Montag in Yinchuan am Gelben Fluss


Dienstagmorgen in Yinchuan am Gelben Fluss





 

 

Wortlos und ohne Scheu und all diesen Kram bewegen wir uns aufeinander zu, nehmen uns in die Arme.

Ihre Küsse sind tränennass, meine einen Augenblick später auch.

Sie reißt sich los, drückt mir den Zettel in die Hand und entschwindet durch die Drehtür.


 

 

… und am Tresen stehen fünf Mädchen - in ihren rostroten „Kostümchen“ und gucken alle zu mir hin. Ihr Gesichtsausdruck uniform wie die Dienstkleidung - der Gesichtsausdruck von Frauen, wenn sie Babys und Hochzeiten sehen. Die Chefin in ihrem schwarzen Kostüm bewegt sich langsam um den Tresen herum, nimmt mir den Zettel einfach aus den Händen und bugsiert mich zu einer Sitzgruppe. Ihre Augen schimmern verdächtig.

 

In bestem Englisch: „Mister Lentzen! Ich bin Leizu - Wendy Lian hat mir aufgetragen, ihnen diesen Brief vorzulesen und die Antwort aufzuschreiben.“ Ihre schlanken Hände liegen im Schoß, ihr Gesicht sieht aus, als würde sie ihrem Kind das Mann-Frausein erklären.

 

„Sie nennen sie Lilienfrau und haben ihr eine weiße Lilie geschenkt. Für eine chinesische Frau ist das schon fast ein Versprechen.“ Ein wehmütiges Lächeln ist in ihrem Gesicht. „Mir hat noch kein Mann eine weiße Lilie geschenkt.“

 

Lange betrachtet sie das Blatt. „Lian ist meine Trainerin im Volleyball. Von mir weiß sie, dass Sie hier wohnen, wer Sie sind und woher Sie kommen. Wenn Sie sich darüber jetzt beim Management beschweren, verliere ich diese Stelle!“ Sie lächelt, als ob sie weiß, dass ich es nicht tue. „Es gibt hier in Yinchuan drei Hotels, in denen westliche Leute wie Sie absteigen. Nach drei Sätzen von Lian wusste ich, dass Sie es sind!“ Jetzt ein keckes, kokettes Lächeln. „Weiße Haare, große Nase, rote Jacke mit den Wolfstatzen!“, leichtes Kiecksen „Die sind auch in China bekannt, nur kann die niemand kaufen, zu teuer!“ Ihre Stimme wird ein Flüstern, als sie beginnt zu lesen. Ich muss mich vorbeugen, um sie zu verstehen.

 

„Stürmischer Drache, ich habe gesehen, wie du dem alten Musikmacher etwas in den Topf getan hast, wie du den beiden Frauen ein Zeichen abgekauft hast, wie du mit den Jungs Fußball gespielt hast, wie du mit den Mädchen gelacht hast, und ich wollte wissen, wer du bist.“

 

Tief Luft holen und ein versonnenes Lächeln von Leizu. „Du hast mir eine Lilie geschenkt, ich wollte dir meine Lilie schenken, du hast sie nicht genommen, warum?“ Leizu ist richtig rot angelaufen und hat Mühe, mit mir als dem betroffenen Mann über diese intimen Dinge zu sprechen. Kratzig und leise liest sie weiter. „Ich weiß, dass du wieder weggehst. Wenn du gehst, wird es nach einer schönen Zeit wehtun. Jetzt habe ich doppelten Schmerz! Dreifachen Schmerz, weil ich dir nicht wehtun wollte und es doch getan habe!“ Leizu legt ihre Hände in den Schoß und schaut mich an, als wollte sie sagen „Typisch Mann!“

 

„Ich warte auf dich, an jedem Ort, zu jeder Zeit!“ Jetzt ist es an ihr, sich mir zuzuneigen, um zu hören, was ich brabble. Ich zeige ihr meinen Zettel, den ich mühsam mit Wörterbuch und Wikipedia „zusammengemalt“ habe. Leizu starrt auf den Zettel, dann zu mir und wieder auf den Zettel. Beginnt glockenhell zu lachen, so dass alle in der Lobby zu uns hinsehen. Springt auf und trippelt chinesinnen-typisch hinter den Tresen, immerzu lachend und den Kopf schüttelnd. Einen „ausgestürmten Drachen“ zurück lassend.

