Spielregeln

- für Rainer -

Nach der Idee eines spitzfindigen Schlitzohres!


 

Sie war neben ihm gesessen in der alten Penne. Annika! Und er war so verliebt gewesen - in diese kleine, blonde Fee. Und er glaubte zu wissen, dass sie auch in ihn verliebt war. Aber keiner von ihnen traute sich den ersten Schritt zu machen. So wurden sie nie ein Paar.  Abgesehen von ein paar höchst aufregenden Berührungen ihres Oberschenkels und einem höchst verbotenen Blick durch die angelehnte Türe einer Mädchendusche!

 

Sie hatte solange getrödelt in der Sportstunde, dass sie die Letzte war, die in die Umkleide ging. Rainer wartete auf sie - wollte zumindest mit ihr nach Hause gehen, aber langsam wurde er ungeduldig. Wo blieb sie bloß? Alle anderen waren schon längst weg. Es war nicht seine Absicht - er wollte nur wissen, wo sie blieb - also öffnete er die Türe zur Mädchenumkleidekabine.

 

„Anni? - Wo bleibst du?“ Keine Antwort. Er sah sich um. Keiner da! Wo war sie denn abgeblieben? War sie entwischt? Da hörte er es. Die Dusche rauschte. - Annika stand in der Dusche! - Alle Glocken in seinem Gehirn läuteten! Alle auf einmal! - Sie stand nackt in der Dusche - und sie waren alleine! - Wahnsinn! - Lust sprang ihn an, wie ein hungriger Wolf. Lust und - Neugierde! Er hatte noch nie ein nacktes Mädchen gesehen - geschweige denn berührt. Auch wenn er sich eher hätte erschlagen lassen, als das zuzugeben. - Es war so.

 

Leise schlich er näher an die Türe zur Dusche. Sie stand offen. Wieso? Dachte sie nicht daran, dass... Nein! Hier kam niemand herein. Höchstens wenn es so lange dauerte, wie bei ihr. Wieso dauerte es so lange? Wollte sie mit ihm alleine sein? Sie wusste doch, dass er auf sie wartete. Wollte sie, dass er sie suchte? Sie vielleicht sogar fand? Wollte sie - gefunden werden?

 

Er spähte durch die Öffnung. Heißer Wasserdunst schlug ihm entgegen, nahm ihm fast den Atem. Er spürte es nicht. Er spürte nur sein Herz. Es schlug wie ein Presslufthammer. Dröhnende Synkopen. Sie musste es doch hören. Und noch etwas spürte er. Sein Unterleib brannte. Sein Penis stand hart und pulsierend - steif unter der Shorts. War er jemals so groß gewesen - so schmerzhaft hart - so gierig? Er griff danach - stöhnte auf. „Nur die Ruhe!“ befahl er sich. „Du suchst ja nur deine Banknachbarin!“

 

Er schluckte. Von wegen! Er suchte eine nackte, erotische Eva unter der Dusche. Er suchte Einblicke in verlockende Weiblichkeit! Er suchte LUST! - Seine Blicke durchdrangen die feuchten Nebel.  Annika! Sie stand an eine Wand gelehnt. Mit geschlossenen Augen - genoss sie den Strom des Wassers. Ihr Leib bog sich dem Strahl entgegen. Nur die Schultern berührten die Fliesen.

 

Fasziniert betrachtete er seine Freundin. Wie schön sie war - wie aufregend! Ihre kleinen Brüste streckten sich dem massierenden Wasserstrahl  entgegen. Die Brustwarzen waren hart und dunkelrot, standen wie kleine Spitzen - aufrecht. Rainers Hand drückte zu. Sein Schwanz zuckte! Er stöhnte auf. Sein Herz wäre beinahe stehen geblieben vor Schreck. Dieser Laut übertönte das Wasser. Aber sie reagierte nicht. Sie genoss fast besinnungslos die heißen Gefühle, die ihren nackten Leib durchrieselten.

 

Hart prasselte das Wasser auf ihren Busen und sie bewegte sich genau so, dass es kreisend ihre Nippel stimulierte. Was tat sie denn da? Rainer konnte es nicht fassen. Sie tat genau das, was er tat - zu Hause - wenn er alleine war, wenn er - an sie dachte! Sie befriedigte sich selbst!

 

Auf einmal hatte er es nicht mehr eilig. Sie sollte sich ruhig Zeit nehmen. Er würde gerne warten - bis - sie fertig war! Er würde ihren Orgasmus sehen! Er verschluckte sich fast vor Aufregung. Ob sie es tun würde? Ob sie an ihn dachte - dabei? Wieso bekam er bloß keine Luft mehr?

