Bilder einer Ausstellung III


Bilder einer Ausstellung IV

Vernissage


 

Als sie bei der Kunstgalerie ankamen, stand schon eine ziemlich große Menschenmenge davor. Piet schüttelte den Kopf. Dass es so viele Leute gab, die 750 Euro zahlen würden für diese drei Stunden, das hatte er nicht für möglich gehalten. Und es waren keineswegs nur Männer. Einige Pärchen waren ganz klar erkennbar, aber auch ein paar einzelne Damen. Wie viele wirklich reiche Menschen es doch gab! Allerdings hatte dieser Ansturm den Vorteil, dass sie nicht auffallen würden. Schließlich waren sie gut angezogen und wirkten sehr cool - mit ihrer schönen Freundin.

                                                                   

Lea allerdings ließ sie schon bald alleine, wanderte um das Gebäude herum zum Hintereingang und betrat die Räume der Galerie. Tom und Piet suchten sich eine ruhige Ecke an der Stirnseite des Gebäudes und äugten durch die Fenster. Sie mussten nicht Schlange stehen, denn sie würden ohnehin nicht hineinkommen. Sie würden hier bleiben und „rauchen“. Extra zu diesem Zweck hatten sich alle beide je eine Schachtel Zigaretten gekauft - obwohl sie Nichtraucher waren. Aber schließlich war das ein ideales Alibi. Wenn die Vernissage erst einmal begonnen hatte, dann konnten sie hier völlig unauffällig stehen, und niemand würde sie nach Eintrittskarten fragen. So hofften sie wenigstens.

 

Gleich würde es losgehen. Sie spähten - und sahen eigentlich nichts. Vier Mädchen konnten sie im Inneren ausmachen. Wo war ihre Lea? Alle vier waren sie bildschön - aber sie sahen eigentlich völlig normal aus. Die ihnen am nächsten stehende Lady war blond. Ihr Haar fiel ihr glatt und üppig bis fast über den Po. Das schlichte dunkelblaue Hemdblusenkleid, das sie trug, war vorne geknöpft - und die Jungs wussten genau warum! Die nächste junge Frau war - zu ihrer Überraschung - eine Mulattin. Sie überragte alle anderen, und sie faszinierte Tom in ihrer exotischen Schönheit. Ihr Haar war nur etwa zwei Zentimeter lang und betonte auf das Vorteilhafteste ihre perfekte Kopfform. Ihr schmaler Körper war in ein giftgrünes afrikanisches Gewand gewickelt, wie es die zwei Freunde noch nie gesehen hatten.

 

Gerade als sie das nächste Mädchen begutachten wollten, öffneten sich die Türen, und die Gäste strömten in den Raum. Tom fluchte. Diese Menschenmassen verdeckten die beiden letzten Mädchen! „Ich kann sie nicht mehr sehen, verdammt! - Siehst du sie noch?“, fluchte er ärgerlich, aber auch Piet hatte nur noch den Schimmer einer rothaarigen Schönheit gesehen und sonst nichts.

 

Nach einer viertel Stunde wurde es ruhig. Ein beeindruckender Mann im Smoking trat in die Mitte - und die Gäste wichen zurück. Er hielt eine Rede, von der die Freunde leider nichts mitbekamen. Wie ein Schatten war da plötzlich Lea. Sie huschte zum Fenster und kippte es. Trotzdem war nicht viel zu verstehen - und sie war auch schon wieder verschwunden. Applaus brandete auf, und dann trat Stille ein. Piet und Tom staunten. Vier der fünf „Kunstobjekte“ tauchten langsam aus der Menge auf. Offenbar stand jede auf einer Plattform, die wie eine Hebebühne nach oben fuhr und sich zu einer Säule auswuchs. Die Jungs sahen sich verblüfft an. Das versprach eine Supershow zu werden. Langsam gruppierten sich die Gäste um die Pfeiler, auf denen sich die Mädchen präsentierten. Der Raum wurde langsam dunkel und Stille trat ein.

 

Unvermittelt flammte ein Scheinwerfer auf und tauchte die reizende Blondine in gleißendes Licht, das durch alle Farben des Regenbogens wechselte. Erneut hörten sie die Stimme des Mannes - diesmal verständlich, denn jetzt hatte er ein Mikrofon in der Hand. „Ich darf Ihnen einen blonden Engel vorstellen: Angela! Ihre Maße und ihren Lebenslauf mögen Sie bitte der Tafel am Fuße der Säule entnehmen.“ Er begann zu klatschen, und die Zuschauer fielen ein. Das Licht, das das Mädchen umfing, schimmerte blau - passend zu ihrem Kleid und den hochhackigen Pumps - und es wurde ganz leicht gedimmt.

 

Der zweite Scheinwerfer riss Lea ins Bewusstsein der Kunstfreunde. Sie sah zum Küssen aus. Lea war mindestens einen halben Kopf kleiner als Angela und weckte Beschützerinstinkte in ihren beiden Kommilitonen. „Lea ist unsere Überraschung des Abends. Sie springt ein für unser Teufelchen Annabelle, die leider erkrankt ist. Allerdings habe ich auch in ihrer schwarzen Wuschelmähne schon kleine Hörnchen schimmern sehen! Lassen wir uns also bezaubern!“ Tom stieß Piet aufgeregt mit dem Ellenbogen in die Seite. Tatsächlich glänzten in Leas blauschwarzem Haar goldene Hörner! Wo kamen die her? Wann hatte sie sich die zugelegt? Seltsam! - Und was war mit ihren Schuhen geschehen? Sie trug auch nur noch einen ihrer Strümpfe. Überaus seltsam...

