Von der hohen Kunst des Muschileckens

mit freundlicher Genehmigung der Community Lustschmerz


 

Cunnilingus oder die Kunst des Muschileckens


Cunnilingus ist keine angeborene, natürliche Fertigkeit, sondern etwas, das man lernen muss. Und zwar mit jedem Partner neu, weil jeder Mensch andere Vorlieben und Empfindungen hat. Wer denkt, dass die Methoden, die bei der letzten Frau gut funktioniert haben, nun bei jeder nächsten genauso gut wirken müssen, ist schwer auf dem Holzweg.


Die meisten Frauen erreichen durch Cunnilingus leichter, mehr und bessere Orgasmen als durch den normalen vaginalen Geschlechtsverkehr. Meiner persönlichen Meinung nach mögen nur gehemmte Frauen keine Zunge an und in ihrer Vulva.

 

Das nun Folgende ist keine Gebrauchsanweisung im Sinne von Punkt A zu Punkt B zu gelangen, sondern soll nur ein ungefährer Leitfaden sein und Neulingen und anderen Interessierten Hinweise und Tipps vermitteln.

 

Am Anfang war das Wort


Redet miteinander! Ein jeder soll dem anderen mitteilen, was ihm gefällt und was nicht. Nur wer sich äußert statt ignoriert, macht Fortschritte. Wer noch gar zu viele Hemmungen hat, soll zumindest versuchen, sich über seine körperlichen Reaktionen deutlicher zu äußern, damit der Partner wenigstens eine Ahnung davon bekommt, wie das, was er gerade tut, beim anderen ankommt. Blind Auto zu fahren führt nur zu Unfällen.

 

Obwohl sich Frauen oft unwohl dabei fühlen, dem Mann während des Sex genaue Anweisungen zu geben, sollten sie das doch besser lernen, wenn sie bekommen wollen, was sie möchten. Diese Führung kann verbal oder auch durch Mimik und Gestik erfolgen. Wenn sich etwas gut anfühlt, soll man es ebenso sagen, wie wenn etwas unangenehm ist. Für die Atmosphäre ist es allerdings äußerst hilfreich, wenn das positiv formuliert wird. Wer noch zu gehemmt ist, um sich verbal zu äußern, zeigt sinnvollerweise mit körperlichen Reaktionen seine Empfindungen an. Stöhnen, Seufzen, Zucken, Dagegendrücken, Wegziehen, etc.

 

Leider befürchten immer noch viel zu viele Frauen, sie könnten ihren Partner verjagen, wenn sie in ihren erotischen Wünschen zu fordernd sind. Darum gehen sie vollkommen auf ihn ein und täuschen dann einen Höhepunkt vor, wenn es dem Mann gerade ins Konzept passt. Die meisten Männer - abgesehen von den unverbesserlichen Machos - sind allerdings der Meinung, dass Frauen sich ihnen ehrlich mitteilen und vor allem keine Orgasmen vortäuschen sollen. Ein Mann, der eine Frau ehrlich liebt und nicht nur auf die schnelle Notdurft eines One-Night-Stands aus ist, möchte seine Partnerin ehrlich und nicht simuliert glücklich sehen.

 

Warnhinweise!


An dieser Stelle soll auch etwas erwähnt werden, was schon manchen Mann und manche Frau zur Verzweiflung getrieben hat. Eine Frau reagiert meist sehr heftig, wenn sie zu früh an den falschen Stellen berührt wird. Im Falle des weiblichen Körpers ist das rechte Timing wesentlich wichtiger als beim Mann. Was im richtigen Moment wahre Wonne bedeutet, kann im falschen Augenblick zu purem Schmerz werden. Die meisten Frauen werden auf so eine schlecht getimete Berührung mit der Abflachung ihrer Lustkurve reagieren. Der Schmerz reißt sie aus der sinnlichen Lust heraus.


Leider verstehen viele nicht, dass dies wirklich eine Sache des Timings ist, und die betroffenen Männer meiden danach diese "explosiven" Zonen. Meist betrifft das nur die Klitoris. Aber auch anderes ist möglich.

 

Eine andere Sache ist die, dass du bei aller Experimentierfreudigkeit auf keinen Fall in die Vagina blasen solltest.

