Leibgericht

 

                               GEBRATEN – GESCHMORT – GAR - HEISS

 

Verdammt, mir brummt schon wieder der Kopf. Ich darf nicht mehr so viel arbeiten, aber der Vortrag muss bis Montag fertig werden. Zum Projektmeeting kann ich nicht unvorbereitet erscheinen. Das geht nun mal gar nicht. - Einer seiner Mitarbeiter hatte ihm erst gestern, zum Feierabend, seine Zuarbeit gegeben. Das ist Schlamperei! Zwei Tage zu spät. Wieso lässt er sich das eigentlich bieten? Das muss dringend geändert werden. Wozu gibt es Zeitmanagement und Teamarbeit. - Ich werde es ihnen schon beibringen …

 

So, wie in den letzten Monaten kann es nicht weiter gehen. Ich bin kein Mensch mehr, nur noch arbeiten, schlafen … arbeiten. Ab und zu etwas essen, dann wieder arbeiten. So hat er sich das nicht vorgestellt. Ralf, der Junge, ist so gut wie aus dem Haus und sie zwei sollten eigentlich mehr Zeit füreinander, ihre Interessen und Hobbys haben. Und was macht er? Arbeiten …! Manche Tage kommt er wirklich nur noch zum Schlafen nach Hause.

 

Seitdem er zum Bereichsleiter berufen wurde, geht alles den Bach runter. Himmel, wie ein Schlag trifft ihn die Erkenntnis … ich habe mich von meinem Terminkalender treiben lassen und nicht umgekehrt. Seine Sekretärin ist leider nicht die Hellste, dafür trägt sie superkurze Miniröcke. Das war das Werk seines Vorgängers, er trennte sich damals umgehend von der erfahrenen und bewährten Mitarbeiterin, noch bevor sein Sessel angewärmt war. Eine Schande! Noch ein Punkt, der zu klären ist. Mit der älteren Mitarbeiterin lässt sich sicher reden und … Schnell kritzelt er einige wichtige Dinge, die er ändern will, in sein Notizbuch und seufzt.

 

Pause … Sein Kopf, muss auslüften …

 

Er schnuppert. Es duftet verführerisch. Hannes reckt sich, dehnt die vom langen Sitzen steifen Glieder und geht seiner Nase nach. Brutzelt Marthe in der Küche? Sie bereitet doch nicht etwa sein Leibgericht? Verstohlen schaut er um den Türrahmen. Emsig wuselt sein Florchen in der Küche und zelebriert die Zubereitung ihres berühmten Gulaschs. Ihre Bewegungen haben nichts Hektisches an sich. Im Moment steht sie sinnierend vor dem Brattopf … ein Königreich dafür, ihre Gedanken lesen zu können.

 

Hannes’ Inneres schmerzt vor Sehnsucht, obwohl er sich so ausgelaugt fühlt, dass er nur noch schlafen möchte. Ihren traurigen Blick, den will er nicht sehen. Viel lieber dieses feurige Glitzern, den Gradmesser ihrer Lust und Begierde. Marthe, geborene Finnin und leidenschaftlich begnadete Biologin, liebt er immer noch. Vor 23 Jahren hatten sie sich als Studenten kennengelernt. Da kein Halm und Blatt vor ihrem Forscherdrang sicher war, nannte er sie Florchen. Den Kosenamen benutzt er heute noch. Er liegt ihm voller Liebe auf der Zunge. Trotzdem scheut er wie ein erschrockenes Tier. Warum nur?

