Sie und/oder Er




Sie - Einmal Mäuschen spielen


Da komme ich nun mal zum See, weil ich die Hitze absolut nicht mehr aushalte, und weil ich auch mal ausprobieren möchte, wie das ist: Nackt baden… und dann ist da schon jemand schneller gewesen. Ein Pärchen tobt durchs Wasser, und ich sehe ihre Decke liegen. Gut, dass es hier genügend Sträucher und Büsche gibt. Ich wähle die Nische nebenan und habe auch fast gar keine Hintergedanken. Gut, ich habe die Kleine tauchen sehen – vor ihm, und er legt den Kopf in den Nacken und stöhnt wollüstig, aber das muss ja nichts heißen, oder?

Ich ziehe mein Kleidchen aus und streife BH und Höschen ab. Jetzt kommen die zwei aus dem Wasser und ich lasse mich schnell flach auf meine Decke fallen, aber die beiden hätten mich ohnehin nicht gesehen. Sie sind vollauf mit sich selber beschäftigt. Nun kommt noch mal die Unterwassernummer an Land! Die schöne, nasse Wassernixe da drüben kniet sich auf ihre Decke und begutachtet ein wirklich sehenswertes Liebesgerät in Habt-Acht-Stellung.

Mir wird noch heißer, als mir bisher schon war. Bin ich nicht zum Abkühlen hierher gekommen? Dass ich nun einen Logenplatz bekomme für eine Live-Sex-Show, das konnte ich ja nicht ahnen, aber sehen wollte ich das schon immer mal. Ich habe mich bloß noch nie getraut. Jetzt muss ich mich nicht trauen. Ich könnte gar nicht entkommen, selbst wenn ich wollte. Ich will aber nicht. Es ist einfach aufregend zu sehen, wie sie mit ihrer Zungenspitze auf seine Eichel tupft, um sie dann wie um eine Kugel Eiskrem zu schlingen. Sie will eindeutig von seiner Sahne naschen, und wenn ich mir diesen sexy Knackarsch so betrachte, könnte ich auch auf Gedanken kommen.

Meine Muschi prickelt, als wäre ich diejenige, die an seinem Ständer lutscht. „Hör auf!“, stöhnt der Mann von nebenan. Bloß nicht! Was für eine erotische Stimme er hat! Auch das noch. Das folgsame Frauchen hört wirklich auf, aber nicht sehr. Sie steht auf und schmiegt sich an ihn. Ihre steifen Nippel kann ich bis hier sehen. Sie ist genauso heiß wie ich! Nur hat sie den Kerl, den ich leider nur ansehen darf. Die Welt ist ungerecht. Meine Finger verirren sich, als die Süße da drüben auf die Knie geht. Sie reckt mir ihren Po her und spreizt die Schenkel. Geil! „Reibe meinen Rücken mit dem Sonnenöl ein!“, bittet sie aufreizend und lässt sich auf dem Bauch nieder. Seine warmen Hände hätte ich jetzt auch gern auf meinem Rücken – oder vielleicht doch tiefer!

Mein Zeigefinger schiebt sich hinein. Beinahe hätte ich gestöhnt! Oder habe ich? Aber die beiden sind so beschäftigt, dass sie die Welt vergessen haben. Ich war doch noch gar nicht baden. Wieso bin ich bloß so nass? Der Typ massiert so schön, dass ich gar nicht anders kann. Ich massiere mit. Seine Hände kneten ihren Hintern, und ich kann sie fühlen! „Komm schon, schieb sie ihr dazwischen, reibe ihr das lüsterne Mäuschen!“ Und dann kniet er sich zwischen die weit gespreizten Schenkel und zieht ihren Unterleib auf seinen Schoß. Zahlen könnte ich das nicht, was sie mir bieten, und ich habe den Logenplatz. Sein Steifer stupst an ihre rotglänzenden Lippen, drängt sich tiefer und sie schnurrt, wie eine Katze an der Rahmschüssel. Ich will auch schlecken! Ganz automatisch reibe ich, dringe ein und stelle mir vor, es sei der Schwanz von nebenan.

„Mach mich glücklich!“, bettelt die Nachbarin und er lacht selbstsicher: „Ja, ja, gleich, mein geiles Mäuschen!“ Seine Finger streicheln, und er fickt so wunderbar gleichmäßig, dass sie das sicher nicht mehr lange aushält. Ich übrigens auch nicht. Ich knie auf meiner Decke, spanne und hechle mit ihr um die Wette. Die Zwei werden immer schneller und dann… „Ohhhhhmmjauuahhhmm!“ Lieben Dank, dass du so laut schreist, Nachbarin! Ich konnte es auch nicht verhindern, aber ich musste meiner Lust irgendwie Luft verschaffen.

Pffff! War das aufregend! Und nun beißt er ihr auch noch in den Nacken! Oh, ich will auch! Erschöpft lasse ich mich auf meine Decke fallen und treffe den vermutlich einzigen Ast in der Gegend. Es kracht… und die Zwei schrecken hoch. „Schei…“ Ich halte den Atem an. „Das war nur ein Mäuschen!“, flüstert er und küsst ihren Hals. „Wie Recht du hast, Nachbar. Danke! Und ich könnte dir sogar sagen, wessen Mäuschen das war!“

© Anna








Er - Neugier


Meine Freundin hat sich einfach so aus dem Biergarten verdrückt. Sie wollte mir nicht sagen, wo sie jetzt hinwill. In zwei Stunden wäre sie wieder da, meinte sie. Es ist ja nicht so, dass ich neugierig bin, aber wissen möchte ich schon alles. Da schwingt sie sich auf ihr Fahrrad und braust los. „Tom, ich krieg doch mal dein Rad!“, schmeiße ich in seine Richtung und hetze los. Was tu ich da eigentlich? Ich brause ihr hinterher, ohne zu überlegen, ob mir das gefallen würde – im umgekehrten Fall. Wo will sie bloß hin? Und wieso ist sie so rot geworden, als ich fragte, was sie vorhabe? Logisch, dass ich da neugierig werde, oder?

