Großmutters Zuflucht




 

Es war schon so lange her, dass sie die Erinnerung verloren wähnte. Sie war ein Kind gewesen - vielleicht fünf Jahre alt - und sie war zu Gast bei ihrer Großmutter. Nur einmal in ihrem Leben hatte sie längere Zeit bei ihr verbracht - verbringen dürfen. Ihrer Mutter war diese Frau, die Mutter ihres Mannes, suspekt. Sie wollte nicht, dass ihr Kind dieser „alten Zauberin“ ausgeliefert war. Und so war es nur ein einziges Mal geschehen.

 

Lara teilte nicht das Unbehagen, das Mutter und Vater gleichermaßen mit dem Gedanken an Emma, ihre Großmutter, verbanden. Sie hatte ihre ureigene Verbindung zu dieser Frau, die ihr sehr geheimnisvoll und sehr weise erschein. In ihrem Schlafzimmer stand eine riesengroße Buddhafigur und Lara saß stundenlang davor. Was sie tat, hätte sie nicht eigentlich sagen können - damals. Heute wusste sie, sie hatte meditiert. Sie kannte und wusste Vieles, von dem sie nicht sagen konnte woher. Ihre Großmutter lächelte dann nur. Sie wusste genau: Lara war ihre würdige Enkelin! Die Einzige in der ganzen Familie, die ihr das Wasser reichen konnte - und mehr noch! Sie würde sie dereinst übertreffen. Das war auch der Grund, warum sie es ihr erzählte, dieser kleinen, süßen Blondfee von fünf Jahren!

 

Emma hatte dieses Haus mit ihren eigenen Händen gebaut - zumindest zu einem sehr großen Teil. Es war noch in Kriegszeiten gewesen, und sie hatte gewusst, dass es absolut nötig war. Dieses Haus war ein Refugium für ihre Kinder und Kindeskinder. Die Zuflucht, die sie vielleicht einmal brauchen würden. Es stand außerhalb jeder Ortschaft auf einem Berg. Man konnte weit ins Land hineinsehen, und die nächste Stadt war kilometerweit entfernt. Und das alles erzählte sie der fünfjährigen Lara. Außerdem gab sie der Kleinen einen Hausschlüssel. Sie wusste nicht genau, warum sie das tun musste - sie wusste nur, dass sie es tun musste!

 

Und Lara nahm das alles mit großem Ernst auf und überlegte lange. Dann beschloss sie, den Schlüssel hier zu hinterlegen. Sie ging in den angrenzenden Wald und suchte gewissenhaft. Und sie fand, was sie suchte. Der Schlüssel zum Haus ihrer Großmutter fand sein neues Zuhause - im hohlen Stamm eines wunderbaren, alten Baumes. Was für ein Baum das war, wusste Lara nicht, aber sie wusste, sie würde ihn wiederfinden! Und sie bewahrte das Geheimnis ihrer Großmutter vor der Welt. Keiner erfuhr davon - auch ihre Eltern nicht und langsam sank dieses Wissen auf den Grund ihres Gedächtnisses und geriet in Vergessenheit.

 

Drei Jahrzehnte später landete ihre Maschine in Deutschland. Sie kam zurück - nach Jahren in der Fremde. Sie war in diplomatische Dienste getreten und in den letzten Jahren in der ganzen Welt gewesen - überall. Natürlich hatte sie es so gewollt - aber jetzt wusste sie nicht mehr, wo sie eigentlich zu Hause war. Sie war in einer Phase ihres Lebens, in der sie auf der Suche war. Deshalb kam sie zurück - in das Land, in dem sie geboren war, obwohl sie natürlich wusste, dass das nichts zu bedeuten hatte. Außerdem wusste sie nicht einmal, wohin sie sich wenden sollte. Sie wollte nicht zu ihren Eltern. Und auch sonst hatte sie kein lohnendes Ziel vor Augen. Also wohin? Sie hatte sich darauf verlassen, dass sie eine Inspiration haben würde - zur passenden Zeit! Und eigentlich zweifelte sie auch jetzt nicht.

 

Sie hatte ihren Koffer vom Band gefischt und wollte das Flughafengebäude gerade verlassen. Als sie die automatischen Glastüren fast erreicht hatte, riss sich irgendwo ein großer Hund, ein Boxer, los und tobte bellend durch die Halle. Schreiend stoben die Menschen auseinander und flüchteten in alle Richtungen. Lara blieb stehen und sah das riesige Tier auf sich zukommen. Sie hatte noch niemals Angst gehabt vor Hunden. Afra fiel ihr ein. Afra war der Boxer ihrer Großmutter gewesen und als ihre Mutter sie einst abholen wollte, nach diesem Ferienaufenthalt bei ihr, war Lara nirgends zu finden gewesen. Sie hatte sich in die Hütte von Afra zurückgezogen. Ihre Mutter war entsetzt. Afra der Kettenhund, ließ niemanden in seine Nähe und galt als ausgesprochen bösartig. Sie ließ nur Emma zu sich - und Lara - aus irgendeinem Grund.