 

Gelb, Grün, Blau, Violett, Rot, Gold! Wie Milchkaffee schimmerte die Haut der Mulattin im sanften Licht des Scheinwerfers. „Kashore - unsere afrikanische Raubkatze wird Ihnen den Atem rauben. Wer das Glück hat, ihr in die Hände zu fallen, wird ein für allemal wissen, wie aufregend Sex sein kann: Himmelreich und Höllenofen zugleich! Ihr grünes, glänzendes Tasirnest, ein traditionelles Wickelgewand der Tuareg, schmückt ihren sinnlichen Leib wie teuerstes Geschmeide. Aber passen Sie auf: Sie beißt!“

 

Der Moderator wandte sich um. Eine goldene Lichtkaskade floss aus dem Nichts. „Das, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist QuenBi! Sie hat eine ganz besondere Fähigkeit, die Sie sicherlich genauso entzücken wird, wie sie uns entzückt hat!“ Kerzengerade, zierlich und bescheiden stand auf der vierten Säule eine blutjunge Asiatin und verneigte sich anmutig! Eine bildschöne Chinesin, deren Haut nicht nur durch das Flutlicht wie helles Gold schimmerte. Ihr pechschwarzes Haar trug sie hochgesteckt und mit zwei Elfenbeinstäben fixiert. Lediglich eine Strähne ringelte sich seitlich über den eng gegürteten goldbestickten Kimono, der ihr bis auf die Füße fiel. Im Gegensatz zu allen anderen Mädchen war sie barfuß. Ihre schwarzen Mandelaugen blitzten.

 

Nun fehlte nur noch das fünfte „Kunstwerk“! Es gab aber keine Säule mehr. Wo war sie also abgeblieben? „Hast du die Rothaarige gesehen?“, fragte Piet aufgeregt, den die ätherische weißhäutige Gestalt fasziniert hatte. „Welche Rothaarige?“, fragte Tom nicht wirklich interessiert. Er hatte nur Augen für Lea. Wie ungewöhnlich fremd sie wirkte. Er war tatsächlich gerade dabei sich zu verlieben. Leider konnte er nicht genau sagen in wen. Lea war die Frau schlechthin, und er hungerte danach, ihr die Sterne vom Himmel zu holen - und sie zu vögeln ohne Punkt und Komma. Allerdings hatte er auch völlig neue Gefühle für seinen besten Freund Piet entdeckt; es erregte ihn über die Maßen Piet... nackt zu sehen, seinen steifen Schwanz, der sich mit Lea vergnügte, seine Geilheit zu riechen, zu schmecken und ihn so berühren zu können. Sein Leben stand gerade Kopf. Die soeben gemachten Erfahrungen ließen seine Gedanken Karussell-Fahren. Alles, was man ihn gelehrt hatte, löste sich in Rauch auf - und er genoss es. Was interessierte ihn also noch ein rothaariges „Kunstwerk“?

 

Aber plötzlich war auch seine Aufmerksamkeit geweckt. Die Zuschauer strebten auseinander, und in der Mitte des Raumes erhob sich eine fünfte „Säule“, die allerdings mehr einem Tisch glich als einem runden Pfeiler. Rechteckig und mit einer tief eingegrabenen seltsamen Form, über der - breitbeinig - eine Fee stand. Tom hielt die Luft an. So etwas hatte er noch nie gesehen. Rote Locken ringelten sich um ein zauberhaftes Mädchenantlitz. Sie trug eine lindgrüne, fast durchsichtige Empire-Robe, die ihre Brüste präsentierte. Sie fiel lang und gerade bis auf ihre Füße und verdeckte die Schuhe. Die bloßen Arme, das Gesicht und das Dekolleté schimmerten wie feinstes blass-weißes Chinaporzellan.

 

„Meine verehrten Damen und Herrn: Sóley, unsere Elfe aus den Nordmeeren hat beschlossen, Ihnen heute Abend zur Verfügung zu stehen. Wie Sie bemerken, ist diese Plattform in Ihrer Reichweite. Das heißt aber keineswegs, dass Sie mit dem Eintritt irgendwelche Rechte erworben hätten. Die Entscheidung liegt bei Sóley allein, und Sie sollten das respektieren. Ich bitte Sie auch, sie ohne ihre ausdrückliche Zustimmung nicht zu berühren! Zuschauen dürfen Sie allerdings - wobei auch immer! Lassen Sie uns gespannt sein, ob und wer unsere Sirene entflammt! - Ich wünsche Ihnen allen einen außergewöhnlichen und aufregenden Abend! Genießen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten und die Sinnlichkeit unserer unvergleichlichen „Skulpturen“!“

 

Tom und Piet sahen sich an - fassungslos! Mann oh Mann! Das wurde ja noch viel heißer, als sie angenommen hatten. Ob Lea davon gewusst hatte? Vielleicht nicht, da es sie ja nicht betraf. Die Gäste wurden mit Champagner versorgt, und einige bedienten sich schon am Buffet. Die weitaus meisten aber betrachteten die schönen jungen Frauen, die jede menschengemachte Kunst in den Schatten stellten. Sanfte Pianomusik erklang, und das Licht verlosch fast völlig. Lediglich fünf verschiedenfarbige Fluter tauchten die lebenden Statuen in einen unwirklichen Schein.

 



Angela

 

Die Jungs wussten gar nicht, wo sie ihre Augen lassen sollten, da leuchtete ein Scheinwerfer auf, glühte rot und glitzerte dann über Orange, Gelb ins Grün, um Angela in schimmernden Blautönen zu umschmeicheln. Sie sah tatsächlich aus wie ein Himmelsgeschöpf. Ein Engel in hellblond. Sanfte Musettemusik erklang, und sie bewegte sich geschmeidig - mit tänzerischer Sicherheit auf ihrer winzigen Plattform. Den beiden Freunden wurde schnell klar, dass es hier nicht darum ging, gekonnt zu strippen, denn dafür war der Platz einfach zu spärlich. Es ging darum, „Kunstwerke“ zu enthüllen.

