Diese eine Nacht - ihre




 

Ich weiß nicht, ob ich das wirklich tun sollte. Ehrlich nicht! In meinem Kopf weiß ich es nicht. In meinem Herzen weiß ich es längst und auch in meinem Bauch. Außerdem sitze ich doch wohl in meinem Wagen und eile ihm entgegen – dem Abenteuer: Ihm! Also, was soll die Frage? Ich kenne ihn lange und gut - glaube ich. Ich hoffe es zumindest! Seit so langer Zeit weiß ich, dass er mich will, sehnsüchtig begehrt – und ich, ja, ich begehre auch! Ich war noch nie eine, die sich in einen Macho verliebt hätte. Viel lieber mag ich die zurückhaltenden, ein wenig schüchternen Männer, die, bei denen man sich als Frau nicht vorkommt wie Freiwild - verfügbar. Wie wunderbar, das Glänzen in seinen Augen zu sehen, die Überraschung, wenn er bekommt, wonach ihm der Sinn steht. Wie ein kleiner Bub am Heiligen Abend! Ja, und wer würde nicht gern so einen großen Jungen glücklich machen?

 

Doch, ich möchte ihn glücklich machen, aber … kann ich denn? Ob ich ihm genüge? Ich, die so unvollkommene und auch nicht mehr so ganz junge und tolle Frau? Er will mich zwar schon - auch ziemlich dringend, aber weiß er eigentlich, was er sich da einhandelt? Was er sich wünscht, das weiß er, aber bin ich das wirklich? Zu spät darüber nachzudenken, denn ich bin am Ziel, und er ist da. Kein Zurück möglich! Nicht? Doch, klar wäre es möglich, aber will ich es denn? Ich sehne mich doch so – nach ihm, diesem bezaubernden, entzückenden, liebevollen … Nein, ich will nicht zurück.

 

Aber es fühlt sich seltsam an, so zu tun als ob. Wie oft waren wir schon zusammen in Gegenwart von Dritten. Doch dieses Mal ist es anders. Wir geben vor ein Ehepaar zu sein – lange verheiratet. Da können wir doch nicht wie verliebte Pennäler übereinander herfallen und knutschen. Dabei würde ich das doch so gern. Vermutlich weiß die Dame an der Rezeption genau, was Sache ist und grinst sich eins. Dr. Sebastian Weiß und Frau! Ha! „Und Frau“ bin ich! Himmel, wie sich das anfühlt. Was mache ich, wenn er mich fragt: „Willst du…?“ So weit sind wir noch nicht, nein, und doch könnte das ein Anfang sein zu etwas Wunderschönem. Einen Schein brauche ich zwar nicht, doch vorstellen könnte ich es mir schon. Vermutlich wäre ich gar nicht hier, wäre es anders.

 

„Meine Frau hat Kopfschmerzen, sie muss sich hinlegen!“ – Süß! So süß! Er kann es nicht erwarten! Ich eigentlich auch nicht, wenn da nicht die Angst wäre, auch ein bisschen Scham, ein kleines Gefühl der Unsicherheit. Ob er das schon mal gemacht hat? Sicher! So wie er aussieht, laufen sie ihm nach, die Weiber! Bloß ich habe schon so lange nicht …

 

Was für ein hübsches Zimmer! Ein geschnitztes Rokokobett mit dicken Plumeaus und Rosenbettwäsche. Romantischer geht es eigentlich kaum noch, und da packt mein Süßer eine Flasche Schampus aus – und zwei Kristallgläser! Ach, ich hab es doch gewusst: Er ist ein Schatz! Wie macht er das bloß? Woher hat er denn jetzt die Rose? Da steht er wie ein Schulbub und hält eine langstielige, rote Rose in der Hand. Himmel, du machst aber wirklich alles richtig! Ich könnte dich küssen … und nun tue ich das auch. Keine Rezeptionistin mehr weit und breit – nur noch wir zwei – und was wir hier tun ist inzwischen auch klar: Ja, ich will!

 

Und küssen kann er auch so unglaublich gut. Wie soll man sich denn da verweigern? Ich wüsste doch jetzt gar zu gerne, was du sonst noch so kannst, du großer Junge! Auf jeden Fall bist du überaus geschickt mit Damenbekleidung und zwar sowohl der drüber, als auch der drunter. Wie schnell du mich ausgepackt hast! Erstaunlich! Allerdings muss es nicht ganz und gar nackt sein. Dazu gefällt mir mein Bauch entschieden zu wenig. Ein bisschen kaschieren darf ich schon, oder? Also ein schwarzes Spitzenhemdchen drüber. Sind ja nur Spaghettiträger und eigentlich ist es nur ein Hauch von Nichts. Ich sehe dir an, dass es dir gefällt, aber was nun kommt, gefällt mir: Ich sitze im Bett und betrachte dich. Du bist noch immer angezogen. Nun mach mal, Süßer!

