Alle Jahre putzen

Samstag war es kalt. Saukalt! Und ausgerechnet da stand das Poolputzen an. Au Mann! Freitag war es warm gewesen – heiß sogar – und nun zitterten die Nachbarn, die hier müde und frierend um halb 11 Uhr um den Pool standen und zusahen, wie das Schmutzwasser in den Abwasserkanal gluckerte.

„Meint ihr nicht, wir sollten das auf morgen verschieben?“, grummelte Susanne in ihren nicht vorhandenen Bart und kuschelte sich in ihre warme Plüschjacke. „Morgen, soll es wieder wärmer werden!“

„Ja, aber morgen ist Muttertag!“ Heidi hatte weder heute noch morgen Lust.

„Und?“ Albert fragte sich ernsthaft, wieso das eine Rolle spielen sollte. „Keiner von uns außer Hubert und Sonja hat Kinder, und die sind bei der Oma! Außerdem friere ich!“

„Ja, aber morgen ist Muttertag!“, nörgelte Heidi.

„Okay!“, erwiderte Olivia listig. „Dann setzen wir Frauen uns auf den Poolrand, genehmigen uns ein, zwei Fläschchen Secco und schauen euch Männern beim Putzen zu!“

Susanne tauchte aus der Jacke auf. Ihre Augen blitzten. „Dann müsst ihr aber … nackt … putzen!“

Plötzlich war es totenstill.

„Es ist wirklich zu kalt heute – und morgen ist das Wetter bestimmt besser.“, bestimmte Joachim. „Wir putzen morgen. Treffpunkt hier - um zwei!“

 

Kurt grinste seinen Freund an. Der wusste schließlich um seine und Olivias nicht so ganz heimliche Vorliebe. Ob er es wirklich so meinte, wie es klang? Na das konnte dann ja was werden! Er wurde schon bei dem Gedanken daran ganz scharf. Also gut, dann morgen, aber bis dahin … „Komm, Schatz, lass uns reingehen. Es ist kalt hier!“

Er zwinkerte Joachim zu, nahm seine Frau in den Arm und verschwand. Dieses Wochenende würde interessant werden, und sie beide würden sofort damit anfangen.

 

Am nächsten Mittag war der Pool fast völlig ausgelaufen, und Joachim stieg hinein, spritzte den Dreck mit dem Gartenschlauch vom Boden und schob die restliche Brühe in den Abfluss. Er überlegte, was er da gestern gesagt hatte. Waren es die blitzenden Augen seiner Susi gewesen, die das angerichtet hatten, oder war es die unbestreitbare Tatsache, dass er sehen wollte, wie seine Freunde Kurt und Olivia es taten? Seit er wusste, dass die beiden mit diesem „Job“ Geld machten, war er brennend interessiert.

 

Olivia hatte es ihm irgendwann erzählt, und seitdem bekam er es nicht mehr aus seinem Kopf … Es hatte eher zufällig begonnen. Sie waren damals noch nicht verheiratet gewesen und hatten deshalb auch noch keine eigene Wohnung. So saßen sie eben in einer Kneipe und knutschten rum. Allerdings war ihnen das irgendwann nicht mehr genug. Kurt hatte ihr klammheimlich das Höschen ausgezogen und begonnen unter ihrem kurzen Rock zu fummeln. Sie hatte Joachim gestanden, dass sie abgegangen sei, wie Schmidts Katze.

 

Ja, er konnte sich die beiden vorstellen! Und diese Vorstellung hatte ihn beflügelt, seit er davon wusste – auch seine Susi war sehr neugierig geworden, und viel drängeln hatten sie auch nicht müssen, um Kurt die Einzelheiten zu entlocken.

 

Kurt liebte es, sein Sexleben öffentlich zu zelebrieren, und so hatte er genüsslich berichtet, wie er küssend seine Hände auf Wanderschaft geschickt hatte. Sie saßen auf einer Bank - sein süßes Weibchen saß vorne - und sie hatten natürlich längst bemerkt, dass die Männer von der Stammtischrunde nebenan immer nervöser wurden und ihre Augen immer größer. Also zupfte sie an ihren Knöpfen, so dass die Jungs ab und zu tiefe Einblicke tun konnten. Seine vollbusige Freundin trug zu solchen Gelegenheiten eher selten ein „Geschirr“, wie sie es nannte.

 

„Die Knaben von nebenan sind schon ganz verrückt nach dir!“, flüsterte er ihr ins Ohr, und Olivia kicherte und schmiegte sich noch ein wenig näher an ihn und stellte ein Bein hoch. Prompt fiel einem der Späher ein Bierdeckel aus der Hand und er musste sich bücken!  Vermutlich bekam der ziemlich schnell irgendwelche Stauungen, denn er sah Kurts Finger zwischen prallen Schenkeln verschwinden.