 

Angela drehte sich langsam um die eigene Achse. Ihre Arme, ihre Hände „tanzten“. Zärtlich streichelten lange, schlanke Finger den glänzenden Stoff ihres Kleides, glitten immer höher, berührten eine Sekunde lang die großen goldenen Knöpfe, und die Jungs - und auch die Mehrzahl der Zuschauer - hörten auf zu atmen. Toms Hand griff wie zufällig in seinen Schritt. „Er“ war unendlich hart, und es war ihm, als spüre er dort jede sanfte Berührung dieses Engels. Seine Eichel war der „Knopf“, den ihre Fingerspitzen liebkosten. Ein kurzer Blick auf Piet und die „Kunstfreunde“ dort drinnen, vergewisserten ihn, dass alle Männer der suggestiven Kraft dieses Bildes erlagen. Geschickt öffnete Angela einen Knopf nach dem anderen. Langsam, fast wie in Zeitlupe schwang das Kleid auf - gab den Blick frei.

 

Ein wirklich überirdisch schöner Körper glänzte golden. Für einen kurzen Augenblick konnte man üppige, perfekt geformte Brüste sehen, gekrönt von steifen Knospen, die in tiefem dunklen Rosenrot glühten - dann hatte sie ihr langes goldenes Haar darüber gebreitet wie Loreley. Nachdem aber das Kleid gleichzeitig über ihre makellosen Schultern rutschte, waren die Blicke aller Zuschauer schon wieder gefangen. Drinnen ertönte ein kaum unterdrücktes Stöhnen, und Tom und Piet wussten nicht... Wie...?

 

Fassungslos sahen sie, wie sich große, glänzende Flügel entfalteten. Da stand ein Engel! Ein leibhaftiger, bildschöner Engel! Frenetischer Applaus brandete auf - und den Freunden wurde klar, dass diese Show ganz und gar besonders sein würde - und durchaus 750.- Euro wert. Irgendwie fühlten sie sich beide wie kleine Jungs am Weihnachtsabend - und vor ihnen stand das Christkind. Ein nackter, wunderschöner Himmelsbote mit endlos langen Beinen und einem winzigen Streifen goldenen Schamhaares. Angela drehte sich. Wie hatten sie das nur gemacht? Flaumige Engelsflügel zierten ihren Rücken. Einen Augenblick hatten die Gäste Augen für nichts anderes, aber dann... Auch Piet und Tom stöhnten unterdrückt.

 

Niemals hatten sie ein Bild von größerer Schönheit und stärkerer sexueller Ausstrahlung gesehen. Das blütenweiße Gefieder verdeckte die Hälfte des Rückens, schmeichelte sich an ausladende Hüften und umrahmte einen perfekten runden Po und vollkommene Beine. Wahnsinn! - Da stand Angela hochaufgerichtet - edel - und dann verbeugte sie sich. Dem Publikum stockte der Atem - zumindest der Hälfte, die ihr berückendes Hinterteil im Blick hatte, und ein donnernder Applaus brach los.

 


Lea

 

Als das Licht erlosch, wurde es still. Gespannte Erwartung lag im Raum. Welches der Mädchen war nun an der Reihe? Leise Töne erklangen, steigerten sich - Rock and Roll, in ohrenbetäubender Lautstärke - und dann stand da: Lea - getaucht in sprühende goldene Funken. Es sah aus, als stehe sie inmitten eines Vulkanausbruchs. Eine leibhaftige, wunderschöne Teufelin, geboren aus der Glut des Erdinneren. Kannten sie dieses Mädchen? War das ihre Lea? Wann hatte sie sich so verändert? Das rote Kleid schmiegte sich wie eine zweite Haut an ihren makellosen Körper, aber die Strümpfe... Wo waren die geblieben? Eines ihrer Beine war nackt, und ihr Fuß steckte in einem hohen schwarzen Pumps. Das zweite Bein war überzogen von schwarzem hautengen Latex, und der Schuh... war kein Schuh. Lea hatte einen Pferdefuß!

 

Erst jetzt bemerkten Tom und Piet, dass der Applaus drinnen beinahe noch die Höllenmusik übertraf. Sie sahen sich an - sprachlos! „Ich glaube nicht, dass diese... dieses Teufelsweib da drin... unsere Hilfe braucht!“, stammelte Piet völlig verblüfft. Seine Augen hingen an der Frau, die sie zu kennen glaubten und die nun so völlig fremd, so völlig neu und so aufregend war. In ihrem schwarzen Wuschelhaar glänzten tatsächlich goldene Hörnchen, und Lea bewegte sich... lasziv. Tanzen konnte man das eigentlich nicht nennen. Es war eher Sex auf offener Bühne - und obwohl sie keinen Partner hatte, war es mehr als herausfordernd. Ihr Becken kreiste, und die Hände lagen flach auf ihren Hüften. Der rote Saum hob sich langsam wie ein Vorhang - und das Publikum starrte fasziniert. Warum hatten sie vorher nicht bemerkt, wie lang diese Beine waren, wie provozierend ihre Oberschenkel - besonders der schwarz-glänzende. Und nun? Piet keuchte.

 

Leas nackte Muschi leuchtete ihnen entgegen. Die inneren rot bemalten Schamlippen waren von aufreizender Bildhaftigkeit, und der Gummi umhüllte nicht nur ihr Bein, er setzte sich fort auf ihrer rechten Hüfte, schmiegte sich an die Taille und endete schräg unterhalb der linken Brust. Wie heiß das aussah - und schwups... war es wieder verschwunden. Leas Hände streichelten ihren Busen und zupften am Dekolleté. Lächelnd entblößte sie ihre Brüste, deren Nippel aufreizend dunkelrot geschminkt waren, dann schob sie das zusammengerollte Kleid über ihre Hüften und ließ es fallen. Mit einem Kick schoss sie es ins Publikum und löste Begeisterungsstürme aus. Fast zeitgleich reichte ihr jemand eine lange schwarze Peitsche hinauf. Furchterregend und sexy stand sie breitbeinig auf ihrer Säule - eine hinreißende Teufelin - und schwang die Peitsche, und in dem Augenblick, als es knallte... ging das Licht aus.

