Diese eine Nacht - seine




 

Sie liegt neben mir im Bett und schläft – wohlgemerkt in meinem Bett! Im einem Hotelbett – in einem Doppelzimmer in irgendeiner Stadt in Deutschland. Natürlich weiß die Dame an der Rezeption, dass wir kein Ehepaar sind. Wir kamen mit zwei Autos, eines aus dem Norden und eines aus dem Süden der Republik, aber sie hat nichts gesagt. Vermutlich sagt sie nie etwas. Kommt ja vielleicht öfter vor. - Und ich hatte einen Frosch im Hals, als ich sagte; „Ist das Zimmer schon fertig? Meine Frau hat Kopfschmerzen, sie möchte sich hinlegen.“ Höchstwahrscheinlich war ich knallrot.

 

Kopfschmerzen? Von wegen! Ich konnte es nicht erwarten mit ihr alleine zu sein, meine Flasche Champagner auszupacken und ihr eine rote Rose zu überreichen. Hoffentlich macht man das so. ­– „Herr Dr. Weiß und Frau!“ - Ich habe sie … bekommen? Erobert? Verführt? – Ich sie? Da liegt sie jetzt und schläft – und ich weiß nicht, ich habe wirklich keine Ahnung, wie mir das gelungen ist. Ich bin doch einer, der so was nicht kann … der so völliger Durchschnitt ist, der so was nicht tut … dem so was nicht gelingt!

 

Wie kann sie bloß da liegen und schlafen? So, als wäre nichts Besonderes geschehen, so, als wäre es selbstverständlich in meinem Bett zu liegen! ICH kann nicht schlafen. Nicht heute Nacht. Ich staune über mich, dass ich so was tue, dass ich so was kann! - Gelungen! Himmel! Ich habe sie verführt! Diese wundervolle Frau ist mein! Wie habe ich das bloß gemacht? –

 

Und sie schläft wie ein Baby! Ich muss sie berühren, anfassen, um glauben zu können, dass sie da ist. Und wenn sie aufwacht – davon? Ich komme mir furchtbar verrucht vor, als meine Hand ihre Haut sucht. Wie weich sie sich anfühlt, wie warm. Und wie verrückt mich dieses Gefühl macht! In meinem Kopf dreht sich ein Kettenflieger – und in meinem Unterleib wird gerade eben „The Rocket“ aufgebaut. Meine Finger berühren ihren Oberschenkel, gleiten hinauf über die zarte Haut der Leiste zur Hüfte. Oh Gott, dieser sexy Hüftknochen – und dieses Weib ist nackt – so herrlich nackt. Ich weiß es, aber ich kann es noch immer nicht glauben.

 

Dabei habe ich doch mit ihr geschlafen. ICH habe SIE geliebt! Mehr als das! Oh ja, ich, Dr. Sebastian Weiß, Otto Normalverbraucher, ICH habe eine Geliebte! Und was für eine! Wie süß sie ist, wie lieb, und wie sehr ich sie begehre. Wieso bin ich nur in ihrer Gegenwart so sicher? Ich, der in Gegenwart von Frauen immer alles falsch macht, ich glaube bei ihr mache ich alles richtig. Der Champagner hat gepasst. Sie hat gelächelt über meine mitgebrachten Kristallgläser, und obwohl wir nur einen winzigen Schluck getrunken haben – vorher - wusste ich: Das war eine gute Idee!

 

Und dann saß sie in meinem Bett, wie die kleine Meerjungfrau vor Kopenhagen, in einem halbdurchsichtigen, schwarzen Hemdchen, und hat mich erwartet. Wie sollte ich mich da ausziehen? Wie sollte ich ihr zeigen … Aber vielleicht habe ich ja nicht gar so linkisch gewirkt, wie ich mich fühlte. Hoffentlich! Jedenfalls habe ich mich beeilt. Je schneller ich diese blöden Klamotten loswurde, desto besser. Wenn ich sie erst in den Armen hätte, könnte sie mich nicht mehr ansehen – mit diesen hinreißend großen, blauen Strahleaugen.

