Muttertagsmarkt


;-) Nach einer Idee meines Mannes ;-)

 

Sie hatten beschlossen, zum Landmarkt im nächsten Örtchen zu gehen, an diesem wunderschönen und sonnigen Pfingstsonntag. Kurt hatte sie abgesetzt und suchte noch nach einem geeigneten Parkplatz, den er auch schon - weiter vorne am Straßenrand - erspäht hatte. Anscheinend war der Markt ein voller Erfolg. Überall standen geparkte Fahrzeuge, und Iris hatte gesehen, dass der große Platz zwischen Rathaus und Kirche voller Menschen war. Als sie näher kam, sah sie, dass Absperrungen gezogen waren und Paul, der Feuerwehrkommandant „bewachte“ den Eingang. „Schön, dass ihr kommt!“, lachte er und überreichte ihr eine rote Rose. „Zur Feier unseres Muttertagsmarktes - der Dame eine Rose!“ Iris bedankte sich artig. „Wo ist Kurt?“, fragte er noch. „Wir könnten Verstärkung brauchen!“ - „Er kommt schon noch. Er parkt nur noch ein!“, versicherte Iris. Paul grinste. „Das wird er hier noch öfter tun können!“, prophezeite er - und Iris nickte nur ratlos, aber nachfragen wollte sie auch nicht.

 

Sie betrat den Markt und sah sich um. Die Bauern und Gewerbetreibenden der Umgebung hatten hier kleine Stände und boten feil, was immer sie so zu bieten hatten. Bei Georg, ihrem alten Milchbauern, blieb sie stehen. Er hatte einen großen Hof mit Viehzucht und Gemüse-Bio-Laden. Er grinste sie schief an, und sie fragte sich, wieso er so über und über rot war im Gesicht. Vielleicht hatte er ja Bluthochdruck. Als er sich umdrehte, um nach einem besonders schönen Blumenstrauß zu greifen, fiel ihr das Lächeln allerdings aus dem Gesicht und ihr eigener Blutdruck stieg. Georg trug ein kariertes Hemd und eine lange, rote Schürze. Drunter seine schweren Arbeitsstiefel, und - als er sich umdrehte, sah sie sein gänzlich nacktes Hinterteil! War das ein Anblick! Georg war mindestens 65 Jahre alt. Gesicht und Hände waren dunkelbraun gebrannt, aber die Beine und sein runder Hintern waren weiß, wie seine beste Milch.

 

Iris kniff sich in den Arm. Hatte sie gestern Abend doch zuviel getrunken? Immer noch starrte sie den nackten Arsch des Großbauern an, als Kurt sie von hinten in den Arm nahm. „Das ist ja mal eine Idee, was!“, flüsterte er ihr ins Ohr und küsste ihre Wange. „Was?“, fragte sie irritiert - immer noch fixiert auf die Blößen des Mannes vor sich. „Na, der Muttertagsmarkt!“, erklärte ihr Mann. „Schau doch!“ Gewaltsam riss sich Iris von diesem Anblick los und konzentrierte sich auf ihren Mann. Und schon wieder fiel ihr das Kinn runter. Auch ihr Mann trug zu seinem weißen Oberhemd eine lange, rote Schürze und seine Lieblingsslipper. „Wo, wo, wo...“, krächzte sie fassungslos. „Wo hast du deine Hose?“

 

„Am Eingang abgegeben! Ist doch Muttertagsmarkt!“, erklärte er, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt, hier „unten ohne“ herumzulaufen. „Was ist denn bloß los hier?“, stöhnte sie ratlos und bekam fast einen Nervenzappel, als ihre Freundin Karin, fröhlich lächelnd, auf das nackte Hinterteil ihres Mannes klopfte und jubelte: „Ach, ihr seid auch hier! Fein! Kurt, dich reserviere ich mir für nachher!“

 

„Donnerwetter! Würde mir mal einer erklären, was hier vor sich geht!“, verlangte sie mit einer, für ihre Tonlage viel zu schrillen Stimme. Karin umarmte sie. „Du weißt es noch nicht?“, flüsterte sie. Iris' Blick fiel auf Georg, der an seinen Verkaufstisch gelehnt stand und genüsslich stöhnte. Sie rieb sich die Augen. Entweder sie war spontan verrückt geworden, oder doch betrunken. Vor Georg kniete Frau Irrmann, die Lehrerin ihres Sohnes, und bemühte sich hingebungsvoll um den wirklich sehenswerten Schwanz des wackeren Bauersmannes!

 

Sie musste sich setzen. Dringend!  Mit wackeligen Knien sank sie auf die Verkaufsfläche für Erdbeeren und Spargel. Ihr weißer Baumwollrock bekam einige rote Flecke. Es war ihr egal. Flehend sah sie Karin an. „Was...?“ - Karin lachte immer noch. „Für unseren Muttertagsmarkt gibt es ein besonderes „Gesetz“! Jeder, der ihn besucht, stimmt dem zu. Alle Männer müssen „unten ohne“ sein und wir Frauen und Mütter dürfen uns bedienen!“ Sie kicherte aufgeregt. „Ist das nicht toll?“ Und schon wieder glitt ihre Hand über Kurts Po und verschwand zwischen seinen Schenkeln. Iris stöhnte. „Das kann doch nicht wahr sein!“, keuchte sie atemlos und sah völlig entgeistert zu, wie Georg Frau Irrmann in den Mund spritzte. Fassungslos ließ sie ihre Blicke schweifen - um sich vom Wahrheitsgehalt des soeben Gehörten zu überzeugen.