 

Der Boxer blieb vor ihr stehen und sah sie an. Ganz langsam beugte sie sich hinunter, streckte ihre Hand aus. Was für ein schönes Tier! Sie lächelte leise. Sehr zögerlich schnupperte der Hund - kam näher und ließ sich berühren, streicheln. Behutsam kraulte sie seine Ohren. Ganz zutraulich legte er sich zu ihren Füßen nieder. Sein Herr kam atemlos angerannt - und Lara wusste plötzlich wohin sie wollte! Natürlich! Die Zuflucht ihrer Großmutter! Ob sie das Haus überhaupt noch finden würde? Zuletzt war sie als Kind dort gewesen. Ob es überhaupt noch stand? Und ob es vielleicht bewohnt war? - Sie würde es sehen.

 

Zuerst musste sie sich ein Auto mieten, und dann würde sie nach Franken fahren und dieses kleine Nest suchen, in dessen Nähe sich das alte Haus ihrer Großmutter befunden hatte. Sie würde es schon finden! Und nach den Entfernungen, die sie gewöhnt war, waren diese paar Stunden kein Hindernis mehr für sie.

 

Der Mercedes lag ruhig auf der Straße, und Lara ließ ihren Gedanken freien Lauf. Sie war jetzt 35 Jahre alt und ihre Karriere war beispiellos. Ihr Talent für Sprachen hatte ihr geholfen, sich auf der diplomatischen Leiter sehr schnell hinaufzuarbeiten. Allerdings passte ihr Beruf so gar nicht zu einem Familienleben. Und so hatte sie bis heute keinen Mann in ihrem Leben, keinen Mann und keine Kinder. Bisher hatte sie das nicht gestört - bisher! Aber so langsam brachte sie diese Lücke aus dem Gleichgewicht, denn sie machte ihr eindringlich klar, dass sie ein Problem hatte.

 

Nicht ihr Beruf war der Grund, warum sie keinen Mann an ihrer Seite hatte - sie war es. Es war ihr unmöglich, die Kontrolle aufzugeben. Sie war für Hingabe nicht geschaffen. Und doch wusste sie, ohne Vertrauen und Hingabe, war die Erfüllung nicht möglich. Sie würde darüber nachdenken müssen. Es noch länger zu verdrängen, brachte sie nicht weiter. Ob sie wollte oder nicht: Sie würde eine Lösung finden müssen! Aber zunächst musste sie etwas anderes finden: Das Haus, von dem ihre Großmutter von 30 Jahren gewusst hatte, dass es für sie wichtig werden würde.

 

Der Weg, an den sie sich erinnerte, existierte nicht mehr. Er war zugewachsen, aber sie befand sich nun mal auf diesem Pfad. Sie würde schon durchkommen. Schließlich war ein Mercedes ein robustes Auto. Und siehe da, irgendwann fand sie aus dem Gestrüpp wieder heraus und stand am Fuße des Hügels auf dem - immer noch - das Haus aus ihrer Erinnerung stand. Als sie auf den Hof fuhr, überfiel sie das Gefühl von Heimat so stark, dass sie zu zittern begann. Sie war zu Hause! Jetzt musste sie nur noch den Schlüssel holen - und zuerst feststellen, wer aus ihrer Familie hier wohnte. Das es jemand aus der Familie war, daran bestand kein Zweifel. Emma hatte festgeschrieben, dass keiner ihrer Nachkommen das Anwesen alleine verkaufen konnte. Es war eine Zuflucht für Kinder und Kindeskinder! So wie sie es ihr als kleines Mädchen erzählt hatte.

 

Sie läutete. Das Haus war verlassen! Lara lächelte. Es war ja auch immer "ihr" Haus gewesen! Sie wandte sich zum Wald. Jetzt hatte sie das Haus gefunden - ihre Heimat - und nun würde sie auch den Schlüssel finden. Langsam streifte sie durch den Wald. Irgendwie war hier alles vertraut - obwohl sie seit Jahren nicht hier gewesen war. Und sie war nicht allein. Das Gefühl von Augen, die sie wohlwollend beobachteten, war gegenwärtig. Ihre Großmutter war bei ihr!  Schnell fand sie den hohlen Stamm und den Schlüssel. Lara machte kehrt und ging zurück. Es wurde schon dunkel, und sie war froh, endlich am Ziel zu sein.

