Zärtliche Reminiszenzen

- Dem Einen! -


 

Ich lehne mich zurück

und schließe die Augen,

und schon bist du bei mir.

In Gedanken rücke ich zur Seite,

ganz dicht hin zur Wand,

damit du Platz hast - neben mir.

Aber ich will dich ja gar nicht neben mir.

Ich will dich über – nein - auf mir!

Mein Arm umschlingt dich

und hält dich fest

- und du

siehst auf mich herab.

Blickst mir zärtlich in die Augen.

„Küss mich!“

 

Ich atme deinen Duft,

 fühle deine Haut.

Dein Fleisch –

so weich und fest, so straff!

Sanfte Finger berühren deine Flanken,

gleiten hinunter.

Greifen zu!

Dein Po in meiner Hand!

Ich kann gar nicht genug fassen von dir,

genug bekommen,

genug haben von dem Gefühl,

das mich überflutet,

wenn ich in deine Wärme eintauche.

Langsam senkst du deinen Mund auf meinen

und jetzt

– endlich -

kann ich dich atmen,

dich richtig schmecken,

riechen,

lieben!

 

Wie gerne ich dich küsse!

Wie sehr ich es genieße,

so mit dir zu verschmelzen.

Beinahe habe ich das Gefühl,

eins zu werden mit dir.

Deine Gedanken zu denken,

deine Emotionen zu empfinden,

deine Wünsche zu kennen.

Deine Sehnsüchte.

Und vielleicht - ist das ja so.

Natürlich weiß ich, was du jetzt möchtest.

Du bist mir so nahe.

Deine Hand,

die sich behutsam über meine Vulva legt,

spricht eine so deutliche Sprache.

 

Wie geborgen "sie" sich bei dir fühlt!

Wie sinnlich!

„Liebling!“

Stöhnend schmiege ich mich an dich.

Deine Finger spielen.

Ich spüre dich –

zwischen feuchten Lippen.

Hier und dort!

Zwei Fingerspitzen dringen ein,

erkunden neugierig

heißes, nasses, gieriges Terrain.

Wie sehr mein Leib dich will!

Wie überwältigend er reagiert

– auf dich!

 

Ich halte meine Augen geschlossen.

Fest zu.

Nur noch fühlen!

Dich - inhalieren!

Lippen - Hände - Haut - Duft.

Dein Gewicht lastet auf mir,

hält mich fest,

gibt mir…

Nestwärme.

Das sichere Wissen behütet zu sein!

Und du kommst noch näher,

streichelst

auf und ab,

schiebst sie hinein,

diese süßen Finger.

Ich kann dich spüren.

Lust.

Du schickst kleine, heiße Blitze in meinen Leib –

mit winzigen Bewegungen.

Ich keuche,

öffne mich dir,

lass dich ein

biete dir den Raum zwischen meinen Schenkeln

- zueigen.

"Komm und nimm mich!

Ich gehöre dir!"

 

Und doch willst du das gar nicht.

Noch nicht!

Noch bist du Forscher – nicht Eroberer!

Entdeckst

neues, unbekanntes Territorium.

Vermisst und erkundest,

tastest, streichelst, kitzelst.

Erklimmst Berg und Tal.

Kreist um Hügel

und tauchst ein in dunkle Schluchten.

Gefällt dir mein Naturschutzgebiet?

Wald und Flur?

Ich gebe mich dir.

Deine Gemarkung!

Komm und hiss deine Fahne - nimm es in Besitz:

Dein Hoheitsgebiet!

 

Sachte kann ich sie spüren,

die Spitze deines Flaggenmastes.

Reibt zärtlich dazwischen.

So komm doch!

Lass ihn uns aufstellen.

Deinen Pfahl.

Stoß ihn hinein –

tief in meine Höhle.

Zärtlich schwingt dein Leib über mir

streift mein gieriges Fleisch und

macht mich wild.

 

„Hol dir, was immer du brauchst!“

Aber das will ich nicht.

Ich will dich nicht benutzen.

Ich will dich lieben!

Mich - dir schenken.

Und so drücke ich mich auf dich.

Weiche, nasse Lippen,

die dich umfangen,

sich über dich schieben,

deine Eichel aufnehmen!

Hmmmmm…

 

Wie sich das anfühlt!

Mein Becken kreist,

reibt meine hungrige Muschi

rund herum und rund herum

um deine pralle Kuppe.

Und deine Hände fassen nach mir,

packen meine Hüften und ziehen mich...

fester auf dich.

Drücken mich auf deinen Schwanz.

 

Ich ficke dich!

 

Oder tust du es?

Egal!

Es ist so wundervoll dich zu spüren.

Zwei Herzen - ein Leib!

"Komm!

So komm doch!"

Mein Becken stößt,

schaukelt und reibt mich an dir,

reizt dich immer mehr.

Schneller!

Intensiver!

 

"Halt mich -

und küss mich.

Lieb mich!

Ach ja!

Lieb mich!

Komm und lass sie mich fühlen, deine Lust!

Lass sie uns vereinen.

Spritz sie tief in mich hinein.

Lass mich dein Zucken spüren,

dein Stöhnen hören.

Lass mich dich haben:

Ganz und gar!

Jaaaahhh!

Oh ja!"

 

Es war schön mit dir,

so schön!

Ich durfte dich haben und halten.

Ich durfte dich lieben,

dein sein,

so wie du mein gewesen bist.

Wenn es auch nur ein Augenblick war.

Ein Augenblick, der mein Leben füllt.

So wie du mein Herz!

"Ich

liebe

dich!

Ich liebe dich!

 

Vergiss mich nicht!"

 

©BvS

 

 

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