Überraschung


Wiedersehen

Meine Frau!


Marius schlief wunderbar in dieser Nacht. Er hatte die Liebe seines Lebens gefunden. Niemals hätte er daran geglaubt. Warum, verdammt, hatte er sich nicht getraut - damals? Was war er für ein Feigling gewesen, und wie viel Zeit hatte er verschenkt. Jetzt lag sie in seinen Armen, er spürte ihre weiche Haut an seinem Bauch, und er war glücklich! Einfach nur glücklich! Ab und zu erwachte er, tauchte auf aus seinen Träumen und vergewisserte sich, dass sie noch da war, dass es nicht bloß „Schäume“ waren. Wenn er ihr schlafendes, ebenmäßiges Gesicht sah und sicher wusste, sie war sein, dann schlief er beseligt wieder ein.

 

Ariane schlief ruhig und traumlos. Zum ersten Mal seit dem Unfall war sie glücklich. Sie hatte ihn gefunden - zu ihm gefunden! Als sie mitten in der Nacht erwachte, wusste sie, dass sie alles richtig gemacht hatte. Sie hatte ihn schon vor Jahren geliebt, und diese Liebe war nie vorüber gegangen. Vorsichtig drehte sie sich in seinen Armen, löste sich von ihm und rückte ein Stück ab. Durch das Fenster schien das sanfte Licht einer Laterne. Ihre Augen hatten sich längst an die Dunkelheit gewöhnt. Sie konnte ihn gut sehen - und sie wollte ihn genau betrachten. Seine Decke lag ohnehin nur halb über dem muskulösen Körper und rutschte zur Seite, als Ariane sie anhob.

 

Sie wusste, er war fünf Jahre älter als sie, und er war ein ausgesprochen schöner Mann. Sein Haar war immer noch tiefschwarz, abgesehen von den Schläfen. Sie glänzten silbrig im Mondlicht. Er lag halb zur Seite gedreht, und sie konnte sein Profil erkennen. Die scharf geschnittene Nase und den zärtlichen Mund. Wie breit seine Lippen waren? - Weich und wie geschaffen zum Küssen. Wie lange hatte er wohl nicht mehr geküsst? Seine Figur war straff und muskulös, wie von einem Sportler. Sie musste ihn fragen, welchen Sport er liebte, denn dass er sich sportlich betätigte, war klar. Er war noch schöner, noch anziehender, als sie ihn in Erinnerung hatte - nur so hatte sie ihn ja noch niemals gesehen. Je länger sie ihn betrachtete, desto schwerer fiel es ihr, ihre Leidenschaft in Zaum zu halten. Sie musste ihn einfach berühren.

 

Sein Penis lag auf dem festen Oberschenkel und ihre Hand legte sich vorsichtig darüber. „Mein Liebster - Marius!“, murmelte sie, und dann beugte sie sich hinab zu ihm. Zärtlich streichelte sie seinen Bauch, weiter zu den Beinen. Dann aber, kehrte sie doch zurück zu dem, was sie besonders interessierte. Zumal sie spürte, wie sich sein Glied langsam in ihrer Hand erholte. Es straffte sich zusehends, aber noch schlief sein Besitzer tief und fest. Sie würde ihn mit ihrer Zärtlichkeit wecken - mit ihrer Liebe verführen.

 

Ihre Finger massierten zärtlich seine zunehmende Erektion und je härter und größer er wurde, desto näher kam er ihren Lippen. Ariane überlegte. Sie kannten sich wirklich noch lange nicht gut genug, aber welcher Mann würde nicht begeistert sein, von einer Frau „französisch“ geweckt zu werden? Er hatte sie ja auch auf diese Art verwöhnt, und wenn sie daran dachte, wurde ihr heiß. Also, warum nicht?

 

Langsam und vorsichtig schob sie sich näher zu ihm, legte ihren Kopf auf seinen Bauch und ließ ihre Zunge über seine feste Spitze huschen. Marius stöhnte im Schlaf. Er spürte die Lust, die in seinen Lenden aufstieg, bis in seine Träume. Nur nicht aufwachen! Die warme Feuchtigkeit an seiner Eichel war ein zu hinreißendes Gefühl. Ariane legte ihre Lippen auf ihn und saugte sanft. Marius spürte seinen Schwanz zucken. War er wach? Oder waren es erotische Wunschträume, die ihn verzauberten? Er fühlte weiche, nasse Lippen, die seine harte Kuppe umschmeichelten, spürte den warmen Atem einer Frau, die ihn verrückt machte. „Ariane!“, stöhnte er verlangend. Er war wach! Jetzt würde sie erfahren, wie er darüber dachte. Sie griff zu. Ihre Hand umfasste seine Hoden und drückte sanft. „Oh jaah!“, seufzte er. So ganz sicher, dass er nicht träumte, war er nicht. Es war einfach ein überwältigendes Glücksgefühl, das ihn an der Echtheit seiner Sinneseindrücke zweifeln ließ, aber es war so umwerfend, so gigantisch, dass er nicht aufhören wollte zu träumen.

