Leidenschaft

Er konnte es einfach nicht glauben. Dieses Miststück! So wütend war er schon lange nicht mehr gewesen. Was bildete sie sich eigentlich ein? War sie doch tatsächlich zum Direktor gerannt und hatte sich beschwert. Er wäre nicht der richtige Lehrer! Ungeeignet für die Oberstufe! Ungeeignet für den Abiturjahrgang! Und was tat dieser unsägliche Mensch, dieser Direktor? Er ließ auch noch durchblicken, dass sie im Recht war!

 

Er stampfte durch das Schulhaus, wie ein zorniges Walross. So wütend war er wirklich schon lange nicht mehr gewesen! Und das ihm! Schließlich war er, Gregor, auf dem neuesten Stand. Er kam geradewegs aus der Universität.

 

Allerdings hatte er es sich schon ein wenig einfacher vorgestellt. Als er auf sich an eine Mädchenschule beworben hatte, dachte er, es könne überhaupt keine Schwierigkeiten geben. An der Uni war er immer der Hahn im Korb gewesen. Alle Kommilitoninnen waren auf ihn geflogen. Und hier stieß er nur auf Ablehnung. Die alte Kollegin versuchte ihm dauernd ungebetene Ratschläge zu geben, die er weder wollte, noch brauchte, und nun war dieses Biest von Klassensprecherin zum Chef gerannt und hatte ihn blamiert bis auf die Knochen.

 

Er fand sie ja am Anfang ganz attraktiv. Eigentlich war er sogar recht entzückt gewesen von ihr. Er hatte sogar den Studienfreunden erzählt, was für eine tolle Frau in seiner Klasse war, und sie hatten auch schon jede Menge Anspielungen gemacht, aber nun! Er hätte sie am liebten gekreuzigt. So ein Biest!

 

Schnaubend vor Wut donnerte er um die Ecke in den Gang, der zum Labor führte, denn  dort hatte er noch seine Tasche stehen. Er war nicht aufmerksam genug! Ehrlich gesagt, er war überhaupt nicht aufmerksam! Er war blind vor Wut! Und schon war es zu spät. Es tat einen lauten Rumms und er lag auf dem Boden. Allerdings war er nicht allzu hart gefallen, denn er lag auf jemandem. Schon überkam ihn das Mitleid. Er war so sauer gewesen, dass er gerade eben einen armen Mitmenschen von den Füßen gerissen und unter sich begraben hatte. Hoffentlich hatte er ihn nicht verletzt.

 

Er stemmte sich ein Stück weit hoch und spähte vorsichtig unter sich. Und genau da traf ihn ein solcher Hammer, dass er den Verstand verlor. Er traute seinen Augen nicht. Unter der Wucht des Zusammenstoßes und der Last seines Körpers lag ausgerechnet Leonie begraben.

 

Sein Körper reagierte auf einmal ohne sein Zutun. Sein Hirn zog sich zurück in irgendeinen, nicht auffindbaren Winkel seines Kopfes. Er schlang die Arme um sie und presste sie an sich, hielt sie, wie in einem Schraubstock. Seine Lippen suchten ihren Mund und küssten - oder war es ein Biss - ihn so wild, wie er noch niemals geküsst hatte. Sein Körper entflammte in einer Leidenschaft, die er selber nicht für möglich gehalten hatte. Und dann geschah etwas, das beide - auch im Nachhinein - nicht zu erklären im Stande waren.

 

Leonie fing Feuer. Ihre Körper entzündeten sich aneinander, begegneten sich, verstanden sich ohne Worte. Leonies Lippen öffneten sich ihm, begegneten den seinen, küssten ihn wieder - konnten kein Ende finden. Ihre Zunge erspürte seinen Mund, seine Zähne, fand seine Zunge, saugte und leckte. Sie schlang ihre Arme um ihn und hielt ihn genauso fest, so unbarmherzig wie er sie. Stöhnend vor Leidenschaft klammerten sie sich aneinander, unfähig sich vom andern zu lösen. Sie wälzten sich auf dem Boden des Schulhausganges und waren nicht in der Lage ihrem Verlangen Einhalt zu gebieten. Seine Hände fuhren fiebrig über ihren Körper, fanden wie von selbst die nackte Haut ihrer Schenkel, fuhren entlang - immer höher. Eine Hand umfasste ihre Hinterbacke und presste das weiche Fleisch zwischen den Fingern.  Er hörte  sie laut aufstöhnen und war sich nicht im Klaren, ob sie vor Schmerz oder Lust stöhnte. Es war ihm aber auch völlig egal.

