Einmal Prinzessin

 

Da habe ich nun diese wirklich süße Geschichte gelesen von der Prinzessin,

die so gerne verwöhnt werden möchte - und sich dann auch verwöhnen lässt.

Und dann ist da dieser „Dorian Grey“, der sich eine Geschichte wünscht,

in der er der Prinz ist und seine Dienerin alles tun muss, was er sich so vorstellt.

Ich glaube aber, er hat das falsch verstanden.

In der Prinzessinnen-Geschichte MUSS ihr Diener gar nichts.

Er tut es - ja!

Aber nicht weil er muss.

 

Wenn ich mir überlege, ich könnte ein Prinz sein und alle meine Wünsche würden erfüllt!

Dabei fällt mir ein... Einmal war ich ein Prinz und dann...

 

 


Mein Prinz!



© Sinnenflut


 

Zehn war ich vielleicht, und sie war neun. Blond und süß und blitzgescheit. Die Tochter von unserem Pfarrer, was auch der Grund war, warum sie nicht mitspielen durfte. Wir waren Räuber - und sie war ein Püppchen. Maria! Ein süßes Püppchen! Aber so leicht wurde man sie nicht los. Sie folgte uns, wo wir uns auch versteckten, und sie ging uns auf die Nerven.

 

Eines Tages, ich wollte zum Baden und rannte, wie üblich, querfeldein und durch den Wald, als ich es hörte. Ein zwar unterdrücktes, aber doch ziemlich lautes Wimmern. Wie angenagelt blieb ich stehen und lauschte. Dann folgte ich diesem Geräusch und fand... sie! Die anderen, vermutlich meine Kumpels, hatten sie an den großen Baum vor der Höhle gefesselt und ihr ein Taschentuch in den Mund gestopft. Diese blöden Idioten!  Ich wäre beinahe geplatzt vor Wut. Wie konnten sie ihr das bloß antun! Na klar, wir waren Indianer und banden den Feind an den Marterpfahl. Aber doch nicht sie! Sie war nicht der Feind! Sie war ein Püppchen! Eine Fee!

 

Mit zitternden Finger band ich sie los, darauf gefasst jetzt eine schallende Ohrfeige zu bekommen, denn ich gehörte ja dazu - zu den Idioten. Aber nein! Sie entfernte den Knebel und rieb sich die Handgelenke. Ich sah, dass sie geweint hatte. Deutliche Spuren im Staub auf ihren Wangen zeigten ihren Kummer, und er schnitt mir ins Herz. „Soll ich dich heimbringen?“ Meine Fee schüttelte den Kopf. „Das kann ich alleine!“, krächzte sie trotzig. Doch dann sah sie mich an - mit diesen großen, blauen Kulleraugen und ich staunte sie an wie eine Erscheinung. „Danke!“, flüsterte Maria, stellte sich auf die Zehenspitzen und gab mir einen Kuss. „Mein Prinz!“ Bis ich aus meiner Verzauberung erwachte, war sie fort.

 

Ja, einmal war ich ein Prinz gewesen! Ihr Prinz! Das Gefühl das mich damals durchströmte war unbeschreiblich gewesen. Triumph, ja, und eine Mischung aus Glückseligkeit und der Genugtuung, das Richtige getan zu haben.

 

***

 

Und noch einmal hat es sich wiederholt, dieses Gefühl: Und wieder war es in Verbindung mit meiner Fee gewesen. Viele Jahre später sah ich sie wieder. Sie kam zu uns ins Dorf, zu ihrem Vater - ihn zu besuchen. Ihre Eltern waren mittlerweile geschieden und sie war mit ihrer Mutter weggezogen - weit weg. Ich habe sie nie wieder gesehen... bis zu diesem Wochenende im August. Ich war 19 und hatte längst meinen Führerschein, aber kein Auto und so trampte ich zumeist, wenn ich in die Stadt wollte - und an diesem späten Nachmittag hielt ein alter, gelber VW-Käfer direkt neben mir.

