19-hundert irgendwann

Damals...


Sie erinnerte sich. Wieso erinnerte sie sich plötzlich? Auf einmal musste sie schmunzeln. Sie lag in der Badewanne und entspannte sich. Auch damals war sie in der Badewanne gewesen - aber an Entspannung war damals nicht zu denken.

 

Aufregend war es gewesen. Sehr aufregend! Hatte sie ihn verführt? Damals? Oder doch er sie? Na ja, auf jeden Fall hatte sie dem Vorschub geleistet. Ihre Mutter wenn es wüsste, sie würde sie noch heute verdammen - in die heißen Tiefen der Hölle! - Oder vielleicht doch nicht? Sie hatte immer das Gefühl gehabt, dass es da zweierlei Maß gab. Bei ihrer Mutter! Es hatte sie schon immer verwirrt. Denn das Maß für sie stand unverrückbar fest! Aber vielleicht war es Zeit - endlich Zeit, ihre Entscheidungen für sich zu treffen und frei zu sein - für ihren Mann - und für sich!

 

Süße 21 war sie gewesen und so verliebt. Jochen! Marianne hätte ihn einfach fressen können. Und Jochen war ein echter Kavalier. Ganz so, wie sie sich das immer gewünscht hatte. Ganz so, wie ihre Mutter es ihr als das Ideal vor Augen geführt hatte. Studienfreunde waren sie gewesen. Er Chemie und sie Medizin. Und immer waren sie zusammen, wenn es irgend möglich war. Aber dann hatte ihre Mutter erfahren, dass es da einen gab!

 

Flugs hatte sie eine andere Uni gefunden – eine, an der keine Fakultät für Chemie existierte. Und schon war er aus, der Traum. Der wunderschöne, kleine Traum von Liebe und Geborgenheit - auf der Ebene der Gleichberechtigung. Nein, Marianne wagte nicht, sich zu wehren. Das hatte sie noch nie getan. Niemals gab es Widerworte gegen die Mutter. Man tat, was sie verlangte. Das war ein Gesetz. Ehernes Gesetz.

 

Trotzdem! Dieses Mal rebellierte sie. Wenn auch unsichtbar. Sozusagen innerlich. Denn sie wollte ihn behalten. Sie wollte ihren Jochen behalten! Egal ob das ihrer Mutter gefiel, oder nicht. Und so kam er sie dann besuchen, heimlich - in Düsseldorf. Auf ihre Einladung hin - und ohne das Wissen ihrer Mutter! Es war das erste Mal, dass Marianne aufbegehrte. Es war das erste Mal, dass sie begehrte!

 

Seine Hände waren so zärtlich. Seine Küsse so liebevoll. Die ganze Situation war so aufregend. Und sie wollte mehr davon. Sie wollte jetzt nicht zurück. Sie war kein Kind mehr. Sie war eine junge Frau. Sie war sehnsüchtig. Und er kam zu ihr!

 

Es war ein schöner Tag gewesen, den sie verbracht hatten. Was hatten sie gemacht? Marianne erinnerte sich nicht mehr. Nur noch das Gefühl war da. Geborgenheit. Zufriedenheit. Und dann am Spätnachmittag hatten sie geredet. Sie hatte ihm erzählt, dass sie ihre Haare schneiden lassen musste. Und er hatte gesagt: „Das kann doch ich tun!“ Damit hatte es begonnen.

 

Marianne war 21 gewesen. Süß, schmal und zierlich wie eine Elfe. Ihr Haar fiel ihr glatt und lang über die Schultern. Blond wie der Sonnenschein. Und Jochen liebte ihr Haar. Immer wieder streichelte er sanft darüber, berührte es heimlich, wenn er glaubte, sie bemerke es nicht. Sie hatte es immer bemerkt - aber ihn schneiden lassen? Ob er das konnte? Andererseits! Was sollte schon passieren? Es war lang und glatt. Er musste es einfach gerade abschneiden. - Trotzdem! Sie brauchte eine Splissbehandlung.