 

Als sie vor der alten Holztüre stand und den Schlüssel ins Schloss steckte, glaubte sie fast ihre Großmutter müsse sie erwarten. Eigentlich war es ein Wunder, dass der alte, verrostete Schlüssel sich im Schloss drehte, aber sie hatte es nicht anders erwartet. Schließlich  hatte Emma es so geplant. Sie holte ihren Koffer und brachte ihn hinein. Das Haus war fremd und vertraut zugleich. Es hatte sich nicht viel geändert. Sie stieg hinauf in das Schlafzimmer und packte aus. Wieder hatte sie das Gefühl beobachtet zu werden. War es wirklich Emma, die zusah, wie sich ihre Pläne verwirklichten? Sie zweifelte kurz. Irgendwie war es zu deutlich, zu materiell. Aber wem gehörten diese Augen? - Oder war das alles nur Einbildung? Eine Fama, die ihre überreizten Nerven narrte?

 

Zuerst würde sie sich ausruhen, dann konnte sie sich immer noch klar werden über die Gespenster dieses Ortes. Zu Essen hatte sie nichts, also würde sie morgen einkaufen gehen, aber zunächst suchte sie in den Schränken, und sie fand einen Bettbezug und bezog das leichte Seidenbett, das auf dem alten, geschnitzten Holzbett ihrer Großmutter lag. Als sie das Bett betrachtete, wurde ihr bewusst, wie erschöpft sie war. Sie würde schlafen.

 

Lara ging ins Bad. Hier hatte schon lange niemand mehr gebadet. Morgen konnte sie putzen. Sie zog ihren leichten, weißen Baumwollpulli aus und schüttelte ihren Lockenkopf. Es war schon dunkel jetzt und immer noch so heiß. Sie öffnete die Fenster weit und ließ frische Luft herein. Im knappen Spitzen-BH stand sie am Fenster und sah hinunter auf die weite Landschaft. Plötzlich fühlte sie wieder die Blicke, die sie beobachteten. „Ach was! Du bist einfach übermüdet!“ beruhigte sie sich. Sie ging zurück und streifte den Rock von ihren nackten Schenkeln. Ihr Büstenhalter drückte plötzlich. Sie öffnete ihn und ließ ihn fallen. Heute würde sie nackt schlafen, schließlich war sie alleine! Müde sank sie auf das Bett und streckte sich aus. Sie schloss ihre Augen. Nein, sie brauchte keine Decke - es war zu heiß. „Gute Nacht, Oma!“ flüsterte sie und war auch schon eingeschlafen.

 

Der kühle Lufthauch, der über ihren Körper strich, tat ihr gut. Sie schlief ruhig und friedlich - geborgen, in der Zuflucht ihrer Großmutter. Doch dann waren da wieder diese Blicke. Sie konnte sie fühlen. Aber sie weckten nur ihre Neugierde, nicht etwa Unbehagen. Nein, Lara war kein ängstlicher Mensch. Aber sie hätte gerne gewusst, ob es tatsächlich der Geist ihrer Großmutter war, der sie hier willkommen hieß. Sie dehnte sich und gähnte. Dann versank sie wieder in ihren Traum.

 

Und plötzlich sah sie die Augen. Große, dunkle Augen, die lächelten. So schien es ihr. Sie schwebten über ihr in der Dunkelheit. Nach und nach erkannte sie ein Gesicht. Nein, das war nicht ihre Oma. Es war das Gesicht eines Mannes, und es erschien ihr irgendwie vertraut. Obwohl sie sicher war, es noch niemals vorher gesehen zu haben. Lara lächelte ihn an, diesen Fremden, der auf ihren nackten Leib herabsah und sie sehr genau musterte. Markant war es, dieses Gesicht - männlich! Fröhliche Augen, umrahmt von winzigen Lachfältchen. Eine gebogene Nase, wie die eines Indianers, ein sinnlicher Mund - umrahmt von einem dunklen, kurz geschnittenen Bart. Er war schön, der Mann ihrer Träume!

 

Und dann berührte er sie. Lara sah, wie sich seine Hand ihrer Brust näherte. Ganz langsam, fast wie in Zeitlupe, streckte er seine Finger nach ihr aus.  Sie fühlte, wie sich ihre Brustwarzen zusammenzogen - obwohl er sie noch gar nicht berührte. Sie schloss die Augen und wartete auf den süßen Schauer, den die Wärme seiner Hand auslösen würde - in ihrem Körper. Und dann spürte sie diese zärtlichen Fingerspitzen. Sanft strichen sie über ihre festen Nippel, kreisten behutsam. Die zweite Hand gesellte sich dazu, umfasste ihren kühlen Busen und massierte vorsichtig. Doch dann glitten seine Fingerspitzen hinunter über den glatten Bauch - langsam - kitzelten zärtlich ihre Haut. Lara genoss es, so verwöhnt zu werden. Schließlich war das ihr Traum. Es geschah nur, was sie wollte. Der Mann ihrer Träume verwöhnte sie, so wie sie es immer ersehnt hatte. Seine Finger glitten unter den Bund ihres Höschens, schoben ihn tiefer. Lara hob ihm ihr Becken entgegen - und er streifte ihr das Höschen über die langen Beine hinunter, ließ es einfach fallen. Seine Blicke erkundeten sie, streichelten ihre Blößen, und sie spürte die Wärme seiner Hand auf ihrer Scham. Wenn er doch endlich tiefer vordringen würde! Aber nein!