 

„Komm Schatz, lass uns draußen weitermachen!“, stöhnte Olivia mühsam beherrscht und schob ihn von sich. Als sie aufstand hing der ohnehin kurze Rock oberhalb der Taille fest und präsentierte den sexhungrigen Männern einen Busch der Sonderklasse. Und dann war es geschehen. Der auf dem Boden kniende Mann hatte das Ziel seiner Begierde direkt vor Augen und eine Idee. Er zückte eine Fünfzig-Euro-Note, hielt sie Kurt hin und flüsterte rau: „Sag mir wo! Ich bin sehr diskret!“ Kurt war platt. Der Kerl bot 50 Euro fürs Zusehen. Allein die Vorstellung ließ ihn platzen. Wie oft hatten sie sich das schon ausgemalt …

 

Er sah Olivia an. Hatte sie das mitbekommen? Aber natürlich hatte sie, und sie leckte sich lüstern die Lippen. „Lass die Autotüre offen!“, schlug sie vor. Inzwischen hatten auch die letzten Stammtischbrüder begriffen, dass sie jetzt schnell sein mussten. Im Nu streckten sich Olivia weitere sieben Fünfzig-Euro-Scheine entgegen. Sie sah sich um. Bis auf die Stammtischrunde war die Kneipe inzwischen leer. „Ihr müsst nicht ins Auto!“ Der kniende  Mann stand auf. „Wir schließen jetzt!“ Offenbar war er der Wirt. Er drehte sich um, löschte die Lampen bis auf die über ihren beiden Tischen und trat zur Türe. Bevor er zuschloss, sah er fragend zu Olivia.

 

400 Euro für eine Nummer, die ohnehin stattfinden würde! 400 Euro für den Kick, den sie sich schon 100.000 Mal vorgestellt hatte! Sie nickte. „Nicht anfassen! – Geht das klar?“ Die Herrenriege nickte unisono, folgsam wie die Schulbuben, dann schoben sie ihre Stühle zurück und räumten Gläser und Bierflaschen weg. Kurt nahm seine Frau in die Arme und drängte sie zum Tisch. Und nun? Sie hatten das nicht geplant und auch keine Vorstellung davon, wie es nun weitergehen sollte, aber sie waren unendlich heiß aufeinander …

 

Also lehnte Olivia sich an die Tischkante und ließ Kurt zwischen ihre Beine. Seine Hände griffen zu, rutschten unter den Rock, umfassten ihre bloßen Backen und zogen ihren Unterleib näher. „Lass sehen, Alter!“, knurrte eine dunkle Stimme, und Olivia öffnete Kurts Reißverschluss. Ein bewunderndes Stöhnen ging durch den Raum, als die Männer dieses Ständers ansichtig wurden. Auch Olivia stöhnte gierig. „Schieb ihn mir rein!“ Langsam ließ sie sich zurück auf die Tischplatte sinken und knöpfte nun auch den Rest der Bluse auf. Ihre üppigen, nahtlos braunen Brüste fielen in die richtige Stellung und sie griff zu. Das gierige Knurren rundherum machte sie einfach geil. Doch, sie würde ihnen etwas bieten für ihr Geld! Mit den Fingerspitzen tastete sie nach ihren Knospen. Wie steif sie waren. Kein Wunder! Zärtlich kniff sie hinein, doch dann ging sie in die Vollen. Mit der ganzen Hand fasste sie zu und walkte ihren Busen hemmungslos durch.

 

Das Stöhnen mutierte zum Keuchen. Olivia und Kurt hatten das Geld längst vergessen. Diese Vorstellung war einfach nur geil! Bewusst langsam zog Kurt den kurzen Rock noch höher, entblößt den Unterleib seiner Liebsten. Der dunkle Busch entlockte den Männern unartikulierte Laute der Lust. Da lag sie – nicht nackt und doch geiler und aufregender denn je. Aus halbgeschlossen Augen glitzerte die Lust, die Zunge spielte zwischen feuchten Lippen, streichelte die obere Zahnreihe, und die Hände an ihren Nippeln bereiteten ihr nachdrückliche Lust. Sie streckte ihre langen, nackten Beine aus, um dann beide Füße neben ihrem Becken abzustellen. „Gib mir deinen Schwanz!“, gurrte sie. „Bitte!“

 

Und Kurt schob sich näher. Er griff zu und drückte ihr seine Spitze ins dunkle Haar. Langsam schob er ihn auf und ab, gelangte in ihre heiße, nasse Spalte und stöhnte. Mit beiden Daumen öffnete er ihre Lippen und gab so den Blick auf rosafarbenes Muschelfleisch frei. Dieser Anblick war die 50 Euro locker wert! Sein steifer Schwanz verschwand in einem verlockenden Wäldchen, tauchte wieder auf – nassglänzend von ihrer Lust. Er gab den gierigen Augen einen spaltbreit Raum: Glänzende Nässe in Purpur und eine dunkle, einladende Höhle … die er, er allein fickte! Zügellos stieß er zu.

