Sibilla

 

Natürlich war sie zu dick! Aber wen störte das schon? Ihre Figur war wie die eines jungen Mädchens. Proper und fest. Sie hatte kleine, knackige Brüste und einen prallen Po - obwohl sie schon 50 war. Sicher, sie gefiel nicht jedem! Aber wer gefiel schon jedem? Wenn sie sich überlegte, wie oft sie abfällige Bemerkungen über Heidi Klum hörte! Und die war doch nun wirklich eine Traumfrau. Offenbar konnte es niemand allen recht machen. Sie war durchaus zufrieden, auch wenn sie einen Bauch hatte, der ihre Brüste in den Schatten stellte. Ihr Mann fand ihren Körper wundervoll. Zumindest bis vor ... Eigentlich führte sie eine gute Ehe. Ja! Eigentlich! Bis vor geraumer Zeit hätte sie das wirklich unterschrieben. Jetzt allerdings ...

 

Sie schliefen kaum noch miteinander, obwohl sie es immer genossen hatten. Sex war ihnen immer ein Vergnügen gewesen, auch wenn sie schon die Silberhochzeit hinter sich hatten. Und nun ...? Verdammt, diese alte Hexe! Seit sieben Jahren hatte sie nun seine Mutter am Hals. Sie lebte bei ihnen, seit der Schwiegervater gestorben war und sie - kurz danach - einen Schlaganfall gehabt hatte!

 

Schon früher war das Verhältnis gespannt gewesen zwischen ihnen, denn sie war nicht die ersehnte Schwiegertochter, und ihre Schwiegermutter hatte den Einfluss auf ihren Sohn weidlich benutzt, sie schlecht zu reden. „Hure“ und „Schlampe“ waren da die hübschesten Worte gewesen, mit denen sie beschrieben wurde. Allerdings hatte es nichts genutzt. Norbert war verliebt, und er heiratete sie.

 

Ganz offensichtlich hatte er die richtige Wahl getroffen, denn ihre Ehe war glücklich geworden. Nun jedoch, gab sich die alte Hexe wirklich Mühe, ihre Prophezeiungen doch noch wahr werden zu lassen - und nach sieben Jahren war Sibilla nahe daran aufzugeben. Norbert hatte ein verdammt schlechtes Gewissen seiner Mutter gegenüber. Schließlich hatte er ihre Wünsche nicht respektiert und die „Schlampe“ geheiratet. Zunächst sah es ja auch so aus, als ob sie Recht gehabt hätte, die Mutter. Zu seinem Entsetzen stellte er fest, dass seine junge Frau schwarze Reizwäsche trug! Vielleicht war sie ja doch eine ... so eine! Aber er würde damit fertig werden! Zuallererst verbot er ihr die sündige Wäsche!

 

Sibilla staunte. Sie hatte gewusst, dass Norbert keine Erfahrung hatte mit Frauen, aber dass er so verquer war! Sie erklärte sich einverstanden auf die schwarze Wäsche zu verzichten, und Norbert atmete auf. Na also! Am nächsten Tag jedoch, fragte sie ihn voller Unschuld welche Farbe ihm denn gefiele. Da saß er nun und konnte doch nicht sagen, dass er grundsätzlich etwas gegen "reizende" Unterwäsche hatte - wegen Mama! Also hatte er zugestimmt - zu rot und lila. Sibilla hatte geschmunzelt.

 

Sie war eine kluge Frau, und er war ihr heute sehr dankbar, dass sie ihn so manches Mal überlistet hatte. Wie viel hätte er verpasst in seinem Leben - ohne Sibilla! Die rote Reizwäsche hatte ihn völlig um den Verstand gebracht. Er hatte wirklich keine Erfahrung und „so etwas“ ... hatte er sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausgemalt. Die sündigen Slips, die den heißen Hintern seiner Liebsten so richtig ins rechte Licht setzten, machten ihn verrückt. Und die rote Büstenhebe erst! Man konnte ihre kleinen Tittchen richtig SEHEN! Nackt! Die steifen Nippel brachten seinen „Zeiger“ so rasch zum Ausschlagen, dass er sich gar nicht zur Wehr setzen konnte! Und sie hatte so aufreizend vor ihm posiert!

