Neuigkeiten

 

"Wer schreibt, provoziert."

Marcel Reich-Ranicki

 

"Wer so schreibt, animiert!"

Beatrice von Stein

 




Anna


Ouroboros

 

Eigentlich wusste sie nicht, was sie hier tat. Wieso war sie nach St. Petersburg gekommen? Nadja hatte noch nie das Bedürfnis verspürt, in den Osten zu reisen. Und nun stand sie hier, in dieser wunderschönen Lobby des Albora Hotels und fragte sich, was zum Teufel sie hier vorhatte. Nadja sah sich um, drehte sich um die eigene Achse und da stand sie - die Antwort!

 

Nicolai!


 

Sex ohne Eros ist nichts anderes als Turnen ohne Geräte.
Saul Bellow

 

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Anna


Probezeit

 

Neunzehn war sie gewesen, als sie ihn kennengelernt hatte.
Eleni dachte zurück. Es hätte so viel schief gehen können, und wenn sie die Beziehungen und Ehen in ihrem Umfeld ansah, ging es auch schief. Sie hatten einen Schutzengel gehabt – oder mehrere.


Eigentlich hatte Eleni nicht vorgehabt auszugehen. Sie war viel zu platt. Sie hatte es gerade noch fertig gebracht, ihre langen Haare zu waschen, aber zum Föhnen war sie schon zu müde.
„Nur ein kleines bisschen ausruhen!", hatte sie gedacht und sich aufs Bett gelegt.
Als ihre Mutter das Zimmer betrat, war sie längst eingeschlafen.
„Sag mal, Eleni, schläfst du?"

 


 

Nichts ist so undurchsichtig wie das Schweigen,

in das sich eine nackte Frau plötzlich hüllt.

Alberto Sordi

 

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Beatrice von Stein


Frigides Miststück

 

Sollte ich nun oder nicht?

Ja, ich mochte ihn, und er küsste gut. Verdammt gut sogar. Wenn ich ihn allerdings in mein Bett ließ, dann bestand die Gefahr, dass er mich nie wieder küssen würde. Sebastian gefiel mir. Eigentlich war ich dabei mich zu verlieben in diesen süßen Kerl. Wir waren schon fünfzehn oder sechzehn Mal miteinander ausgegangen, und ich wusste, dass er mich haben wollte. Möglicherweise liebte er mich auch tatsächlich, so wie er behauptete. Sebastian war ausdauernd und wirklich hartnäckig. Was ER aber nicht wusste, war, dass ich frigide war.

 


 

Ich war nicht wirklich nackt. Ich hatte nur keine Kleider an.

Josephine Baker

 

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Anna


Nightjet Hamburg – Zürich

 

Walter, ein seriöser Gentleman Mitte vierzig, hatte ein Double Delux-Abteil gebucht und zwar komplett. Er wollte keine „Co-Schläfer“ haben, wenn er nach Zürich fuhr. Eine halbe Stunde vor Abfahrt war er da und stieg ein – machte es sich bequem. Als er sein Gepäck verstaute, hörte er eine lautstarke Debatte. Offenbar war der Zug überbucht, und eine Frau beschwerte sich, dass sie einen Schlafwagen bezahlt hatte, und nun gab es kein Bett für sie. Gott sein Dank war ihm das nicht passiert.

Die Lady regte sich fürchterlich auf, und Walter schmunzelte, aber plötzlich stockte er. Diese Stimme! Eine Erinnerung flog ihn an, die sein Herz noch immer erzittern ließ. Maria! Maria war eine große Liebe gewesen, und sie war …

 


 

Dem Menschen ist es natürlich,

durch das Sinnliche zur Erkenntnis des Geistigen zu gelangen.
Thomas von Aquin

 

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Beatrice von Stein


Frei Haus

 

Edda ist erst den 4. Tag in unserem Laden, und der Chef schickt sie mit diesem Auftrag alleine los! Das kann nicht gut gehen. Na ja, vielleicht doch. Edda ist resolut und selbstsicher - aber trotzdem! Außerdem könnte sie schon noch jemanden brauchen, der ihr hilft. Denn schließlich ist das ein Buffet für 35 Leute. Also reichlich zu schleppen und aufzubauen. Außerdem ist meine Schicht zu Ende. „Hey Edda, nimm mich mit! Ich helfe dir beim Aufbau!“ Edda lächelt - lieb - und nickt! Sie ist so süß. Edda gefällt mir - und ich will nicht, dass ihr was passiert. Ich weiß, dem Chef gefällt gerade dieser Gedanke. Nur deshalb schickt er Edda, die Neue mit ihren 19 Jahren alleine in den Swingerclub. Ich weiß inzwischen genau, was er tun wird ...

