Schwarz gelackt



© Sinnenflut

Angerufen hat sie, meine Hexe. Aus dem Auto ruft sie mich an, um mir zu sagen, dass sie soeben bei der Pediküre war. Sie sei zu alt, um so was selber zu machen! Dabei ist sie eben mal 45. Oh, sie weiß genau, dass sie jetzt meine Fantasie angeknipst hat. Schließlich weiß ich, dass besagte Dienstleisterin durchaus - auf Wunsch - auch Schamhaar trimmt, vielleicht sogar ganz entfernt. Aber was sagt sie mir? Nein, kein Wort von Schambehaarung. Heute sind es nur ihre Füße, die verwöhnt wurden. „Ich habe heute schwarzen Nagellack ausgesucht! Schaut heiß aus!“, verrät sie mir. Schwarz? Wirklich? Ob mir das gefällt? „Heiß!“, sagt sie. Ich kann es mir nicht vorstellen. Schwarz auf den Nägeln ist so eine Farbe für ausgeflippte Teenies. STS fällt mir ein - Fürstenfeld.


„Da geh i gestern ins U4,

fangt a Dirndl an zum red'n mit mir
schwarze Lippen, grüne Haar,
da kannst ja Angst krieg’n, wirklich wahr“


Angst will ich nicht krieg’n! Allerdings ist meine Süße kein ausgeflippter Teenie. Sie ist eine distinguierte Lady. Sexy! Und wenn sie schwarzen Lack „heiß“ findet… dann bin ich mir schon ziemlich sicher, dass mir das ebenfalls gefallen wird. Wo sie doch so hübsche Füße hat. Besonders in High Heels!

 

Gestern Abend war der Lack noch rot, und sie hat mir ihre Füße in den Schoß gelegt und mit sinnlichem Augenaufschlag gefragt: „Cremst du mir die Füße ein? - Bi-tte!“ Sie weiß, wie sehr ich das mag - mit ihren Füßen spielen. Wie sehr mich das reizt, weiß ich noch gar nicht so lange. Nur warum das plötzlich so ist…? Ich weiß es nicht. - Heute will ich auch, aber wir gehen erst noch zum Essen. Verflixt! Eigentlich gehe ich gern mit ihr zu unserem Lieblingsitaliener, nur jetzt muss ich die ganze Zeit daran denken, wie das wohl aussieht: Ihre hübschen Zehen - mit schwarzem Lack!

 

Mühevoll habe ich nun den ganzen Tag ihre Füße verdrängt, ihre schwarz-lackierten süßen Zehen und meine Arbeit getan. Ganz ist es mir nicht gelungen, meine maskulinen Wünsche zu beherrschen. Seit sie mir, mit diesem verboten erotischen Unterton, den Farbwechsel auf ihren Fußnägeln verkündet hat, schwelge ich in unglaublich aufregenden Vorstellungen. Nicht allzu brav das Ganze, ich weiß, aber war das nicht die Absicht? Oh, sie kann so eine Hexe sein, dieses hinterlistige Weibchen!

 

Jetzt jedenfalls sitze ich endlich auf der Terrasse unseres Lieblingsitalieners, habe den ganzen Garten im Blick und warte nebst zwei Gläsern Rotwein auf mein Goldkind. Ich stelle mir vor… da kommt sie auf mich zu. Diese Frau wirkt einfach unglaublich - auf mich - offenbar aber nicht nur auf mich. Alle männlichen Gäste drehen sich nach ihr um! Ein Wunder ist das nicht. Sie verbreitet so eine Aura von Sinnlichkeit, dass keine von Heidis Topmodells ihr das Wasser reichen könnte. Kleine Mädchen sind das! Meine ist ein Vollweib. Sie weiß, was die tut und wie sie wirkt. Das ist es, was uns Männer hinreißt - aufreizt. Man(n) weiß sich in guten Händen! Unter sinnlich liebevollen Fittichen. Was könnte schöner sein? Verlockt und behütet gleichzeitig.

 

Sie lächelt, als sie mich sieht, und die Sonne geht auf. Sie trägt einen kniekurzen, engen roten Rock und ein ebenso rotes Shirt, das ihr über eine Schulter gerutscht ist - oder soll das so sein? Zutrauen würde ich es ihr. Unter dem schwarzen Strohhut quellen ihre blonden Locken hervor. Sie nimmt die Sonnebrille ab und steckt den Bügel in den Mund. Eine unbewusste Bewegung? Jedenfalls wird mir ziemlich heiß dabei. Meine Blicke streicheln… hinab. Nackte Beine, braun und glänzend, und ihre Füße stecken in hohen Sandaletten - schwarz wie ihre Zehennägel! Oder sind die vielleicht gar nicht schwarz? Es könnte auch tiefdunkles Rot sein. Ich kann es von hier nicht so genau sehen.