 

Probiert euch erstmal durch verschiedene Lagen hindurch, bis ihr eine für beide Akteure bequeme Position gefunden habt! Es ist nicht besonders genussvoll, wenn z.B. der unten liegende Partner ein steifes Genick bekommt, weil die Muschi über ihm zu hoch in der Luft schwebt. Lasst euch Zeit! Das ist kein Wettrennen.


Sehr ideal ist es zum Beispiel, wenn die Frau über dem Gesicht des Mannes kniet. Hier hat sie die größte Kontrolle über den Vorgang. Leider gibt es einige Frauen, die sich nicht trauen, diese Position einzunehmen, da sie tatsächlich befürchten, den Partner darunter vielleicht zu ersticken. Das Problem kann gelöst werden, indem der Partner seine Hände auf die Pobacken der Frau legt, was ihr die Gewissheit gibt, dass er sich selbst schon mit Luft zu versorgen weiß, wenn er Nachschub brauchen sollte. Er kann sie ja mit seinen Händen nun jederzeit etwas hochheben.

 

Auf keinen Fall gleich ins Zentrum losstürzen! Zuerst mal gemütlich und dann langsam steigernd aufwärmen, um die Partnerin in die im anatomischen Teil erklärte Plateauphase zu bringen, von der aus der Orgasmus für sie erst möglich wird.


Beginne damit, ihren ganzen Körper zu streicheln und liebkosen. Äußerst beliebt - von vielen Männern aber noch nicht bemerkt - sind auch kräftigere, massierende Bewegungen. Wichtig dabei ist das richtige Maß zur rechten Zeit. Sei nicht nur zärtlich und sei nicht nur fest! Erst die entsprechend individuelle Mischung macht's aus, die mit jedem Partner neu erlernt werden muss. Die allerwenigsten Frauen wollen in ihrer Leidenschaft wie zerbrechliches Glas behandelt werden. Sei vorsichtig beim Erkunden des weiblichen Körpers! Aber wo du eine lustvolle Reaktion spürst, solltest du versuchen, den Punkt nachdrücklicher zu erforschen. Sei kreativ, nicht langweilig!

 

Nachdem du dich einige Zeit mit ihrem gesamten Körper beschäftigt hast, näherst du dich etappenweise ihrer Vulva. Denke immer daran, dass eine Frau nicht nur aus Vagina, Brüsten und Mund besteht! Wenn du bemerkst, dass sie langsam auch heißer wird, fahr wie zufällig mit der Hand über ihre Vagina. Gemeint ist nur ein sanftes Darübergleiten. Nichts Forderndes, nur ein kleines Hallo-hier-bin-ich :-) Es soll ihre Lust nach mehr anstacheln. Du streichelst, massierst und küsst sie weiter am ganzen Körper. Aber je länger ihr dabei seid, umso öfter gehen deine Hände Richtung Vagina. Sofern du alles richtig machst und die Dame sich entspannen kann, wird sie bald unwillkürlich ihren Unterkörper deiner Hand entgegen drücken oder auch die Beine mehr spreizen, um dich zu sich einzuladen.


An diesem Punkt kannst du mit deinem Mund küssend oder leckend langsam zu ihrer Vulva wandern. Viele Frauen lieben es aber, zuvor noch einige Zeit weiter mit Hand und Finger stimuliert zu werden. Daher möchte ich dazu auch noch ein paar Worte loswerden. Insbesondere auch, weil mir interessanterweise alle an diesem Artikel beteiligten Frauen die gleichen Dinge dazu geschrieben haben.

 

Selbst die Meister der manuellen Stimulation stoßen wohl allzugern zu schnell ins Zentrum vor und schieben ihren Finger in die Vagina, kaum dass sie feucht ist. Es ist schön, wenn die Oberschenkel gestreichelt werden. Aber es ist weniger schön, wenn die Hand von da direkt zu den kleinen Schamlippen oder gar gleich in die Vagina wandert. Es gibt noch einiges dazwischen und auch das will liebkost werden. Offenbar ist den Männern nicht bekannt, dass der komplette Bereich der Vulva hocherogen ist und nicht nur Vagina und Kitzler selbst.


Die meisten Frauen streicheln sich beim Masturbieren selbst besonders gern zwischen den Schamlippen. Mit dem Finger auf der Innenseite der ganzen Länge der großen Schamlippen, wo sie an der Wurzel die kleinen Schamlippen berühren. Manche mögen da sogar leichte Massagen.