 

Telefoniert - hört, spricht, lacht, spricht - verschwörerisch mit der Hand vor der Muschel. Macht mit der Hand ein Zeichen - scheucht die Mädchen an das andere Ende des Tresens, erzählt, lächelt, lacht, spricht ernst, fröhlich und immer wieder mit Blicken zu mir. Ein ausgestreckter Arm, ein Winken mit schlanker Hand, ein Zurücktreten und mir den Hörer in die Hand drückend. „Gute Nacht, my dragon!“ - ihre Stimme reißt bei mir die Seele auf. „Gute Nacht, meine Lilienfrau!“ „No Lilienfrau… Lian my name… Lilienfrau… when I you….!“ Ich fühlte, wie sie nach dem Wort sucht, höre sie, wie sie ein Wort auf chinesisch wiederholt. „My wife!“ brumme ich als Hilfestellung. Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie Leizu eine Chipkarte einsteckt - kodiert, sehe, wie mein Name und Zimmernummer über den Monitor flimmert, mir ein Küsschen auf die Wange drückt - mir den Hörer abnimmt, Lian ein paar Worte sagt - und ihn mir wieder in die Hand drückt. Ein Lachen, ein herzliches Lachen, ein Giggeln fast: „Bye, Bye, Peter!“ und die Leitung ist stumm.

 

Leizu gibt sich geschäftig, beschriftet einen Umschlag, steckt die Chipkarte hinein, summt und lacht und im Vorbeigehen: „See you tomorrow at breakfast“ Google: dritter Anlauf, erster Eintrag… Liàn, > sich verlieben! Lián > verbinden vereinigen! Liăn > arrangieren. Und irgendwo stand geschrieben „Lian, Frauenname, Bedeutung… Weidenstrauch, Weidenbaum!“ Und irgendwo haben Leizu und Lian eine kleine, süße Gemeinheit vor. Die Chipkarte im Umschlag und meine Zimmernummer. Und irgendwie bin ich nicht traurig, sondern gespannt, wie die Gemeinheit zu ertragen sein wird. Und irgendwie bin ich noch immer gut aufgehoben gewesen, wenn Frauen mein Seelenleben bereichern. Und schlafe, bis das Telefon mich weckt.

 

Eine halbe Stunde später komme ich in den Frühstückraum. Am Eingang stehen zwei tuschelnde Mädchen, ein „nĭ hăo!“ - Geschwirr. Diese lachenden Girlies machen mich stutzig… mein Hosenstall ist zu, eben noch im Lift überprüft, keine Zahnpaste im den Mundwinkeln, nicht geschnitten beim Rasieren, und gekämmt bin ich auch! Und im Raum wartet die kleine süße Gemeinheit. An einem liebevoll gedeckten Tisch: Lian mit dem Rücken zum Eingang, auf jedem Teller eine kleine Feuerlilie!

 

Irgendwie hatte ich so etwas im Gefühl. Lian dreht sich zu mir. Steht auf und schmiegt sich in meine Arme, ein gegenseitiges Schnüffeln und ein kleiner Schmerz zuckt durch mein Ohrläppchen. Auch sie zuckt, als ich beiße.

 

Leizu steht an unserem Tisch, lächelt maliziös und legt mir das Kuvert mit der Chipkarte neben den Teller. „Sie möchte die Karte von ihnen bekommen.“ Zügig füllt sich der Frühstücksraum, denn der Bus wartet nicht. Ich öffne das Kuvert und gebe Lian die zweite Chipkarte zu meinem Zimmer. Ihre Augen füllen sich mit Tränen, und sie wird ganz rot und verlegen. Sie lehnt die Karte an ihre Tasse, für jeden sichtbar, als wäre es das Amulett der Zugehörigkeit. Die gesamte, altgediente Truppe kommt an unserem Tisch vorbei, begrüßt Lian wie eine zu uns Gehörende. Befangen noch am Anfang, wurde sie bei jeder neuen Begrüßung gelöster, unverkrampfter.