 

Als sie sich dann auf den Esstisch gesetzt hatte, ein Bein angewinkelt und in aller Unschuld den Slip beiseite zog ... „Schau doch mal, Norbert!“ Da war er wie ein Wilder über sie hergefallen. Er hatte sich die Hose vom Leib gerissen und ihr seinen Schwanz ansatzlos in die geile Votze gerammt. Er hatte sie gefickt - auf diesem Tisch - wie ein Berserker, und als er mit einem wilden Schrei in ihr explodierte, hatte sie gelacht. „Es gefällt dir!“, hatte sie festgestellt - und sie hatte Recht! Oh, wie kam er sich verrucht vor und sündig! Und wie hatte ihm genau das gefallen!

 

Noch oft hatte sie ihn bekehrt ... zu ihrer unschuldig-naiven Art den Sex zu leben. Sie waren verheiratet! Alles war erlaubt! So hatte er gelernt sie zu befriedigen, seine kleine Schlampe, indem er sie von hinten nahm und sie dabei in den Nacken biss. Gipfel der Verruchtheit! Aber ihr geiler, nackter Arsch, den sie ihm so lecker präsentierte und diese aufregend nasse, weiche Pflaume! Wie sollte er da widerstehen? Er musste sie einfach ficken! Ihr seinen ... seinen ... (Ja, auch das hatte sie ihn gelehrt!) seinen „Schwanz“ hineinzustoßen und sie durchzurammeln, bis er spritzte! Seine Sibilla war nicht zimperlich, wenn es darum ging ihn aufzugeilen, und er liebte sie dafür. Zu ihr konnte er reden, wie ihm der Schnabel gewachsen war. Durchaus auch ein bisschen obszön und vor allem - geil! In ihrem Bett durfte er Dinge sagen und tun, die in Mutters Haus stracks in die ewige Verdammnis geführt hätten!

 

Als er Probleme hatte, damals, kurz nach dem dritten Kind, weil sie nicht mehr so eng war und ihm die Reibung fehlte, da hatte sie ihn kurzerhand ein Häuschen weiter geschickt. Und er war gekommen wie nie - in ihrem ...! Gott! Wenn seine Mutter wüsste, was er mit ihr alles getrieben hatte! Sie würde ihn verstoßen! Und weil er das alles tat - mit seiner eigenen Frau - all diese sündig-lüsternen Dinge, darum hatte er ein grottenschlechtes Gewissen. Und darum tat er ansonsten alles, was Mama sich wünschte.

 

Oh Norbert wusste, dass es eine Zumutung war für seine Frau! Er hatte ihr gewissermaßen eine „Chefin“ vor die Nase gesetzt. Er richtete sich nach den Wünschen seiner Mutter, nicht nach denen seiner Frau - außer im Bett! Er wusste, dass Sibilla litt. Sie hatte alles versucht die Schwiegermutter zufriedenzustellen. Es war ihr nicht gelungen. Seine Mutter WOLLTE nicht zufrieden sein. Und Sibilla hatte irgendwann aufgegeben. Eines Tages, als seine Mutter sie wieder einmal bis über alles erträgliche Maß beleidigte, da hatte sie es ihm gesagt: „Ich werde sie versorgen. Sie soll alles haben, was immer sie braucht. Aber ich werde nicht mehr mit ihr reden! Ich kann nicht mehr, Norbert!“

 

Und von Stund an hatte er zwei stumme Frauen in seinem Haushalt. Nachdem er den ganzen Tag arbeitete, musste er abends seine Mutter unterhalten. Sie hatte ja sonst niemanden! Seine Frau zwar auch nicht, aber die war schließlich "schuld". Und so wurde der Sex zwischen ihnen weniger und weniger. Wenn es dennoch passierte, dann konnte es sein, dass er es nicht mehr schaffte. Aber was sollte er tun? Seine Frau weinte. Sie wurde langsam depressiv, und auch er hatte schon einen Zusammenbruch gehabt. Ob seine Mutter wusste, was sie ihm antat? Nur um Recht zu behalten? In ihren Augen war und blieb Sibilla die falsche Frau, aber er schaffte es nicht, sich aufzulehnen - gegen seine Mutter. Nur manchmal erwischte er sich dabei, wie er betete ... um Erlösung.

