Der Rosenkavalier



 

„Was ist das denn für ein Weichei! Und den findest du gut?“ Christine verzog das Gesicht. „Ach naja, soo gut nun auch wieder nicht.“, meinte Lisa, „also, wenn ich ihn mir genauer ansehe…“. Sie versuchte, möglichst unauffällig den Gärtner zu beobachten, der durch die Rabatten schritt und Rosen für den Blumenladen auswählte, der zu Gabriels Gartenparadies gehörte. Jetzt im Sommer standen viele Rosen und auch andere Blumen in voller Blüte, es sah aus, als wandelte der Gärtner durch ein Meer mit bunten Schaumkronen. Er war ein schlanker Mann, von der Sonne gebräunt, mit hellblonden Locken, die er zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. „Lange Haare bei Männern, das ist doch so was von out.“, lästerte Christine. „Und ein Gesicht hat er wie ein Mädchen.“, befand Lisa jetzt. „So rund.“

 

„Und außerdem – welcher Mann wird schon Gärtner und bindet Rosensträußchen?“, sagte Christine. „Da sieht der doch ganz anders aus.“ Sie deutete auf ein Plakat, das an einem Laternenpfahl befestigt war. „The Dark Knights“ stand darauf in mittelalterlich anmutender Schrift geschrieben. Darunter befand sich ein Foto von fünf jungen Männern in Schwarz, die vor der Burgruine des Nachbarorts Weinstetten posierten. Der größte von ihnen hatte sich in die Mitte gestellt. In einen bodenlangen, schwarzen Ledermantel gehüllt, schaute er den Betrachter herausfordernd an.

 

„Das ist Tilman, der Leadsänger. Der ist mit meinem Cousin zur Schule gegangen. Aber jetzt will er nur noch Musik machen.“, erzählte Christine. Lisa nahm alles in sich auf, was sie von Tilman sah: Die kräftige Gestalt, die Lederkluft, die Adlernase, die schwarzen Haare, hinten kurz, vorn ins Gesicht gekämmt, den trotzigen Blick. „Hat der eine Freundin?“. fragte sie Christine. „Weiß ich doch nicht. Aber lass` uns doch ins Konzert gehen. Freitagabend spielen sie bei uns im Jugendzentrum.“, antwortete die. „Ja, da will ich hin.“ Lisa nickte eifrig.

 

„Na, wie sehe ich aus?“ Lisa stieß Christine an. „Das Top steht dir total gut.“, lobte ihre Freundin. Beide waren am Donnerstagnachmittag in die Kreisstadt gefahren, um sich für das Konzert der Dark Knights angemessen zu stylen. Lisa hatte ein Oberteil aus schwarzer Spitze gewählt, das figurbetont saß und weit ausgeschnitten war. „Das nehme ich.“, entschied Lisa, „Das sieht auch sehr romantisch aus, das passt zu Tilmans Stil.“ – „Und weißt du was? Dann steckst du dir schwarze Rosen ins Haar.“, meinte Christine.

 

„Rosen im Haar? Meinst du wirklich?“ Lisa war skeptisch. „Ja, die Dark Knights haben schon eine CD gemacht. Und in einem ihrer Songs kommt eine Frau mit schwarzen Rosen im Haar vor. Das kommt bestimmt total gut an bei Tilman.“, ermunterte sie Christine. Lisa hatte ihr Portemonnaie gezückt und schaute hinein. „Oh Mann, wenn ich das Top nehme, habe ich aber kein Geld mehr. So eine schwarze Rose ist doch bestimmt teuer.“, sagte sie betrübt.