 

„Kein Problem!“, tönte er vollmundig. „Ich kann das!“ - Na gut“, stimmte sie zögernd zu. „Wo wollen wir es machen?“ - Es war ihre Idee gewesen in die Badewanne zu gehen. Natürlich war das praktisch und mit ihrer Mutter machte sie das immer so. Allerdings war Jochen nicht ihre Mutter! Er war sofort dafür, aber als sie ins Bad ging und begann sich auszuziehen, wusste sie nicht mehr, ob diese Idee gar so grandios gewesen war. Aber jetzt war es zu spät für einen Rückzieher.

 

Schnell hatte sie ihre Kleidung abgestreift und huschte in die leere Badewanne. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie nun nackt vor ihm saß. Herr im Himmel! Was tat sie denn hier bloß? - Wie in einen Schleier, hüllte sie sich in ihr Haar. Versuchte sich möglichst überall zugleich zu bedecken.

 

Als Jochen das Badezimmer betrat, blieb ihm die Luft weg. Er schüttelte sich und schaute noch mal. Seine Marianne kauerte nackt in der Wanne und fixierte einen imaginären Punkt an der Wand. Ihr Gesicht war hochrot - und seines fühlte sich plötzlich genauso an! Was sollte er denn jetzt bloß tun? - Haare schneiden! Dazu war er hier! Und das so unauffällig, wie nur irgend möglich. Er würde sich nicht anmerken lassen, wie sehr ihn ihre nackte Schönheit verwirrte. Er traute sich nicht mal hinzusehen, obwohl es nichts gab auf dieser Welt, das ihn brennender interessiert hätte.

 

Er ging zu ihr - wie auf rohen Eiern. Zumindest hatte er so ein Gefühl. Unsicher, so als sei er volltrunken. Vorsichtig trat er an sie heran und griff nach einer dicken Strähne ihres Haares, hob sie an. Sein Handrücken berührte ihre Haut. Erschrocken zuckte er zurück. „Wo ist die Kerze?“, krächzte er. Seine Stimme funktionierte auch nicht so, wie sie sollte. Marianne deutete mit der Hand zum Tisch. „Da drüben!“

 

Was für eine unmögliche Situation das gewesen war. Sie lächelte in der Erinnerung. Sie hatte überhaupt nicht überlegt und einfach drauflos geredet und so saß sie dann nackt und wie ein furchtsames Rehkitz zusammengekauert in der Wanne und wartete auf den Jäger. Aber Jochen ließ sich nicht ablenken - oder war er nur froh, eine Aufgabe zu haben? Er griff zur Kerze und zündete sie an. Dann nahm er Strähne für Strähne, drehte sie sorgfältig zusammen und brannte die Spitzen ab. Er kam ihr sehr erwachsen vor.

 

Aber in seinem Kopf lief wie eine rote Leuchtreklame immer wieder der Satz: „SIE IST NACKT - SIE IST NACKT - SIE IST...“, ab. Die Worte blinkten und blinkten und sein Körper reagierte ganz von alleine. - Nur nicht daran denken! Aber wie sollte er das denn bitteschön nicht? Nicht denken, an etwas so überaus Reizvolles, das man auch noch direkt vor der Nase hatte. - Wie sich ihre Haut wohl anfühlte? Wie ihr Rücken wohl aussah? Die Hüften? Ihr Po? Und erst - die süße Vorderfront? - Sie hatte sich ausgezogen, und er war hier bei ihr. Hieß das nicht, er DURFTE hinsehen? Hieß das nicht, sie WOLLTE, dass er hinsah? Jochen war hochgradig verwirrt - und er war hochgradig erregt.

 

„Einfach weiterarbeiten!“, befahl er sich in Ermangelung einer Alternative, die für ihn gangbar gewesen wäre - aber er war ja schon fast fertig. Die Splissbehandlung war vorüber. Jetzt griff er zur Schere und schnitt die Spitzen ab. Sein Blick streifte die unübersehbare Beule in seiner Hose und ihm wurde schon wieder heiß. Wahrscheinlich war er knallrot. „Aber wenn sie doch wollte, dass er sie so sah... hieß das dann nicht, sie wäre enttäuscht, sogar verletzt, wenn er nicht...!“ Jetzt wurde ihm erstrecht heiß - glühend heiß! War das nun logisch, oder war das nur seine Rechtfertigung, doch mal ein Auge zu riskieren?

