Doris


Kairo im Mai

Lesbisch


Liebe Melanie!

 

Ich bin jetzt schon über vier Monate hier in Ägypten, und ich habe dir noch nicht ein Mal geschrieben. Du kannst dir sicher denken warum. Unser letzter gemeinsamer Abend, bzw. der Morgen danach, hat mich getroffen wie ein Blitz. Eine Erkenntnis, die ich nie für möglich gehalten hätte, ist wie ein Erdbeben über mich hereingebrochen - und jetzt habe ich Angst. Ich weiß nicht, was ich dir sagen, wie ich erklären soll... Ja, ich weiß nicht einmal, was ich denken und fühlen soll. Ich weiß nur, dass es mich nicht mehr los lässt.

 

Mein Gefühl für dich hat sich nicht geändert. Alles, was ich dachte und spürte, wenn du in meinen Gedanken warst, ist immer noch vorhanden. Es ist nur inzwischen so viel mehr - so sehr viel mehr dazugekommen. Und jetzt stehe ich vor der Frage: Bilde ich mir das alles nur ein? Und wenn ich es empfinde, bin ich dann die Einzige, die es so empfindet?

 

Nein! Es kann nicht sein. Nein! Es ist nicht so, denn ich weiß es ja: Du liebst mich! Aber liebst du mich auf diese Art? Es ist alles so verwirrend - und du bist nicht da es zu entwirren! Du bist doch immer die Logische gewesen. Du hast mir doch immer erklärt, was ich denke und fühle. Und nun bist du fort, und ich weiß nicht weiter. Hab’ ich dich verloren? Ach meine süße Melanie! Was ist nur geschehen mit uns? Nicht, dass ich plötzlich nicht mehr auf Männer stünde, aber ... Ach Melli, du fehlst mir! Du würdest mir sagen, was eigentlich los ist - mit mir - mit uns! –

 

Inzwischen hab ich mir hier den Direktor angelacht. Das heißt, er hat mich angelacht - oder vielleicht besser „angemacht“! Bata ist ein Teufelskerl. Groß und stark, und er sieht aus wie ein ägyptischer Gott. Seine Haut ist dunkel, sexy und glatt. Außerdem ist er ein relativ guter Liebhaber, und ich werde ihn mir schon zurecht biegen. Wenn er nicht glauben würde, er wäre ein Halbgott im Bett, wie so viele Männer, dann könnte ich es beinahe genießen mit ihm zu schlafen, aber ... Er ist nicht du!

 

Kannst du dir vorstellen, dass ich in seinen Armen von dir träume? Ich hätte es nicht geglaubt, wenn man mir das erzählt hätte. Bata hat einen sehr vollen, sinnlichen Mund und doch denke ich an deine weichen Lippen, wenn er mich küsst. Unser Abschiedskuss hat mich geschafft. Was glaubst du, wie oft ich dich seither in meinen Gedanken geküsst habe? Und ich spreche jetzt nur von deinem Mund.

 

Wie weich du warst! Wie hingegeben in meinen Armen! Melanie, Melanie, du bist so süß. Deine Lippen waren so zärtlich und doch so aufregend. Meine gesamte Reise nach Ägypten konnte ich an nichts anderes denken, als an deinen Kuss, an deinen Blick, an das Wissen, dass ich nicht alleine so fühle. Mich nicht alleine sehne....

 

Bata ist da, seine schwarzen Augen mustern mich begehrlich, und ich sehe deine blauen Sterne blitzen, die mir jede Freiheit geben. Du willst mich nicht nach deinem Willen verändern. Ich darf sein, wie ich bin. Du liebst mich so, wie ich bin. Ich weiß es einfach. Warum bin ich so sicher?

 

Alle meine Gedanken drehen sich um dich - aber nicht so wie sonst. Dieser Kuss hat alles verändert. Ich begehre dich plötzlich - mehr als alle Männer in meinem Leben. Ich träume von deiner Zungenspitze, die so süße Lust in mir wach gekitzelt hat. Sie fühlte sich so weich an, so verführerisch. Ich konnte spüren, dass du mich willst. Ich konnte spüren, dass ich dich will!

