Das Geschenk des Himmels

 

Das einzige, das ihm an ihr auffiel war, wie ihre Jeans sich über ihren hochgewölbten Schamberg spannten. Mit halbgespreizten Schenkeln saß sie auf einer kleinen Gartenmauer an der Haltestelle, nach hinten auf ihre Hände gestützt, die langen Beine, halb offen, weit von sich gestreckt. Sonderbar, wie ihn hohe Schamberge schon immer erregt hatten, dachte er flüchtig. Dann kam sein Bus. Er wandte sich dem Fahrzeug zu.

 

Plötzlich hörte er seinen Namen. „Herr Pfeifer…!” Das Mädchen stand auf den Fuß-Spitzen, hatte strahlend, lachend die Hand zum Winken erhoben. „Herr Pfeifer!!” Er kehrte sich ihr zu. „Ist das möglich ... Karin ... Karin ... Jetzt weiß ich nicht mehr ...” „Karin Kühn! Klasse 10B!” Also wirklich! Das musste mindestens fünf Jahre zurückliegen. Er war ihr Englisch-Lehrer gewesen. In Berlin. Damals war sie fünfzehn. „Nur vier Jahre, Herr Pfeifer”, sagte sie. „Ich bin erst 19.”

 

Mit dreien ihrer Klassenkameraden hatte sie ihn um die Gelegenheit gebeten nach dem Unterricht öfter Englisch zu sprechen. In der Cafeteria hatten sie dann oft zusammen gesessen und schlecht und recht Englisch geplaudert. Jetzt wohnte er in Frankfurt, unterrichtete hier an einer Oberschule nachdem seine Frau, eine Kriminalinspektorin, in der Stadt eine bessere Position gefunden hatte. „Sind Sie auch in Frankfurt?” fragte er. „Nein. Ich bin nach wie vor Berlinerin. Nach Frankfurt komme ich aber regelmäßig. Ich bin als Flugbegleiterin akzeptiert worden und nehme jetzt die Kurse, fliege überall in Europa herum.”

 

„Und Ihr Englisch? Noch besser geworden?” - „Ich glaube schon. Wir sollten ’s mal wieder versuchen.” Der nächste Bus war da. Er verabschiedete sich, sprang als Letzter auf. Der Atem ging ihm ein bisschen schneller. So was aber auch. Ausgerechnet das Mädchen, das er immer als die Hübscheste in der Klasse empfunden hatte. Neunzehn junge Jahre. Mein Gott, dachte er – 25 Jahre jünger als ich. Gerade erst erwachsen. Das ganze Leben vor sich.

 

Genau eine Woche später stand sie wieder vor ihm, stieg zu, als er bereits im Bus war. „Na so was”, sagte er, „zweimal, in dieser großen Stadt.” Sie stiegen zusammen vor einem Coffee Shop aus, suchten einen Tisch. Er brachte ihr den Kaffee. Sie plauderten. Er merkte wie sie hin und wieder errötete, verlegen wurde. Sie musste bemerkt haben, dass sie ihn interessierte – vielleicht erregte ...? Oft hatte er in jenen Tagen an sie gedacht, froh, dass immer andere dabei waren. Ihr Charme wenn sie lachte, diese strahlenden Zähne, die leuchtenden Augen unter dem langen, kastanienbraunen Haar, die kleinen Brüste, die netten Hüften hatten es ihm schon damals angetan. Noch immer trug sie das Haar in einem Pferdeschwanz hoch am Hinterkopf. Die Frisur gab ihr noch jetzt einen fast kindlichen Ausdruck.