 

Marthe ist eine attraktive, schlanke Frau. Mit ihren süßen Kurven, den himmelblauen Augen und weizenblondem Haar sieht sie zum Anbeißen aus. Zart, fast mädchenhaft und trotzdem stark genug, um jedem Lebenssturm zu trotzen. Hannes fühlt einen schweren Stein im Magen, als ihm bewusst wird, wie er in den letzten Wochen von ihr wegtrieb, sich einkapselte. Heiße Scham erfüllt ihn, als er an ihre letzte intime Begegnung denkt: Seine egoistische Inbesitznahme zur einseitigen Triebbefriedigung - das will er ihr nie wieder antun. Fast brutal war er in sie eingedrungen, ohne Zärtlichkeit, nur leicht gedehnt von seinen gierigen Händen. Hatte sie benutzt wie ein Karnickel bis zu seiner Erlösung, war von ihr gerollt und sofort eingeschlafen. Das einzig Gute war, er hatte damals fest und traumlos geschlafen bis zum Weckerklingeln.

 

Dafür durfte er sich dann um sein Frühstück selbst kümmern. Marthe hat bis heute kein Wort darüber verloren. Hannes wird in dem Moment bewusst, dass sie sich immer mehr zurückgezogen hat, Kälte ausstrahlt. Er liebt sie doch! Immer noch! Er würde zerbrechen, wenn er sie verlöre - nur wegen seiner Unaufmerksamkeit und Vernachlässigung. Ein tiefes Seufzen dringt aus seiner Brust, als er Marthe mit erwachenden Augen ansieht.

 




© Eva Gonzales

 

Gulasch zubereiten wirkt auf sie fast immer wie Meditation. Die Sinne hellwach, die Augen sehen, die Hände tun das Richtige. Die inneren Bilder beunruhigen sie. Erst war sie nur wütend gewesen - damals: Sie einfach nur zu … zu … benutzen! Leise weinend war sie damals in den unruhigen Schlaf geglitten. Keine Entschuldigung kam. Das hatte sie aber erwartet und wurde enttäuscht. Sie ließ ihn in Ruhe, in der Hoffnung, dass er wieder zu sich käme. Nichts geschah seitdem. Hannes hatte nur noch seine Arbeit im Kopf und sie, Marthe, kam zu kurz. Ihr fehlen erfüllte Stunden der Zweisamkeit.

 

Inzwischen macht sie sich Vorwürfe über ihr eigenes Verhalten. Sicher, es kommt in jeder Ehe mal eine Flaute vor. Vom Gefühl her möchte sie mit Hannes reden … weiß aber nicht wie. Vorwürfe sind mit Sicherheit fehl am Platz. Er hat so viel um die Ohren, kaum noch Zeit. Ihm Vorwürfe zu machen, wäre der einfachste, aber auch egoistischste Weg. Schließlich sind sie seit vielen Jahren ein Paar und haben immer alles gemeinsam bewältigt. Warum funktioniert das zurzeit nicht? Verdammt, sie muss aufpassen, beinahe wäre das Gulasch angesengt.

 

Innerlich schmunzelt sie, als ihr das zu Kohle verkochte Birnenkompott einfällt. Sie wohnte damals im Studentenwohnheim. Irgendeine Kommilitonin hatte geklopft und sie gebeten rüber zu kommen. Sie war mitgegangen und das Kompott, Kompott sein lassen. Laut hallte später ihr Name durch den Flur und der Hausmeister fragte aufgeregt, ob er die Feuerwehr alarmieren solle, aus ihrem Fenster käme dicker, dunkler Qualm … Sie konnte ihn beruhigen, dass nichts wirklich brannte. Der Topf wanderte mit den verkohlten Birnen in den Abfall. Seufzend dachte sie: „Wenn doch ihr Hannes wieder mal in Flammen aufginge … mit ihr in den Armen … oh, ja … das wäre schön!“ Einerseits versteht sie, dass seine Arbeit jetzt wichtiger ist … aber? Zunehmend macht sich das Gefühl bemerkbar, aus seinem Leben zu driften. Bitterkeit und Frust wachsen … Es muss einen Ausweg geben! Sie liebt Hannes, aber seit Wochen keine Zärtlichkeiten, das tut weh. Verdammt weh!