 

Er stand schließlich hinter ihr. Sie konnte es ja nicht sehen! „Steh mal bitte auf, sonst wird das nicht gerade!“ Hatte seine Stimme jetzt gezittert? Oder war das nur innerlich, dieses Beben? Marianne stand auf und senkte den Kopf. - „Nein! Du musst den Kopf gerade halten!“ - „Professionell wie ein Friseur!“, dachte er stolz. Und dann glitten seine Blicke tiefer hinab über den grazilen Rücken. Wie hell und fein ihre Haut war! Und wie süß, wie aufregend, wie zauberhaft rund ihr Po! Prompt hatte er die Strähne schief abgeschnitten! „Mist!“, fluchte er leise. „Nein, ist nichts passiert!“, beeilte er sich zu versichern. „Ist nur ein bisschen schief, aber ich krieg das schon wieder hin!

 

Marianne hatte keinen Gedanken mehr an ihr Haar oder an die Frisur. Sie spürte nur noch mit jeder Faser ihres Körpers, dass Jochen hinter ihr stand. Sie fühlte die Wärme, die von seinen Händen ausging und sie lauerte auf die kleinste Berührung. Als er die erste Strähne in die Hand genommen hatte - da! Da hatte sie geglaubt einen Stromstoß abzubekommen. Und jetzt wollte sie das noch mal. Sie stand hier - völlig nackt und doch so... selbstsicher, so erregt. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl. Sie spürte  ihre Brustwarzen, die steif und fest aufragten, wie kleine Rosenknospen - hatte das Bedürfnis sie jetzt zu berühren - sie ihm zu zeigen! Aber sie konnte sich doch nicht einfach...

 

„Dreh’ dich mal bitte um!“, bat Jochen heiser. Schließlich musste die Länge ja vorne auch stimmen. Wollte sie nicht gerade...? Jetzt schoss ihr trotzdem das Blut ins Gesicht. Sie war feuerrot, als sie sich langsam umdrehte. Aber immerhin! Er war genauso rot wie sie und seine Hände zitterten. Die Augen hielt er gesenkt. Nein, er fühlte sich auch nicht sicherer als sie, das beruhigte sie ein wenig. Es gab ihr den Mut ihn anzusehen - und siehe da! Da gab es noch etwas, das ihr Mut gab. - Jochen war erregt! Es war einfach nicht zu übersehen. Marianne lächelte beglückt - aber er konnte es nicht sehen.

 

Er arbeitete! Das Haar hatte aber auch eine wirklich dumme Länge. Musste es gerade über ihren Brüsten enden?! Vorne waren genau diese aufreizenden Spitzen ihres Busens der Anhaltspunkt. Da musste er schneiden. Was für ein blöder Zufall! Was für ein genialer Zufall! Seine Schere glitt unter das Haar, fuhr langsam entlang auf ihrer Haut - berührte die dunkeln Warzen - und er sah, wie sie sich noch mehr aufrichteten. Instinktiv leckte er über seine Lippen. Sein Mund war auf einmal so trocken. Wenn er jetzt die Hand drehte - nur ein klein wenig, dann würde er sie... Das konnte aber doch passieren, beim Haare schneiden, oder? Er würde sie soo gerne... Was würde sie sagen? Was würde sie tun? Würde sie ihm eine herunterhauen? Ihn hinauswerfen? Aber während er dachte und dachte und dachte, spürte er die süße Knospe an seinen Fingern. Marianne zuckte zurück - aber nur ein bisschen. Dann schob sie sich näher. Sie... wollte es!

