Oh ja, ich gucke!

inspiriert von BvS

"Guckst du!"


 

Gestern war es wieder mal spät.

Beide angesäuselt und müde.

Sie kuschelt sich in meine Arme.

Ein Bein über mein leicht abgespreiztes Bein gelegt.

Ich fühle ihr Schambein am Oberschenkel,

und ihre Hand kraulte leicht meinen Pelz.

Die andere Hand hat sie unter mein Bein geschoben…

die Fingerspitzen kitzelten fast unmerklich an meinem Hodensack.

Unsere Allseits–Wohlfühlposition.

Als ich ihre Hand Richtung wachsendes Horn schieben will,

krallte sie sich im Pelz fest.

 

„Schhhhhht.“

 

Einen Augenblick später hörte ich ihren langen Atem.

Ihre Hände erschlaffen, ihr Körper wird weich.

Haar und Körper verströmen Wärme, Duft, Sinnlichkeit, Geborgenheit.

Ich lege ihre schlaffe Hand auf mein steifes Horn,

Ziehe sie fester an mich und schlummere weg.

 

Sonnenstrahlen stehlen sich durch die Ritzen des Rollladens.

Sie hat mir ihren Po fest in den Schoß gedrückt,

als ich vorhin als Löffelchen andockte.

Als sie meinen Ständer fühlte.

Gurrte, als sich meine Hand unter das Seidenhemdchen schob,

den beiden Hübschen die Näschen rieb.

 

„Schhhhhht!“,

 

als ich den Druck erhöhte… zudringlicher wurde.

 Geduld ist nicht meine Stärke.

Die Hitze im Bett verbrennt "ihn" fast.

Ich fliehe ins Bad.

Gemächlich rasiere ich mich. -

Nass, besonders fein, tu ich nicht oft.

Sabine, findet mein glattes Gesicht besonders schön.

„Ich mag es nicht, wenn es da unten kratzt!“

Putze ausgiebig die Zähne.

Schneide die Fußnägel,

feile die Fingernägel.

Und immer ist sie noch nicht da.

Ich stehe unter der Dusche und träufele Duschgel auf den Schwamm.

Wo bleibt sie nur?

Trödelliese!

 

Heute hätten wir so schön Zeit!

Enttäuscht, traurig, rubble ich mich mit dem Schwamm,

verweile bei den Nippelchen, fühle, wie sie sich aufrichten.

Vermeine Bines Zähne zu spüren.

Unter den Achseln kann ich fast nicht mehr aufhören,

sie mit dem Schwamm zu streicheln,

nur meine Ohren sind empfindlicher…

mein Schwanz, Horn, mein Sporn!

Ein leichtes Lustgefühl überkommt mich,

als ich meine Hoden kraule,

meine Rosette massiere,

fingere.

 

"Schiet!"

 

Allein macht es keinen Spaß!

Ich presse meinen Schwanz direkt hinter der Eichel

und rubbele mit dem rauen Schwamm die Eichelspitze.

Das bringt mich sofort runter,

Cool down!

 

Mein frisches Badetuch duftet nach Bines Lieblingsparfüm!

Von mir zum Hochzeitstag!

Ihr Badetuch liegt daneben.

Ich schnüffele,

lächele versöhnt -

„Fleur du Male“ …

von Bine zum Geburtstag bekommen.

 

„Liebling!“,

 

und öffne die Tür.

Der Duft von Bett und erregter Frau zieht in meine Nase,

bremst mich ab.

Bleibe in der Türe stehen.

Perplex!

Sprachlos!

Überwältigt!

Schnappe nach Luft,

Süchtig nach dem Duft.

Fülle meine Lungen!

Meine Augen heften sich an meinen Liebling.

Ihre Beine sind flach gespreizt.

Sehe, wie ihre Finger über ihre Lippen schweben,

nehme ihre Mimik wahr -

ihr ganzes Empfinden widerspiegelt sich in ihrem Gesicht.

Ich weiß nicht, wo ich hinschauen soll.

Was mich mehr erregt.

So habe ich Sabine noch nie gesehen!

Wie zärtlich sie mit sich umgeht!

Jetzt drückt sie mit der Hand fest auf ihre Muschel, presst sie…

Um sie gleich wieder zu streicheln.

 

"Mein Gott, so mache ich das mit meinem Schwanz auch."

