Das Nachthemd der Braut




© Claire


Jonas und seine Frau waren gerade heimgekommen. Ein schöner, aber durchaus anstrengender Urlaub war zu Ende, und seine erste Amtshandlung war, die Freunde nebenan zu besuchen. Es war Sonntagmittag, und sie würden zu Hause sein. Er hatte schon aus seiner Küche die weit offen stehende Verandatüre gesehen. Jonas und seine Frau bewohnten das Haus hinter dem der Schechs. Die Gärten grenzten aneinander, und nachdem sie befreundet waren, hatten sie den ursprünglich geplanten Zaun zwischen ihren Anwesen einfach weggelassen. Seine Mona packte die Koffer aus, und er wollte den beiden Nachbarn nur kurz einen schönen Sonntag wünschen und sich zurückmelden. Er ging also durch den Garten, und als er vor der offenen Türe stand rief er: „Carl? Hallo? Jana? Ich bin’s …“ Langsam ging er weiter und sah sich suchend um. Keiner da? Das konnte nicht sein. Sie ließen doch ihr Haus nicht allein und vor allem nicht offen zurück, wenn sie vorhatten wegzugehen. Vielleicht waren sie zu einem Imbiss in der Küche  oder im Esszimmer. „Hey ihr zwei! Wo seid ihr?“

 

Kein Mensch war in der Küche - und auch kein Imbiss in Vorbereitung. Das Esszimmer war ebenfalls leer – so wie das Wohnzimmer. Jonas fragte sich gerade, wo sie abgeblieben waren, als er es hörte. Was war das? Seltsame Laute tönten rhythmisch an sein Ohr – wieder und wieder, und wenn es gequietscht hätte, wäre sofort klar gewesen, woher diese Geräusche rührten. So aber lauschte er irritiert. Das konnte doch nicht sein. Die zwei würden doch nicht am helllichten Sonntagmittag … Würden sie nicht? Jonas hatte „so etwas“ schon sehr lange nicht mehr gehört, geschweige denn solche Laute selbst verursacht. Seine Frau hatte ihr gemeinsames Liebesleben schon vor Jahren außerordentlich beschränkt, faktisch beendet, und er hatte es hingenommen, denn er liebte sie - und nun stand er da und belauschte seine Nachbarn. Dieses Gemisch aus Stöhnen und Klatschen erregte ihn. Sollten die zwei wirklich…? Nun rief er nicht mehr, er schlich weiter.

 

Schon im Flur sah er, dass die Türe zum Schlafzimmer halb offen stand. Klar! Sie wähnten sich ja allein - und er sollte auch gehen! Das wusste er sehr genau. Allerdings war Jana durchaus eine Frau, die ihm hätte gefallen können und bei der ihn allein die Vorstellung „mehr“ zu sehen ins Schwitzen brachte. Er hielt den Atem an und machte noch einen weiteren Schritt. Noch einen! Langsam und ganz bewusst atmete er aus. Jetzt bloß nicht Keuchen, was aber bei diesem Anblick kaum zu vermeiden war. Tatsächlich! Die beiden trieben es wirklich miteinander – und das am helllichten und geheiligten Sonntag! Neid kochte in ihm hoch. Verdammt! Wie oft hatte er verflucht aufstehen zu sollen, um in die Kirche zu gehen, und wie gern hätte er mit seiner Frau dem Schöpfergott zuhause gehuldigt – in seinem eigenen Bett! Nur seine Frau wäre damit nicht einverstanden gewesen.

 

Sie aber taten es! Seine besten Freunde hatten Sex – und er hatte einen Logenplatz. Carl kniete nackt und hoch aufgerichtet zwischen den weit gespreizten Schenkeln seiner Frau. Jonas betrachtet den Rücken seines Freundes. Er war gut in Form. Ein athletischer Mann mit einem festen, runden Hintern, dessen Muskeln sich bei jeder Bewegung zusammenzogen. Er stieß langsam und bedächtig! Von Jana sah Jonas nur braune Schenkel und bloße Füße, die sie auf Carls Hüften abgelegt hatte. „Das ist so geil, Süße!“, flüsterte Carl. „So geil, wie sich meine Kuppe in deine süße, rosa Votze drängt.“ Er stöhnte laut, und Jana gab einen Laut von sich, der Jonas das Blut in den Schwanz trieb. So eine Frau zu haben! Eine, die ihm zeigte, wie wundervoll es sein konnte, sich von ihm lieben zu lassen, sich hinzugeben! Diese Mischung aus Keuchen und Stöhnen – wie ein Betteln um mehr. „Damals … warst du aber nicht so glatt rasiert!“

 