 

Karin plauderte dahin, dachte an die zehnte Klasse zurück – wie sie und ihre Freundinnen von Herrn Pfeifer geschwärmt hatten, wie er für sie alle der attraktivste, charmanteste Lehrer war. Oft hatte sie vor dem Einschlafen über ihn phantasiert, sich vorgestellt in seinen Armen zu sein – geküsst zu werden. Einen Liebesbrief hatte sie mal versucht, dann ganz schnell wieder vernichtet. Nein, mit den alten Freunden der kleinen Gruppe stand sie nicht mehr in Verbindung. „Nur mit Marion noch. Mit den beiden Jungens …..mit den Jungens nicht!” Sie hatte es zögernd, dann fast wütend heraus gestoßen.

 

Rolf beschloss, sich noch mal mit ihr zu treffen. Es gab so viel zu erzählen. Und ihre Augen funkelten ihn so nett an. Und Englisch hatten sie auch noch nicht miteinander gesprochen. „Nächsten Dienstag wieder?” erwiderte sie auf seinen Vorschlag. Als er ankam, hatte sie sich wieder so provokativ gesetzt. Mit Anstrengung gelang es ihm ihr nicht auf den Schoß zu schauen. Sie stand schnell auf. Wie alte Freunde schlenderten sie durch den kleinen Park zum nächstgelegenen Coffee Shop, verbrachten über eine Stunde im Gespräch. Wie reif sie jetzt ist, dachte er. Wie man sich mit ihr unterhalten kann. Wie viel sie, so jung, vom Leben schon gelernt hat ... Von den Jungens der damaligen Gruppe wollte er wissen. „Dieter ... weiß ich nicht. Uwe war eine Zeitlang mein Freund. Dann ...”

 

Karin errötete. „Nicht harmoniert?” - „Nicht, als es intim wurde.” Sie holte tief Atem, errötete wieder. „Ganz ehrlich gesagt, im Bett hat’s überhaupt nicht geklappt. Wir haben’s mehrere Male versucht. Die Kerle denken immer nur an sich. Ich habe mich jedes Mal missbraucht gefühlt. Befriedigung habe ich bisher nur selbst ... Na ja ...” - „Verstehe schon”, sagte Rolf.

 

Die warme Sommernacht hatte sich über die Stadt gesenkt. Durch den Park gingen sie zur Haltestelle zurück. Plötzlich blieb sie stehen und drehte sich ihm zu. Schlagartig wurde ihm klar: Das Mädchen will geküsst werden. Sanft legte er ihr die Hände um die Taille, sah sie skeptisch, fragend an. Ohne es auszusprechen, formten sich ihre Lippen. „Bitte-bitte.” Er zog sie an sich, fühlte wie ihr Körper sich an ihn schmiegte, beugte sich ihr zu. Ihr Mund öffnete sich seiner Zunge.

 

Ein kleiner Kuss nur und doch ein Sturm der Erregung ... Beide atmeten sie schwer. Nach 15 Jahren Ehe diese Frische, diese Jugend ... dachte er. Alles war verwirrend. Und gefährlich. Fast überwältigte ihn plötzlich sein Begehren. Mit dem „Sie” war es plötzlich vorbei. „Ich bin glücklich verheiratet!”, brachte er heraus. „Du darfst mich nicht ... Ich darf dich nicht verfüh ...” - „Ooooh tu’s! Tu’s! Bitte, bitte!” flüsterte sie. Durch ihre Bluse fühlte er ihre Brüste, die Warzen jetzt hart und spitz. Es war zum Verrücktwerden.

 

In Rolfs Kopf sauste es. Sein ganzes Sein wollte sie jetzt erforschen, liebkosen, geil machen, besitzen. „Komm in mein Hotel!”, flüsterte sie. „Da sind wir immer wenn wir nach Frankfurt fliegen. Es ist ganz sicher. Du kommst einfach in mein Zimmer ...” - „Das geht nicht. Meine Frau ... Ich muss nach Hause.” Plötzlich: Wie ein Blitz durchschoss ihn der Gedanke. Uschi musste auf drei Wochen zu einem Interpolkursus nach London. Sollte er es wagen? Er MUSSTE es wagen! EINMAL im Leben! Es MUSSTE einfach klappen.