 

„Alex?“ Wer war denn bloß diese blonde Schönheit, die in dem Auto saß und meinen Namen kannte? Ich hatte nicht die geringste Ahnung, obwohl ihre Stimme irgend etwas anrührte in mir. Eine längst vergessene Erinnerung. Ich nickte. „Du weißt nicht mehr, wer ich bin?“ Enttäuschung klang in dieser Stimme. Kränkung und Trauer. „Das kann ich alleine!“, hörte ich plötzlich in meinen Gedanken dieselbe trotzige Stimme und fühlte zarte Lippen auf meiner Wange. „Danke - mein Prinz!“

 

Ich glaube, ich habe sie schon wieder angestarrt wie ein Wunder. „Maria!“ Ein Leuchten ging über ihr Gesicht, das mir zeigte, wie sehr sie sich darüber freute, dass ich sie nicht vergessen hatte. „Steig ein! Ich nehm dich mit!“ Wir hatten nur drei Kilometer Zeit, uns alles Wesentliche zu erzählen, und das war dann auch schon wieder das Ende für uns beide. Sie würde nach Amerika gehen - mit ihrer Mutter! Ihr Flug ging am Sonntag. Warum mich das so niederschmetterte - ich wusste es nicht. Bis eben hatte ich nicht mal an sie gedacht, und nun war sie mir auf einmal so unendlich wichtig. „Geh heute Abend mit mir aus!“, bat ich sie. „Zum Abschied!“ Ihre Augen leuchteten, und dann sank sie verzagt in sich zusammen. „Ich bin hier, um mich von meinem Vater zu verabschieden.“

 

Natürlich ging das nicht. Es war mir sofort klar. Trotzdem sagte ich beim Aussteigen: „Ich warte bei der Höhle auf dich - um Zehn!“ - Wie ich erledigte, was ich zu tun hatte - ich weiß es nicht mehr. Auch nicht, wie ich nach Hause kam. Aber dann entwickelte ich eine fieberhafte Aktivität. Ich wollte - für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie kam - vorbereitet sein. Ich schleppte, so heimlich wie nur möglich, alles war wir brauchen würden, hinaus in den Wald. Polster, Decken, Kissen, Essen, Getränke und einen Strauß roter Rosen in der Kristallvase meiner Mutter. Sie würde mich heute noch dafür erschlagen, wenn sie es denn wüsste. Und danach stand ich da, wie bestellt und nicht abgeholt und wartete - von sechs bis zehn!

 

Wenn ich heute daran denke, dann weiß ich: Es war nicht der leiseste Zweifel in mir. Ich war mir einfach ganz sicher, dass sie kommen würde. Und sie kam! Fünf nach Zehn war sie da! Fast zehn lange Jahre hatten wir uns nicht gesehen - vergessen, und nun fielen wir uns in die Arme und hielten uns umschlungen, wie ein Liebespaar. „Alex!“, flüsterte sie ein ums andere Mal und küsste mein Ohr, und ich wiederholte sinnlos immer wieder: „Du bist gekommen!“ So stammelten wir beide vor uns hin, bis unsere Lippen, die offensichtlich weiser waren als wir, sich endlich fanden und dem ein Ende machten.

 

Marias weicher Mund drückte sich auf meinen, und ich wähnte mich im Himmel. Gott, war ich verliebt. So hatte ich noch nie geküsst. Niemals. Ich hatte überhaupt noch nicht oft geküsst - und eigentlich war es mir eher unangenehm gewesen - bisher. Bis zu diesem Zauberkuss. Ein elektrisches Prickeln hatte sich meiner bemächtigt. Ich sprühte Funken wie eine Wunderkerze an Silvester. Wie weich und warm sie in meinen Armen lag. Wie anschmiegsam und süß. Der Duft nach Apfelblüten umgab sie verführerisch, und ihr Kuss schmeckte nach Nuss-Schokolade und Zimt. Wie lange wir da standen und uns küssten - ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur noch, dass ich sie irgendwann hineinzog, in unsere Höhle. Sie legte sich auf „unser“ Bett und ich nahm alle Rosen aus Mutters Kristallvase und streute sie um sie her.

 

Ich habe sie gefüttert mit Melone und Trauben, und sie hat sich für jeden Bissen mit einem Kuss bedankt. Wir flüsterten uns kleine, süße Zärtlichkeiten zu, und ich war mir ganz sicher: So muss das Paradies sein. Wir tranken Sekt und ich weiß nicht mehr, was mich mehr trunken machte: Mein Püppchen in den Armen zu halten oder der Sekt. Ich glaube aber ganz sicher, dass es sie war. Ihr goldenes Haar, in das ich mein Gesicht vergrub, ihr schlanker Hals, den ich mit Küssen übersäte, ihre Wangen, die Lippen oder diese entzückenden Ohrläppchen. Ich habe von ihr gekostet, von dieser Götterfrucht und wusste: Ich werde diese „Sehn-Sucht“ nie wieder loswerden.

