155 cm

 

155 cm!

155 cm war sie nur klein, wie sie mir später sagte: „155 cm, aber mit Absätzen!

155 cm, aber für mich geradezu das Idealmaß, jeder Zentimeter ein Traum!

 

Ich war im Urlaub, wollte meinen Berufsstress vergessen und ließ mich einfach nur treiben. In meinem Hotel gab es eine Pinntafel, an der die Möglichkeiten des Zeitvertreibs der nächsten Tage notiert waren. Gleich, kurz nach meiner Ankunft, hatte ich die Tafel entdeckt, und mein erster  Blick fiel auf eine Weinprobe, die in einem der regionalen Weingüter stattfinden sollte, und das schon morgen – man bat um festliche Kleidung.

 

Nun, ich hatte meinen Anzug dabei und freute mich auf einen Abend mit festlicher Kleidung; und so meldete ich mich an der Rezeption an. Vor langen Jahren hatte ich schon einmal an einer Weinprobe teilgenommen, ich hatte die Nuancen der unterschiedlichen Böden zu schmecken gelernt und die der unterschiedlichen Rebsorten. Nicht, dass ich ein Kenner geworden wäre, aber mir hatte es damals Vergnügen bereitet – und warum sollte ich nicht auch diesmal Neues über Weine erfahren?

 

Um die festgesetzte Zeit stand ein Bus vor der Tür, um die Gruppe derer, die sich angemeldet hatten, zu dem Weingut zu fahren. Es waren knapp zwanzig Teilnehmer; man hatte die Gruppe wohl auf diese Zahl begrenzt. Schon auf dem Weg zum Bus war sie mir aufgefallen, dh., eigentlich nur ihr Rücken, denn sie lief vor mir. Es war sommerlich warm, die Sonne hatte den ganzen Tag über ihre Strahlen in die Weinberge geschickt, und man fühlte sich schon deshalb leicht, froh und beschwingt.

 

Sie trug ein im Rücken tief ausgeschnittenes Kleid. Ich kenne mich mit Stoffen nicht so gut aus, aber dass er recht durchsichtig war – das sah ich! Wie hätte ich das übersehen können? Und ihr Kleid betonte ihre Figur! Nein, sie war nicht schlank, wirklich nicht, aber weiblich! Unglaublich weiblich! Und ich rede noch immer von der Rückansicht, die sie mir bot. Kopf, Hals, Rücken, Hüfte und Po – alles passte zu einem verführerischen weiblichen Wesen, sogar die süße, brünette Kurzhaarfrisur und die Nylonstrümpfe, dazu trug sie halbhohe, mit Swarovski-Steinen besetzte, schwarze Sandaletten. Hoffentlich konnte ich sie möglichst bald von vorne sehen! Eine Frau, die von hinten schon so erotisch-weiblich wirkte, die musste einfach  wissen, dass und wie sie wirkt. Der einzige Wermutstropfen war, dass sie in Begleitung eines Herrn zu sein schien.

 

Als wir uns im Bus setzten, sah ich sie endlich von vorne. Mir blieb schier das Herz stehen! Sie sah nicht wie ein Model aus, aber sie hatte ein offenes, freundliches Gesicht, leicht oval, einen dunkleren Teint, der zu ihrer Haarfarbe passte, volle Lippen und dunkle Augen, mit denen sie mich anlächelte, als sich unsere Blicke kreuzten. Ja, sie lächelte mich an! Da sie sich bereits ans Fenster gesetzt hatte, als ich den Bus betrat – als höflicher Mensch hatte ich einer älteren Dame den Vortritt gelassen – konnte ich gerade mal ihren Kopf und ihren Hals sehen. Sie musste so um die 35 Jahre alt sein, schätzte ich. Auf dem Platz neben ihr saß der Herr, von dem ich vermutete, er sei ihr Begleiter. Ich suchte mir daher weiter vorne einen freien Platz, und wenige Augenblicke später fuhr der Bus los.