 

„Hättest du gedacht...?“ Piet schüttelte den Kopf. Dieses Mädchen war immer für eine Überraschung gut, soviel stand fest. „Und nun...?“, fragte er. Tom sah ihn an. „Na, sie haben einen Engel und einen Teufel! Und was kommt nun?“ Er zuckte die Schultern. Diese Show hatte es wirklich in sich, aber... was konnte da noch kommen? Gab es dazu noch eine Steigerung? Oder zumindest Gleichwertiges? Er hatte da so seine Zweifel.

 


Kashore

 

Ein goldener Lichtstrahl wanderte durch den Raum, so, als suche er... und er fand Kashore. Ihre dunkle Haut schimmerte wie gehämmertes Metall. Das grüne Wickelgewand kontrastierte wundervoll zu ihrem goldüberhauchten Teint. Im Ausschnitt blitzte ein goldenes Kettchen, und... im kurzgeschorenen Haar sah man auf einmal merkwürdige Muster. Eigenartig! Es sah aus wie....

 

Die schwarze Schönheit ließ ihr Kleid aufschwingen und präsentierte ihre makellose Vorderfront. Tom und Piet starrten sie an. Kleine, feste Brüste, eine schmale Taille, ein muskulöser Bauch und ein winziges Fellchen, das ihre Scham eher betonte als versteckte. Und wo war da nun die Besonderheit? Vielleicht hatte sie ja schwarze Flügel? - Plötzlich stieß Piet Tom aufgeregt an: „Schau mal da!“ Toms Augen suchten - und auch Piet war nicht mehr sicher, ob er wirklich gesehen hatte, was er... Die Tracht der Nomaden rutschte tiefer und gab bloße Schultern frei. Die Kette spannte sich... Zwischen den langen, muskulösen Beinen ringelte sich ein Schwanz. Er schlug peitschend auf den Boden. Die Anwesenden hielten den Atem an... als das Gewand fiel. Kashores Rücken - bedeckt vom Fell eines Gepardenweibchens - verwandelte sie in eine Raubkatze!

 

Neben ihr wuchs ein Baumstumpf in die Höhe. Graziös stieg sie aus den hohen Pumps und kickte sie ins Publikum. Sich um die eigene Achse drehend, sank Kashore auf alle Viere. Was für ein Bild! Das Fell war mit dünnen goldenen Kettchen um die Taille und zwischen ihren Beinen fixiert - endete aber kurz oberhalb des Pos in einem langen Gepardenschwanz. Die Zuschauer raunten ehrfürchtig - und Kashore fauchte wild. Sie kroch wie eine Katze um ihren Baum. Ihre Brüste baumelten aufregend, schwangen bei jeder Bewegung. Sie richtete sich an dem abgestorbenen Baum auf, streckte sich und reckte ihren nackten Hintern ins Publikum! Der Schwanz bewegte sich, als hätte er ein Eigenleben - er gab den Blick frei. Dieses kurz geschorene „dunkle Fell“ war echt. Es betonte sowohl wulstige Lippen, die die Erregung dieser „Raubkatze“ überdeutlich machten, als auch die weiche, feuchte, rosa Auster, die jeder der Anwesenden - egal ob Männlein oder Weiblein - nur zu gern geschlürft... hätte.

 

Auch Tom stöhnte verlangend. Sein Körper rebellierte. Soviel elegante erotische Aufforderung hatte er noch nie gesehen. Er musste einfach reagieren. Wie hypnotisiert hing sein Blick an dieser feucht-glänzenden, wollüstig dargebotenen Delikatesse. Hatte er geglaubt, es wäre keine Steigerung mehr möglich? Von wegen! - Diese „Raubkatze“ hätte er gerne gebändigt - oder zumindest gestreichelt. In Gedanken stand er bei ihr - legte seine Hand auf ihr verlockendes Hinterteil, liebkoste das herausfordernde Geschlecht, atmete den rassigen Duft und ließ seine Finger ganz langsam hineingleiten... Da verlosch das Licht.

 


QuenBi

 

Nach ein paar Sekunden glitzerte erneut der Goldregen in der Finsternis - rieselte wie Tropfen aus goldenem Licht über die zierliche Chinesin und tauchte sie ins Bewusstsein der Menschen, die sie fasziniert musterten. Fast kindlich stand sie da, schmal und zerbrechlich weckte sie Beschützerinstinkte bei den Zuschauern - vor allem bei den männlichen. Grazile Hände strichen über den kostbaren Kimono, streichelten die Taille und öffneten ganz gelassen den Gürtel. Das Publikum erstarrte. Und als der Kimono fiel, geschah es! Dieses entzückende Geschöpf, dieses naive Wesen, das jeder in die Arme nehmen wollte, um es zu schützen vor der Welt, verwandelte sich... in ein gefährliches Reptil.

 

Der mädchenhafte Körper war nicht länger menschlich. Er trug die Zeichnung einer ausgewachsenen Königspython. Mit zwei Griffen hatte QuenBi eine Maske auf, die zwar die schwarzen Augen frei ließ, aber ihr Haar komplett verbarg. Geschmeidig glitt dieses mysteriöse Mischwesen hinab auf den Boden, ringelte sich zusammen - wie eine Schlange. Die Menschen erwachten aus ihrer Erstarrung. Wer hatte so etwas erwartet? Was für eine Show! Tosender Applaus brach los - und QuenBi richtete sich auf - ihr Kopf blieb jedoch auf dem Boden - sie zog ihren Rücken nach oben zurück, knickte ihn ab an Stellen, wo das eigentlich völlig unmöglich war und fixierte mit den starren Augen einer Schlange ihr Publikum. Eine lange, gespaltene Zunge schnellte hervor. Wie war diese Bewegung überhaupt möglich? Vielleicht war das ja tatsächlich eine Python? Eine menschliche Wirbelsäule konnte einfach nicht derart beweglich sein.