 

Meine Hände streichelten sie zärtlich und ich hätte so gerne... aber ich traute mich nicht. Ich war doch erst 19! Trotzdem faszinierten mich diese wonnigen Erhebungen, die unter dem dünnen Stoff ihres Kleides wogten, und ich linste von oben in ihren Ausschnitt. Doch dann, auf einmal, geschah ein Wunder. Sie hatte meine Gedanken gelesen und erfüllte meine Träume. „Mein Prinz!“, hauchte sie mir ins Ohr und führte meine Hand - und ich spürte zum ersten Mal die weiche, pralle, aufregende Brust einer Frau zwischen den Fingern, fühlte, wie sich ihre Knospen aufstellten und mir entgegen wuchsen, und ich zitterte vor Erregung.

 

„Fass mich an, mein Prinz!“ Welche Aufforderung könnte noch schöner gewesen sein? Ich schob meine Hand von oben in ihren Ausschnitt und ertastete... ihren bloßen Busen und war im Elysium. Maria knöpfte ihr Kleid auf und schlug es zurück, und ich sah... meine Fee! Ein schlanker, glatter, golden überhauchter Mädchenkörper, nur noch bekleidet mit einem winzigen rosa Slip! Mit beiden Händen griff ich zu, umfasste ihre süßen Brüste, die genau die richtige Größe für meine Hände hatten und drückte mein Gesicht dazwischen. Ich küsste die duftende Haut, leckte mich hinauf zu den Spitzen und umspielte sie mit meiner Zunge, während Maria mir mein T-Shirt über den Kopf zog.

 

Das war mein Signal. Ich sprang auf und riss mir die Hose vom Leib. Nackt stand ich vor ihr und schämte mich nicht meiner Erektion, die mir vorher immer peinlich erschienen war. Lächelnd sah sie mich an und schob den Schlüpfer über ihre Beine hinab und hob ihn mir, an einem Knöchel schwingend entgegen. Zärtlich griff ich zu und holte mir den Slip und küsste ihre Zehenspitzen, leckte dazwischen und meine Blicke erforschten, was mir so noch nie geboten worden war. Weiches, schimmerndes Schamhaar und dazwischen - rosa und feuchtglänzend die süße, aufregende Weiblichkeit einer jungen Frau! Als Maria ihre Beine wieder schloss, drückte ich mir ihr rosa Höschen an die Nase und inhalierte den Duft ihrer Lust. Jeder Mann dieser Welt weiß, wie eine Nase vom intimsten Sexgeruch einer Frau auf uns wirkt, und ich glaubte zu platzen vor Kraft. Mein Glied schwoll noch weiter an, und ich wusste nicht, wie lange das noch gut gehen würde.

 

„Komm zu mir!“, flüsterte sie, und ich stürzte mich in ihre Arme. Unsere nackten Körper schmiegten sich aneinander. Ihr Schenkel glitt zwischen meine und berührte mich da! Stöhnend streichelte ich diesen entblößten Leib, konnte gar nicht genug auf einmal fassen von so viel Schönheit, küsste, leckte, schmeckte und genoss meine Prinzessin mit allen Sinnen. Wie sehr ich sie liebte! Ob sie mir erlauben würde... sie zu lieben? Unsere Körper umschlangen sich, schmeichelten und rieben sich aneinander, wie zwei verliebte Königskobras und mein harter Schwanz rutschte zwischen ihre Oberschenkel und rieb sich an ihrer Muschi. Maria zuckte nicht zurück. Im Gegenteil. Ihre Hände glitten über meine Flanken und legten sich auf meine Backen. Sanft drückte sie mich an sich. Ihr Becken kam mir entgegen, wippte, rieb und machte mich wahnsinnig.

 

„Lass mich!“, keuchte ich atemlos und schob mich an ihrem Körper hinab, küsste zwischendurch die rosigen Nippel, saugte, leckte und knabberte - um dann noch weiter hinunter zu gleiten, bis ich meinen Bestimmungsort erreicht hatte. Die Quelle dieses Duftes musste ich sehen, spüren, schmecken! Zärtlich spreizte ich ihre Schenkel und dann hatte ich mein Ziel erreicht. Die Muschi meiner Fee lag offen vor meinen Augen, meinen Blicken und Händen preisgegeben. Dieses köstliche, unglaublich lüsterne Aroma!