 

Er beschränkte sich auf ihre Brüste, verwöhnte sie so, dass ihr zum ersten Mal in ihrem Leben bewusst wurde, dass es sich wirklich um erogene Zonen handelte. Sie fühlte ihre steifen Spitzen in seiner Handfläche, drückte sie ihm noch nachdrücklicher entgegen. Seine Hand zog sich zusammen, schickte heiße Schauer der Lust in ihren Körper. Die Fingerspitzen berührten die zarte Haut ihrer Achselhöhle. Wie sehr sie diese wenigen Berührungen erregten! Wie sehr sie sich nach ihm sehnte! Lara spreizte auffordernd ihre Beine. Er lächelte zärtlich und dann ließ er seine Lippen auf ihre Brüste sinken. Sein warmer, feuchter Mund umfasste ihre Brustwarze, saugte behutsam. Seine Zungenspitze machte sie verrückt. Kreisend und leckend reizte er ihre Gefühle, bis sie laut stöhnte vor Begierde. Beinahe hätte sie es nicht bemerkt, aber seine Hand lag ganz weich und warm - unbeweglich - zwischen ihren Beinen. Und dann war sie eingeschlafen!

 

Als Lara am nächsten Morgen erwachte, fühlte sie sich so gut, wie schon lange nicht mehr. Sie hatte herrlich geschlafen und der Traum, den sie gehabt hatte, war wundervoll gewesen. „Wenn das wahr wird, was man in der ersten Nacht in einem fremden Bett träumt, dann ...!“ Sie lächelte. Fröhlich trat sie ins Bad. Sie würde duschen. Wo war ihr Höschen? Hatte sie es nicht anbehalten gestern Abend? Sie dachte nach. Doch! Sie war ziemlich sicher. Sie hatte sich - in Höschen und BH zum Bett begeben, und dann hatte sie den BH ausgezogen. Er hatte gezwickt. Außerdem hatte ihr ja ihr „Traummann“ den Slip ausgezogen! Aber das war doch ein Traum gewesen! - Oder nicht? Völlig verwirrt lief sie zu ihrem Bett. Das Höschen lag genau da, wo „er“ es hatte fallen lassen. Hatte sie sich im Halbschlaf selber ausgezogen? Oder war dieser Traum ... nicht nur ein Traum?

 

Nackt wie sie war, lief sie hinunter und kontrollierte die Türe. Sie war verschlossen. Lara atmete auf. Wenn sie sich an den nächtlichen Traum erinnerte, wurde ihr heiß. Sie hatte sich diesem Fremden förmlich angeboten. Es war nicht ihr Verdienst, dass er sie nicht ... Aber schließlich und endlich war es nur ein Traum, beruhigte sie sich. Es war ihr Traum und da durfte sie tun, was immer sie wollte. Sie durfte sich fallen lasen, sich hingeben, denn keiner würde es wissen! Und dann stellte sie sich unter die Dusche. Nach und nach vergaß sie ihren Traum. Der Tag, die Realität, hatte sie wieder.

 

Lara fuhr in die nächste Stadt, um einzukaufen. Sie brauchte Vorräte - und sie hatte keine Ahnung, wie lange sie hier bleiben wollte. Offiziell hatte sie eine Auszeit von einem Jahr genommen. Sie musste sich einfach darüber klar werden, ob sie so weiterleben wollte. Man hatte ihr einen Traumjob in Aussicht gestellt - in Washington D.C. - das wovon alle Diplomaten träumten. Aber wenn sie akzeptierte, würde das heißen, sie verzichtete auf eine eigene Familie. Keine Kinder in ihrem Leben! Ob sie das wollte? Im Augenblick fiel ihr zwar kein Mann ein, mit dem sie gerne Kinder gehabt hätte, aber ausschließen - für alle Zukunft - wollte sie es eigentlich auch nicht. Plötzlich sah sie lachende, dunkle Augen vor sich, die sie liebevoll ansahen. Sie trat auf die Bremse. Wirklich! So konnte es nicht weiter gehen! Sie brauchte dringend Urlaub! Sie war ja ganz und gar durch den Wind.

