Das Rundum-Wohlfühlpaket I

For Ladys only


 

Als sie den Umschlag öffnete, fiel eine goldene Karte heraus. „Rundum-Wohlfühlpaket“ stand darauf und darunter eine Nummer - sonst nichts! Melissa staunte. Das hatte sie nicht erwartet. Eigentlich hatte sie eine Glückwunschkarte erwartet, denn schließlich war ihr 30. Geburtstag. Sie drehte die Karte zwischen ihren Händen und wurde auch nicht schlauer davon. Dann klingelte ihr Cellphone. Mandy, ihre beste Freundin war dran - und sie sagte ab! Leider, leider! „Belissima, es tut mir soo Leid, aber ich kann nicht. Ich verspreche dir, wir holen es nach - aber nicht heute! Ciao bella!“ Und weg war sie. Melissa war konsterniert. „Völlig fertig“ traf es noch eher. Seit einem Jahr war sie nun Single, total frank und frei und alleine und einsam. Gut, sie hatte ihre Karriere, die steil bergauf ging - und sie hatte ihre beste Freundin. Aber ansonsten hatte sie nichts - und sie wurde alt. Und nun? Ließ sie die „beste Freundin“ im Stich! Ausgerechnet an ihrem 30.ten! Sie wäre beinahe in Tränen ausgebrochen.

 

Immer noch hielt sie das Cellphone in der Hand und die rätselhafte goldene Karte - und so wählte sie die Nummer. „Acidalia - Institute for Wellness and Beauty“ meldete sich eine unglaublich erotisch klingende männliche Stimme. Das Ganze wurde immer rätselhafter. Melissa räusperte sich um sich dann vorzustellen: „Mein Name ist Melissa Kennedy und ich bin in einer dummen Situation. Ich habe hier eine Karte gefunden, von der ich nicht weiß, worum es sich handelt - aber es steht diese Telefonnummer drauf.“ Sie konnte beinahe sehen, wie ihr Gegenüber die Augenbrauen hochzog. „Sie haben diese Karte GEFUNDEN? Madame, Sie sind ein Glückspilz!  Unsere Gutscheine sind nicht personell zuzuordnen - und insofern kann man auch nicht feststellen, wem diese Karte gehörte. Jetzt ist es jedenfalls Ihre! Darf ich fragen, welche Farbe die Karte hat?“ - „Sie ist golden!“ - „Golden? Das Rundum-Wohlfühlpaket?“ Die Stimme wurde schrill. „Wie sagten Sie war der Name?“  - „Kennedy! - Professor Melissa Kennedy!“ Jetzt konnte sie im Hintergrund eine laute Stimme hören und dann aufgeregtes Gemurmel. Sie vermutete, dass jemand ihrem Gesprächspartner das Telefon aus der Hand genommen hatte. 

 

„Verehrte Frau Professor Kennedy! Wir gratulieren Ihnen zu diesem wundervollen Geschenk. Natürlich sind wir im Bild und erwarten Sie in unseren Räumen im Village! Wäre Ihnen 2 p.m. Recht?“ Diese Stimme war noch maskuliner und einschmeichelnder, als die vorhergehende, aber der dazugehörige Mann schien auch zu wissen, wovon er sprach. „Zwei Uhr? Das wäre in zwei Stunden?“ - Sie hatte Geburtstag und Mandy hatte sie versetzt. Sie war ohnehin sauer - und alleine. Also! Sie würde herausfinden, was das „Rundum-Wohlfühlpaket“ beinhaltete. „Ich werde da sein!“

 

Seltsam das Ganze! Aber immerhin schien es sich ja hier wohl um ein Geburtstagsgeschenk zu handeln. Schließlich hatte die Karte in ihrem Briefkasten gelegen und ihr Name stand auf dem Umschlag. Ob sie von Mandy war? Der traute sie so etwas zu. Ihre Vermutung gingen in Richtung Beauty Parlor. Ein bisschen Wellness würde ihr nur gut tun - sie auf andere Gedanken bringen. Eine schicke Frisur, eine Maniküre... Melissa begann sich zu freuen. Sie ging in ihr Appartement und aß eine Kleinigkeit. Dann machte sie sich auf.

