Für den einen, …



© Claire



… der sie so liebte, wie sie war, für den hatte sie dieses Teil gekauft – und ein klein bisschen auch für sich selber. Denn sie sah so heiß aus in diesem Shirt, dass sogar ihr die Luft wegblieb. Schon als sie es gesehen hat, wie es da so harmlos auf dem Kleiderständer hing, hatte es sie elektrisiert. Ein langes, schwarzes T-Shirt – oder vielleicht doch ein Minikleid mit überschnittenen Ärmeln: Schlicht und schick. Auf den Schultern nur ein kleines, glitzerndes Pailetten-Accessoire und ein tief ausgeschnittenes Dekolleté, nein, ein Wasserfallkragen, der lediglich genügend Einblick gab. Dieses sexy Stückchen musste sie haben.

 

Als sie hineinschlüpfte, wusste sie es schon. Sie fühlte sich wie zuhause. Es glitt weich und warm über ihre nackte Haut, schmiegte sich an und umrahmte ihren Busen in einer Art, dass sie die Luft anhielt. Es sah einfach umwerfend aus. Aber dann … war es ihr leider zu eng – und zwar viel zu eng! Es modellierte jede ihrer Röllchen und jene Speckfältchen, die sie von der Taille über Bauch und Hüften abwärts zierten perfekt. Gemacht, um gesehen zu werden! Mist! Trotzdem! Wenn sie ehrlich war, es sah immer noch heiß aus! Superdooper heiß!

 

Sie musste es einfach kaufen. „Ich denke, ich muss abnehmen!“, sagte sie der herbeieilenden Verkäuferin. Sie nickte verständnisvoll lächelnd und ließ sie gleichzeitig wissen, dass sie anderer Meinung war. „Das ist aber keine gute Voraussetzung!“ Klar! Das WAR keine gute Basis, aber sie wollte, musste es einfach haben, dieses „kleine Schwarze“ - „Haben Sie es größer?“ – „Leider nein!“ – „Dann nehme ich das. Ich werde daheim noch mal überlegen!“ Warum solche subalternen Verkäuferinnen einen immer so überlegen anschauen mussten?

 

Auf jeden Fall würde sie es IHM zeigen. Zu eng oder nicht … ER musste sie in diesem Mini sehen! Und wenn sie es nur zuhause anziehen konnte, dann würde sie es eben nur zuhause anziehen! Punkt! Obwohl … dafür war es eigentlich zu teuer. Aber! Dieses Shirt war … Reizwäsche! Sie lächelte siegessicher. Der Mann, der sie darin sehen würde, würde nur geballte Erotik sehen, nicht die Speckröllchen – und genau dafür liebte sie ihn.

 

Zuhause warf sie achtlos all ihre Einkäufe in die Ecke, nahm das Shirt und eilte ins Badezimmer. Zwei Sekunden später war sie nackt. Duschen? Nein! Er mochte ihren Duft. Schon als sie hineinschlüpfte, fühlte sie die Liebkosung dieses Kleides. Auch ohne Büstenhalter sah es perfekt aus. Na ja, fast! Wenn jemand kritisch hinsah, würde er sehen, dass sie eben keine zwanzig mehr war. Nein! Er würde nicht so kritisch hinsehen! Er nicht! Und nur für ihn war es gedacht. Nur für diesen einen holte sie ihre schwarzen Halterlosen aus dem Schrank und streifte sie langsam und genüsslich über ihre Beine. Die waren allerdings wirklich perfekt! Nun noch die schwarzen Schlangenpumps mit den goldenen Absätzen, und es würde ihm die Sprache verschlagen.

 

Als später das Telefon läutete, wusste sie, dass er es war. „Ich bin gleich bei dir! Machst du mir einen Cappuccino?“ Sie kicherte. „Natürlich! Übrigens … ich hab mir ein T-Shirt gekauft, das mir viel zu eng ist.“ Er lachte amüsiert. „Dann machen wir es eben nass, und du trägst es nur für mich!“ Genauso hatte sie sich das vorgestellt. Dieser Mann reagierte einfach immer richtig. Schmunzelnd antwortete sie: „Ich geh jetzt dann mal Cappu kochen!“, und damit hängte sie ein und begab sich in die Küche.

 

Als sie ihn hörte, griff sie nach seinem Kaffee, ging zur Türe und stellte sich in Positur. Und dann standen sie sich gegenüber. Seine Augen sagten ihr alles, was sie wissen musste, und dann flüsterte er: „Heiß!“, nahm ihr Tasse ab und stellte sie beiseite. „Liebling, du bist umwerfend!“ Alles, was er in Händen gehabt hatte, lag um sie auf dem Boden verstreut, und er kniete dazwischen nieder – sah zu ihr auf, vergewisserte sich, dass seine rasante Reaktion erwünscht war. Er legte seine Hände um ihre Knöchel und streichelte behutsam. „Zeig mal!“ Das Shirt reichte knapp bis über die breite Spitze der Strümpfe hinab, die ihre Oberschenkel umhüllten, und sie zupfte den zarten Stoff folgsam in die Höhe, sodass er erkennen konnte, dass sie Stay-Ups trug.