 

Jetzt griff sie nach ihrem Duschgel, ließ es sich in die Hand laufen und verrieb die weiße, cremige Flüssigkeit zwischen ihren Fingern. Dann begann sie sich zu waschen. Zärtlich seifte sie ihre Handgelenke ein, die Unterarme, die Ellenbogen - weiter hinauf. Annika hob einen Arm, zeigte ihm einen wunderbaren Ausblick auf ihre rechte Brust. Mein Gott, hatte dieses Mädchen geile Titten! „Weiter! Nur weiter!“ Sie wusch ihre Achselhöhlen.

 

Sie waren glatt rasiert - aber das wusste er längst. Im T-shirt war es zu sehen. Seine Anni war ein gepflegtes Mädchen - und sie duftete soo gut! Er hätte dauernd an ihr schnuppern mögen! Im Moment hätte er liebend gerne, noch ganz andere Dinge mit ihr getan! Zum Beispiel wäre er ihr gerne zur Hand gegangen bei der nächsten Aufgabe. Die Hände umfassten ihre Brüste, seiften sie genüsslich ein, spielten mit ihren festen Brustwarzen, drückten sie zwischen den Fingern.

 

Er drückte auch! Viel fehlte nicht. Er musste nur ein bisschen reiben und es würde ihm kommen! Aber er hätte lieber an ihr gerieben. Wäre ihren Fingern gefolgt, die sanft abwärts glitten, den flachen Bauch streichelten. „Oh jah! - Nur weiter so! - Jetzt! Oh jah!“ Und als habe sie seine geheimen Gedanken gelesen, drehte sie sich leicht. Jetzt hatte er den idealen Blick. Rainer atmete tief. Ihr Venushügel! Das geheime Zentrum der Lust jeder Frau! Top secret! Ihm wurde dieser Blick zuteil! Zum ersten Mal in seinem Leben! Blond, nass - geil! Er fand keinen anderen Ausdruck. Es war umwerfend geil - und sie war so schön! So wunderschön!

 

Ihre Hand glitt tiefer, massierte den sanften, duftenden Schaum in dieses zärtliche Nestchen. Er würde nicht mehr reiben müssen. Es kam ihm auch so! - Annika spreizte ihre Beine leicht. „Oh jah! Bitte noch mehr!“ Ihre Finger liebkosten, wuschen diese betörende Muschi, versanken immer tiefer zwischen ihren schlanken Schenkeln. Und sie öffnete sich immer weiter, bog ihren Körper zurück und ließ das Wasser genau auf diese empfindliche Stelle prasseln.

 

Rainer sah, wie sie nach Luft schnappte. Er schnappte auch - wie ein Fisch auf dem Trockenen. Aber dann stellte er das Atmen ganz ein. Mit beiden Händen griff sie zu und spreizte ihre Scham. Er konnte es nicht genau sehen, aber allein die Vorstellung genügte ihm. Heiß spritzte die Lust über seine Hände. Verzweifelt versuchte er sein Stöhnen zu unterdrücken. Es gelang nur sehr mäßig. Hatte sie es gehört? - Aber darum konnte er sich nicht auch noch kümmern. Er war beschäftigt mit den heißen Lustschauern, die durch seinen Körper tobten. Krampfhaft hielt er sich aufrecht.

 

Aber die Schwäche, die ihn erfasste, war sofort wieder verschwunden, als er sah, was seine Annika da tat. Sie legte sich flach auf den Boden. Rückte ihren bloßen Körper so zurecht, dass das Wasser - sie liebte! Der kräftige Strahl prallte genau zwischen ihre gespreizten Beine - wie der Phallus eines Mannes - und sie - seine Anni? Half nach!

 

Und jetzt hatte er freie Sicht! Sie bot ihm ihre Muschi! Ihre Finger spreizten behutsam zierliche Schamlippen und ein vorwitziger Finger massierte ihren Kitzler - und sein Schwanz zuckte schon wieder verdächtig zwischen seinen Händen. Am liebsten wäre er zu ihr geeilt - hätte sich auf sie geworfen! –

 

Aber wenn sie wüsste, auch nur eine Ahnung gehabt hätte, dass er sie beobachtete - sie würde ihn töten! Dass sie so etwas überhaupt tat! Er hätte es nie für möglich gehalten! Sie war ja ganz genauso geil wie er! Und er hatte immer geglaubt, er sei der Einzige! Von wegen!

 

Und immer noch rieb sie ihren Lustpunkt. Annika wurde zunehmend schneller. Ihr Becken begann sich zu bewegen. Langsam hob sie sich dem Wasser entgegen. Ließ den Strahl wandern zwischen ihren prallen Schamlippen - auf und ab - auf und ab. Und noch immer massierte sie hingebend. Er hörte ihr Stöhnen. Immer schneller wurden ihre Stöße, immer höher schwangen ihre Hüften - und er passte sich ihrer Geschwindigkeit an.