 

Gregor rappelte sich auf und war immer noch unfähig sie los zu lassen. Er zerrte sie hinter sich her in den kleinen Kartenraum und drängte sie gegen die Türe. Seine Hände umfassten ihre Brüste. Er riss ihre Bluse auf und sein Mund stürzte sich auf die harten Brustwarzen. Er biss zu und wieder hörte er nur ihr lautes Stöhnen. Er wurde wahnsinnig! Sie machte ihn wahnsinnig! Obwohl sie nichts tat, außer da zu sein. Sein Körper brannte vor Gier sie zu besitzen. Seine Schenkel drängten ihre Beine auseinander. Er zerrte an ihrem Rock. Auf einmal spürte er ihre Hand an seinem harten Penis. Sie fasste zu, packte ihn, massierte seinen Schwanz, dass ihm die Luft knapp wurde.

 

Gregors Hand glitt dazwischen, ihre Haut war heiß, er schob ihr das Höschen über die Schenkel in die Kniekehle und auf einmal hatte er nur noch Fetzen in der Hand. Leonie knurrte tief in der Kehle wie ein wildes Tier. Sie griff nach seinen Hoden und drückte zu. Zunächst stöhnte er auf vor Lust, bog sich zurück, reckte ihr sein hartes Glied entgegen, doch ihre Finger drückten weiter zu. War es noch Lust oder schon Schmerz, der ihn keuchen ließ?

 

Er krallte sich in ihre Hüften und drehte sie um. Wild spreizte er ihre Schenkel und schob sich dazwischen. Sie beugte sich nach vorne und reckte ihm ihr Hinterteil entgegen. Keuchend fasste er seinen Schwanz und drückte ihn gegen ihre heiße Scheide. „Ja, oh jaa, Leonie, jaa, - Du Biest, du! - Mein Gott, bin ich scharf auf dich! Ich muss dich haben! - Leonie!!!!!!!!!“ - Wild stieß er zu, hemmungslos! - Er spürte dass sie keine Schonung wollte. Sie wollte ihn - genauso wie er sie. Sie wollte vögeln!

 

Leonie hatte keine Ahnung was in sie gefahren war. Sie fand ihn ja eigentlich ganz sympathisch, aber gerade heute hätte sie ihm den Hals umdrehen können und nun rannte er sie auch noch um, schmiss sie im Schulhaus auf den Boden und fiel dann auch noch über sie her. Aber in dem Moment als seine Lippen sie trafen, als sein Biss ihr Fleisch aufriss und ihr das Blut in den Mund lief, sie die Wärme seiner Zunge spürte, in diesem Moment, war sie zu einem klaren Gedanken nicht mehr fähig.

 

Sie wollte ihn nur noch spüren, halten, sich an ihn pressen - ihn an sich! Ihn küssen, beißen, saugen, seinen harten Schwanz in sich zwingen, vögeln und gevögelt werden. Vielleicht sogar Schmerz bereiten! - Rache nehmen! - Wofür? - Normalerweise war sie eher ein sanfter, zärtlicher Typ. Was sich heute Bahn brach, hatte sie selbst noch nie kennengelernt. Sie war entsetzt und doch nicht in der Lage sich Einhalt zu gebieten.

 

An die Glastüre des Kartenraumes gedrängt stand sie vor ihm, nach vorne gebeugt und reckte ihm ihre geile Möse entgegen. Sie konnte ihre Beine gar nicht weit genug spreizen um ihn einzulassen. Er musste einfach sehen, wie sehr sie von ihm genommen werden wollte, wie geil, wie verrückt sie nach ihm war. Sie spürte seinen harten Ständer an ihrem Po, beugte sich noch weiter vor und drückte sich ihm entgegen.

