Badekur




 

Mein Doc meinte, es täte meinem Rücken gut. Der wenn wüsste! Natürlich täte es mir gut in einer Therme zu baden, mich so richtig zu entspannen, mich in der Wärme zu aalen und die Ruhe zu genießen. Doch! Das konnte ich mir nur zu gut vorstellen! Deswegen habe ich ihn auch gefragt, ob er nicht mitkommen wollte: Jule, meinen Kollege und Freund. Er wollte!

 

Erstens wollte er etwas tun für seine Gesundheit - schließlich war er ja nicht mehr 20! Und zweitens wollte auch er seinen Urlaub nicht alleine verbringen. Jule war gerade frisch geschieden. 60 Jahre und ziemlich down, weil sein Leben zu Ende schien. Dabei war er ein wirklich schöner Mann. Er hätte durchaus Chancen gehabt - bei der Weiblichkeit. Mittelgroß, gute Figur, schöne Beine, einen attraktiven Po und zärtliche Hände. Sein Haar war voll und fast weiß, sein Mund weich geschwungen, und sogar ich hatte mir schon ab und zu überlegt, wie es sein würde, ihn zu küssen. Und ihm kam meine Bitte gerade recht. Wir verstanden uns schon immer, und so würde es eine Freude werden... meinte ich - Elinor!

 

An Sex dachte ich nicht, denn ich hatte nicht geglaubt, dass ich sein Typ sein könnte. Ich bin gut zehn Jahre jünger als er und eigentlich ganz hübsch. Allerdings bin ich ziemlich barock und das mag ja nicht jeder. Jules Frau war gertenschlank und so dachte ich... Mein dunkelblondes Haar ist dicht und nein, graue Haare habe ich noch keine. Im Großen und Ganzen bin ich ein fröhlicher Mensch und  meine Augen scheinen immer zu lachen. Fast immer! Sie sind strahlend blau, bis auf dann, wenn Tränen sie in ein türkises Meer verwandeln. Mein Mund ist ein bisschen zu groß und zu rot, aber meine Zähne glänzen immer noch gesund und weiß. Eigentlich bin ich zu jung für eine Kur! Durch meine Pfunde habe ich natürlich auch keine einzige Falte, was den Damen hier, in diesem mondänen Badeort, sehr verdächtig erscheint. „Botox“ geistert durch ihre Köpfe - und Neid, wenn sie sehen, wie Jule mich umhegt. Sie wissen ja, dass wir nicht verheiratet sind.

 

Also, ich hoffte nur auf einen schönen Urlaub mit ihm. Es wurde... mehr! Wir fuhren zusammen hin, bezogen unsere Quartiere gemeinsam und hatten ein und denselben Arzt. Die meiste Zeit steckten wir beieinander. Die Mahlzeiten nahmen wir gemeinsam ein, und die Abende verbrachten wir zusammen. Wir gingen Essen, zum Tanzen und bummelten durch Kneipen, und dreimal wöchentlich trafen wir uns abends in der Therme zum Nachtbaden. Nacht! Nicht nackt! Herrlich war das. Fast das ganze Bad gehörte uns.

 

Und dann kam dieses eine Mal, als jemand mich schubste. Ich stieß gegen Jule und fühlte... Hatte ich das jetzt wirklich gefühlt? Jule, mein Jule, hatte einen steifen Schwanz! Er wurde rot. Er HATTE einen Steifen! - Hey! Das musste ich genauer wissen. Das Wasser um uns begann wie auf Kommando zu sprudeln, und ich griff zu. Jule bekam einen Erstickungsanfall, und nun wurde wohl ich rot. Aber ich wusste, was ich wissen wollte. Von da an, hatten wir ein Geheimnis. Wir teilten das Wissen um unsere Lust. Denn hätte ich ihn berührt, wenn er mich nicht interessiert hätte? Und es war so schön schummrig. Keiner konnte etwas sehen - nicht mal der Mann, der direkt neben uns stand bemerkte, dass auch Jules Hand sich zwischen meine Schenkel stahl. Zärtlich tastend zuerst, doch dann neugieriger werdend, schob er seine Finger unter den Stoff meines Badeanzuges und genoss es, meine Feuchtigkeit zu spüren. Er lächelte wissend - und so hatte es begonnen.

