gestern. Wäre ich nicht schon in einem Bett, ich würde umfallen. Diese Frau ist einfach eine Schau. Sie trägt die braune Wildlederhose von gestern und eine cremefarbene Bluse. Ihr Haar fällt ihr in weichen Wellen ins Gesicht, und diese wundervollen Augen strahlen mich an - dunkle Schokolade mit Goldsprenkeln. Nur ihr Mund ist geschminkt: Dunkelrot.

 

„Guten Morgen, Stefan!“ Ich setze mich auf und schwinge die Beine aus dem Bett. „Guten Morgen, Liebling!“ Ist das jetzt frech? Zuviel Nähe? Aber sie ist doch „Liebling“. Mein Liebling! Bevor ich aufstehen kann steht sie vor mir, die Hand auf meiner Schulter. „Warte!“ Sie nimmt ein Kissen und wirft es auf den Boden. Und jetzt? Was soll das werden? Sie kniet nieder und ich kriege gleich eine Krise. Was hat sie vor? Ist es wirklich das, was ich glaube? Ihre Hände brennen Löcher in meine Knie, und als sie dir Zudecke wegzieht, kann sie sehen, was sie angerichtet hat – bei mir.

 

„Das wolltest du doch haben, oder?“ Wie verrucht sie flüstern kann – und wie wild sie mich damit macht. Himmel, dieser rote Mund! Sie wird doch nicht wirklich … Oh doch! Sie wird. Langsam kommt ihr Gesicht näher. Ihre Augen glitzern und die blassrosa Zunge leckt … Nachdrücklich spreizt sie meine Schenkel, und ich rücke näher an den Rand des Bettes – näher zu ihr! Die Kühle ihre Handfläche, die meinen Stamm umfasst, jagt mir Schauer über den Körper. „Bitte!“ Ich stöhne jetzt schon und sehe ihre Zungenspitze über meine Kuppe huschen. Es fühlt sich an, wie ein elektrischer Schlag. Dieses Bild macht mich wahnsinnig.

 

Lächelnd legt sie ihre Lippen auf meine dicke Spitze - auf mich - öffnet sie leise und schiebt mich hinein – tiefer hinein in diese wundervolle, warme, weiche, feuchte Höhle. „Jaaahhh!“ Wie sich das anfühlt! Heißglühende Lust - und auch Zärtlichkeit, die mich aufnimmt, in der ich aufgehe, zerfalle, vergehe! Sie saugt mich ein, leckt und reibt an meiner Eichelunterseite und kratzt mit den Zähnen über den Wulst. Dann schiebt sie mich – ihn – noch tiefer – tiefer und noch … Ich stoße an – in ihr, zucke zusammen und schnappe nach Luft. Ich habe vergessen zu atmen.

 

Eine Million Gefühle prasseln auf mich ein. Habe ich geglaubt, das war es – gestern? Der Gipfel? Jetzt schwebe ich darüber - sehe die Welt von oben – fliege! Ihre Lippen reiben, gleiten zurück zur Spitze. „Nicht aufhören!“ Ich flehe, aber sie schmunzelt nur und kommt zu mir zurück. Wie geil das ist! Ich dränge mich hinein, tiefer hinein und fühle, wie sie schneller wird, mir entgegenkommt. Sie fickt mich! Sie fickt meinen Schwanz mit ihren Lippen! Und ich sehe zu und flippe aus. Stöhnend winde ich mich, dränge ihn ihr entgegen, greife in ihr Haar, halte sie und stoße. Er und sie sind eins! Ich könnte schmelzen vor Glück! Mein größter Traum hat sich soeben erfüllt. „Ja, Liebling, jaaah! – Hilfe! - Ich muss … Lieb … ich muss jetzt … verzeih … ich spritze … Aarrrghchhh …“ Wimmernd ergieße ich all meine Lust in ihren süßen Kussmund, und sie … lächelt … schluckt … leckt … zieht sich zurück … schluckt wieder und nimmt ihn noch einmal auf in den Himmel. Ich zucke zusammen,  als ich ihre Zunge spüre. Sie leckt mich ab, lutscht mich sauber, und ich lasse mich sinnestrunken einfach zur Seite sinken. „Ich liebe dich!“ Das war es: Die Quintessenz!

                                                       ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ☸

 

Hannelore setzt sich zu mir aufs Bett. „Wollen wir zusammen frühstücken?“ Natürlich will ich. Ihre Tasche ist fertig gepackt. Sie wird gehen! Wie weh das tut. Und ich kann nicht mal sagen „Bleib bei mir!“ Sie kann nicht bleiben. „Ja, natürlich!“ Ich stehe auf und ziehe sie in meine Arme. „Weißt du, was ich dir alles nicht sagen kann?“ Sie nickt. „Ich danke dir dafür.“ Im Nu bin ich angezogen. Duschen werde ich später. Jetzt gehen wir hinunter, und ich mache Frühstück. Es wäre so wundervoll mit ihr hier zu sitzen und zu reden, Kaffee zu trinken und weiche Eier zu löffeln, wenn sie nicht … Meine Stimme versagt, und so sitze ich schweigend und sehe ihr zu, wie sie mit spitzen Fingern Weintrauben nascht. Die Trauer bringt mich um. Dass das so weh tut?

 

Als sie aufsteht, weiß ich: Es ist vorbei. „Ich muss gehen!“ Sie greift zur Tasche und geht einen Schritt, dreht sich um und kommt zurück in meine Arme. „Ich danke dir, Stefan. Du bist ein wunderbarer Mann!“ Ich nicke und eine Träne läuft über meine Wange. Ich lecke sie ab. „Hannelore!“ Es geht nicht. Ich kann nicht reden. „Darf ich wiederkommen, Stefan …? Himmel! Sie liebt mich! Sie will, wird vielleicht doch … irgendwann … „Natürlich!“ Ich bin glücklich – jetzt – und so traurig. Sie wird zu mir zurückkommen. Vielleicht doch – irgendwann - und ich werde hier sein!

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

© BvS                                                                                       Ihre Meinung?