 

„Hallo Liebling!“ Sie küsst mich zur Begrüßung zärtlich, und der Mann links neben mir bekommt Stielaugen. Er hätte bestimmt auch gern so eine Frau, die ihm ihre Gefühle zeigt. Aufseufzend lässt sie sich in den Sessel gegenüber fallen und greift nach dem Glas. Ihr Blick mustert ihn kurz, den Nachbarn.  „Danke!“ Mit einem Zug ist der Chianti Vergangenheit. „Das tut gut!“, haucht sie, und dann… streichelt ihre Hand über ein langes, schönes Bein und streift achtlos den Schuh ab. Ihre Augen blitzen mich - uns - an und ihre Zehen jubilieren. Als sie besagtes Bein und einen aufregend nackten Fuß langsam auf mich zuschiebt, fallen dem neugierigen Menschen ihr gegenüber fast die Augen aus dem Kopf.

 

Normalerweise wäre es mir peinlich - hier, in der Öffentlichkeit - aber sie will mir ja nur ihren neuen Lack zeigen. Oder? Zielgenau trifft sie mich zwischen den Beinen. „Nur den Lack zeigen!“, memoriere ich. Zärtlich stupst sie gegen nicht mehr so ganz unberührte Körperteile. Ihre Zehen spielen, streicheln, drücken. Oh, sie macht mich verrückt. Der Nachbar bekommt einen Hustenanfall, und mein Penis schwillt an, drängt sich ihr entgegen. „Schau mal! Gefällt dir der Lack?“ Ich muss lachen. „Ja, dein Lack gefällt mir! - Biest!“ Zärtlich greife ich zu, hebe den hübschen Fuß noch höher.

 

Ihre Ferse liegt in meiner Handfläche. Wie weich ihre Haut ist! Natürlich wurde sie frisch gecremt, und dieser Duft mischt sich mit dem wundervoll aufregenden Geruch ihrer Füße, dem Aroma von Leder und Lust. Es nimmt mir den Atem. Warum macht mich dieser Duft so an? Ich schnuppere begeistert. Am Liebsten würde ich ihren Fuß an meinen Mund heben und ihre entzückenden Zehen küssen - lecken. Die Nägel sind rund gefeilt und ganz exakt lackiert - schwarz - und sie hat recht: Es sieht heiß aus. Zärtlich berühre ich ihren Fußrücken, streichle hinauf bis zu ihren schmalen Fesseln und dann wieder hinab bis zu den Zehen, mit denen sie so aufreizend wackeln kann. Eigentlich habe ich keinen Hunger mehr - höchstens Appetit!

 

Der zweite Fuß ist inzwischen auch in meinem Schoß gelandet und reibt zärtlich. Sie beugt sich vor und reicht mir ihr leeres Glas. „Auffüllen!“, heißt das, und mir wird ganz anders, denn die Vorwärtsbewegung verstärkt den Druck an meinem Ständer nur noch mehr. Ich kann gar nicht anders: Ich dränge ihr meinen Unterleib entgegen und schiebe meine Fingerspitzen zwischen ihre gespreizten Zehen. Jede Fingerspitze ein kleiner Schwanz, der in sie eindringt. „Du gehörst mir! Verstehst du das!?“, soll es heißen.

 

Das wundervolle Menü des Herrn gegenüber wird kalt. Es interessiert ihn nicht mehr. Seine Blicke fixieren den Fuß in meiner Hand - in meinem Schoß - und das ist ein wirklich animierender Anblick, da bin ich sicher. Es ist auch ein überaus animierendes Gefühl, zu spüren, wie ihre Zehen meinen Schaft massieren. Ich bemühe mich redlich, nicht allzu laut zu stöhnen oder gar zu hektisch zu atmen, aber am Liebsten möchte ich die Hose öffnen, ihm die Freiheit schenken, die Augen schließen und mich einfach von diesen zärtlichen Füßen verwöhnen lassen. Die Versuchung ist groß. Dennoch fülle ich ihr Glas und reiche es ihr - natürlich mit vollem Körpereinsatz - und als sie es an die Lippen hebt und mit der Zunge den Rand nachzieht, glaube ich fast zu platzen. Von nebenan ertönt leises Stöhnen.

 

Ich weiß plötzlich nicht mehr, ist es Last oder Lust, dieser Zeh an meiner Eichel! Auf jeden Fall ist es gemein. Ich will jetzt wirklich nur noch vögeln, den ganzen Tag schon denke ich daran. Am Liebsten hier - auf dem Tisch unter der alten Platane. Nicht mal der Zuschauer würde mich stören. Nein! Eher im Gegenteil. Das Bedürfnis hatte ich noch nie - aber jetzt wünsche ich es mir fast! Ich möchte sie ihm zeigen, meine schöne Frau - präsentieren - und sie flirtet mit ihm. Oder ist das ein harmloses Lächeln, das sie ihm schenkt? Normalerweise würde ich sagen ja, aber jetzt nicht. Nicht, wenn sie mir gleichzeitig den Schwanz wichst. Bemerkt er das überhaupt? Vermutlich. Und außerdem sieht er ihre nackte Schulter, das halb entblößte Dekolleté, ihre glänzenden Blicke und die aufreizende Zunge, die zwischen ihren feuchten Lippen hervorspitzt.