 

Vorige Woche entdeckte sie dieses raffinierte Longshirt, kaufte sich noch Leggins dazu und einen Hauch roter Unterwäsche. Wozu waren Frauen … Frauen? Ein bisschen Raffinesse kann sie sich doch erlauben, um ihren Mann zu einem Schäferstündchen zu verführen. Dazu Pantöffelchen mit Absatz, ganz schlicht, eine tolle Hochsteckfrisur. So steht sie nun in der Küche, mit einem großen Fragezeichen im Kopf und bereitet Hannes Lieblingsessen: Gulasch, Klöße und Rotkohl. Wie erwartet kommt er angeschlichen … wie immer, wenn ihm dieser Duft in die Nase steigt. Sie ist mit sich zufrieden. Ganz Weib.

 

„Oh! Meinen Mann gibt es auch noch?“ Spöttisch grinst sie ihn an. „Sicher hat dich der Duft des Fleisch-Anbratens gelockt. Also gibt es doch noch etwas, außerhalb deines bewegten Arbeitslebens, was dein Interesse weckt …?“

„Da gibt es vieles, was mich noch interessiert, nur fehlt im Moment die Zeit, es reicht nur noch für die Arbeit.“ Müde und abgekämpft blickt er sie treuherzig an. Er will keine sinnlose Diskussion. „Dann hoffe ich wenigsten, dass du genügend Interesse an deinem Lieblingsessen haben wirst. Damit auch ich weiß, dass der Vormittag in der Küche nicht vergeblich war.“

 

Aua, das hat gesessen! „Deine Frisur gefällt mir …“, vorsichtig schleicht er sich an. „Du siehst damit … wie 25 aus …“ Zärtlich gleiten seine Fingerspitzen am Rand ihres überdimensionalen Rückenausschnittes entlang. Seine Augen registrieren die kleine Schleife. „Charmeur … hmmhm?“ Seine Berührung erzeugt Gänsehaut. Marthe hätte gern mehr davon … von Berührungen und freut sich über den gehauchten Kuss im Nacken. „Muss das Gulasch noch lange schmurgeln?“

„Noch ein wenig, es braucht etwas mehr Farbe …“ Seine Zunge jagt ihr angenehme Schauer über die Haut. Er weiß also noch, wie er sie verführen kann.

„Du hast wohl schon Hunger, mein Lieber? Kommst du mit deiner Arbeit voran?“, täuscht sie Interesse vor. Neckisch zieht er mit den Zähnen an der kleinen Schleife und murmelt: „Ich denke schon, dass ich Fortschritte mache … dein hochgestecktes Haar bringt deinen Hals so … einladend zur Geltung …“

 

Sie liebt dieses Streicheln seiner Zunge auf ihrem Hals, und ein bisschen Präsentation zeigt ihm den richtigen Weg. Vorsichtig gießt sie etwas Wasser in den Topf, damit nichts anbrennt, und hält die Luft an. Ihre Haut beginnt zu prickeln. Seine vorwitzigen Hände fahren unter das Shirt, kommen auf ihrem Bauch zu liegen. „Da du mit Braten noch zugange bist …“, langsam gleiten seine Finger über ihre Flanken, hauchzart, bis sie tief Luft einzieht, „helfe ich ein wenig bei der … Zubereitung?“ Marthe schüttelt nur leicht den Kopf, er würde sie schon gar kriegen und sie will es auskosten, das langsame Ansteigen der Glut der Begierde … bis die Knie nachgeben. „Hmm, so schnell wird Fleisch nicht gar, das braucht seine Zeit, Geduld, Wissen und das richtige Timing.“, erklärt sie leichthin, mit einer Zweideutigkeit in der Stimme, welche für Hannes eindeutig klingt. „Ich werde es beherzigen … meinst du … dass ich das hinbekomme?“

 

So ein Charmeur denkt Marthe. Hannes hat was Gutzumachen. Jedes verlorene Fitzelchen wird sie einfordern. Seine Zähne öffnen das Schleifchen … und die Zunge zählt nach, wie viele Wirbel sie erschmecken kann. Schmunzelnd registriert er das leise Erzittern seines Florchens. Oh, ja! Er will sie willig machen, genau so andächtig und aufmerksam, wie wenn sie ihr Gulasch bereitet. Als sie nach einem Gewürz ins Regal greift, nutzt er die Gelegenheit und lässt seine Hände ihre lockenden, reifen Pfirsiche umfangen. Reflexartig drückt sie ihre Oberarme an die Seiten, grinst. „Gefangen …!“ Mit Schmunzeln in der Stimme raunt er: „Du wirst schon merken was du davon hast …“ Streicht hauchzart über ihre süßen Knospen.

