Jogger am Morgen

Maya rief ihren Hund. Sie flüsterte eigentlich nur, denn sie war noch entsetzlich müde, aber Lord stand sofort neben ihr. Er liebte die Spaziergänge mit ihr - genauso wie sie. Nur für ihn stand sie zu dieser Zeit auf! Wenn ihr vor einem Jahr jemand prophezeit hätte, dass sie ab sofort jeden Tag um halb sechs Uhr in den Wald gehen würde - sie hätte ihn in die Klapsmühle einweisen lassen. Und dann war ihr Lord begegnet. Lord war eine Deutsche Dogge, riesig-groß und - es war Liebe auf den ersten Blick. Als sie in ihre kleine Autowerkstatt kam, um die Bremsen ihres Käfers überprüfen zu lassen, lag dieser wunderschöne, schwarzweiße Hund in einer Ecke des Büros und sie hätte schwören können, dass er mit ihr flirtete. Er gehörte dem Eigentümer der Werkstatt und der war fassungslos von der Liebe, die sein Hund dieser Kundin entgegenbrachte.

 

Von dieser Stunde an sprang Lord auf, wenn sie nur den Hof betrat und lief ihr entgegen. Voller Freude sprang er an ihr hoch, was bedeutete, dass er die Pfoten auf ihre Schulter stellte und sie um Haupteslänge überragte. Jeder andere hätte Reißaus genommen - nicht aber Maya. Sie wusste, dass dieser Hund sie liebte. Er hätte ihr nie auch nur ein Haar gekrümmt. Wenn sie Zeit hatte, besuchte sie „ihren“ Liebling - auch dann, wenn ihr Auto völlig in Ordnung war.

 

Und als überraschend sein Herrchen starb, war es für sie eigentlich keine Frage! Sie würde sich um Lord kümmern, denn der Nachfolger in der Autowerkstatt konnte ihn nicht brauchen. Er wollte ihn wohl auch nicht. Aber sie! Sie wollte ihn haben! Und so kam sie dann, an einem schönen Tag im Mai, mit ihrem Hund nach Hause! Als sie es ihrer Mutter am Telefon erzählte, bekam Mütterchen beinahe einen Herzanfall. Für solch spontane Entschlüsse, hatte sie gar nichts übrig. Aber Maya war seit diesem Tag glücklich - rundum glücklich! Lord und sie waren füreinander geboren.

 

Um seitdem stand sie auf  - zu nachtschlafender Zeit, wenn andere Menschen noch friedlich in ihren Betten schliefen und ging in den Wald. Niemals hätte sie geglaubt, dass es um diese Zeit irgendetwas Besonderes geben könnte. Aber es war einfach zauberhaft, den Sonnenaufgang zwischen den stillen, hohen Bäumen zu erleben. Zu sehen, wie die Sonnenstrahlen durch die Äste brachen und goldene Schleier woben. Jeden Morgen bedankte sie sich inbrünstig bei ihrem Hund dafür, dass er sie solch märchenhafte Augenblicke erleben ließ - und sie hatte das Gefühl, er liebte diese einsamen Morgenstunden genauso sehr wie sie.

 

Meistens trafen sie keine Menschenseele auf ihren Exkursionen. Aber im August kam ihr plötzlich ein junger Mann entgegen. Er joggte durch den Wald, mit der Geschwindigkeit eines D-Zuges. Wusch - und schon war er an ihnen vorbei! Lord fand das ganz prima. Da wollte einer mit ihm spielen. Japsend, vor Freude, sprang er dem Jogger nach, umkreiste ihn laut bellend und zu allem Überfluss brachte er ihm auch noch „Stöckchen“. „Komm’ her, Lord!“, befahl Maya. Aber sein großer Kopf drehte sich nur ganz kurz in ihre Richtung und dann musste Lord den Zwischenraum zwischen dem Jogger und sich wieder ausgleichen. Der junge Mann blieb stehen und drehte sich zu ihr um. „Würden Sie bitte ihren Hund behalten! Ich brauche nämlich keinen!“ Er lachte. Offensichtlich hatte er keine Angst vor dem Riesenvieh, wie so viele andere.