 

„Nächste Woche kann ich ... könnte ich mir in deinem Hotel ein Zimmer nehmen ... als Tourist ankommen. Wenn du dann noch Lust hast, können wir eine Nacht ... können wir zusammen sein.” - „Ooohh jaaah!” Sie schlang beide Arme um seinen Hals, ließ sich noch mal küssen. Zusammen gingen sie zur Telefonzelle. Er bestellte das Zimmer. Dann stieg sie in ihren Bus, er in den seinen. Langsam wurde ihm klar, was er getan hatte. Eine Verschwörung! Eine fast unmögliche Tat! Er stand im Begriff seine Frau mit einer zu betrügen die gestern noch ein Schulmädchen in seiner Klasse gewesen war!

 

Er wollte es sich noch überlegen. Sechs Tage lang überlegen. Er könnte das Hotel absagen, ihr einen Brief hinterlassen wenn ihr Flug wieder in Frankfurt war und sie im Hotel ankam. Und doch – Karin! Karin!! Mit Ausnahme von Uschi konnte er sich nicht erinnern jemals einen derartigen Hunger auf eine Frau gehabt zu haben. Alles in seinem ganzen Wesen verzehrte sich jetzt nach diesem Mädchen.

 

Sie hatte ihn noch nicht mal Rolf genannt. Ob sie es könnte? Ob sie seinen Namen sagen, stöhnen, wimmern könnte? Wie Rolf, so sehnte Karin die kommende Woche heran. Stürme wechselnder Gefühle durchbrausten sie. Einerseits wollte sie nichts mehr, als den gemeinsamen Plan durchzuführen. Scham kam in ihr auf. Betrug! Wie konnte sie das einer anderen Frau antun?

 

Schließlich schlug sie alle Bedenken in den Wind, sehnte sich dem Dienstag entgegen. Der Gedanke endlich mal mit einem reifen, erfahrenen Mann zusammen zu sein – und besonders mit diesem Mann – verschlug ihr fast den Atem. Wie lange hatte sie, hatten alle ihre Freundinnen ihn bewundert – seine hohe Figur, das graumelierte Haar, die harten und doch so freundlichen grauen Augen, die schönen Hände — und jetzt sollte er ihr gehören, würde er sie zur Frau machen ... wenn auch nur für eine Nacht.

 

Als sie in Malaga in die Maschine nach Frankfurt stieg, war sie kaum fähig ihre Arbeit zu verrichten. Ihr Blut schrie jetzt nach diesem Mann! Sie wollte sich ihm schenken, sich von ihm verführen lassen und ihn verführen so gut sie es eben konnte. Er beherrschte ihr ganzes Denken und Fühlen in der Taxe in Frankfurt, zusammen mit ihren Kolleginnen. Karin fieberte dem Hotel entgegen - ihm.

 

Er hatte sie in der Lobby zuerst gesehen, erhob sich und ging auf den Fahrstuhl zu. Dann standen sie nebeneinander. Er hielt den Zimmerschlüssel so, dass sie ihn sehen konnte. Nr. 402. „Halbe Stunde”, flüsterte sie. Die Tür öffnete sich. Karin stieg aus. Rolf war fast wahnsinnig vor Hunger nach ihr. Verstört griff er zur Zeitung, konnte sich nicht konzentrieren. Das Warten wurde zur Qual.

 

Noch nie hatte Karin so lange in der Dusche verbracht. Ihre Gedanken sausten der kommenden Nacht entgegen. Ihr kurzes schwarzes Cocktail-Kleidchen hatte sie eingepackt. Die Uniform-Pumps waren gerade hoch genug. Ein kleines weißes Höschen, und die schwarzen Strümpfe von Victoria’s Secrets, fast ganz hoch zum Schoß, ohne Straps. Den BH ließ sie auf ihrem Bett liegen. Besonders die hohen Strümpfe fand sie geil. Mit ihnen würde sie sich ihm so nackt wie nur irgend möglich schenken können, ihn mit ihrer Nacktheit wahnsinnig machen. So würde sie sich von ihm lieben lassen ...