 

Jochen sah sie an - blickte ihr kerzengerade in diese strahlenden, blaugrauen Augen. Die linke Seite war fertig geschnitten. Rechts fiel noch eine lange Strähne fast bis auf ihr süßes Bäuchlein. Es war unwichtig - plötzlich unwichtig geworden. Jochen legte die Schere auf den Rand des Waschbeckens und dann berührten seine Finger sanft die dunklen Rosenknospen. Zärtlich streichelte er darüber, streifte entlang mit den Fingern - der ganzen Länge seiner Hand, fühlte sie plötzlich in seiner Handfläche. Ihre Brüste lagen in seinen Händen - nackt und so aufregend. Sanft drückte er zu. Marianne schloss die Augen und konzentrierte sich nur noch auf dieses Gefühl. Die Hände eines Mannes an ihrem nackten Busen! Jochens Hände! - Sie fühlte plötzlich die Veränderung. Sie spürte ihre eigene Lust. - Sie spürte die Begierde nach mehr.

 

Seine Hände glitten über weiche, verlockende Haut, streiften hinab über ihre Flanken, berührten ihre Hüften und streichelten weiter zu ihrem Po. Jetzt waren sie sich ganz nahe. Er fasste sie um die Taille und hob sie aus der Wanne, stellte sie vor sich hin und dann zog er sie in seine Arme. Ganz eng fühlte er sie, so aufregend, so nackt.  „Marianne!“, flüsterte er. „Du bist so schön!“ Und dann suchten seine Lippen ihre.

 

Zärtlich, ganz zärtlich neigte er den Kopf, liebkoste ihren weichen Mund, streichelte diese rotglänzenden Lippen. Seine Zunge kostete ihre Süße, berührte sie sanft und schob sich dazwischen. Himmel, war das aufregend. Er küsste sie - schenkte ihr einen richtigen Zungenkuss - und auf einmal spürte er ihre Reaktion. Hinreißend behutsam fühlte er die tastenden Bewegungen ihrer Zungenspitze, die seine vorsichtig berührte. Ihre Säfte vermischten sich.

 

War das schon Liebe? Für Jochen war es das - und für Marianne war es der Himmel auf Erden. Sie schlang ihre Arme um ihn und drängte sich dicht an seinen geschmeidigen, festen Körper. Dann fasste sie nach seinem Hemd und knöpfte es langsam auf - einen Knopf nach dem anderen. Nachdem sie das geschafft hatte, ergriff sie seine Hand und zog ihn mit - in ihr Schlafzimmer.

 

Jochen fühlte sein Herz im Hals schlagen. Würde sie - würde er - würden sie beide? Geschwind schlüpfte Marianne in ihr Bett und schob die Decke auf den Boden. „Zieh’ dich aus!“, flüsterte sie aufgeregt. „Du hast schon so viel gesehen! Zeig’ mir jetzt du...!“ Sollte es jetzt und hier geschehen - zwischen ihnen? Das ließ sich Jochen nicht zwei Mal sagen. Im Nu hatte er seine Hose abgestreift und auch der Rest lag in Windeseile auf dem Boden verstreut. Ein bisschen peinlich war es ihm schon - hier so völlig schutzlos ihren Blicken ausgesetzt zu sein. Als er aber ihre neugierig, bewundernden Augen sah, die seinen jungen, erregten Körper erkundeten, wurde ihm wohler. Er gefiel ihr! So wie sie ihm!

 

„Jochen?“ Sie brach ab - wurde rot. Er sah sie an. „Ich hab... - hast du... - hast du schon mal...?“ Sie stotterte vor Aufregung. „Ich hab noch nie...!“, würgte sie hervor. Er kniete sich auf ihr Bett. „Ich auch nicht!“, flüsterte er. „Lass es uns gemeinsam versuchen!“ Marianne nickte eifrig. „Komm!“, wisperte sie. „Komm zu mir!“, und hob sich auf die Knie. Er rückte näher, schmiegte seinen neugierigen Leib an ihren und küsste sie zärtlich. Seine Hände gingen auf die Wanderschaft. Wie kühl sich ihre Haut anfühlte, wie aufregend. Beinahe glaubte er trotzdem Funken sprühen zu sehen - zwischen ihren Körpern.