 

„Bei mir sieht`s kohlemäßig auch nicht so gut aus.“, gab Christine zu. Plötzlich leuchteten ihre Augen. „Wir steigen heute Nacht bei Gabriels Gartenparadies ein!“ – „Sag mal, spinnst du?“ Lisa schaute ihre Freundin vorwurfsvoll an. „Ach, wenn wir zwei, drei Rosen abschnippeln, das fällt doch gar nicht auf.“ War sich Christine sicher. „Du musst einfach mal was wagen, Lisa. No risk – no fun!“ Lisa zögerte. Dann nickte sie. „Okay. Für Tilman.“

 

Der Zeitpunkt hätte besser nicht sein können. Lisas und Christines Eltern waren beide von einem Schützenbruder des Ortes zum Grillen eingeladen worden. Aus Erfahrung wussten beide, dass sich so eine Feierlichkeit lange hinzog und die Eltern, wenn sie nach Hause kamen, alles andere im Kopf hatten als einen Kontrollgang zum Jugendzimmer.

 

Trotzdem war Lisa mulmig zumute, als sie mit Christine vor dem Lattenzaun der Gärtnerei stand. „In dem Top? Hellrosa? Keine gute Idee!“ tadelte ihre Freundin. „Meine dunklen Klamotten sind alle in der Wäsche.“ sagte Lisa. „Naja, da ist ja jetzt eine Wolke vor dem Mond. Lass uns schnell machen.“, mahnte Christine und formte ihre Hände zu einem Steigbügel. Lisa setzte ihren Fuß hinein und zog sich am Zaun hoch. Als sie sich hinüber schob, hörte sie Stoff einreißen. Egal.

 

Inzwischen war der Vollmond wieder wolkenfrei. „Na, dann brauche ich wenigstens nicht die Taschenlampe anzumachen.“, freute sich Christine. Sie gingen die Rosenrabatte entlang. Endlich hatten sie das Beet mit den dunkelsten Blüten gefunden. „Ran da!“ – Lisa zückte ein großes Küchenmesser. Ungeschickt säbelte sie ein paar Rosen ab. „Au!“ Sie lutschte sich den Finger ab. „Ja, wer schön sein will, muss leiden.“ sagte Christine. „Jetzt schnell weg!“ Geduckt schlichen die beiden, so schnell und so leise sie konnten, in Richtung Zaun.

 

Lisa erwachte wie gerädert. Sie hob blinzelnd den Kopf. Das erste, was sie vom Bett aus sah, war ihr Spitzentop, das über ihrem Schreibtischstuhl hing.

 

War es das wert gewesen? Sie waren früh im Jugendzentrum gewesen, oh ja. Sie hatten sich nach vorn in die erste Reihe gestellt. Und sie war sich sicher, Tilman hatte während des Konzerts ganz oft in ihre Richtung geschaut. Immer wieder, bei jedem Song. Nach den Zugaben war Tilman mit der Band ein letztes Mal aus der Garderobe gekommen. Im Arm eine Frau mit wallenden, roten Haaren. „Und jetzt bitte noch einen Applaus für Jana…sie macht tolle Lichteffekte…und mir auch sonst das Leben wunderschön.“

 

„Kind, was bist du blass.“ sagte ihre Mutter besorgt am Frühstückstisch. „Ein kleiner Gang an der frischen Luft wird dir gut tun. Nach dem Frühstück besorgst du eine schöne Blume für Tante Dora. Da muss ich morgen mal vorbeischauen, wie es ihrem Fuß geht.“ Die Mutter reichte ihr einen Zehn-Euro-Schein.

 

Lisa steckte das Geld ein und verließ das Haus. Vor jedem der wenigen Schaufenster in der kleinen Stadt blieb sie stehen und begutachtete die Auslage. Sie kannte das Angebot schon auswendig, aber es gab doch immer noch etwas zu entdecken. Doch schließlich tauchten die unvermeidlichen Glaswände von Gabriels Gartenparadies auf, der einzigen Gärtnerei am Ort.

 

Sie öffnete die Tür. Schon beim Hereingehen sah sie, dass Gabriel, der Gärtner mit dem blonden Engelshaar, höchst selbst an der Kasse saß. Lisa wählte einen Topf mit leuchtendrosa Alpenveilchen und stellte sich in die Schlange. Heute war so viel los in der Gärtnerei, und Gabriel war ganz allein, er würde sie schnell abfertigen. Ganz bestimmt!