 

„Ja, ja, ja!“ Olivia wand sich unter seinen Stößen, drängte ihm ihren Schoß entgegen. „Mach’s mir, Schatz, gib’s mir!“ Diese außerordentliche Situation auf dem Tisch einer Bauernkneipe und die gierigen Blicke der Männer auf ihren nackten Brüsten und in ihrer Muschi katapultierte sie in ungeahnte Höhen der Lust. Sie stieß Kurt ihren Unterleib entgegen und flehte jedes Mal wenn sein Schwanz sie tief innen erschütterte: „Fick mich, Liebling! Ja, bitte, fick mich!“ Es dauerte nicht lange, und sie konnte nur noch betteln, wimmern und röcheln. Seine Stöße verwandelten sie in ein zuckendes Bündel der Lust.

 

So sehr sie es auch versuchte, viel länger konnte sie diese Show nicht aushalten und so beschloss sie, den Männern wenigstens einen unvergesslichen Abgang zu bieten. Sie war beim Sex sowieso nie besonders zurückhaltend gewesen, und jetzt schrie sie ihre Lust genussvoll in die Nacht – wohl wissend, dass keiner der Männer jemals wieder mit seiner eigenen stummen Frau zufrieden sein würde. Oh ja, sie genoss diese Show über alle Maßen und feuerte ihren Kurt leidenschaftlich an. „Komm, mein geiler Bock, spritz mich voll! Liebling! Stoß! Zeig mir, was du drauf hast, Süßer! Spritz mich voll!“ Und die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten.

 

Nachdem er ihre Zuckungen überstanden hatte, konnte auch er sich gehen lassen, also pumpte er noch ein paar Mal, stieß in tiefen Zügen in ihren schönen, nackten Leib und zog dann seinen hochroten prallen Riemen heraus und spritzte ihr seine Sahne auf den schwarzen Busch und quer über den Bauch. Die Zuschauer stöhnten zur Gesellschaft gleich mit – und Olivia wäre keine Wette darauf eingegangen, dass sie nur stöhnten!

 

Der Wirt hielt plötzlich eine weiße Stoffserviette in der Hand: „Darf ich?“, fragte er heiser, und Olivia nickte. Behutsam streifte er das Sperma von ihrer Haut und tupfte jede noch so winzige, der silberweißen Schlieren aus ihrem Schamhaar. Andächtig hielt er den Stoff mit der glänzenden Verzierung in Händen, und Olivia überlegte gerade, was er nun damit anfangen wolle. Sie hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass er sein Gesicht in das frische Sperma drücken würde. Gierig stöhnend presste er seine Lippen in die warme Soße und schlürfte sie, wie die edelste Delikatesse. Sie schüttelte den Kopf.

 

Plötzlich war es still im Raum. Kurt reichte ihr die Hand und half ihr auf. Der Rock fiel über ihre Beine und sie streifte die Bluse zurück an ihren angestammten Platz. Der Wirt streckte ihr das Bündel mit Geldscheinen entgegen. „Danke!“, krächzte er rau. „Wenn ihr Mal wieder Lust habt …, wir sind diskret!“ Sie brauchten das Geld und hatten es eingesteckt. Außerdem konnten sie es kaum erwarten heim zu kommen. Der Gedanke an das soeben gehabte Erlebnis beflügelte sie schon wieder.

 

Und diese Geschichte hatte auch bei Joachim und Susanne ihre Wirkung nicht verfehlt, und wenn Achim jetzt daran dachte, konnte er deutlich spüren, wie sehr ihn der Gedanke anmachte. Ob die beiden ihnen heute so eine Show liefern würden – im Pool? Er hielt es für möglich! Und wenn sie es tun würden, würden sich die Nachbarn davon anstecken lassen? Er konnte es nicht mit Sicherheit ausschließen – er wollte es auch gar nicht mit Sicherheit ausschließen. Nicht jetzt, wo er ohnehin sterbensgeil war. Himmel, er würde sich so gerne mitreißen lassen. Aber ob es so kommen würde … er würde abwarten – müssen! Verdammt, verdammt, verdammt, wo blieben sie denn bloß? Es war doch schon zwei Uhr durch – und er platzte gleich …

 

© BvS                                                                                                     Ihre Meinung?