 

Als sie nach Hause kam, vergingen ihr die Grübeleien. Sie hatte genug zu tun die Lebensmittel in die Speisekammer zu räumen und Bad und Küche zu putzen. Und es war so heiß, obwohl sie alle Fenster offen hatte und für Durchzug sorgte. Außerdem hatte sie sich im Laufe ihrer Arbeit ausgezogen. Jetzt trug sie nur noch ein winziges Höschen und ein T-Shirt mit Spaghettiträgern. Lara stand am Fenster. - Auf einmal fiel es ihr wieder ein. Dort draußen gab es ein Becken aus Beton. Sie sah hinaus. Es war noch immer dort. Als Kind hatte sie darin herumgeplanscht. Nun stand es leer. Sie würde es füllen. Es würde die Luft erfrischen und sie konnte - ab und zu - hineinsteigen. Weiter vorne, gleich beim Kirschbaum, stand immer noch die Bank. Dort wo das Land einfach aufhörte. Es fiel steil ab - hinunter zur Ebene. Sie erinnerte sich. Es war der Lieblingsplatz ihres Großvaters gewesen und sie war damals jeden Abend mit ihm dort gesessen. Er hatte ihr Geschichten erzählt und seine Zigarre geraucht. Wenn sie jetzt hinausschaute, war ihr, als könne sie ihn sehen. Saß er nicht dort draußen - unter dem Kirschbaum?

 

Lara schüttelte sich. Sie sah wirklich Gespenster. Ihre Großeltern waren schon seit 15 Jahren tot ... aber sie hatten dafür gesorgt, dass sie, Lara, jetzt ein Zuhause hatte. Voller Dankbarkeit dachte sie zurück. Warum ihre Eltern sich nie mit Emma verstanden hatten? Sie wusste es nicht, hatte es nie begriffen. Aber das erinnerte sie. Sie würde ihre Eltern anrufen müssen, nur jetzt noch nicht. Sie wussten nicht, dass sie in Deutschland war - und sie mussten es auch noch nicht wissen. Zuerst musste sie selber wissen, was sie wollte.

 

Donnerwetter! Da war doch jemand! Und es war nicht ihr Großvater, der dort auf der Bank saß. Sie ließ den Lappen fallen und rannte hinaus. Da war ... niemand! Kein Mensch weit und breit. Lara ließ sich auf der Bank sinken. Sie war einfach überarbeitet. Aber wenn sie hier ein paar Tage entspannen konnte, würde es ihr wieder gut gehen. Sie schloss die Augen und genoss den Wind, der über die Ebene strich. Er kühlte ihre erhitzten Glieder. Nach einer Weile stand sie auf und suchte den Wasserhahn am Becken. Sie erinnerte sich gut. Es war so ein wunderbarer Spielplatz gewesen. Nur etwa 30 cm tief und wie geschaffen für ein kleines Mädchen zum Herumplantschen. Hier hatte sie immer gespielt mit …? Wie hieß er doch gleich? Warum hatte sie nicht früher an ihn gedacht? Sie hatte einen Freund gehabt - hier. Einen Jungen aus der Nachbarortschaft.  Constantin! Constantin war sein Name gewesen! Eigenartig! Sie erinnerte sich nur an seine Augen. Er war fünf Jahre älter gewesen als sie, und er war der Einzige gewesen, der mit ihr spielte. Das Arzttöchterlein war hier nur mit äußerster Vorsicht genossen worden. Sie gehörte nicht dazu. Ihre Großmutter - die weise Frau - ja, die brauchte man! Außerdem hatte sie Kräfte, die man besser nicht zum Feind hatte. Aber die Kleine?

 

Ob er noch hier wohnte? Und was wohl aus ihm geworden war? Wahrscheinlich Bauer - wie sein Vater. Vielleicht würde sie ihn besuchen! Das Wasser floss aus dem alten Hahn und plätscherte in das Becken. Die Luft kühlte ab - in der Nähe des Wassers. Lara stieg hinein - ließ ihre nackten Füße umspülen. Sie vergaß Constantin schnell wieder. Sie würde hier essen - hier draußen.

 

Zurück in der Küche machte sie sich einen Salat und schnitt sich ein Stück von dem frischen Bauernbrot ab, das sie gekauft hatte. Sie liebte Bauernbrot - und sie hatte so lange darauf verzichtet. In Nairobi gab es kein Bauernbrot. Dann stellte sie noch eine Flasche Rotwein und ein Glas auf das Tablett und trug alles zu ihrer Bank. Dort machte sie es sich gemütlich. Wie schön es hier war. Nur hier zu sitzen und die Seele baumeln lassen! Wie gut das tat. Lara sah zu, wie die Nacht „herniederfiel“. Was für ein Ausdruck! Aber genau das traf es. Lange saß sie da und träumte vor sich hin. Als sie beschloss hineinzugehen, um zu schlafen, fiel ihr der Traum wieder ein.