 

Jetzt war sie an der Reihe. Gabriel war anzusehen, dass er sich geärgert hatte. Seine hohe Stirn war in Falten gelegt und die Mundwinkel heruntergezogen. „Kann ich bitte noch eine rosa Manschette drum herum haben?“ fragte sie. „Aber gern,“ antwortete Gabriel höflich. Als er ihr die Blume reichte, traf sein Blick ihre Hand. „Nanu, was hast du denn gemacht? Die ist ja ganz zerkratzt.“ Er musterte sie nun eingehender. „Und an deinem Top ist ein Loch.“

 

Sie waren nun ganz allein im Laden. Es war, als hätten sich die Kunden untereinander abgesprochen! „Weißt du, mir fällt das deshalb auf, weil jemand gestern Nacht in den Rosenrabatten zugange gewesen ist. Ausgerechnet von der teuersten Sorte hat er sich bedient. Davon kostet eine einzelne Blüte 10 Euro.“ Gabriel sah sie forschend an. Lisa spürte, wie sie rot wurde. Der Gärtner sah jetzt wirklich aus wie ein zürnender Erzengel. Jegliche Weichheit war aus seinem Gesicht verschwunden. „Und dann war mir auch so, als hätte ich da draußen in den Rabatten Mädchenstimmen gehört.“

 

Lisas Wangen glühten. „Eins sag ich dir: Mich könnt ihr Hühner nicht für dumm verkaufen. Gib mir 30 Euro, und die Sache ist gegessen.“ Lisa zog ihr Portemonnaie aus der Tasche und bezahlte erstmal das Veilchen. Dann öffnete sie den Verschluss ihrer Halskette. „Ich habe nicht so viel Geld bei mir. Kann ich dir die Kette als Pfand dalassen?“ – Gabriel nickte. „In Ordnung. Heute mache ich um 19h den Laden zu. Bis dahin bringst du mir das Geld!!!“

 

Diesmal fiel Lisa der Weg zur Gärtnerei noch schwerer als am Nachmittag. Ihre Mutter hatte sofort abgewinkt, als sie um Vorschuss für ihr Taschengeld bat. „Also nein, meine Liebe, irgendwann hört`s ja wohl mal auf. Wie willst du jemals lernen, mit Geld umzugehen? Ach, übrigens, wo hast du eigentlich deine Kette gelassen?“ Lisa hatte ihr schließlich erzählt, sie hätte die Kette Christine geliehen. Was sofort weitere Ermahnungen nach sich zog.

 

Wieder öffnete sie zaghaft die Tür der Gärtnerei. Gabriel stand schon am Ladentisch, die Hände erwartungsvoll auf die Kante gestemmt. Lisa fiel auf, dass er schöne Hände hatte: Groß und kräftig, jedoch ohne plump zu wirken. „Ich habe das Geld nicht.“, beichtete sie. „Was machen wir jetzt?“ Lisa legte den Kopf schief und schaute Gabriel flehend an.

 

Gabriel blieb erstaunlich ruhig. Es war unheimlich und aufregend zugleich. Lisa spürte, wie sie anfing, Gabriel zu bewundern. „Nun, die Frage ist vielmehr: Was mache ich jetzt mit dir?“, ließ sich der Gärtner nach einer quälenden Pause vernehmen. „Ich mache dir einen Vorschlag zur Güte: Ich erlasse dir die Bezahlung und gebe dir die Kette zurück. Du wiederum überlässt es mir, eine Vergeltungsmaßnahme zu wählen.“ Lisa schluckte. Sie wusste doch, wie Gabriel sonst war, konnte das so schlimm sein? Vielleicht musste sie ihm bei der Gartenarbeit helfen? „Ja,“ nickte sie. „So machen wir das.“

 

