Trick or Treat




Er

 

„Halloween!“ Er hasste es. Natürlich hatte er nicht daran gedacht, als es klingelte. Nun standen vor ihm acht kleine Wichte. Allesamt waren sie bunt verkleidet. Nervös kichernd sammelten sie sich und begrüßten ihn gemeinsam mit dem Spruch: „Trick or Treat!“

 

„Trick!“, antwortete er verärgert. Mit einem Schlag waren alle mucksmäuschenstill. Das hatten sie wohl nicht erwartet, zumal der Eingangsbereich dieses Hauses  reichlich mit Kürbissen und Laternen verziert war. Seine Vermieterin hatte hier liebevoll dekoriert. „Halloween hat in unserem Hause eine lange Tradition!“, hatte sie  heute noch zu ihm gesagt. „Ich hoffe Sie haben genügend Süßigkeiten gekauft!“ Er war neu hier in diesem Haus. Es kam unerwartet und natürlich hatte er das nicht, schließlich… hasste er Halloween!

 

Die Kids bildeten eine Gasse und eine etwas größere dunkle Gestalt, die er vorher gar nicht bemerkt hatte, kam auf ihn zu. Sie war unheimlich gekleidet. „Sie? Es! Nein, doch Sie!“

 

Ihre Haut war schwarz, sie trug eine schwarze Bluse, auf der sich wilde Flammen emporzuschlängeln schienen, schwarze Hosen mit schwarzen hohen Stiefeln, und ein schwarzer Umhang mit einer großen Kapuze machten ihr Auftreten perfekt. Sie wirkte feurig, flink und gleichzeitig gefährlich. Unwillkürlich hielt er seinen Atem an.

 

Ihre Augen – um ihre Augen hatte sie ein Flammenmeer geschminkt. Aber auch ihre Augen selbst wirkten rot. Rot, wie zwei glühende Kohlenstückchen! Sicherlich trug sie Kontaktlinsen. Die gab es inzwischen ja in allen möglichen Farben. Es war perfekt! Sie wirkte PERFEKT!

 

Und sie kam immer näher. Was hatte sie vor? Er schluckte, bemühte sich aber ruhig und gelassen zu erscheinen. Sie durchbrach die 50 cm Grenze. Erneut hielt er seinem Atem an. Sie näherte sich ihm wirklich noch weiter. Was hatte sie vor? Sie war nun ganz nah.

 

„Trick? .... or Treat?“, hauchte sie in sein Ohr. Ihre Worte wirkten  gruselig, gleichzeitig aber auch unglaublich verführerisch/erotisch. Seine Nackenhaare stellten sich auf. Sie bemerkte es, und es schien sie zu amüsieren. Bevor er sich fassen und eine Anmerkung machen konnte, gab sie ihm einen leichten Kuss auf die Wange. Unglaublich sie hatte ihn geküsst! Oder? Erneut glaubte er ihre Lippen an seine Wange zu spüren. Zaghaft - sich seinem Mund nähernd. Und er? Er spürte aufeinmal ein unglaubliches Verlangen in sich auflodern. Ein Verlangen nach ihr - ihren Lippen! Jetzt! Wenn sie doch nur schon seinen Mund ... eine leichte Kopfbewegung von ihm… Er konnte sich einfach nicht mehr gedulden. Endlich – lagen ihre Lippen aufeinander. Sie berührten sich zaghaft. Ihre Küsse prickelten, schmeckten ... er wollte einfach mehr und mehr. Sie wurde stürmischer, sein Mund öffnete sich wie von selbst um ihre Zunge zu empfangen. Er umfasste sie – zog sie an sich. Sie musste Pheromone aufgetragen haben. Anders konnte er sich sein unstillbares Verlangen zu ihr nicht erklären. Er fühlte sich berauscht.

 

In ihm erwachte seine gesamte Männlichkeit. Wer war sie? Warum reagierte er spontan derart verlangend?  Das war noch nie seine Art gewesen. Es kam überraschend, brach wie eine gewaltige Meereswoge über ihn hinein. Er konnte nicht mehr klar denken, wollte nicht mehr denken – nur noch fühlen. Sie spüren! Sie einfach nur spüren!