 

Piets Blicke betasteten den doppeldeutigen Körper - halb Schlange und halb Menschenwesen. Die mädchenhaft winzigen Brüste waren in der gelb-ocker-braunen Zeichnung der Riesenschlange verschwunden. Die zierliche Chinesin lag bäuchlings mit dem Gesicht nach unten und streckte die Arme eng am Leib entlang, dann zog sie den Körper hoch, so dass der Brustkorb im rechten Winkel zum Kopf rückwärts aufrecht stand. Die Wirbelsäule wurde noch weiter zurück gebogen - bildete beinahe einen Kreis - und Rücken und Po kamen auf ihrem Hinterkopf zu liegen. Piet schnappte nach Luft. QuenBi hob sich auf die Unterarme, verschränkte sie und streckte die Beine gerade-waagrecht über ihren Kopf. Er stöhnte - wie der Rest des Auditoriums - als die Schlange sich zurückverwandelte in eine erotische Frau: Sie spreizte ihre Beine und senkte ihre Knie rechts und links von dem hübschen Kopf zu Boden. Fasziniert starrte Piet auf die süße, rasierte und feuchte Muschi, die ihm da, wie nebenbei, geboten wurde. Aber damit nicht genug. QuenBi streckte erneut ihre Beine und spreizte sie zum Spagat. Ein Spotlight betonte deutlich, dass es sich hier um eine durchaus lüsterne Schlangenfrau handelte, und Piets Schwanz zuckte gierig - als Dunkelheit die bezaubernde, chinesische Artistin verschlang.

 


Sóley

 

Fassungslos sahen die Freunde sich an. Diese Vernissage war jeden einzelnen Cent der 750 Euro wert. So etwas hatten sie sich bisher nicht in ihren heißesten Träumen ausgemalt. Und nun sollte ja noch die Krönung kommen: Die rothaarige Schönheit, die Sex haben würde mit... wem auch immer! Wenn sie doch nur da drinnen wären! Dann hätten sie zumindest auch die Chance, erwählt zu werden. Hier draußen waren sie zum Spannen verdammt - allerdings waren das auch alle anderen Gäste. Aber schließlich waren auch alle anderen Gäste geil! Tom grinste, als er sah, wie sich einige der Herren verstohlen in den Schritt griffen, um sich etwas Erleichterung - oder zumindest einen bequemeren Sitz zu verschaffen. Wie das wohl bei den anwesenden Damen war? Ob die genauso reagierten auf die Erotik dieser Vorstellung? Oder ließ es sie kalt, die Strip-Show ihrer Geschlechtskolleginnen zu sehen? Das würde ihn schon interessieren. Vielleicht würde er Lea fragen, denn sie hatte ihn schon jetzt mehr gelehrt, als er bisher gewusst hatte.

 

Die Erlebnisse mit ihr drehten sich in seinem Kopf. Sein ganzer Körper war angefüllt mit Lust. Seine Männlichkeit spannte und zuckte. Kurz, er war geil ohne Ende. Aber war das auch ein Wunder? Die „Vorbereitungen“ für die Vernissage hatten ihn schon geschafft. Er war bereits mit einer Erektion hierher gekommen - und sie hatte seither nur noch zugenommen. Wenn das so weiterging, würde er gar keine Frau mehr brauchen. Er würde kommen, ohne sich auch nur berührt zu haben. Aus den Augenwinkeln betrachtete er seinen Freund. Dem ging es ganz genauso! Er sah es. Tom stöhnte. Seine Hoden schmerzten - trotzdem hätte er niemals freiwillig auf dieses Erlebnis verzichtet!

 

Langsam glühten Scheinwerfer auf, tauchten die Mädchen in schimmernde Morgenröte. Lediglich bei Sóley, der rothaarigen Schönheit, erreichte die Sonne den Zenit. Ihr Haar glänzte in diesem Licht wie rotes Gold und hob die Transparenz ihrer Haut so richtig hervor. Da stand sie - wie eine Elfe - eine Meerjungfrau: Wie Arielle! Die rote Haarpracht umschmeichelte ihre Schultern und versteckte bisher, was sie nun mit den Fingern ertastete: Das helle, fast durchsichtige Kleid, das sich aufreizend eng an üppige Brüste schmiegte, war auf ihren Schultern mit kleinen Schleifchen verschlossen, die sie nun mit spitzen Fingern aufreizend langsam aufzog. Tom und Piet keuchten. Dass es so spannend sein konnte zuzusehen, wie eine Frau sich entblößte - wer hätte das gedacht!

 

Der weiche Stoff streichelte sie, rutschte wie in Zeitlupe in ihr Dekolleté, als wolle er den Busen darunter liebkosen, so, als fiele es ihm schwer, sich von der zarten Haut zu trennen... und dann stand sie da: barbusig. Ein sehnsüchtiger Seufzer ging durch den Saal. Großer Gott, hatte diese Frau Brüste! Voll und rund - üppig und doch perfekt geformt - gekrönt von rosaroten, aufrecht stehenden, entzückend gekräuselten Früchtchen. Einfach hinreißend! Zärtlich berührte sie ihre helle Haut, streichelte, umrundete mit den Fingerspitzen, wonach jedermann im Saal gierte, und dann zog sie ihr Kleid sanft über Taille und Hüften. Und ließ es fallen. „Aaaahhhh!“

 

Auch Sóleys Unterleib war bemalt - und nun vervollkommnete sich die Illusion von Arielle. Türkis-grün-silberne Schuppen glitzerten unterhalb des Nabels, verzierten die runden Hüften und ihre langen Beine. Ihre Füße steckten ihn farblich abgestimmten hohen Schuhen, und ihre Stellung ließ tatsächlich an den Schwanz einer Meerjungfrau denken. Das Publikum applaudierte begeistert. Auch Piet und Tom klatschten wie von Sinnen, obwohl das ja niemand hören konnte.

