Sonnenstudio

 

Romana war nicht gut drauf heute. Sie war müde, ihr war kalt, und außerdem hatte sie Bauchschmerzen. Es war ein Tag, den sie lieber im Bett verbracht hätte. Aber das war leider nicht möglich, denn sie hatte einen Termin beim Zahnarzt. Auch das noch! Sie hasste Schmerzen, und der Zahnarzt war so ein sicherer Kandidat für Schmerz, dass sie schon beinahe darauf gewettet hätte, obwohl es „nur“ ein Kontrolltermin war. Es war schon sehr schade, dass diese Besuche immer mit so unangenehmen Gefühlen verbunden waren, denn der Mann dazu, hätte ihr schon gefallen.

 

Er war vielleicht etwa vierzig Jahre alt, und seine schwarzen Haare ringelten sich lange in den Nacken und wurden schon leicht grau an den Schläfen. Romana fand das sehr attraktiv. Außerdem war sie fasziniert von seinen Augen. Mehr bekam sie ja auch aus der Nähe kaum je zu sehen unter diesem weiten, weißen Kittel. Aber die waren wirklich bemerkenswert: Dunkelbraun - fast schwarz, und sie konnten strahlen wie schwarze Diamanten. Er sah überhaupt aus wie ein Zigeuner. Wild, verwegen und frei! Immer wieder hatte sie den Eindruck, dass er sich niemals zähmen lassen würde. - Was für eigenartige Gedanken im Bezug auf einen Zahnarzt!

 

Wahrscheinlich kam es daher, dass sie selber alleine war. Sie hatten sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt, sie und Robin - nach vier Jahren. Aber sie hatte ihn schon vergessen. Er war nicht das gewesen, was sie sich erträumte. Dem kam der Zahnarzt schon sehr viel näher. Außerdem würde er vom Alter gut zu ihr passen. Sie war 35, auch wenn sie heute wie 50 aussah! Und so fühlte sie sich auch.

 

Romana musste diesmal nicht lange warten, denn es war schon kurz vor der Mittagspause, und sie war die letzte Patientin. Dr. Kauper bat sie herein und zögernd setzte sie sich in den „Folterstuhl“. Er hatte es gesehen! „Was ist los?“ fragte er lächelnd. „Warum so zögerlich?“ Romana brachte nur ein schiefes Grinsen zustande. „Es tut immer so weh bei Ihnen!“ klagte sie. Er lachte lauthals. „Aber nein! Es tut nicht immer weh bei mir! Manchmal kann ich recht angenehm sein! - Sogar zärtlich!“ Er lächelte hinreißend. Die Sprechstundenhilfe war gerade hinausgegangen.

 

Auf einmal fühlte sich Romana besser. Sie lächelte zurück: „Könnten Sie das nicht mal bei mir versuchen? Seine Augen blitzten. „Auf speziellen Wunsch - natürlich!“ Er trat an den Stuhl heran, und sein Bein berührte ihre Hüfte. „Dann fangen wir an! Machen Sie doch bitte mal den Mund auf!“ Romana öffnete den Mund und schloss die Augen. So schnell wie möglich durch! Dr. Kauper kontrollierte ihre Zähne und kratzte und schliff und stocherte in ihrem Mund, aber der erwartete größere Schmerz blieb aus. Als sie hörte, wie er das Foltergerät zur Seite legte, öffnete sie vorsichtig ein Auge. Er legte seine Hand an ihre Wangen und streichelte sie. „Das haben Sie wunderbar gemacht!“ lobte er. „Sie waren heute ganz tapfer. Braves Mädchen!“ Romana wäre am Liebsten sitzen geblieben, so gut tat es ihr, von ihm gestreichelt und so nett behandelt zu werden. Sie schmiegte ihre Wange in seine Handfläche und lächelte ihn schüchtern an. „Danke, Herr Doktor!“

 

„Ich heiße Rasmus!“ - Romana staunte. Das hatte sie nicht erwartet, aber es gefiel ihr. Sehr sogar. „Das passt! Ich heiße Romana!“ erwiderte sie. „Ich weiß!“ kam es zurück. „Na dann, bis bald! Und keine Angst mehr haben vor dem Onkel Doktor!“ verabschiedete er sie, als die Sprechstundenhilfe zurückkam und ihm freudestrahlend verkündete, dass er zum Essen gehen könnte. Es war Niemand mehr da. Romana hätte gern noch ein bisschen mit ihm geflirtet, aber jetzt sah sie sich von diesem „Fräulein in Weiß“ hinauskomplimentiert.