 

Und dann sah er, wie sie sich aufbäumte - stöhnend wand sie sich, schob blitzartig ihren Finger tief hinein und schloss gleichzeitig ihre Beine. Rainer stöhnte laut und kam zum zweiten Mal in drei Minuten. Keuchend lag Annika da - genoss ihre Lust - und den warmen Regen, der auf ihren erschöpften Körper niederging. Er hätte auch eine Erfrischung brauchen können - aber er suchte nur hektisch nach einem Taschentuch.

 

Als Annika sich aufrappelte, wusste er, dass er jetzt hier verschwinden musste. Wie von tausend Teufeln gehetzt, suchte er das Weite. Am Liebsten wäre er geflohen - aber das hätte sie vielleicht seltsam gefunden. Also rannte er hinaus und warf sich auf den Rasen vor der Turnhalle. Verzweifelt rang er nach Luft. Hoffentlich ließ sie sich Zeit - er brauchte jetzt dringend eine Pause.

 

Und sie hatte sich Zeit gelassen. Er erinnerte sich gut. Als sie kam, waren sie stumm nach Hause gegangen. Sie sagte kein Wort, sah ihn nur seltsam an - und er hatte einen Kloß im Hals, den er noch am Abend verspürte. Und auch in den nächsten Tagen war er nicht in der Lage, sich ihr zu nähern. Immer wenn er sie ansah, schob sich ein bestimmtes Bild vor seine Augen - und ihm wurde heiß. So verging seine Chance und dann, nach der Schulzeit, verloren sie sich aus den Augen. Es war ein Verlust, den er niemals verschmerzt hatte.

 

Er sehnte sich heute noch danach, zu ihr zu gehen - in diese Dusche - und ihren nackten, hinreißenden Leib zu berühren. Sie zu streicheln, sie verrückt zu machen. Hatte sie vielleicht sogar gewusst, dass er da war? Diese Frage quälte ihn. Vielleicht hatte sie es ja provoziert! Hatte auf ihn gewartet - und er war unfähig gewesen - unfähig etwas zu tun - zu ihr zu gehen! Es war ihm nie gelungen sie ganz aus seinen Gedanken zu vertreiben, obwohl er längst verheiratet war - und er liebte seine Frau!

 

Und nun lag da dieser weiße, unschuldig aussehende Zettel vor ihm auf dem Schreibtisch - und war schuld daran, dass er seit geschlagenen zwei Stunden nur noch vor sich hin träumte. Ihre e-mail- Adresse! AnnikaWintersen@web.de! Sollte er - oder sollte er nicht? Natürlich sollte er nicht! Er wusste es. Und er wusste auch, dass er es tun würde!

 

Ohne weiter zu überlegen, hämmerten seine Finger auf die Computertastatur ein. - Und klick! So! Jetzt war es passiert. Vielleicht kam ja keine Antwort! Vielleicht wusste sie gar nicht mehr, wer er war. Schließlich waren fast 25 Jahre vergangen! Beinahe hoffte er es! - Und doch! Nein! Er glaubte es nicht! Sie wusste wer er war - sie hatte ihn nicht vergessen! Es konnte nicht einseitig gewesen sein - dieses Gefühl! Nein! Es war unmöglich! Als er mittags zum Essen ging, zitterte er vor Ungeduld zurück ins Büro zu kommen. Der Computer wartete. Hatte sie seine Mail bekommen? Hatte sie sie schon gelesen? Erinnerte sie sich an ihn? Hatte sie geschrieben? Er platzte beinahe vor Nervosität. - Und dann hielt ihn auch noch ein dämlicher Kollege auf - wo er doch nur noch einen Gedanken hatte: Annika!

 

SIE HABEN POST!

 

Sein Computer blinkte ihn freundlich an. Rainer schnappte nach Luft. Ausgerechnet jetzt klingelte das Telefon! Er hob den Hörer ab und ließ ihn fallen! Aber er legte ihn nicht wieder auf die Gabel. Keine Störung jetzt! - Zweimal vertippte er sich beim Öffnen seiner Post. Das passierte ihm nie! - Aber dann! Es standen nur drei Worte auf dem Monitor und doch brachten sie sein Herz zum Klingen.

 

Rainer? - Mein Rainer?

 

Was sollte er darauf antworten?

 

Ja! Natürlich! Dein Rainer! - Auf immer und ewig!

 

Und dann brachen alle Schleusen. Sie sprudelten über, sich die Ereignisse der letzten Jahre zu berichten. Er arbeitete nicht mehr an diesem Tag. Er war nur noch beschäftigt mit schreiben und warten auf ihre Antwort. Warum rief er sie nicht an? - Warum  rief sie ihn nicht an? - Nein! So war es besser! Die Kollegen hätten alle lange Ohren gemacht - und so sah es aus, als würde er schwer arbeiten. Das war viel besser so!

