Teil 2: Mi - Fa


Lerche - Liebe - Leidenschaft


Sol - La

Nicht die Kirmes… der Weg nach Hause ist voller „Gefahren“!


Jürgen

 

Still und leise rollen wir in die Nacht - durch den Park, über die Brücke, aus der Stadt. Sie leitet mich, und nach kurzer Zeit stehen wir vor einer einsamen Feldscheune. Sie kichert verlegen. „Nicki hat sie mir empfohlen… heute morgen!“ Nestelt an ihrem Rucksack. „Gehört seinem Onkel, er hat den Schlüssel. Sie benutzen sie öfters am Wochenende als Grillplatz.“ Ich schließe auf.

 

Es duftet nach frischem Heu, und zwischen Klapptischen, Bänken, Grill und Sonnenschirmen - ein paar heurige Heuballen. Meine Lerche kann wirklich organisieren! „Hier, Jürgen, ist eine Decke! Da das Sitzkissen, und die zweite Decke liegt unter dem Sitz. Im Rucksack sind ein paar Knicklichter, und jetzt muss ich mal… ehrlich und du musst mir helfen… mich festhalten, wie die kleinen Mädchen.“ Sie dirigiert mich, und es funktioniert. „Wenn wir nun mal schon so weit sind, können wir die Hosen gleich aus lassen!“ Klingt es im gleichen Kanon.

 

„Ich brauche kein Kondom!“, kiekt sie. „Wenn du möchtest… im Rucksack sind welche!“ Sie greift nach mir und zieht mich zu sich. „Ich bin nach dem 21. Tag!“, lacht sie leicht verlegen.

 

Zum ersten Mal halte ich ihr schmales, nacktes Fütchen in meinen beiden Händen - die sie kaum füllt. Ich nehme ihren Duft wahr, den Duft von vielen Stunden erotischer Erregung und Andrealinschüben, ihren Duft unter den Achseln - und ich bin nur noch spitz auf diese Frau… die einfach nur noch Frau ist.

 

Ich setze sie auf die Decke. Im fahlen Licht der beiden Leuchtstäbe schiebe ich ihr Bluse, Weste und BH einfach über den Kopf. Sie reißt mir das Hemd vom Leib, verklemmt ihre Finger im Gürtel. Zögernd - schüchtern fasst sie nach meinem Horn. Ich führe ihre andere Hand an meine Hoden.

 

„Sei zärtlich zu ihnen!“, flüstere ich ihr ins Ohr, streichle ihr Haar. Langsam lässt sie sich nach hinten kippen, zieht mich zu sich. Wortlos hole ich den großen Plüschbär vom Rollstuhl und schiebe ihn als Unterlage unter ihre saftige, schön geschwollene, nach Schwanz gierende Pflaume. Sanft stelle ich ihre Beine auf die Heuballen, lege sie dann auf meine Schulter und… versenke mich… versinke in ihr. Ich sehe nur ihre Augen… riesengroß, ihr Mund… elliptisch geöffnet, die Zähne schimmern leicht, die Nasenflügeln gespannt… geöffnet. Bei einer Stute würde man sagen „geblähte Nüstern“. Sie hat beide Arme über den Kopf gestreckt… totale Hingabe… nur noch Frau - nur empfangende Frau. Das Schönste, was einem Mann widerfahren kann. Ich verliere Raum und Zeit.

 

War ich vor ein paar Sekunden… Minuten nur geiler Bock - springender Hengst… so überkommt mich nun mit jedem Stoß die Lust - die pure Lust… zu schenken, Lust zu erzeugen, Lust zu provozieren!

 

 

Patricia

 

„Ooh jaaaaaa, ja mein Liebling! Jaaaaaaaaa komm! Alles, was ich bin, alles, was du siehst, fühlst, gehört dir. Nimm es dir! Jede Lust, die du dir mit meinem Körper verschaffst, schenkst du auch mir! Hab keine Scheu, wirklich alles mit mir zu tun, an jeder Stelle meines Körpers!“

 

„Gott ist das schön!!!“ Ich habe ein Gefühl, als könnte ich fliegen! Die Behinderung nicht mehr wahrnehmen – keine verkrampften Beine und andere Schwierigkeiten. Nur einfach Frau sein...