 

Sanft strich er ihr das Haar aus dem Gesicht, rückte ein bisschen ab. Seine Blicke streichelten sie, wie seine Hände. Er hielt ihren Kopf - behutsam folgten seine Finger der zarten Linie ihres Halses hinunter zu ihren Brüsten. „Wie schön sie sind!“, murmelte er und wog sie zärtlich auf seiner Handfläche. Dann glitten seine Fingerspitzen tiefer - hinunter über ihren Bauch, die Hüften, berührten beinahe zitternd ihren Po.

 

„Drehst du dich um?“, murmelte er beinahe unhörbar. Marianne sah ihn an - neugierig. „Warum? - Willst du... meinen Po...?“ Jochen war hochrot geworden, aber er nickte tapfer - und sie drehte sich langsam um, ließ sich aufs Bett fallen und reckte ihm diesen knackigen Po entgegen. Jochen fiel beinahe über sie, griff begierig zu. Wie aufregend! Diese süße Rundung zu fühlen - in seinen Händen. Begeistert drückte er sein Gesicht an ihre weiche Haut. Küsste wie besessen. Überschüttete ihr Hinterteil geradezu mit winzigen Küssen. Hingerissen erkundete er die Form, schob seine Finger vorwitzig zwischen ihre Backen - tiefer - noch tiefer - so weit sie es zuließ.

 

Dann aber schloss sie ihre Schenkel, drehte sich wieder um und bat: „Jetzt ich...!“, und wurde genauso rot wie er es gewesen war. - Er war hingerissen, ließ ab von ihr und legte sich zurück, bot sich ihr dar. Marianne kniete neben ihm und betrachtete ihn scheu. Dennoch  wollte sie sich jetzt diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Sein aufrechter Phallus zog ihre Blicke magisch an. Noch nie hatte sie... Ihre Hand schlich sich näher. Sollte sie das tun? Behutsam legte sie ihre Handfläche auf seinen Bauch, streichelte verlegen ein bisschen hin und her. Es war nicht zu übersehen, wo das eigentliche Ziel ihrer Wünsche lag. „Fass mich an!“, stöhnte Jochen. „Du darfst... alles!“ Atemlos wartete er darauf sie zu spüren. - Und ganz langsam ließ sie ihre Finger näher kommen, berührte nur mit den Fingerspitzen seinen Penis - nur ein bisschen - sah wie er elastisch nachwippte - musste lachen. Jochen keuchte. Zuzusehen, wie sie mit seinem erigierten Glied spielte, machte ihn verrückt. Aber er sehnte sich danach richtig berührt zu werden - mehr, viel mehr noch zu spüren. „Fass ihn an, Marianne - bitte!“

 

Und Marianne griff zu. Ihre Hand schloss sich fest um seinen Schaft und Jochen stöhnte in seliger Gier. „Wollen wir „es“ tun?“, fragte er leise. Marianne zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Ich hab doch noch nie...!“ - „Aber - anfassen?“ Sie lächelte spitzbübisch und rieb seinen Phallus zwischen ihren Fingern. „Hmmmmmmmmm!“ - „Ja, anfassen!“, bestätigte sie. Was für ein aufregendes, neues Spielzeug. Das würde sie sich wirklich nicht entgehen lassen. Die samtige Haut glitt mit ihrer Hand auf und ab und Jochen lag da, hatte die Augen geschlossen - das kam ihr gerade recht - und atmete schwer. Er keuchte beinahe. Und es lag in ihrer Macht...!

 

„Nein, Marianne, nein!“ Er schluchzte fast vor Begierde. Aber wenn sie so weitermachte, würde er ihr einen Schock versetzen. Er glaubte nicht, dass sie schon einmal gesehen hatten, was dann geschehen würde. „Marianne! Lass ihn los - bitte! Ich kann mich sonst nicht mehr beherrschen!“ Sie schluckte. Sie würde es schon gerne sehen, wissen... - aber.... Langsam entließ sie seinen harten Schaft aus ihrem Griff.