 

Es war tatsächlich so, als hätten sie sich niemals getrennt. Sie war ihm so vertraut - so, wie damals! Als er abends nach Hause ging, wollte er es seiner Frau erzählen. - Ehrlich! Aber irgendwie kam er nicht dazu. Und dann war die Gelegenheit verpasst. Er vergaß es! - Nein! Er vergaß gar nichts! - Er wollte es nicht erzählen! Und dann am nächsten Tag und am übernächsten - war es zu spät! Wie hätte er ihr erklären sollen, dass er es nicht gleich erzählt hatte? - Außerdem! Was war schon dabei? Sie schrieben sich ja nur! Ein paar harmlose Mails! Eine Brieffreundschaft durfte man doch schließlich haben - oder?

 

Warum es irgendwie immer mehr wurde? Er wusste es nicht zu sagen! Und noch immer, wenn er an sie dachte, schob sich ein bestimmtes Bild vor sein geistiges Auge. Und  noch immer wurde ihm heiß dabei! - Mein Gott! Er war doch ein erwachsener Mann! Er hatte genügend Sexerlebnisse gehabt! - Aber war es jemals wieder so erregend gewesen? Er schüttelte den Kopf! Sie war diejenige welche! Nur mit ihr war seine Lust wie eine Rakete abgehoben und mitten in der Sonne gelandet.

 

Was dann geschah - er wusste es nicht zu erklären! Warum er es getan hatte? Warum riskierte er ihre Freundschaft? War er verrückt geworden? - Ja! Ganz sicher! Anders war das nicht mehr zu erklären. Er musste eine Meise haben - und was für eine!

 

Willst du mit mir schlafen?

 

So eine Mail hatte sie garantiert noch niemals bekommen! Die Frage war nur, ob sie antworten würde - oder würde er nie wieder irgendetwas von ihr hören?

 

????????????????????

 

So! Nun hatte er den Salat! Was sollte er jetzt schreiben? - „Ich liebe dich? Ich will dich?“ Er entschloss sich zur Wahrheit. Sollte sie es entscheiden.

 

Liebste Annika!

 

Damals! Du weißt wann! - Damals, als ich auf dich wartete, vor der Sporthalle! Damals lag ich nicht nur auf dem Rasen herum - wie du vielleicht vermutet hast - oder nicht???? Ich kam hinein - um dich zu suchen!

 

Und was ich fand - war so unglaublich heiß - dass ich es nie mehr in meinem Leben vergessen konnte! Es macht mich heute noch verrückt! Du geisterst seitdem durch mein Herz und meine Träume - und jetzt - möchte ich endlich mit dir gemeinsam träumen!

 

Du kennst jetzt die ganze, schändliche Wahrheit über mich - deinen Rainer - für immer und ewig! Entscheide du was zu geschehen hat -  mit mir! Mit uns!

 

Auch wenn du nie wieder ein Wort mit mir sprechen wirst - einmal musste ich es dir gestehen!  Ich sehne mich nach dir!

 

Rainer

 

Und dann konnte er nur noch warten. Er konnte nicht schlafen. Sein Appetit war verschwunden und er nahm acht Pfund ab. Seine Frau begann sich Sorgen zu machen und er war pausenlos schlecht gelaunt. Er stritt mit ihr und mit allen Kollegen und er kam sich so mies vor, wie nie zuvor! - Und sie ließ ihn warten. Eine geschlagene Woche hörte er kein Sterbenswörtchen von ihr und er glaubte schon, das alles zu Ende sei. Aber dann kam ihre Antwort.

 

Liebster Rainer!

 

Du weißt ja längst selber, dass du mir nicht gleichgültig bist - es nie warst. Dein „...oder nicht????“ hat ziemlich ins Schwarze getroffen und ich habe die ganze Zeit mit mir gerungen, ob ich es dir gestehen sollte.  Aber du weißt ja: Ehrlichkeit gegen Ehrlichkeit!  Trotzdem! Es ist zu spät für unsere Wünsche. Ich leugne es nicht - auch ich habe davon geträumt!

 

Mein Herz weint um die verlorenen Chancen - aber ich bin verheiratet und ich liebe meinen Mann! Und ich werde ihn niemals betrügen! Aber ich wünschte, du wärst damals ein klein bisschen mutiger gewesen!

 

Deine Annika

 

Sein Herz schlug einen Purzelbaum. Sie hatte ihn nicht verstoßen - zumindest das nicht.

 

Dann dämmerte ihm, was sie geschrieben hatte: Sie hatte es gewusst! Dieses kleine Luder hatte es gewusst! Sie hatte auf ihn gewartet! Sie wollte ihn sehen lassen - was er sah! Jetzt wurde ihm erst recht heiß. Annika hatte ihn angemacht - und wie sie ihn angemacht hatte! Damals! Und er? - „Rindvieh!“ schrie er laut in den Raum. Die Kollegen schauten erstaunt. Er schüttelte sich. Donnerwetter! So was durfte nicht passieren.

