Heimwerker

Sebastian war ihr zu Hilfe gekommen. Wie immer, wenn sie rief! Hanne und er kannten sich, seit sie 14 Jahre alt war, und er war damals 24 gewesen. Sie hatten sich beim Tanzen kennengelernt und seit damals liebte er sie - seit nunmehr auch schon zwanzig Jahren. Und doch - es hatte niemals geklappt zwischen ihnen. Sie waren Freunde! Nur Freunde! Ganz am Anfang hatte er ein paar Mal einen Kuss versucht, aber ihre Reaktion war nicht so gewesen, dass er es noch mal versucht hätte. Er wollte nicht, dass sie ihn zurückwies. Sie war ja auch noch so jung, und dann hatte er irgendwie den Anschluss verpasst.

 

Jetzt hatte Hanne eine neue Wohnung, und sie renovierten sie gemeinsam. Sie waren schon fast fertig, denn sie arbeiteten nun schon drei Tage. Sonst hatte er nicht jeden Tag das Vergnügen, aber seit drei langen Tagen sah er sie immerzu! Sie sah schrecklich aus. Ihr blondes Haar stand wild vom Kopf ab, denn sie fuhr immer wieder mit den Fingern durch. Sie trug kein Make-up und nur ein uraltes, dünnes Kleidchen aus lila Seidenjersey. - Kurz: Sie war bildschön! Ursprünglich war das mal ein Abendkleid gewesen, und als er am ersten Morgen ihres Arbeitseinsatzes bei ihr läutete, fiel er fast um. Sie empfing ihn in einem langen Abendkleid! Hatte er irgendetwas verpasst? Vielleicht verwechselt? Als sie seinen ratlosen Blick sah, lachte sie laut. Dann griff sie zur Tapetenschere und schnitt in das lange Kleid, riss es kurzerhand quer durch. Ja, das war Hanne! Es behinderte sie bei Gehen. Problem gelöst!

 

„Schau nicht so entsetzt! Es ist das einzige, dass ich garantiert nicht mehr brauche!“, erklärte sie belustigt. Er sah sie fasziniert an. Sie sah entzückend aus  - nur das Kleid war jetzt etwas sehr kurz geraten, aber sie fühlte sich dadurch keineswegs gestört, und er genoss den Anblick. Im Lauf der Tage allerdings, begann es ihn mehr und mehr zu irritieren. Immer wieder sah er ihre langen, nackten Beine, die runden Backen ihres festen Hinterteils. Gar zu gerne hätte er mal hingefasst, darüber gestreichelt, seine Finger dazwischen geschoben! Aber er würde sich hüten. Sie war seine beste Freundin - und so sollte das auch bleiben.

 

Sie arbeiteten wunderbar zusammen. – Na ja, Freunde verstanden sich eben einfach blind. Sie lachten und blödelten miteinander, und sie schafften unglaublich viel. Ihre Wohnung wurde immer schöner. Hanne hatte wirklich einen guten Geschmack! Gegen Mittag bestellten sie Pizza - wie auch schon in den letzten Tagen! Hanne hätte sich von Pizza ernähren können, und zu ihrer großen Freude lag in der Nähe ihrer neuen Bleibe eine gute Pizzeria. Antonio, der Pizzamann hatte die Goldgrube schon gewittert, und als er ihre Mittagsration brachte, hatte er auch gleich eine Flasche Rotwein dabei - als Gastgeschenk!

 

Sebastian und Hanne saßen in der Küche und ließen es sich schmecken. Aus Wassergläsern tranken sie den Rotwein - stilgerechte Gläser fanden sie gerade nicht - in dieser halbfertigen Küche. Er war so süffig und gut gekühlt, der Wein! Gerade richtig bei diesem heißen Wetter. Alle Fenster standen offen und immer noch war ihnen heiß! Sie sollten wirklich nicht so viel trinken! Es war zu heiß! Aber ...

 

Um drei Uhr rafften sie sich erneut auf. Sie mussten schließlich noch den Flur tapezieren! Die Decke war schon fertig und Sebastian holte sich die Bohrmaschine. Zuerst wollte er eine Lampe aufmachen. Später, wenn es dunkel wurde, konnten sie dann bei der passenden Beleuchtung weiterarbeiten. Die Leiter stand schon da, und er würde dazu nicht allzu lange brauchen. Mit Schwung stieg er  hinauf und zückte seine Bohrmaschine, setzte sie an… und plötzlich wurde ihm schwindlig. Die Decke drehte sich und kam ihm entgegen, und dann wurde es dunkel.