 

Bis Chan kam. Chan, von uns Vivian genannt, kommt mit Walter in den Raum. Sie ist 28 Jahre, OP-Schwester hier in einem Krankenhaus und im Moment in der Schwebe zwischen der Liebe zu Walter und der Bindung als Chinesin zu ihrer Heimat. Vivian ist unser aller Schatz, Vivian ist unsere „Mutter der Kompanie“ Chan sieht Lian und mich sitzen… und wie Lian mir einen kleinen Leckerbissen auf den Teller legt. Chan stellt sich fast wie ein Soldat vor Lian hin, nimmt eine Art Haltung an, verneigt sich vor ihr - eine Ehrerbietung. Lian steht ebenfalls auf nimmt sie entgegen, erwidert sie und beide Frauen liegen sich in den Armen. Vivian - Chan ist, - so verrückt es klingt bei 1,3 Milliarden Chinesen - eine ehemalige Schülerin von Lian!

 

Diese rauen, harten, vom Leben oft gebeutelten Männer, die hier seit Monaten ein Werk aufbauen, diese Kerle haben alle glänzend glitzernde Augen. Eine Flasche Sekt, wenn auch chinesischer, knallte morgens um vier nach sieben, für jeden von uns ein Schlückchen. Lian ist in unserem Kreis aufgenommen. Das erklärt Chan meiner Lilienfrau. Als Günther in seiner riesigen Tasche kramt und Manfred, meinem Zimmernachbarn, unter Gelächter demonstrativ ein paar Ohrstöpsel überreicht, bekommt Lian richtig Farbe im Gesicht. Der Ruf „Der Bus!“ leert den Frühstücksraum in einem Schwung.

 

Lian und mir ist noch eine Verschnaufpause gegönnt. Heute muss ich zum Flughafen, Besucher aus der Zentrale abholen - Seemöven wie wir sie respektlos nennen. Lian versteht, was ich ihr erkläre, sie hat ein Übersetzungsrechner mit. „From my daugther“ lächelt sie. Lian ist Lehrerin… eher Dozentin für Sport an einer Fachhochschule und erst seit zwei Jahre hier in Yinchuan. Sie kommt wie Chan aus Dalian, das im Nordosten von China direkt am Meer liegt. Lian hat die Entscheidung getroffen, Lian ist selbstbewusst, ist neugierig, ist gierig, gierig mit mir allein zu sein. Lian möchte wissen, wie ich lebe, Lian ist wie alle Weibchen - artenunabhängig, Lian möchte das Nest beschauen!

 

Wir nehmen den hinteren Aufzug. Für Lian muss es ein Schritt in eine andere Welt sein. Vor meiner Zimmertür gebe ich ihr die zweite Chipkarte, fordere sie auf, die Tür zu öffnen. Zögernd steht sie da, ziert sich wie eine Jungfrau, kichert und ist auf einmal ganz verlegen. Ich gebe ihr einen kleinen Klaps auf den strammen Po. Eine blitzschnelle Drehung und sie hängt am meinem Hals, heult einfach und drückt mir die Karte in die Hand. Verstehe einer das Weib.

 

Wir stehen in meinem Zimmer. Wenn ich mehrere Monate auf einer Baustelle bin, so habe ich mir angewöhnt, ein kleines wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen und mir eine kleine Suite zu gönnen. Hier im vorletzten Stock auf Etage 14 mit Blick über einen Teil der Stadt, Bad / WC getrennt, Kingsize-Bett, kleine Sitzgruppe, zusätzlicher Kühlschrank und so einige andere Annehmlichkeiten, - klar, eine „regelbare Aircondition“ gehört auch dazu. Lian wandert durch den Raum, Bad, WC, zurück, lässt das Gesehene wirken, hat auf einmal Zeit. Nimmt mein Schlafshirt, legt es versonnen zusammen, auch die Boxershorts. Steckt sich im Vorbeigehen gedankenverloren ein Stücken Schokolade, das noch auf dem Tisch liegt, in den Mund. Nimmt und blättert im Wörterbuch Chinesisch-Deutsch. „Where are ‚Tschüss‘?“ und streckt mir das Buch hin. Zàijiàn“ Sie schüttelt den Kopf, sucht, findet und ist auch nicht zufrieden. Sie setzt ihre Inspektionsreise fort. Macht plötzlich auf dem Absatz kehrt und verschwindet im WC.