10 Minuten und einige unschöne Gewissensbisse später, sind wir am Waldsee. Mensch, wenn sie baden will, kann sie das doch sagen. Ich wäre mitgegangen! Und deswegen habe ich jetzt Tom und mein Weißbier hocken lassen? Mann, ich habe doch wirklich einen Sockenschuss. Was mache ich nun? Ziehe ich mich aus und springe zu ihr ins Wasser? Wäre schon eine Idee bei dieser Hitze, oder kehre ich um und bestelle mir ein frisches Weizen? Aber bevor ich weiß was ich will, sieht sich mein Mäuschen so komisch um. Ob sie auf jemanden wartet?

Ha, da sehe ich sie. Zwei Leutchen vergnügen sich im Wasser. Ja und? Ist doch wohl kein Problem… der See ist doch groß genug, aber was macht sie, die Meine? Sie duckt sich und schleicht wie eine Indianersquaw hinter einen Busch. Hey, das wird ja doch interessanter, als ich dachte. Was macht sie dann da bloß, die Süße? Spielt sie Verstecken? Auf jeden Fall zieht sie sich schon mal aus. Donnerwetter! Sie zieht sich NACKT aus! Wir waren noch nie zusammen nackt baden! Obwohl ich das schon immer mal gerne gemacht hätte. Sie wollte nie… und nun?

Da kommen noch zwei Nackte! Sag mal, bin ich hier am FKK-Strand? Aber ich bin auch nicht ganz doof, gell. Schwupps bin ich hinter einem dicken Baumstamm verschwunden und fühle mich wie Old Shatterhand. Ich brauche einen Beobachtungsposten, und zwar flott. Ein kurzer Rundblick und schon habe ich das Richtige gefunden. War ja schließlich beim Bund. Rad hinlegen und nen Klimmzug und schon habe ich eine schöne, bequeme Astgabel mit Aussicht. Ja, sag mal, was treiben die denn da? Spinn ich?

Die nasse Blondine gibt ein Flötenkonzert! Mann, die bläst ihm den Schweif, dass mir dabei ganz schwummerig wird. Da kniet eine nackte Schönheit im Sonnenuntergang und lutscht diesem Typen die Prachtlatte. Ich glaub das nicht! Wenn das so weiter geht, dann fall ich glatt vom Stängle. Uiii, ist das eine geile Nummer… und was macht die Meine? *schluck*

Da hat sie wohl ein Schlupfloch gefunden, durch das sie denselben heißen Blick hat wie ich. Sie kniet vor dem Busch und spannt – und nebenbei reckt sie mir ihren süßen, weißen Arsch her. Ob sie wusste, was hier abgeht? Oder wollte sie bloß baden und nun kann sie nicht, weil sie doch so gschamig ist. Aber dafür, dass sie das alles nicht will, schaut sie ganz interessiert. Und nun? Sehe ich, was ich da sehe? Das kann nicht wahr sein! Bestimmt nicht. Meine Süße zwirbelt ihre Nippel! Hoppla! Sie ist geil! Ich freu mich wie ein Schneekönig. Wir passen doch recht gut zusammen. Meine Goldmarie ist lüstern und wenn das so weitergeht, dann geht das gleich so weiter!

Also mal ehrlich: Mein Schwanz steht wie eine Eins. Aber das wundert mich nicht, der Typ mit dem U-Bootschwanz stöhnt so lecker, dass sich meine Jolle gleich inspiriert fühlt, und wie das Mädel schmatzt! Aber die heißeste Mieze ist die meine. Sie spreizt die Schenkelchen und schiebt ihre Finger dazwischen. Und wie hübsch sie sich hinunterbeugt! Ich habe eine Prachtaussicht auf das Mäuschen bei der Fütterung.

Die zwei Typen da vorne haben sich niedergelassen und er zieht sie sich bäuchlings auf den Schwanz. Mann, schaut das geil aus! Und weiter rechts, da wichst die Meine im Takt seiner Stöße. Sie hat aber doch noch nie… Von wegen! Wer’s glaubt wird selig. Ach ja, ich bin grade selig. Bequem ist das, hier zu liegen, den Menschen beim menscheln zuzuschauen und meinen Schwanz zu pflegen. Wenn ich mich anstrenge, dann kann ich meiner Süßen noch auf ihren noch süßeren Hintern spritzen. Oh, wie geil sie stöhnt! Wie lüstern sie sich bewegt… und dann… dann schreien die da unten um die Wette und ich, ich spritzeeee … jjeetttzzztttt!

Oh Scheiße! Nun bin ich doch noch von Stängle gefallen. Nix passiert. Hat bloß ziemlich gekracht. Ich grinse, als ich sehe, wie das Bild plötzlich stockt. Na, wer war’s? Wer war der Übeltäter? Ich nicht, ganz klar! Ich glaube, ich sollte mich besser verziehen. Erstens kann ich ihr das hier nicht erklären und zweitens habe ich jetzt Durst!

© Anna