 

Die Kinder fingen an zu kichern. Was war, wenn sie selbst noch ein Kind war? Nein, ihr Körper! Sie war eine Frau. Ihre Küsse – waren die Küsse einer Frau. Das wusste, glaubte, hoffte er! Das Kichern wurde lauter. Was ...?

 

Verspielt kniff sie in seine Pobacke und bekam sofort wieder die Aufmerksamkeit, die sie sich von ihm wünschte. Er versank wieder in ihren Kuss. Fordernd strich ihre Hand an seinem Außenschenkel entlang nach unten und nun… an der Innenseite langsam wieder hoch. Sie würde doch nicht? Doch! Er bemühte sich seine angefachte Lust vor den Kindern so gut es ging zu verbergen. Er hielt es nicht aus und keuchte kurz auf. Mein Gott - diese Frau schaffte ihn. Was machten ihre Finger nur mit seinen Hoden? Seine Hose würde gleich platzen. „Nicht vor den Kindern!“, dachte er noch bei sich. Da löste sie den Kuss und rief:

 

„Seht - seine Seele ist schon ganz schwarz geworden! – Lauft Kinder, lauft!“

 

Mit einem großen Aufschrei, rannten alle Kinder davon. Auch sie löste sich von ihm um in die Dunkelheit zu verschwinden.

 

Verwirrt stand er da, plötzlich allein. Er fühlte sich wie benommen. Schlimmer noch - leer! Unglaublich leer. Er vermisste ihre Nähe.

 

In seiner Wohnung oben angelangt versuchte er seiner Sinne Herr zu werden. Er konnte es noch gar nicht glauben. Fragen über Fragen gingen durch seinen Kopf. Wer war sie? Warum hatte sie ihn einfach geküsst? Wieso war er von ihr wie berauscht gewesen? Und nun? Warum vermisste er sie? Warum ging sie ihm nicht aus dem Kopf? Was hatte ihn verzaubert? Waren es ihre Augen gewesen?

 

Er suchte Ablenkung in einem Film. Aber das Programm bot nichts Passendes. Auch das Internet gönnte ihm nicht die erwünschte Ruhe. Sie ging ihm einfach nicht aus dem Kopf.

 

Er beschloss zu duschen. Im Bad angelangt bemerkte er den Grund warum die Kinder gekichert hatten. Seine grauen Bartstoppeln hatten die Farbe ihres schwarz geschminkten Gesichtes angenommen. Irgendwie wirkte er dadurch jünger. Er musste schmunzeln. Ja, der Liebe wurde schon immer verjüngende Wirkung nachgesagt.

 

Eine Dusche würde es schon richten. Na bitte! Frisch geduscht war sein Bart wieder grau. Verliebt war er bestimmt nicht. Mittlerweile hatte er es längst aufgegeben nach seiner großen Liebe zu suchen. Er lebte allein, und das war auch gut so. Auch an Liebe auf den ersten Blick konnte er längst nicht mehr glauben. Nein, so etwas gab es nicht. Warum aber hatte sie ihn gleich mit ihren ersten Kuss verführt? Himmel, er dachte schon wieder an sie.

 

Ein leises Poltern lies ihn aufhorchen. Was war das gewesen? Mit einem Handtuch um die Hüfte geschlungen schlich er ins Wohnzimmer. Die Balkontür stand weit offen. Er liebte frische Luft. Schnell entdeckte er die Ursache des vermeintlichen Geräusches. Eine Klopapierrolle, auf der mit grüner Schrift – zittrig wie in einem Horrorfilm „Trick or Treat?“ geschrieben stand.

 

Ein netter Versuch von den Kindern. Mal sehen ob er welche entdecken konnte. Als er das Licht ausschaltete, bemerkte er erstaunt das phosphoreszierende Leuchten der Schrift.

 

Hoppla, war das nicht zu viel Aufwand für die Handschrift eines Kindes? Sollte etwa SIE? Schnell trat er auf seinen Balkon. Die kalte Abendluft, die ihn empfing, ignorierte er in seiner Aufregung. „Nichts!“, stellte er enttäuscht fest. Selbst als seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah er nicht das Ersehnte. Huh? So weit war es also schon gekommen? Das er sich nach ihr sehnte? „Nein – na ja, es wäre eben schön gewesen!“, gestand er sich ein. „Was hättest Du mit ihr gemacht?“ Verflucht, er dachte schon wieder an sie. Aber wenn sie ihm schon nicht aus den Kopf ging, konnte er doch sicherlich ein bisschen Freude an ihr haben? „Also – was hättest Du mit ihr gemacht?“, nahm er den Gedankenfaden wieder auf.