 

Dieses kleine Biest machte ihn heute noch völlig kirre. Er musste sie einfach haben! Es ging nicht anders! Er würde durchdrehen, wenn er sie nicht bekam. Immer wenn er seine Augen schloss, sah er ihren nackten, schlanken Körper, der sich dem Wasserstrahl entgegen bog, sah sie auf dem Boden liegen. Sie hatte ihre Schenkel für ihn gespreizt! Hatte ihm ihre süße Venusmuschel gezeigt und hatte gehofft, dass er zu ihr käme! Sie hätten es haben können! ER hätte SIE haben können! Verdammt! Verdammt! Verdammt!

 

Aber sie wollte ihn ja immer noch! „Mein Herz weint um die verlorenen Chancen!“, hatte sie geschrieben. Es musste doch eine Möglichkeit geben. Er zermarterte sein Hirn. Es gab keine Lösung! Sie wollte ihren Mann nicht betrügen! Sie wollte treu bleiben. - Er wollte sie! Die Treue war ihm schnurzpiepegal!

 

Er musste nur einen Weg finden, sie zu überzeugen, dass auch sie nicht verzichten konnte - denn er konnte es nicht! Definitiv nicht! Er musste sie haben! Musste! Musste! Musste! Er erntete schon dumme Sprüche und schräge Blicke. Er benahm sich wie ein hirnrissiger Vollidiot. Das musste aufhören. Er musste wieder normal werden - und dazu gab es nur einen Weg.

 

Liebste Annika!

 

Ich kann dir gar nicht beschreiben, was deine Worte in mir ausgelöst haben! - Du hast es gewusst! Du kleine Hexe hast es gewusst! - Du hast mich durch die Hölle geschickt und gleichzeitig alle sieben Himmel sehen lassen!

 

Und immer noch träume ich davon, zu dir zu gehen und deine nasse Haut zu berühren, sie zu streicheln und ganz dicht bei dir zu sein, wenn du dich dort hinunterlegst. Zu sehen wie du deine Beine spreizt, um dich - und mich - zu reizen!

 

Es wäre kein Ehebruch gewesen - damals! Aber wenn man es recht betrachtet, wäre es das heute auch nicht. Wir träumen einen Traum - gemeinsam! Den Traum von damals!

 

Das war es - die geniale Lösung! Er würde seine Wünsche erfüllen und sie würde nicht fremdgehen müssen. Es war eine Gratwanderung auf Messers Schneide der Legalität. Aber er pfiff auf die Legalität. Er wollte nur sie - und er musste nur noch sie überzeugen!

 

Pass auf, meine süße Miezekatze! Wir treffen uns an dem alten Baumstumpf im Wald. - Du erinnerst dich? Da, wo wir unsere ersten Fahrübungen machten? Ich sag’ dir wo -  du sagst mir wann!  Wir werden  nicht miteinander reden. Wir werden nicht miteinander schlafen! Wir werden niemanden betrügen! Wir werden uns nicht einmal küssen!

 

Aber wir werden tun, was wir damals taten - nicht mehr und auch nicht weniger - nur werde ich diesmal ein bisschen näher bei dir sein. Nicht viel - nur ein bisschen! Es wird sich nichts geändert haben! Wir werden uns nur berühren - an schicklichen Stellen - nicht an den Stellen, die du und ich ersehnen! Versprochen! Ich werde sie nicht berühren - deine süße, verlockende Mieze - aber daran denken werde ich!

 

Du wirst es selbst tun müssen - wenn du es willst! So wie ich! Und glaub’ mir! Ich werde es tun! Und es wird dich so verrückt machen, dass auch du es tun wirst - und ich werde zusehen und glücklich sein! In Gedanken werde ich es mit dir tun - aber nur in Gedanken! Und wir werden kein schlechtes Gewissen haben müssen.

 

Sag ja, meine Süße! Sag ja! Ich werde sonst noch verrückt in dem Gedanken an dich! Ich begehre dich - mehr als ich sagen kann - und ich weiß es genau: Du willst mich auch! Sag mir wann, Liebste! Wann?

 

Dein Rainer

 

Das nächste Mail von ihr kam blitzschnell. Es war nur ein einziger Satz. Leider nicht der, den er ersehnte.

 

Du spinnst!

 

Trotzdem! Er war schon glücklich, dass sie überhaupt reagierte. Dieser Vorschlag war verrückt - er wusste es. Und er war frech! Aber je gewagter der Vorschlag, desto größer war die Chance, ihn zu verwirklichen. Davon war er überzeugt. Aber sie brauchte Zeit und er würde sie ihr geben. Auch wenn er mittlerweile zerfiel vor Nervosität und Aufregung.

 

Annika! Er dachte an sie. Tag und Nacht! Er stellte sie sich vor. In seiner Phantasie hatte er tausend Mal mit ihr geschlafen. Und doch war er niemals satt geworden - von ihr. Er kannte sie doch so gut. Er konnte sich vorstellen, wie sie jetzt vor ihrem Computer saß und an ihn dachte - an seinen Vorschlag. Und er wusste es: Auch sie hatte es mit ihm schon getan - in ihren Gedanken! Sie hatte es gestanden! Mein Gott, wie hatte sie ihn erregt! Damals! - Und dann blinkte sein Computer! Und er begann zu zittern.