 

Verflixt! Sie ist so sexy, meine Frau! Und wie sehr ich sie immer noch begehre! Von wegen: Nach ein paar Jahren ist der Lack ab! Es wird langweilig! Mir nicht! Nicht mit ihr! Bestimmt nicht! Wenn ich mir vorstelle, was sie nachher mit mir tun wird! Der freundliche Nachbar hat ja gar keine Ahnung, wozu mein Weibchen fähig ist! Aber immerhin hat er nun eine Ahnung davon, dass sie schwarze Unterwäsche trägt. Inzwischen ist sie mir soweit entgegen gerutscht, dass der Rock fast nur noch ihre Hüften ziert. Wie gut, dass wir am Rand des Gartens sitzen, umrahmt von einer Hecke, zumindest auf meiner Seite!

 

Habe nur ich den Eindruck, dass sie aufs Ganze gehen will? Ich hebe mich vom Stuhl und rücke meinen Schwanz nebst Hose bequemer zurecht. Ein bisschen mehr Platz braucht mein Großer nun wirklich und ausziehen kann ich mich ja nicht hier. Er steht jetzt senkrecht und ihre Zehen reiben auf und ab. Sie drückt ihn mir gegen den Bauch und massiert ihn mit der ganzen weichen Fußsohle. Ich werde hier noch verrückt. Erst recht, als sie das andere Bein hochzieht und die Ferse auf ihren Stuhl stellt, direkt neben ihren Po. Ich habe hinreißend freie Aussicht – und mein Nachbar auch! Wenn ich das nun richtig interpretiere, sind seine Bewegungen auch durchaus zielgerichtet. Seine Blicke jedenfalls, hängen an ihrer schwarzverhüllten Scham.

 

Ob er sehen kann, dass das Höschen glänzt? Es ist feucht! Ich kenne sie, meine Süße, und ich weiß, jetzt ist sie nicht mehr zu bremsen. Sie ist lüstern! Ehrlich gesagt, ich will sie auch nicht mehr bremsen. Ich will nur noch eines: Spritzen! Hoffentlich kommt nicht ausgerechnet jetzt die Bedienung! Mein Becken wippt, und ihre Zehen reiben rechts und links – zerren an meiner Vorhaut. Dieses Gefühl ist einfach unglaublich - unglaublich geil! „So mach doch endlich!“ Es ist mir egal, dass der Nachbar uns sieht! Es ist mir egal, dass ich gleich in meine Hose spritze. Ich weiß nur noch eins: Ich habe ein wundervoll geiles Weib, das mich in den Wahnsinn treibt. Und ich liebe sie dafür über alles!

 

Obwohl es langsam dunkler wird, scheint es immer heißer zu werden. Mit bricht der Schweiß aus. In meinem Unterleib siedet ein Geysir – und er wird ausbrechen: Gleich! Jetzt! „Jaaaahhhh!“ Stöhnend strecke ich mich, biege mich zurück und dränge ihr mein Becken entgegen. Es zieht und spannt in meinem Säckel. Oh, ich liebe Panna cotta*, und mein geiles Kätzchen kocht mich im eigenen Saft. Sie sorgt schon dafür, dass sie Rahm schlecken kann, wenn sie naschen möchte. Wahnsinn, wie sie das macht – nur mit ihren schönen Füßen! „Jaaa! Oh ja, ahhhh Lieb… ling, jaaahhhh!“ Die Lust sprudelt aus mir heraus – und meine helle Hose färbt sich dunkler. Wen stört’s? Keuchend und zuckend sitze ich da und sehe in ihr zufriedenes Lächeln. Wenn sie sich etwas in den Kopf setzt…

 

Der Nachbar räuspert sich… und ich sehe die Kellnerin kommen. Was nun? Ihr Lächeln wird noch breiter, und mein Weib greift zu ihrem Glas. Als die Bedienung unseren Tisch erreicht, beugt sie sich zu mir und stößt damit gegen mein Weinglas, als wolle sie mir zuprosten - und Schwupps! kippt es mir entgegen. Der Rotwein ergießt sich in meinen Schoß und verunziert meine Hose. „Oh Schatz, verzeih mir! Ich bin so ungeschickt!“ Wie siegessicher sie schmunzeln kann, diese Hexe. „Aber Liebling, das macht doch nichts! Nur kann ich so nicht essen. Jetzt werden wir wohl heimgehen müssen! Ich muss mich umziehen.“ Unser Zuschauer grinst mit, und als ich aufstehe, flüstert er tonlos: „Beneidenswert!“ –

 

Als ob ich das nicht wüsste!

 

 

 

*Panna cotta - "gekochte Sahne", italienisches Dessert

 

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