 

Gregor stieß zu. Wild drang er ein in diese geile, feuchte Spalte, die eindeutig aufgespießt werden wollte. Er spürte den Widerstand in ihrem Inneren, stieß dagegen, rammte in sie mit der Wucht eines Dampfhammers. Wieder und wieder.

 

Ganz entfernt, in der letzten noch funktionierenden grauen Zelle, weit abgeschlagen in den Tiefen seines Gehirnes, kam ihm der Gedanke, an die Unwürdigkeit dieser Situation. Es war ihm egal. Er explodierte in Lust und Geilheit, wie noch nie in seinem Leben  - und Leonie mit ihm! Er spürte es. Er wusste es: Sie wollte ihn! Hätte sie sich zur Wehr gesetzt, er wäre vermutlich in der Lage gewesen ...?

 

Aber sie stöhnte und keuchte unter ihm. Gefangen in einer Gier, die sie nicht erklären konnte, ebenso wenig wie er. Er sah, wie sie sich noch weiter nach vorne beugte, ihm ihren heißen Arsch geradezu auf seinen Schwanz schob. Sie griff zwischen seine Beine, - „oh jaaa!“ - massierte ihn! Seine Eier platzten beinahe in ihren Händen. Er spürte wie ihre Finger seinen Damm entlang fuhren, drückten.

 

Genau! Gregor zog ihre Backen auseinander und stieß noch tiefer hinein. Seine Finger drangen ein, pflügten ihr feuchtes Fleisch, fanden den Hintereingang, pressten sich dagegen. Die andere Hand fand selbsttätig die Vorderseite, öffneten sie unsanft, und seine Finger drückten auf ihren Kitzler, umkreisten ihn. Leonie schrie auf und warf sich in wilder, hemmungsloser Lust gegen diesen harten Penis, der sie aufspaltete. „Ja, oh jaa! Ja, los komm! Jaa, Gregor!“ Sie keuchte und stöhnte, röchelnd vor Verlangen. Sie hatte es noch zu keinem Mann gesagt. Jetzt schrie sie es heraus: „Jaa Gregor, jaa, - fick mich!“

 

Mit seinen gnadenlosen Stößen rammte er sie jedes Mal gegen seinen Finger, der ihr Lustzentrum in eine Feuerhölle verwandelte. Sie konnte nicht mehr. Wenn er jetzt nicht löschte, würde sie verglühen in seinen Armen.

 

Gregor spürte, dass es nur mehr eines Augenblickes bedurfte, um ihn zum explodieren zu bringen und genau diesen einen, einzigen Augenblick zögerte er - um ihretwillen. Sie spürte es, erkannte spontan die Bedeutung dessen. Das Glück traf ihr Herz, wie sein letzter Stoß ihr Innerstes. Gemeinsam erfasste  sie dieser Orgasmus, der sie wild durchschüttelte und zitternd zurückließ.

 

Er löste sich aus ihr - nur seine Hände konnte er nicht von ihr lassen. Sie kneteten weiter ihre Hüften, doch dann zog er ihren Rock herab und half ihr, sich wieder in der Wirklichkeit zurecht zu finden.

 

Leonie richtete sich auf. Eine brennende Scham überfiel sie. Sie ordnete ihre Bluse, den Rock, suchte nach einem verlorenen Schuh und tat alles, um sich nicht umdrehen zu müssen. Ihm jetzt nur nicht in die Augen sehen! Sie spürte ihn hinter sich, erfühlte seine eigene Verlegenheit. Am liebsten hätte sie sich an ihn gelehnt und seinen Trost gesucht, aber das traute sie sich nicht. So öffnete sie die Tür und verließ den Raum.

 
Gregor sah sie gehen und streckte die Hand aus nach ihr, aber dann ließ er sie wieder sinken. Was sollte er ihr sagen? Wie sollte er das erklären, was geschehen war? Auf einmal, zu ersten Mal in seinem Leben, fühlte er sich verlassen.

 

„Leonie!“ flüsterte er - als die Tür ins Schloss fiel.

 

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