 

„Viel zu schnell … Hannes … ich muss das Gulasch fertigmachen.“, kommt es von ihr etwas atemlos. „Ich sagte doch, dass ich dir bei der Zubereitung helfe …, dass ich das Fleisch langsam zum … Schmoren bringen werde.“ „Du! ... bist ein Teufel! … Mach weiter …“ Mit Wonne nimmt sie das ansteigende Wollustgefühl in ihrem Körper wahr. „Hör nicht auf! Ich liebe … oh! Den Teufel … in dir.“, schnurrt sie und rührt wieder im Fleischtopf.

Sanft zieht er sich zurück. Was hat sie falsch gemacht? Sie möchte mehr davon! „Mach du das Gulasch fertig, ich habe noch fünf Minuten zu tun.“ Mit Freude wird er ihr jeden Gefallen tun. Sie wird seinen Teufel ertragen müssen, er hat da so eine Idee ... freut sich auf ihr sanftes Schnurren und animalisches Stöhnen. Als sie endlich den Fond angießt und den Deckel schließt, ist ihr einziger Gedanke geprägt vom Begehren nach Lust, die ihr nur Hannes bieten kann. Träge wälzt sich Hitze durch ihren Körper.

 

 

„Wie lange muss das Gulasch jetzt köcheln?“ Marthe schaut erstaunt, zuckt leicht die Schultern, „Na wie immer … so ca. eine Stunde.“ Hannes saugt zärtlich an ihrer Unterlippe und raunt: „Zu kurz!“, greift hinter sich und dreht den Herd ab.

Ihre Münder versinken in einem leidenschaftlichen Kuss.

Hannes trägt sie, wörtlich auf Händen, und flüstert ihr heiß ins Ohr. „Bett oder … Chair?“ Marthe wird es noch heißer und haucht: „Chair …“ Vor drei Jahren hatten sie sich dieses geschwungene Liebesmöbel angeschafft. Schon allein die Bilder, als sie es im Internet entdeckten, regten ihrer beider Fantasie an. Die Bilderfolge ihres Genusses rauscht durch ihren Kopf und entlockt Marthe ein wollüstiges Erschauen.

„Schnurren sollst du, mein Kätzchen … ich werde nachholen, was ich die letzten Wochen so sträflich … vernachlässigt habe - dir endlose Freude schenken.“ Als er sie auf der hohen Rundung niederlegt, rekelt sie sich in freudiger, genussvoller Erwartung.

 

Sie ist blind, nicht nur durch die Schlafmaske, sondern auch vor Verlangen. Mit Akribie und Fantasie hat Hannes sie zu sich selbst geführt, zu ihrer Weiblichkeit. Ihr Sein ist nun Mittelpunkt aller Empfindungen und Gefühle. Mit Wehmut vermisste sie plötzlich seine Wärme und Zuwendung, alles in ihr siedet heiß, fließt träge wie Lava. Die Haut spannt, die Sinne brennen vor Erwartung. „Mund auf …!“ Ein zärtlicher Befehl. Sie schmeckt flüssige, zartbittere Schokolade, als sich seine Zunge in ihrem Mund bewegt, sie liebkost. „Du magst doch Schokolade?“ Noch an seinem Mund haucht sie: „Ja …“. Ein Tropfen fällt auf ihre Lippen, das Kinn. Schokolade tropft … auf ihren Hals, um die Brüste! Erschrocken keucht sie auf! Hitze trifft ihre harten, gereizten Knospen.