 

Schon als er mir vor der Scheune beim Pipimachen half, mir die Hose auszog, konnte ich meine Erregung kaum noch unterdrücken. Konnte nicht mehr klar und logisch denken, wollte nur noch IHN! – Riechen, Schmecken, Fühlen – mich ganz an ihn verlieren... verschenken! Ich will ihn in natura spüren… ihn - nur ihn! Und jetzt habe ich das Gefühl, als hebe mich jeder seiner Stöße in den Himmel! Ich bin weit weg, so, als schwebe ich im All, wirble wie die Astronauten durch die Schwerelosigkeit. Sein Schwanz ist die Nabelschur, die mich an ihm festhält - die uns verbindet.

 

Hat er mitbekommen, dass ich ihn „Liebling“ nannte? Irgendwann bin ich wieder da. Die Heuhalme pieksen. Da von ihm keine Reaktion kommt, hebe ich den Kopf, um festzustellen, dass er entspannt und glücklich döst!

 

„Mein Liebling!“ flüstere ich. Mein Herz läuft über, ich halt es nicht mehr aus... muss etwas tun. Noch immer liege ich halb auf ihm. Sein Schwanz halbsteif vor meiner Muschi. Es riecht so herrlich nach Vereinigung, nach… Sex, nach Sperma und Nässe - nach uns. Vorsichtig, um ihn nicht zu wecken, rutsche ich nach unten, zwischen seine Beine, so dass ich seinen herrlichen Ständer in den Mund nehmen kann. Ich schmecke mich! Uns! Ihn! Genüsslich langsam ziehe ich die Vorhaut nach hinten, stülpe meine Lippen über seine Eichel, den Schaft und versuche, seine komplette Männlichkeit aufzunehmen… Ich kaue zart, beginne zu saugen. Suche die Stelle am Damm, das Loch im Beckenboden. Was hat Therese gesagt? „Da kannst du ihn wieder aufpumpen!“ Ich spüre, wie „ER“ wieder in mir wächst, und dass Jürgen langsam aufwacht...

 

Ich fühle mich unendlich glücklich, lecke sanft weiter – und freue mich, als er hart wird und seine Erregung steigt. Er beginnt, mir in dem Mund zu stoßen. Plötzlich höre ich ihn aufstöhnen, und im nächsten Moment reißt er mir fast brutal den Kopf hoch. „Nein, nicht!“ Ein Knurren - fast ein Bellen. Erschrocken über seine eigene Reaktion zieht er mich wie eine kleine Feder hoch. „Die anderen Lippen freuen sich mehr!“ brummelt er in mein Ohr.

 

Aber dem fordernden Streicheln und den lüstern-erregten Augen nach habe ich das Richtige getan! Dieses Wissen tut mir gut!

 

 

Jürgen

 

Irgendwann finden wir uns eng umschlungen wieder. Nass geschwitzt, ausgelaufen, verschmiert und klebrig. Nach Sex und zwei satt-glücklichen Menschen riechend. Sie hat mich „wachgeküsst“, wachgefummelt“ - eher „wachgelutscht“. Schön, von einer „Aktiven“ angefasst zu werden, das „Begehrtwerden“ zu fühlen.

 

Sie ist die erste, die wieder klar denkt. „Nicki sagt, hinten ist eine alte Futterkiste. In der sind Decken und Kissen.“

 

Meiner Frage zuvor kommend, verkündet sie: „Ich will nicht nach Hause! Ich möchte so normal sein, wie andere Frauen auch. „Normale“ Frauen ficken auch in Scheunen, im Auto, am Strand, im Büro… auf dem Männerklo!!“

 

Neckischer Schalk piekst mich. „Oh Gott, da haben wir aber ein strammes Programm vor uns!“ Sie rollt sich auf mich, packt meine Haare, schnurrt und hechelt. Beginnt, mich anzumachen - Hey! - Mich richtig scharf zu machen.

 

 

Patricia

 

Ich kann ihn auf Touren bringen, und es macht mich auch scharf! Diese körperlich-sexuelle Lust als etwas Selbstverständliches zu empfinden… das ist neu für mich.