 

Samstag - 15 Uhr

 

Das war alles, was da stand. Und die Buchstaben verschwammen vor seinen Augen. Noch drei Tage! Nur noch drei Tage! Drei lange Tage! Drei endlose Tage und Nächte! Aber er hielt es aus. Am Samstag kam noch ein Mail!

 

Und du wirst es wirklich nicht tun?!

 

Er überlegte kurz. Er mochte sie wirklich so sehr und so mailte er zurück:

 

Großes Indianerehrenwort!

 

Das war früher ihre Formel gewesen für wichtige Versprechen. Nein! Er würde es nicht tun! Versprochen! Es würde sein wie damals - nur heißer! Und dann stieg er in sein Auto und fuhr los. Er konnte es kaum erwarten zu ihr zu kommen, sie zu sehen, zu küssen - halt nein! Das nicht! Keine Küsse!

 

Rainer hatte keine Augen für diesen wundervollen Sommertag. Er bemerkte nicht wie blau der Himmel war und wie herrlich die Erde roch. Seine Gedanken waren bei ihr - in ihrer gemeinsamen Vergangenheit - unter einer vermaledeiten Dusche! Und er war viel zu bald am verabredeten Treffpunkt. Fast zwei Stunden vor der Zeit stand sein Cabrio im Wald und er musste sich beherrschen, nicht schon vorher Hand an sich zu legen. Seit er ihr schrieb, war er fast pausenlos geil! - Alleine die Erinnerung schaffte ihn!

 

Ob es ihr genauso ging? Als sich um 14 Uhr ein anderes Cabrio durch den Wald schlängelte, wusste er es. Sie kam - und sie konnte es genauso wenig erwarten, wie er. Gegenüber seinem Wagen hielt sie an, saß wie versteinert - sah ihn nur an - mit riesengroßen Augen! Schweigend betrachtete sie ihn - so wie er sie. Annika hatte sich nicht verändert. Sie war nur noch schöner geworden. Dann öffnete sie zögernd die Türe.

 

Das war sein Signal! Er sprang aus dem Auto und lief zu ihr hinüber. Sie war ausgestiegen und stand immer noch in der Türe - blickte verzweifelt in ihren Fußraum, traute sich nicht, sich umzudrehen - ihn anzusehen. Behutsam trat er hinter sie - schob sich nahe an sie heran, ohne sie jedoch zu berühren. Er konnte ihren Duft riechen! „Hallo Annika!“ murmelte er - mehr zu sich selbst, als zu ihr. Immer noch rührte sie sich nicht von der Stelle.

 

Langsam hob er die Hände, strich sanft - beinahe ohne sie zu berühren ihre nackten Arme hinauf und zärtlich wieder hinunter. Annika seufzte leise. Wie weich ihre Haut war! Wie aufregend ihr süßer Duft - ihre Gegenwart. Seine Hände glitten unter  ihre Arme, umfassten ihre Taille. Nur ganz leicht zog er sie zu sich heran - und sie ließ ihn gewähren, genoss seine Streicheleinheiten, seine Finger, die unter ihr kurzes Top glitten - auf ihre nackte Haut.

 

Jetzt wurde er mutiger. Schließlich hatte sie nicht umsonst dieses bauchfreie, kurze Etwas angezogen und den Minirock, der ihre bloßen Beine aufreizend zur Geltung brachte.

 

Neugierig forschte er weiter, streichelte ihren glatten Bauch - langsam, ganz langsam - höher! Seine Handkante berührte die pralle Rundung ihrer Brüste. Sie hatte auf einen Büstenhalter verzichtet. Sie wollte ihn! Diese Gewissheit schoss wie ein Blitz durch sein Hirn und weiter - direkt in seinen Unterleib. Sein Phallus zuckte. Als seine Handfläche sich zärtlich um ihren Busen schloss, sank sie gegen ihn, schmiegte ihren aufregenden Leib an seinen und drückte ihren Po an seine harte Männlichkeit. Wow! War das aufregend - unendlich geil!

 

Rainer schnappte nach Luft. Schon damals war ihm die Luft knapp geworden in ihrer Nähe! Es ging ihm immer noch so. Die festen Brustspitzen, die in seiner Hand rieben, machten ihn verrückt. Mit Daumen und Zeigefinger massierte er vorsichtig diese aufreizenden Nippel - und hörte sie stöhnen. Ihr Kopf sank auf seine Schulter und ihr Hals streifte seine Lippen. Jetzt griff er fester zu, presste ihren Busen zwischen seinen Handflächen, zwickte leicht. „Jahahhh!“ hauchte sie fast unhörbar und dann fühlte er ihre Hände, die zu ihm nach hinten kamen, seine Oberschenkel umfassten und ihn dichter an sie zogen.