 

Maya trat näher und lockte ihren Hund. Aber der hielt das alles für ein wunderbares Spiel. Jetzt hatte er zwei Spielkameraden! Begeistert sprang er zwischen ihnen hin und her. „Es tut mir wirklich Leid!“, wandte sie sich an den jungen Sportler. „Er hat Sie aus dem Tritt gebracht, aber er meint es nicht böse. Offensichtlich mag er Sie, sonst würde er sich nicht so aufführen!“

 

Sie sah ihn genauer an. Er war höchstens Mitte zwanzig und sah umwerfend aus. Groß und durchtrainiert. Seine langen, nackten Beine waren muskulös und äußerst wohlgeformt. Er trug eine kurze, schwarze Radlerhose und ein weißes Muscle-shirt und wie das so sein soll, kamen seine Muskeln dadurch wunderbar zur Geltung. Erst recht, da sie von einem dünnen Schweißfilm überzogen waren und in der Sonne glänzten. Auch der Kopf war bemerkenswert. Gewissermaßen das, was ihre  Mutter einen „markanten Schädel“ genannt hätte. Und sein blondes Lockenhaar ringelte sich feucht im Nacken.  Dieser Mann gefiel nicht nur ihrem Hund! So viel war sicher.

 

Mittlerweile hatte er sich zu Lord hinuntergebeugt und streichelte den großen Kopf. „Er ist wirklich ein Prachtkerl!“, bewunderte er ihn und dann nahm er endlich den Stock und warf mit ganzer Kraft. Glücklich sprang Lord hinter dem Wurfgeschoss her. „Sie haben sein Herz gewonnen!“, stellte Maya fest. „Das war eigentlich bisher nur einmal so: Bei mir!“ - Der Mann lächelte sie an und dann erklärte er: „Dieser Hund hat eben Geschmack!“ Jetzt musste sie lachen. „Ich bin Maya und ich bin jeden Tag mit Lord hier. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder!“ Damit drehte sie sich um und ging weiter. Lord würde ihr schon folgen. Da war sie ganz sicher. „Ich bin Kester - und ich sehe dich morgen!“ rief er ihr nach und Maya lächelte in sich hinein.

 

Kester sah ihr nach, hoffte, dass sie sich doch noch einmal umdrehte, aber das geschah nicht. Sie war süß! Etwas kleiner als er und  sehr weiblich. Ihr blondes Wuschelhaar leuchtete im Sonnenschein und er konnte ihre langen Beine durch den dünnen Stoff ihres Rockes schimmern sehen. Was für ein Mädchen! Er würde von jetzt ab eher aufstehen. - Wenn es so etwas wie sie im Wald zu sehen gab, würde er da sein!

 

Von Stund an sahen sie sich jeden Morgen. Als ob sie verabredet wären, trafen sie sich immer an derselben Stelle und Kester ging mit ihr ein langes Stück des Weges. Schon von Ferne rief er: „Hallo Lord! - Hallo Maya! - Wie geht es euch beiden heute?“ Und jedes Mal hob es Mayas Laune. Sie freute sich auf ihn, denn sie spürte, dass sie ihm gefiel! Er gefiel ihr auch - mit jedem Tag besser. Sie kannte mittlerweile alle seine kurzen Hosen, denn es war ein heißer Sommer. Manchmal kam er sogar mit nacktem Oberkörper, und dann konnte sie ihre Augen kaum von diesem attraktiven, männlichen Körper lassen. Am liebsten hätte sie ihm diese Radlerhose auch noch ausgezogen. Sie verhüllte ohnehin kaum noch seine Sehnsucht. Aber er war ein Gentleman.