 

„Lauscher, komm!“ Ich bin so heißhungrig, gierig auf ihn und seine Lust! „Komm, mach weiter… fick mich!“ Noch nie habe ich Sex und Liebe so eng zusammen erlebt, so ausgelebt, so genossen. Ich bekomme Lust - seine Lust auf mich zu provozieren. „Mach den Anfang!“, ermutige ich mich - Wünsche muss man anmelden.

 

Sanft lege ich mich auf ihn, so dass ich bequem meine Hände in seinem Nacken verschränken kann, ziehe seinen Kopf ganz nah zu mir heran und küsse ihn. Ich werde mit jedem Kuss hungriger – gieriger, wühle und spiele mit meiner Zunge tief in seinem Mund, bis er sein Stöhnen nicht mehr unterdrücken kann.

 

Jetzt rutsche ich tiefer, fühle seinen Schwanz an meinem Bauch. Mein Mund an seinem Kehlkopf, sein Knurren und Gurren überträgt sich direkt auf meine Lippen. Ein intensives, zärtliches Spiel an seinen Brustwarzen – ich streichle und sauge solange, bis er wiederum aufstöhnt! Feines Raunen an meinem Ohr… „Leicht knabbern, Schatz!“

 

Er liegt da, ein Bild für Göttinnen. Alle Viere von sich gestreckt, den Kopf nach hinten gebogen, halbsteifer Schwanz. Er gurrt, schnurrt und knurrt wie mein Kater, wenn ich ihm den Bauch kraule. Mein Lauscher, Jürgen… der Genießer! In mir steigt Wärme hoch - eine Woge, wie eine sanfte Welle von Lust - hoch… überflutet mich - vom Lust-spenden!

 

Sein Gurren, Schnurren und Knurren törnt mich an. Ich bin nur noch grabschende Hände, ein gieriger Mund mit brennendem Bauch. Dann weiter… seine Eier rollen zärtlich durch meinen Mund… ich wichse seinen Schwanz, seinen Pfahl. Stoßbewegungen in meine Hand wecken meine Gier, ihn zu reiten und meine Behinderung ist wieder gegenwärtig, Scheiße! „Sag es ihm! Sag es ihm!“. surrt es in meinem Kopf, als ich erneut den Daumen in den Damm presse und sein Pfahl im Takt wippt.

 

„Ich möchte dich reiten!“ Das muss ich wohl geschrien haben. Denn langsam, wie ein Krake, schlingt Jürgen seine Beine und Arme um mich. Er hebt mich hoch, setzt sich rittlings auf die schmale Bank einer Biergartengarnitur und lässt sich ganz langsam nach hinten kippen… pfählt mich - hält nur mein Becken fest. Meine Phantasie spielt mir einen Streich… Ich sitze auf Pegasus und fliege. Festgehalten von mächtigen Kräften.

 


Jürgen

 

Etwas steif in Kreuz und Nacken werde ich wach. Langsam zieht der neue Tag herauf. Im nahen Bruch lärmen die Vögel. Ein Specht klopft sich sein Frühstück aus dem Holz, ein paar Wildgänse schnattern auf der Wiese, und zwei Fasanenhähne balzen um die Wette.

 

Neben mir liegt meine Lerche, entspannt schlafend, die Arme wie vorhin über ihrem Kopf verschränkt. Hörbar atmend, zwischendurch im Traum Unverständliches murmelnd - erzählend. Ich küsse ihre beiden Nippelchen, sauge sie kurz an. Ihr Gesicht beginnt zu lächeln… ein leichtes Seufzen… Sie schläft weiter.

 

Ich schäle mich aus den Decken, muss mal. Als ich zurück komme, ist sie wach und muss auch. Ich helfe ihr hoch, und als sie ihren nachtwarmen Körper an meine vom Morgenwind gekühlte Brust drückt, entfährt ihr ein Quieken und eine Gänsehaut überzieht sie.

 

Ich trage sie nach draußen und helfe ihr. Inzwischen haben wir eine simple Technik, eine erotische, eine aufreizende - eine chilischarfe Technik.

 

 

Patricia

 

Ich schmiege mich an ihn, mit beiden Armen seinen Hals umschlingend. Seine Nase zwischen meinen Brüsten. Seine Hände… Unterarme um meinen Po gelegt, trägt er mich nach draußen. Er lehnt sich gegen einen Baum und geht in die Hocke, setzt mich auf seine gespreizten Oberschenkel und ich halte mich an ihm fest. Ich kippe mein Becken nach hinten und strullere los. Dabei ziehe ich mit einer Hand sein Horn hoch, damit es nicht nass wird! Allein diese Geste - Handlung macht mich schon wieder an...