 

Aber hier konnten sie nicht stehen bleiben! Er hatte vorgesorgt. Mit leisem Bedauern ließ er sie los und nahm ihre Hand. Jetzt drehte sie sich zu ihm um, sah ihn fragend an. Rainer lächelte und schloss ihre Autotüre, zog sie mit sich. Aus seinem Wagen holte er eine weiche Schmusedecke und dann gingen sie Hand in Hand in den Wald. Er wusste wohin er sie bringen würde - er kannte diesen Wald. Weiter hinten gab es eine kleine, verschwiegene Lichtung - umstanden von großen Farnen, hinter denen sie sich verstecken konnten. Dort breitete er seine Decke aus, machte eine einladende Handbewegung zu ihr hin.

 

Annika lächelte - bezaubernd. Und dann trat sie zu ihm und begann sein Hemd aufzuknöpfen. Rainer hielt die Luft an. Wie gerne hätte er sie gewähren lassen, aber er hatte sein Versprechen gegeben. So fasste er nach ihren Händen und hielt sie fest. Ihren fragenden Blick erwiderte er mit einem Lächeln und dann begann er selbst seine Knöpfe zu öffnen. Blaue Augen strahlten ihn an. Dankbar! Er hielt sein Wort! Rainer streifte das Hemd von seinen Schultern und dann stand ganz plötzlich sein Verstand still. In dem Augenblick nämlich, als sie nach dem Saum des ohnehin kurzen Minis griff und ihn in die Höhe zog. - Sie trug kein Höschen!

 

Stöhnend fiel er vor ihr auf die Knie, kam näher, umfing ihre Hüften und schnupperte hingerissen. Seine Hände umschmeichelten ihren Po. Ganz sanft legte er sein Gesicht an ihren Venushügel. Das weiche, goldene Schamhaar kitzelte seine Wange. Mit den Lippen zupfte er daran - nur ganz wenig. Das war eine verbotene Zone - er wusste es. Er durfte es nur sehen - nicht anfassen - dieses Paradies! Annika trat zurück und schob den Rock über ihre Hüften und ließ ihn fallen. Ein goldenes Bauchkettchen glitzerte an ihrem Nabel und Rainer wusste nicht, wo er zuerst hinschauen sollte.

 

Wohin ihr Blick fiel, war ganz eindeutig. Deshalb öffnete er den Verschluss seiner Hose und zeigte ihr, was da so vehement Freiheit begehrte. Sein Penis sprengte beinahe den Slip. Rasch stand er auf und entledigte sich der restlichen Kleidungsstücke, aber nachdem Annikas Hände zärtlich ihr Nestchen kraulten, ging er sofort wieder in die Knie. Diesen Anblick wollte er sich auf keinen Fall entgehen lassen! Noch nie, solange er denken konnte, war er so gerne vor eine Frau niedergekniet. Umso lieber, als sie jetzt ihre Beine öffnete. Lange, schlanke Finger glitten tiefer - dazwischen, streichelten entlang an einer verlockenden Spalte, umrahmt von blonden Löckchen.

 

Rainer fasste nach ihren Knöcheln, schob sie weiter auseinander - und Annika lächelte verführerisch und spreizte ihre Schenkel noch weiter. Er wollte mehr - mehr sehen - mehr spüren! Behände drehte er sich, legte sich auf den Rücken und schob sich in die optimale Stellung - genau dazwischen - unter ihre rosafarbene Muschi. Ihre Finger öffneten pralle Schamlippen und massierten sanft. Er würde verrückt werden, wenn sie so weiter machte.

 

Seine Hand fasste nach seinem zuckenden Glied, drückte zu. Er stöhnte vor Gier! Ihre neugierigen Blicke erregten ihn erstrecht. Sie beobachtete seine Hände - bebend vor Erwartung. Als wolle sie ihm eine Belohnung bieten, schob sie ihre Finger tiefer - tiefer hinein in feuchtes, weiches, gieriges Fleisch. Ihr Zeigefinger verschwand in ihrer Muschi, stieß hinein und kam glänzend und nass wieder zum Vorschein. Sie lächelte verschmitzt und hielt ihm ihren duftenden Finger an seine Lippen. Seine Zunge schoss hervor und dann saugte er an ihren Fingern - leckte den süßen Saft der Lust von ihrer zarten Hand.

 

Es war einfach zu viel. Rainer platzte vor Geilheit. Hier zu liegen, zwischen ihren Schenkeln und zu sehen, wie sie sich ihre immer feuchter werdende Muschi  zum Höhepunkt streichelte -  sie zu riechen, zu schmecken - er konnte einfach nicht mehr. Seine Hand musste jetzt auch tätig werden. Außerdem wollte er es ihr zeigen! Wollte sie genauso scharf machen - geil - gierig nach ihm. So verrückt, dass sie alles vergaß.