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, du bist genauso g’schamig wie ich. Diese Situation gefällt dir ganz offensichtlich nicht: Eine Strip hinlegen zu sollen – vor mir! Deswegen geht es auch blitzschnell – zu schnell für mich. Ich möchte mehr sehen von dir, und ich verrate dir ein Geheimnis: „Du gefällst mir! Was für ein schöner Mann du bist! Ja, komm her! Komm in meine Arme und lass mich dich spüren." Deine Wärme, dein Duft, deine Haut – all diese Sensationen überfallen mich, und ich kann gar nicht mehr klar denken.

 

Meine Hände verschmelzen mit deiner Haut. Wie wundervoll das ist, deine Muskeln zu berühren, sie zu kneten. Umso hinreißender, wenn ich deine Reaktion fühlen und auch hören kann. Inzwischen massiere ich dein auffallend sexy Hinterteil – und du schnurrst dazu wie ein zufriedener Kater, der in der Sonne liegt. Ja, mein Kater, räkle dich nur unter meinen Händen. Es ist mir ein Genuss, dich zu verwöhnen. Wie bereitwillig du dich neben mir im Bett höher schiebst. „Oh, ich weiß, was du möchtest! Und du sollst es haben.“

 

Ich werde dich genüsslich liebkosen, jeden Zentimeter deiner erogenen Zonen erforschen, erregen, aber einen kleinen Moment wirst du dich noch gedulden müssen. Mit der linken Hand angle ich nach meiner Kosmetiktasche. Ich brauche ein bisschen Gleitmittel – mein Wellness & Beauty Massageöl: Aprikose - Mandel! Wozu man das alles brauchen kann! Erstaunlich! Während ich mir das Öl in die Hand gieße, küsse ich zärtlich deinen Bauch, betrachte mir angelegentlich dieses hübsche Spielzeug, das du mir mitgebracht hast. „Sagtest du nicht … Nein, ich glaube nicht, dass du ein Problem haben könntest. Nicht heute, nicht, wenn ich mit dir fertig sein werde!“

 

Wir sind zu ersten Mal zusammen, ich meine allein und ungestört in einem Zimmer mit einem - unserem - Bett, und wir haben Zeit, also werde ich diese „Liebesnacht“ zelebrieren. Ich habe mir diese „Nacht“ so gewünscht, und deshalb möchte ich sie für immer in Erinnerung behalten, und ich möchte sie auch dir unvergesslich machen. „Also Liebling, lass dich fallen! Lass dich von mir verwöhnen und genieße!“

 

Und du hast wirklich gar nichts dagegen. Liegst da und schwelgst in Gefühlen, die ich dir schenke, und ich habe den Eindruck, du fühlst das zum ersten Mal. Kann nicht sein, ich weiß es! Aber es freut mich trotzdem. Ich massiere dir jetzt deinen Rücken, die Taille und die Hüften – den Po. Oh Mann, ich steh auf sexy Knackarsch! Und du hast gar so einen süßen! Zum Reinbeißen! Langsam, fast unmerklich spreizt du die Beine und tust sehr unauffällig. Ich hole mein Öl und tropfe es dir zwischen die Backen und sehe zu, wie es versickert, sehe, wie du nervös wirst. Du zwickst zusammen, reibst die Schenkel aneinander, und ich schiebe dir zärtlich meine Finger dazwischen.

 

Das geht ganz leicht, auch wenn deine Backen fest zusammen gepresst sind. Das Öl ist ein prima Gleitmittel. Ich greife in dein Fleisch hinein und knete, und du stöhnst so lüstern. Dann lässt du ganz bewusst los, und spreizt erneut deine Schenkel. Mein Puls drückt sich an deinen Po und die Finger spüren deine glattrasierten Liebeskugeln zittern. Ein wunderbares Spielzeug. Ob ich …? Ja! Ich greife zu und knuddle. „Jaaa! Drück ihn mir entgegen, deinen geilen Arsch! Heute Nacht gehört er mir, und ich werde ihn benutzen, dass dir Hören und Sehen vergeht.“

 

„So hat mich noch niemand berührt!“, flüsterst du in dein Kopfkissen, aber ich habe es trotzdem verstanden. „Gefällt es dir?“ Das ist eine eher rhetorische Frage, denn ich sehe ja, wie sehr es IHM gefällt, was ich hier tue, also warum sollte es DIR nicht gefallen? Ganz im Gegenteil! Ich glaube, du bist im Augenblick eins mit IHM! Und so soll es auch sein. „Sei nur noch Schwanz jetzt! Genieße, was ich mit dir tue, denn das ist es, was ich will: Dir Genuss schenken! Sei nur noch Schwanz heute Nacht – mein Schwanz!“

 

Meine öligen Finger haben dich erreicht und gleiten entlang, umfassen dich zärtlich und drücken sanft. Wie innig das ist. Mein Gesicht liegt auf deinem Po und meine Hand spielt dazwischen. Dein Schwanz ist ein wirklich aufregendes Spielzeug, weißt du das? Behutsam ziehe ich die Haut zurück – und schiebe sie wieder nach vorne. „Dreh dich um, Liebling! Lass mich sehen …“ Ich hauche dir meinen Atem über die Haut und schaue zu, wie du dich umdrehst. Wundervoll!

