Das Internetbild



 

Da hatte er ihr doch glatt dieses Bild geschickt. Was war das für ein Bild! Monsieur auf einer Decke - ganz harmlos - sollte man meinen. Aber harmlos war es keineswegs! Beileibe nicht! Die Decke - ja, die war rot und harmlos - aber er nicht - oh nein! Da saß er da - wie ein Eleve. Ein Ballett-Tänzer! Aufrecht - beide Knie hoch angezogen, streckte die Unterschenkel waagrecht aus und auch die nackten Füße. Wie ein Ballett-Tänzer eben! Sein Gesicht war verdeckt von den Knien - nur der dunkle Haarschopf war kenntlich.

 

Aber das war nicht alles. Wenn man es so beschrieb, klang es recht harmlos. Sie hatte es ihrer Freundin beschrieben - am Telefon. Und die hatte völlig verständnislos gefragt: „Und was soll da denn nun dran sein?" Kathrin hatte sich geschüttelt. „Er ist nackt!", hatte sie gefaucht. „Ja - und?" Diese dämliche Sigrun wollte es nicht verstehen. „Zum Mitschreiben! - Das ist ein Aktbild! - Er sitzt da völlig nackt - in aller Seelenruhe und zeigt mir seine...!" Sigrun verstand überhaupt nichts! „Was zeigt er dir?", fragte sie verständnislos. „Was? - Was? - Was?", fauchte Kathrin. „Er zeigt mir alles! Seine gesamte Liebeslust! Einen steifen Schwanz und ein paar hübsche, glatte, rasierte Eier - zum Frühstück! - Kapiert?!" Sigrun war heute aber wirklich nervtötend. „Ehrlich?", fragte sie mit großen Kinderaugen. Kathrin konnte sie förmlich durchs Telefon sehen. „Das will ich auch sehen!" Ihre Neugierde war erwacht. „Ich komme gleich mal rüber!" Und schon hatte sie aufgehängt.

 

Kathrin musste jetzt doch selber lachen. Sigrun würde Augen machen, wenn sie dieses Foto sah, dass sie überraschend von einem Internet-Bekannten bekommen hatte. So ein frecher Mensch! Ob er sie schockieren wollte - oder was? Sie wusste nicht so recht, ob sie amüsiert oder wütend sein sollte. Noch wusste sie es nicht. Wenn sie aber an Sigrun dachte, musste sie schon wieder lachen. Wie gierig sie war auf das Bild!

 

Und schon klingelte es an ihrer Türe. Ihre Freundin kam mit großen Augen und ziemlich außer Atem hereingestürmt. „Wo ist denn nun dieses Aktfoto?", fragte sie neugierig. Kathrin zeigte auf ihren Monitor. Sigrun ließ sich auf ihren Stuhl fallen und zog sich vor den Schreibtisch. „Donnerwetter!", keuchte sie und dann betrachtete sie sehr genau, was da in Großformat auf dem Bildschirm abgebildet war. „Einen heißen Arsch hat er - der Junge!", verkündete sie. „Lass mich doch mal machen!"

 

„Hast du schon gespeichert?", fragte sie aufgeregt. Kathrin schüttelte den Kopf. „Solltest du aber unbedingt tun! - Das wird unser Pin-Up!" Kathrin schob sie beiseite und setzte sich an ihren Computer. „Wie meinst du das?", fragte sie verständnislos, aber sie speicherte das Bild erst einmal in ihren persönlichen Daten.

 

Sigrun holte sich einen zweiten Stuhl und lachte. „Mach mal deinen Photoshop auf! Wir werden ihn mal „bearbeiten", diesen hübschen Hintern. Was meinst du?! - Die Mädels im ganzen Haus wollen ihn haben - ich schwöre es dir! Damit kannst du dir eine goldene Nase verdienen! - Komm schon, mach!" Langsam begriff Kathrin, was sie meinte. Also los!

 

Sie holte sich das Bild auf den Monitor und erhöhte erst mal die Auflösung: 300 dpi - das würde genügen! Und dann nahm sie eine „große Schere" und schnitt die interessantesten Teile heraus. Ein Stück von seinen straffen Schenkeln, die Backen und dazwischen - das gesamte Ensemble! „Wow!", flüsterte Sigrun. „Geil!" - „Warte erst mal ab!", lachte Kathrin. „In Bildbearbeitung bin ich ein wahres Genie!" Sie suchte den passenden Filter. Beleuchtungseffekte! Spot! Sigrun schnappte nach Luft. „Mensch Meier!", keuchte sie. „Das will ich auch!" Ein schwarzer Ring umgab den angestrahlten, steifen Schwanz dieses Mannes, den sie noch nie gesehen hatte, dem es aber offensichtlich Spaß machte gesehen zu werden! Sonst hätte er dieses Bild ja nicht verschickt!