 

Anmutig glitt das Mädchen mit geschlossenen Schenkeln hinunter auf ihren Platz zwischen den Zuschauern. Da saß sie nun - die „Kleine Meerjungfrau“ von Kopenhagen. Ihre Brüste wogten sanft, und sie streckte eine Hand auffordernd ins Publikum. „Sóley wird Ihnen heute Abend zur Verfügung stehen!“, zuckte es durch das kollektive Bewusstsein der umstehenden Männer. Bei den Zaungästen vor dem Fenster dieser Vernissage zuckte nicht nur dieser Satz.

 


Spielgefährten

 

Wer würde der Glückliche sein, dem dieses Mädchen „zur Verfügung stehen“ durfte? Sie würden es nicht sein, soviel war sicher! Das Licht um Sóley und die sich um sie drängenden Voyeure wurde heller, und Piet und Tom konnten Einzelheiten erkennen. Ein großer, dunkler Mann stach aus der Menge heraus. Piet stand das Herz still, wenn er dachte, wie diese beiden aussehen würden... intim verbunden. Der schwarze Mann und die weißhäutige Schöne mit den veilchenblauen Augen. Er sah, wie er sich durch die Menge wühlte und er sah, wie Sóley den Kopf schüttelte.

 

Donnerwetter! Sie lehnte ihn ab, den Schönling! Piet freute sich. Er wusste zwar nicht genau warum, aber der Korb für diesen auffallend attraktiven Typ gefiel ihm! Ach wäre er doch da drinnen! Sóley stach ihm ins Auge, seit er den ersten Blick auf sie geworfen hatte. Ihre üppigen Brüste hatten es ihm angetan. Wenn er sich vorstellte, dass er seine Hände ausstreckte und sie berühren dürfte - massieren - kneten! Wie rot ihre Nippelchen leuchteten! Wie kleine aromatische Walderdbeeren, die er nur zu gerne vernascht hätte! Aber leider fehlten ihm dazu 750 Euro - denn dann würde sie ihn erwählen, da war er ganz sicher.

 

Nun deutete sie auf jemanden. Wen meinte sie bloß? Den grauhaarigen Gentleman im dunklen Anzug? Oder den jungen, schlaksigen Kerl mit dem hoch-gegelten Haar? Warum rührten die sich bloß nicht? Er würde sie nicht so lange warten lassen, diese Göttin! Was war da los? Da... Das gab es doch nicht! Das konnte nicht sein! Oder doch? Konnte sie tatsächlich die meinen...?

 

Da stand eine kleine zierliche Frau mit einem schwarzen Bubikopf und einer Schale Erdbeeren in der Hand. Ihr Gesicht hatte inzwischen dieselbe Farbe, wie die Früchte angenommen. Ungläubig sah sie Sóley an. Die nickte. Piet schluckte! Das würde allerdings der Hit sein: Eine solche Show zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Frauen. Die eine groß und üppig, die andere klein und dunkel - fast keusch. Sie trug einen engen, schwarzen Minirock und eine champagnerfarbene, hochgeschlossene Bluse. Große schwarze Augen sprühten Funken, als sie durch die Gasse schritt, die sich vor ihr geöffnet hatte.

 

Sóley rutschte näher an die in den Stein geschnittene Form heran und ließ sich zurücksinken. Langsam glitt ihr Körper geschmeidig, fast wie in eine Flüssigkeit hinein und entspannte sich. Jetzt konnte man sehen, dass das ein Abdruck ihres Körpers war, der allerdings an ihrem Po endete. Und nun? Wohin mit den Beinen? - Was für ein Bild! Da lag die schöne Nackte, - umgeben von einer roten Aureole aus Seidenhaar - auf dem schwarzen Stein und reckte ihre Beine senkrecht in die Luft, hielt sie überkreuzt, und die Erwählte stand neben ihr und lächelte scheu.

 

Sie nahm eine Erdbeere und platzierte sie im süßen Nabel - und Sóley zuckte. Ob das ein abgekartetes Spiel war? Egal! Es sah aufregend aus, und sie machte weiter. Die nächste Erdbeere biss sie an und legte sie auf ihr Bäuchlein. Noch hatte sie die dargebotenen Schätze mit keinem Finger berührt. Langsam ging sie um den Tisch herum, um dann genau unterhalb der gekreuzten Beine stehen zu bleiben. Sóley wartete. Sie konnte ihre schöne Gespielin nicht mehr sehen... und so spreizte sie ihre langen Beine... „Aaaahhhhh!“ Die Zuschauer drängten näher heran, und Piet verfluchte seinen Platz auf den billigen Rängen. Wie gerne hätte er jetzt den Platz getauscht, um zu sehen, was diese Prinzessin „Rühr-mich-nicht-an“ sah. Ein Blick zwischen Sóleys Schenkel. Ein Blick in dieses Himmelreich ihrer entzückenden, blankrasierten Muschi!

 

Erst jetzt fielen Piet die dunkelrot geschminkten Lippen der Frau auf. Und er würde es nicht sehen können, wenn sich diese Lippen trafen! Er stand an der falschen Stelle. „Mist!“ Noch war es nicht so weit. Immer noch hielt sie die Erdbeeren in der Hand, leckte aufreizend, knabberte ein bisschen daran und vollendete dann die Verbindungslinie zwischen Sóleys Nabel und... Eine süße Frucht nach der anderen landete auf dem makellosen Bauch. Eine einzige lag noch in der Schale, und die Zuschauer warteten gespannt. Ob sie sich trauen würde?

 

Langsam ging die immer noch völlig angezogene Frau in die Knie. Sóley stützte ihre Fersen an der Tischkante ab - so weit wie möglich voneinander entfernt. Dann hob sie den Kopf um zu sehen... Das Gesicht der Fremden war direkt vor ihrer Scham - und Röte kroch in ihre Wangen. Sie richtete sich auf und sah sich um. Was kam nun? Unglaublich! Sie tauchte ihren Finger in das Champagnerglas ihres Nachbarn und lächelte unschuldig... dann ging sie wieder auf Tauchstation. Wie in Zeitlupe näherte sie ihren Finger... da flammten an der Decke drei Monitore auf. Großaufnahmen. Piet keuchte laut! Natürlich! Er konnte es nicht genau sehen, und so ging es anderen - zahlenden Gästen - auch. Aber nun sah er scharf!

