Carlotta 2


Carlotta 3

Erfahrungen


 

Carlotta und Tibor waren von da an zusammen. Man sah sie nie mehr alleine. Und Carlotta blühte auf. Sogar ihren Söhnen fiel der Wandel im Wesen ihrer Mutter auf. Sie waren aber dankbar über diese Entwicklung, denn sie enthob sie der lästigen Pflicht, so oft wie möglich ins Altersheim zu kommen, und sie nahm ihnen ihr schlechtes Gewissen.

 

Maria unterstützte ihre Freundin. Sie sagte ihr, dass sie Recht hatte, diese alten, falschen Moralvorstellungen über Bord zu werfen. Und Carlotta befreite sich tatsächlich langsam von dem schlechten Gewissen und ihren Skrupeln. Es ging ihr so gut mit Tibor. Sie hatte wirklich nicht gewusst, dass eine Frau auch die Partnerin eines Mannes sein konnte und nicht nur seine „Leibeigene“. Tibor zeigte ihr eine neue Welt!

 

Sie trauerte zwar ein bisschen um die verlorenen Jahre, aber immerhin hatte sie jetzt ein wundervolles Leben. Außerdem war ihr natürlich auch klar, dass auch sie mit Schuld trug. Sie hätte sich zur Wehr setzen müssen. Stattdessen hatte sie, um des lieben Friedens Willen, alles hingenommen und gekuscht.

 

Wenn sie daran dachte, musste sie schmunzeln, denn sie hatte erkannt, dass ihr Mann nicht nur sie geknebelt hatte. Er hatte sich selber bestraft. Wenn sie sah, wie großartig der Sex mit Tibor war und was ihr Mann bekommen hatte - oder nicht bekommen hatte ... Wenn er das gewusst hätte! Sie lachte in sich hinein. Tibor bekam alles, wozu sie körperlich in der Lage war. Sie würde wirklich alles tun - für diesen zauberhaften, rücksichtsvollen Mann!

 

Zumindest hatte sie sich das fest vorgenommen. Er machte sie glücklich - er machte sie so unglaublich verrückt. Und das in ihrem Alter! Ein bisschen seltsam fand sie es ja schon, aber verzichten wollte sie nicht mehr! Auf keinen Fall! Er zeigte ihr Gefühle, von denen sie bis dahin nicht einmal gewusst hatte, dass sie dazu fähig war. Er schenkte ihr ihre eigene Lust! Und mit der Zeit konnte sie sie auch genießen - ohne schlechtes Gewissen!

 

Sie fieberte jedem Treffen mit ihm entgegen. Manchmal hatte sie sogar schon das Gefühl, ihn zu überfordern, aber sie konnten ja darüber reden. Auch das war sein Verdienst! Niemals hätte ihr Mann zugegeben, dass er ein Problem auf diesem Gebiet gehabt hätte, oder dass er irgend etwas nicht konnte.

 

Tibor war ganz ehrlich. Er war so alt wie sie und hatte ein künstliches Kniegelenk. Er konnte sich nicht hinknien, aber er fand jede Menge andere Stellungen, und Carlotta experimentierte begeistert mit ihm. Er war so fantasievoll, und er konnte über sich selbst lachen! Sie lachten miteinander - sogar im Bett. Das war für sie bisher immer ein Ort tiefsten Schweigens und sakralen Ernstes gewesen. Jetzt genoss sie jede Minute.