 

Diese Erinnerung war nicht dazu angetan, sie schlafen zu lassen. Wenn sie daran dachte, wie sich dieser warme Mund an ihren Brüsten festgesaugt hatte, flammte heiße Begierde in ihr auf. Vielleicht kam er heute Nacht zu ihr zurück - ihr Traummann! Begierig nach seiner Zärtlichkeit, beeilte sie sich hinein zu kommen. Im Schlafzimmer ihrer Großmutter zog sie sich aus. Zögernd schob sie das Höschen hinab. Sie würde kein Höschen brauchen! Das T-Shirt flog über den Hocker und Lara beschloss "vorher" ihren erhitzten Körper abzukühlen. Sie stieg in die Badewanne und ließ kaltes Wasser über ihre Brüste laufen. Eine Gänsehaut überzog ihren ganzen Körper. Sie stellte sich vor, „er“ könne sie sehen! Langsam glitt sie tiefer mit dem Strahl - über ihren flachen Bauch, hinunter zu ihrem Venushügel. Sie hatte sich in Afrika rasiert. Jetzt wuchs ihr Schamhaar nach. Es sah aus wie ein Drei-Tage-Bart. Sie musste lachen. Wenn sie mit ihrer Hand darüber strich, fühlte es sich an wie eine pralle Stachelbeere. Lara spreizte ihre Schenkel, benetzte ihre Scham mit der Kühle des Wassers. Zärtlich streichelte sie sich. Wie erregt sie war! Ihr Zeigefinger prüfte die feuchte Tiefe. „Bitte, mein Liebster, komm zu mir heute Nacht!“ Sie wusste nicht genau, an wen sie diese Bitte richtete.

 

Nackt und nass verließ sie die Wanne. Es war so warm, dass sie schnell trocknen würde. Als sie sich auf ihr Bett setzte, sah sie es: Auf ihrem Nachttisch stand ein Glas Rotwein! Hatte sie es dort hingestellt? Wieder wurde ihr bewusst, dass sie nicht alleine war. Wieso hatte sie keine Angst? Sie fühlte sich ganz sicher, wusste sich beschützt. Ihre Großmutter würde nicht zulassen, dass ihr hier etwas geschah. Natürlich hatte sie das Glas hingestellt - wer denn sonst! Sie war nur vergesslich. Und jetzt war sie müde - sie würde sich ausruhen! Genüsslich streckte sie sich aus. Das letzte Tageslicht fiel auf ihren Körper und ließ ihn golden schimmern. Sie war immer noch gebräunt von der Sonne Afrikas. Eigentlich war sie wirklich eine schöne Frau. In diesem Bewusstsein schlief sie ein.

 

Es war mitten in der Nacht, als sie ihn spürte. Seine Hand auf ihrem Bauch - streichelte sie zärtlich. Langsam tauchte ihr Bewusstsein aus dem Schlaf auf - oder doch nicht? Zunächst sah sie gar nichts - aber sie spürte die leichte Berührung: Kreisend auf ihrem Bauch. Und dann sah sie sein Gesicht. Dunkles Haar, zärtliche Augen und einen Mund, der ihrem so nahe kam, dass sie einfach ihre Lippen öffnen musste. Sanft berührten sich ihre Lippen, tasteten - weich und warm, drücken sich immer fester aneinander, saugten, verschmolzen miteinander. Lara hielt ihre Augen geschlossen. Es war ihr Traum! Sie brauchte nur wünschen - und es würde geschehen.

 

Und sie wünschte - sehnte sich …! Seine Hände griffen nach ihren Brüsten, umfassten und drückten sie, bis sie stöhnte. Sein Mund löste sich von ihren Lippen und saugte zärtlich an ihrer harten Brustwarze. Zeigefinger und Daumen massierten die andere, aufrechtstehende Spitze. Behutsam kniff er sie. Seine Zärtlichkeit machte sie verrückt. Es war, als lese er ihre Gedanken, ihre innersten Wünsche - als sei er nur da, ihre Sehnsüchte zu erfüllen. Lara brannte vor Verlangen. Er entzündete Wünsche in ihr, die sie niemals vorher verspürt hatte.  Sie wollte ihn haben! Spüren zwischen ihren Beinen - tief in ihrem Inneren. Auffordernd spreizte sie ihre Schenkel. Aber er lächelte nur - liebevoll. Rührte sich nicht von ihrer Seite. Nicht er wollte Erfüllung - er wollte sie glücklich machen!

 

Seine Hände ließen nicht von ihr. Erneut fasste er nach ihrem Busen drückte ihn hinauf zu seinen Lippen. Zärtlich knabberte er an ihren empfindlichen Nippeln. Schob sich dabei heimlich hinunter zwischen ihre Beine. Vorsichtig strich er über den kleinen Igel, der dort sein Nestchen hatte. Lara stöhnte, drückte ihre Beine noch weiter auseinander. „Jaah!“ flüsterte sie. „Tu es - für mich!“ Langsam glitt er hinab, legte seinen Kopf auf ihren Bauch. Seine Finger spielten mit ihr - streichelten pralle Schamlippen, drängten ihre Beine weiter nach außen. Ihr Liebestal öffnete sich, glühend vor Verlangen. Ihr feuchtes, rosa Fleisch glänzte in der Dunkelheit, zog ihn an - magisch. Vorsichtig tauchte er seine Fingerspitze tiefer. Wie heiß sie war, wie glatt und nass! Bereit für ihn - und doch!