 

Sibilla trauerte. Sie vermisste ihren Mann. Schon immer hatte sie gewusst, sie wollte keine ihrer Mütter in ihrem Haushalt. Und nun war ihr diese Frau aufgezwungen, die sie hasste. Norbert hatte ihr damals gesagt, dass er hoffe, dass vielleicht der nächste Schlaganfall ... Das war für sie das Zeichen gewesen nachzugeben und einzuwilligen. Es würde nicht allzu lange dauern. Doch da hatten sie sich beide geirrt. Es dauerte nun schon sieben Jahre und sie war am Ende! Sibilla musste zusehen, wie ihre Ehe starb, und sie hatte keine Chance sie zu retten. Aber das war nicht alles: Sie wusste es. Langsam musste sie aufhören nachzugrübeln über ihre Ehe, denn sie begann, um sich selber zu fürchten. Diese Situation machte sie kaputt.

 

Und dann passierte es. Eines Tages, sie war beim Einkaufen, da begegnete sie ihm! Georg! Er war bestimmt zehn Jahre älter als sie, und er war hässlich, aber er war nett - zu ihr. „Darf ich Ihnen helfen?“, hatte er gefragt, als sie sich mit ihren Taschen abmühte. „Das ist doch viel zu schwer für eine Frau!“ Georg ließ es sich nicht nehmen, ihr die Taschen nach Hause zu tragen. Er war Witwer, und er war glücklich jemanden zu finden, um den er sich kümmern konnte. Aber mit Rücksicht auf ihre Schwiegermutter, lud sie ihn nicht zum Kaffee ein. Sie verabschiedete ihn vor der Türe und kam sich albern vor. Was hatte sie denn schließlich schon verbrochen?

 

Aber sie lag durchaus richtig mit ihren Befürchtungen, denn beim Abendessen krähte die alte Hexe: „Weißt du eigentlich, Norbert, dass deine „kleine Frau“ einen Geliebten hat? Und sie schämt sich nicht, ihn bis vor deine Haustüre zu schleppen!“ Sibilla saß wie auf glühenden Kohlen. Jetzt! Jetzt musste ihr Mann doch Partei ergreifen - für sie! Es ging doch nicht mehr anders! Er hatte doch geschworen, sie zu lieben und zu ehren. Wo war er denn nun? Er musste es doch! Sie liebte ihn! Und wirklich, er wurde puterrot im Gesicht. Jetzt würde er seine Mutter endlich, endlich in ihre Schranken weisen. Sie sah, wie er Luft holte - und einen kurzen Moment war sie glücklich. Dann schluckte er und senkte den Kopf. Er sagte nichts dazu.

 

Nachts, in ihrem Bett, hatten sie dann gestritten. Er wisse natürlich, dass sie keinen Geliebten habe, aber er werde seiner Mutter nicht das Wort verbieten. Sie warf ihm vor, ihr die Mutter immer vorzuziehen, obwohl sie wusste, dass dem nicht so war, aber er hatte ihr gegenüber eben ein schlechtes Gewissen. Und immer wenn er ein schlechtes Gewissen hatte - wegen Mama, dann stritt er mit seiner Frau! Aber sie hatte die Nase voll. Endgültig! Und als er versöhnlich die Hand auf ihre Schulter legte, drehte sie sich um. Weg von ihm! Ihr Schmerz war zu groß.