 

Sie stand auf der Straße und fror. Was für ein Schei ... - Tag! Und nun? Was sollte sie jetzt tun? Es war Mittag, und sie hatte Hunger. Es war lausig kalt, aber sie hatte immerhin schon den Zahnarzt hinter sich - leider! Was für ein kompletter Blödsinn! Sie musste langsam aufwachen. In ihrem Hirn ging es drunter und drüber. Ihr Blick fiel auf eine Leuchtreklame gegenüber. In großen, gelben Buchstaben strahlte sie ein „SONNENSTUDIO“ an.

 

Das war genau das, was sie jetzt brauchte. Ohne weiter zu denken ging sie hinein. Wärme würde ihren Köper in Schwung bringen und ihren Geist aufwachen lassen. Es war nur ein ganz kleines Studio und es war vollkommen leer. Romana kaufte sich eine Karte und begab sich in eine Kabine. Winzig! Ein Stuhl, eine Sonnenbank und ein Haken an der Wand. Ansonsten nur der blaue Vorhang, der sie trennte von der Nachbarkabine. Auch nicht so, wie das, an das sie gewöhnt war! Aber immerhin! Sie zog sich aus. Kalt!  Nur möglichst schnell auf die Bank. „Oh Schreck!“ entfuhr es ihr, als sie sich auf die Liege legte. Es glich eher einer Tiefkühltruhe, als einer Sonnenbank. Sie drückte den Knopf und noch bevor die Leuchtröhren ansprangen, wehte ihr ein wahrer Nordwind um ihren nackten Körper. Der Föhn war ja ganz angenehm, wenn einem zu heiß wurde, aber davon war sie noch meilenweit entfernt.

 

„Mist!“ fluchte sie und stellte ihn ab. Nebenan wurde es lebendig. Es war ein zweiter Gast gekommen. Sie konnte es hören. Der Mensch neben ihr war schlauer. Er schaltete die Sonnenliege an und ließ sie warm werden, während er sich auszog. Romana drehte den Kopf und entdeckte, dass durch das Gegenlicht der Vorhang durchsichtig wurde. Sie sah die Umrisse des Nachbarn. Leise summte er vor sich hin. Bass! Es war ein Mann! Romana schaute etwas genauer. Er hatte eine wunderbare Figur. Langsam legte er sich auf die Bank zurück und ließ das Oberteil herunter.

 

Romana schloss die Augen und genoss die Wärme, die in ihren Körper floss. Langsam begann sie sich wohl zu fühlen. Nebenan brach das Summen ab. Ganz leise ertönte ein unterdrücktes Stöhnen. Sie spähte hinüber. Was war das? Sie sah, dass er sich bewegte. Aber sie sah nur seinen Schatten vor dem erleuchteten Hintergrund. Seine Hand bewegte sich über ihm - auf und ab. Romana schluckte. Ganz klar, was er tat! Die Situation war auf einmal anders - erregend. Ihre Hand berührte sachte ihre Brust und streichelte darüber hin. Neben ihr, nur durch einen dünnen Vorhang getrennt, lag ein Mann, und er hatte es offensichtlich nötig! Sie kam sich vor, wie in der Peepshow - verrucht. Eigentlich sollte sie nicht zuschauen! Und doch! Es machte sie an! Leider konnte sie ja nicht so sehr viel erkennen. Inzwischen waren ihre Hände aber auch nicht mehr untätig. Sie massierte ihren Busen und stellte sich dabei vor - ja, was? Romana schloss die Augen und sah in ihrem Geist die blitzenden, schwarzen Diamanten von Dr. Kauper  - nein, von Rasmus!

 

Wieder hörte sie das krampfhaft zurückgehaltene Stöhnen. Sie stöhnte mit. „Rasmus!“ flüsterte sie fast tonlos. Nebenan war auf einmal Stille und auch die Bewegung hatte aufgehört. Romana erschrak. Sie lag ganz still. Die Geräuschkulisse hatte sie geschützt. Jetzt war sie weg. Sie hatte das Gefühl, als würde sie belauert. Es fiel ihr ein, dass er sie genauso sehen konnte, wie sie ihn. Sie rührte sich keinen Millimeter, wagte kaum zu atmen.