 

Greenwich Village war ohnehin nicht weit und auch einer ihrer besonderen Lieblingsplätze. Sie wusste genau, wo dieser „Salon“ sein musste. Und dann stand sie vor einem großen roten Ziegelhaus. Wundervolle Proportionen und noch schönere Tiffanyfenster. Auf der Straße saß ein Maler und bannte genau dieses Haus auf sein Bild. Eine pittoreske Szene! Dieser Künstler - in den Fünfzigern - mit Pferdeschwanz und Drei-Tage-Bart trug eine Jeans und ein Hemd in derselben Farbe. Darüber aber - eigenartigerweise - eine giftgrüne ärmellose Weste. Er wirkte - bunt! Auf einmal wurde ihr die Schönheit dieses Tages bewusst. Ein leuchtend blauer Himmel, warmer Wind und doch schon eine Spur von Herbst in der Luft. Man konnte ihn schon spüren, obwohl erst Ende August war. Es ging ihr doch gut - auch wenn sie ihren Geburtstag alleine verbrachte!

 

Schwungvoll betrat sie den Empfangsraum und stand einem unglaublichen Mann gegenüber. „Frau Professor Kennedy!“ Diese sonore Stimme ging ihr sofort unter die Haut. Sie schnappte nach Luft. „Melissa!“, verbesserte sie. Er verneigte sich und wiederholte leise: „Melissa“. Wie wundervoll europäisch er wirkte. Sie hatte eine Schwäche für europäische Männer! „Ich bin Kurt!“, stellte er sich vor „und ich habe Sie erwartet.“ Er führte sie in einen großen Salon, in dem sich die aufregendsten Männer New Yorks versammelt zu haben schienen - und alle hatten nur Augen für sie! „Melissa, Sie sind zum ersten Mal bei uns und das gleich mit dem Rundumwohlfühl-Paket. Sie müssen ihrer Freundin sehr viel wert sein!“, stellte er in den Raum. „Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten von Acidalia zur Verfügung. Sie brauchen nur einen Wunsch äußern und er wird Ihnen erfüllt. Allerdings sollten wir zuerst mit dem Naheliegenden beginnen: Eine neue Frisur - vielleicht nicht ganz so brav! Das Bad der Aphrodite! Körper-Peeling, Enthaarung, Maniküre, Pediküre, Massage, vielleicht einen Sonnenshower... Wir werden sehen wonach Ihnen der Sinn steht. Dieses Arrangement ist zeitlich unbegrenzt. Aber für den Fall, dass Sie heute doch noch etwas vorhaben sollten, werden wir Ihnen ein paar mehr dienstbare Geister an die Seite stellen. Bitte wählen Sie Ihre „Therapeuten“!“ Mit großer Geste „schenkte“ er ihr all die schönen Männer in diesem Raum.

 

Du lieber Gott! Melissa wurde ganz anders, wenn sie sich vorstellte, von diesen Traummännern behandelt zu werden! Bei der Art von „Behandlung“ die ihr einfiel, wurde sie rot. Ja, dieses Geschenk war eindeutig von Mandy! So etwas konnte nur von ihr sein! Ihr Blick wanderte verschämt von einem Mann zum anderen. Sie kam sich vor wie ein Mann, der im Bordell seine Auswahl traf! Aber sie sollte ja nicht nur einen wählen! „Wie viele?“ - Kurt lächelte. Das kommt auf Ihre Zeit und Ihre Wünsche an, Melissa! Aber es sollten nicht mehr als fünf sein, damit sie sich nicht gegenseitig behindern!“ Sie nickte verstehend - hatte aber in Wahrheit keine Ahnung wovon er eigentlich sprach.

 

Nachdem sie selber klein und zierlich war mit einem blonden Bubikopf, zog es sie immer zu dem Typ Latin-Lover! Und so wählte sie den schlanken, grazilen Spanier, der ihr am nächsten stand: José. Er sah aus wie ein Flamenco-Tänzer - mit schwarzem, halblangen Haar und dunklen, glutvollen Augen. Als er sie anlächelte, wurde sie schon wieder schwach. Der zweite Mann ihrer Wahl hätte George Clooneys jüngerer Bruder sein können: John! Was für eine Situation! Sie stand hier und suchte sich Männer aus! Und was für welche! Eine solche Ansammlung männlicher Attraktivität fand sich normalerweise nicht einmal in den angesagtesten In-Clubs von NY. Die erste Wahl war schnell getroffen, aber dann wurde es schwerer. Sie sahen alle so gut aus. Gepflegt und gebräunt, sportlich und doch elegant - kultiviert. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie eine Art Uniform zu tragen schienen. Eine hellgraue Hose und ein weißes Poloshirt. Der ganz hinten stand gefiel ihr eigentlich auch, obwohl er blond war. Erik überragte sie um Haupteslänge und seine blauen Augen strahlten sie an - als sie Kurt ihre Entscheidung zuflüsterte.