 

Hanne stand neben ihm und sah, wie er darum kämpfte das Gleichgewicht zu behalten. Die Bohrmaschine kam ihr entgegen. Instinktiv griff sie zu. Sie hatte einen Schutzengel und erwischte sie so, dass sich der Bohrer nicht in ihre Handfläche bohrte. Blitzschnell ließ sie sie zu Boden fallen und dann kam ihr schon Sebastian entgegen, mitsamt der Leiter. Sie konnte ihn nicht halten - natürlich nicht! Aber immerhin verhinderte sie, dass er auf den Boden aufschlug. Irgendwie brachte sie ihn hinunter. Die Leiter lag quer im Raum. Sie hatte eine tiefe Delle in den Türstock geschlagen - das war ihr gleich! Sebastian war immer noch nicht wieder klar, aber er öffnete die Augen.

 

Hanne zog ihn hoch. „Komm! Komm hoch! Ich bringe dich hinter, da ist es kühler.“ Unbeholfen stand er auf und stützte sich auf sie. Gemeinsam schafften sie es ins Schlafzimmer. Da gab es nichts weiter als ihre Matratzen, und er ließ sich vorsichtig darauf sinken. Hanne schloss die Rollladen. Die Kühle und die Dunkelheit taten ihm gut. Er hatte sich nicht ernsthaft verletzt - war mehr erschrocken und der Adrenalinschub hatte den Alkohol verstärkt. Eigentlich war er total hinüber. Gott sei Dank konnte er hier liegen und sich erholen. Er schloss die Augen.

 

Müde! Er war so müde. Sebastian musste dringend ein bisschen schlafen. Hanne legte ihm ein kaltes, nasses Handtuch auf die Stirn. Tat das gut! „Wie geht es dir? Brauchst du einen Arzt?“ Hanne machte sich wirklich Sorgen. „Nein! Mir fehlt nichts, keine Sorge!“, murmelte er. „Ich muss mich nur ausruhen!“ Und es dauerte keine Minute und er schlief tief und fest. Der Rotwein hatte ihn geschafft!

 

Hanne beugte sich über ihn, knöpfte sein Hemd auf und streifte es ihm ab. Er brauchte Kühlung und schließlich waren sie Freunde. Ehrlich gesagt, dachte sie keine Minute darüber nach, was sie tat - sie wollte nur, dass es ihm wieder besser ging. – Nein, sie konnte alleine nicht weiter machen, deshalb beschloss sie die Zeit zu nutzen und sich auch auszuruhen. Sie holte sich eine Flasche kaltes Wasser aus dem Eisschrank und legte sich neben ihn. Es war wirklich unmenschlich so heiß heute! Und dann war auch sie eingeschlafen.

 

Sebastian träumte. Er lag bequem auf der Seite, und Hanne lag in seinen Armen. Er hielt sie an sich gedrückt, spürte ihren weichen Körper und genoss das Gefühl sie zu halten. Er liebte sie - so sehr! Seit er sie zum ersten Mal gesehen hatte, damals beim Tanzen. Sie war die Jüngste und so entzückend. Einen ernsthaften Versuch hatte er nie gestartet. Er wollte sie nicht verlieren. Er hatte ihr Vertrauen, ihre Zuneigung - bisher war ihm das genug gewesen.

 

Er schlief noch – fast - und doch spürte er ihre Nähe. Ihr Duft war so süß. Er drehte sich leicht, berührte ihren Körper. Wusste er, was er tat? Er war ja noch verwirrt - vom Alkohol und von seinem Sturz. Sein Arm legte sich über ihre Hüfte, rutschte weiter vor, umschlang sie. Langsam, ganz langsam zog er sie an sich. Hanne schlief. Sie reagierte unbewusst, schmiegte sich an ihn. Kuschelte sich in seine Arme, an seine Brust. Sie schnurrte wie ein Kätzchen - und Sebastian drückte sein Gesicht in ihr langes, blondes Haar, inhalierte den Duft. Er schwebte wie auf einer Wolke. Sie zu halten, bei ihr zu sein, ihre Wärme, die Zartheit ihrer Haut zu spüren war die Erfüllung seiner Träume.