 

„Sag’ mir, dass du es bist!“ Eine flüsternde Stimme elektrisierte sie: Rasmus! Plötzlich hatte sie am ganzen Körper eine Gänsehaut. Was sollte sie jetzt tun? - Er war hier! Er war neben ihr - getrennt durch ein dünnes Stück blauen Stoff. Und er war erregt! Röchelnd schnappte sie nach Luft. „Romana?“ Es klang so zärtlich. „Ja!“ flüsterte sie zurück. Sie sah, wie er sich aus der Liege herauswand. Er stand auf. Romana stockte der Atem. Was jetzt? Was - um Himmels Willen - jetzt?

 

„Darf ich herein kommen?“ Sie mussten so leise wie möglich sein. Zwar waren sie die einzigen Gäste, aber vorne, am Empfang, saß das junge Mädchen. Er wartete ihre Antwort nicht ab. Langsam zog er den Vorhang zur Seite und trat zu ihr. Sie konnte sein Gesicht nicht sehen. Durch den Spalt, den die Sonnenbank ihr ließ, sah sie einen ganz anderen Ausschnitt. Und der war absolut sehenswert! Er ließ ihr Zeit sich genau anzusehen, was da auf sie zukam, dann ging er in die Knie und sah sie an. Von oben bis unten! Romana wurde glühend heiß. Jetzt hätte sie den Föhn gebraucht. „Schööön!“ hauchte er und legte seine Hand auf ihre Brust.

 

Zustimmend schloss sie die Augen. Ja, sie wollte es! Sie wollte, dass er die Situation ausnutzte: Das er sie liebte, jetzt und hier! Als sie fühlte wie sich seine Hand massierend zusammenzog und ihre Brust zwischen seinen Fingern presste, stöhnte sie verlangend auf. „Jaah! Jaah Rasmus!“ Ihre Fingerspitze suchten den Knopf der die Liege öffnete, und dann rutschte sie zur Seite und machte ihm Platz. Rasmus’ trainierter, brauner Körper glitt an ihre Seite, er schob seinen Arm unter ihren Kopf und zog sie an sich. Sein harter Penis drückte gegen ihre Bauchdecke. „Davon habe ich vorhin schon geträumt!“ wisperte er an ihrem Ohr.

 

Romana konnte nicht anders, sie musste reagieren. Sie wandte sich ihm zu, schmiegte sich an ihn, so wie sie vorhin ihre Wange in seine Handfläche geschmiegt hatte. Sie fühlte sich so wohl in seinen Armen - so gut aufgehoben - beschützt. Ihre Hand tastete nach seinem Glied. Er zuckte zusammen, stöhnte, als sie „ihn“ in die Hand nahm. „Besser, als meine Träume!“ keuchte er. „Deine geschlossenen Augen, deine flatternden Lider, die Zungenspitze, die schnell über deine Lippen huscht - das alles hat mich vorhin schon wahnsinnig gemacht!“ Er japste leise, beugte sich zu ihren Brüsten hinunter. Seine Zunge leckte behutsam darüber hin. Ihre Warzen waren steif, lockten ihn an. Er musste sie in den Mund nehmen, saugen! Er knabberte sanft. „Wir haben nicht viel Zeit!“ mahnte er, und seine Hand glitt tiefer - zwischen ihre Schenkel, hinauf zu ihrer Scham.

 

Romana öffnete sich ihm. Seine Finger schoben sich vor. „Wundervolle Beine - Schenkel, die sich mir auftun -  weiche Schamlippen und doch fest und prall, die auf mich warten - auf meinen steifen Schwanz!“ Er phantasierte nun zusammen mit ihr. „Wie feucht deine süße Möse schon ist! - Hast du mich gesehen? Dort drüben! - Hast du gesehen, was ich getan habe? - Hast du zugeschaut?“ Rasmus erregte sie bewusst, und sie genoss es. Romana nickte. „Woran hast du gedacht? - An mich? - Hast du dir vorgestellt, wie es wäre - mit mir? - Wie ich ihn dir langsam hinein schiebe! - Tief in deine heiße, gierige Möse?“ Seine Lippen streiften ihr Ohr, fuhren küssend über ihren Hals. Romana keuchte in heißer Begierde. Noch nie hatte ein Mann es geschafft, sie so schnell, so lüstern zu machen.