 

Als sie wieder heraus kommt, ist ihre Bluse aus der Hose, oberste Knöpfe offen, und ihr Leibchen lugt unten wie oben hervor… derangiert wie gestern Abend. Abwartend bleibt sie auf Distanz stehen, wartet auf meine Reaktion. So schnell wollte ich eigentlich nicht, aber junge Weiber können bekanntlich nicht warten. Ziehe mein Hemd aus der Hose, samt Unterhemd, öffne die oberen Knöpfe vom Hemd. Ihre Hand am Hosenknopf, pliepp - offen. Gürtelschnalle öffnen, kurzer Zug, und er liegt auf den Stuhl - plopp - auch mein Knopf ist offen. Kurzes Scharren und ihre Schuhe segeln durchs Zimmer, meine folgen. Als Säbelfechter kenne ich den Gesichtsausdruck - die Körperhaltung. Im nächsten halben Augenblick fliegen mir - panthergleich - 125 Pfund sinnliches Frauenfleisch um den Hals. Zupacken, abrollen und ein gut platzierter Doppelgriff an der Hüfte - kurzer Hebel, langer Zug, beherztes Nachfassen, und meine Lian ist untenherum nackt. Ihre Verblüffung ausnutzend, presse ich unter gierigem Knurren meine Mund auf ihre Lilie. Stoße meine Zunge hinein, sauge mich fest und wühle wie gestern stellvertretend in ihrem Ohr - jetzt in ihrer Lilie. Gebe sie im nächsten Moment frei, rolle mich auf den Rücken und warte mit gespreizten Armen und dargebotener Kehle auf das, was kommt.

 

Es vergehen Sekunden, gefühlte Minuten, Lian liegt auf dem Rücken. Ein Unterarm über die Augen gelegt, die andere Hand mit gespreizten Fingern auf ihren Bauch gepresst, wird sie von Gefühlswellen überflutet. Dabei rezitiert sie ständig Sätze, summt Melodien.

 

Kurzes Zögern, dann beuge ich mich über sie, setze sanft-zärtlich meine Lippen auf ihre Lilie. Stupse mit meiner Zunge, als wäre es ein Goldhähnchen beim Sackhüpfen, ihre Knospe. Rubble mit meinen ihre Lippen und sauge gierig ihren Saft als sei es Liebe erhaltendes Elixier. Konvulsivische Wellen durchlaufen ihren Körper. Sie presst ihr Schenkel zusammen, klemmt meinen Kopf fest, um sich im nächsten Moment ganz weit zu öffnen, alles freigebend. Zwischendurch flüstert immer wieder „wǒde Lóng“, - mein Drache.

 

Sie drückt meinen Kopf weg, zieht mich an den Haaren. Lians Kleine ist überreizt. Mit einem aus tiefer Brust kommenden Laut rollt sie sich auf mich, liegt mit ihrem ganzen Gewicht auf mir und lacht, weint, stammelt, küsst, beißt und leckt, während ich ihre beiden Pobacken festhalte. Die Lust hat ihren Verstand blockiert und ihr Unterleib schiebt sich - losgelöst von jedlicher Kontrolle - über meinen linken Schenkel, massiert ihre kleine Schnecke.

 

Das ist zu viel für mich. Meine Beherrschung endet in dem Augenblick, wo der Stau in mir droht, sich zu entladen. Ich werfe sie einfach von mir runter, abrupt, sie unsanft aus ihrer Gefühlswelt stoßend. Greife mit beiden Händen in meine Hose. Dieses Scheißgefühl kenne ich, seit ich Mädchen nicht mehr doof finde. Einen Augenblick habe ich mich den Gefühlen hingegeben, mich einfach diesem Weib angepasst, meine Gefühle von der Leine gelassen, und schon machen Körper und Geist, was sie wollen. Ich erwische die Pressstellen an Schaft und Hoden - ein Tick vor dem Punkt ohne Wiederkehr. Ein paar Tropfen Gleitsaft kann ich nicht mehr verhindern.