 

Da muss ich doch glatt noch mal hauchen – und du zitterst! Wie schön du bist, und wie gut du mir gefällst! Meine Blicke streicheln dich, und ich schwelge in dem Genuss all deine Pretiosen nach Herzenslust betrachten zu können. Noch ist es nur ein Augenspiel, und du siehst mir dabei zu. Offenbar kannst du die Lust in meinen Augen sehen - und sie steckt dich an. Dein Atem geht schneller, und dein Zepter wächst noch ein Stück weiter. Ich lecke mir aufreizend die Lippen, und ER reagiert prompt. Eine schimmernde Perle krönt „meinen Schwanz“ und glitzert verlockend. „Lass mich kosten … deine Lust schmecken!“, flüstere ich heiser und lasse gleich meine Zungenspitze über die pralle Kuppe flattern.

 

Wie wunderbar du stöhnst, mein Süßer! Das verlockt so sehr – und außerdem schmeckst du mir. Zärtlich lege ich meinen Mund auf deine Eichel und streichle nur das winzige Fleckchen Haut zwischen meinen fast geschlossenen Lippen. Oh, wie ich es genieße mit dir zu spielen, dich zu erregen, zu verführen, Liebling! „Ja, drück ihn mir ruhig hinein, ich will ihn ja haben!“ Sanft sauge ich dich tiefer, lasse die Lippen über die dicke Spitze rutschen, umrunde die Krone mit der Zunge und lasse dich meine Zähne spüren. Lang darf ich das nicht mehr tun. Du bist schon jetzt so geil, dass ich dich ganz leicht zum Spritzen bringen könnte.

 

Aber das will ich noch nicht. Zuerst will ich dich in mir spüren. Jetzt! Deinen schönen Schwanz zu lutschen hat mich nicht ungerührt gelassen. Ich spüre wie feucht ich bin. Die Lust sickert zwischen meinen rasierten Liebeslippen hervor. Mit den Fingern taste ich dazwischen, tauche ein und strecke dir den Honigseim entgegen. Neugierig schnupperst du und leckst lüstern – schmatzt zufrieden. „Darf ich auf dich?“, frage ich scheu. Wir kennen uns noch so wenig. Ob du das magst … geritten zu werden? Du nickst eifrig, und ich schwinge mich in den Sattel.

 

Wie geil das ist, deinen Ständer zu spüren, der sich zwischen meine Lippen schiebt. Die Spitze berührt meinen Kitzler und ich zucke. Viel Beherrschung habe ich auch nicht mehr. Ich muss das jetzt tun! So langsam es irgend geht reibe ich meine Muschi an deinem Phallus, drücke ihn in mein Fleisch und stöhne genüsslich. Gleich! Gleich werde ich ihn mir einverleiben. Nur noch ein bisschen … Lust … Geilheit … Genuss! Ich heb den Po, gebe dir – ihm – Raum, und er hebt sofort den Kopf, drängt sich dazwischen. Mein Becken schaukelt dir meine Muschi auf den Schwanz!

 

Wundervoll! Wie wundervoll das ist, zu spüren, wie sich deine Eichel an meine Öffnung drückt – tiefer – fester - wie sie den Eingang weitet. Ich stöhne in wilder Begierde und schiebe mich über dich. Ohhh, so geil! Was für ein Gefühl, zu spüren, wie ER mich in Besitz nimmt – Millimeter für Millimeter. Wie sehr ich das genieße! Noch mehr … und noch … und jaaahhh! Ich kippe mein Becken nach vorn und drücke mich auf dich. Jetzt! Jetzt bist du ganz und gar in mir. Ich spüre dich, fühle, wie deine Spitze tief drinnen anstößt. Ja, jetzt! Jaaah! Auf und ab und auf und ab .. so unglaublich! So geil! So wundervoll! Sooo … „Ja, jaah, jaahhh!“

 

Gemeinsam packt uns die Wollust, verschweißt uns zu einem Bündel aus Eros und Sinnlichkeit und schleudert uns – zuckend und funkensprühend - in den Krater der Geilheit. Keuchend sinke ich auf dich, atme dich – du mich. Wir atmen uns – abwechselnd.

 

Nein, ich will noch nicht aufhören damit! Ich will mehr davon, muss noch mehr haben - mehr von deiner Begierde, mehr Fleischeslust, mehr Sex, aber auch noch mehr von deiner Liebe.

„Lass uns das noch mal tun … und noch mal … und noch mal! Oh Liebling, mein Liebling, was ist gerade mit uns geschehen? Kann es denn wirklich sein, dass …?“

Wie auch immer:

Wir haben noch eine ganze Nacht dazu, herauszufinden, ob es mehr ist als grandioser Sex.

Aber auch das wäre schon mehr als genug!

 

 

©BvS                                                                                        Ihre Meinung?

 

 




Diese eine Nacht - seine