 

Und dann kam der Tag an dem Lord plötzlich abhanden kam. Maya rief und pfiff sich die Seele aus dem Leib, aber er war und blieb verschwunden. Gemeinsam machten sie sich auf die Suche und zunächst machte sich Maya noch keine Sorgen: Sie würde ihn wieder finden! Er war noch immer zurückgekommen! Sie durchkämmten den Wald und sogar die umliegenden Wiesen. „Das gibt es doch gar nicht! Dieser Hund ist doch so groß, dass man ihn gar nicht übersehen kann! Und eine Tarnfarbe hat er ja auch nicht gerade!“ Langsam wurde Maya unsicher. Am anderen Ende des großen Waldes kam eine Schnellstraße. Wenn Lord dorthin lief - und dann über die Straße!! Die Autos kamen dort um eine lang gezogene Kurve und zu allem Überfluss auch noch über eine Kuppe. Die Straße war nicht einzusehen. Ein Wagen der dort ankam, konnte gar nicht mehr bremsen.

 

Maya lauschte instinktiv nach dem charakteristischen Quietschen und dem darauffolgenden Schlag, der ihr sagen würde, dass ihr geliebter Hund tot war. Langsam wurde sie immer ängstlicher. Kester wusste, dass er sie jetzt nicht alleine lassen durfte. Seite an Seite suchten sie den Wald ab - stundenlang! Sie gaben nicht auf. Solange, bis sie vor Erschöpfung nicht mehr konnten. Es wurde schon später Nachmittag. Sie waren jetzt schon seit 6 Uhr morgens hier und hatten weder etwas gegessen, noch getrunken. Er machte sich beinahe mehr Sorgen um Maya, als um Lord. So gründlich hatten sie diesen Wald noch nie durchforstet. Es gab wirklich zauberhafte Stellen hier, aber sie hatten kein Auge dafür.

 

Als Maya jedoch unvermittelt anfing zu weinen, sprach er ein Machtwort. „Du musst dich jetzt ausruhen! - Maya, es hat doch keinen Sinn, wenn du dich kaputt machst.“ Sie wusste es ja selber. Er hatte Recht, aber trotzdem: In ihr war nur noch Angst und Unsicherheit. Es tat ihr gut, dass er die Führung übernahm. „Setz’ dich jetzt mal hier her und ruh’ dich aus!“ befahl er. Ich komme gleich wieder.  Er ließ sie auf einer kleinen Lichtung zurück, die im Abendlicht schimmerte. Vorhin hatte er gemeint ein Plätschern zu hören und das versuchte er wieder zu finden. Und siehe da, er hatte Glück. Es gab hier doch tatsächlich eine kleine Quelle. Erleichtert trank er und dann füllte er seine Radflasche, die er immer am Gürtel trug. Maya musste unbedingt etwas trinken!

 

Als er zurückkam, war sie eingeschlafen. Sie war in sich zusammengesunken - am Ende ihrer Kräfte. Ihr Gesicht war tränenüberströmt. Und immer noch war sie so schön! Ihr zerbrechliches Aussehen, ließ sie ihm noch verführerischer erscheinen. Mittlerweile hatte er sich so sehr verliebt. Er setzte sich neben sie und zog sie in seine Arme. Sie sollte es bequem haben. Im Halbschlaf schmiegte sich Maya an ihn. Kuschelte sich an seine Brust. Es tat ihr einfach so gut, sich beschützt zu fühlen. Kester hielt ihr die Flasche an die Lippen und sie trank gierig. Die ersten Tropfen an ihrem Mund, machten ihr bewusst, wie durstig sie war. Woher hatte er plötzlich etwas zu trinken? Aber sie war zu zerschlagen, um diesen Gedanken weiter zu verfolgen. Sie wollte nur noch schlafen - vergessen!