 

Er zog sie auf sich. „Komm, meine ängstliche, kleine Prinzessin!“ Seine Stimme klang plötzlich beruhigend. „Der Onkel Doktor tut dir ganz bestimmt nicht weh!“ Sie musste lachen. Wunderbar! Danach hatte sie gesucht. Ein Mann, mit dem man auch im Bett lachen konnte. Oder was man so Bett nannte! Seine Hände legten sich auf ihren strammen Hintern. „Komm auf mich! Da kannst du selbst bestimmen, wie tief der Onkel Doktor bohrt! - Komm, meine Süße, spreiz’ deine Schenkel! Lass’ mich dazwischen. Ich bin verrückt nach dir!“ Er röchelte. „Ich bin so geil nach deiner glatten Möse!“

 

Wie in Trance folgte sie der einschmeichelnden Stimme. Sie wollte ihn spüren. Öffnete ihre Beine weit - für ihn! Langsam schob sie ihre feuchte Scheide an seinem Körper entlang, hinterließ eine nasse Spur auf seiner Haut. Seine Finger tasteten danach, tauchten ein, dann leckte er über seine Fingerspitzen. „Du schmeckst wundervoll!“ Dann war sie angekommen. Sein Penis rieb an ihrem empfindlichen Eingang. Sie hob sich auf die Knie und ließ „ihn“ zwischen ihren Schamlippen wachsen. „Er“ richtete sich auf und drückte sich in ihr Fleisch. Romana stöhnte vor Sehnsucht. „Jetzt! Jaah, jetzt!“, flüsterte sie und sank auf ihn, schob ihre hungrige Möse an ihm entlang. Romana presste ihre Muskeln zusammen, umfasste seinen Schwanz mit ihrer Scheide und drückte ihn immer tiefer.

 

Rasmus hatte die Augen fest geschlossen, war völlig konzentriert auf die Gefühle, die sie in ihm weckte. Er war schon lange nicht mehr so geil gewesen!  Ganz langsam begann er mit dem Becken sanft gegen sie zu stoßen. Sie durfte bestimmen, wie tief...! Er hatte es ihr gesagt. Aber ob er das noch lange aushalten würde, war die Frage. „Oh ja, du bist soo gut!“ stöhnte er. Rasselnd holte er Atem. „Und ich bin so geil! - Ich weiß nicht,... oh jaah!... wie lange ich...!“ Seine Stöße wurden schneller.  Aber auch Romana konnte sich kaum noch beherrschen. Sie ritt ihn immer wilder, stieß ihn immer tiefer in sich hinein. Ihr Becken kippte nach vorne, so dass ihr Kitzler an ihm rieb. „Jaa! Oh jaah!“ Sie war nahe dran in seinen Armen zu kommen. Seine Hände umfassten ihren Po. Fest packte er zu und zog ihre Backen auseinander. Drückte sich dazwischen! Und in dem Moment, als er sie auf seinen explodierenden Schwanz presste, fühlte er, wie der Orgasmus sie schüttelte.

 

Gemeinsam versuchten sie die Geräusche ihrer Liebe zu unterdrücken. Es gelang nur sehr bedingt. Langsam sank Romana auf ihn, in seine Arme - und er hielt sie fest. Erst als er spürte, dass seine geschwundene Männlichkeit aus ihr herausrutschte, ließ er los. Er lächelte sie zärtlich an. „Keine Angst mehr vor dem Zahnarzt?“ fragte er. Sie schüttelte den Kopf. „Ok! Dann komm mit hinüber in die Praxis! Ich glaube wir sollten zur Sicherheit die Behandlung wiederholen. - Hast du nicht noch ein bisschen Zeit für mich?“ fragte er leise.

 

Romana war eine Frau von schnellen Entschlüssen, wenn auch nicht von schnellen Beziehungen. Was ihr da passiert war, das wusste sie selber nicht. Aber sie wollte ihn haben, das wusste sie genau! Am Liebsten gleich noch mal - und ohne befürchten zu müssen, dass ein empörtes Mädchen vor der Sonnenliege stand! Deshalb nickte sie: „Und du?“, fragte sie. „Was sagen deine Patienten zu dieser Sonderbehandlung?“ Rasmus lachte. „Vermutlich gar nichts! Heute ist Mittwoch, und ich werde dich lieben, bis wir heute Abend den Notarzt brauchen!“ Romana stand auf und holte sich ihren Büstenhalter schob ihn über ihren festen Busen.  Rasmus sah ihr zu - bewundernd. Diese Blicke taten ihr gut. Seine Augen blitzten schon wieder unternehmungslustig. „So alt, dass wir einen Notarzt brauchen, sind wir noch nicht!“, spottete sie, und in diesem Augenblick wurde ihr bewusst, dass sie sich keinen Tag älter als fünfundzwanzig fühlte.

 

Was so ein Besuch beim Zahnarzt ausmachen konnte!

 

©BvS                                                                                                               Ihre Meinung?

 

 

 

 




Teil 2: Zahnarzt