 

Lara spürte ihn genau an der Stelle, die sie wild machte. Seine Fingerspitze hatte die Knospe ihrer Lust entdeckt. Zärtlich legte er sie bloß, spreizte ihre Lippen, tippte sie behutsam an, leckte kurz über seine Finger und kehrte zurück. Kreisend erregte er ihre Perle, näherte sein Gesicht immer mehr. Lara konnte seinen Atem fühlen. Stöhnend presste sie sich ihm entgegen und dann spürte sie seine Zunge, die sich sanft tiefer schob. Leckend verwöhnte sie ihre Schamlippen, streichelte über ihren hungrigen Eingang, drang kurz ein und zog sich zurück. Seine Finger öffneten sie noch weiter, ihr Becken wippte unter seinen Händen. „Oh jaah! - Bitte!“ Lara wand sich in Lust.

 

Dieser Traum war gemacht für sie. Sie konnte sich hingeben - einem Mann, den sie sich erträumte. Endlich konnte sie sich gehen lassen. „Jaah!“ stöhnte sie. „Ich muss dich spüren - jetzt! - Bitte! - Bitte! - Schieb ihn rein, bitte! - Oh jaaahhh!“ Und er tat es - für sie. Während sein Daumen hingebungsvoll ihren Kitzler verwöhnte, ließ er zwei Finger der anderen Hand in ihre gierige Scheide eindringen. Zärtlich stieß er zu - wieder und wieder. Lara schrie auf. Wimmernd fühlte sie, wie die Lust über sie hereinbrach. Ihr ganzer Körper bebte unter seinen Händen. Ihre Schenkel zitterten vor Erschöpfung. Immer noch spürte sie, wie ihr Innerstes seine zärtlichen Hände festhielt. - Sie wollte ihn nicht frei geben.

 

Warum waren es nur seine Finger? Sie wollte mehr - sie wollte alles! Jetzt wollte sie alles! Aber vielleicht war sie ja doch noch nicht bereit gewesen - dafür! Und er hatte es gewusst. Hatte ihre Wünsche so erfüllt, wie sie es genießen konnte. Und morgen - vielleicht morgen ...! Völlig befriedigt fiel sie in tiefen Schlaf.

 

Am nächsten Morgen erwachte eine neue Frau. Lara wusste jetzt, dass sie ohne eigene Familie nicht leben wollte. Sie wollte einen Mann, der sie so liebte, wie der Mann aus ihren Träumen. Ihre Entscheidung stand fest. Sie würde ihren Dienst nicht wieder aufnehmen. Völlig zufrieden und glücklich bereitete sie sich ihr Frühstück. Sie würde sich hier ausruhen, und dann würde sie ihre Eltern anrufen.

 

Neugierig stand sie auf. Ein Auto schlängelte sich den steilen Weg zu ihr herauf. Sie saß auf ihrer Bank und wartete. Irgendwie war sie sicher: Es war ihr Schicksal hier zu sein! Das kleine, rote Auto fuhr auf den Hof und Lara stand auf. Sie ging ihrem Gast entgegen, aber als der Mann ausstieg, blieb sie stehen, wie angewurzelt. Er war groß und schlank, schwarzhaarig, mit fröhlichen, dunkeln Augen und einem Bart. Lara konnte sich kaum mehr aufrecht halten. Lächelnd kam er auf sie zu. „Ich sehe, du bist zu mir zurückgekommen, Larissa!“ sagte er leise. Sie kannte ihn! Sie kannte - seine Augen! „Constantin!“ Ihre Stimme versagte ihr fast den Dienst. Ihr Spielgefährte ... war der Mann ihrer Träume! Sie sank in die Knie. - Träume - oder mehr?

 

Im Nu war er bei ihr, half ihr auf. Behutsam führte er sie zu der Bank. Seine Hand fühlte ihren Puls. „Du musst dich setzen!“ bestimmte er. Dann ging er ins Haus und holte ihr ein Glas kaltes Wasser. „Es ist nur die Hitze!“ beruhigte er sie. Immer noch brachte Lara kein Wort heraus. „Wie gefällt dir unser Haus?“ fragte er. „Ich wusste doch, dass du es haben wolltest! Deshalb habe ich es gekauft, als es zum Verkauf stand!“ Er sprach zu ihr, als sei alles zwischen ihnen längst klar. Und dann lächelte er. „Ich habe so lange auf dich gewartet, Larissa!“

 

Lara räusperte sich. Zwischen ihnen gab es eine Verbindung - sie konnte es spüren. Ein silbernes Band! „Wo - wo warst du heute Nacht?“ Constantin sah sie fragend an. „Wieso?“ Er war irritiert. „Ich habe das Kind des Pfarrers entbunden, heute Nacht. Ich bin Arzt geworden, musst du wissen - wie dein Vater! Das Baby hat sich Zeit gelassen - und hielt mich die ganze Nacht auf, aber es ist gesund und munter - wie seine Mutter! - Wieso willst du das wissen?“ fragte er. Lara lächelte. „Nur so - aus Neugierde!“ brachte sie krächzend heraus.