 

Meine Hand stiehlt sich zu ihrer Scham. Diese glattrasierte Muschi macht mich einfach fertig. Und ich habe sie geküsst, geleckt – gefingert! Sie hat gestöhnt unter meinen Händen – in meinen Armen. Sie hat gezittert vor Lust, und sie ist gekommen – durch mich! Ich bin ein Held, bin ich …? Ich kann mich einfach nicht bremsen! Dabei hatte ich doch Bedenken, dass das überhaupt was wird, aber sie hat nur gelächelt, als ich es ihr sagte … damals.

 

Und nun steht er schon wieder. Ob das an diesem Duft liegt? Ich stecke den Kopf unter die Decke und atme tief. Diese Wärme, dieses Parfüm, gemischt mit dem Odeur der Lust – meiner und ihrer! Da muss man ja geil werden. Ich drücke meine Lippen auf ihr warmes Fleisch und streichle es mit meiner Zunge. Ich will sie schmecken – noch mal genießen – diese unglaubliche Mischung aus ihrer Nässe und meinem Samen.

 

Luft, ich brauche Luft! Vorsichtig schalte ich das gedimmte Nachttischlämpchen an, krieche zurück zwischen ihre Schenkel, und schiebe ihre langen, wundervollen Beine behutsam auseinander. Was, wenn sie aufwacht? Wird sie mich seltsam ansehen? Wegstoßen? Aber ich kann nicht anders. Ich muss! Ich bin süchtig nach ihr! Allerdings kriege ich jetzt gleich einen Hitzschlag. Weg mit der Decke, ich brauche Luft – und ich will sie auch sehen – betrachten – mit den Augen vernaschen! Ich muss ihre feuchte, glatte Muschi genießen – mit allen Sinnen. Das, nein sie ... SIE ist so aufregend, so schön, so unglaublich geil!

 

Sanft  berühre ich ihre prallen Lippen, spreize sie zärtlich und lecke mit weicher Zunge diese aufreizende Spalte. Wie wundervoll es sich anfühlt, meine Zungenspitze um ihren Kitzler kreisen zu lassen – und meine Liebste schnurrt, sie stöhnt leise und schiebt mir ihr Schatzkästlein entgegen. Ob sie wach ist? Oder ist das eine unbewusste Reaktion? Ich muss das jetzt wissen – tun! Ich taste mich tiefer, sauge nachdrücklicher und berühre die heiße Öffnung. Ihr Unterleib bewegt sich langsam auf und ab, und sie wimmert sehnsüchtig. Wie wundervoll das ist!

 

Zwei Finger kreisen, schieben sich langsam tiefer, drücken sanft und dringen ein in ihre feuchte, heiße Enge. „Ich bin geil bis in die Haarspitzen, Liebster! Was machst du nur mit mir?“, flüstert sie verwundert, und ich bin zu beglückt über dieses Geständnis, zu beschäftigt, um ihr zu antworten. Jetzt nur nicht aufhören. Mein Mund saugt sich an ihren prallen Lippen fest und meine langen, zärtlichen Finger ficken sie nachdrücklich. Was für Geräusche diese Frau während der Liebe macht! Unglaublich! Erregend! Stimulierend! Sie treibt mich an und macht mich scharf – alles gleichzeitig.

 

Ich will das noch mal, will erleben, wie die Lust sie überwältigt, wie sie stöhnt, bettelt und schließlich wimmernde, kleine Schreie ausstößt, wenn sie den Gipfel der Wollust erklimmt. Und dann, wenn ihr Bewusstsein in diesem Sinnenrausch wie auf einem Wasserfall ins Tal hinunter schießt, werde ich da sein - sie auffangen. Ich werde sie halten und schützen und dann werde ich sie lieben. Ich werde meinen Schwanz in ihren schönen Körper tauchen und ihr all die Lust bringen, deren ich in der Liebe fähig bin. „Himmel, ich liebe dich, Katze! Ich – liebe – dich!“

 

 

©BvS                                                                                        Ihre Meinung?

 

 




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