 

„Viel!“, gestand er sich ein. Seine rechte Hand fasste dabei suchend unter das Handtuch, fand sein Zentrum und unterstützte mit rhythmischen Bewegungen seine Fantasie. Sie kam über den Balkon zu ihm. Er wohnte zwar im zweiten Stock – aber in seiner Vorstellung schaffte sie es und kam über den Balkon. Nackt kniete sich vor ihm nieder und nahm IHN in ihren Mund. Kurz befeuchtete er sich seinen Daumen. Ihre Zunge glitt nun über seine Eichel.“Jaa!“ Er lehnte sich stöhnend an den Türpfeiler. Sie wusste genau um seine Stellen. Hier im Mondlicht mitten auf dem Balkon leckte ihn ihre Zunge erbarmungslos zum Höhe ... „RING RING! RING RING! RING RING!“ Verdammt das Telefon! Ein bisschen noch ... RING RING! RING RING!“ Da war nichts zu machen. Genervt griff er zum Hörer. „Hallo?“ fragte er verärgert.  „Trick ... or Treat?“, flüsterte eine sanfte Stimme, und es gab keinen Zweifel daran: Es war ihre. „Woher haben Sie meine Telefonnummer?“ - „Trick ... or Treat?“, flüsterte sie erneut, aber immer leiser werdend. „Warte – bitte!“, rief er noch, aber sie hatte schon aufgelegt. Die Hausklingel schellte. Er beeilte sich und stand schon auf dem Hausflur, als er bemerkte – er trug noch immer nur das Handtuch. Schnell zog er sich eine Jeans an, schnappte ein Hemd, warf es sich über und rannte nach unten. Vor der Haustür fand er einen Zettel auf dem stand in leuchtenden Lettern… wie konnte es anders sein? Natürlich „Trick or Treat?“!

 

Zerknirscht zerknüllte er den Zettel. Er hatte genug! Er wollte doch nur sie. Warum bitte hatte sie ihn geküsst? Und nun stellte sie ihm ständig diese Frage. Warum? Wartete sie etwa auf eine Antwort?

 

Eine Antwort – das war die Idee! Eilig hastete er nach oben. Suchte nach einem Stift, glättete den Zettel und schrieb unter ihre Botschaft „Trick or Treat?“ in  großen Buchstaben.

TREAT!

 

Diesen Zettel legte er vor der Haustür. Nun musste er warten. Ob sie wohl kam? Als es erneut klingelte, drückte er auf den Knopf der Sprechanlage:

 

„Treat – bitte schön! Ich werde zärtlich sein und nur Dinge mit deinen Einverständnis machen. Wenn du Zweifel hast, kann ich das verstehen. Schließlich kennen wir uns nicht – doch dann bitte ich dich, für immer zu gehen! Ansonsten kannst du kommen wann immer du magst.“

 

Hatte er das gerade wirklich gesagt? Ja, das hatte er! Und nach einigem Zögern fügte er noch  hinzu:

 

„Über einen Besuch von dir würde ich mich sehr freuen!“

 

Die letzten Worte hallten in seinen Gedanken wieder und wieder. Er hatte sich verliebt. Er, ausgerechnet er, der einsame Wolf wollte plötzlich nicht mehr allein sein! Was für eine Katastrophe! Nun konnte er nur noch hoffen.

 

Nein! Er musste hinaus, sie suchen. Schlafen konnte er nun eh nicht - also? Er zog sich komplett an, nahm seine Schlüssel und verließ das Haus. Vor der Haustür fand er seine Antwort. Sie hatte ein Smilie hinzugefügt. Sein Herz machte einen Freudensprung. Er küsste den Zettel. Himmel! Er war wirklich verliebt. Auf seinem Spaziergang durch die Nacht fand er leider nicht die Erhoffte. Vielleicht aber würde sie wiederkommen. Irgendwann - wie sie wohl ungeschminkt aussehen würde?