 

Er nickte lächelnd. „Erik wird wahre Wunderdinge mit Ihrem Haar vollbringen!“, prophezeite er. „Er ist ein großer Künstler!“ Er nahm ihre Hand. „Noch einen?“, fragte er und Melissa wurde rot. Sie senkte den Kopf und flüsterte unsicher: „Sie?“ Beinahe hatte sie das Gefühl, dass er sich geschmeichelt fühlte. „Normalerweise stehe ich nicht zur Verfügung, denn schließlich ist es mein Institut, aber bei Ihnen... mache ich eine Ausnahme!“

 

Sanft legte er den Arm um ihre Schultern und führte sie in einen Raum nebenan, in dessen Mitte ein großer Behandlungs-Sessel stand. „Fühlen Sie sich wie zuhause, Melissa!“, bat er und sah den drei Männern bei ihren Vorbereitungen zu. „Wollen wir vielleicht mit einem Bad und einer Massage beginnen, damit Sie sich besser entspannen können?“ Melissa nickte.

 

Sie sah sich um. Sie hatte das Gefühl in einem besonders schönen Hotelzimmer zu sein. Sanfte, indirekte Beleuchtung. Nur das Bett und die Badewanne fehlten. „Na, dann werde...“ Sie brach ab. „Soll ich mich ausziehen?“, fragte sie plötzlich unsicher. Aber José war schon bei ihr. „Lassen Sie uns das tun Madame!“, bat er diskret und begann schon ihre Bluse aufzuknöpfen.

 

Melissa wusste gar nicht, wie ihr geschah. Sie staunte. Erik lächelte über ihre Schulter und entfernte die Spange, mit der sie ihr Haar zusammen gehalten hatte. „Wie wäre es mit ein paar frechen Fransen?“, lenkte er sie ab. „Ich denke, sie würden vorzüglich zu diesen lachenden Augen passen!“ Er streichelte ihre Wange. - Sie überlegte. Warum eigentlich nicht? Mal was anderes! Noch bevor sie nicken konnte, spürte sie, dass zärtliche Hände ihren Spitzen-Büstenhalter öffneten. Sie schnappte nach Luft. Der Boden zu ihren Füßen schien sich zu bewegen. Vor ihr wuchs eine große Glasbadewanne aus dem Boden. Wasser sprudelte wie ein Wasserfall hinein - kristallklar. Wunderschön! Allerdings war sie schon etwas beunruhigt durch die Tatsache, dass diese Wanne transparent war. Fragend sah sie Kurt an. „Keine Bange! Das Wasser wird durch den Jacuzzi undurchsichtig!“, beruhigte er ihre unausgesprochenen Ängste. José kniete jetzt vor ihr und zog ihr soeben das Höschen über die Beine. Ob ihr das jetzt peinlich sein müsste - oder nicht? Irgendwie schien es so selbstverständlich! Da stand sie nun splitternackt zwischen vier - angezogenen - Traummännern und sollte in einer Glaswanne baden!

 

„Mandy, wenn ich dich erwische!“ Im Geist verfluchte sie ihre "liebe" Freundin. Wie konnte sie ihr so etwas antun? Noch dazu alleine! Wenigstens war sie halbwegs präsentabel! Achseln und Bikinizone rasiert, die Beine glatt und die Nägel hatte sie vorgestern lackiert. Und ihre Figur konnte sich sehen lassen. Für Dreißig hielt sie niemand. Ihr Po war fest und rund - proper! Der Busen trotzte noch immer der Schwerkraft, obwohl er die „Handvoll“ schon ziemlich überschritt, der Bauch war fest und flach und die Taille schmal und zierlich. Eigentlich sah sie toll aus. Warum sie keinen Mann hatte, wussten allerdings die Götter! Vielleicht war sie einfach zu anspruchsvoll.

 

Kurt reichte ihr die Hand und geleitete sie die Glastreppe hinauf zum Bad. Behutsam tauchte sie ihre Zehen ein. Die Temperatur passte genau. Melissa stieg ins Wasser und setzte sich. Blubbernd stiegen kleine, kitzelnde Bläschen um Po und Beine und auch... „Rundum Wohlfühlpaket!“ Ja, so konnte man das auch sehen! Aufatmend lehnte sie sich zurück und schloss die Augen. Es ertönte leiser Jazz und sie begann sich wohlzufühlen.