 

 „Du sollst warten!", befahl ihre Freundin und dann nahm sie einen anderen Filter. Strahler! „Hat der aber hübsche Eier!", befand sie. Kathrin hob sie so richtig ins Blickfeld. „Geil! - Dieser Arsch! - Dieser Schwanz! - Diese Eier!" Sigrun begeisterte sich daran. „Das ist ein Thema mit Variationen! - Schade, dass man die Spitze nicht so gut sieht!" Kathrin kostete es nur ein paar Tastendrucke. „Besser so?" Sie hatte den Strahler verschoben, den Radius erhöht - und schon befand sich ein hübscher, steifer Schwanz im Focus. „Na ja!", mäkelte Sigrun. „Aber die Vorhaut hätte er schon herunter ziehen können! - Oder? - Das ist doch kein Service, so!" Die zwei Mädels sahen sich an und kicherten. „Ausdrucken!" , kommandierte Sigrun. „Aber bitte in Farbe!"

 

„Und nun?", fragte sie. „Was tun wir jetzt?" Jetzt schicken wir ihm diese Auswahl von Eier „Benedikt" - oder wie er halt heißt zurück! Und dann schreibst du ihm, dass wir diese Fotos ans schwarze Brett in Studentinnen-Wohnheim pinnen und zu - sagen wir mal 5 Euro - das Stück verkaufen! Die ganze Sammlung gibt es dann zu 10!" Sie grinste. „Und du wirst dich wundern! Er schnappt über bei der Vorstellung wie viele Muschis sein heißer Arsch zu sehen bekommt!! - Wenn er brav ist, laden wir ihn mal ein!"

 

Kathrin holte eine Flasche Sekt und öffnete sie. „Schneide mal das Bild aus!", befahl sie. „Was willst du mit ihm machen, wenn er kommt?", fragte sie. Sigrun überlegte eine Weile und nippte an ihrem Sekt. „Wie kriegen wir das bloß hin, dass das dann auch so aussieht?" Sie grübelte. Dann lachte sie plötzlich. „Ich hab's! Wir stecken ihn in den Speisenaufzug und lassen nur seinen fotogenen Arsch herausschauen!" Sie trank einen großen Schluck und kicherte. „Und dann holen wir alle Mädels zusammen und sie dürfen mit ihm machen, was immer sie wollen!"

 

Kathrin lachte. Eine passende Rache - für dieses Bild! „Komm! Wir hängen es runter!" Gemeinsam liefen sie hinunter und befestigten das „heiße Foto" am schwarzen Brett. Dann setzten sie sich davor auf den Boden und warteten, ob nicht noch eine andere Studentin vorbeikam. Sie amüsierten sich bei der Vorstellung der großen Augen der Damen und tranken sich zu.

 

Als erste kam Clarisse. „Was treibt ihr denn da?", fragte sie, als sie ihre Freundinnen auf dem Boden sitzen sah. Sigrun zeigte mit dem Finger auf das Bild. „Wir überlegen, was wir mit dem da machen könnten! - Was meinst du, wozu der nütze sein könnte?" Clarisse drehte sich um und sah hin. Langsam überzog ein Grinsen ihr Gesicht. „Wer ist das?", fragte sie neugierig. „Keine Ahnung!", erklärte Sigrun. „Ein Internet-Lover von Kathrin!" - „Donnerwetter!", beschwerte sich Clarisse. „Ich bekomme nie solche Bilder!" - Die Mädchen kicherten. „Wenn wir ihn einladen, kannst du ein paar Bilder machen!", tröstete Sigrun. „Ja! Aber genau so!", bestand Clarisse. „Klar! Wir stecken ihn ja in den Speisenaufzug und lassen nur interessante Teile frei!", erklärte ihre Freundin.

 

Clarisse bekam einen roten Kopf. „Ich habe da ein Lineal, das ich schon lange mal ausprobieren wollte!" Sigrun bekam einen Lachanfall. Der Lärm lockte noch andere Zuschauerrinnen an. Immer mehr Studentinnen kamen - um sich den nackten Hintern zu betrachten. Das heißt eigentlich fanden die runden, rosa Hoden und der schöne, steife Fahnenmast doch noch mehr Beachtung.