 


 

Adam kann im Koma liegen, klappern bei Eva die Apfelkerne, wacht er auf.
Manfred Hinrich

 

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Beatrice von Stein


Alexander und Bettina

15. Der Eiswasserbottich

 

Am nächsten Morgen hatten sie verschlafen. Sie hielten sich noch immer in den Armen nach einer wundervollen Nacht. Als Bettina aufwachte, war es schon neun Uhr durch. Zärtlich küsste sie Alexander auf die Nase, knabberte an seinem Ohr.

Er schnurrte wie ein Kater!

„Hallo!“ flüsterte sie in zwischen zwei Küssen. „Musst du nicht nach München heute?“

Er fuhr in die Höhe.

Belustigt sah sie zu, wie er aus dem Bett sprang und ins Bad spurtete. „Ach du Schreck! Ich bin schon jetzt zu spät!“

 


 

Ein Kuss ist die schönste Art, gemeinsam den Mund zu halten.

Volksmund

 

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Beatrice von Stein


Alexander und Bettina

14. Teil zwei!

 

Bettina spürte seine Haut. Es erschien ihr, als hätte sich ihre Sensibilität ins Unermessliche gesteigert. Es konnte natürlich auch sein, dass sie einfach nur lüstern war! Aber wäre ein Wunder gewesen, wenn sie sich von diesem Mann nicht hätte erregen lassen und von den unglaublichen Liebesspielen, die sie miteinander trieben. Sie hielt die Augen geschlossen und stellte sich vor, was sie getan hatten, sah im Geist seinen harten, prallen Schwanz vor ihrem Gesicht, dicht vor ihren Augen. Er zuckte vor Gier in sie einzudringen. Da musste sie einfach feucht werden! Am liebsten hätte sie jetzt ihre heiße Muschi geöffnet, um sie in kleines bisschen zu kühlen. Aber nein, das war jetzt seine Aufgabe! Sie würde warten. Sein Atem ging gleichmäßig. Er war eingeschlafen.

 


 

Wer sich gegen das Nackte empört, weil es nackt ist,
zeigt, dass er aus dem Paradies der Schönheit vertrieben ist.
Peter Sirius

 

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Anna


Osterurlaub 2020

Wellness all inclusive

 

Meine liebe Freundin!

 

Urlaub muss schon sein an Ostern, hab ich mir gedacht. Du kennst mich ja, und so bin ich, spontan wie ich halt nun mal bin, dieses Jahr zur Abwechslung wieder mal auf Balkonien verfallen. Da bin ich gewissermaßen ja schon Ehrenbürgerin, komme ich doch schon jahrzehntelang hierher. Die Anreise war tatsächlich ganz und gar unspektakulär. Man hört ja in letzter Zeit immer, dass es kaum Staus gibt, und was soll ich sagen? Es scheint zu stimmen.

Das Wetter entwickelt sich auch wirklich prächtig. Gott sein Dank. Ich würde aber trotzdem nicht empfehlen so früh im Jahr hierher zu fahren. Die Blüte ist noch nicht richtig entwickelt und das Hotel noch ziemlich leer. Also kann ich diesmal keine neuen Leute treffen, und das gehört für mich normalerweise zum Urlaubserlebnis einfach dazu.

 


 

Liebe ist die Antwort, aber während man auf sie wartet,

stellt der Sex ein paar ganz gute Fragen.

Woody Allen

 

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Anna


Quarantäne

 

„Also weißt du“, sagt Robert und setzt sich aufs Bett, „ich werde ab jetzt nicht mehr so rumgammeln. Auch wenn wir in Quarantäne sind, werde ich morgens aufstehen. Natürlich nicht um 6 Uhr, aber um 8 Uhr schon!“ Er stellt schon den Wecker. Mir ist das egal, denn ich bin um die Zeit sowieso wach. „Gute Nacht, Liebling!“

Zehn vor Acht wache ich auf. Es ist so wunderbar in meinem Bett, so schön warm und kuschlig, im Gegensatz zu dem kalten Schlafzimmer. Wir schlafen bei offenem Fenster. Ich genieße gerade die wohlige Wärme, als sein „Hahn“ kräht. Wäre ich nicht schon wach, würde mich dieses blöde, elektronische Vieh ärgern, so aber ist es okay.