 

Sekunden später reichte Kurt ihr ein Glas Champagner und stieß mit ihr an: „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“ Woher wusste er das? Aber bevor sie darüber nachdenken konnte, begannen kräftige Hände ihre Schultern zu massieren. Wie gut das tat! Sie genoss diese Berührungen, die Schultern und Arme verwöhnten... und dann hinab glitten in ihr Dekolleté. Sollte sie Einspruch erheben? Es fühlte sich doch so gut an. Wie lange hatte kein Mann sie mehr so berührt? Außerdem würde sie sowieso gleich eine komplette Massage genießen! Also war es doch Unsinn, sich jetzt zu beschweren, oder? Und es wäre doch sehr interessant zu erleben, wie weit diese „Therapeuten“ gehen würden!

 

Sie nahm einen großen Schluck von dem „Prickelwasser“ und beschloss, sich verwöhnen zu lassen: Rundum-Wohlfühlpaket! Jawohl! Sie hatte sowieso eine „europäische Ader“. Ihre Vorlieben für Champagner und Erotik mit „europäisch angehauchten Männern“ waren allgemein bekannt. Zumindest Mandy wusste davon! Hatte sie ihr nun... Sex... zum Geburtstag geschenkt? Wo sie sonst doch immer fand, sie sei frivol! So eine kleine Hexe! Melissa schmunzelte. Hatte sie es doch schließlich getroffen! Voll ins Schwarze! Sie spürte, wie eine Gänsehaut ihren gesamten Leib überzog und ihre Brustwarzen sich aufrichteten. Oh ja! Sie würde das hier auskosten - mit all ihren Sinnen!

 

Eriks Hände glitten tiefer. Seine Fingerspitzen streichelten sanft über die obere Rundung ihres Busens und gleich - gleich - würde er ihre steifen Nippel erreichen. Melissa hielt den Atem an und lauerte. Kurt beobachtete sie... so wissend! - Fffffffffffffffff! - Sie atmete aus - und tief wieder ein. Von wegen! Sie würde hier kein Schauspiel bieten. Diese Schönlinge mussten nicht wissen, dass sie seit Monaten hungerte... nach Sex. Doch als er sie berührte, zuckte sie unweigerlich zusammen und stöhnte! - Verflixt! Aber es fühlte sich so verdammt gut an. Ihre Büste in starken, zärtlichen Männerhänden, und er knetete genauso wie sie es liebte! Kein bisschen zu fest, auch nicht zu sanft. Einfach perfekt! Die Lust rann von ihren Brustwarzen hinab in ihren Unterleib und überflutete ihre Muschi! Wahnsinn! Diese aufregenden Hände wuschen sie, glitten unter ihre Achseln, kitzelten und fanden so viele erogene Zonen, wie sie bisher noch niemals gehabt hatte. Dass Kurt daneben stand und zusah, ließ ihr erst Recht das Blut in den Kopf steigen - und auch in andere Regionen!

 

Jemand - es war John mit den silbernen Schläfen - hatte einen ihrer Füße in seiner großen Hand und wusch ihn zärtlich. Seine Finger flutschten zwischen ihre Zehen. Es fühlte sich an, als habe er seine Finger hinein geschoben... Gott! Hinein - in sie! Ja, zum Donnerwetter! Sollte das etwa heißen, dass man das hier ALLES für sie tun würde? Nicht nur Maniküre und Haare machen - sondern auch... ausziehen? Waschen? Abtrocknen? Und massieren? Auch... an intimen Stellen? Eine jähe Hitzewelle überrollte sie - und sie goss das Glas Champagner hinunter. Ein bisschen Alkohol konnte hier nur helfen. Sie brauchte dringend mehr Freiheit - Zwanglosigkeit - Selbstvertrauen! Und Lässigkeit! Die Lust war schließlich schon vorhanden. Mehr als genug!

 

Johns Hände wuschen ihre Waden hinauf, fassten aufregend sanft in ihre Kniekehle... und strichen höher. Ihr Atem ging schneller. Sie bemerkte es selber. Aber schließlich befand er sich schon an der Innenseite ihrer Schenkel! Langsam, ganz langsam rutschten seine Fingerspitzen höher. Würde er es wirklich wagen, ihre Scham zu betasten? Melissa hielt den Atem an und wartete....