Zuckt es in meinen Hirnwindungen.

Ich merke, dass ich aufs Höchste erregt bin und einen „Steifen“ habe.

Leise – lautlos schließe ich die Tür.

Hat sie mich bemerkt, will sie mich verführen?

Mir zeigen, wie es zu machen ist?

Mir zeigen, dass es auch ohne mich geht!

Oft habe ich sie ermuntert, es mir zu zeigen,

wenn der unterschwellige Vorwurf des rasenden Reporters durchschwang.

Oft mir gewünscht, es zu sehen,

davon geträumt.

 

Wie unter Zwang setze ich mich an das Fußende vom Bett.

Die Matratze wippt sachte.

So entrückt ist sie noch nicht. Sie muss mich bemerkt haben.

Blicke in ihre halb geöffnete Hand.

Wie ihre Fingerrücken die Innenseite der gespreizten Lippen streicheln,

beim Niederfahren

die leicht überstehende Daumenkuppe

an die Perle stupst.

Begleitet von einer fast unmerklichen Muskelkontraktion

an der Schenkelinnenseite.

 

Meine Augen fliegen lüstern hin und her.

So nahe an meinem Liebling,

kann ich nicht alles mit einem Blick übersehen.

Die zweite Hand, die Spielhand, stiehlt sich unter das Hemdchen,

und als ob mein Wunsch als telepathische Signale bei ihr ankommt,

schiebt sie den Hauch von Seide zur Seite.

Sie streichelt sich über die Brust… von unten,

von der Falte nach oben – Mittel- und Ringfinger gespreizt.

Das Knospen-Krönchen-Näschen gleitet dazwischen,

und die Finger schließen sich.

Die Spitze lugt keck heraus.

Aufspringen und mit der Zungenspitze locken?

Ich unterdrücke stöhnend meine Regung.

Nein! Diesmal, Nein!

Oh, wie hatte Odysseus es gut

– seine Leute banden ihn am Mast fest.

 

Ihre Fingerkuppen streicheln um den Hof,

die Handfläche reizt das dunkle steife Krönchen.

Immer wieder – und wieder…

in einer Langsamkeit, in einer Innigkeit, die für mich neu ist.

Mein Blick gleitet über ihren Bauch zurück…

Wie er sich mit der Atmung rhythmisch hebt und senkt.

Bleibe beim tiefen Bauchnabel, „der kleinen Fotze“ hängen,

im Kopf summt Bines Kichern, wenn ich mit der Zunge hineinstoße.

Gleite weiter, zwischen ihre Beine.

 

Immer noch streichelt sie ihre Lippen, ihre Orchidee.

Mit all meinen Fasern zieht es mich zu Sabine, zu ihrer Orchidee.

Ich habe es mir vorgestellt, wie sie es sich macht,

wenn ich mich selber verwöhne,

sie als imaginäres Bild an die Decke projiziere…

Dutzendfach!

Jetzt!

Mit der Rückseite vom Zeige- und Ringfinger

wandert sie über die schwellenden Schamlippen…

eine Gratwanderung.

Ihr Mittelfinger versinkt in der Tiefe.

Streckt ihn, bei jedem auf und ab ein bisschen mehr,

ein bisschen tiefer,

benutzt sie ihn als inneres Stimulans.

Als Penisersatz.

Krümmt ihn, zieht ihn heraus

Nass!

Streckt ihn, lässt in ihren Tiefen verschwinden.

Hörbar zieht sie die Luft ein.

 

Mein Kopf droht zu zerspringen, mein Gesichtsfeld verengt sich,

fokussiert.

Fühle mich von der Handlung ausgeschlossen

und zugleich einbezogen in die intimsten Geheimnisse.

Sabine ist geil, sie ist auf dem Weg zu einer hohen Lust,

einer besonderen Lust,

einer Lust, die ich noch nicht kenne.

In mir schmerzt alles,

Schwanz, Leisten, Krampf in den Hoden, im Damm.

Meine Brustwarzen zucken,

die Schläfen pochen.

Zwanghaft, ohne Steuerung lege ich eine Hand auf ihr Knie.

 

„Liebling!“

 

Ein unmerkliches Zucken im Unterarm, als wollt sie abwehren,

ein Strecken der Finger,

den Bruchteil eines Momentes nur.