 


Liebe Leser, liebe Gäste... Die Zeiten sind dunkel, und die Menschen traurig. Sie haben Angst. Wir wollen auch in dieser Zeit für Sie dasein, auch wenn es schwerfällt. Wir glauben aber, dass Liebe in all ihren Formen ein passendes Heilmittel ist für alle Betrübnis in diesen Tagen. Es wäre allerdings sehr schön, wenn sich einge unserer Leser dazu entschließen könnten, uns Ihre Anerkennung auch finanziell zu beweisen, denn auch uns betrifft diese Krise. Unsere Seite bleibt aber auch weiterhin kostenfrei und eventuelle Zuwendungen sind freiwillig. Die Frage ist nur: Was sind wir Ihnen wert? **************************************************************************************
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Anna


Der Tag, an dem ich ein Mann wurde

 

Sie sitzen im Garten, trinken Limonade und essen Emilys Geburtstagskuchen. Emily ist meine große Schwester, und ich bin nicht eingeladen! Ich sitze hinter dem Fliederbusch und beobachte sie – und ihre besten Freundinnen. Ich würde so gern mit den Mädels Emilys 13. Geburtstag feiern, aber ich bin elf!

„Für kleine Jungs ist das nichts!“, hat sie gesagt. Das tut weh! Sie kichern und tuscheln – und manchmal schauen sie alle zu mir her. Emily, Lina, Ella, Hanna und Sophie. Sie sind allesamt so süß: Blond, braun, schwarz, rot und nochmal blond. Ich weiß gar nicht mal, welche mir eigentlich am besten gefällt!

 


 

Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind,
und die Frauen, wie sie sein möchten.
Frank Wedekind

 

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Anna


Gedankenlesen

 

Ich liege mit ihr im Bett, es ist Samstag, halb zwölf, und es ist schön! So schön wie jede Samstagnacht. Meine süße Frau und ich haben Sex! Sie fühlt sich so gut an – unter mir. Meine Hand auf ihrer Brust, mein Schwanz in ihr, und ich gebe mir alle Mühe. Ich stoße fest und fester. Gleich ist es soweit.

„Bin ich gut für dich, Liebling?“ Auch diese Frage stelle ich allsamstäglich, wie auch mein stilles Stoßgebet: Manchmal wünsche ich mir wirklich, ich wüsste, was eine Frau fühlt beim Sex. Ich will ja gut sein – für sie.

Es ist dunkel im Raum, aber in diesem Moment fällt der Lichtschein eines vorbeifahrenden Wagens auf ihr Gesicht, und ich sehe es. Cara verdreht die Augen und ihr Gesicht weg von mir.

 


 

Leute mit Phantasie langweilen sich nie.
Jakob Boshart

 

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Beatrice von Stein


Geheimes Wissen

 

Ich möchte, dass du es weißt.Niemand sonst. Nur du allein.Weißt, dass du mich verzaubert hast, verhext!Mein Herz, meinen Geist und meinen Leib!Du hast Begehren in mein Fleisch gesenkt - und ich will, dass du weißt, dass ich es mit dir tun möchte - in meinen Gedanken. ...und mehr.


 

In der Liebe ist es meistens die Festung, die den Belagerer erobert.
Peter Pasetti

 

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Beatrice von Stein


Beschrieben

 

Eva saß am Computer und arbeitete. Sie war schon drei Stunden weiter mit ihrem Manuskript. Sex zu beschreiben war eine wunderbare Sache. Es hatte nur einen leidigen Nebeneffekt. Wenn sie es zu gut machte, bekam sie Lust mehr zu tun, als nur zu beschreiben. Und gerade heute, hatte sie so eine wundervolle Idee gehabt. Sie fühlte sich richtiggehend inspiriert. Ihre Geschichte war so gut geworden! -  Sie wusste immer, wann eine Geschichte gut war und wann nicht. Aber diese entsprach genau ihren persönlichen Vorlieben. Das war ja nicht immer der Fall, aber jetzt dachte sie sehnsüchtig darüber nach, ein Drehbuch zu schreiben. Dann hätte sie gerne die Hauptrolle gespielt - mit Charlie. Irgendwie war sie heute sehr animiert.

 


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