 

Nach kurzer Fahrt erreichten wir das Weingut. Beim Aussteigen erhaschte ich nur einen kurzen Blick auf sie, aber auch diesmal kreuzten sich unsere Blicke, und wieder lächelte sie mir zu. Ich stieg als letzter aus, und so kam es, dass sie weit vor mir lief, wieder sah ich nur ihren Rücken, und wieder schien es mir so, als sei sie in Begleitung eines Herrn. Als ich endlich im Weinkeller angekommen war, saß sie weit oben am Kopfende des Tisches, der für uns alle gedeckt war, zwischen uns noch vier oder fünf andere Teilnehmer. „Schade!“, dachte ich, „so kann ich mich nicht einmal nett mit ihr unterhalten.“

 

Der erste Wein wurde vorgestellt, wurde in die Gläser gefüllt, man hielt das Glas gegen das Kerzenlicht, man atmete den Duft ein, dann prostete man sich zu. Oder soll ich sagen, wir prosteten uns zu? Ja, es war nicht der geringste Zweifel möglich: Sie hatte sich nach hinten gelehnt, schaute zu mir her, lächelte mich unglaublich süß an, hob das Glas, sprach, so dass ich es nicht hören, aber doch von ihren Lippen ablesen konnte: „Auf dein Wohl!“ - und trank ganz langsam, wobei sie mich über den Rand des Glases ansah, nun aber nicht lächelnd, sondern sehr verführerisch, indem sie mir tief in die Augen sah, so als wollte sie sagen: „Komm!“

 

Es war ein Abend mit zwölf unterschiedlichen Weinen, dazu Bauernbrot mit Butter und Käse. Mit jeder Weinprobe prostete sie mir zu, wir führten ein zärtliches Gespräch ohne Worte, wann immer wir uns, im Stuhl zurückgelehnt, anlächelten. Ich streichelte sie mit meinen Blicken – und sie streichelte mich mit den ihren. Ich stand in lodernden Flammen!

Und wir wussten beide: Es würde geschehen!

 

Ich war ungeduldig, wollte, dass die Weinprobe endlich vorbei wäre – und war doch ganz entspannt und gelassen. Was über den Wein gesagt wurde, rauschte an mir vorbei.

Als dann alle aufstanden, nachdem der Kellermeister sich verabschiedet hatte, blieb ich noch ein wenig sitzen; so würde sie an mir vorbeigehen müssen. Sie blieb stehen, als sie mich erreicht hatte.

 

„Gefällt es dir?“

„Ja, sehr!“, war das einzige, was ich hervorbrachte. Ich weiß bis heute nicht genau, was sie meinte, aber ich glaube, das war auch ganz egal. Sie hatte das Spiel eröffnet, in dem es keinen Gewinner und keinen Verlierer geben konnte, sondern nur Zärtlichkeit und Zuwendung. Ihre Brüste waren in meiner Augenhöhe. Auch vorne war das Kleid tief ausgeschnitten, auch vorne war es transparent – und mir schien, dass sie keinen BH trug.

Ich hätte wohl noch lange auf das Wunder vor mir geschaut, wenn sie nicht gedrängt hätte: „Komm, die anderen fahren sonst ohne uns!“ Sie nahm mich bei der Hand und schlenderte mit mir zum Bus.

„Bist du denn nicht mit dem Herrn hier, mit dem du hergefahren bist?“

„Ach der! Ich wollte nur nicht alleine zur Weinprobe fahren, deshalb hatte ich ihn gefragt, ob er auch herfährt.“

 

Im Bus setzte sie sich neben mich, ohne meine Hand loszulassen. Dabei legte sie meine und ihre Hand auf ihren Oberschenkel, so dass ich durch den dünnen Stoff ihres Kleides ihre Wärme spürte. Ganz sacht und vorsichtig streichelte ich sie mit meinem Handrücken, bis ich durch das Streicheln den Saum des Kleides so weit nach oben verschoben hatte, dass ich ihre nackte, wundervoll glatte Haut spürte. Sie sah mich an, lächelte:

„Gefällt dir das?“

Ich beugte mich zu ihr, küsste sie ganz zart auf ihr Ohrläppchen und flüsterte:

„Ja – und ich habe Appetit auf mehr!“

 

Sie zog meinen Kopf zu sich herunter, aber in diesem Augenblick hielt der Bus bereits vor unserem Hotel. Dennoch, der Kuss, den sie mir gab, glühte auf meinen Lippen als Versprechen für kaum Vorstellbares.

Eng umschlungen gingen wir in die Hotelhalle. Ich atmete ihren Duft, spürte ihre Wärme, die Weichheit ihres Körpers, und ich war unendlich erregt. Es war schon recht spät, der Wein hatte seine Wirkung getan, und ich wusste nicht so recht, wie ich mich verhalten sollte.

 

„Komm, lass uns hier noch ein wenig hinsetzen!“, meinte ich, indem ich auf eine Polstergruppe in der Halle zeigte, denn ich wollte mich noch nicht von ihr trennen.