 

Es war letztendlich das Verhalten ihres Mannes, das sie veranlasste, Georg nett zu finden. Schließlich war sie mutterseelenallein und Georg hörte ihr zu. Von Stund an war er da, wenn sie einkaufte. Er schien sie abzupassen, denn immer wenn sie in einen Laden kam, war er zufällig auch schon da. Seine Aufmerksamkeit tat ihr gut. Georg war ein liebenswürdiger Kavalier, der ihr half, und der ihr die Einsamkeit erleichterte. Als er sie zum Kaffeetrinken einlud, nahm sie an. Oh nein! Sie versteckte sich nicht. In ihrem Viertel musste es sein. Im bekanntesten Kaffee setzten sie sich mitten ins Schaufenster. Jeder konnte es wissen - auch ihr Mann. Ja! Er sollte es wissen! Mitsamt seiner „lieben“ Frau Mutter!

 

Und selbstverständlich sorgte Mama auch dafür, dass Norbert es erfuhr. Es gab kaum mehr ein anderes Thema beim Abendessen. Nach einer Woche verkündete Sibilla, dass sie ihnen beim Abendessen nicht mehr Gesellschaft leisten würde. Sie hatte es satt sich beschimpfen zu lassen. Sie hatte genug davon zu hoffen, dass ihr Mann Partei ergriff und nicht immer nur den Kopf einzog. Einmal noch bat sie ihn. Sie flehte. Nachts in ihrem Schlafzimmer bettelte sie ihn an, sich zu überlegen, was aus ihnen werden sollte, dann, wenn seine Mutter gestorben wäre - dann, wenn jegliche Liebe zwischen ihnen zerstört wäre, aber er zog nur den Kopf ein - wie immer und stellte sich schlafend.

 

Am nächsten Abend ging sie mit Georg zum Essen. Er hatte sich fein gemacht. Dunkler Anzug, weißes Hemd und er brachte ihr Blumen. Keine Rosen, dazu war er zu feinfühlig. Er schenkte ihr einen hübschen Frühlingsstrauß. Und langsam begann sie, ihn nicht mehr nur als Rettungsanker zu sehen. Georg redete nicht über ihre Ehe, nicht über die Schwiegermutter, nicht über die Probleme, die sie hatte. Er brachte sie auf andere Gedanken und er schaffte es, dass sie zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder lachte. Es war ihr, als vertreibe er die dunkle Wolke, die sie einhüllte. Sogar ihre erwachsenen Kinder bemerkten, dass ihre Mutter wieder ein Mensch wurde. Sibilla fragte sich ernstlich, ob ihr Mann tatsächlich zusehen würde, wie sie in ein Verhältnis mit Georg hineinrutschte, aber sie hatte getan, was immer sie konnte ihre Ehe zu retten, und sie war gegen eine Mauer gelaufen. Jetzt war es an ihm. Sie musste aufhören sich Gedanken zu machen, denn sie konnte nichts ändern. Also würde sie jetzt anfangen ein eigenes Leben zu leben. Mit oder ohne ihn an ihrer Seite - es lag bei ihm!

 

Georg erwies sich ihr als guter Freund. Er hörte ihre Sorgen an und baute sie auf. Kurz, er war für sie da, wenn sie ihn brauchte - und das war ziemlich oft. Wenn ihre Schwiegermutter es zu toll trieb mit ihren „Selbstgesprächen“ über die „verlogene Schlampe, die ihr armer Sohn durchfüttern musste“, dann floh sie zu ihm. Er hatte nicht weit von ihrer Wohnung ein nettes, kleines Haus in einem versteckten Gärtchen, und so nach und nach kannte sie sich aus bei ihm. Den Hausschlüssel hatte er ihr gegeben, als er sie eines Tages weinend auf seiner Treppe gefunden hatte. Ohne Georg hätte sie es nicht durchgestanden, das wusste sie - er war so lieb. Fürsorglich kaufte er ihr Baldriantabletten und Vitamine. Nein, sie war nicht in ihn verliebt, aber seine Liebe und Fürsorge machten ihn ihr überaus sympathisch. Ihre Liebe gehörte nach wie vor dem Mann, den sie geheiratet hatte, nur schien der nicht mehr zu existieren. Er hatte sich zum braven Muttersöhnchen zurückverwandelt - und dieses Bübchen wollte sie nicht!