 

Peter, ein Cousin ihres Mannes und passionierter Schnapsbrenner, kam auf sie zu und hielt ihr ein Glas „Zwetschger“ hin. Gierig trank sie den Schnaps und hielt ihm das Glas noch mal hin. „Bitte!“ Er strahlte sie an. „Gerne, meine liebe Iris! Was immer du möchtest!“ Erst jetzt bemerkte sie die Schürze. Komischerweise war sie zeltartig ausgebeult. Sie schüttete den zweiten Schnaps hinunter und forderte noch einen. „Magst du vielleicht einen „Birnen“?“, fragte er scheinheilig und drehte sich um, um die andere Flasche zu greifen. Und Iris Blicke wurden förmlich angezogen von seinen runden, festen Hinterbacken. Peter war ein XXL-Mann und dementsprechend war auch seine Rückseite. Außerdem sah sie dazwischen...  sie riss ihm kurzerhand die Flasche aus der Hand und setzte sie an. Das vertrug sie nur mit Alkohol! Mit viel Alkohol!

 

Karin schmiegte sich an Kurt und fummelte unter seiner Schürze. „Kein Mann darf sich unseren Wünschen entziehen!“, erklärte sie vielsagend. Iris schüttelte den Kopf, als könne sie dadurch klarer sehen - oder aufwachen aus diesem Traum. Aber offenbar hatte Karin Recht. Weiter hinten sah sie die Pfarrersköchin. Sie lag in einem Bett aus Blumen. Ihr Rock war bis über die drallen Hüften hinauf geschoben und Fränzi, der Blumenhändler, stand über sie gebeugt und widmete sich hingebungsvoll ihrer buschigen Muschi. Sie stöhnte so laut, dass Iris es bis hierher hören konnte. Sie nahm einen tiefen Schluck. Neben ihr stöhnte ihr eigener Ehemann Kurt! Donnerwetter, das war mal ein Muttertag!

 

Karin war inzwischen vor ihm auf die Knie gesunken und hatte die Schürze zur Seite geschoben. Genüsslich leckte sie seine Eichel, und Peter - und inzwischen auch wieder Georg - sahen interessiert zu. Allerdings war Georg nicht mehr lange so interessiert und fröhlich, denn im Stechschritt kam seine Gattin auf ihn zu. „Kein Mann darf sich entziehen!“, trompetete sie bedrohlich. „Na, dann, mein Lieber!“ Sie drehte sich um und beugte sich über die Verkaufsfläche ihres Mannes, zog resolut ihren Rock hoch und kommandierte: „Bedien mich!“ Georg war blass geworden, und Iris musste nun doch grinsen. Das weiße, faltige Gesäß der Bauersfrau war aber auch zu komisch. Mit wehleidigem Gesicht trat Georg näher und legte seine schwielige Hand auf dem Hinterteil seiner Angetrauten ab. „Ich könnte ein bisschen Hilfe gebrauchen!“, flüsterte er tonlos, und seine Augen suchten Karin, die immer noch ein fulminantes Blaskonzert veranstaltete. Sie schmunzelte mit vollem Mund und zog ihr Dekolleté tiefer. Und Georgs Augen wurden groß und rund - und sein Schwanz steif.

 

Iris staunte. Ihre Freundin holte tatsächlich ihre Prachttitten aus der Bluse und präsentierte sie der Umwelt. Georg verschlang sie mit Blicken und schob seine Schürze nun endgültig beiseite. Karin wirkte! Ihre Hände hielten und massierten weiches Fleisch, und als Kurt die Massage übernahm, fanden sie auch noch ein anderes, lohnendes Ziel: Kurts pralle Eier!

 

Ohne hinzusehen trat Georg näher an seine Frau heran und drückte ihr ein wirklich sehenswertes Gerät zwischen die Backen. Die lange Übung war deutlich zu sehen. Langsam und bedächtig fickte er sie, während er sich an Karins Leistungen ergötzte. „Na, willst du deinem Freund nicht helfen?“, fragte Iris Peter. Der schüttelte aber nur vehement den Kopf. „Lieber dir!“ Sie lächelte. „Danke, ich komme vielleicht drauf zurück!“, antwortete sie höflich, nahm aber doch lieber Abstand von dieser Vorstellung. Die Verwandtschaft war nicht das Richtige für solche Spiele.