 

Aber Hanne schlief und er wurde immer munterer! Je mehr er erwachte, je bewusster er sich der Situation wurde, desto größer wurde seine Sehnsucht. Seine Hand lag auf ihrem Bauch! Eigentlich hing sie vor ihrem Bauch, denn sein Arm lag auf ihrer Hüfte. Aber…! Er atmete tief ein. - Dann lag sie auf ihrem Bauch! Behutsam schob er sie höher, berührte ihre Brust. Sie trug keinen BH! Die Erkenntnis traf ihn wie ein elektrischer Schlag. Langsam wurde ihm klar, was er tat und doch… hatte er die Wahl? Seine Hand führte ein Eigenleben. Sie schob sich in ihr dünnes Kleid, traf auf nackte Haut! - Oh großer Gott! War das ein Gefühl! Ihr weicher Busen fiel in seine Hand. Er drückte zu! Spürte wie ihre Brustwarzen  steif wurden. Jetzt war es mehr als Sehnsucht! Er begehrte sie. - Oh ja! Er begehrte sie…

 

…und ihr Körper reagiert auf ihn. Er konnte die Gänsehaut spüren, die ihren Körper überzog, aber er spürte noch mehr. Er spürte, wie sich ihr warmer Leib an ihn drängte. Sie schob ihren Po an seinen Bauch. Sein Penis reagierte. Er konnte wirklich nichts dafür! Ganz ehrlich! Wenn er gekonnt hätte, er hätte es verhindert! Aber das lag jenseits seiner Kraft! In einem Anfall von übermächtigem Begehren fasste er zu. Er hielt sie immer fester. Presste sie in seinen Armen zusammen. Sollte er sie schütteln?  Sie musste doch jetzt aufwachen. Sie würde ihn stoppen!

 

Hanne träumte, sie fühlte sich auf einmal so geborgen - so wohl! Sie genoss nur noch dieses Gefühl - ohne darüber nachzudenken. Sie lag an ihn geschmiegt und er hielt sie. Sebastian war doch ihr Freund! Sie vertraute ihm völlig. Wie oft hatte sie schon gemeinsam allen Blödsinn der Welt angestellt? Wie oft… auch schon gemeinsam gezecht - viel zu viel? Und dann gemeinsam ihren Rausch ausgeschlafen. Sebastian gehörte zu ihr, wie ihre rechte Hand. Sie durfte es doch genießen, bei ihm zu sein!? Oder war es dieses Mal mehr? Hanne war längst wach genug, um seine Hand zu spüren, die in ihr Kleid gerutscht war, die ihr eine Gänsehaut verursachte. Die Hand wanderte weiter - höher hinauf. Sie konnte schon bevor sie ankam spüren, wie sich ihre Brustwarzen aufrichteten - in Erwartung.  Und als sie dann fühlte, wie seine warme Hand ihren Busen umschloss, vorsichtig drückte, konnte sie ein ganz leises Seufzen nicht unterdrücken.

 

Es begann in ihrem Bauch. Oh nein, sie konnte das sehnsüchtige Ziehen nicht leugnen. Und es strahlte aus. Sie konnte es in ihren Brüsten spüren - das Bedürfnis sie noch dichter an ihn zu drücken - in seine Hand. Aus ihrem Schoß stiegen Perlen der Lust auf, wie in einer Sektflasche - kleine, prickelnde Luftbläschen. Sie elektrisierten ihren ganzen Unterleib bis hin zu ihrem Busen und platzten mit einem „Plopp“ mitten in ihrer Erregung. Doch da war noch etwas! Völlig verwirrend für sie, presste sich ein sehr steifes Körperteil an ihren empfindlichen Po - von dem sie gar nicht wusste, dass er es hatte. Aber es tat so gut! Sie drückte ihr Hinterteil dagegen und hörte ihn stöhnen. Wunderbar! Sie drückte stärker. Rieb ihre Backen an ihm. Ihr kurzes Kleidchen war längst hochgerutscht und seine Finger streichelten ihr nacktes Bein. – Ganz hoch oben.