 

Und Tibor konnte auch noch aus Nachteilen etwas Gutes machen. Als er ihr zum ersten Mal sagte, wie schön es sei, dass sie nicht viel sehen konnte, verstand sie die Welt nicht mehr! Völlig entgeistert fragte sie ihn, wie das denn gemeint sei. Er lachte laut über ihr entsetztes Gesicht und sagte dann: „Mein Lottchen, du hast dafür einen sehr ausgeprägten Tastsinn! Was meinst du, wie wunderbar ich das finde?“ Als sie verstand, was er damit sagen wollte, musste sie ebenfalls lachen. Inzwischen wusste sie sogar, was man mit Babyöl so alles anfangen konnte. Manchmal konnte sie jetzt sogar schon ein klein wenig frivol sein! Zu seiner Überraschung sagte sie dann: „Und wie du mir ja schon erklärt hast, kann man nicht nur mit den Händen tasten!“

 

Tibor verschlug es die Sprache! Was sollte denn das nun heißen? Bisher hatte sie sich dazu noch nicht durchringen können, und er bedrängte sie nicht. Obwohl er sich danach sehnte, von ihren Lippen liebkost zu werden. Immerhin konnte sie ja schon seine Liebe genießen -  ohne in Tränen auszubrechen. Sie hatte wirklich eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht in diesem letzten, gemeinsamen Jahr. Er liebte sie wirklich und war so glücklich, dass er sie gefunden hatte.  Aber dieser Spruch machte ihn wirklich nervös. Was erwartete ihn heute Nacht?

 

Als er abends zu ihr kam, fühlte er sich doch tatsächlich wie ein unerfahrener Grünschnabel, der zum ersten Mal zu seinem Mädchen geht. Verwundert stellte er es fest - und dann entschloss er sich, dieses Gefühl zu genießen! Sie schenkte ihm eine Nacht lang Jugend! Und nicht nur das. Sie hatte wirklich eine Überraschung für ihn. Er hätte es nicht für möglich gehalten, aber sie schaffte es ihn zu überraschen - grenzenlos!

 

Als er ihr Zimmer betrat, war alles dunkel. Er stockte und wollte das Licht einschalten, aber sie hielt ihn zurück. „Du wolltest doch unseren Tastsinn testen! - Hier ist die Gelegenheit!“ Er drehte sich um und verschloss die Türe, wusste er doch inzwischen genau, dass sie sich sicher fühlen musste. Er gab ihr diese Sicherheit - und seine Liebe und sie - schenkte sich ihm!

 

Als er zu ihr kam, trug sie nur einen Seidenkimono, den er ihr geschenkt hatte. Tibor nahm sie in die Arme und küsste sie. Seine Hände suchten unter den weiten Ärmeln nach der Öffnung und glitten hinein. Ihre kühle, weiche Haut faszinierte ihn. Langsam streichelte er ihre Taille und dann hinauf unter die Achseln - nach vorne. Als er ihre Brüste erreichte, spürte er, wie sie tief einatmete.

 

Sie  hatte den Körper eines jungen Mädchens. Ihr Busen war klein und noch immer ziemlich fest, und ihr kleines Bäuchlein war einfach sexy. Die Haut hatte nicht mehr die Spannkraft der Jugend, aber sie war dafür umso weicher. Ihn machte gerade das besonders an. Und sie reagierte. Ihre Brustwarzen zogen sich unter seinen streichelnden Händen zusammen.

 

Doch dann wurde er nachhaltig abgelenkt. Carlotta zog ihn aus! Das hatte sie noch niemals getan. Sie knöpfte sein Hemd auf und streifte es von seinen Schultern und dann küsste sie die nackte Haut unterhalb seines Ohres. Er erschauerte. Ihre Hände glitten über seinen Rücken nach unten - umrundeten seine Taille und machten sich an seiner Hose zu schaffen. „Was tust du mit mir?“, flüsterte er. Carlotta lachte leise: „Ich sammle Erfahrungen!“ Und damit fiel die Hose auf seine Füße. Sie schob doch tatsächlich ihre Finger unter den Gummi seines Slips und zog ihn ihm aus. Er war total perplex, aber auch unglaublich animiert. Es machte ihn heiß, sich gewissermaßen von ihr vernaschen zu lassen, zu spüren, dass sie ihn haben wollte.