 

Georg erleichterte ihr Leben, wo er nur konnte und eines Tages fragte er sie, ob sie sich nicht ein Leben an seiner Seite vorstellen könnte. Sibilla war verblüfft. Sie war eigentlich doch zu alt für einen Heiratsantrag - und sie wusste, dass sie keine Schönheit war. Das sagte sie ihm. Aber Georg lachte sie aus. „Ich würde dich sofort heiraten!“, erklärte er bestimmt. „Verlass deine häusliche Drangsal und komm zu mir. Ich beweise es dir! Und außerdem BIST du schön! Ich finde dich wundervoll! - Sexy!“, fügte er leise, fast schüchtern hinzu.

 

Das war der Tag gewesen, an dem sie ihn zum ersten Mal geküsst hatte. Sein großer Mund mit den dicken Lippen hatte ihr nicht gefallen, aber es war eine ganz andere Sache ihn zu spüren! Sie hatte schon so lange nicht mehr geküsst, war schon sehr lange nicht mehr zärtlich gestreichelt worden. Und eigentlich war sie eine leidenschaftliche Frau. Als sie seine Zunge spürte, wallte plötzlich ungeheueres Verlangen in ihr auf, und sie ließ zu, dass seine Hand ihre Brust berührte. Dann aber riss sie sich los. So weit war sie noch nicht. Trotzdem war es ein wundervolles Gefühl gewesen. Sibilla fühlte sich wieder als Frau, fühlte sich begehrt.

 

In dieser Nacht hatte sie zum ersten Mal einen erotischen Traum - von Georg. Sie lag bäuchlings nackt auf seinem Bett und ihre Beine waren weit gespreizt. Er lag dazwischen und hatte sein Gesicht in ihrem Po vergraben. Mehr war gar nicht gewesen - oder sie erinnerte sich nicht an mehr daran! Auf jeden Fall war sie so feucht wie lange nicht mehr, als sie erwachte. Und als sie das lange vermisste Gefühl erkundete, lachte sie laut. Ihre Finger entdeckten den Beweis der Lust - glatt und heiß inzwischen geschwollenen Schamlippen. An diesem Nachmittag, als sie Georg wiedersah, wurde sie knallrot - so als ob er wissen könnte, welch lüsterne Gedanken sie gehabt hatte.

 

Um ihre eigene Unsicherheit zu überspielen, drehte sie sich um. „Ich mache uns Kaffee!“, murmelte sie und fühlte plötzlich, wie er näher kam. Sie konnte ihn spüren, obwohl er sie nicht berührte. Sein warmer Atem wehte über ihren Hals. „Ich habe heute Nacht von dir geträumt!“ Hatte sie sich nun verhört? ER hatte von IHR geträumt? Sie hatte doch auch... Ohne nachzudenken, sagte sie: „Ich auch!“ Georg hielt den Atem an, und dann küsste er sanft ihren Nacken. Zärtlich umarmte er sie und drückte sie an sich. „Was hast du geträumt, mein Engelchen?“, flüsterte er, während seine Hände sanft ihre Brüste umfassten. Plötzlich lag Erotik in der Luft. Immer noch war er auf der Hut, darauf bedacht, sich sofort wieder zurückzuziehen, wenn sie auch nur ein winziges Zeichen des Unbehagens von sich gab, aber dieses Zeichen kam nicht.