Plötzlich meinte sie:

„Wir können in mein Zimmer gehen oder in deines, aber bei mir gibt es nur ein einfaches Bett, während du ein Doppelbett hast! Oder willst du hier in der Halle übernachten?“

Sie lachte ihr glockenhelles Lachen, als sie mein Gesicht sah:

„Woher ich das weiß? Ich habe dich gesehen, als du gestern angekommen bist und habe mich erkundigt. So einfach ist das!“

Sie küsste mich erneut, so glühend, dass mir die Lippen verbrannten.

„Na, worauf wartest du noch? Kannst du dich nicht entscheiden?“

„Komm!“

 

Ich nahm sie bei der Hand, und wir rannten geradezu in mein Zimmer. Meine Hände zitterten, als ich die Tür öffnen wollte, aber endlich standen wir vor dem Bett und küssten uns – küssten uns, als hinge unser Leben davon ab. Wir pressten uns aneinander, ich spürte ihre Brüste, wusste, dass sie mein Pulsieren zwischen ihrem und meinem Bauch spürte, und wir küssten uns und streichelten uns, immer noch so bekleidet, wie während der Weinprobe.

Plötzlich öffnete sie meinen Gürtel, zog mir die Hose aus, nahm sich, wonach es sie gelüstete, streichelte, betrachtete, küsste es.

„Hmmm – du riechst gut!“

 

Alles, was sie machte, ließ ich nur allzu gern mit mir geschehen. Sie war offenbar eine sexuell sehr erfahrene Frau, die genau wusste, was sie wollte und wie sie es wollte, und da ich noch immer ein wenig zögerte, fragte sie schließlich:

„Was ist, willst du mich nicht ausziehen?“ Und ob ich wollte! Natürlich wollte ich! Und selbstverständlich wusste sie, dass sie weiterhin die Initiative haben würde...

Das Kleid fiel auf die Erde. Darunter war sie nackt, bis auf einen Halbschalen-BH, in dem ihre Brüste wie in einem Nestchen lagen, ein Dessous, das aber nur den unteren Rand ihrer Höfe eben berührte, einen winzigen Perlenstring und einen süßen Strapshalter, an den sie ihre weißen Strümpfe geclipst hatte.

 

So musste sich Adam im Paradies gefühlt haben, als er Eva zum ersten Mal sah:

Was sie mir zeigte, waren schwere Brüste mit großen, dunklen Höfen und ebensolchen Nippeln, breite Hüften, ein wundervoll-gerundetes Bäuchlein und ein gewaltiger Busch, der die Stelle zierte, wo zwei schlanke, sportliche Beine sich trafen.

 

Die Geschmäcker der Menschen sind unterschiedlich; ranke, schlanke junge Damen sind nicht unbedingt mein Fall, sie dagegen war einfach - weiblich. Rundungen hatte sie dort, wo uns die Schlankheitsindustrie suggeriert, dass man als Frau keine haben dürfe. Aber wo immer ich sie streichelte, fühlte sie sich warm und vor allem weich an. Ihre Lippen waren weich, ihre Haare, ihre Schamhaare, ihre Haut...

 

„Komm, wir legen uns auf‘s Bett!“, hörte ich sie flüstern – und schon lagen wir eng umschlungen beieinander und ich glitt in sie. Sie war unglaublich nass – und weich auch dort, wo sie mich nun aufgenommen hatte.

Als ich beginnen wollte, sie zu stoßen, flüsterte sie:

„Sch – warte, beweg‘ dich nicht!“, und dann ließ sie mich die Kraft ihrer Kontraktionen spüren, wie ich sie noch nie zuvor in meinem Leben gespürt hatte. Ich wurde immer erregter und wäre wohl ziemlich schnell explodiert, wenn sie nicht im rechten Augenblick aufgehört hätte. Stattdessen küssten wir uns nun wieder, so eng verbunden, wie es zwei Menschen nur sein können.

 

Die Weinprobe hatten vielleicht ein wenig meiner Schüchternheit genommen, unserer Erregung schadete sie nicht. Erst als die Sonne schon aufgegangen war, schliefen wir miteinander ein, noch immer eng umschlungen, aber tief befriedigt – denn sie war wieder und wieder gekommen, und auch ich hatte mich mehr als einmal in ihr verströmt.

Wir standen spät auf, frühstückten und fuhren dann in die nahe Kleinstadt, um ein wenig shoppen zu gehen, wie man heute sagt. Wir kauften dies und jenes und erzählten uns dabei die wichtigen Dinge. So erfuhr ich, dass sie noch während meines Urlaubs 39 Jahre alt werden würde, geschieden war und eine 17-jährige Tochter hatte, mit der sie seit 15 Jahren als alleinerziehende Mutter in einer Drei-Zimmer-Wohnung in einer Stadt am Meer lebte.