 

Sebastian wurde schier verrückt bei dem Gefühl, ihre kühle Haut unter seinen Fingern zu spüren. Hanne war wach! Sie machte mit! Oder? - Sie kam ihm doch entgegen. War er es, der seinen harten Penis an sie drückte, oder ließ sie ihren Po dagegen reiben? Egal! Er spürte ihre fast nackten Backen an seinem heißen Glied. Es war der blanke Irrsinn! Sie trug nur einen String. Wenn er seine Hose öffnete, würde er ihre Pobacken spüren - diesen süßen, festen Po - diesen absolut geilen Arsch! Seine Gedanken verwirrten sich. Er durfte sich nicht so sehr in seine Erregung hineinsteigern! Sonst würde er nicht mehr zurück können! - Aber wer wollte schon zurück? Er nicht! Nein, er wollte noch viel mehr!

 

Aber er konnte sie auch nicht verlieren - durfte sie nicht verlieren! Wenn er weiter machte, würde er sie verlieren - oder nicht? Seine Beherrschung war auf ein Minimum zusammen geschmolzen. Was sollte er nur tun? Er sehnte sich so sehr nach ihr!

 

Hanne spürte, was in ihm vorging. Sie konnte ihn doch jetzt nicht alleine lassen. Das war doch ihr Sebastian! Sie wusste schließlich, dass er träumte - von ihr träumte. Und sie liebte ihn ja! Natürlich war es Liebe! Eine andere Art von Liebe vielleicht - aber er und sie: Sie gehörten zusammen. Und jetzt erlebte sie eine Metamorphose ihrer Liebe! Bisher war es für sie niemals Lust gewesen. Jetzt war in ihr eine Sehnsucht, der sie kaum widerstehen konnte, der sie eigentlich nicht widerstehen wollte. Aber wenn sie jetzt nachgab, was würde dann hinterher zwischen ihnen sein? Wäre alles zu Ende?  Das konnte sie nicht ertragen!

 

Aber da war seine Hand. Sie schmeichelte ihr mittlerweile an sehr intimer Stelle, war wie geschaffen, für die Rundung, die sie zärtlich verwöhnte. Der Übergang von ihrem Oberschenkel zum Po, das kleine Grübchen, war der Mittelpunkt ihrer Gedanken. Und dann schob er sie weiter. Sanft und behutsam drang er tiefer vor, schlüpfte unter den String und drückte seine Hand zwischen ihre Backen. „Hanne! -  Ach, meine Hanne!“, stöhnte er leise.

 

Sebastian legte ihr seine Lippen auf den Nacken. Ihr Haar elektrisierte ihn. Es kitzelte an seiner Nase, legte sich weich zwischen seine Lippen. Er öffnete den Mund, presste ihn auf ihre Haut, und sie stieß ihn nicht weg. Ja, er hatte das Gefühl, sie schmiege sich noch enger an. Sie drehte den Kopf - nur ganz wenig - und doch. Sein Mund traf ihr Ohr. Er küsste es, leckte ganz vorsichtig über ihr Ohrläppchen. Seine Zunge glitt darüber. Wie weich, wie zart es sich anfühlte. Er sog es zwischen die Zähne, spielte, entfachte ihre Lust, blies ihr sanften, warmen Atem ins Ohr - nur ganz zärtlich. Wenn er sich doch nur getraut hätte?! Wenn er doch nur sicher gewesen wäre…

 

Seine unendlich leichten Zärtlichkeiten verwöhnten sie. Die Lust wurde immer deutlicher in ihrem Leib. Was, um alles in der Welt, sollte sie denn jetzt tun? Sie hätte sich so gerne einfach fallen lassen - mitten hinein in seine Geborgenheit. Er würde sie auffangen. So unauffällig wie möglich, ließ sie sich nach vorne sinken, drehte ihm ihren Po entgegen. Seine Hand an dieser Stelle machte sie süchtig. Sie wollte noch mehr davon spüren. Er sollte sie tiefer schieben, sollte ihr den String endlich ausziehen und dann - ja, dann sollte er… Hanne fühlte plötzlich ihren Puls hämmern - genau an der heißesten Stelle. Die feuchte Wärme zwischen ihren Schamlippen nahm immer mehr zu. Und es pochte - genau dort. Drängend! Sehnsüchtig! Dort wollte sie ihn spüren - genau dort. Er sollte sich hineinschieben und ihr Verlangen erfüllen, aber ihr Sebastian konnte, durfte nicht alleine die Verantwortung haben - dafür. Sie waren zu zweit. Sie hatten alles geteilt. Sie würde ihn jetzt nicht alleine lassen.