 

Mühsam erhob sich Jochen. Setzte sich ihr gegenüber und sah sie an. Wie vertraut sie miteinander waren! Marianne drehte sich, setzte sich zu ihm und sah ihn an. Seine Blicke erforschten sie - und es war ihr überhaupt nicht mehr unangenehm. Im Gegenteil! Sie fühlte sich völlig entspannt bei ihm. Als hätte Jochen ihre Gedanken gelesen, schob er sanft mit seinem Fuß den ihren beiseite - spreizte so ihre Beine. „Bitte!“, raunte er - und so ließ sie es zu. Jetzt hatte sie keine Geheimnisse mehr vor ihm. Ihre Scham war nun seinen Augen preisgeben. - Wobei! Eigentlich fand sie es nur fair. Er konnte sich ja auch nicht vor ihr verstecken!

 

Und Jochen war nun viel zu erregt, um noch schüchtern zu sein. Seine Neugier wollte befriedigt werden. Er hatte doch noch nie die süße, aufregend nackte Scham eines Mädchens gesehen, geschweige denn genauer betrachtet - erforscht. Aber jetzt, jetzt würde er! „Marianne!“ Wie sehr er sie liebte! Seine Hände streichelten jetzt ihre Schenkel. Mit weit gespreizten Beinen saßen sie voreinander, erregt wie nie zuvor und versuchten sich näher zu kommen. Ganz zärtlich liebkoste er die weiche Haut an der Innenseite ihrer Oberschenkel und seine Finger krochen heimlich immer näher an das Ziel seiner Träume.

 

Jochen sah, wie seine Zärtlichkeiten auf sie wirkten. Ihr Atem ging schneller und ihre Lider sanken herab. Das strahlende Blau funkelte nur noch aus schmalen Schlitzen zu ihm herüber. „Marianne“, murmelte er. „Darf ich das tun? - Darf ich dich so lieb haben? - Bitte!“ Marianne entzog sich einer Antwort indem sie langsam nach hinten in ihre Kissen sank.

 

Wenn er sie nur erst berührte! In ihr war ein überwältigendes Gefühl der Sehnsucht ihn zu spüren. Süße Lust ging von seinen Fingerspitzen aus, überflutete ihren gesamten Unterleib und schlug wie aufregende Brandung an der lustvollsten Stelle an. Wenn er nur erst da wäre. Ein nie gekannter Hunger nach ihm, nach seiner Haut, seinen Händen, nach seiner Männlichkeit überfiel sie. „Jaahh!“, stöhnte sie. „Ohh jaahh!“ Und sofort beeilte er sich ihre Wünsche zu erfüllen. Ganz sanft berührte er ihre Schamlippen, ließ nur eine Fingerkuppe an ihrer verlockenden Spalte entlang gleiten. Auf und ab und auf und ab.

 

Und plötzlich spürte er die süße Feuchtigkeit, die aus ihrem Inneren quoll. Seine Finger waren auf einmal viel glatter, viel gleitfähiger. „Wie feucht du bist!“, stieß er überrascht hervor. Dann wurde ihn plötzlich klar, dass er hier den Beweis ihrer Leidenschaft gefunden hatte. Sie liebte ihn! Sie wollte ihn. „Oh Marianne!“, stöhnte er sehnsüchtig. „Ich liebe dich so!“ Seine zweite Hand kam ihm zu Hilfe. Behutsam streifte er ihre Lippen auseinander, erkundete erregt diese Quelle aller Weiblichkeit und als er ihren Kitzler berührte, stieß sie ein klagendes Wimmern aus, das ihn erschreckt hätte, wäre ihr das Verlangen nicht ins Gesicht geschrieben gewesen.