 

 Den subtilen erotischen Schmerz saugt ihr Körper auf … Wahnsinn! „Noch mal … bitte!“, stöhnt sie verlangend. Hannes konzentriert sich lieber auf den nächsten Tropfen Schokolade … tropf … tropf … über den Nabel, den Venushügel, bis kurz vor ihre heiße Mitte. Das Stöhnen bereitet ihm Genuss … mit Macht drängt er seine eigene Erregung nieder. Ja … er wird sie zum Schmelzen bringen, bis sie in dem reißenden, heißen Fluss ihrer Lust ertrinkt. Die Begierde, welche er dabei spürt, trägt ihn, füllt seine Sinne mit Freude und Lebendigkeit. Konzentriert beobachtet er das Tropfen der Schokolade. Tropf … tropf … weiter über die empfindlichen inneren Schenkel zur Köstlichkeit. Als der Tropfen ihre vorwitzige Perle trifft, schreit Marthe kurz auf, wird reglos.

 

Marthes Körper summt in allen Zellen. Sie spürt jedem heißen Tropfen Schokolade hinterher, genießt die wachsende Spannung … lässt sich vollständig darauf ein. Endlose Ruhe strömt durch ihre Seele, vernimmt erotischstes Schlecken, Schmatzen, Knurren. Spürt jeden Zungenschlag, jedes Knabbern und Saugen …

Ein berauschend himmlisches Gefühl. Langsam füllt zarter Nebel ihr Gehirn. Ein Biss. Leichter, herrlich erotischer Schmerz lässt sie lustvoll aufkeuchen. Die Begierde biegt ihren Rücken durch, präsentiert ihre sanften kleinen Hügel.

Hannes ist im Rausch. Fast hat er sie … etwas zu schnell. „Mann“, denkt er, „lass dir Zeit, du machst doch kein Wettrennen!“. Dieses süße Hügelchen ist soooo schön empfänglich. Sanft, ganz sanft zieht er es ein, rollt es mit der Zunge am Gaumen. Wollüstige Töne erreichen sein Ohr, erinnern ihn, dass es noch mehr Schokolade zu naschen gibt.

 

Appetitlich, diese in Schokolade erstarrte Mitte. Eigentlich müsste alles fließen, so heiß, wie sie ist? Sanft massieren die Daumen ihre Leisten. Die Zunge leckt, aufmerksam, langsam, bis … die schokoladige Perle übrig bleibt. Sanft gleitet der Mittelfinger in die nasse Seide. Vorsichtig erspürt er ihr Tor zur Weiblichkeit, massiert sanft. Tiefe Zufriedenheit erfasst ihn, als Marthe sich mit heiserem Stöhnen aufgibt. Das letzte Häppchen Schokolade … und er steht genau so unter Hochspannung wie Marthe. Eiserner Wille bezwingt seine Gier, heftigst abzutauchen. „Langsam, ganz langsam … Hannes.“, denkt er. Führt seine Arme unter ihre Beine und zieht sie zu sich. Reine, heiße Begierde trifft ihn, er bezwingt sie. Lotet die Tiefe aus, überlässt seinen Gefühlen die Führung. Von dem Wunsch beseelt, seufzend seinen Namen aus ihrem Mund zu hören.

 

Grinsend vor Zufriedenheit strahlt Marthe ihn später an: „Das war eine verdammt gute Zubereitungsart … von Gulasch, mein Lieber.“ „Das war nur das Gulasch … es fehlen noch das Kraut und die Klöße.“ Übermütig zwickt er dabei ihre Knospen.

„… und dann natürlich der Nachtisch … Kaffee und Cognac als berauschender Abschluss …“ „Hannes … Lieber … und was ist mit deiner Arbeit?“

Verblüfft schaut er sie an. „Ich arbeite doch … an einem köstlichen … Sieben-Gänge-Menü … Was dagegen …?“ - „Nein … überhaupt nicht.“, schnurrt Marthe und beißt genüsslich in seine Unterlippe.

 

©murr