 

Es klopfte. Mit einem Sprung war er an der Tür. Sie schlüpfte in seine Arme. Fast zitternd küssten sie sich immer wieder und wieder. Seine Hände waren bereits dabei ihren Rücken zu streicheln, die Rundung ihres Pos zu erforschen. Sanft geleitete er sie zur Couch, setzte sich neben sie und begann ihr das Kleid aufzuknöpfen. Ihre Brüste, so heiß, so schön duftend. Langsam streichelte er ihre Nippel, sah wie sie sich spitzten. Sie hatte sich weit zurückgelehnt und die Augen geschlossen.

 

Rolf beugte sich über sie, drückte ihren Nippel mit Daumen und Zeigefinger, saugte an der Unterseite ihrer Brust. Karin stöhnte auf. Er kniete sich vor sie, öffnete ihr zärtlich die Schenkel und schob den Rock nach oben. Da war er wieder, dieser betörende Venusberg ... Langsam begann er ihn zu streicheln, fühlte wie ihr Liebessaft durch ihr Höschen zu sickern begann. „Ooooh”, stöhnte sie. „Zieh mich aus!” „In a minute, Darling”, sagte er. „In a minute.” Er stand auf und zog sich selbst aus, trat in voller Mannespracht wieder auf sie zu, sah kurz an sich herab. Sein Phallus war so hart geworden, dass er ihm vom Körper nicht ab- sondern am Körper hoch stand.

 

„Geil wie ein Hengst!”, dachte er kurz. Jetzt wollte er Karins Sexualität voll genießen – sie sehen, riechen, kosten, fühlen. Er kniete sich wieder vor sie, schob ihr vorsichtig das Höschen beiseite, fühlte ihre Muschi, senkte zwei Finger in ihre Spalte, fühlte die Glätte ihrer Schamlippen, die Wärme ihres Nestes.

 

Sie hatte sich weit zurückgelehnt. Mit Spucke hatte sie sich ihre Warzen benetzt und geilte sich an ihnen auf, die Bewegungen ihrer Fingerspitzen auf und ab, auf und ab. Rolf liebkoste ihren Schoß, genoss den Duft ihres Saftes, schaute ihr fast gebannt zu. Die Bewegungen erinnerten ihn an sich selbst, wenn er manchmal tagelang ohne Uschi auskommen musste und manchmal, von Lust überwältigt in den Sessel sank und sich befriedigte.

 

Wie schön sie waren, die zarten, fast unschuldigen Mädchenknospen ... Kurz ließ Rolf seine Phantasie wandern. Er sah sie Jahre später als junge Mutter, im heißen Sommer nackt ein Baby säugen – reife Brüste jetzt, dunkle Warzen. Ihr Mann kommt ins Zimmer, sieht sie, wird erregt, streift die Badehose ab. Sie lächelt ihn an, öffnet die Beine. Er beugt sich über sie, beginnt sie zärtlich zu ficken.

 

Weiter spielte Rolf mit Karins Muschi. Wie hart ihr Kitzler geworden war. Mit seiner freien Hand spielte er jetzt mit ihm, küsste ihn, belegte ihn mit schnellen kleinen Zungenschlägen.Karin konnte kaum noch klar denken. Zuckend und schwer atmend reagierte sie auf seine Spiele. Wie von selbst hob und senkte sich ihr Schoß.