 

Die ersten Tage sprachen wir nicht darüber. Nur in der Therme schien es, als seien wir zwei völlig andere Menschen. Dort konnten wir uns nicht nah genug sein. Ich saß auf der Sprudelbank und Jule stand davor. Zwischen meinen Knien! Ich legte meine Arme auf seine Schultern, und er zog mich an sich. Noch dichter! Seine Lippen streiften meine Wangen. Wenn er mich doch küssen würde! Oh, wie taten wir unbeteiligt. Keiner sollte merken, was zwischen uns vorging. Nur ich spürte seine Finger zwischen Stoff und Fleisch, fühlte, wie sie sich tiefer schoben, eindrangen. Wie nass ich war! Und das war nicht wegen des Wassers!

 

Als ich seine Härte berührte, hörte ich ihn leise stöhnen. Ich hielt seine Eichel zärtlich zwischen Daumen und Zeigefinger - und sah geflissentlich in die andere Richtung. Seine Finger glitten tief in mich hinein und taten so gut. „Fühlst du, wie feucht ich bin?“ Jule nickte begeistert. „Das bist DU!“, flüsterte ich. „Du machst mich so geil!“ Sein Lächeln entgleiste, als ich begann, mich etwas nachdrücklicher um seinen Schwanz zu kümmern. Eine Dampfwolke hüllte uns ein, und ich spürte seine Lippen. Oh Mann, Jule, kannst du küssen!

 

Ich saß nur noch knapp auf der Marmorstufe. Neben uns ein weiteres küssendes Paar. „Ich will dich!“ Jule zog den Stoff beiseite und ich führte seine Kuppe dahin. Geil! Seinen Schwanz zu fühlen - direkt an meinem Eingang, in seine lüstern blitzenden Augen zu sehen und sein leises Keuchen zu hören. „Wenn ich ein Pärchen sehen würde wie uns, dann wüsste ich, was die machen!“, flüsterte er.  Ich schmunzelte. „Die anderen wissen es auch!“ Jetzt schien er ehrlich erschrocken. „Wirklich?“ Erschrocken - und noch geiler als zuvor. Tja! Ein bisschen Risiko erhöht die Lust. Oder vielleicht nicht?

 

„Glaubst du wirklich?“, keuchte er und stieß zu. „Oh ja! Sie wissen, dass du mir deinen Schwanz reinsteckst und mich vögelst.“ Ich grinste, als ich sein rotes Gesicht sah. Seine Finger wurden immer eifriger. „Hast du so was mit deiner Frau nicht gemacht?“, fragte ich leise. Jule schüttelte entsetzt den Kopf. „Um Gottes Willen! So etwas hätte sie sich strikt verbeten!“ - „Und? Gefällt es dir?“, wollte ich wissen. Die Frage hätte ich mir schenken können. „Dass ich so alt werden musste, um solche Genüsse kennenzulernen!“ Ich versuchte nicht allzu auffällig rhythmisch zu wippen. „Aber das Spritzen werde ich mir verkneifen!“, wisperte er. „Dafür wäre ich dir sehr zu Dank verpflichtet!“, gab ich zurück. Wir kicherten wie kleine Kinder.

 

„Lass uns ins Hotel gehen. Ich will jetzt mit dir schlafen!“ Hatte ich das gesagt? Ja, hatte ich. Ich wollte! Und wie ich wollte! Ganz und gar unauffällig zogen wir uns zurück und gingen brav nebeneinander in unser Hotel. Nicht einmal meine Hand berührte er, aber dann standen wir uns gegenüber - in meinem Zimmer - ratlos - hilflos! Wie lange hatte ich schon nicht mehr...? Sex! Was für ein unmöglicher Fall. Wie konnte ich mich denn nun ausziehen - vor einem fremden Mann? Na ja, fremd war er eigentlich nicht. Aber ich war so... unsicher. Zu füllig... zu schüchtern... zu unerfahren... Verdammt! Ich wollte doch, aber...!

 

Männer sind da anders. Sie haben keinen Gedanken daran, ob ihr Bauch stören könnte oder ihre Figur gefällt. Jule war schon halbnackt, als ich noch immer dachte. Schließlich hatte ich zugestimmt - vorher. Wieso war das unter Wasser so einfach gewesen? Und nun schwirrten 100.000 Wenn und Abers durch meinen Kopf. Was nun? Zuerst einmal floh ich ins Bad und sank hilflos auf den Wannenrand. Was nun? Ha! Da hing mein Nachthemd. Bodenlang und schwarz - genau richtig. Eigentlich war ich damit angezogener, als in Straßenkleidung. Egal! So ging es.