 

Kester hielt sie wie ein Kind und wiegte sie in den Schlaf, ließ sie ausruhen. Maya schlief tief und fest - und gerade als er sich fragte, wie er sein eingeschlafenes Bein wecken sollte, ohne sie aufzuwecken, trabte da ein riesiger, schwarzweißer Hund, schwanz-wedelnd auf sie zu. Kester traute seinen Augen nicht. Beinahe hatte er das Gefühl, dass Lord ihn angrinste. Er hatte sich offensichtlich prima amüsiert. „Komm her, du Streuner! - Platz!“, befahl er und Lord kam, sanft wie ein Lämmchen und legte sich neben sie. Schnupperte mit seiner dicken Nase an Mayas nackten Beinen. Als er anfing, über ihr Gesicht zu lecken, wachte Maya auf.

 

Überglücklich nahm sie das Riesenbaby in ihre Arme und drückte ihn an sich. „Wo kommst du nur her? - Du bist doch ein Mistvieh! - Uns hier so in Angst und Schrecken zu versetzen! - Weißt du, dass wir den ganzen Tag schon nach dir suchen?“ Sie schimpfte vor sich hin, aber gleichzeitig klopfte sie liebevoll den langen Rücken.

 

Kester sah, dass die Angst von ihr abfiel - und das wiederum erleichterte ihn ungeheuer. Sie so unglaublich traurig und ängstlich zu sehen, konnte er kaum verkraften. Plötzlich wandte sich Maya an ihn: „Du! Was ist eigentlich mit deinem Job? - Um Gottes Willen! Du hast ja den ganzen Tag mit mir gesucht! Musst du nicht ins Geschäft?“ Wie eine Erleuchtung kam es über sie. Wenn sie nicht in die Uni ging, kümmerte das keinen Menschen, aber er, er musste doch zur Arbeit! - Sie wusste mittlerweile, dass er in einer großen Bank arbeitete. Kester lächelte und war einfach froh, dass sie auch wieder an etwas anderes denken konnte, als an ihren Hund. Liebevoll nahm er sie in die Arme. „Mach’ dir keine Sorgen! - Mein Chef wird es verstehen! Er hat selber auch einen Hund! Ich werde es ihm morgen erklären!“ Zärtlich küsste er ihr verwirrtes Haar, streichelte darüberhin. - Irgendwie passierte es einfach. Seine Lippen suchten ihre, legten sich ganz vorsichtig auf ihren Mund - ganz zärtlich - und sie reagierte. Maya schloss ihre Augen, fühlte seine Sehnsucht und küsste ihn hingebungsvoll. Sie war so dankbar, dass er bei ihr war. Ohne ihn hätte sie diesen Tag nicht durchgestanden, das wusste sie. Doch plötzlich war da noch etwas anderes! Seine Küsse erregten sie. Ihre Körper verstanden sich blind.

 

Maya drehte sich in seinen Armen, schmiegte sich an diesen wunderbaren, muskulösen Leib, den sie jeden Morgen heimlich bewunderte, den ihre Blicke liebkosten. Bisher fand sie ihn nur unglaublich attraktiv, aber jetzt - jetzt, auf einmal - wurde er unwiderstehlich. Natürlich war sie erschöpft und dadurch noch mehr geneigt, seinem sanften Drängen nachzugeben. Aber das alleine war es nicht. Sie sehnte sich nach ihm! Ihre leidenschaftlichen Küsse bewiesen ihm, dass sie so fühlte, wie er: Seine Zärtlichkeiten waren willkommen.

 