Auch sehr beliebt ist das flache Auflegen einer ganzen Hand über dem kompletten Bereich. Mit dieser Hand dann sanft kreisende, massierende Bewegungen ausführen.

 

Die andere Sache ist die, dass ein Finger wegen seiner groben Haut nicht einfach in eine Vagina gesteckt werden darf. Auf jeden Fall muss er feucht sein. Und auch dann ist noch Vorsicht geboten. Wie in den meisten Dingen reagieren Frauen da völlig verschieden. Manche mögen ein sanftes Ein- und Ausführen des Fingers. Andere haben es lieber, wenn der Finger soweit eingeführt wird, dass die Hand aufliegt und dann nur noch der Finger im Innern der Vagina z.B. in kleinen Kreisen bewegt wird. Manche mögen gar keine Finger in der Vagina, weil sie zu empfindlich sind für die grobe Haut eines Fingers. Es gibt so viele Möglichkeiten. Das sind nur ein paar davon. Das Wichtigste ist einfach immer, dass man jede neue Frau auch neu erkundet in ihren Reaktionen und nicht von der letzten auf die nächste schließt. Das kann gar nicht oft genug betont werden.

 

Aber zurück zum Cunnilingus.


Wandere mit der Zunge langsam von der Innenseite ihrer Oberschenkel zur Vulva. Lecke den ganzen Bereich. Meide dabei vorerst noch den Scheideneingang und den Kitzler - außer ein paar kleinen rein "zufälligen", flüchtigen Berührungen. Wenn du geschickt genug vorgehst, wird sie das rasend machen vor Geilheit. Für dieses Liebesspiel ist nicht nur die Zunge geeignet. Küsse sie auch oder streichle sie mit den Lippen, massiere sie mit deinen Lippen! Du kannst auch den vorsichtigen Einsatz der Zähne probieren. Benutz die Zähne aber nur, wenn du dir genügend Feingefühl zutraust, sonst hast du bald eine ziemlich wütende Frau vor dir!


Sollte die Dame zu denen mit den voluminöseren Schamlippen gehören, nimm ungeniert deine feuchten Hände zur Hilfe und spreize die Schamlippen. Lass bei deinen Liebkosungen keinen einzigen Zentimeter des ganzen Intimbereiches aus! Lass dir Zeit, um ihre Geilheit zu steigern! Ihr Orgasmus wird dann vermutlich umso intensiver ausfallen.

 

Wenn du mit deinem Mund den äußeren Bereich ausführlich erkundet hast, schieb deine Zunge zwischen ihre Schamlippen, wie ich es schon oben beschrieben habe für die Finger! Umkreise dann die kleinen Schamlippen immer enger und teile sie schließlich mit deiner Zunge! Lass sie langsam rauf und runter wandern und schiebe sie in den Scheideneingang! Dort kannst du mit der Zunge sanft ein paar Mal zustoßen bevor du wieder weg wanderst.

 

Teile der Vulva - je nach Frau - wie zum Beispiel die kleinen Schamlippen, kannst du vorsichtig in den Mund nehmen und daran saugen. Die meisten Frauen fahren voll drauf ab. Und ich muss es immer wieder betonen: Bleib immer spielerisch und kreativ! Versteif dich nie auf eine fixe Routine!

 

Nun wird's langsam Zeit, sich um den Kitzler zu kümmern. Du würdest dich wundern, wie viele Männer keine Ahnung haben, wo dieses empfindlichste Teil einer Frau ist. Mir fällt da deine Szene aus meiner Lieblingssoap "Sex and the City" ein, in der Miranda ihren Liebhaber danach fragt, ob er wisse, was und wo eine Klitoris ist. Nachdem er dies mit selbstverständlicher Miene bejaht hat, sagt Miranda zu ihm: "Nun, sie ist etwa zwei Zentimeter von der Stelle entfernt, wo du sie vermutest." Das ist so vielen Frauen aus dem Herzen gesprochen. *grins* Aber zurück zum Thema.

 

Wie schon im anatomischen Teil erklärt, ist die Klitoris jeder Frau anders. Also wundere dich nicht, wenn du mal eine kleine, dann eine große siehst! Einige sind versteckt, andere zeigen sich deutlich. Wenn Du die Finger einsetzen willst, denk daran, dass du nie, aber wirklich niemals eine Klitoris mit trockenem Finger berührst! Das kann an dieser empfindlichen Stelle für die Frau sehr schmerzhaft werden. Beim Fingereinsatz berührst du die Klitoris grundsätzlich am Besten nur durch die Vorhaut und nicht direkt.