 

Nach dem sehnsüchtigen Stöhnen zu urteilen, das sich seiner Kehle entrang, gefielen ihm ihre Bemühungen. Es machte sie glücklich, ihn so zu verwöhnen. Hingebungsvoll leckte sie ihn, saugte seinen harten Schwanz tief zwischen ihre Lippen. Rieb und drückte ihn und hörte nicht auf seine Liebeskugeln zu stimulieren. „Großer Gott“, seine Stimme war nur noch ein heiseres Stöhnen. „Was tust du mit mir? - Oh mein Gott, jaaahh, - ist das schöön!  - Liebling! - Davon habe ich geträumt, - solange ich denke! - Oh jaaahh!“ Er wand sich unter ihren Händen, bog sich ihr entgegen. Sein ganzer Körper war erfüllt von Wollust. Er konnte kaum mehr atmen vor Gier. Wenn sie so weiter machte, würde er auf der Stelle kommen - zwischen ihren verrückmachenden Lippen.

 

Marius war am Ende seiner Beherrschung angekommen. Solch traumhafte Gefühle hatte er niemals vorher erlebt. Seine Frau hätte sich eher übergeben, als seine Geschlechtsteile auch nur zu berühren. Manchmal hatte er sich überlegt, wie das sein könnte, hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, dafür zu bezahlen. Aber das wollte er nicht! Jetzt fand er sich im Himmel. Ariane war sein Liebesengel! Sie leckte ihn, fand es völlig normal ihm all ihre Liebe zu schenken - alle Möglichkeiten auszunützen, ihn geil zu machen! Und er war geil! - So unglaublich geil, wie noch nie in seinem Leben.

 

Er griff nach ihr, ertastete ihre Brüste. Sie waren fest und glatt. Die Brustwarzen drückten sich in seine Handfläche. Sie war genauso scharf auf ihn, wie umgekehrt. Seine Hände glitten über ihren nackten Körper, unwiderstehlich angezogen von ihrem Schamhügel. Das weiche Lockenhaar verfing sich zwischen seinen Fingern. Ihre feuchten Schamlippen, standen einladend offen. Ihre Spalte war so glatt und nass, ihre Möse war so prall, dass er nur noch daran denken konnte, ihr seinen harten Schwanz hineinzurammen. „Du willst es genauso sehr wie ich! - Sag mir, dass es so ist!?“ Er flehte um ihre Gefühle. Er wollte einmal im Leben eine Frau haben, die ihn begehrte, die verrückt nach ihm war.

 

Ariane ließ ab von ihm, sah ihn an. Sie verstand, was in ihm vorging, und sie erriet genau die Beziehung, die er in seine Ehe gelebt hatte. Er und sie aber, sie waren bestimmt füreinander. Sie konnten all die Dinge tun, die Liebende tun. Sich all die Zärtlichkeit schenken, die man keinem andern geben würde. Er hatte es offenbar noch niemals erlebt: Den totalen Wahnsinn, diese allesverzehrende Gier, die Erregung, die wie eine Rakete vom Unterleib in den Kopf stieg und den ganzen Körper zum Vibrieren brachte und dann - die Explosion, bei der man glaubte zu sterben, in eine Million Teile zerrissen zu werden! Aber jetzt würde sie dafür sorgen, dass er es erlebte! Sie würde ihm alle Lust schenken, zu der sie fähig war. Sie liebte ihn!

 

Sie küsste ihn leidenschaftlich, und dann drehte sie sich von ihm weg. Erstaunt setzte er sich auf. Sie kniete vor ihm! „Ohh jaah!“ Reckte ihm ihr rundes, festes Hinterteil entgegen. Aufreizend spreizte sie ihre Schenkel, ließ ihn direkt ins Himmelreich sehen. „Komm schon, Liebster, spieß’ mich auf!“ Sie stöhnte laut vor Verlangen. Seine Finger schoben sich durch den ihm gebotenen Spalt. Er drückte sie tief hinein in ihre Scheide, bewegte sie vorsichtig. „Wie eng du bist, mein Engelchen und wie geil!“ Wenn er sie jetzt nicht auf der Stelle liebte, würde er platzen. „Jetzt, mein Schatz, oh jaaahh! Jetzt!“ Alle seine gierigen Träume von heißem Sex wurden wahr - und alle auf einmal! Er kniete sich hinter sie und schob ihr seinen Penis zwischen die Backen.

 

Ariane spürte seine runde Spitze an ihrer Scham und wippte mit den Hüften, ließ ihn durch ihre glatte Scheide rutschen - immer wieder, bis sie glaubte zu verhungern, wenn sie ihn jetzt nicht endlich in ihre geile Möse bekam. „Jaah, - oh jaaa! Stoß zu - Ohhh Marius, bitte!“ Sie wimmerte, bettelte, vor Verlangen atemlos. Und Marius rückte näher an sie heran, nahm Maß, und dann stieß er tief in sie hinein! Gemeinsam stöhnten sie auf - in unglaublicher Befriedigung. Seine Stöße kamen langsam und tief, gleichmäßig und rhythmisch - und sie öffnete sich ihm so gut sie konnte, wollte ihn noch tiefer spüren - am liebsten ganz in sich aufnehmen.

