Laute Nacht

 

 

Inständig bitt‘ ich dich: Nun streichel

Zu deiner Lust und meiner,

die dicke rote Kirsche,

die du besitzt an Stelle meiner Eichel.

 

Streichel, reibe, tauche ein, mach‘ Töne,

lärme, tobe, seufze, stöhne,

und lass mich mit meinen Ohren,

die vor Erregung schon erröten,

teilhaftig werden dieses Fests, du Schöne!

 

Nimmermehr wird heute dich

Mein erregter Phall durchbohren!

Hören will in schwarzer Nacht ich das Geräusch,

wenn dein Finger sucht den Weg sich

durch die Lippen zu der Grotte, die verbirgt den Quell,

den bislang nur du allein kannst sprudeln lassen.

Ich werd‘ nach dem Bach nicht fassen!

Und ich fordere bei meinem Schwanze:

Bitte, bitte, geh‘ auf’s Ganze!

 

Ach, PS: Für deine Lüste

Hast du zwei besonders schöne Brüste!

 

 

© Carlito

 

 

 

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