 

Als ich - barfuß - im Nachthemd das Badezimmer verließ, kam ich mir sehr nackt vor... zumindest solange bis ich ihn sah. Mein Jule lag nackt - splitterfasernackt - auf meinem Bett. Gott, war dieser Mann schön! Braungebrannt - rundum - männlich, muskulös und so verdammt... nackt! Einfach lecker! Und er sah mich so erwartungsvoll an. Kein Wort über das schwarze Hemd. Er streckte seine Arme aus und ich schmiegte mich hinein. Wie wundervoll warm und wie geborgen ich mich in seinen Armen fühlte. Als seine Hand den Stoff hochschob, fand ich das schon beinahe ganz normal. Seine Hände auf meiner Haut - seine Hände, die meine Beine liebkosten, zärtlich die Oberschenkel höher gitten. Ich hatte vergessen zu atmen, als seine Finger mich erreichten.

 

Eine Fingerspitze tauchte ein und erzählte ihm von meiner Sehnsucht nach ihm. Wie feucht ich war! Wie begierig! Und ich schämte mich nicht dafür. Irgendwie fühlte es sich richtig an - so gut. „Komm!“, flüsterte ich und... trotzdem! Ich brauchte noch mehr. Mehr Nähe! Mehr Vertrautheit! Mehr Sicherheit! Ich konnte das doch nicht einfach so - mich hin- und loslegen in einer Sekunde, auch nicht, wenn ich es wollte.

 

„Lass mich!“, flüsterte ich und drehte mich zu ihm. Seine warme Haut fühlte sich wundervoll an. Kuscheln, streicheln, küssen, das brauchte ich jetzt - ich musste mich mit ihm verbinden! Hoppla! Erst jetzt sah ich - registrierte es wirklich: Er war nackt! Ganz und gar! Und rasiert! Wundervoll! Aufregend! Geil! Das musste ich näher erkunden. Und er genoss meine Hände. Auf dem Nachttisch stand meine Hautlotion: Mandelmilch. Als ich die weiße Milch auf seinen Bauch spritzte, zuckte er zusammen.

 

„Weißt du, wie das aussieht?“ Wir kicherten. Was waren wir im Begriff zu tun? Ich tauchte meine flache Hand in die Lache rund um den Nabel, und dann holte ich mir seinen schönen steifen und rasierten  Schwanz. „Ein bisschen Hautpflege gefällig?“, flüsterte ich aufgeregt, und Jule stöhnte und hob sich mir entgegen. Ja, so würde es gehen. Zärtlich massierte ich die Lotio in seine glatte Haut, rieb und knetete dieses berückende Liebesinstrument und genoss, wie es in meinen Fingern noch größer wurde, härter!

 

„Lass mich - bitte!“ Als wenn er dagegen etwas gehabt hätte! Ich beugte mich über ihn, schob seine Schenkel auseinander, kniete mich dazwischen und schaute, schnupperte, tastete, genoss! Wie gut er roch. So frischgewaschen! So gesalbt und doch auch... so geil! Und mein Jule lag da mit geschlossenen Augen und schwelgte. Wurde es in diesem Augenblick Liebe? Oder wurde mir die Liebe nur bewusst - meine Liebe zu ihm, meinem Jule?

 

Egal! Seinen Phallus in der Hand, legte ich nun meine Wange an sein Geschlecht, küsste die blankrasierten Hoden und hörte beglückt sein zufriedenes Seufzen. Wie nahe er mir war - in diesem Moment. Meine Zungenspitze kitzelte und seine Seufzer wurden zum Stöhnen. Mehr! Ich wollte mehr - mehr haben, aber auch mehr geben! Nun streichelte meine Zunge das gesamte aufregende Ensemble, leckte seine Hoden, badete sie im Saft meines Verlangens und fasste nach diesem, schon in Badehose so knackigen Po. Den wollte ich genauer sehen, fühlen, erforschen - und offenbar hatte mein Jule nichts dagegen. Gar nichts!

 

Bereitwillig gewährte er mir Zugang, spreizte seine Beine und zog die Knie an. Meine Nässe glitzerte auf seinem Fleisch, sickerte tiefer dazwischen und zeigte mir den Weg. Noch ein Schuss Mandelmilch und der Genuss konnte beginnen - fast so wie Kuchen-Backen! Mit beiden Händen walkte ich aufregendes Fleisch, forschte, massierte und erregte ihn! „Dreh dich um - und komm auf die Knie!“, hauchte ich halb verlockend und halb verschämt. Konnte man so was sagen? Verlangen? Na ja, zumindest hatte ich nicht den Eindruck, dass er sich irritiert fühlte. Immerhin gehorchte er postwendend.