 

Langsam begann sich ihr Becken unter ihm zu bewegen. Es wurde ihm klar, dass er alles richtig machte. Sie reagierte ja auf ihn. Zärtlich rieb sein Daumen an ihrer Knospe, brachte sie dazu sich ihm immer mehr entgegen zu wölben. Seine andere Hand spielte tiefer, massierte zärtlich ihre Schamlippen, glitt immer weiter in sie hinein. Es fand den Weg wie von alleine, diese glatte, erregende Nässe führte ihn zum Born ihrer Lust. Und wie aufreizend es war sie anzusehen, ihre sehnsüchtigen Seufzer zu hören, zu spüren, wie ihr Unterleib ihm entgegen stieß. Mariannes Bewegungen wurden immer schneller. Ihre Augen waren jetzt ganz geschlossen und ihre Mund stand halb offen. Sie keuchte. „Oh jaaah, Jochen! Jaahh! - Großer Gott, ist das schön! - So schön! - So aufregend! - So unglaublich geil!“ Gleichmäßig kreiste seine Fingerspitze um ihren Kitzler und seine anderen Finger rieben gefühlvoll zwischen ihren Lippen, glitten über ihren Damm zwischen diese aufregenden Backen, drückten sanft an den zweiten Eingang und kehrten zurück.

 

Wie verrückt es ihn machte, sie so zu sehen. In all ihrer Schönheit, all ihrer Lust! Wie sie sich ihm hingab - ihn durch ihre Leidenschaft erregte. Wie sehr liebte er sie dafür. Wie sehr fühlte er sich jetzt als Mann! - Und dann schob er ganz langsam einen Finger in ihre enge Scheide hinein, spürte, wie ihre Bewegungen erstarben. Vorsichtig zog er ihn zurück und - drückte ihn erneut tiefer. Mariannes Becken kam ihm entgegen. - Noch einmal. - Rein und raus! Rein und raus. Schneller und schneller. Rein und raus und rein und raus und „Jaaaaaahhhhhhhh!“ Ihr süßer, zierlicher Leib bäumte sich auf - seinen Händen entgegen und er konnte die konvulsivischen Wellen der Lust fühlen, die über sie hereinbrachen. Wie unglaublich schön sie war! Wie hinreißend - und verrückt er war nach ihr!

 

Um Atem ringend lag sie da, hielt ihre Augen fest zugedrückt. Jetzt konnte sie wieder klar denken - und nun? Was dachte er jetzt - von ihr? Aber Jochen legte sich zu ihr, schmiegte sich an ihren erschöpften Leib und nahm sie fest in seine Arme. „Ich liebe dich so sehr!“, flüsterte er ihr ins Ohr.

 

Wie unglaublich wundervoll war diese erste Liebe gewesen. Wie verwirrend und gleichzeitig wie erfüllend. Sie hatte nicht mehr gewusst, was sie denken sollte, so sehr hatte sie das alles irritiert  und so hatte sie es aufgegeben eine Erklärung dafür finden zu wollen. Sie hatte beschlossen nur noch zu lieben und zu vertrauen - IHM zu vertrauen! Und sie war so glücklich gewesen, wie nie in ihrem Leben - sie erinnerte sich. Vielleicht sollte sie endlich wieder vertrauen. Aufhören zu denken! Aufhören es allen und jedem Recht machen zu wollen. Vor allem ihrer Mutter, die ihr diese stumme Rebellion nie vergeben hatte. Vielleicht sollte sie es nur noch IHM Recht machen - ihm und sich selber! Denn waren sie nicht die Hauptpersonen in ihrem Leben? - Sie erinnerte sich, wie sehr sie ihr leidenschaftliches Abenteuer  genossen hatte und schloss erneut die Augen.

 

Ihre Hand hatte ihn gefunden und sie griff zu, spürte, wie er sich ihr entgegen hob. Wie verrückt hatte er sie gemacht - sollte da nicht jetzt sie...? Und außerdem! Es war so ein aufregendes Gefühl IHN in der Hand zu haben. Zu beobachten, wie Jochen sich wand, wie sein Atem zu einem unkontrollierten Keuchen wurde. Sein Kopf warf sich unruhig hin und her. Er stöhnte ihr seine Lust entgegen. „Jah, oh jaaah Marianne! Wahnsinn! - Ist das - ist das - so geil!“ Es war an ihr, ihm höchste Lust zu schenken. Der Gedanke machte sie wild. So wild, dass sie....