 

Und bevor wir uns in die Lecktechniken vertiefen, wieder mal ein paar erklärende Worte dazwischen. Einer der Gründe dafür, warum jüngere oder unerfahrene Frauen oft keinen Orgasmus bekommen, liegt am Zusammenbruch der männlichen Ausdauer, gegen den sie sich nicht zu wehren wagen. Sie fühlen sich unsicher oder halten sich für abnormal, wenn sie nicht im gleichen Zeitraum wie ein Mann zum Orgasmus kommen. Das ist ein Teufelskreis, denn dadurch spannen sie sich an. Sie haben jedesmal Angst, dass er im falschen Moment aufhört, und diese Angst hemmt sie und hält den Orgasmus zurück. Viel zu oft verliert die Frau dabei den Nerv und simuliert dann noch schnell einen Orgasmus, damit der Partner nicht zu enttäuscht ist.*seufz* Also sei geduldig und gib deiner Partnerin die Zeit, das Vertrauen in deine Leckqualitäten zu gewinnen, damit sie sich völlig gehen lassen kann! Das ist kein Wettlauf gegen die Zeit, sondern soll ein Liebesspiel sein.

 

Die Intensität eines weiblichen Orgasmus kann auch gesteigert werden, wenn zur Mundarbeit gleichzeitig ein oder zwei Finger in die Vagina eingeführt werden. Hier muss wieder bei jeder Partnerin neu probiert werden, ob sie das überhaupt will und falls ja, dann wie. Einen Finger oder zwei? Das Rein-Raus eines Penis nachmachen oder kreisende Bewegungen im Innern? Die meisten werden letzteres bevorzugen, weil das Reiben eines Rein-Raus-Fingers im Scheideneingang aufgrund seiner rauen Haut doch eher als unangenehm empfunden wird.

 

Es gibt auch kein allgemein gültiges, richtiges Lecken. Du kannst es nur ausprobieren und auf ihre Reaktionen achten. Lass deine Zunge über ihren Kitzler gleiten und kreisen! Zuerst sanft und weich, später mit harter, spitzer Zunge. Steigere dabei langsam Tempo und Druck! Auch ein rhythmisches Vor- und Zurückschnellen über die Klitoris kommt sehr gut an. Männer, die von Beruf oder hobbymäßig Blasinstrumente wie Trompeten und ähnliches spielen, sollen da besonders geschickt sein.

 

Da auch die fleißigste Zunge mal eine Pause zur Muskelentspannung braucht, setzt du zur Abwechslung immer wieder mal die Lippen oder auch die Finger ein! Du kannst z.B. mit deinen Lippen über andere Teile der Vulva streichen oder die kleinen Schamlippen zwischen deine Lippen nehmen und zart daran ziehen.
Konzentriere dich nicht gleich ausschließlich auf die Klitoris. Kümmere dich einen Moment um sie und schweife dann wieder in andere Teile der Vulva ab! Manche Frau mag auch eine leichte anale Stimulation. Sei damit aber eher vorsichtig! Nicht jede reagiert positiv darauf. Streich auch immer wieder mit Zunge und Lippen über die Schamlippen, entlang des ganzen Schlitzes.

 

Viele Frauen lieben es, wenn du während deiner Zungen- und Mundarbeit gleichzeitig mit den Händen ihre Brüste oder ihre Pobacken massierst. Oder du nimmst Teile der Muschi in den Mund und saugst vorsichtig daran.


Bei jeder Begegnung mit der Klitoris bleibst du länger dran, und schließlich unterbrichst du die Stimulierung des Kitzlers nicht mehr. Du merkst deiner Lady schon an, ob du richtig vorgehst. Ihr Körper wird unwillkürlich auf die Erregung reagieren. Sie wird zittern bis in die Schenkel, wohlig stöhnen und sich anderweitig deutlich machen.