 

Tibor lächelte in sich hinein. Auch heute würde er keine Erektionsstörung haben. Ganz sicher nicht! Sein Penis war jetzt schon so prall, dass er das Pulsieren seines Blutes spürte. Er zuckte zwischen ihren Körpern, als ob er ein Eigenleben hätte.

 

Carlotta öffnete ihren Gürtel und drängte sich an ihn. Er spürte ihr nacktes Fleisch. Sie machte ihn verrückt! Was war nur los? Sonst ging die Initiative immer von ihm aus: Heute nicht! Carlottas Hand streichelt ihn, glitt über seinen Bauch und dann fasste sie nach seinem erigierten Glied und nahm es fest in die Hand. Tibor stöhnte laut auf vor Lust. „Oh mein Lottchen! Was für wunderbare Dinge tust du mit mir?“, keuchte er, während sie ihn zum Bett schob und darauf nieder drückte. Er setzte sich folgsam auf den Rand ihres Bettes und sie zog sich ihren Fußschemel heran, der eigentlich zu ihrem Fernsehsessel gehörte.

 

Als sie sich darauf niederließ, zitterte er vor Erwartung - vor lustvoller Gier! Was würde das bedeuten? Was konnte es bedeuten? Außer ... ! Sie saß genau zwischen seinen Beinen und drängte sie weit auseinander. Dann griff sie zu ihrem Nachtisch und holte sich das Babyöl. „Du hast mir ja schließlich nicht umsonst gezeigt, was man damit so alles massieren kann!“, flüsterte sie und streifte mit beiden Händen an seinem harten Schaft entlang. Tibor schloss stöhnend die Augen und genoss ihre Liebe, doch dann spürte er, wie sie sich vorbeugte - hin zu ihm, hinunter zu seinem steifen Schwanz. Er zitterte plötzlich.

 

Er fühlte ihre Lippen. Ganz zart legte sie sie auf seine Spitze. Tibor atmete laut, pumpte Luft in seinen Brustkorb. Gleich würde er ohnmächtig werden. Solche Lustgefühle waren ihm auch nicht mehr alltäglich, und er hätte auch niemals geglaubt, dass sie das für ihn tun würde, dass sie sich überwinden konnte seinen Penis zu küssen!

 

Carlotta war ziemlich unsicher. Würde sie es können? Und vor allem: Würde sie alles richtig machen? Aber bisher reagierte er genauso, wie sie es sich wünschte. Ihre Hand hielt seine Hoden und drückte sie sanft zusammen, und dann entschloss sie sich, ihre Zunge auf Erkundung zu schicken. Zärtlich leckte sie über seine Penisspitze. Was für ein unglaubliches Gefühl! Wie fest und glatt er war, und er schmeckte gar nicht widerlich, wie sie gedacht hatte. Er schmeckte angenehm und er zuckte zwischen ihren Lippen.  Es war einfach unfassbar!

 

Und Tibor stöhnte unter ihren zärtlichen Bemühungen. „Lottchen, du bist wunderbar! - Jaah, oh jaaahh! - Bitte nicht aufhören! - Oh Gott - oh großer Gott, ist das schön!“ Er ließ sich auf ihr Bett zurücksinken und genoss die heißen Lustschauer, die sie in seinen Körper schickte. Ihr Mund schob sich langsam über seine Eichel und ihre Zunge leckte, streichelte die empfindliche Unterseite. Tibor glaubte zu platzen. Sie war so zärtlich, ihre Hände massierten seine Hoden, seinen Schaft und dann begann sie vorsichtig saugen. „Liebling, meine süße Liebste!“, warnte er. „Du musst vorsichtig sein. - Ich kann das nicht lange aushalten. - Du machst mich soo geil - so verrückt - aber ich will nicht in dein Gesicht ...“

 

Jetzt brachte er sie in Verlegenheit. Daran hatte sie nicht gedacht., aber natürlich wollte sie auch nicht, dass er in ihrem Mund kam. Der Gedanke erschreckte sie, aber er löste das Problem: „Komm!“, stöhnte er. „Komm, bitte, - komm auf mich! Setz dich auf mich, lass mich dich spüren!“ Er fasste nach ihren Händen und zog sie über sich.

