Seelenqual


Nackt kniest du zwischen meinen gespreizten Beinen.
Hochaufgerichtet -
deine Lust.
Der Anblick brennt sich in mein Herz.
„Und jetzt?“,
fragst du leise.
„Was jetzt?
Wollen wir das jetzt wirklich tun?“
Ich schüttle den Kopf.
Nein, eigentlich wollen wir nicht.
Betrug!
Wer will so etwas?


Und doch -
es geht nicht anders.
„Ich muss dich einfach haben!“,
stöhnst du.
Und auch ich...
will...
dein Gewicht spüren - auf mir,
deine Leidenschaft - in mir!
Ich muss dich lieben -
jetzt!
Denn ich liebe dich!
Deine Blicke streicheln meinen Körper,
Erforschen -
mich!


„Hast du eine andere Lösung?“
Du kennst die Antwort.
Ich habe keine!
Ratlos sind wir -
alle beide.
„Ich will sie nicht betrügen -
aber auch - dich nicht!“
Ich weiß es.
„Könntest du denn - jetzt - verzichten?“
Ich glaube es nicht.
Deine Augen blicken auf einmal
so traurig.
„Nur wenn du mir jetzt sagst:
Geh!“
Ich schlucke -
und schweige.
Fortschicken kann ich dich nicht.
Will dich zu sehr.
Haben!

„Dann lass es uns tun!
Jetzt!“
„Lass es uns genießen -
alles vergessen -
außer unserer Lust!“
Deine Stimme wird rau.
Auch meine...
„Berühr mich!“
Doch als du deine Hand hebst,
gebiete ich dir Einhalt.
Ich betrachte dich -
deinen Phallus.
„Damit!“


Deine Augen werden groß
und dann fasst du zu.
Hältst ihn in der Hand
und drückst ihn -
in mein Fleisch.
Zuckst,
wie unter einem Stromstoß.
„Langsam!
Ganz langsam!“,
stöhne ich gierig -
Beruhigung -
mehr für mich -
als für dich.
„Hhhhhmmmm...“
Ich spüre dich!
Deine Eichel!


-
„Wie feucht du bist!
Wie geil!“
-


„Jaa, oh jaaah!“
Ich zittere.
Sehne mich.
Konzentriere mich nur noch...
darauf.
Deine Härte zwischen meinen Schamlippen.
Du streichelst mich -
auf und ab.
„Lass!“
Schwer atmend hältst du inne.
„Lass mich das tun!“
Keuchend saugst du Luft in deine Lunge -
und rührst dich nicht
von der Stelle.
Deine Augen -
begierig -
suchend -
an dieser einen Stelle -
die uns verbindet.
Sie erforschen meine Scham,
dringen ein -
nehmen mich in Besitz.
Bevor - du es tust.
„Ich gehöre dir.
Bin dein!
Nimm mich!“


„Einmal!“,
stöhnst du.
„Einmal will ich es haben.
Alles!
Will mich -
in dir spüren.
Meinen Schwanz in deiner Muschi!
Einmal begehrt sein!
Ersehnt!“
Ach mein Liebling.
Ich will es dir geben - all das.
„Ja!
Ich will dich!
Nimm mich!
Du!
Genieße - jetzt!“
Ich schließe die Augen -
bin nur noch Gefühl - Lust.
„Jetzt!
Komm!
Tiefer!
Ein wenig noch!
Jaahh!“


Ich hebe dir meinen Unterleib entgegen,
dränge mich an dich,
spüre dich -
deine Spitze -
deine Härte -
zwischen nassen, begierigen Lippen -
vor meinem Eingang.
„Ohh jaah!“
Vor...
Ich muss mich jetzt bewegen.
Meine Hüften -
wiegen,
schwingen,
stoßen.
Dich -
endlich...
Deine Eichel in mir.
Dick.
Prall.
Straff.
Lüstern.
Geil!
Und ich reibe mich an dir,
drücke dir meine
heiße, nasse Muschi
an - gegen - auf
deinen harten Schwanz.
Rein und raus.
Reiben und stoßen.
Stöhnen in Genuss.


„Gott!
Du bist so gut.
Fickst mich so unglaublich -
wunderbar!
So himmlisch.“
Machst mich so lüstern!
Schneller!
Härter!
Tu es!
„Liebster!“
Ich spüre,
wie du in mich eindringst.
Mich eroberst -
erfüllst!
Ganz und gar.
Körper und Geist.
Herz und Seele.
Tiefer!
Ganz hinein.
Und jaah.
Mehr!
Mehr!
Noch mehr!
„Bitte!
Stoß!
Liebe mich!
Fick mich!
Verdammt,
fick mich in den Himmel!
Ich...
ja...
oh jaaa...
jetzt!
JETZT!“

Bebend sinkst du auf mich,
keuchst an meinem Hals.
„Mir!“,
flüsterst du.
„Du gehörst nur mir!
Mein Samen in dir beweist es.“
Und du hast Recht.
Ich gehöre dir.
Jetzt.
Und doch...
Die Liebe in meinem Herzen,
die Begierde meines Körpers,
meine Sehnsucht nach dir -
all das
sind viel deutlichere Beweise.

Und trotzdem...
trotzdem!
Es ist Unrecht!

Aber auch so schön!

 

 

© BvS

 

 

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