 

Marianne legte sich auf den Rücken und spreizte ihre Beine. „Komm zu mir Jochen!“, murmelte sie fast unhörbar - und er sah sie mit großen Augen an - fragend. „Ich will dich spüren - auf mir spüren!“, erklärte sie. „Ich will dein Gewicht auf mir, deine Lust in mir! - Komm!“ Sie hatte sich entschieden. Mit zitternden Knien kam er zwischen ihre Schenkel. Sie würde ihm gehören! Sie würde ihm... sie würde... Lange hielt er diese Anspannung nicht mehr aus.

 

Behutsam drängte er sich an sie, schob seine gierige Spitze zwischen ihre Schamlippen. Er spürte, wie Marianne die Luft einzog. Mühsam kämpfte er seine wahnsinnige Begierde nieder. „Tu ich dir weh?“, fragte er besorgt. Das wollte er nicht. Margarete wimmerte. „Nein!“, stöhnte sie. „Nein! Du tust mir nicht weh!“ Sie konnte seine Eichel spüren. Sie lag geborgen zwischen ihren Schamlippen und das Gefühl machte sie verrückt. „Bitte!“, flehte sie. „Bitte tiefer!“ Mit allerhöchster Konzentration schaffte er es, sich langsam tiefer vorzuschieben. „Oh jaaahh, Jochen, jaahhh!“, keuchte sie. „Du fühlst dich so gut an. - So gut! - Oh ja! - Mehr Jochen, mehr!“ Wahnsinn! Sie war geil - so geil wie er. Jochen wäre beinahe übergeschnappt vor Glück!“ - „Ja, Marianne, oh jaa! Sag mir wie! Sag mir, was ich tun soll! Ich tu’ alles - alles - für dich!, Liebling, mein Liebling!“ - Marianne bekam fast keine Luft mehr.  So aufregend hatte sie sich das nicht vorgestellt. „Tiefer, Jochen! Bitte! Noch tiefer! Komm - ganz - ganz - ganz - tief - in mich, bitte!“

 

Sie schob ihre Hand zwischen ihre Leiber und umfasste seinen Schaft. Ihre Finger rieben an ihrem Kitzler - sie stöhnte. „Jetzt..... Jochen...... jetzt! Stoß, Jochen, stoß! Ich - ich - oh Gott -  ich - jaaaahhh - Jochen jaaahhh!“ Sie stieß ihm entgegen, krallte ihre Finger in die Kissen und wimmerte, wie ein kleines Kätzchen - und jetzt konnte auch er nicht länger still halten. Instinktiv reagierte er, zog sich kurz zurück und dann eroberte er sie mit einem einzigen Stoß, hielt dann ganz still - und explodierte gemeinsam mit ihr, tief in ihrem wunderbaren Leib. Er spürte, wie ihre Kontraktionen seinen Penis erfasste, ihn förmlich auspressten. Oh Gott, war das schön - so schön - so unglaublich schön!

 

Oh ja, es war wundervoll gewesen und es war der zweite Orgasmus ihres Lebens gewesen. Sie dachte heute noch daran. So etwas konnte man einfach nicht vergessen - und die Erinnerung daran schaffte es immer wieder sie zu erregen. - Eigentlich hätte sie nach dem Bad gleich kalt duschen können. Marianne lächelte und schloss die Augen. Sie spürte ihrer Erregung nach. Ihre Hand glitt über den Bauch - tiefer hinab - als ihr Mann herein kam.

 

Er betrachtete sie liebevoll. Es war so viel Zeit vergangen und er liebte sie immer noch. „Denkst du noch manchmal an damals?“, fragte sie. Neugierig sah er sie an. „Ich glaube, ich muss demnächst wieder mal zum Friseur!“, stellte sie schmunzelnd fest. Klick! Ja, manchmal dachte er an damals - immer noch! Immer noch gerne! - „Ja, sagte er ernst. „Du musst bald zum Friseur. Das heißt... ich könnte dir die Haare waschen - wenn du aufstehen würdest! - Bitte, Liebling! Steh auf - ich wasche dir die Haare - und was immer du sonst noch willst!“

 

© BvS