 

„Was meint ihr, ob er so schön steif bleibt?", fragte Sabine. „Dafür sorgen wir schon!", flüsterte Susanne. „Jede darf mal! - Zur Bedienung freigegeben - und die anderen können zuschauen." - „Was würdest du tun, Susanne?", fragte Clarisse. Susanne knetete die Luft - ihr Atem ging schneller. „Ich würde ..., ich würde ihn anfassen! Streicheln, überall! Seine Eier massieren und - vielleicht - lecken - langsam über seinen Schwanz hinauf - bis zur Spitze." Ihr wurde heiß bei dieser Vorstellung. Sigrun mischte sich ein. „Ich könnte dir helfen! - Ich ziehe ihm die Vorhaut runter, dass du dich auch schön mit seiner Spitze vergnügen kannst!" - „Danke! Das ist so nett von dir!", flachste Susanne. „Du darfst aber auch noch ganz andere Sachen tun - mit ihm! Er hat nämlich kein Mitspracherecht. Er hat es verwirkt, als er uns seinen Arsch geschickt hat! Nun soll er sehen, was das für Folgen hat.", erklärte Clarisse. Sie hatte mittlerweile das lange Lineal in der Hand und ließ es zündend in ihre Handfläche schnellen.

 

„Es würde mich schon interessieren, was er dazu sagen würde!", fragte sich Kathrin. „Sein geiler Arsch wird rot werden und heiß und sein Schwanz noch steifer! Das wird er dir sagen!", mutmaßte Clarisse. „Er wird stöhnen vor Gier eine von uns vögeln zu können - aber das kann er nicht!", grinste sie. „Denn wir werden ihn vögeln. Ich werde ihm meine harten Titten an seine Eier drücken und mit den Spitzen seine süße, runde Öffnung reiben, bis er bettelt, dass wir ihn ficken!" Sie massierte ihre Brüste, als gälte es jetzt schon seinen virtuellen Hintern verrückt zu machen. Diese Vorstellung machte sie wirklich an.

 

„Und wer möchte ihn lecken?", fragte sie in die Runde. „Das hat er bestimmt auch gerne! Außerdem müssen wir ihm schließlich das volle Programm bieten - was meint ihr?" Die inzwischen leicht angeheiterten Damen lachten. „Klar! So was wird einem ja nicht jeden Tag geboten. Ein geiler Männerarsch und mehr - zur freien Verfügung."

 

Sabine trat vor das Bild. Sie schmunzelte, als sie ihre Finger darüber streifen ließ. „Ich mache es ihm gerne französisch. Ich leck ihn bis zur Besinnungslosigkeit. - Oder bis er um Gnade fleht!" - „Ach bei dir war das, wo neulich der Typ so gebrüllt hat?", fragte Clarisse anzüglich. Sabine grinste sie an. „Wenn du meinst! - Vielleicht war es ja auch bei dir - und deinem Lineal?" - Clarisse lachte laut. „Wir beide sollten uns zusammen tun. Wenn der „geile Arsch" von Kathrin kommt, werden wir ihm eine Sonderbehandlung angedeihen lassen! - Was meinst du?" Sabine nickte.

 

„Du lehrst dem Herren erst mal Manieren. Er kann ja nicht in ein Mädchen-Wohnheim kommen und uns seinen nackten Hintern zeigen - und seinen steifen Schwanz! Und dann, wenn seine süßen Backen hübsch rot sind und schön brennen - dann - werde ich sie ihm kühlen!" Sie leckte sich aufreizend über die Lippen.

 

„Abgesehen davon! Wir wollten doch das volle Programm! - Hat jemand einen schönen, großen Vibrator?", fragte Sigrun. „Das wollte ich schon immer mal tun! Und dieser Herr sieht aus, als hätte er es verdammt nötig!" - Clarisse gefiel diese Vorstellung. „Ich sorge schon dafür, dass dein Vib schön nass wird. - Und ich werde ihm jede Kleinigkeit erzählen, denn sehen kann er es ja dann nicht, wenn ich mir den netten Gummischwanz hinein schiebe - ganz langsam - in meine feuchte, geile Muschi! - Rein und raus und rein und raus! Und dann - ist er dran!"

 

Die Mädels lachten. „Wir werden ihn lehren, solche Bilder zu verschicken." - Sigrun fand die Idee zum Kugeln. „Und wenn wir dann seinen geilen Hintern versorgt haben, dann gehen wir heim. Er kann sich dann ausruhen - im Aufzug! Auf und Ab! Auf und Ab!" Und damit nahm sie Kathrin den Kugelschreiber aus der Hand und bohrte ihn mitten in das heiße Internet-Bild - genau an die passende Stelle.

 

„Ach ja, Kathrin! Und häng doch die e-mail dazu - von dem lüsternen Arsch! Ich würd' ihm gerne auch mal .... „schreiben"!" Clarisse drehte sich lächelnd um die eigene Achse: „Und tschüss!" Plötzlich waren sie alle verschwunden! Und am schwarzen Brett hing ein aufregendes Internet-Bild - mit einer eindeutigen Aufforderung, in Form eines ziemlich teueren Schreibgerätes.

 

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