 

Wenn ich in meinem Bett liege - nackt, weil es hier so heiß ist, dass ich nicht einmal ein dünnes Hemdchen ertrage, dann bist du in meinen Gedanken. Ich träume von unserer letzten Nacht. Als ich in deinem Arm lag, nur mit dem roten Höschen bekleidet. Als ich dir sagte, dass ich dich liebe. Ja, Melanie, ich liebe dich! - Und ja! Ich möchte dich lieben!

 

Ich möchte dir das blaue T-Shirt ausziehen - und das Höschen. Ich möchte dein süßes Bäuchlein streicheln, deinen Busen, den du an mich gepresst hast - den ich doch schon so lange kenne, dass ich ihn malen könnte - ohne hinzusehen. Wenn ich ihn mir jetzt vorstelle, dann wird mir heiß. Ich bin so verrückt nach dir. Deine großen, schönen Brustwarzen, die harten Nippel - ich möchte sie spüren zwischen meinen Lippen, möchte sie schmecken, streicheln mit meiner Zunge. Meine Fingerspitzen sollen dich streicheln, da wo du es so liebst, seitlich unterhalb der Achseln. Wer außer mir weiß, wo du wimmerst vor Lust, wenn man dich behutsam berührt?

 

Wir wissen doch alles voneinander. Ich wüsste, wie ich dich zu höchsten Wonnen verführen könnte. Die Ekstase der Lust in meinen Armen - ich könnte sie dir schenken. Ich träume davon, sehne mich danach, und doch bist du noch meine Freundin, meine Vertraute, auch wenn meine Sehnsucht momentan eine ganz und gar andere ist. Kannst du verstehen was ich empfinde? Könntest du es ertragen? Den Gedanken, dass ich dich lieben möchte, wie ich normalerweise nur einen Mann liebe? Dass ich dich in meinem Bett haben möchte?

 

Ach Melli, komm zu mir, komm in mein Bett - in meine Arme! Wenigstens in deinen Gedanken, so wie ich dich liebe - in meinen Gedanken. Ich sehe dich vor mir, wie du am Klavier sitzt und spielst - du hattest nur den blauen Bikini an und doch sehe ich dich nackt. Darf ich dir erzählen - von meinen Träumen? Von meinen Sehnsüchten?

 

Du sitzt da und spielst - völlig konzentriert und hingegeben an dein Spiel und ich stehe bei dir, beobachte dich, betrachte deinen schönen, nackten Leib, bewundere deine schweren, weißen Brüste, die du so gar nicht leiden kannst. Sie sind dir zu groß. Mir nicht! Sie sind genau richtig. Sie sind so geil! Sie machen mich so geil.

 

Ich trete hinter dich und lehne mich an deinen geraden Rücken. Meine Hände liegen auf deinen Schultern. Wie kühl und glatt deine Haut ist. Von oben sehe ich deinen Busen. Ich kann mich einfach nicht zurückhalten. Ich muss ihn spüren, zwischen meinen Fingern.

 

Langsam schiebe ich meine Hände über dein Dekolleté hinab. Die Haut wird immer glatter, immer verführerischer. Deine Brustwarzen werden langsam hart, obwohl ich sie noch nicht berühre. Ich kann es sehen. Du bist erregt! Ganz behutsam gleiten meine Handflächen um die süße Rundung, halten sie nun zärtlich, umfassen sie und drücken sanft. Ich höre dich leise stöhnen. Dein Rücken wird noch ein Stück länger - gerader. Und immer noch spielst du weiter. Konzentriert und genau. Mal sehen wie lange du das noch kannst. Meine Fingerspitzen berühren zärtlich die Seite, fast schon unterhalb des Armes. Eine Gänsehaut überzieht deinen Körper, ich kann es spüren.

 

Süße Melli, ich will dich verwöhnen. Streicheln - überall an deinem bezaubernden Körper. Du bist so schön, meine Liebste, und ich will dich so sehr. Meine Hände kehren zurück zu deinen Schultern, massieren deine angespannten Muskeln, deinen Rücken, rutschen tiefer. Von hinten umfasse ich deine Brüste, reibe sie, drücke vorsichtig und streichle dann tiefer über deine Flanken. Ich gehe in die Knie. Was für einen süßen, sexy Po du hast!