 

Seine Fingerspitze suchte und fand ihre Liebesperle, und als er begann sie zu massieren, schrie sie laut seinen Namen und brach zuckend unter ihm zusammen. Wilde Lust schüttelte sie. Als er spürte, wie sie sich verkrampfte, seinen Penis zusammenpresste in unglaublicher Erregung, war es auch um ihn geschehen. Er ergoss sich stöhnend in sie, sank völlig erschöpft, zitternd und um Luft ringend auf sie. „Oh meine Ariane! Ich liebe dich, - oh Gott! Ich liebe dich so sehr!“ rasselnd holte er Luft. „Du bist einfach - unfassbar. Davon habe ich geträumt, oh Schatz, Du weißt gar nicht wie lange! - Ich liebe dich!“ Seine Hände streichelten immer noch ihren Rücken. Langsam schob er sich von ihrem Körper herab, schmiegte sich an sie und zog sie in seine Arme.

 

Er barg seinen Kopf in ihrem Haar. „Du hast bemerkt, dass meine Frau nicht gerade interessiert war, an der körperlichen Seite der Liebe?! - Ich denke, ich brauche da vielleicht ein bisschen Nachhilfe!“ - Ariane musste lachen, obwohl ihr immer noch die Luft knapp war. Der Orgasmus, der sie eben erschüttert hatte, zählte zu den besten ihres Lebens. „Ich glaube wirklich nicht, was du da sagst, - und du wohl auch nicht! Aber wer weiß! - Übung kann ja nie schaden. - Ich übe gerne weiter mit dir!“ Zärtlich küsste sie seinen Mund und kuschelte sich in sein Bett. Jetzt konnten sie weiterschlafen! Sehr viel Zeit blieb ihnen nicht mehr.

 

Am nächsten Morgen gingen sie zusammen aus dem Haus. Die Nachbarin stand am Fenster und starrte! „Komm mit in meine Praxis, ich frühstücke dort seit dem Tod meiner Frau. Wir frühstücken zusammen! - Die Leute sollen sich gleich daran gewöhnen!“ Ariane war nicht so ganz wohl in ihrer Haut, aber sie wusste auch, dass sie sich dem stellen musste. Also zuckte sie mit den Schultern und erklärte sich einverstanden.  - Als sie gemeinsam  die Praxisräume betraten, hörten sie schon eine laute, spöttische Stimme. Sie gehörte zu seinem Schwiegervater und gerade fragte er süffisant die Sprechstundenhilfe, ob sie auch schon gehört hatte, dass sich der „Doc“ ein Betthäschen zugelegt hatte.

 

„Bitte Liebling, warte doch mal eine Minute hier. Ich glaube ich muss da etwas klären!“, bat er und dann trat er seinem Schwiegervater gegenüber. Er hatte keine Begrüßung für ihn übrig. „Mein lieber Georg“, sagt er sehr deutlich akzentuiert. „Wenn du wert darauf legst, in diesem Ort, jemals wieder zu einem Arzt gehen zu können - und zwar zu mir, oder auch zu einem Kollegen, dann solltest du dir jetzt besser überlegen, was du sagst. - Ich habe deine Tochter geliebt, aber deine Tochter ist seit fünf Jahren tot, und jetzt habe ich eine Frau gefunden, die ich auch lieben kann. Ich werde sie heiraten! Und du hast jetzt genau eine Minute zu entscheiden, ob ich dir jetzt meine zukünftige Frau vorstellen soll, oder ob du gehen möchtest!“

 

Danach war nur noch ein undeutliches Gemurmel zu hören. Der Herr Bürgermeister, hatte wohl doch eingesehen, dass er den Kürzeren ziehen würde. Er gab klein bei und Marius kam heraus und bot ihr seinen Arm. Ariane wusste in diesem Augenblick, wie sie aussah. Sie hatte sich gestern Abend für ihn in Schale geworfen, und nachdem sie sich nicht mehr umgezogen hatte, würde sie sogar Prinz Charles beeindrucken. Marius erklärte mit Stentorstimme: „Darf ich vorstellen: Meine Kollegin und bald meine Frau! Frau Dr. Ariane Moor!“ Sie war eine schöne Frau und eine wirkliche Dame - und der alte Bauer lag ihr in kürzester Zeit zu Füßen. Und auch die Angestellten waren sehr schnell überzeugt - von ihrer neuen Chefin. Frau Dr. Moor lächelte - hinreißend und dann bat sie Herrn Georg Huber, ihnen doch beim Frühstück Gesellschaft zu leisten.

 

Als die Sprechstunde begann und Ariane die Praxis verließ, verabschiedete sich der Herr Großbauer Huber mit einem ungelenken Handkuss von ihr und den Worten: „Auf Wiedersehen, Frau Dr. Wolf!“ und Marius  lächelte - und küsste sie auf den Mund. Und das ganze Dorf hatte endlich wieder eine Sensation! 

 

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