Seine Lippen glitten an ihrer weichen Haut entlang. Strichen über die sanften, ewig lächelnden Mundwinkel, ihr energisches Kinn, die Wangen, hin zu den kleinen Ohrmuscheln, dem grazilen Hals und dann tiefer hinab - über das üppige Dekolltée, das ihn magisch anzog. Seine Hand hatte den Weg schon erkundet. Sanft massierte er ihren Busen, stöhnte, als er ihre Hingabe spürte. Gemeinsam ließen sie sich zurücksinken auf die Wiese. Kester schob ihr T-shirt hinauf, entblößte ihre Brüste. Er atmete tief als er sie zu Gesicht bekam. „Wunderschön!“, flüsterte er und streifte das Shirt über ihren Kopf. Jetzt musste er sie kosten. Sein Mund legte sich auf diese festen, geschmeidigen Spitzen. Die Zunge streichelte sie sanft. Er schmeckte ihre salzige Haut und zog sie fest an sich, presste seinen entfesselten Körper an sie. Seit Wochen träumte er nur noch von ihr. Sie erschien ihm so hinreißend, so verführerisch, wie keine andere je zuvor. Er hatte sich verliebt - zum ersten Mal in seinem Leben! Begierig noch mehr von ihr zu sehen, zog er den kurzen Rock über die langen Beine hinunter. Maya hob ihre Hüften leicht an, so dass er auch noch das knappe Höschen nachschieben konnte. - Sie wollte ihn!

 

Nachdem sie seine bewundernden Blicke sah, die ihren nackten Körper streichelten, alle ihre Schätze erforschten, konnte auch sie keine Geduld mehr aufbringen. Sie half ihm, die Kleidung abzustreifen, ließ ihre Hände über seine Haut gleiten und tastete über seine Schultern, hinunter über die braun gebrannte Brust und den Bauch, tiefer... ! Kester hob sich ihren Händen entgegen. Er zitterte vor Sehnsucht sie zu spüren. Ihre Finger sollten ihn berühren, sollten seinen festen Schaft erkunden, streicheln, liebkosen, drücken, massieren! „Oh jaah!“, seufzte er - und sie griff zu. Kester sank zurück, atemlos vor Glück. Ihre intimen Zärtlichkeiten brannten sich in sein Hirn. „Ich liebe dich!“ Stöhnend hielt er ihre Hände fest. „Du machst mich völlig verrückt! - Maya! - Oh Maya! - Du!“ Er konnte sich nicht entscheiden. Er wollte sie fühlen, ihre erregenden Hände, die ihn immer gieriger werden ließen, und doch wusste er, dass er es nicht länger zulassen durfte. Sonst konnte er für nichts mehr garantieren!

 

Lord lag im Gras und betrachtete interessiert das Liebesspiel seiner liebsten Freundin. Ob er wusste, dass er verantwortlich war - für das Sich-finden dieser beiden? Maya war glücklich. Ihr war, als ob sie schwebte - im sanften Dämmerlicht des Abends. Sie spürte entzückt seine Sehnsucht, teilte sie. Jetzt wollte sie nur noch eines: Sich ihm hingeben, diesem rücksichtvollen Mann, der sie den ganzen Tag über beschützt hatte, der sich nur um ihr Wohl gesorgt hatte. - Als sie seine Hände an ihren Schenkeln spürte, öffnete sie sich ihm. Seine Finger drangen tiefer, legten sich auf ihren Venushügel und pressten ihn vorsichtig zusammen. Maya stöhnte. „Mehr!“, flüsterte sie zwischen zwei Küssen.

 

Das ließ sich Kester nicht noch einmal sagen. Seine Fingerspitze tauchte ein - ihre prallen Schamlippen öffneten sich ihm - ließen ihn ein, in ihren See der Lust. „Wie feucht du bist, meine Liebste! - Wie glatt!“ Sie liebte ihn! - Sie wollte Ihn! Er platzte vor Glück! Jetzt musste er sie küssen - diese weichen, festen Lippen! Seine Zunge hineinschieben, sie schmecken, vom Saft ihrer Liebe kosten!

 

Kester kniete sich zwischen ihre Beine, schob sie noch weiter auseinander. Seine Hände spreizten ihre Muschi und dann beugte er sich über sie, sog diesen erregenden Duft in sich hinein. Seine Augen suchten ihren Blick. Er wollte ihre Zustimmung! Mayas Becken drängte sich ihm entgegen. Da erst erlaubte er es sich. Seine Zunge glitt sanft über ihren Kitzler. „Jaaahhh!“ Maya wimmerte vor Sehnsucht. „Oh jaah! Oh jaah, ist das schöön!“ Sie genoss dieses unbeschreibliche Gefühl, dass ihren Unterleib überflutete.