 

 

Wir blieben vor einem großen Dessousgeschäft stehen, größer und reichhaltiger im Sortiment, als man es in der kleinen Stadt erwartet hätte und dessen Schaufenster viel wundervoll Sündiges zeigte.

„Ich möchte dir ein paar dieser hübschen Sachen kaufen!“, hörte ich mich sagen – und schon waren wir in dem Laden. In langen Regalen standen Karton neben Karton, dazu einige Ständer, an denen zarte Büstenhalter mit ebenso zarten Höschen hingen. Ich habe nicht so viel Ahnung von Größen, aber was mir gefällt, das weiß ich ganz genau. Ich blieb also an einem Ständer stehen, nahm, obwohl ich rote Ohren bekam, einen Bügel von der Stange, aber da stand sie schon neben mir:

„Na, also so winzig sind ja meine Titten (sie sagte doch tatsächlich „Titten“) wirklich nicht. Schau mal hier, das ist 75 B, du musst bei 80 E schauen oder 80 DD, das ist dasselbe! Komm mal mit!“ Damit zog sie mich an einen Ladentisch, hinter dem eine nette Dame fragte, wie sie uns (!) helfen könne.

 

Sie probierte unzählige wundervolle Dinge an. Gleich beim ersten BH zog sie mich mit in die Kabine.

„Komm! Es soll dir ja auch gefallen!“

Als wir schließlich nach fast drei Stunden den Laden verließen, trug ich eine ganze Kollektion zartester Teile ins Hotel. Am aufregendsten war für mich der Kauf einer goldfarbenen Unterbrustkorsage gewesen, denn sie zeigte mir bereits in der Kabine, wie sie mich später damit verführen würde, und es fiel mir schwer, nicht bereits dort in der Kabine über sie herzufallen, denn natürlich küssten wir uns während der vielen Anproben, und ebenso natürlich streichelte ich sie immer wieder, wenn sie nackt vor mir stand, um das nächste Teil anzuziehen. Wäre es nach mir gegangen, hätten wir alles gekauft, was sie anprobierte, aber nicht alles fand Gnade vor ihren Augen.

 

Wir gingen ins Hotel zurück, um die Dessous – nein, leider nur, um sie dort abzulegen und uns umzuziehen. Noch wollte sie sie nicht aus den Kartons und den Stofftäschchen auswickeln. Sie habe Hunger, erklärte sie fröhlich, und ich antwortete, dass auch ich Hunger hätte, aber nicht auf‘s Essen.

„Ich weiß, aber vernaschen darfst du mich später als Nachspeise!“

Wir waren in ihrem Zimmer, damit sie sich umziehen konnte, und natürlich küsste ich sie während der Zeit, wo immer ich sie gerade küssen konnte – Huldigung meiner Königin!

An der Rezeption hatte man uns ein kleines, intimes Restaurant beschrieben, in dem wir eine kleine Nische ganz für uns allein hatten. Da ich beim Umziehen hatte zuschauen dürfen, wusste ich, dass sie auch heute nur einen winzigen String und eine Hebe trug, und die Kürze des Kleides und sein Ausschnitt, das sie für das Abendessen für mich angezogen hatte, waren noch gewagter als der bei der Weinprobe.

 

Wir saßen uns gegenüber:

„Gefallen sie dir?“

Ich verschluckte mich fast. Sie war von einer unglaublichen Direktheit, nannte die Dinge beim Namen und brachte mich damit immer wieder in Verlegenheit – was sie jedes Mal neu zum Lächeln brachte.

„Natürlich! Was denkst denn du?“

„Na, dass dir meine Titten gefallen. Ich hab‘ ja das Kleid angezogen, damit du sie schön bewundern kannst.“

Wir hatten bestellt und der Kellner hatte bereits den Wein gebracht, als sie aufstand:

„Ich muss mal.“

Sie blieb nicht lange fort, aber als sie sich setzte, legte sie ihr Höschen vor mich auf den Tisch und meinte:

„Steckst du das mal bitte ein!“

 

Sie verstand es wirklich, mir auf einfache Art den Atem zu nehmen. Mit zitternden Händen steckte ich das Höschen ein. An den weiteren Fortgang des Essens kann ich mich kaum noch erinnern, außer, dass sie mit großem Appetit alles aß, was wir bestellt hatten. Sie war einfach eine Frau, die das Leben in seiner ganzen Fülle auskostete. Mehr als einmal öffnete sie ihren tiefen Ausschnitt noch ein wenig mehr:

„Hast du schon Appetit auf deine Nachspeise?“

Und da ich stumm nickte und ihren Busen streicheln wollte:

„Nein, nein, noch nicht!“

Dass mir beim Bezahlen das Höschen aus der Tasche rutschte, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

 

Wir liefen eng umschlungen zurück ins Hotel. Es war längst dunkel, und so streichelte ich ungeniert ihre Brüste, während sie sich an mich schmiegte. Immer wieder blieben wir stehen und küssten uns, heiß, erregt, voller Verlangen. Einmal meinte sie:

„Hm, er klopft an meinen Bauch und möchte eingelassen werden!“ - womit sie mehr als Recht hatte!