Gabriel winkte ihr mit dem Zeigefinger. „Dann komm mit.“ Sie folgte ihm nach draußen zu den Blumenrabatten. Gabriel ging mit ihr zum Schuppen am Rand des Geländes und schloss die Tür auf. Sie blickte in ein Halbdunkel, der Innenraum wurde nur durch ein kleines Fenster spärlich erhellt. Lisa bekam Angst. Sie blieb stehen. Gabriel musste ihre Furcht gespürt haben. Er legte ihr die Hand auf die Schulter. „Keine Sorge, Lisa, ich vergreife mich nicht an Mädchen. Aber ich will, dass du nie wieder auf die Idee kommst, zu stehlen. Es sind nämlich nicht alle Leute so großzügig wie ich. Und eine Vorstrafe möchte ich dir ersparen. Also?“ Er machte eine einladende Bewegung zur Schuppentür.

 

Lisa war mit einem Mal bewusst geworden, wie leichtsinnig sie gewesen war. Sie schämte sich und versuchte, dies zu überspielen: „Jaja, ist mir schon klar, ich habe Mist gebaut, das brauchst du jetzt nicht so auszuwalzen.“, kommentierte sie Gabriels Ermahnungen. „Sehr richtig!“, antwortete dieser jetzt streng. „Mit Reden ist es bei dir ja auch nicht getan.“

 

Er schloss die Tür, nahm ihr Handgelenk und führte sie zu einem Stuhl. Dann nahm er etwas von einem Tisch, dass Lisa an einen Sattelgurt erinnerte. Sie zitterte. Sie konnte es kaum fassen, da hatte sich Gabriel schon auf den Stuhl gesetzt und sie über seine Knie gezogen.

 

Lisa zuckte zusammen. Sie versuchte, von Gabriels Schoß aufzustehen. Gabriels schwere Hand drückte sie wieder herunter. „Du bleibst hier bei mir.“ Er ergriff den Gürtel ihrer Jeans und zog ihr den Hosenboden stramm. „Alles hat Konsequenzen. Auch das, was du dir in deinem kleinen Kopf so ausdenkst.“, sagte er freundlich. Lisa schöpfte Hoffnung.

 

Da klatschte der Riemen über ihre Pobacken. Der Stoff ihrer dünnen Sommerjeans bot keinen Schutz vor dem scharfen Brennen, mit dem das Leder in ihre Haut einschnitt. Lisa schrie auf. Sie zappelte. Wieder zog ihr Gabriel den Riemen über. Und noch einmal. Und noch einmal.

 

Lisa war noch nie in ihrem Leben geschlagen worden. Sie rutschte auf Gabriels Schoß hin und her, weg von diesem fürchterlichen Riemen, von den Schlägen, die Wellen aus Schmerz und Schock durch ihren Körper trieben. Doch Gabriel zog sie wieder in Positur. Dann machte er eine Pause.

 

„Du tust besser daran, still zu halten.“, ermahnte er sie. „Strafe muss sein. Und in deinem Fall sind das zwölf Hiebe mit dem Riemen. Nicht mehr und nicht weniger. Es sei denn, du machst noch weiter Probleme.“

 

Also noch acht. Lisa seufzte und überließ sich Gabriels Strafgericht. Die selbstsichere, verbindliche Art, mit der er Vergeltung übte, machte sie auf einmal ruhig und empfänglich. Gabriel ließ sich nicht erweichen, aber er strafte mit Bedacht. Sie hatte gestohlen, sie wusste es selbst, sie hatte es zu akzeptieren, dass so etwas ein Nachspiel hatte.

 

Sie durfte wehrlos sein, schreien, eine Strafe musste wehtun. Gabriel schlug langsam, aber kräftig zu. Oben, unten, rechts, in der Mitte, links, überall auf ihrem Po explodierte der Schmerz. Als er endlich aufhörte, spürte Lisa, wie die Erleichterung durch ihren Körper fuhr. Sie atmete schwer und tief aus, wie nach dem Langstreckenlauf in der Schule. Und das war es ja auch, ein harter Weg von der übermütigen Rosendiebin zur vernünftigen Lisa. Ihr Rosenkavalier zeigte ihr, wo es langging.