 

Langsam kehrte ihre Kraft zurück, und sie erhob sich. Gemächlich wanderte sie über den Markt. So etwas hatte sie noch nie gesehen, geschweige denn sich in ihren kühnsten Träumen vorgestellt. Ab und zu nahm sie einen Zug aus der Flasche. „Peter würde das Geschäft seines Lebens machen!“, schoss es ihr durch den Kopf. Einige, der hier Beteiligten würden da ein bis zwei Schnäpse zur Unterstützung brauchen! Und wie gefragt Georg war! Sie lachte leise vor sich hin. - Hoppla! Da war auch Hubert, ihr Postbote - eifrig bei der Sache. Sie sah, wie er einer Dame, die sie nur vom Sehen kannte, die Schenkel spreizte. Seine Finger waren offensichtlich flink und zärtlich. Er bediente sie von vorne und hinten gleichzeitig. Die Dame wimmerte jedenfalls sehr zufrieden im hohen Frequenzbereich der Tonleiter.

 

Wohin sie sah, erblickte sie halbnackte Leiber, Hände, die sich zielbewusst bedienten, in tiefe Küsse versunkene Pärchen. Das war kein Muttertagsmarkt, das war eine Orgie! Iris grinste! Kurt fand diese Idee wohl nicht so schlecht! Jedenfalls sah sie, wie die Nachbarin vom Ende der Straße, Heidi, genüsslich seine Hinterbacken massierte. Helmut, Heidis Ehemann, lachte sie selber auffordernd an, aber sie zog es vor, das zu übersehen. Nein, sie würde sich hier nicht beteiligen! Bestimmt nicht!

 

Dachte sie zumindest - bis sie Joachim sah. Oh, oh! Das musste nicht sein - oder? „Und führe mich nicht in Versuchung...“, betete sie lautlos. Lächelnd trat er zu ihr und überreichte ihr - mit einer leichten Verbeugung - eine rote Rose. Ihre hatte sie liegen lassen - achtlos - irgendwo. Diese würde sie hüten! „Ich freue mich so, dich zu sehen!“ Seine Stimme klang noch erotischer, als sonst schon. Sie fühlte sich ertappt. Vermutlich war ihr Gesicht nun genauso rot, wie das des Großbauern. Ihre Blicke streiften ihn - so unauffällig wie nur möglich, aber er hatte es - natürlich - bemerkt. Er zeigte auf die ominöse rote Schürze und drehte sich um, sah sie schmunzelnd über die Schulter an und flüsterte verlockend: „Ich bin dabei!“

 

Vielleicht hätte sie nachdenken sollen. Vielleicht hätte sie Beherrschung aufbringen sollen. Vielleicht hätte sie...  nicht so viel trinken sollen. Aber sie wollte ihn so lange sie denken konnte, so lange sie ihn kannte! Das war die Tatsache. Es war schieres Begehren, das in ihrem Blut kochte. Und... gab es so eine Chance jemals wieder? „Du hast Flecken auf deinem Rock!“, erklärte er. „Komm mit, ich mach sie dir raus - dahinten, an der Wasserpumpe - beim Spritzenhaus!“ Er nahm ihre Hand, und sie ließ sich willenlos durch den Markt führen - zum Spritzenhaus - zu dem geschmückten Brauereinpferdchen, das da geduldig in der Sonne stand, vor einen großen Heuwagen gespannt. „Zieh ihn bitte aus, deinen Rock!“, forderte er - und sie gehorchte wie hypnotisiert.

 

Folgsam zog sie den weißen Rock aus und stand nun - nur in schwarzem Top und schwarzem Slip - vor ihm. Und bevor er ihren Rock durchnässte, flüsterte er: „Du weißt, dass hier die Frauen das Sagen haben?!“, und spielte ihr so die Initiative zu. - Aber hatte er nicht deutlich gemacht, wohin sein Sehnen ging? - Kam diese Hitze nun von der Sonne oder vom Schnaps? Oder vielleicht doch von ihrer Lust? Und Joachim beugte sich hinab zur Pumpe und reckte ihr aufreizend sein nacktes Hinterteil entgegen.

 

Muttertag! Es war Muttertag! Man(n) bot es ihr an! ER bot es ihr an! Verdammt, er hatte so einen süßen Arsch! Und außerdem hatte er einen Ständer! Sie trat näher. Wenn sie es nicht tat, tat es eine andere - mit ihm! Würde er es mit einer anderen tun? Er würde es nicht verhindern können. Wenn, dann musste sie es verhindern. Für ihn! Oh, was war sie für ein scheinheiliges Weib! Sie wollte ihn nicht beschützen! Sie wollte ihn vernaschen!

 

Ihre Fingerspitzen berührten... und er hörte auf zu waschen. Stand wie versteinert. „Mehr!“, flüsterte er - und ihre Hand ergriff von ihm Besitz. „Wo?“ Sie wollte sich nicht auf dem Verkaufstisch vögeln lassen - zwischen „Geranien“ und „Fleißigen Lieserlen“ - aber sie wollte...! Joachim hatte dieses Problem offenbar längst gelöst. „Komm!“ Er zog sie zum Pferdefuhrwerk und fasste sie um die Taille. Mit einem Schwung fand sie sich im weichen Heu wieder - und dann war er bei - in ihr! Dieser Duft hatte ihr von jeher den Verstand vernebelt. Der Sommerduft - und... der Pfarrer dieses einfallsreichen, verdorbenen, kleinen Nestes!

 

 

 

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