 


Jürgen

 

Tja… sichtbar kann ich wieder. Sie möchte auch wieder, und wir tun es wieder. Zärtlich sanft zeigt sie mir, was ein COME gestütztes Muschitraining mit meinem Horn alles anstellen kann. Im Nu sind wir erneut auf einem Höhenflug. Das sanfte Morgenlicht zeichnet unsere Körper… Gesichter zart – weich - fließend… zerfließend… ineinanderfließend. Ich entdecke das Liebhaben neu. Sie gleitet einfach weg - kommt zurück - entflieht erneut, mich mitreißend.

 

Sie singt einen Blues, beschreibt ihre Stimmung. Sie sitzt zwischen meinen Beinen, gegen die Heuballen gelehnt, den Plüschbären stützend im Kreuz, eine Decke um sich gehüllt. Dabei streichelt sie meine Brust, den Bauch, mein Geschlecht. Als sie merkt, dass ich ihr zuhöre, wird ihre Stimme tragender, lauter - heller. Sie wechselt zu bekannten Melodien, Arien aus Operetten, Liebeslieder… Liebesschwüre.

 

Als ich mich aufrichte, sehe ich - für sie nicht sichtbar - zwei Gestalten in der Scheunentür stehen Polizisten… regungslos lauschend.

 

„Lerche, wir haben Besuch!“ Sie nickt. „Ich habe sie schon lange gehört! Hörte, wie sie mit dem Auto den Weg runter kamen.“ Es ist eine gemischte Streife. Ich setze mich auf, eine Decke über meinen Schoß ziehend. Die beiden Beamten kommen näher. Sie entschuldigen sich. Es liegt eine Vermisstenanzeige vor - mit Verdacht auf Entführung, mit konkretem Hinweis zu dieser Scheune. „Ja, ich bin Patricia Sch. - Ja, ich bin freiwillig hier. - Nein, ICH habe IHN hierher gelockt. - Ja, der Schlüssel liegt auf dem Tisch, ich habe ihn vom Mieter dieser Scheune bekommen. - Nein, ich bin eine mündige Frau und mache nur das, was letzte Nacht tausende von Frauen auch machten… eine Frau sein!“

 

Meine Personalien werden auch abgefragt, und dann wünschen uns die beiden noch einen schönen Heimweg.

 

 

Patricia

 

Im Sturzflug von Wolke Sieben zurück zur Erde – die Landung ist mehr als schmerzhaft! Plötzlich ist alles verändert – diese wundervolle Gelöstheit, dieses tiefe Gefühl von Lust und Leidenschaft – die keimende Liebe – werden brutal von der Realität eingeholt. Als mir das so richtig bewusst wird, ist es um meine Beherrschung geschehen!!

 

So ruhig - ja fast unbeteiligt – ich noch auf die Fragen der Polizisten antwortete... jetzt kann ich nicht mehr! Ich kann nur noch weinen. Zu der Angst, dass unsere Beziehung kaputtgeht, steigt noch eine ungeheure Wut in mir auf! Eine tiefe Wut. „Gerhard!“ zischt es aus mir. Staubtrocken kontert mein Lauscher. „Gerhard? Müssen wir ihn kennen?“

 

Er zieht mich an sich, kippt nach hinten durch, umschlingt mich mit Armen und Beinen.

 

„Liebling… ich bin wie ein Lobster. Mit der einen Schere halte ich ihn fest… mit der anderen Schere zerpflück ich ihn in Einzelteile!“, knurrt knarrend seine Stimme.

 

Rollt mich unter sich und flüstert mir ins Ohr: „Du singst nicht nur verdammt gut - hast nicht nur ein großes Herz… du vögelst auch herrlich. So ein Dreifachschatz ist selten, wie Himmelfahrt und 1. Mai auf einen Tag. Diesen Schatz werde ich festhalten, glaube mir!“

 

 

© Geli & S’Rüebli                                                                                        Ihre Meinung?

 




Teil 4: Ti - Do