 

Jetzt zog er Lisa hoch und nahm sie in die Arme. Oh, wie tat das gut, sich fallen zu lassen und seinen Trost zu genießen. Er verstand, dass sie sich, trotz aller Einsicht in die Gerechtigkeit der Strafe, verletzt und gedemütigt fühlte, sich schämte. Lange saßen sie so.

„So, jetzt sind wir quitt.“, sagte Gabriel schließlich. Er stellte sie auf die Füße und stand dann selbst auf. „Von meiner Seite ist alles vergeben und vergessen.“ Er sah sie erwartungsvoll an. „Ja, in Ordnung. Ich mach das nicht wieder, versprochen.“, sagte Lisa und schaute ihm tief in die dunkelblauen Augen. War es ihr vorher schon mal aufgefallen, was er für große Kulleraugen hatte? „Jetzt muss ich aber nach Hause.“ – „Kein Problem.“ meinte Gabriel und hielt ihr die Schuppentür auf. „Einen schönen Abend noch.“ – „Tschüß.“, verabschiedete sich Lisa schüchtern.

 

Sie eilte nach Hause, schließlich gab es in zehn Minuten Abendbrot. Aber es war nicht die Angst vor dem Zuspätkommen, vor unangenehmen Fragen, die sie auf einmal so aufregte. Da war noch etwas. Ihre Hinterbacken schmerzten, aber vorn, da kribbelte es in ihr…so ähnlich hatte sie sich gefühlt, als Thomas aus der Parallelklasse sie auf der Oberstufenparty geküsst hatte. Aber das war nicht so spannend wie das, was jetzt mit ihr passierte.

 

Am Abendbrottisch rutschte sie auf ihrem Stuhl hin und her. Das Sitzen fiel ihr schwer. Aber ihre Eltern durften keinen Verdacht schöpfen! Nicht auszudenken, wenn sie dahinter kamen, was sich im Gärtnereischuppen ereignet hatte. „Na, Lisa, was ist denn mit dir los?“, hörte sie ihre Mutter fragen. „Sticht dich etwa der Hafer?“, hakte ihr Vater lächelnd nach. „Ach, es ist nichts.“, antwortete sie und spürte wieder, wie diese verdammte Röte sich auf ihren Wangen ausbreitete. Jetzt lächelten beide Eltern wissend. „Na, dann lassen wir unserer großen Tochter mal ihre kleinen Geheimnisse.“, sagte ihre Mutter.

 

In ihrem Zimmer legte sich Lisa aufs Bett. Ihr Herz klopfte, aber da war wieder dieses etwas, was da zwischen ihren Beinen klopfte, was ihre Aufmerksamkeit forderte. Sie fasste genau dorthin, wo die Nähte ihrer Jeans sich kreuzten, und drückte zu. Sie musste ihre Hose aufmachen, sie wollte noch stärker spüren, was sich da regte, was seit ihrer Bestrafung keine Ruhe gegeben hatte. Lisa öffnete den Reißverschluss, schälte sich aus ihrer Jeans, auch ihr Schlüpfer musste ihrem neu geweckten Entdeckerdrang weichen. Dann gab es nur noch die Härte ihres eifrigen Mittelfingers und das feuchte Delta ihrer Scham, das den vorwitzigen Besucher gierig in sich aufsog…

 

„Schau mal, da ist ja wieder unser Blumenkind.“, sagte Christine, als sie und Lisa wieder einmal an der Gärtnerei vorbei schlenderten. Gabriel schaute nur kurz auf und widmete sich dann mit besonderer Sorgfalt seinen Rosen. Lisa lächelte. „Kind? Ein Kind, sagst du?“ Sollte Christine doch lästern. Sie wusste es besser.  

 

 

© Virgina Dark




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