 

Er stand auf, ergriff ihre Hände. Sie schaute seinen Körper an, bewunderte still seinen Phallus. Dann ließ sie sich hochziehen. „Komm her, du Geschenk des Himmels!”, sagte er. Wieder standen sie fest aneinander gedrückt. Er drängte sie vor den großen Spiegel im Zimmer, drehte sie, bis er hinter ihr stand. Jetzt fühlte sie seine harte Männlichkeit an ihrem Po. „Lass dich mal bewundern!”, flüsterte er. Er knöpfte ihr Kleid weiter auf, streifte es ihr über den Kopf, krempelte ihr das Höschen nach unten, damit sie aus ihm heraus steigen konnte. Seine Augen weideten sich an ihr, wie sie vor dem Spiegel stand. Diese Beine in den schwarzen Strümpfen – der dunkle dichte Busch in der Mitte über ihren Schenkeln, die harten Muskeln ihres flachen Bauches. Diese Brüste ... „Mein Gott, Kind! Bist du schön!” hauchte er.

 

Karin hatte den Kopf weit zurück an seine Schulter gelegt. Rolf sah ihre Kehle, fühlte ihre Wehrlosigkeit. Einen Augenblick lang wollte er sich in diese Kehle verbeißen, sie wie ein Raubtier reißen – einen Augenblick lang. Kaum fähig sich von ihrem Anblick loszureißen, hob er sie mühelos auf die Arme und trug sie zum Bett. Der Drang sie jetzt gleich zu besitzen und ein Fleisch mit ihr zu werden war fast überwältigend. Doch er hatte sich vorgenommen zuerst an sie und erst später an sich selber zu denken.

 

Rolf kniete zwischen den bestrumpften Schenkeln, drückte ihre Knie hoch und auseinander. Langsam beugte er sich zum Kuss in ihren Schoß. Lange kostete er sie, roch sie, kroch an ihr hoch, damit sie sich selbst kosten konnte, legte sich neben sie. Langsam zog er sie auf sich herauf, brachte sie in eine kniende Stellung, ließ endlich, endlich seinen Penis in ihre Nässe gleiten.

 

Er wollte ihr beim Orgasmus in die Augen sehen, ihre innersten Gefühle teilen, doch Karin wehrte sich, drehte sich in seiner Umarmung. Leise flüsterte sie es. „Nein. Bitte nicht. Beim ersten Mal will ich ganz mit mir alleine sein ...” Jetzt kniete sie über ihm, zeigte ihm Po und Rücken, ließ sich langsam auf ihn hinabsinken, verharrte einen Augenblick regungslos.

 

Der Liebestanz begann. Er hatte seine Hände um ihre Hüften gelegt. Auf und ab, auf und ab. Langsam. Sanft. Zärtlich. Karins Stöhnen wurde zum Keuchen. Ihr Tempo verschärfte sich. Der schöne Mädchenkörper auf Rolfs Schoß versteifte sich. Er konnte fühlen, wie ihre inneren Muskeln ihn umschlossen. Ihr Kopf bog sich weit nach hinten, Rolf sah wie sich ihre Zehen verkrampften. „Oooohhh!!” fast hauchte sie es zum Himmel. „Ist – das — schön ...!”

 

Rolf kostete ihre Lust aus, berauschte sich an ihren Zuckungen, hielt sich selbst mit aller Kraft zurück. „Ooooh ... schon wieder! Oooohh! Jaaaahhh!! Jaaaahh! Rolf Rolf! Rolf!! „Jaaahhh!!! „Rooolff!!” Jetzt schrie sie seinen Namen. Erschöpft und schwitzend sackte das Mädchen in sich zusammen, fiel langsam nach vorn über. Rolf umgriff ihren Brustkorb, zog sie zu sich zurück und hielt sie aufrecht bis der Sturm in ihrem Schoß sich gelegt hatte.

 

Langsam rollte er sie von sich, nahm sie in die Arme, küsste sie tief und zog die wärmende Decke über sie und sich. Fast 20 Minuten schlief sie fest – für Rolf eine Ewigkeit. Er konnte den Blick nicht von ihr lassen. An Goethe dachte er, wie Gretchen im Faust sich „so wohl, so hingegeben warm” fühlt. Rolf zog ihr vorsichtig die Strümpfe aus. Sanft begann er wieder ihre Brüste zu küssen. Mit einem Lächeln erwachte sie, ergriff seinen Kopf und zog ihn zu sich herauf.