 

Und Carlotta folgte ihm. Sie spreizte ihre Beine und trat über ihn. Das hatten sie schon gemacht, und sie liebte es. Sie liebte es, den harten Penis an ihrer Scheide zu spüren, zu spüren, wie er anstieß, sich langsam zwischen ihre Schamlippen schob, sich immer tiefer drängte, und sie bewegte sanft ihr Becken, ließ ihn tief hineinrutschen. Jetzt war es an ihr. „Es ist so geil!“, stöhnte sie. „Du fühlst dich so gut an, wenn du in mir bist!“ - Oh jaah, meine Süße! Jaaah!“ Er wurde verrückt, wenn sie es ihm beschrieb, sagte, was er tat, oder sie, wenn er hörte, wie geil sie war!

 

Mein Lottchen, du bist so heiß! - Deine Möse, macht mich wahnsinnig. - Deine Lippen an meinem Schwanz! Dein heißer Mund, der an mir saugt, und dann  - deine geile Möse,  -  die mich verschlingt! - Ooh jaah! Bitte!“ Er wurde immer schneller unter ihr. Seine Stöße kamen immer härter. Seine Hände massierten ihre nackten Brüste. Er zog sie zu sich. Leckte, saugte ihre Warzen und drückte sie immer fester auf seinen harten Phallus! Er wurde schier verrückt unter ihr. „Großer Gott! - Was tust du mit mir? - Du machst mich sooo geil! - Ich muss - ich muss dich jetzt vögeln! - Carlotta!“ Atemlos vor Lust stieß er zu. Er konnte nicht mehr denken - war nur noch gieriges Verlangen! Und sein Lottchen passte sich seinem Rhythmus an. Gemeinsam fanden sie den Weg ins Paradies. Als die Erregung ihren Höhepunkt erreicht hatte, stöhnte Carlotta auf und brach zuckend über ihm zusammen.

 

Tibor hielt sie fest in seinen Armen. „Ich glaube, ich war noch nie so high wie heute mit dir!“ Er rang immer noch nach Luft. „Du bist die hinreißendste Frau meines Lebens, Carlotta! Du machst mich völlig verrückt - und das ist es, was wir Männer wollen!“, beichtete er. Carlotta lachte leise. „Wenn man es so sieht, war ich für meinen Mann eine einzige Enttäuschung!“ Auch Tibor musste lachen. „Da hast du zwar Recht, aber er hat es nicht anders verdient, der Mistkerl! Was muss er dich so schlecht behandeln. Er hätte ja eine gelehrige Schülerin haben können - und eine hochbegabte noch dazu! - Aber so habe ich das Vergnügen! Ich bin ihm sehr zu Dank verpflichtet!“ Carlotta schmiegte sich in seine Arme und dann sagte sie etwas Erstaunliches: „Ich habe es zwar nicht gewusst, aber ich habe mich revanchiert! Du siehst uns Frauen steht eine Ausgleichsmöglichkeit zu - auch wenn wir keine Ahnung davon haben! Und weißt du was? Das freut mich!“

 

Darüber dachte er lange nach und er musste ihr Recht geben. Die Liebe funktionierte nun mal nicht egoistisch und wer es glaubte, der nahm sich selber seine Erfüllung ohne es zu wissen! Seine süße Carlotta war eine ganz gescheite Frau und sehr sexy obendrein - und ihr Ehemann hatte es niemals gewusst! - Und dieser Mann hatte sich ihr überlegen gefühlt - es war einfach zum Lachen! Aber er, Tibor, er schätzte sie. Er wusste was für ein Juwel er gefunden hatte - und deshalb konnte er wirklich lachen - mit ihr zusammen!

 

© BvS