 

Eifrige Finger zogen sanft und stetig. - Die Vorhaut glitt zurück, entblößte seine pralle Eichel. Ein glitzernder, kristallklarer Tropfen trat aus seiner Spitze - glänzte im Sonnenlicht und Annika beugte sich über ihn, betrachtete ihn gierig. Ihre Zunge leckte über ausgetrocknete Lippen - beinahe konnte er sie spüren. Aber ihre Fingerspitze streckte sich nach ihm aus! Rainer zuckte zurück, aber sie schüttelte den Kopf - und so hielt er still. Behutsam strich sie den sehnsuchtsvollen Tropfen von seiner Schwanzspitze - ohne sie zu berühren und leckte ihn mit geschlossenen Augen ab - genießerisch stöhnend!

 

Machte diese Frau ihn an! Er meinte, noch nie so lüstern gewesen zu sein. Aber sie musste es zuerst tun - also ließ er seine harte Männlichkeit los und konzentrierte sich wieder auf sie - auf ihre weit geöffnete Muschi. Glänzende Venuslippen und ein Kitzler, der zunehmend praller wurde.  Mit spitzen Fingern umrundete sie ihn, schloss stöhnend die Augen. Ihr Becken wippte - stieß vor und zurück.

 

Ganz kurz schloss auch er seine Augen, stellte sich vor, wie es sich anfühlen würde, seinen Schwanz zwischen ihr nasses Fleisch zu drücken und sich hineinzudrängen, tief hineinzustoßen in ihre enge, weiche Möse. Aber ihr Stöhnen wurde lauter, steigerte sich zu kleinen, spitzen Schreien. Er riss seine Augen auf. Sah, wie sie ihre Lustperle rieb und im Takt ihrer Stöße stöhnte. Er setzte sich auf, inhalierte ihren Duft und massierte automatisch seine Erektion. Ihre Klitoris vibrierte. Immer wieder schaukelte ihre Muschi gegen ihn. Wenn er sich nur ein klein wenig vorbeugte, würde er sie berühren können, ihre heiße Grotte lecken, die glühende Hitze löschen - seine Zunge hineinbohren. Er bebte vor Gier.

 

In diesem Augenblick riss sie ihre Augen auf und stieß einen lauten Schrei aus. Er sah wie ihre Muschi zuckte. Sie zog sich ruckartig zusammen und er spürte die Wellen ihres Orgasmus an seiner Kuppe. Wow! War das geil - und dann schob sie zwei Finger tief in ihre Möse und er - massierte sich immer fester.

 

Seine Faust hielt seine harte Lust umklammert und flog hin und her. Er musste es tun. Er brauchte jetzt Erlösung. Annika fiel zwischen seine Beine. Ihre Hände strichen an den Innenseiten seiner Schenkel hinauf, bis sie ihn fast erreicht hatte. Wenn sie ihn berühren würde, hatte er nicht mehr die Kraft ihr zu widerstehen! Er wusste es. Beinahe wünschte er, sie würde es tun! Aber ihre Hände formten nur eine Schale und sie hielt sie unter seine Hoden. „Ohhh jaa!  Annika, jaaahh!“ Keuchend bearbeitete er sein gieriges Fleisch. Er spürte, wie der heiße Saft der Leidenschaft in ihm aufstieg. Wenn sie noch näher kam, würde er ihr ins Gesicht spritzen. „Jetzt! - Oh jaaah! - Jetzt!“ Röchelnd stieß er ihr sein Becken entgegen. Eine weiße Fontäne quoll zwischen seinen Fingern empor und Annika lachte glücklich.

 

Erschöpft ließ er sich auf die Decke sinken und Annika schmiegte sich in seine Arme, ihr nackter Körper drängte sich an ihn und seine klebrigen Hände streichelten liebevoll ihren Rücken. Atemlos genossen sie die erregende Gegenwart des anderen - und ihre eigene Lust.

 

Lange Zeit ruhten sie im Schatten der Bäume schweigend beieinander. Die Säfte ihrer Lust trockneten in den Strahlen der Sonne. Sie hatte die Spielregeln, die sie sich auferlegt hatten, eingehalten. Sie hatten ihre Gelübde gehalten und doch fühlten sie sich so erfüllt von Glück, so losgelöst von allen Problemen, dass sie noch nicht imstande waren, sich zu trennen.

 

Erst als sie aufstanden um sich wieder anzuziehen, brach Rainer das Schweigen: „Geh’ mit mir zum Essen - heute Abend! - Schließlich ist das ja nicht verboten - mit einem alten Schulfreund zum Essen zu gehen. Komm’ ins Schlosshotel - um acht Uhr. Wir müssen reden!“ Annika nickte. Es erschien ihr albern, nicht mit ihm auszugehen. Und so lächelte sie und sagte nur: „Ich freue mich, Rainer!“ Und dann küsste sie ihn auf den Mund - und ging durch den Wald davon.

 

© BvS