 

„Manchmal küsst Du wild, wie eine Frau,” sagte er, „manchmal süß, wie ein kleines Mädchen beim ersten Mal.” Sie hatte sich ein wenig aufgerichtet, den Kopf in die Hand gestützt. Neugierig sah sie ihn an, senkte den Blick auf seinen schlaffen Penis. „Wo ist er am empfindlichsten?” wollte sie wissen. „Tief, tief in deiner Muschi.” Karin lachte. „Ich meine hier, jetzt ...” - „Am Stamm, gleich hinter der Eichel. Und an der Unterseite der Eichel, gleich unter der Spitze. Wenn du mich da mit dem flachen Handteller kreisförmig streichelst, machst Du mich wahnsinnig. Männer haben bei dieser Liebkosung das Gefühl ganz hart am Rande der Lustlösung zu stehen, können aber trotz aller Anstrengung nicht spritzen.”

 

Amüsiert lächelte Karin, griff nach Rolfs Phallus. Langsam zog sie ihm die Vorhaut zurück und liebkoste seine Eichel. Schnell wurde er in ihrer Hand wieder hart. Ein großer Tropfen seines Saftes bildete sich. Ihre Hand verteilte die Nässe, massierte zärtlich. „Soll ich’s mal versuchen?”, fragte sie mit verschmitztem Schalk in den Augen.

 

Sie kniete jetzt neben ihm, hielt den wieder stolzen Phallus aufrecht und spreizte die Finger der anderen Hand. Rolf ließ sich in die Kissen zurücksinken, verschränkte die Arme und schloss die Augen. Karin konnte nicht begreifen, dass sie solche Gewalt über den Körper dieses Mannes hatte: Wie er zuckte, wimmerte, stöhnte! Wie sein Kopf empor schnellte um gleich wieder wie gepeitscht ins Kissen zurückzufahren. Drei, vier, fünf Minuten trieb sie ihr Spiel mit ihm, wurde beim Anblick seiner unstillbaren Lust immer geiler.

 

„Du kleine Hexe!”, keuchte er schließlich, ergriff ihre Handgelenke und drückte sie ins Kissen zurück. Willig öffnete sie ihm ihre Schenkel. Mit einem langen Stoß war er wieder tief in ihr. Diesmal konnte er, wollte er nicht auf sie warten. Die Hände neben sie gestützt, richtete er sich wie im Liegestütz auf um sie sehen zu können. Nur ihre Geschlechtsteile berührten sich. „Oooh Darling!”, stöhnte er. „I think I’m about to come! Oooh…! Karin! Karin!! „Kaaa ... riin ...! „Jetzt ...!! Jetzt ...! „Oooohh ... mein ... Gott ...! Oooohh how I love you, Uschi!!!”

 

In großen Stößen raste sein Samen in sie hinein. Schweratmend hatte sie seine Explosion tief in ihrem Leib erlebt. „Spritz!! Spritz so viel du kannst!” Mit bebender Stimme spornte sie ihn an. „Mir kommt’s auch gleich ...” Ihre hellen Augen beobachteten seine Lust, und er sah sie vor sich liegen mit offenen Schenkeln, ihm den Schamberg bietend.

 

Ganz plötzlich kam jetzt auch bei ihr wieder der Lustkrampf. Gebannt sah Rolf ihr bei ihrem Orgasmus zu, trank ihre Wildheit in sich hinein – wie sie fast rasend den Kopf hin und her, dann nach hinten warf, keuchte, kämpfte, sich versteifte. Wie ihr Auge brach. Wie sie sich ihm ganz und gar schenkte, jetzt ganz nackt und offen, ganz Frau geworden war. Die Welt um sie herum war versunken.