„Nicht anfassen! - Noch nicht!“

Diese vier gemurmelten Worte lassen mich zurückzucken,

als hätte ich einen Weidezaun angefasst.

Der Ringfinger kam dazu.

Beide feuchten Finger versinken in der Tiefe ihrer Lust.

Sabine dreht die Hand, kreist mit den Fingern.

Ich ahne es… sehen kann ich es nicht.

Mit Daumen und Zeigefinger massiert sie den Kitzler,

die ganze Hand kommt in Bewegung.

Ich höre mich stöhnen.

Mir kommt es fast.

Nur durch meine mentale Anwesenheit.

Wenn ich mich jetzt anfasse, ist es vorbei.

Meine Lüsternheit, meine Geilheit beginnt zu weichen.

Etwas Neues nimmt von mir Besitz,

etwas,

wofür ich keinen Namen habe.

 

Die andere Hand verlässt die Brüste, gleitet zwischen ihr Schenkel.

Ihr Gesicht hat etwas Entrücktes.

Ganz weich gezeichnete Konturen -

ein Mädchengesicht.

Die Augen rollen, bewegen sich unter den geschlossenen Lidern.

Für kurze Bruchteile von Sekunden öffnet sie die Lider.

Nur ein flüchtiges Lippenschürzen deutet mir an, dass sie um mich weiß.

Eine Hand spreizt die Lippen weit, zeigt mir den großen erregten Kitzler,

ihre beiden Finger entschwinden in die Tiefe,

ich sehe ihre Feuchtigkeit,

erste Schaumbläschen.

 

„Tau auf deinen Rosenblättern“ nannte ich es einmal.

Sie beginnt ihren Tau zu verteilen,

über die Lippen, die Scham, zum Damm hin, im Busch.

Sie kennt mich, sie weiß, dass mich dieser Anblick, diese Bewegungen,

diese archaische Animation um den Verstand bringt.

Leise beginnt sie zu stöhnen,

massiert die Knospe, und beide Finger gleiten halb hinein verweilen… zittern.

An- und abschwellende Lustlaute verstärken die sphärische Spannung.

Sabine drückt die Knie noch weiter auseinander, öffnet sich ganz.

Es ist ihre Stellung, wenn es bei ihr beginnt, beginnt zu steigen.

Das Becken zuckt leicht, beginnt zu wippen, kreisen - stärker zu locken.

Ihre Muschi sucht Anschluss, sucht gierig nach der Fortsetzung.

Zeigt offen ihr Verlangen.

 

„Fass mich an!“

Leise, kaum hörbar.

„Nein!“, als meine Hand sie berührt.

„Nur ein Finger… nur fingern!“

Ich berühre ihre Lippen, gleite in die Tiefe.

Eine kleine Kontraktion…

wisperndes - „nur die Spitze“ stoppt mich.

Nur mit der Spitze, der Kuppe kreist mein Finger.

Diese „Kaum-Berührung“

bringt mich zum Glühen, und

ich fühle, wie es in mir weich wird,

weich wie glühender Stahl… formbar.

Wie sich Neues formt,

etwas,

das auch noch keinen Namen hat.

 

"Dich bring ich zum Fliegen!

Dich bringe ich in die nächste Dimension!

Dich bringe ich zum Brennen!

Dich bringe ich…"

Ja, das ist die neue Form

Ja, das ist der neue Name:

„Lust am - Lust spenden“.

Die Erfüllung seiner eigenen Lust hintanstellen.

 

Ab jetzt geht alles wie von Ferne vorgesehen

wie ein symbiotisches Zusammenspiel.

Ich fühle, wie in ihr die Gier, die Erregung,

die Sucht nach dem nächsten Schritt,

zur nächsten Höhe,

schwillt.

Mit jeder Bewegung verändert sich ihr Körper,

sehe ich, wie die Muskeln spielen,

die Bauchdecke wellenförmig walkt,

die Hüfte, das Becken ins Schwingen kommen.

Das Versinken meines Fingers in ihrer Tiefe wird mit Wollust aufgenommen.

Wie sie nachsetzt, als mein Finger sich zurückzieht.

„Nein! Halt! - Nicht tiefer!“,

als ich ihn durchdrücken will.

 

Ihr Gesicht ist entrückt,

horchend

- in sich hinein horchend.

Eine… ihre Melodie erkennend…

ihr folgend!