 

Plötzlich hatte er Leas Duft in der Nase, und er warf ihr einen Blick zu. Ihre kleine Teufelin spielte... Wahnsinn! Aber er wollte natürlich nicht verpassen... Eine Fingerspitze mit rotlackiertem Nagel schwebte über Sóleys prall geschwollenen Schamlippen, so als suche sie den perfekten Landeplatz. Behutsam fuhr sie diese aufreizenden Konturen nach. Traute sie sich nicht... oder war das alles geplant, um die Spannung zu steigern? Wie auch immer: Es gelang! Kaum jemand dort drinnen atmete noch!

 

Wie aufreizend dieser Kontrast wirkte. Die völlige Entblößung auf der einen Seite, die Zur-Schau-Stellung intimster Köstlichkeiten, und die beherrschte, vollkommen bekleidete Lady, die den schönen Körper beinahe wie ein Studienobjekt behandelte. Verdammt, sollte sie doch endlich... und als hätte sie den vielfachen Befehl aus den Gehirnen der erregten Zuschauer wahrgenommen... bohrte sich der zarte Finger hinein. Großer Gott, sah das geil aus! Nein, diese Lady hatte wohl keine Berührungsängste. Sie wusste genau, was sie tat. Pulsierende Schamlippen schmiegten sich an den Eindringling, wurden verdrängt, machten Platz und wichen doch nicht. Wie sich das anfühlen würde? Sachte, ganz sachte dort einzudringen - ins Allerheiligste vorzustoßen...?

 

Und ebenso quälend langsam zog sie nun ihren Finger zurück. Er glänzte im Licht der Scheinwerfer von der süßen Flüssigkeit. Wie gern hätte er jetzt... da führte sie den Finger zum Mund und kostete. Ihre Zungenspitze schnellte hervor, leckte und verschwand. Offenbar genoss sie den Geschmack, und so kehrte sie zurück, um sich noch mehr von dieser Delikatesse zu holen. Diesmal mit zwei Fingern, aber jetzt schob sie die Finger direkt in ihren Mund und lutschte genüsslich schmatzend. Offenbar hatte Sóley eine Kennerin und Liebhaberin solcher Genüsse entdeckt - und eine Frau mit Ideen: Sie lächelte breit, griff nach der letzten Erdbeere - und steckte sie der vor ihr liegenden Frau zwischen die glänzenden Lippen, bohrte sie tiefer und freute sich am Stöhnen ihres „Opfers“! Dann trat sie zurück, um das aufreizende Bild zu besichtigen - und ihre leere Schale abzustellen.

 

Zufrieden schritt sie um die liegende Schöne herum, betrachtete sie von allen Seiten - und ließ sie schmoren. Sóleys luxuriöse Brüste bebten. Ihre Spitzen standen senkrecht. Der Kontrast zur blassen Haut der Umgebung hätte nicht größer sein können. Ob sie sie nun berühren würde? Piet lechzte danach, zumindest zuschauen zu können, aber die Lady dachte gar nicht daran zuzugreifen. Sie beugte sich über Sóley und sah ihr in die Augen. Auf dem Monitor fühlte man sich an Hollywood erinnert, als sich ihre Lippen trafen. Besser hätten es auch die gewiefteststen Schauspieler nicht hinbekommen. Die beiden Schönen züngelten und leckten, küssten so sinnlich, dass es eine Pracht war.

 

Dann jedoch riss sie sich los von Sóleys hungrigen Mund, und nur noch ihre Blicke streichelten sie. Sie ging weiter, um erneut hinter ihrem Kopf stehen zu bleiben. Nun sahen Tom und Piet sie wieder nur noch von hinten – außer auf dem Monitor. Da allerdings streckte sie ihre Hände aus - hielt sie frei schwebend über Sóleys Brüste. Sie lächelte herausfordernd. Was für ein aufreizendes Bild. Diese zierlichen braunen Arme, Hände mit langen rotlackierten Nägeln... über einem frivolen nackten Busen, der ihnen förmlich entgegenzuwachsen schien. Piet grinste, als er sah, dass Sóley ihre Wirbelsäule durchbog, um so näher an das ersehnte Ziel zu gelangen... aber ihre Auserwählte ließ sie noch immer zappeln. Ganz langsam, fast unmerklich senkte sie ihre Finger und berührte nur die runde empfindliche Unterseite, streichelte sanft und machte sie so noch sehnsüchtiger. Doch dann fasste sie zu, und das weiche Fleisch quoll zwischen ihren Fingern empor. Diese Frau hatte den absolut richtigen Griff, um Sóley zu erregen. Verzückt schloss sie die Augen, genoss und gab sich den Berührungen der Fremden hin.

 

Die Jungs hatten den Eindruck, sie stöhne, aber sicher waren sie nicht, denn sie hörten es nicht. Was sie hier geboten bekamen, war ein Film - fast ohne Ton! Aber was für ein Film! Und bevor Sóley zu sehr ins Nirwana entschwinden konnte, ließ die Lady auch schon wieder von ihr ab und ging weiter. Schon stand sie zwischen den gespreizten Schenkeln und lächelte überlegen. Die Kamera zoomte die so hübsch versteckte Erdbeere heran! Was für ein lüsternes Bild! Was für eine süße Muschi! So geil! Viel länger würden die beiden Zaungäste diese Show nicht aushalten. Schließlich waren sie schon vorher bis zum Äußersten strapaziert worden.