 

Rolf glaubte noch nie so intensiv geliebt zu haben. Sie schüttelten sich im selben Augenblick, fielen sich erschöpft in die Arme. Langsam beruhigten sie sich. Karin schlich ins Badezimmer, legte sich aber gleich wieder in seine Arme. Sie schliefen wieder ein. Stunde um Stunde ging das Liebesspiel. Er nahm sie liegend, kniend, sitzend, stehend. Sie rauschte von einer Ekstase in die nächste. Rolf hätte gewünscht dass die Natur Männern dieselbe Fähigkeit zu wiederholten Höhepunkten wie Frauen gegeben hätte.

 

Doch die Schönheit ihrer Lust erregte ihn immer mehr und er spürte tief in sich, dass es ihm noch einmal gelingen würde das krönende Gefühl zu genießen. Die Küsse waren wieder heißer geworden. „Karin”, sagte er, „im Coffee Shop sagtest du, die Befriedigung sei immer nur durch dich selbst ... Zeig mir mal wie du es machst.” - „Kommt nicht in Frage!” Rolf stieß seine Zunge in ihr Ohr, ihre Schulterhöhle, begann wieder an ihrer Brustwarze zu lecken.

 

Ohne es zu sehen, bemerkte er, wie ihre Hand sich in ihren Schoß senkte und sich rhythmisch bewegte. Er hob den Kopf. Sie hatte die Schenkel geöffnet. Ihr Mittelfinger bewegte sich zwischen den nassen Schamlippen. Mit verklärten Augen sah sie zu ihm auf. „So t-t-tue ich's ...” Ihr Atem stockte. Der Gedanke, dass er sie jetzt beobachtete, machte Karin geiler als sie ohnehin schon war. Immer näher kam ihr goldener Augenblick. Sie konnte ihn kaum noch anschauen, die Augen offen halten. Ihr Kopf bog sich zurück. ES passierte wieder.

 

Mit einem großen Stoß war er wieder tief in ihr, fühlte ihre Muskeln, hörte mit Genuss das wilde Wimmern ihres Orgasmus, empfing einen zärtlichen Dankbar-Kuss. Hexe hatte er sie genannt. Hexe wollte sie noch ein bisschen sein. „Jetzt bist Du dran!”, sagte sie. „Wenn ich es vor dir kann, kannst Du es vor mir auch.” Rolf ergriff Karins Hand, legte sie um sein Glied, deckte sie mit der seinen. Auf und ab. Auf und ab. Auf und ab. Mit halbgeschlossenen Augen sah das Mädchen den Bewegungen zu, fühlte die Stärke seiner Männlichkeit in ihrer Hand.

 

Für Rolf waren der visuelle Eindruck der kleinen Mädchenhand und das Gefühl unbeschreiblich. Lange würde er es nicht aushalten. Stöhnend reckte er sich zurück, bewegte Karins Hand schneller und schneller. Dann kam die Explosion. Drei- viermal spritzte er seinen Samen von sich. Erschlafft senkte sich seine Hand. Karin bewegte sich weiter, streichelte ihn durch die letzten Zuckungen seiner Ekstase, trank küssend sein Stöhnen, sein Beben in sich hinein.

 

Endlich dämmerte der Morgen. Sie hatten sehr wenig geschlafen. Eine schönere Hochzeitsnacht hätte er sich nie vorstellen können. Ihm war als habe er sich mit Karins Seele vereint – für eine unbeschreibliche Nacht die ihn für immer verändern, für immer glücklich und traurig machen würde.

 

Die große Traurigkeit des Abschieds war gekommen. Für beide bedeutete es Tränen. Eines Tages - vielleicht - würden sie sich wieder sehen. „I will never be the same Karin again!”, sagte sie in der Hotelhalle. Sie wandte sich ab – die Tränchen kullerten schon wieder.

 

© Nimrod                                                                                        Ihre Meinung?

 








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