 

Wie rücksichtsvoll er doch war! Sie spürte seine Achtsamkeit. Und noch etwas anderes spürte sie: Ihr Busen spannte, die Spitzen richteten sich auf unter der Wärme seiner Finger, und sie lehnte sich zurück in seine Arme. Wie lange hatte sie diese Art von Geborgenheit vermisst? Dieses Kribbeln im Bauch? Wie wunderbar war es, begehrt zu werden! Und sie wollte mitspielen. „Ich lag auf deinem Bett...“, begann sie heiser und hielt den Atem an. Seine Zunge streifte an ihrem Ohr entlang und schickte heiße Schauer über ihren Körper. „Was hattest du an, Liebling?“ Seine Hände glitten über ihren Bauch. Sie schüttelte leicht ihren Kopf. „Nichts?“ Er hatte es begriffen. Langsam begann er die Knöpfe ihres durchgeknöpften Kleides zu öffnen - einen nach dem anderen. Es war Sommer und sie trug nur ein leichtes, schwarzes Kleid mit leuchtend gelben Blüten - und fast nichts darunter. Seine Hände berührten nackte Haut! „Ungefähr so?“, flüsterte er und ließ seine Finger über ihre weiche Haut streicheln. Sie nickte und drängte sich an ihn. Sie konnte seine Erregung an ihrem Po spüren. Nach und nach wurden seine Griffe entschiedener. Massierend kraulte er ihren fülligen Bauch, genoss es, das feste Fleisch - Berg und Tal - zwischen seinen Fingerspitzen zu kneten. „Was hab ich mit dir getan?“, fragte er, neugierig, von ihren geheimen Fantasien zu erfahren.

 

„Ich lag auf dem Bauch.“, hauchte sie, und sofort reagierte er. Eine Hand glitt über ihre Hüften und griff in ihren Po. Sibilla stöhnte, als sie spürte, wie sich seine Fingerspitze unter den Rand ihres Höschens schob. „Schließlich warst du nackt!“, hauchte er, küsste ihren Hals und zog den Slip über das bebende Hinterteil. Er rutschte über ihre Beine hinunter und landete auf ihren Füßen. Und seine Hand packte zu. Jetzt musste er nicht mehr fürchten, dass sie ihn zurückwies! „Wie herrlich du dich anfühlst!“, stöhnte er leidenschaftlich. „Sag, hab ich deinen sexy Po gestreichelt?“, fragte er begierig, genau das zu tun, aber Sibilla schüttelte den Kopf. „Nein, das hast du nicht!“ - „Schaade!“, bedauerte er und ließ doch nicht ab, ihre prallen Backen zu tätscheln. Seine zweite Hand hatte inzwischen in ihren BH gefunden und liebkoste steife Spitzen!

 

Doch als sie dann sagte: „Du hattest dein Gesicht darin vergraben!“, blieb ihm die Luft weg. „In deinem Po?“, keuchte er lüstern und war schon auf dem Weg dazu. Beide Hände an ihre molligen Hüften geklammert ließ er sich auf die Knie nieder, schob den „Vorhang“ beiseite - und drückte seine Wange gegen diesen runden, blanken Wonnehügel. „So?“, fragte er, wohl wissend, dass es „so“ nicht gewesen war. Und sie reagierte prompt. „Nein, nicht so! Du bist zwischen meinen Schenkeln gekniet und hast deine Nase hinein - dazwischen hinein - geschoben!

 

Georg stöhnte gierig und drängte sich zwischen ihre Beine, öffnete so die prächtigen Schenkel und erfüllte ihren Traum. Er atmete tief. Wie betörend diese Frau roch! Seine Zungenspitze kostete von ihrem Fleisch - als sie sich in seinen Armen umdrehte. Jetzt wurde ihm wirklich die Luft knapp. Da stand sie, der heimliche Traum all seiner Nächte: Das Kleid, wie ein gefälliger Rahmen um ihre Schultern geschmiegt, ein schwarzer Büstenhalter, der nur noch eine Brust verdeckte, ein wonniger, runder Bauch und - vor seiner Nase - gleich einem rosigen Pfirsich, ihre süße Muschi.