 

Er hatte noch ein wenig im Wohnzimmer gesessen und gewartet. Mittlerweile war es 1.48 geworden. Zeit für ihn ins Bett zu gehen. Müde begab er sich zu Ruhe. In seinem Bett angelangt schlief er sofort ein.

 

Er träumte von IHR. In seinem Nachtspaziergang irrte er durch den Wald. Plötzlich spürte er ihre Nähe. Sie war da, ganz nah. Ihre Hand strich über sein Gesicht, er spürte ihren Atem. Warm und weich kuschelte sie sich an ihn. Zärtliche Küsse bedeckten sein Gesicht. Sie küsste seine Stirn, dann seine Wangen. Was sie dabei in ihm entfachte war unglaublich. Er fühlte sich lebendig wie nie zuvor. Mit einem Mal wusste er: Sie war es! Er hatte sie endlich gefunden, die Liebe seines Lebens. Er riss sie an sich, drängte sich an sie, wollte sie nicht wieder verlieren. Sie fielen beide ins weiche Gras.

 

Szenenwechsel im Traum. Er lag noch immer auf ihr, plötzlich aber bei sich zu Hause im Bett. Der Mondschein fiel auf ihr Gesicht. Ihm schien, als würden die Flammen in ihrem Gesicht lebendig flackern, und in ihren Augen stand plötzlich ein entschlossenes Funkeln. Energisch drehte sie ihn auf seinen Rücken. Ihre Hände strichen über seine Brust. Dabei knüpften sie sein Schlafanzughemd auf. Provozierend langsam.

 

Schlafanzughemd? Ja richtig, er lag in seinem Bett, sie lag an ihn gekuschelt. Er konnte sie spüren. Spüren wie sie Knopf für Knopf löste um seine nackte Brust zu streicheln, zu küssen. Tiefer und tiefer. Er schluckte als sie behutsam seine Männlichkeit auspackte. Das war alles zu real für einen Traum.

 

„Schön, dass du da bist.!Wie bist Du hereingekommen?“, fragte er sie. „Über den Balkon.“ war ihre Antwort. „Aber ich wohne im zweiten Stock.“ - „Vielleicht kam ich geflogen?“ Er wusste nicht genau, ob sie scherzte. „Nein - ich kann gut klettern! Sehr gut sogar!“, korrigierte sie sich. „Soll ich es beweisen?“

 

Sie schwang ihr Bein über seine Hüfte. Hatte sie keine Hosen mehr an? Verdammt machte sie ihn an. „Bist du ein Traum oder real?“, fragte er verwirrt. „Wie wäre es mit einem real gewordenen Traum?“

 

Wonach genau fühlt es sich denn an?“, fragte sie, als sie mit seinem Glied durch ihre warme Spalte strich. Sie wiederholte ihr Spiel. Er konnte es deutlich spüren: Ihre wohltuende Wärme erregte ihn, und sie wurde feucht und feuchter, mit jedem erneuten Streichen. Ihr Nektar begann zu fließen. Sie war heiß auf ihn, und ihre Hitze steckte ihn an.

 

Er richtete sich auf, streichelte durch ihre kurzen schwarzen Haare. „Du wirst dich einschwärzen!“, meinte sie. „Vielleicht sollten wir das Ganze lieber abbrechen. Warte bis ich mich geduscht habe!“

 

„Das ist mir egal – bitte bleib!“ flehte er. „Darf ich?“ Er begann den ersten Knopf ihrer Bluse aufzuknöpfen. Wieso war er nur so aufgeregt? Es war nicht die erste Bluse einer Frau, die er öffnete. Bei ihr aber, bemerkte er ein leichtes Zittern seiner Hände. Es war wie beim allerersten Mal in seinen Leben. Alles war so ungemein aufregend mit ihr.

 

Schwarzes Gesicht, schwarze Ohren, schwarzer Hals. Außer der Tatsache, dass sie beim Küssen schwarz abgefärbt hatte, schien es wie ihre natürliche Hautfarbe. Sie hatte sich viel Mühe gegeben - sehr viel Mühe! Denn noch immer konnte er keine helle Hautstelle entdecken. Waren ihre Brüste ebenfalls...? Er würde es bald erfahren! Er nahm sich den nächsten Knopf vor. Noch immer alles schwarz. Vielleicht war sie ja schwarz und hatte sich nur im Gesicht zusätzlich schwarz geschminkt?