 

Sebastian traute seinen Empfindungen nicht mehr. Sie schob sich dicht an ihn, überließ ihm ihr bloßes Hinterteil, ließ zu, dass er sich dazwischen drängte. Konnte das alles denn wahr sein? Vielleicht träumte er tatsächlich noch? Wenn das so war, wollte er weiterträumen! Doch dann drehte sie sich in seinen Armen. Sie kam noch näher. Wenn er jetzt seine Hand auf ihren Körper legen würde, würde er den „Topf mit Gold“ am „Ende des Regenbogens“ finden. Er ließ seine Hand auf sie sinken, fühlte ihren weichen Schamhügel unter dem winzigen Höschen, massierte sanft.

 

„Ja“, flüsterte sie. „Oh jaah!“ Er schluckte. Sein Mund war auf einmal so trocken. Sie wollte ihn. Sein Verstand setzte aus. Er zog sie an sich, hielt sie fest in seinen Armen. „Liebste! Meine Hanne!“ Stöhnend wurde er sich ihres ganzen wundervollen Leibes bewusst. Sie presste ihre Brüste an ihn, und seine Hand hielt immer noch ihren Venushügel umfasst. „Du bist doch immer die Einzige gewesen - meine einzige Liebe! - Du weißt es Hanne, oh meine Hanne!“ Langsam zog er das Höschen über ihre Schenkel. „Ich will dich so! - So sehr!“ Als er seine Finger eintauchen fühlte, wäre ihm schon beinahe ein Missgeschick passiert. Er wollte sie doch lieben. Er wollte sich vereinigen mit ihr - eins werden! Er und sie - ein Fleisch!

 

Hanne zog ihr Kleid höher, bot ihn ihren nackten Unterleib. Seine Finger drangen ein, erfühlten die Feuchtigkeit, die ihm ihre Lust  bewiesen. Jetzt würde er sie so lieben, dass sie nie wieder einen anderen wollte. Ihre Venuslippen waren prall geschwollen, weich und fest, feucht und einladend, standen schon leicht offen. Sanft zog er seine Hanne auf sich. Er wollte… sie sehen, sie halten, ihre Brüste massieren, während sie auf ihm, über ihm ihre langen Beine spreizen würde. Für ihn! Er würde ihre nasse, glatte Scham spüren an seinem harten Schwanz. Seine Spitze würde sich langsam hineinschieben - hinein, immer tiefer ins Himmelreich. In sein Paradies.

 

Hanne wusste instinktiv was er wollte, und wenn sie schon diesen Traum lebten, dann sollte es auch genauso sein, wie er es sich erträumte. Sie richtete sich auf und schwang ihren Schenkel über ihn. Als sie ihn spürte, sein steifes Glied, sanft drückend an ihren Schamlippen, stöhnte sie laut. Es war ein unglaubliches Gefühl. Sie zuckte über ihm. Presste ihre gierige Muschi fester auf ihn. Sein Penis tauchte tiefer. Und als sie seine Eichel in sich aufnahm, drückte sie ihre Muskeln zusammen, hielt ihn fest, um ihn gleichzeitig noch tiefer zu schieben. Doch im nächsten Moment zog sie ihren Po wieder zurück, ließ ihn wieder herausrutschen, rieb ihre betörenden Lippen an ihm auf und ab. Sebastian stöhnte. Er war nahe daran abzuheben.

 

„Hanne, was tust du nur?“, keuchte er. Er schob sie höher, richtete sie auf, drängte seine Hand an ihre Scham. Seine Fingerspitze fand ihre Lustperle und massierte immer nachdrücklicher. Die Erregung durchflutete sie, wie der Wasserschwall aus einem geöffneten Stausee. „Oh jaa! Sebastian jaah!“ Und er stieß zu. Jetzt konnte er nicht mehr warten. Er musste sie jetzt haben. Immer tiefer bohrte er sich in ihren Leib. Stieß immer schneller und Hanne kam ihm entgegen. Sie ritt seinen Sattel der Lust, wie ein Wildpferd und wurde dabei selber immer wilder. Seine Stute!