 

Aufrecht kniend, den Schrecken im Gesicht, beide Hände vor den Mund gepresst, sieht Lian mit großen Augen, wie ich mir einen „verklemme!“ Mein gequält schiefes Grinsen und meine ihr begehrlich entgegengestreckten Arme bringen Lian in Bewegung. Mit einem tiefen Seufzer plumpst sie zurück im unsere Umarmung. Geübtes, einhändiges Vier-Finger-Verbiegen, und ihr BH ist offen, kurzes Aufrichten, ein Hochschieben von BH, Leibchen und Bluse, und sie räkelt sich wohlig lang und nackt auf mir. „Lilienfrau - jetzt bist du meine Lilienfrau!“ Wispere ich ihr einmal ins linke und zum besseren Verständnis auch ins rechte Ohr. Sie stützt sich mit beiden Armen auf, es blitzt in ihren Augen, und ein energisches „No, No, No!“ Sie verlagert ihr Gewicht auf den einen Arm und zeigt mit der freien Hand ein etwas langes Schmales „Flowers, baton!“ Lian benutzt das Wort „Baton“ = Stock, Stab, Stafettenstab!

 

Ja, ein durch Frauenduft benebeltes und von Weiberkurven überreiztes Gehirn braucht einfach etwas länger um „Baton“ Stafettenstab und „Stalk“ Blumenstiel zu verknüpfen. Das Krausziehen ihrer Nase und der Schalk in den Augen zeigen, dass sie gesehen hat, wie ich es begriff.

 

Ich schieb sie von mir und fordere sie auf, mich zu strippen, mir die Hose auszuziehen, das Hemd. den Stiel, den Stängel, den Stock freizulegen. Wie sehne ich mich nach ihren Händen im Schritt, ihr Kraulen meiner Eier, das Zupacken am Schaft, das Kitzeln an der Eichel, das Trillern am Bändchen. Mach endlich, Kleine, mach schon, hau rein!

 

Sitzt - kniet da, wie Frau Lot, ein Flattern in den Augen, ineinander verschlungene Hände - Blockade. Eine unendliche Zuneigung zu dieser Frau überflutet mich. Der Mut, mit mir eine Affäre einzugehen, der Mut, Unbekanntes zu überwinden, wissend, dass Konventionen uns trennen. Was muss diese Frau für Gräben überwinden. Ich richte mich auf, knie wie sie. Ihre Hände an meine Hüfte führend, mein Hemd umfassend, strecke meine Arme hoch, und zögernd langsam wandert mein Hemd nach oben - über den Kopf und mit einem befreienden Endschwung zum Fußende vom Bett. Fasse erneut ihre Hände - zur Hüfte. Sie will sie mir entziehen - fester Griff und gemeinsam schieben wir mir meine Hose und Unterhose über den Po über die Oberschenkel. Mein Slip bleibt am „Stafettenstab“ hängen. Mit ihrer Hand in meiner greife ich meinen Schwanz, und mit der anderen Doppelhand ziehe ich den Slip runter. Seitliches Abrollen, und sie hat begriffen. Unter fast frechem Lachen, Quieken und Kieksen segeln meine Hosen durch das Zimmer, und Lian sitzt rittlings auf meinem Bauch, der schöne, dichte, tiefschwarze Busch keine zwei Handbreit vor meinem Gesicht. Ihr Bauch, ihre beiden Schönheiten mit den erigierten Warzen und ein Teil ihres Gesichts, umrahmt vom inzwischen gelösten Haar.

 

Ich bin unendlich spitz - ich bin nur noch Schwanz - Stafettenstab. Ihre Lilie soll jetzt den Stängel, den Stiel bekommen. Sie geht mit, als ich sie einfach nach unten schiebe, einfach ihre Lilie stiele, stängle. Viel habe ich bewusst nicht mitbekommen, und ich denke, Lian wohl auch nicht. Denn als ich das rappelnde Handy wahrnehme, liegt Lilienfrau keuchend und wie weggetreten immer noch gestängelt auf mir, der ich sanft und langsam mein Nachbeben ausklingen lasse.

 

Weckfunktion - Erinnerung - Flugplatz - nur Scheiße!

 

Ihre Hände ziehen fast schmerzhaft an meinen Ohren, und einem Schrei gleich bricht es aus ihr heraus. „Băihéhuã nŭnzĭ“! "Lilienweib“ - im nächsten Atemzug wispernd auf Deutsch!

 

© S‘Rüebli                                                                                         Ihre Meinung?