Und ein andermal:

„Ich laufe aus und tropfe vor mich hin!“

Im Schatten des nächsten Baumes konnte ich nicht widerstehen: Während ich sie küsste, hatte sie die Augen geschlossen. Meine Hand schlüpfte unter ihr Kleid. Ganz zart berührte ich ihren buschigen Hügel, so als wollte ich eben die Spitzen ihrer Schamhaare streicheln. Langsam tastete ich mich voran, um den Zauber des Augenblicks zu genießen. Zwischen den dicken, fleischigen Lippen tropfte es mir entgegen, heiß und irgendwie weich.

 

Langsam wurde ich mutiger, konzentrierte mich nur noch auf ihre Reaktionen, bis sie plötzlich zu zittern begann. Immer stärker, sie bebte, verkrampfte sich, atmete tief ein und aus. Erst ganz langsam ebbte das Zittern ab.

Sie hatte sich gegen den Baum gelehnt, umarmte mich.

„Du Lieber! Du bist einer von ganz wenigen Männern, die mir so etwas schenken können!“

Ich küsste sie als Antwort.

„Komm ins Hotel! Ich will, dass du mich fickst!“

Sie war in allem eine Dame, aber jedes Mal überraschte sie mich, mit welcher Freizügigkeit sie über ihre Sexualität sprach. Es überraschte mich nicht nur, sondern es machte mich selbst freier, und ich war glücklich.

 

Im Hotel zog sie mich in rasender Eile aus, küsste zärtlich das prall-rote Köpfchen meiner Männlichkeit und dann meinte sie:

„Leg dich auf‘s Bett und warte, bis ich dich rufe.“

Sie verschwand im Bad und ließ die Tür nur angelehnt. Obwohl ich intensiv lauschte, konnte ich lange Zeit nichts hören, dann ein Plätschern und fast unmittelbar danach ihre Stimme:

„Wir zwei warten auf dich!“

Kaum hatte sie mich gerufen, stand ich in der Tür: Das Licht war ausgeschaltet, aber im ganzen Bad hatte sie Kerzen verteilt, die ein warmes Licht gaben. Sie trug die Unterbrustcorsage, mit den Unterarmen lehnte sie auf dem Rand des großen Waschbeckens, ihre Beine waren gespreizt. So, wie sie da stand reckte sie mir ihren Po entgegen, begrüßte mich mit ihm und zeigte mir ihre weiblichen Schönheiten.

 „Komm, fick mich! Ich brauch dich jetzt!“

Gar nicht mehr damenhaft, sondern nur noch animalisches, ungeduldiges, gieriges Verlangen. Wir feierten ein wahres Fest, wieder und wieder unterbrochen durch ihre sehr persönliche, erregende Dessousmodenschau.

 

Der Urlaub ging vorüber. Wir wohnten sehr weit voneinander entfernt, dennoch besuchte ich sie regelmäßig. Jedes Mal fielen wir übereinander her, konnten nicht genug voneinander bekommen, liebten uns ausdauernd und mit unendlicher Leidenschaft.

Im zweiten Jahr machten wir zusammen mit ihrer inzwischen 19-jährigen Tochter Urlaub in einem einsamen Haus am Strand einer Mittelmeerinsel. Das Haus hatte zwar nur einen Raum, aber das störte uns nicht – es war ein wundervoller Urlaub für uns drei.

Als ich sie an einem Wochenende des folgenden Winters besuchte, feierten wir wiederum ein rauschendes Fest, in dem wir alle Erfüllung fanden, die wir uns gegenseitig schenken konnten.

 

Sie brachte mich zur Bahn:

„Lieber, ich habe einen Mann kennengelernt, der mich heiraten will. Ich möchte diese Verbindung nicht gefährden. Ich weiß, dass du mich verstehst, und ich danke dir für alles, was du mir gegeben hast!“

 

Die Türen des Zuges schlossen sich – und ich habe sie nie wieder gesehen.

 

© Carlito