 

Uuuhhhh, war der gut! John berührte sie... fast nicht. Lediglich die äußersten Spitzen seiner Finger huschten über die zarten Härchen ihrer Muschi und schickten feine Lustblitze in ihr Fleisch. Sie spürte, wie diese Lippen anschwollen, so als wollten sie unbedingt seine Finger erreichen. Sie musste lächeln bei diesem Gedanken. War es ein Wunder? Dieser feine Kitzel da unten und die kräftige Massage ihrer Brüste! Nein, es war kein Wunder! Da MUSSTE man geil werden. Das war ja wohl auch der Sinn dieses goldenen Rundum-Wohlfühlpaketes.

 

Und dann war da ein Schwamm - weich und rau zugleich, der sie wusch - überall. Kurts Augen waren auch überall - und sie fand es hinreißend. So einen Geburtstag hatte sie noch nie erlebt. Als er sie mit einer Regenbrause abspülte, fühlte sie, dass die Wanne im Boden versank. Kurt zog sie auf die Füße und sie stieg heraus. Erik umhüllte sie mit einem riesengroßen, warmen Badetuch und trocknete sie fürsorglich ab. „Für besondere Gäste, gibt es ein besonderes Programm!“, flüsterte er ihr ins Ohr und nahm sie auf seine starken Arm und trug sie zu der Behandlungsliege. Fürsorglich bettete er sie darauf und schaltete die Wärmelampen ein. „Sie bräunen auch gleichzeitig!“, erklärte er und platzierte ihre Arme und Beine, so weit gespreizt, dass sich John und José beide bequem um ihre Füße kümmern konnten. Jeder hielt einen Fuß in Händen und begann mit einer gefühlvollen Pediküre. Ihre Blicke streichelten allerdings nicht ausschließlich ihre Füße - und ihr wurde schon wieder glühend heiß. Oder lag das an den Sonnenlampen?

 

Erik hatte - woher auch immer - ein Waschbecken unter ihren Kopf geschoben und wusch ihr Haar und Kurt stand daneben und betrachtete angelegentlich ihre steifen Brustwarzen. Genüsslich an seinem Champagner nippend konstatierte er, dass sie eine wunderschöne Frau sei. Er sagte das in einem Ton, als sei es völlig normal hier nackt zu liegen und sich den Blicken von vier ausgesprochen schönen Männern hinzugeben. Melissa bekam eine Gänsehaut - und Kurt lächelte. Sie drückte ihre Augen fest zu und versuchte sich wieder zu entspannen. „Ich bin gar nicht da!“, beruhigte sie sich wie ein kleines Mädchen, das Angst hatte allein im Keller. Oh Mann, war das aufregend! Diese bewundernden, begehrlichen Blicke auf all ihren geheimsten Reizen zu fühlen... Und doch überschritt keiner der Männer die Grenze. Es war aufregend, erotisch stimulierend - ja, eigentlich war es super-sinnlich - aber es war eben doch noch kein Sex! Oder doch? Hatte er nicht gesagt: „Sie brauchen nur einen Wunsch äußern und er wird Ihnen erfüllt?“ Wenn sie jetzt....

 

NEIN! Was dachte sie denn da bloß für Sachen! Sie konnte sich doch nicht SEX wünschen als sei es ein neues Kleid! Aber vielleicht war das ja der Sinn dieser Institution? War es eine besondere Art von Bordell? - Zwei umwerfende Männer saßen zu ihren Füßen und hatten freien Ausblick zwischen ihre Schenkel. Es prickelte. Oh ja, und wie es prickelte. Melissa konnte fühlen, wie geschwollen inzwischen ihr gesamter Schambereich war. Instinktiv legte sie ihre Hand darüber. Ob Kurt das bemerkt hatte? „Natürlich bemerkt er es, blöde Gans!“, schalt sie sich selbst und fühlte heiße, nasse Glätte an ihren Fingerspitzen.