 

Zunächst spielte nur seine Zungenspitze in ihrer erregten Scheide, umkreiste ihre pralle Liebesperle. Doch auch er wurde immer heißer, wollte immer mehr. Er leckte ihre Lippen, ließ seine Zunge um ihren engen Eingang streichen, drückte gleichzeitig seine Nase gegen die Klitoris. Presste sein Gesicht immer enger, immer tiefer, in ihre feuchte Scham.

 

Maya keuchte. Sie konnte es kaum  glauben. Was machte dieser Mann nur mit ihr? Solche Gefühle hatte sie bisher noch nicht gekannt. Er weckte all ihre Lust, war nur darauf bedacht sie in höchste Höhen der Erregung zu geleiten. Maya hörte ihn stöhnen, sie wusste wie heiß er war, wie gierig sie zu nehmen. Ihr seinen zuckenden Schwanz in die weichen Möse zu drücken - und doch tat er alles, um sie zu lieben, um sie zu befriedigen! - Was für ein Mann! Was für ein unglaublicher Liebhaber!

 

Es machte ihn wild, zu sehen, wie sie immer begieriger nach ihm wurde. Die prall durchblutete Muschi vor seiner Nase wurde immer feuchter, immer glatter! Seine Finger kamen ihm zu Hilfe. Kester zog ihre Schamlippen noch weiter auseinander, saugte intensiv an ihrem Kitzler und dann schob er von unten seinen Zeigefinger langsam in diese Enge, die sich eigentlich nur noch nach seinem Penis sehnte. Sie drückte sich ihm entgegen. Ihre Hüften schlugen rhythmisch. Sein Daumen rieb ihren Kitzler und Maya wimmerte vor Lust. Sie war noch nie so geil gewesen! Sie wollte ihn jetzt spüren.

 

Maya griff in sein Haar und zog ihn über sich, schlang ihre Arme um ihn und flüsterte ihm zärtliche Liebesworte. Und immer noch stieß sie sanft mit ihrem Becken gegen seinen bebenden Unterkörper, zeigte ihm, wie sehr sie ihn haben wollte. „Liebling! - Bitte! - Jetzt! - Jaah! - Jetzt! - Komm in mich! - Schieb’ ihn mir rein! - Jetzt! - Ich kann nicht mehr warten!“ Ihre geborstene Stimme, diese raue Art ihn anzuflehen, brachte ihn fast um den Verstand. Auch Kester konnte nicht mehr warten.  Er musste sie nehmen! Auf der Stelle.

 

Er spürte, wie hart er war, wie süchtig nach ihr. Drückte ihn gegen ihre Oberschenkel, drängte sich näher an sie, zwischen ihre weit gespreizten Beine - und dann berührte er sie! Er konnte die Glut fühlen. Die aufsteigende Hitze, die ihn einhüllte. Immer noch konnte er sich soweit beherrschen, seine Bewegungen zu kontrollieren. Ganz langsam schob er seine Spitze zwischen ihre Schamlippen und schnappte nach Luft, als er spürte, wie sich ihr weiches, nasses Fleisch über sein erregtes Glied schob. „Gott, Maya! - Fühlst du dich gut an - so geil! - Du machst mich soo geil!“

 

Maya zog ihn noch enger an sich. Sie öffnete ihre Lippen und küsste ihn gierig. Noch während er seinen Atem in ihr verströmte, ließ er sein Becken zurückgleiten. Sein Schwanz rutschte heraus und massierte ihre Scheide. Maya flippte förmlich aus. „Nein! Nein, bleib! - Komm! - Bitte! - Stoß zu!“ Da löste er sich aus ihren Armen und richtete sich auf. Er fasste ihre Hüften und zog sie dicht zu sich heran. Seine Eichel fand erneut diese verlockende Öffnung und er stieß zu! Drang ein - drei, vier Zentimeter.