 

Hände umfassten ihre Brüste, er zerrte an ihrem Ausschnitt, stöhnte verlangend: „Zeig sie mir! Bitte! Ich will sie sehen - anfassen - lecken!“ Sie kam ihm zu Hilfe, zog ihr Kleid hoch. „Oh Gott, davon habe ich geträumt!“ Seine Stimme zerfiel vor Gier. „Du weißt es, Hanne! - Du hast es immer gewusst! - Du bist die Einzige! Die Einzige, die in meinem Herzen ist!“ Sie schlüpfte aus dem Ausschnitt, schob das dünne  Kleid in den Nacken, bot ihm ihre Brüste. Er stöhnte, keuchte, ob dieses Anblicks. Dann griff er zu, hob den Kopf und leckte über ihre harten, braunen Knospen, saugte wie ein Baby, knabberte zärtlich.

 

Doch plötzlich war sein Gipfel erreicht. Er konnte keine Beherrschung mehr aufbieten, so sehr er sich auch bemühte. Sebastian war am Ende. Er steigerte seine Geschwindigkeit immer mehr, stieß wie von Sinnen und auch Hanne war nahe an der Erfüllung. Sein Schwanz rieb in ihr. Sie rammte ihn immer tiefer in ihre lüsterne Möse, kippte ihr Becken und drückte ihren Kitzler an ihn. Sofort reagiert er. Seine Hand kehrte an ihren glühenden Spalt zurück, kreiste um ihren Lustpunkt und brachte sie so zum Höhepunkt. Hanne schrie - konnte nicht aufhören. Ihre Scheide zuckte, verkrampfte sich um ihn, presste ihn zusammen.

 

Sein Stöhnen wurde immer tiefer. Er knurrte wie ein Bär und dann brüllte er plötzlich auf, als habe sie ihn tödlich getroffen, und Hanne hatte plötzlich das Gefühl zwischen zwei Bärentatzen geraten zu sein. Er hielt sie umklammert, als wolle er sie nie wieder loslassen. Zitternd sank sie auf ihn, fühlte sich geborgen, beschützt in seinen starken Armen. Glücklich! Und trotzdem! Ihr Verstand kehrte langsam zurück.

 

Was hatten sie getan? Wie würde es weitergehen? Wie würde es enden? Wie vorher zog er sie an sein Herz, hielt sie so liebevoll er konnte - küsste wieder ihren Hals, den Nacken. „Verzeih mir,“, murmelte er in ihr Haar. „…aber ich liebe dich! Ich liebe dich so sehr!“ Sie nickte. Sie wusste es ja, hatte es immer gewusst. Aber was jetzt? Würde sie ihn jetzt verlieren? - „Können wir nicht so weitermachen wie bisher? Können wir weiter so gute Freunde sein? Kannst du - es vergessen?“ Ihre Stimme zitterte. Was, wenn er jetzt einfach ging? Ihre Erfahrungen mit Männern waren nicht so gut gewesen. Sie war so unsicher!

 

Sebastian setzte sich auf und sah sie an. „Wir können alles sein, was du willst! Ich bin dein bester Freund - wenn du es so willst, aber vergessen kann ich es niemals mehr! Du weißt es!“ Er lächelte plötzlich. Er liebte sie, und er wollte es ihr immer schon sagen. Einmal im Leben musste er es ihr sagen. Er wollte, dass sie es wusste! Ganz sicher wusste! - Aber jetzt, wo er wieder klar denken konnte, erkannte er noch etwas anderes. Etwas, das er bisher nicht bemerkt hatte: Sie liebte ihn! Seine Hanne liebte ihn ja! Sonst hätte sie sich ihm nicht geschenkt! Sie hatte es nur selber nicht gewusst. Aber jetzt, jetzt wusste sie es! Er musste ihr nur Zeit geben! - Und er hatte alle Zeit der Welt!

 

© BvS

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