 

Mit beiden Daumen öffnete ich die Zauberblume und inhalierte puren Sex! Es sah tatsächlich aus, wie eine Blüte. Behutsam entfaltete ich zierliche Schamlippen und stillte meine Neugier. Dunkle, rosenrote Blütenblätter umrahmten zartrosa, glatte Lippen, die sich an ein wunderbar weiches Gewebe schmiegten, dessen Krönung oben wie eine Perle schimmerte. Ich blies und sah den Schauer, der sie erfasste. Mehr! Ich kam noch näher, atmete ihre Lust und leckte sanft. Wie das schmeckte! Noch mal! Ich ließ meine Zunge flach von unten nach oben huschen, darauf gefasst, zurückgewiesen zu werden, aber meine Prinzessin stöhnte lustvoll - und meine Zunge vergrub sich in ihrer Köstlichkeit. Besinnungslos vor Begeisterung, vor Neugierde und auch vor Geilheit küsste ich, knutschte, leckte, saugte und stieß sie mit meiner Zunge. Immer tiefer bohrte ich mich hinein, in die süße, geile Muschi meiner Fee, und sie wand sich unter meine Liebkosungen.

 

Als ich die Perle anstupste, wimmerte Maria sehnsüchtig. Das wollte ich wissen. Sanft spreizte ich ihre Lippen und tippte mit der Zungenspitze auf die Perle. Maria seufzte! Ich leckte kreisend und ihr Unterleib stieß! Wahnsinn! Ich küsste sie, drückte das Kleinod zwischen meinen Lippen und fühlte ihre Hand an meinem Kopf. Sie drückte mich noch tiefer hinein! Das war der Punkt! - Gab es bei Frauen einen An-Aus-Knopf? - Ich leckte über meine Fingerspitze und rieb, sah zu, wie die winzige Perle wuchs. Ihr Becken schwang unter meinen Händen. Maria hatte verzückt die Augen geschlossen und stöhnte, bettelte sehnsüchtig nach mehr. Zärtlich glitten meine Finger durch die Muschel, spürten der Feuchtigkeit nach, die hier hervorzuquellen schien. Meine Zungenspitze vibrierte, kitzelte ihre Perle und mein Finger drang ein. Da ging es tiefer! Nass und glatt und eng - verlockend. „Jaaahhh!“, stöhnte mein Püppchen, und ich folgte.

 

Tiefer! Zwei Finger steckten jetzt bis zum zweiten Glied in ihr. Ich zog sie zurück und stieß erneut. Maria wimmerte. „Mach doch!“ Vorsichtig drehte ich meine Hand, die Handfläche nach oben, massierte tief drinnen. Ihre Bewegungen wurden rhythmisch - schnell! Jetzt wollte ich es. Sie sollte kommen. Ich wollte ihr den Höhepunkt schenken. Den goldenen Moment! Mit den Lippen presste ich ihren Kitzler, leckte und rieb. Und meine Finger liebten sie langsam. Rein und raus, rein und raus. „Tiefer!“, keuchte sie und ich versuchte es. Sanft drängend schob ich mich tiefer. Ihr bloß nicht wehtun! „Oh Alex! Ist das schön!“ Meine Prinzessin genoss meine Zärtlichkeit. Ja, es fühlte sich wundervoll an. Großartig. Ich war ein Held. Ihr Prinz!

 

Und dann begann es. Keuchend und zuckend warf sich ihr wunderschöner Leib in die Höhe. Ihr Unterkörper stieß. Ihre ganze Gestalt bäumte sich auf, verharrte reglos in der Luft und ihre Muschi drückte meine Finger drei, vier, fünf Mal fest zusammen. Ihre Atmung setze aus und ich erschrak zu Tode. Nach ein paar Sekunden zog Maria scharf die Luft wieder ein und sank erschöpft auf unser Liebeslager. Ihre Lippen glänzten dunkelrot, wie ihre Muschi. Ihr Gesicht war schweißgebadet und rosa überhaucht - und mein Gesicht und die Hand in ihr waren klatschnass. Zum ersten Mal hatte ich einer Frau Lust geschenkt! ICH! Alex! 19! Ich war hingerissen. Alle meine Wünsche waren gestillt in diesem Moment - auch wenn ich einen Steifen hatte ohne gleichen. Ich war der Prinz! Ein Prinz hat eine Lanze zu haben.

 

***

 

Ob „Dorian Grey“ mit dieser Geschichte wohl zufrieden wäre? Eigentlich glaube ich es fast nicht, denn er wollte ja bedient werden! Bedient hat sie mich nicht, meine Prinzessin, das stimmt schon, aber sie hat doch alle meine Wünsche erfüllt. Sie hat meinen Traum wahr gemacht. Ich war der Prinz! Und ich habe mich nie wieder im Leben so unglaublich gut gefühlt - und ich habe sie nie wieder gesehen, meine Fee.

 

© BvS