 

Ihr Aroma wurde noch deutlicher - und er wurde noch geiler. Jetzt musste er ... Er griff zu. Wie lange hatte er solch eine süße Frucht vermisst! Behutsam drückte er zu, als wolle er die Reife prüfen, und zwei Finger trafen die weichste Stelle. Sie drangen ein in heiße, nasse Feuchte, und sie stöhnten beide zeitgleich. Wahnsinn! Seine Finger steckten jetzt tief in ihrer Muschi - rieben und stießen, und sie reckte sie ihm entgegen. „Lass mich ...“, flehte er und kam näher. Er wollte ihre Lust schmecken, sie trinken! Und Sibilla spreizte ihre Beine. Als seine Zungenspitze sie berührte, begannen ihre Schenkel zu zittern. „Du schmeckst so wunderbar!“, flüsterte er heiser und drückte seinen Mund hinein.

 

Sibilla wimmerte leise. Ihr Körper dehnte sich, und sie bog sich ihm entgegen. „Ich konnte deine Zunge spüren - in meinem Traum!“, keuchte sie. „Ich spüre deine Zunge jetzt - oh jaaa! Wie hab ich mich danach gesehnt.“ Ihr Unterleib schwang, und Georg saugte und leckte wie von Sinnen. Dieser berauschend sinnliche Duft und ihr köstlicher Geschmack ließen ihn alles vergessen. Jetzt wollte er ihr nur noch Lust schenken - alle ihre Wünsche erfüllen. Diese reife, wollüstige, füllige Frau war die Erfüllung seiner Träume! „Lass mich dich spüren!“, keuchte sie und stieß. Ganz langsam schob er zwei Finger tiefer. „Wie eng du bist, du Süße!“ Sie würde ihm gehören. Er würde sie in Besitz nehmen. Er wollte sie haben! Seine Finger drangen ein. Ihr Mann hatte keine Ahnung, was er für einen Schatz besaß - und missachtete. Langsam und rhythmisch stieß er zu. Seine Zunge massierte ihre Kitzler. Jetzt musste er fester ... Sein Daumen kam ihm zu Hilfe, und Sibilla schrie leise.

 

Wie gut sie ihm tat. Wie wundervoll sie ihn an ihrer Lust teilhaben ließ. ER war derjenige, der ihr diesen Genuss verschaffte! Er fühlte sich wie ein Riese - und sein Schwanz zuckte! Er war so geil! Gott, was für ein Geschenk! „Liebling, lass dich ficken!“, flüsterte er und stieß. „Oh jaah!“, hauchte sie. „Georg, ja! Fick mich! Fick mich mit deinen wundervollen Fingern. Mach’s mir! Oh Gott, ich sehne mich so danach!“ Ihr üppiger Körper reagierte. Ihre Bewegungen wurden schneller, ihr Atem immer schwerer. Sie spreizte ihre Schenkel noch weiter und bot ihm ihre süße Muschi - und er tat sein Bestes.

 

In ihrem Takt stieß er, sanft und doch bestimmt. Georg keuchte sich mit ihr hinauf, in die höchsten Höhen der Erregung. Er vergaß, dass er in der Küche kniete - auf dem Fußboden. Es war ihm entfallen, dass seine Knie schmerzten. Er fühlte nur noch ihre Hitze, seinen zuckenden Schwanz und ihre gemeinsame Wollust. Mit einer Hand öffnete er seine Hose und zerrte, bis er seine pralle Erektion befreit hatte. Aufatmend vor Erleichterung widmete er sich wieder ihrer Muschi. „Liebling! - DAVON hab ich geträumt! Davon es mit dir zu treiben! Deine süße, geile Muschi zu schmecken und meine Finger in dich hineinzuschieben! - Oh ja, ich mach es dir, bis du kommst! Du bist ja so heiß, Liebling, so geil! So schön - in deiner Lust! Zeig es mir ... Liebchen ... bitte!“

 