 

Mann, oh Mann! - Nein, zwei, drei, vier Männer - mussten sehen, dass die Lust sie überflutete wie eine riesige Woge. Sie musste hier - verdammt noch mal - aufpassen nicht mitgerissen zu werden! Und dabei hätte sie sich jetzt so gerne gestreichelt, die Männer noch mehr...  Sie drehte ihren Kopf zur Seite und dann sah sie es! Ha! Kurt hatte einen Riesenständer in der Hose! Triumph stieg in ihr auf. Wie lange hatte sie sich nicht mehr so lüstern gefühlt? So gut? So selbstsicher? Sie war schön und sie wirkte umwerfend auf Männer! Auf tolle Männer! Die attraktivsten! - Oh nein! Sie wurde nicht alt. Keineswegs! Sie war eine Frau auf dem Höhepunkt ihres jungen Lebens, ihres Wissens und Könnens um den Eros - und ihre Finger glitten behutsam tiefer und streichelten lustvoll. –

 

Einer der beiden da unten stöhnte unterdrückt. Melissa beobachtete sie nun genauer. Brennende Blicke bohrten sich tiefer in sie hinein, schlängelten sich mit ihren Fingern zwischen feuchte Lippen, reizten ihre Muschi zusätzlich und brachten sie dazu, einen Finger hinein zu schieben... als Kurt zugriff. Lächelnd stellte er den Champagner beiseite, fasste nach ihrem Handgelenk und zog ihre Hand an seine Lippen. Zärtlich küsste er ihren Handrücken, um dann ihren nassen Zeigefinger zwischen seine Lippen zu saugen. Wahnsinn! War das ein geiles Gefühl. Seine Zunge schlang sich um ihre Fingerspitze! Dann war es vorbei. „Madame, Sie erlauben?“ Irritiert sah sie ihn an. „Die Maniküre!“

 

Schwer atmend lag sie zwischen den Männern. „Mir ist heiß!“, flüsterte sie. Auf einen Wink von Kurt streifte auf einmal ein kühler Wind ihren erhitzten Körper. Aber anstatt zu kühlen, entflammte er ihre Begierde erst Recht. War das Absicht, dass er genau gezielt zwischen ihre Beine blies? Sie musste schmunzeln. Hier bekam sie von vier Männern einen geblasen, ohne dass die beteiligt waren! Das war eben die wahre Kunst des Eros! Europäisch!

 

Erik schnitt ihr Haar! Wie machte er das - im Liegen? Ob da was dabei herauskam? Diese Besorgnis streifte sie nur kurz, war sie doch viel zu erregt, um sich ernsthaft Sorgen zu machen um irgendetwas als darum, sich nicht zu verraten. Und doch wurde die Verlockung genau das zu tun immer größer. Dass sie ein klein bisschen exhibitionistisch veranlagt war, das wusste sie, aber dass es sie so verrückt machen könnte, es vor Publikum zu...

 

„Madame benötigt Schutz für ihre Haut!“ Das war ein Befehl. José sprang auf und griff zu einer großen Glaskaraffe und versprühte einen sanften, nach Mandeln duftenden Nebel über ihre Blößen. Auf einmal waren vier Hände auf ihr und salbten. Melissa konnte nicht mehr anders: Sie stöhnte - schnurrte genüsslich. Sie würde Mandy küssen für dieses Geschenk. Ob sie deswegen abgesagt hatte, heute? Sie war der Typ für solche Aktionen, für solche Winkelzüge! Oder war es doch nicht ihr Geschenk? Wer sonst würde ihr so etwas schenken? Ron? Ihr Ex? Nein, das war unmöglich! Er war doch so eifersüchtig. Niemals würde er sie mehreren Männern gleichzeitig überlassen. Allerdings kannte er ihre geheimen erotischen Wünsche ziemlich genau. Davon, von zwei Männern gleichzeitig liebkost zu werden, davon hatten sie schon gesprochen! Was, wenn er derjenige wäre...? Wenn er hier... irgendwo zusah? Johns Hände zwischen ihren Oberschenkeln und José, der ihre Brüste einrieb! Oder war es umgekehrt? Ron würde ausflippen! Der Gedanke war erheiternd. Immerzu hatte er sie mit seiner sinnlosen Eifersucht gequält. Sollte sie ihm nun eine Show bieten? Aber was, wenn er gar nicht da war? All diese Gedanken störten sie nur in ihrem Genuss. Es war ihr Geschenk, ihres ganz persönlich! Und sie würde es genießen - ohne auch nur fünf Minuten an jemanden anderen als an sich selbst zu denken.

 

© BvS                                                                                         Ihre Meinung?

 

 


***************

 

Einschub für Freunde der goldenen Quelle!

 

****************

 

 





Das Rundum-Wohlfühlpaket II