 

Sobald du zu spüren meinst, dass sie nun wirklich nahe am Orgasmus ist, bleib am Kitzler dran! Denk daran, was ich vorher gesagt habe über das Nachlassen der männlichen Ausdauer im falschen Moment! Wenn sich der Unterleib der Frau bewegt, geh mit und kämpf nicht dagegen! Zu diesem Zeitpunkt kannst du auch mal versuchen, ob deine Partnerin vielleicht lieber ein Saugen dem Lecken gegenüber bevorzugt. Nimm dazu vorsichtig ihre Klitoris zwischen deine Lippen und sauge ganz zärtlich, aber rhythmisch daran! Wenn du sehr geschickt bist mit deinem Mund, kannst du während des Saugens die Klitoris gleichzeitig weiter mit der Zunge streicheln.

 

G-Punkt


Und dann gibt's da noch den G-Punkt. Diese mystische erogene Zone der Frau befindet sich an der Oberseite in ihrer Vagina. Mystisch deshalb, weil ihre Existenz noch nicht lange bewiesen ist. Das liegt daran, dass nicht jede Frau auf eine Stimulation dort reagiert. Aber der G-Punkt existiert. Soviel ist inzwischen sicher.


Der G-Punkt ("G" nach dem Gynäkologen Ernst Gräfenberg, der 1944 das erste Mal darüber schrieb) ist eine kleine, rauere Hautunebenheit an der Oberseite der Vagina, ca. 3-6 cm vom Scheideneingang entfernt und besitzt ähnlich viele Nervenenden wie die Klitoris.

 

Wenn die Frau auf dem Rücken liegt, führ einen oder zwei Finger sanft ein und taste vorsichtig die Oberseite ihrer Vagina ab! Vielleicht sind deine Finger genügend sensibel, die Unebenheit zu ertasten. Ansonsten bewegst du den Finger in sanfter Massage suchend hin und her! Die Reaktion der Frau wird dir zeigen, wenn du ihn gefunden hast. Sie wird vor Wohligkeit aufstöhnen oder sich irgendwie bewegen. Sei aber wirklich besonders sanft! Denn nicht jede Frau empfindet die Stimulation des G-Punktes als angenehm. Manche bekommen das Gefühl, urinieren zu müssen. Andere finden es einfach nur unangenehm. Auf jeden Fall ist da zu viel Druck unangenehm.


Nur wenige Frauen erreichen durch die alleinige Stimulation des G-Punktes einen Orgasmus. Aber wenn er gleichzeitig mit dem Kitzler stimuliert wird, darf in den meisten Fällen ein besonders schöner und intensiver Orgasmus erwartet werden.

 

Im normalen Geschlechtsverkehr besteht für einen Penis übrigens die beste Chance, den G-Punkt zu erreichen, wenn die Frau rittlings auf dem Mann sitzt oder er von hinten in sie eindringt.

 

Orgasmus


Wenn deine Partnerin schließlich in ihrem Orgasmus explodiert, bleib dran und hör nicht auf! Denn erstens steigert sich eine Frau meist langsam zum Höhepunkt, und sie genießt schon dieses Gefühl der Annäherung aufs Höchste. Zweitens dauert der Höhepunkt einer vorher wirklich entspannten Frau meist länger als der Orgasmus eines durchschnittlichen Mannes. Und drittens besteht noch die Möglichkeit von multiplen Orgasmen.

 

Multiple ("multiple" englisch = mehrfach) Orgasmen sind mehrere Orgasmen hintereinander. Im Gegensatz zum Mann, der nach einem Orgasmus in der Regel wenigstens circa zwanzig Minuten Pause braucht, kann eine Frau ohne Unterbrechung weiter machen. Multiple Orgasmen erreichte eine Frau eigentlich nur mit einem Partner, der sie und ihre Reaktionen schon sehr gut kennt. Die Möglichkeit mehrere Orgasmen hintereinander zu haben, ist nicht angeboren, kann aber trainiert werden.


Die glücklichen Frauen, die ihn gelernt haben, berichten davon, dass die Orgasmen mit zunehmender Übung nicht nur schneller aufeinander folgen, sondern auch von Mal zu Mal intensiver werden. Bei manchen kommen sie so schnell, dass sozusagen ein mehr-minütiger Dauer-Orgasmus daraus wird.


Aber fühlt euch nicht als Versager wenn's nicht gleich soweit ist! Sowas mit einem neuen Partner oder überhaupt zu erlernen, erfordert viel Zeit, Hingabe und gegenseitige Kenntnis voneinander.