Jedesmal, wenn sie die Lider halb öffnet,

mich wahrnehmend!

Kurzes Krauseziehen der Nase.

Bines Zeichen der Akzeptanz.

 

Ihre nächsten Bewegungen,

das Wippen, Schwingen, Vibrieren, Kreisen…

Das Sich-mir-entgegen-Wölben wird drängender,

fordernder,

direkter.

Intuitiv entziehe ich mich,

fange sie ab,

lasse das letzte Quäntchen offen,

ungenutzt,

nicht erfüllt.

 

Sabine murmelt - wölbt mir ihr Becken entgegen… hebt ein Bein.

Ja, ich komme!

Ich knie mich zwischen ihre Beine und spreize sie weiter.

Ihre Orchidee im direkten Blick.

Prall und einladend,

feucht und duftend,

in leuchtenden Farben schimmernd

wie von einem Bilderrahmen, von ihrem prächtigen Busch begrenzt.

Ihr Blick aus halb geöffneten Augen!

„Nimm das Spielzeug!“

Ihre Stimme hat einen neuen Klang!

Ich sehe es…

alles neu… unbekannt…

und mir doch nahe.

 

Mein Gott, wie war ich damals eifersüchtig,

als ich bei Bine einen Dildo fand.

Wir machten zur Versöhnung gemeinsam einen Abguss von mir.

Die Form zu gießen hat gut geklappt.

Der Rest war ein Desaster.

Ich hatte es vergessen!

 

Was ich jetzt in der Hand halte, ist mein Prügel,

mein Schwanz,

mein Ziemer in Silikon.

Bine hat ihn wohl noch einmal gegossen.

Bine spielt – wenn überhaupt - mit mir!

Ich spiele jetzt mit mir - in ihr!

Bine nimmt mich mit, mit in ihr innerstes-Geheimnis.

„Sesam öffne dich!“

So fühle ich mich.

 

Ich spiele mit ihm, wie vorher mit meinem Finger.

IHN in der Hand zu halten, zu wissen, dass das meiner ist,

macht mich fast kirre.

Es versöhnt mich zu wissen, dass sie es mit „Meinem“ macht.

So kenne ich meine Sabine überhaupt nicht.

 

Ich bin stolz, dass ich von ihr würdig befunden wurde,

mitgenommen zu werden - auf diese Reise.

Reisen in eine neue Art von Lust und Sinnlichkeit.

Gierig mit ihr diesen Weg zu beschreiten,

realisiere ich,

dass sie sich mir ganz gibt

und nicht nur ihre Muschi zur Verfügung stellt.

Ich lasse ihn taumeln, drehen, hüpfen -

nur mit der Eichelspitze eingedrungen.

Ein paar schnelle Stoßbewegungen, wenige Millimeter nur,

dann zurück.

Mit der Eichelspitze am Eingang -

nach oben mit Druck auf die Perle

und wieder und wieder.

Bine wird unruhig stöhnt, und sie ist feucht – nass.

 

„Nicht!“

 

„Noch nicht! Bitte!“,

als ich versuche, in ihre Tiefe zu gehen.

Shit! Meine verflixte Ungeduld.

Ich locke mit der Eichel, streichle,

stupse mit IHM gegen den Druck ihrer Hand,

die noch immer die Perle verwöhnt.

Ich ändere die Stoßrichtung - und sie kommt, kommt mit dem Becken.

Federt weg, wenn ich stoße,

setzt nach, wenn ich ziehe.

Verzögert den Wechsel…

erst um Sekundenbruchteile.

Ich halte dagegen, und die Eichel steckt in ihr,

und wieder und wieder.

Stoßender Atem… Stöhnen.

Und…

 

Ihr Gesicht –

ein Anspannen, wie unter größter Anstrengung…

Entspannen, wie bei totaler Hingabe…

innerhalb eines Atemzuges.

Sie wispert, flüstert, murmelt wie im Traum.

Die andere Hand fährt durchs Haar,

über die Brüste,

drückt auf den Bauch,

greift in den Busch…

um wieder ins Haar zu greifen.

 

Meine Finger am Schaft sind nass,  

nass von ihr.

Ich erahne fast ihre Wünsche, Sehnsüchte -

bin begierig, sie zu erfüllen!

In mir stellt sich ein Zustand der Schwerelosigkeit ein.