 

Er zog stöhnend die Luft ein! „Wahnsinn, Liebling!“ Sensible Finger glitten an ihren Waden entlang - sanft hinauf über die Knie. Seine Fingerkuppen betasteten die zarte Spitze, und sie lüpfte das Kleidchen, um ihm ihr blankes Hügelchen zu präsentieren. Braungerannte Beine und ein schwarzes Shirt umrahmten ein Stückchen verlockend weißes Fleisch. Zärtlich berührte er pralle, samtene Lippen, koste, fingerte, glitt tiefer und erkundete erfreut ihre heiße, gierige Bereitschaft. „Du bist so hinreißend geil, Süße!“, hauchte er glücklich und ließ seine Finger hineingleiten. Sie stöhnte hingebungsvoll und spreizte die Schenkel. „Komm!“

 

Langsam richtete er sich auf den Knien auf und rückte näher. Dieser betörende Duft nahm ihm den Atem und machte ihm die eigene Geilheit bewusst. Was hatte er für ein Glück! Dieses Prachtweib schaffte es immer wieder ihn verrückt zu machen. Welcher andere Mann wurde so empfangen? Gierig drückte er seinen Mund auf ihre, ihm so aufregend gebotenen Liebeslippen. Seine Zunge leckte dazwischen, holte sich den Kick. Pure Geilheit! Sein Schwanz zuckte. Wie erregend das war, zuzusehen, wie ihre Finger ihm diese Lippen spreizten, wie sie ihm den steifen Kitzler bot … Sie wollte ihn! Welch ein Glück! Seine Zungenspitze kitzelte, wirbelte rundherum, und dann saugte er sich diese süße Perle in den Mund, kratze sanft mit den Zähnen und hörte entzückt ihr kehliges Stöhnen!

 

„Schieb mir … deine Finger hinein, Liebling, … ich …!“ Ihr Körper spannte sich, reckte sich hoch und drückte ihm ihr Becken gegen den Mund, und er saugte besessen und stieß langsam und genüsslich, so wie sie es liebte. Sie brauchte Zeit für den Genuss, und die würde er ihr geben. Hingerissen beobachtete er, wie ihr Unterleib sich unter seinen Händen wand, sah wie seine Finger in dem rosa Fleisch versanken und nassglänzend wieder zum Vorschein kamen. „Ich ficke dich in den Himmel!“, flüsterte er fasziniert. Er stieß nachdrücklich und ausdauernd in ihrem Rhythmus, und ergötzte sich an ihrem immer lauterwerdenden Wimmern.

 

„Ja!“, schluchzte sie. „Oh jaaahhh!“, und er drückte seine Zunge in ihr zuckendes Fleisch. Er liebte es, sie verrückt zu machen, zuzusehen, wie sie sich unter seinen Händen in seine gierige Beute verwandelte. Stöhnend sank sie zu ihm auf den Boden – in seine Arme. Ihr schwerer Atem ging keuchend, und ihr Herz klopfte so hämmernd, dass er es an seiner Brust spüren konnte. Zärtlich hielt er sie, ließ sie wieder zu Atem kommen und bemerkte beglückt ihre Finger, die seine Hose öffneten. Seine Härte gierte nach ihr und reckte sich ihren Fingern entgegen.

 

Welch sinnlicher Genuss ihren Griff an seinem Schwanz zu spüren, wohl wissend, dass nun seine Zeit gekommen war! „Ich kann nicht mehr warten!“, flehte er, als er sah, wie sie sich hinabbeugte, um von seiner Lust zu kosten. „Bitte!“ Als er ihre Lippen spürte, wäre er beinahe schon gekommen, aber er fasste ihre Schultern und zerrte sie hoch. „Bitte!“ Dieses betörend überlegene Lächeln! Himmel, er liebte diese Frau. Sie wusste genau, wie sie ihn nehmen musste. Langsam bewegte sie sich – lasziv! Ihre Augen strahlten ihn an, als sie sich auf alle Viere niederließ und das Kleidchen hochzog über ihre Hüften. Ihr nackter, weißer Arsch ließ ihn aufstöhnen. „Komm schon!“

 

Und sie kam, kroch auf – über ihn und spreizte ihre bestrumpften Beine über seinem Schoß. Sein Ständer drückte in weiche, heiße Feuchtigkeit, und sie ließ ihn ihre Begierde spüren. Ihr Unterleib wippte. Seine Eichel drängte sich in sie, rutschte, glitschte, versuchte den Eingang zu finden, und dann presste sie sich auf ihn, verschlang seine Härte in gieriger Lust. „Willst du gefickt werden?“, flüsterte sie an seinem Ohr, und er nickte eifrig. Ihre Muskeln umfassten ihn und molken. Ihr Becken kreiste aufreizend. „Schau, ich halte sie dir hin, meine heiße Muschi!“, flüsterte sie verheißungsvoll. „Komm, und hol sie dir!“ Behutsam zog sie sich so weit zurück, dass nur noch seine Spitze in ihr steckte. Immer wieder zuckte ihre Muskulatur, schickte Lustblitze in seinem Schwanz.

 

„Biest!“, keuchte er glücklich und stieß. „So liebst du mich!“, lächelte sie siegessicher, und sie hatte verdammt recht. Jetzt war er soweit. Jetzt musste er sie haben, stoßen, ficken, und in diese heiße, geile Möse spritzen. Seine Hände glitten unter das aufregende Shirt und umfassten ihre nackten Brüste. Die harten Nippel bohrten sich in seine Handflächen, er packte zu und zerrte sie zu sich heran. „Ich … oh ich … !“ Atemlos stieß er, schneller und schneller. Die Hitze in seinem Bauch konzentrierte sich an der tiefsten Stelle. Er fühlte, wie seine Hoden sich zusammenzogen. Gleich! Oh ja, gleich! Da spürte er, wie sie ihre heiße Vulva fest auf ihn stieß. Einmal, zwei Mal, drei Mal! - „Jaaahhh!“ Ihre Glut und seine - das war zu viel. Der Vulkan brach aus und schleuderte Lava tief in ihren Kratersee.

 

Schwer atmend kauerten sie sich auf dem Boden zusammen, hielten sich wiegend in den Armen. „Ein toller Kauf!“, flüsterte er – und sie lächelte schon wieder so verdammt wissend. Wie schön, dass sie ihn so gut kannte!

 

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