 

Was für ein Anblick! Was hatte mein Jule für einen heißen Arsch - und dazwischen so süße, rosarote, glatte Bällchen. Meine Finger folgten dieser Fährte und fanden seinen Ständer. Die Mandelmilch war ein ideales Gleitmittel. Wie schön er sich polieren ließ, dieser feste Stab. Wie wunderbar man damit spielen konnte, küssen, lecken - und... Himmel, machte er mich an, dieser Mann! Wieso erregte es mich so sehr... ihn zu erregen? Ich brauchte heute bestimmt kein Gleitmittel. Seine rasierte Haut auf meiner Zunge brachte meine Säfte zum Fließen. „So hat mich noch niemand berührt, Eli!“ Seine Stimme klang rau, und ich stutzte. „Niemand?“ - Verflixt, was hatte er mit seiner Frau getan? Missionarstellung und das war’s? Aber egal, mit mir würde er es tun, alles, was uns beiden Spaß machte - und oh ja! Es machte mir Spaß!

 

Meine Finger wurden immer indiskreter und sein verlangendes Seufzen immer lauter. Wir waren eindeutig auf dem richtigen Weg. Ich wollte... Langsam drehte ich mich um und schob meinen Kopf zwischen seine Schenkel. Jule richtete sich auf und sah mich an - fragend - mit großen Augen. „Schieb ihn mir rein!“, flüsterte ich und leckte zärtlich. Mit beiden Händen griff ich zu, umfasste seine Backen und schob... mir diesen wunderschönen steifen Schwanz zwischen die Lippen.

 

Wie gut sich das anfühlte! Wie köstlich er schmeckte, mein Jule! Sanft begann ich zu saugen und fühlte ihn noch größer werden. Was für zärtlich-liebevolle Gefühle das waren, meine Zunge um sein glattes Fleisch kreisen zu lassen. Wie aufreizend, seine Eichel zu erkunden, die Zungenspitze unter die Vorhaut zu schieben, sie genüsslich beiseite zu drücken, die Öffnung zu entdecken und zugleich mit den Zähnen behutsam seine Krone zu umfassen. Meine Finger hielten seine Liebeskugeln und spielten. Mein Jule richtete sich auf und zog mir mein langes Nachthemd hoch, entblößte Beine und Bauch - aber mit diesem Liebespfand in meinem Mund, machte mir das gar nichts mehr aus. Ich spreizte meine Schenkel und genoss das Wissen, dass ich es war, die ihn anmachte!

 

Seine Stöße wurden schneller. Gierig beobachtete er - sich selber, geilte sich auf an diesem Anblick: Sein Steifer, der in meinen willigen Mund stieß! Jule sah in meine Augen, und sie sprühten Funken. „Du hast keine Ahnung...!“, keuchte er. „Liebling, ich...“ Er schloss die Augen und warf den Kopf in den Nacken. Jetzt fickte er nur noch, konzentrierte sich ganz und gar auf seine Lust. „Oh Jule, wie ich dich liebe! Komm, Schatz! Komm! Spritz mir zwischen die Lippen! Schenk mir deine Wollust, spitz sie mir auf die Titten!“

 

Nein, gesagt habe ich das nicht, aber er wusste es auch so, mein Jule. Zum ersten Mal genoss ich diesen Mann in seiner Ekstase. Oh ja, ich genoss es, zu fühlen, wie er Geschwindigkeit aufnahm, schneller und schneller stieß und laut stöhnend in mir explodierte. Heiß und süß pumpte er mir seine Liebesgabe zwischen die Lippen, um dann schluchzend über mir zusammenzusinken. „Ich liebe dich, Jule!“ Zufrieden schmiegte ich mich an ihn, kuschelte mich in seine Arme und genoss es einfach nur bei ihm zu sein. Wie wundervoll das war, ihn zu lieben - und als ich seine Hände spürte, die sich tastend zwischen meine Schenkel schoben, wusste ich, dass es genauso wunderbar werden würde, mich von ihm lieben zu lassen.

 

 

© BvS                                                                                                       Ihre Meinung?