 

Maya wippte ihm entgegen und mit dem nächsten Zusammenprall spürte sie, wie er tief in ihrem Körper anstieß. Er erfüllte sie - ganz und gar! - Was für ein Gefühl! - Aber nur kurze Zeit ließ er zu, dass sie ganz still verharrte, dann begann er ein hinreißendes Spiel der Lust. Sanft schaukelte er in ihr vor und zurück. Immer wieder verließ er sie, stieß wieder vor und traf sie sanft - tief drinnen. Maya stöhnte in unglaublichem Genuss. War dieser Mann gut! Sie konnte gar nicht genug bekommen von seiner Liebe - von seinem wunderbaren Schwanz, der ihr alle Lust dieser Welt schenkte.

 

Kester genoss ihren weichen Körper, die heiße, feuchte, enge Muschi, die sie ihm entgegendrückte. Er konnte sich nicht erinnern, je so eine Frau getroffen zu haben. Sie war für ihn auf dieser Welt. Sie bewegte sich absolut synchron zu ihm - ihre Körper harmonierten wunderbar. Die Lust, die sie ihm gewährte, würde er nie mehr vergessen. Sie stieg stetig. So, wie der Mond die Flut zum Steigen bringt, brachte sie seine Begierde in ungeahnte Höhen! Maya - seine Mondgöttin! Immer und immer wieder stieß er zu - hinein in diese verrückt-machende Spalte zwischen ihren Schenkeln versteckt. Das Tor zum Himmel!

 

Und langsam kam er an einen Punkt, an dem er nicht mehr länger verstandesmäßig handeln konnte. Der Instinkt übernahm die Führung. Und ihr sehnsüchtiges Wimmern, das lauter und lauter wurde, erlaubte ihm, seiner Lust zu folgen. Er stieß immer schneller, immer härter - wurde immer geiler! „Jaa, jaah - oh jaaah!!!“ Mit jedem Stoß, keuchte er ihr seine Lust entgegen. „Oh Gott! Jaaahh, Maya!“ Wie von Sinnen presste er sie auf den Boden, umschlang ihren Leib und drückte seinen Mund über ihre harten Brustwarzen und saugte an ihr - immer fester.

 

Sie schrie laut auf und wand sich unter ihm. „Kester! - Oh jaa! Komm! - Jaah!“ Und in dem Moment, als er ihren Körper zucken fühlte, spürte, dass sie sich in Lust krümmte, explodierte er in tausend Stücke. Aneinander geschmiegt, genossen sie die gewaltige Woge der Lust, die über sie hinwegschwemmte, die sie wiegte und nur langsam verebbte. Kester ließ sich zur Seite sinken, aber seine Arme hielten sie fest. Noch wollte er sich nicht von ihr trennen. Er stützte sich auf seinen Ellenbogen und betrachtete ihr schönes Gesicht. „Als ich heute Morgen zum Joggen ging, hätte ich das nicht für möglich gehalten - aber geträumt habe ich schon davon!“, bekannte er. Zärtlich küsste er ihre Schläfen, seine Hand lag immer noch sanft auf ihrer Brust.

 

Maya lächelte scheu. Manchmal war es gar nicht so schlecht von den Ereignissen überrollt zu werden. Denn wenn sie ihre Beziehung geplant hätte, wäre es bestimmt niemals so unglaublich schön geworden. „Danke!“, flüsterte sie. „Wofür?“, fragte er erstaunt. Sie lächelte. Sie hatte gemeint für seine Fürsorge - den ganzen Tag über, seine Zuneigung und seine Liebe. Aber man konnte es natürlich auch anders verstehen. Und wenn sie daran dachte, wie unfassbar schön seine Liebe gewesen war, war auch das nicht so verkehrt!

 

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