Ich handle wie unter Zwang.

Ihre Lust, ihre Gier, ihr Hunger nach Steigerung

macht sie so verletzlich - so transparent

Und mich sprachlos!

Mit jedem Aufbäumen ihres Schoßes versinkt ER tiefer.

Ich bewege ihn im Rhythmus, rolle ihn wie einen Stößel im Mörser.

Nur ein Drittel seiner Länge ist in ihr, und sie stürmt von Höhe zu Höhe.

Etwas sagt mir: Pause.

Zäsur.

Atem holen.

 

Ich entziehe ihr meine Replik.

Massiere sie mit meinen Fingern,

sachte senke ich sie in ihre Tiefe,

rieche, schmecke, lecke die Finger.

Gierig wie ein Süchtiger.

Ihre Hand reibt, kreist, stupst,

weiter, weiter…

schneller, schneller…

Ihr Becken schwingt, wippt, kreist,

als suche sie etwas, als suche sie Anschluss.

Ihn habe ich in den Mund gesteckt, abgelutscht,

warm gehalten.

Ich setze ihn wieder an.

 

„Willst du ihn haben?“

Meine Stimme erkenne ich nicht.

 

„Jaaah.“

 

Aus tiefer Kehle.

„Jaa, Schatz, jaaah!“

Ihr Schoß schnellt mir entgegen.

„Schieb ihn mir rein!“

Sie beginnt von der letzten Höhe -

den Weg zum Gipfel.

 

Ich kenne Bines Vorliebe…

Wenn ich mit der Eichel am Eingang einige Mals kurz stupse

und dann mit einem langsamen, langen Hub in die Tiefe gehe.

Dann mit zwei,

dann mit drei Hüben.

Es ist ja Meiner, der hier am meiner Stelle eindringt,

der sie zum Gipfel begleitet.

Mir ist, als würde ich mich selbst verlassen,

neben mir stehen

und alles von außen erleben.

 

Das Vibrieren ihres Körpers, die fliegenden Hände.

Das Wispern, Flüstern, Stöhnen im Rhythmus der Bewegungen.

Das Flattern der Worte…

Stakkatohaftes Stammeln von Satzfragmenten,

Hecheln.

Unwillkürlich muss ich an die Häutungen von Schlangen denken,

an den Moment, wenn sie aus der alten Schale schlüpfen,

den Schutzpanzer verlassen.

So verletzlich,

so intim,

so nah

ist man sich nur in dieser kurzen Zeitspanne.

Je tiefer ich ihn in sie versenke,

sie in ihrer Begierde anstachle,

desto tiefer empfinde ich eine Zugehörigkeit zu ihr,

empfinde etwas,

was über eine Liebe hinausgeht.

Erneut namenlos für mich!

 

Bines zweite Hand fasst nach meiner Hand.

Fordert sie auf,

ihn schneller,

stärker, tiefer, drehender,

streichelnder,

ficken zu lassen.

 

Ihre Stimme!

Die Modulationen ihrer Stimme

schmeicheln sich wie Lieblingsmelodien in meine Ohren,

verstärken die sphärische Spannung,

geilen mich auf.

Nur noch die von Bine ausgehenden Wellen der Wolllust.

Ich lasse mich mittragen!

Sauge mit allen Sinnen das Fassbare in mich auf.

 

Endloses, zeitlupenhaftes Aufbäumen,

von einem langen,

tief aus dem Inneren kommenden Urlaut begleitet

ihr Kommen,

ihr Ankommen auf dem Gipfel.

Keuchend stößt sie mir abwechselnd Becken und Brüste entgegen.

Die Krönchen durchstoßen wie Speere in die Luft.

Ihre Vulva, von ihm gepfählt, zuckt.

Sie löst ihre zu Fäusten gekrallten Hände aus dem Bettlaken

und legt sie auf meinen Kopf,

der zwischen ihren Schenkeln liegt.

Ich küsse ihre Scham.

 

„Zieh ihn raus!“

 

Noch ganz weit weg ist ihre Stimme.

Umschlossen von ihrer Fraulichkeit,

will ihr Körper ihn noch nicht hergeben.

Fest muss ich ziehen.

Dabei übermannt es mich,

als er Bine verlässt...

läuft es bei mir über.

 

Haltlos!

 

© S'Rüebli