Die Nymphe


Nymphenzauber

Er hatte es gewusst: Heute war sein Tag. Nun hatte er eine junge, nackte Frau in seinem Boot. Und sie? Sie wirkte mit dem Zauber, der einer Nymphe nachgesagt wurde auf ihn. Seine Männlichkeit war bereit. Nun wollte er ihr zurückgeben, was sie ihm geschenkt hatte. Behutsam näherte sich seine Hand ihren Schenkeln. Strich sanft mit seinen Fingerspitzen an den Außenseiten entlang, um vorsichtig nach innen zu gleiten. Sie ermutigte ihn, indem sie ihre Schenkel sachte weiter öffnete. Seine Lippen sähten Küsse entlang den imaginären Linien, die seine Hände zogen.

 

Er näherte sich langsam ihrem Schoß. Sanft zog er ihre Lippen auseinander, spürte die Hitze, die von dieser Stelle ausging. Seine Zunge berührte schon beinahe diese kleine Anhebung - diese besondere Stelle der Lust. Kurz davor, hielt er inne. Er wollte sicher gehen, wollte ein Zeichen. Wollte… ihr Einvernehmen! Liebevoll hauchte er die Stelle an. Und sie reagierte, hob ihm leicht ihren Schoß entgegen. Ja, sie wollte ihn spüren. Als seine Zunge ihre Perle berührte, schnellte ihr gesamter Oberkörper mit einer einzigen Liebeszuckung hoch. Eine derart intensive Reaktion hatte er nicht erwartet. Seine Zunge kreiste. Zitternd entzog sie sich ihm. „Thomas – bitte nicht so schnell!“

 

„Thomas, bitte nicht so schnell?“ Was meinte sie damit? Wollte sie doch nicht? Aber ihr Zauber wirkte – und er konnte nicht mehr zurück. Diese süße Muschi einmal – einmal nur noch... Ganz langsam und vorsichtig glitt seine Zunge von ganz unten über ihre Knospe nach ganz oben. Sie stöhnte und warf sich ihm entgegen. Nun verstand er. Sie liebte es langsam - genussvoll. Behutsam wiederholte er seine Bewegung - und sie reagierte noch intensiver auf ihn. „Oh – Thomas!“ Sie schluckte. „Du machst mich verrückt - nach dir. Bitte...!“ Mit diesen Worten hob sie ihm ihren lieblichen Schoß entgegen.

 

Von diesem Moment gab es nur noch sie. Er würde ihre Reaktionen genauestens beobachten. Während seine Zunge weiter glitt, wanderten ihre Hände über die Brüste, massierten sanft ihre Brustspitzen. Aber das wollte er nicht. Er – nur er allein wollte ihr unwiderstehliche Gefühle schenken. Deshalb unterband er ihre Bewegungen. Sie verstand seine Geste, legte nun ihre Hände neben ihren Kopf und entspannte sich. Seine Finger übernahmen flugs ihr angefangenes Werk. Er spürte, dass sie ihr Stöhnen unterdrückte. Wie lange wohl noch? Ihre Bewegungen, ihr Atem wurden schon intensiver. Nun fing sie doch an. Zuerst ganz leise - dann lauter. Seine Finger wanderten abwechselnd über alle ihre Körperteile, ließen aber ihre Brüste immer wieder fühlen, wie sehr er sie liebte. Mittlerweile konnte sie es kaum noch erwarten. Sie warf sie sich ihm entgegen, und versuchte ihn mit den Worten: „Oh Thomas! Ich will dich spüren! Bitte!“, regelrecht an sich zu ziehen.

 

Nun war er am Ziel seiner Wünsche. Diese schöne Frau bestand nur noch aus Lust. Lust… auf ihn. Sie begehrte ihn! Wollte sich ihm schenken! Seine Zunge glitt über ihre Bauchdecke, tauchte kurz in ihren Nabel ein, um dann zwischen ihren Brüsten entlang an ihren Hals zu gleiten. Als sie sich erneut aufbäumte, drang er in sie ein. „Ja, ja! – Thomas! Ist das schön!“ - Oh ja, es war mehr als schön - in ihr. „Sandra, meine kleine Nymphe! Eva! Nun sind wir im Sündenfall!“, keuchte er. Ganz kurz dachte er an seine Frau, aber zu spät. Nun war er eins mit ihr, mit Sandra - ging in ihrem Rhythmus auf. Es war, als sauge sie ihn in sich hinein - tief und tiefer. Er hatte das Gefühl, ganz in ihr zu versinken. Ein Orkan wilder Gefühle brach über ihn hinein. Zwei Körper die verschmolzen - ineinander zuckten. Jeder für sich und doch vereint. Nun hatte er sein Herz endgültig an sie verloren. Selig schlief er erneut ein.

 

 

Als er erwachte, war sie fort. Hatte er geträumt? Suchend sah er sich um, fand sein Handy. Eine SMS – von ihr! „Lieber Thomas, hab gerade höchst intensiv von dir geträumt - WUNDERVOLL! Uns bleiben die Fantasien und die Träume, nur dort dürfen wir zwei… sündigen! LG Eva :)“

 

©Azraela

 

 







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