 

Es war ein Traum - es war nur ein Traum! - Sie konnte sich wieder beruhigen. Aber das konnte sie eben nicht! Er saß neben ihr und sie fühlte seine Finger zwischen ihren Schenkeln. Sie war so erregt, wie nie in ihrem Leben. Sie bekam kaum noch Luft.

 

„Komm!“ sagte sie und stand auf. Sie griff nach seiner Hand und zog ihn hinein. Als sie in ihrem Schlafzimmer standen, sahen sie sich an. „Ich hatte einen Traum!“ murmelte sie und knöpfte ihre Bluse auf. Seine Hände zitterten, als er nach ihr griff. „Ich auch!“ flüsterte er und zog sie an sich. „Ich habe diesen Traum schon so lange! - Endlich können wir zusammen träumen!“ Er küsste sie und sie fühlte ihren Traum. Die Gier schlug über ihr zusammen. „Komm! - So komm schon!“ Sie zog ihn aufs Bett, zerrte an seinem Hemd, riss die Knöpfe ab. „Jaah!“ stöhnte er. „Oh jaah!“ Mühsam befreite er sich aus seiner Kleidung und dann riss er ihr das Höschen vom Leib. Lara sank zurück und spreizte ihre Beine. Sie musste das jetzt tun! Sie konnte nicht mehr warten. Sie wollte ihn haben - jetzt sofort!

 

Und Constantin verstand sie. Er hatte sie immer verstanden. Er fühlte die Glut, ihre und seine - wollte es tun - für sie! - Oh nein! Er wollte es tun - für sich! Er liebte Lara, solange er denken konnte. Sie war die Frau, die er wollte, die er heiraten würde. Und nun war sie da - bei ihm! Sie lag auf seinem Bett und  - oh großer Gott! - Sie begehrte ihn! Er hatte schon in dieser Nacht an sie gedacht. Immer wenn das Baby ihm Zeit ließ, träumte er sich zu ihr - er war beinahe verrückt geworden - in dem Gedanken an sie. „Was für einen Traum?“ fragte er plötzlich elektrisiert. Er und sie waren verbunden, verknüpft mit Silberschnüren. Sie hatte seine Träume geteilt!

 

Lara griff nach ihm und zog ihn über sich. „Dich!“ keuchte sie. „Bitte, Constantin!“ flehte sie und drängte ihr Becken an ihn. Er kniete sich zwischen ihre weit geöffneten Schenkel und griff nach seiner Männlichkeit. Als er sie berührte, schnappte sie nach Luft. „Du hast mich verrückt gemacht - heute Nacht! Du hast mich so  verrückt gemacht, Constantin! - Tu es! - Bitte!“ Seine Spitze rieb zwischen ihren Schamlippen. Lara stöhnte. Sie wippte ihm entgegen. Constantin stützte sich über ihr ab und sah sie an. Wie er diese Frau liebte! Langsam drückte er sich tiefer. Heißes, glattes, feuchtes Fleisch umschloss seine Härte. Er hatte das Gefühl in glühende Lava zu tauchen. Ihre blauen Augen glänzten. Sie sprühten Feuer. „Komm!“ flüsterte sie.

 

Constantin konnte sich nicht länger beherrschen. Jetzt musste er es tun - seine Träume erfüllen. All seine Lust ausleben. Er stieß zu, und Lara schrie auf. Das war der letzte Kick, der ihn alle Zurückhaltung verlieren ließ. Hemmungslos stieß er zu. Lange, tiefe Stöße, rhythmisch aus der Hüfte. Er spürte sie unter sich. Sie zitterte, stieß ihm entgegen, drückte sich auf seinen Schwanz. Er hörte ihr flehendes Wimmern. Es machte ihn verrückt. Immer härter wurden seine Stöße. „Lara!“ keuchte er. „Lara! - Ich liebe dich! - Lara! - Meine Lara!“ Seine Finger schoben sich zwischen ihre Körper und berührten sie. Lara stöhnte laut und dann fühlte sie, wie die Leidenschaft ihre Körper verschmolz. Für einen Moment fühlte sie seine Lust - fühlte, wie er sich in sie ergoss. Sie würde ihn heiraten, denn sie war zu Hause - zu Hause bei ihm.

 

Langsam ließ er sich von ihr herabsinken, aber seine Arme gaben sie nicht frei. Hingebungsvoll küsste er ihre Haut, jedes kleine Stückchen überschüttete er mit seiner Zärtlichkeit. „Lara“, murmelte er. „Meine Lara!“ Und damit war alles gesagt. 

 

©Beatrice von Stein                                                                      Ihre Meinung?