Das schlug in Jonas’ Hirn ein, wie eine Bombe. Wahnsinn! Jana war rasiert! Er griff zu. Sein Schwanz pulsierte unter der dünnen Sommerhose. Seine heimliche Vorliebe, sie teilte sie! Auch er war rasiert. Allerdings wusste seine Frau nichts davon. Sie hätte sich auch nicht dafür interessiert. Aber wieso „damals“? Was meinte sein Freund bloß? „Ich hab gar nicht gewusst, dass du das noch hast!“ – „Ich auch nicht!“, kicherte Jana.  „Ist aber doch gut, oder? Und es passt wieder!“ - Verflixt! Wovon sprachen die beiden? Was passte? War sie nicht nackt? Er würde doch so gern einen Blick erhaschen. „Es war ja klar, dass ich das Brautkleid nie wieder brauchen würde, aber das Nachthemd … Nein, mein Brautnegligée konnte ich nicht hergeben!“

 

Carl bewegte sich langsam, schaukelte vor und zurück, und auch Jonas passte sich seinen Bewegungen an. „Die Wirkung gibt mir jedenfalls recht! Das Nachthemd der Braut macht’s!“, feixte Jana. Ihre Beine zogen ihn näher an sich, und sie überkreuzte ihre Füße auf seinem Rücken. „Blödsinn!“, stöhnte Carl. „Es ist nicht das Nachthemd! Es ist der Inhalt!  Deine Titten hüpfen so schöön und deine Muschi … Himmel, ich schlafe so gern mit dir. Ja, komm Süße, beweg deinen geilen Arsch!“ Er lachte rau. „Einmal vögeln, bitte sehr!“

 

Jonas blieb der Mund offen stehen. Seine besten Freunde benützten solche Ausdrücke? Dirty Talk! Seine Frau hätte ihn … und eigentlich wusste auch er nicht, was er davon halten sollte. Sein Schwanz allerdings wusste es sehr genau. Jonas zog den Bauch ein und ließ seine Hand in den Hosenbund schlüpfen. Wie gut, dass er Schießer Feinripp trug. Die hatten wenigstens einen Eingriff, und er wäre beinahe explodiert, als sich die kühle Handfläche um seinen heißen, gierigen Stamm legte. Oh lieber Gott, was gab diese Frau für Geräusche von sich! Es klang so einladend und lustvoll – so lüstern! Kein Wunder, dass Carl schneller und schneller wurde – und lauter. Dass diese beiden derart hemmungslos sein konnten … das hätte er niemals geglaubt. Sonst, nach Außen hin, waren sie doch immer so gesittet, so brav! Und im Bett waren sie derart geil!

 

Obwohl … manchmal, wenn er in Janas Augen sah, war da so ein Funkeln, und er hatte sich auch schon gefragt, wie diese brennenden Blicke wohl wirken könnten – auf seiner nackten Haut. Nun fühlte er die feuchte Antwort sehr deutlich zwischen seinen Fingern. Er wurde schneller. Sein Freund stieß gerade einen Brunftschrei aus, der jedem Hirsch zur Ehre gereicht hätte, und er stöhnte ebenso wollüstig mit. Jana schluchzte und wimmerte ihnen ihren Höhepunkt entgegen, löste ihre verschränkten Füße und streckte ein Bein kerzengerade in den Himmel. Carl griff zu und küsste ihren Knöchel. Dann ließ er sich schwer atmend seitlich neben sie fallen, und Jonas … blickte direkt zwischen ihre gespreizten Schenkel. Einen geileren Anblick hatte er niemals gehabt.

 

Ein entzückendes, weißes Spitzengespinst verzierte ihre Brüste mehr als es sie verhüllte. Der Rest des transparenten Etwas war hochgeschoben und kontrastierte wundervoll aufregend mit der braunen Haut ihres Bauches und der Schenkel. Ihre prall geschwollene, rasierte Scham sprang ihn an: Dunkelrot glänzend und überzogen von einem perlmuttfarbenen Schimmer. Das Sperma ihres Mannes sickerte zwischen ihren Schamlippen hervor, und er, Jonas, wäre am Liebsten über sie hergefallen und hätte ihr seinen steifen Schwanz genau da hineingebohrt! Seine Hand wirbelte – und SIE blickte ihm direkt in die Augen! Das konnte doch nicht sein! Jana lächelte. Sie sah ihn an und schob lasziv ihre Hand zwischen die Schenkel. Jonas starrte gebannt. „Ja!“, flüsterte er tonlos, und … sie tauchte zwei Finger ein. Er stöhnte.

 

„Brauchst du ein Tuch?“, fragte ihr Mann. „Danke!“ Sie ließ das Tuch unbenutzt und spielte weiter – mit sich. Ihre Fingerspitze kreiste um die große, runde Perle und ihr nasses Fleisch zuckte. Jetzt! Er kam, und sie … verdammt, sie kam mit ihm zusammen! Stöhnend explodierte seine Lust, und er hielt sich nur mühsam aufrecht. Wie er den Fleck in der Hose seiner Frau erklären sollte, das war ihm gerade völlig egal, aber dass er hier weg musste, das war ihm klar. Schließlich wollte er seine Freunde behalten. Jonas drehte sich um, um auf Zehenspitzen davonzuschleichen. Als er die Verandatüre erreichte, hörte er Carls amüsierte Stimme. „Komm doch später einfach noch mal!“, und er fragte sich ernsthaft, ob er wirklich seine Frau meinte. Zumindest hoffte er das inständig!

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