 

Meine Hände erfühlen diese perfekte Rundung, sie liebkosen deine langen, schlanken Beine hinab bis zum Knie. Zärtlich kehren sie zurück - höher diesmal und wieder hinab. Langsam arbeiten sie sich vor - an die Innenseite deiner Schenkel -  zum Ziel meiner sehnlichsten Wünsche. Ich knie jetzt hinter dir, dränge mein Gesicht an dich, küsse deinen süßen Po und umschlinge deine Hüften. „Spreiz deine Beine!“, befehle ich leise - und du tust es.

 

Ich kann die Hitze fühlen, die zwischen deinen Schenkeln glüht. Langsam komme ich näher, und dann lege ich dir atemlos meine Hand auf die Scham. Ich weiß, du hast sie enthaart. Zum Teil wenigstens. Du hast es mir erzählt - wie du mir alles erzählst, auch wie weh es getan hat, als das heiße Wachs deine empfindlichen Schamlippen traf. Wie du schriest, wimmertest vor Schmerz, als die Kosmetikerin mit einem Ruck, die zarten Haare herausriss. All das fällt mir wieder ein. Ich möchte sie küssen, diese wunden Stellen, kühlen. Meine Hände erkunden sie jetzt. Sie sind nicht mehr wund. Sie sind nur noch geil! Wie sich das anfühlt! Die glatte Haut und dann der Streifen ganz kurze, weiche Härchen - rund um deine Muschi. Oh Liebling, ich bin verrückt nach dir!

 

Kannst du mir diese Gedanken verzeihen, diese Begierden? - Oder kannst auch du es fühlen? Spürst du meine Hände dazwischen? Kannst du fühlen, wie sie sanft dein Geschlecht liebkosen? An den winzigen Härchen zupfen, vorsichtig auf- und abstreifen an deiner süßen Spalte. Immer wieder, geduldig auf und ab. Nein, ich öffne sie nicht, deine Scham. Ich hab ja Zeit - genieße jeden Moment. Ich warte, solange kein Mann warten würde. Solange, bis die Leidenschaft in dir kocht. Solange, bis sie den Nektar deiner Lust überlaufen lässt, bis sich deine Lippen auftun - für mich. Sesam öffne dich!

 

Ich kenne den Zauberspruch. Ich kenne das Wunder, das geschieht - das geschehen kann, denn ich bin eine Frau. Und ich möchte es dir schenken - das Wunder. Meine Fingerspitzen tauchen ein in deine Feuchtigkeit, verteilen sie. Wie aufregend es ist deine Begierde zu fühlen zwischen meinen Fingern - und dann die empfindsame Perle in deiner Muschel!

 

Ich erinnere mich, wie wir zusammen Austern aßen - voriges Jahr, wie wir lachten - genossen. Dein Mund, deine tastende Zunge in dem glatten, glänzenden Fleisch. Wie es zuckte! Jetzt stelle ich mir vor, du wärst meine Auster. Und meine Lippen schlürfen an deiner Köstlichkeit, lecken an deiner Perle, saugen zärtlich. In meinem Kopf kann ich dich stöhnen hören. Deine Schenkel öffnen sich weiter für mich. Du willst mehr von meiner Zärtlichkeit, mehr von meiner Lust.

 

Melanie! Lass es mich einmal tun. Lass mich dich einmal haben! Einmal nur! Du musst nicht verzichten auf die Lust eines Mannes. Auf das wunderbare Gefühl eines harten Schwanzes, der sich behutsam an dein Geschlecht schiebt - sich hineindrückt zwischen pralle Schamlippen und dann - in höchster Lust hineinstößt. Aber einmal - einmal könnte ich dir die andere Lust schenken - unsere Lust. Meine Finger könnten dir zeigen, wie wunderbar es sein kann, sein wird. Großer Gott - ich träume davon Tag und Nacht.