 

Bleib an ihr dran, wenn der Orgasmus kommt! Presse deine Zunge weiter gegen sie, aber lecke - wenn überhaupt noch - einen Moment langsamer und ruhiger! Solltest du noch Finger in ihrer Vagina haben, beweg diese nur noch minimal! Unter Umständen bevorzugt sie einen Moment gar keine Bewegung mehr. Andererseits gibt es Frauen, deren Höhepunkt intensiver ist, wenn die Vagina noch ganz sanft weiter stimuliert wird.

 

Wenn du an ihren Bewegungen erkennst, dass sie langsam wieder runterkommt, versuch ganz vorsichtig, ihre Klitoris weiter zu lecken. Sie wird dir dann schon zeigen, ob sie den nächsten Orgasmus angehen will oder schon voll zufrieden ist.

 

Weibliche Ejakulation


Manche Frauen ejakulieren auch. Vielen ist das allerdings derart peinlich, dass sie deswegen sogar den Orgasmus zurückhalten. Es ist noch viel zu wenig bekannt, dass es das überhaupt gibt, und das weibliche Ejakulat wird von Ahnungslosen dann fälschlicherweise für Urin gehalten.


Laut Experten allerdings ist die weibliche Ejakulation ein Zeichen höchster Erregung, und Frauen, die sie erlebt haben, berichten von besonders intensiven Orgasmen.


Bisher hat man keine Ahnung, warum manche Frauen ejakulieren und andere nicht, oder wodurch das ausgelöst wird. Das Ejakulat selbst ist eine farblose, wässrige Flüssigkeit und stammt aus den paraurethralen Drüsen, die von Medizinern auch als weibliche Prostata bezeichnet werden. Austreten tut das weibliche Ejakulat durch zwei winzige Ausgänge direkt neben der Harnöffnung. Aber das Ejakulat ist kein Urin. Es scheint keine Regeln für das weibliche Ejakulieren zu geben. Manche Frauen erleben es nie, andere nur einmal, wieder andere regelmäßig und weitere nur mit einem bestimmten Partner.

 

Nachspiel


Nimm deine Partnerin in den Arm und kuschle mit ihr! Schlaf nicht einfach ein oder wende dich sonstwie ab. Für eine Frau wäre das brutal. Ihre Lustwellen klingen nur sehr langsam ab, und das Ende wäre zu abrupt und frustrierend. Allerdings sind Frauen in diesem Moment so hypersensibel, dass manche einen Moment lang gar keine Bewegungen mehr auf ihrem Körper erträgt. In dem Fall nimm sie einfach in deine Arme! Gib ihr soviel Hautkontakt wie möglich, und dann halt dich ruhig! Andere mögen es lieber, wenn du ihre Brüste streichelst oder sie sonstwie berührst. Es bleibt dir überlassen, herauszufinden, was deine jeweilige Partnerin bevorzugt.


Auf jeden Fall gehört das richtige Ausklingen und langsame Abflauen der Erregung für eine Frau zur Perfektion des Ganzen. Also bleib da und gib ihr deine Wärme!

 

Ein kleiner Tipp zum Schluss


Um deine Zunge zu trainieren, besorgt dir eine Murmel oder etwas ähnliches! Streck deine Zunge raus und leg die Murmel darauf! Dann versuch mit der Zunge die Murmel so lange wie möglich zu balancieren! Das trainiert nicht nur die Ausdauer, sondern fördert gleichzeitig auch die Geschicklichkeit.


Du kannst mit der Murmel auch gleichzeitig deine Lippen trainieren. Beweg dazu die Murmel auf alle möglichen Arten mit deinen Lippen, ohne andere Teile des Mundes oder gar die Finger zu Hilfe zu nehmen!


Natürlich nützt ein einmaliges Training nicht viel. Du solltest das schon öfter wiederholen! Dominas lassen ihre Sklaven wenigstens eine halbe Stunde täglich damit üben. Besser wäre eine Stunde. Man kann das ja tun, während man fernsieht, am PC chattet oder sonstwas tut.

 

Das war's!


So, nun wären wir am Ende. Ich hoffe, dieser Artikel bringt das erhoffte Ergebnis. Nämlich allgemein eine bessere Kenntnis der  Anatomie der weiblichen Geschlechtsorgane und ihrer erotischen Funktion sowie möglichst viele befriedigte Frauen mehr :-) Viel Spaß allen beim Durchprobieren! Und immer dran denken: Kreativ sein und dran bleiben !!!

 

© Zusammengestellt und verfasst von Taria