Und Sibilla stöhnte vor Wollust. Er fand genau die richtigen Worte. Seine Bewunderung, seine Begierde machte sie an. Schon immer hatte sie gewusst, dass ein klein bisschen exhibitionistische Neigungen in ihr schlummerten - und nun lebte sie sie aus. Der Gedanke, ihn mit ihrer prallen, nassen Möse verrückt zu machen, regte sie nur noch mehr an. Ihre Finger glitten hinab zu seinen. Sie sah seine Augen groß werden - gierig - und griff zu. Aufregend langsam und provozierend öffnete sie ihre angeschwollenen Schamlippen, so dass er direkt vor Augen hatte - genau sehen konnte, was er verursachte. Sie stieß ihm entgegen. „Schau dir an, was du tust!“, wimmerte sie. „Siehst du, wie nass ich bin, wie geil du mich machst? Komm, leck sie mir, meine lüsterne, saftige Feige! Schlürf meinen Saft! Lutsch sie aus, trink mich leer, leck mich, bis es mir kommt! Steck mir deine Zunge rein und fick mich damit! So wie in meinem Traum, Georg! - So mach doch schon! Bitte, mach doch!“

 

Und Georg gehorchte. Seine Zungenspitze fand den Weg hinab, kreiste um die enge Öffnung und tauchte ein, stieß hinein und zog sich zurück. Ihr Liebesnektar war sein persönlicher Göttertrank! Sein Daumen massierte ihren Kitzler, und die andere Hand vergnügte sich an ihrem Damm, zwischen prallen Backen. Ihr heiseres Stöhnen macht ihn wild. Wie gerne hätte er jetzt seinen Schwanz in die Hand genommen, gerieben. Aber dazu hätte er eine dritte Hand gebraucht. Und er konnte sie nicht loslassen. Er wollte sie nicht loslassen. Er musste sie zuerst ...

 

Sibilla wurde immer lauter. Die sinnlichen Seufzer gingen über in unartikulierte schrille Schreie, die sich steigerten zu einem einzigen  lang gezogenen Wimmern, und dann kam sie zuckend in seinen Armen zum Höhepunkt. Ihre Scheide vibrierte und zog sich ruckartig zusammen. Ihr nasses Fleisch fasste nach ihm, hielt ihn fest und presste seine Finger zusammen. Abrupt brachen ihre Schreie ab. Ihr weit aufgerissener Mund zuckte synchron zu ihrer Muschi und ihr Atem versagte. Erst nach einer ganzen Weile schnappte sie keuchend nach Luft und schloss spontan die Schenkel. Seine Finger steckten noch immer dazwischen und streichelten behutsam.

 

Die andere Hand brauchte er jetzt allerdings. Georg konnte nicht mehr warten. Er umfasste seinen nassen Phallus und rieb. Die Geilheit überfiel ihn, wie ein Habicht sein Opfer. Wild stieß er in seine Faust und wichste in rasender Gier. Wie lange war er nicht mehr so geil gewesen? - Und sie sah ihm zu! Lüstern betrachtete sie seinen steifen Schwanz und flüsterte: „Zeig mir, wie du es dir machst, mein geiler Bock!“ Georg riss seine Finger aus ihrer Möse, leckte besessen den Saft ihrer Geilheit - und in dem Gedanken ihr seinen Schwanz hineinzurammen, da hinein, wo seine Zunge sie gerade gefickt hatte, spritzte er beinahe bis zur Decke ...

 

Keuchend sank er auf den Boden und sie gesellte sich zu ihm. Beinahe scheu sahen sie sich in die Augen. „Ich liebe dich!“, flüsterte Georg. Nein, sie hatte kein schlechtes Gewissen. Wirklich nicht! Norbert war schuld an dieser Situation! Er und seine Mutter. Aber sie konnten ja nicht wissen, dass sie ihr letztendlich ein Geschenk gemacht hatten. Er wundervolles Geschenk!

Und zum allerersten Mal war Sibilla ihre Schwiegermutter wahrhaft dankbar.

 

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