 

Und dann liege ich auf meinem Bett und Bata ist bei mir, seine Hände streicheln meinen Leib und ich könnte weinen, denn ich sehne mich so sehr. Ich schließe die Augen und versuche mir vorzustellen, dass du es bist, die mich berührt, dass es deine Hände sind, die zwischen meine Schenkel gleiten, und ich stöhne. Er hält sich für einen großen Liebhaber und hat keine Ahnung, dass es eine Frau ist, die mich zum Seufzen bringt. Deine nackte Scham, die sich an meine drückt, deine Brüste, die ich an meinem Busen spüre - sie machen mich verrückt. Ich schlinge meine Arme um dich und ziehe dich an mich. Halte dich ganz fest und dann küsse ich deinen zärtlichen Mund. In meinem Kopf spüre ich, wie du deine Beine spreizt und unsere Muschis sich begegnen. Heiße Lippen berühren einander und unsere Säfte vermischen sich. Ich spüre deinen Kitzler an meinem, und ich war noch niemals so geil. Mein Becken kreist und meine nassen Schamlippen reiben sich an deinen, schieben sich dazwischen - drücken und streicheln. Mann oh Mann, bin ich verrückt nach dir. So geil!

 

Bata dringt in mich ein und wundert sich, wie nass ich bin, wie reaktionsschnell, denn allein die Vorstellung von deiner süßen Honigblüte, macht mich wild. Sanft spreize ich sie mit beiden Daumen, lecke deine heiße Spalte und massiere deinen süßen Kitzler. Wie köstlich du schmeckst! Wie aufregend du bist. Kannst du mir diese Gedanken verzeihen? Ich kann sie nicht abstellen.

 

In meinem Kopf tue ich es mit dir. Ich sauge an deiner Perle, drücke sie mit meinen Lippen und meine Finger schieben sich zwischen deine Backen. Behutsam drücke ich gegen den Damm, kurz unterhalb vom Paradies. Ich weiß, du liebst das. Ich weiß es, denn ich bin eine Frau! Nur meine Fingerspitzen reiben über den Eingang - ganz sanft, fast überhaupt nicht. Nur der Hauch einer Berührung. Den Kitzler darf ich jetzt fester massieren. Oh ja, ich kenne diese Gefühle. Wenn die Muschi immer hungriger wird, immer mehr verlangt nach einem Schwanz und doch - die Männer tun es immer zu bald. Ich werde warten, denn ich weiß wann der Punkt erreicht ist. Dein Becken stößt mir entgegen, und du flehst mich an - um deinen Höhepunkt. Oh ja, ich will ihn dir schenken, meine Süße.

 

„Jahh, oh jaah“, keuchst du in meinen Armen, und ich werde verrückt in dem Gedanken daran. In dem Moment, in dem deine Stimme kippt und ich sehe, wie deine Auster zu zucken beginnt, in diesem Augenblick stoße ich zwei Finger hinein. „Jaaaahhhhh!“ Wie aufregend deine heiße Scheide nach mir greift, meine Finger umfasst und hineinzieht. Ein, zwei Stöße - nicht mehr. Nur noch deine Lust zählt. Ganz sanft jetzt  - ausklingende Lust! Geborgen sein - tief in dir.

 

Du wimmerst in meinen Armen, und mein eigener Orgasmus schlägt über mir zusammen. Ich stöhne deinen Namen. Bata keucht, als ich in seine Schulter beiße, und dann lächelt er siegessicher. Ich denke, er hält „Melanie“ für ein deutsches Kosewort für Hengst. Ja, er ist gut. Für einen Mann bestimmt. Aber du, oh Melli, du bist der Traum, der mich nicht loslässt.

 

Ich weiß, was ich riskiere mit diesem Brief und doch: Irgendwann musst du es wissen. Ich will, dass du es weißt. Wir kennen uns doch so gut. Du bist doch meine beste Freundin. Wäre es Recht, dir das zu verschweigen? Und es ist ja wie immer; zwischen uns ist alles freiwillig. Du musst nichts tun - gar nichts. Und doch: Alles in mir sehnt sich danach. Einmal, Melli! Einmal nur. Ich kann es nicht ändern, Melanie:

Ich liebe dich!

 

Deine Doris

 

©BvS                                                                                                          Ihre Meinung?