 

Aber auch die Dame, die sich bisher ja noch ziemlich zurückgehalten hatte, verlor zunehmend ihre Unnahbarkeit. Sie ging in die Knie. Tom und Piet fixierten den Monitor. Das schöne, strenge Frauenantlitz dicht vor der erregt glänzenden, nassen Scham Sóleys! Ob sie sich jetzt durchringen würde, sie zu lecken? - Keine Frage! Da waren einige, die das gerne für sie übernommen hätten. Zunächst aber leckte sie nur über ihre eigenen Fingerspitzen, um dann sanft und betont langsam an den Schamlippen entlang zu fahren. Sie wurde mutiger.

 

Und nun? Was geschah nun? Sie sah sich um - winkte die zwei nächststehenden Herren heran - griff nach ihren Händen und führte sie zwischen Sóleys Schenkel. Die Jungs vor dem Fenster hielten den Atem an, so wie die meisten der Gäste der Vernissage. Sie wollten jetzt da drin sein! Sóley zuckte zusammen, als sie die beiden Hände spürte, aber sie duldete... genoss... atmete schwer und sank erneut entspannt zurück. Sie ließ die drei tuscheln und betrachtete auf dem Monitor, wie zwei Männerhände sie berührten. Maskuline Finger streichelten, zupften, kneteten feste Pobacken, spreizten ihre Lippen... und ihre dunkelhaarige Liebesdienerin kniete dazwischen und kam näher. Eine süße himbeerrote Zunge betupfte die Erdbeere... und Sóleys eigenes Beerchen.

 

Offenbar schmeckte ihr dieses Aphrodisiakum - und die kniende Frau drängte sich näher, umschloss Sóleys Kitzler mit den Lippen und saugte hingerissen. Ohne ihren Mund von dieser delikaten Frucht zu lösen, kam sie auf die Füße und raffte mit beiden Händen ihren Rock. Piet blieb der Mund offen stehen. Die Lady zog doch tatsächlich ihr Höschen aus! Wahnsinn! Was nun? Was kam nun? Die Zuschauer zitterten vor Erwartung, und Sóley bog ihnen ihren Leib entgegen. Sie wollte mehr! Die schöne Unbekannte biss in die Erdbeere und verspeiste genüsslich ein Stück davon. Dann leckte sie herausfordernd ihre Lippen, neigte den Kopf, saugte die weiche Frucht aus der ihr dargebotenen glänzenden Muschi und stieß ihre Zunge hinein.

 

Tom und Piet hörten dieses Mal die Lustlaute Sóleys sogar vor dem Fenster. Ihre „Meerjungfrau“ war beinahe von Sinnen vor Begierde. Aber ihre schöne Peinigerin blieb davon völlig ungerührt. Sie richtete sich auf und begab sich erneut zu ihrem Kopf. Dann allerdings blieb den Zuschauern die Luft weg. Sie zog ihren Minirock bis über die Hüften hinauf - und Tom und Piet hatten den hübschen runden Hintern dieses Mal genau vor der Nase. Sie sahen sich an. Was für ein Anblick! Auch Sóley drehte den Kopf, um ja nichts zu verpassen. Sie schnupperte. Offenbar konnte sie die Lust ihrer auserwählten Partnerin riechen. Sie streckte ihr die Hände entgegen... und die Lady kam näher, hob das Knie und platzierte es neben ihrem Kopf.

 

Oh Gott! Oh Gott, oh Gott! Sie würde doch nicht... Oh bitte! Mach doch! Die Jungs würden die beste aller Aussichten haben. Genau zwischen die Schenkel der Schönen. Sie würden sehen, wie Sóley sich gütlich tat an dieser feucht schimmernden Muschi, wie sie die Lust aus ihr herausleckte. Sie hätten geradezu den Logenplatz, um den süßen Arsch präsentiert zu bekommen... und... die Lady kniete sich über Sóleys Kopf, spreizte weit ihre Beine und drängte ihr ihre hungrige Möse entgegen.

 

Gierig fasste Sóley zu, zog sie näher heran und versenkte ihren Mund zwischen nassen Schamlippen. Ihre Hände öffneten die rosige Blüte und sie saugte den üppig rinnenden Nektar, während ihr Daumen die Schöne zärtlich in den Himmel rieb. Atemlos konnten die beiden Freunde beobachten, wie Sóleys Finger alle Wege der Lust erkundeten. Eine Fingerbeere spielte zwischen den Backen und kitzelte die zweite Öffnung... während Zeige- und Mittelfinger tief eindrangen und die Schönheit zur Ekstase trieben. Heulend wie ein Wolf richtete sie sich auf, stöhnte - wimmerte hemmungslos ihre Lust in den Raum und sank dann auf dem nackten Körper in sich zusammen. Ihr Gesicht lag auf Sóleys Bauch, und sie sah um Atem ringend zu, wie einer der beiden Männer seine Finger in der zuckenden Meerjungfrau versenkte.

 

In diesem Augenblick ertönte ein dunkler Gong, und das Licht ging wieder an. Die Vernissage war beendet. Oh Himmel, das konnte doch nicht sein! Sie konnten die schöne Sóley doch nicht so unbefriedigt zurücklassen!

 

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Zeit der Kunst ist fast zu schnell verronnen - und wir hoffen, Sie wieder in unseren Räumen begrüßen zu dürfen. Aber nun... Auf Wiedersehen und gute Nacht!“ Tom stöhnte. „Das können die doch nicht machen!“ Aber Piet packte ihn mit beiden Händen an den Schultern und schüttelte ihn. „Doch Tom, doch! Raus mit dem Pack!“ Tom sah ihn fassungslos an. „Spinnst du?“ Er war so hoffnungslos geil - und sein Freund grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Nö!“, erklärte der ganz cool. „Die zahlenden Gäste sollen verschwinden! Und... in fünf Minuten, Tommyboy... sind wir da drin! Stell dir doch das bloß mal vor, Tommy! Es wird ein Fest! - UNSER Fest!“

 

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Bilder einer Ausstellung V