 

Verrückt! Doch die ganze Szene mit ihr war nicht normal. Diese Frau war aufregend anders. Mittlerweile hatte er alle Knöpfe auf – gespannt schlug er ihre Bluse auf. Sie war hellhäutig! Feine weiße Brüste kamen zum Vorschein. Sie hatte sich lediglich tief genug geschminkt, so dass es einen tiefen V-Ausschnitt ergab. Geschickt ließ sie die Bluse von ihren Körper gleiten. Im Mondschein wirkte ihre helle Haut nun wie ein weißer Anzug. Sie war einfach atemberaubend schön. Behutsam berührten seine Hände ihre Brüste. Ihre Brustwarzen richteten sich auf. Leise stöhnend ließ sie sich nach hinten sinken. Er folgte ihr – ihren Brüsten, um sie zu bedecken, sie zu küssen. Ihr Atem wurde intensiver. Er spürte wie sie sich ihm öffnete, gleich einer Blume im Sonnenlicht. Ihr lieblicher Duft war einfach verführerisch. Hormone durchwallten seinen Körper.

 

Jetzt hatte sie ihn soweit! Er wollte sie einfach nur noch ficken, ihr das Gehirn regelrecht rausvögeln, sie stöhnend in völliger Ekstase wissen. Sie sollte nur noch ihn kennen, nur noch ihn wollen, nach ihm verlangen – nach seinem Schwanz. Im Grunde wollte er sie nur lieben - abgöttisch lieben und ihr ewige Lust bereiten! Aber in seinen unbeherrschten Zustand fand er keine passenden Worte für seine tiefen Gefühle zu ihr.

 

Mit einer Hand suchte er sein Nachtschränkchen. Verdammt irgendwo musste es doch sein. Endlich.

 

„Was hast du da, ein Kondom? Hast du Aids?“ „Nein - du?“ Sie schüttelte verneinend ihren Kopf. „Woher willst du das so genau wissen?“, wollte er wissen.„Ich gehe regelmäßig Blut-Spenden!“, gab sie lächelnd zur Antwort. „Und du?“ „Ich habe es testen lassen, nachdem ich meine Freundin inflagranti erwischt hatte. Und danach hatte ich keinen Sex mehr!“

 

„Aha?!“

 

„Ich meine zu zweit“, korrigierte er schnell. Die Erinnerung schmerzte kurz in ihn auf. Sie hatte ihm inzwischen das Kondom abgenommen und über die Kuppe seines steifen Freundes gestreift. Ihr Mund saugte ihn nun in das Kondom regelrecht hinein, während ihre Finger geschickt das Herunterrollen übernahmen. In seinem Kopf explodierten die Gefühle. Er spürte ihre Zunge, sie schien genau zu wissen wo er… Himmel! Und dann war er plötzlich an den Pforten zum Paradies. Sie rieb sich an ihm. Tiefer und tiefer durfte er eintauchen.

 

„Hmmmm- ich möchte dich spüren!“, stöhnte sie „Ohne Kondom!“

Ja, auch er wollte. Er zog ihn komplett heraus, streifte den Verhüter mit einer Handbewegung ab, um gleich wieder tief in sie einzutauchen. Die Gefühlsflut die nun über ihn hineinbrach... Er konnte nicht länger warten, würde gleich kommen, und sie spürte es – passte sich ihm an. Dann war es soweit. Er kam! Sein Gefühl sagte ihm, dass er sich völlig in ihr aufzulöste. Eins! Endlich vereint. Bebend fand er tiefe Entspannung in ihr - einen Zustand ungewohnter Seligkeit. Einander umarmt schliefen beide ein.

 

Am nächsten Morgen war sie fort. Auf einen Zettel stand eine Nachricht.

 

Thanks 4 Treat!

Danke für das besondere Vergnügen!

 

Klein Iwi (das Irrlicht)

 

Ob sie jemals wiederkommen würde? Vielleicht nächstes Halloween? Er wusste nur, dass er seit letzter Nacht seine Liebe zu Halloween gefunden hatte.

 

© Azraela                                                                                       Ihre Meinung?

 

 

 








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