Keuschheitsgürtel

Für F.


Als seine Fingerspitzen ihren Kitzler berührten, fluchte sie lautlos vor sich hin.

Sie hatte es nicht gewollt.

Das heißt, genau genommen stimmte das nicht - nicht ganz.

Sie wollte es - eigentlich - schon, aber Hans war doch vergeben.

Vergeben, vergeben, vergeben!

Er konnte - durfte ihr niemals gehören.

 

Aber er fühlte sich so gut an - so richtig.

So vertraut, so, als ob seine Finger dahin gehörten.

Trotzdem!

Sie hatte es verhindern wollen.

„Du trägst ein interessantes Kleidungsstück!“,

murmelte Hans, als er seine Finger seitlich unter den Gummizug schob.

„Ist das ein Body?“

 

„Nein, es ist ein Badeanzug!“, erwiderte sie.

„Warum trägst du einen Badeanzug unter der Kleidung?“, fragte er irritiert,

während er hingebungsvoll ihre Muschi erkundete.

„Weil ich leider keinen Keuschheitsgürtel hatte. Sonst hätte ich den getragen!“

Hans lachte leise und rieb zärtlich in ihr - mit zwei Fingern.

 

Nadja stöhnte.

Wie machte er das nur?

Hatte er einen Vibrator eingebaut?

Seine Fingerspitzen zitterten, vibrierten, reizten ihr empfindliches Fleisch -

fühlten sich so gut an - soo gut!

Sein warmer Atem streifte ihren Hals.

 

Seine Lippen küssten so hinreißend, so weich, so warm.

Nadja küsste zurück, schmiegte sich dicht an ihn.

„Du hast es mir versprochen!“,

raunte sie und wusste doch nicht sicher,

ob sie ihn ausgerechnet jetzt daran erinnern wollte.

 

Doch, doch!

Sie würde ihn festlegen auf dieses Versprechen,

denn sie hatte nicht die Kraft, ihn zurückzuweisen.

Er war so sehr eingedrungen

- in ihre Seele -

so wie seine Fingerspitzen sie tiefer berührten,

als jemals ein anderer sie berührt hatte.

 

„Du fühlst dich soo gut an!

Sooo gut!“

Nadja stöhnte und küsste seinen Mund.

Sie wollte ihn so sehr.

Verdammt, sie wollte ihn so.

Und doch wollte sie auch seine Ehe respektieren.

Aber er war so warm, so vertraut, so verlockend.

Sich an ihn schmiegen, ihre Beine öffnen, sich hingeben

- seinen Zärtlichkeiten -

ihm.

Oh diese verdammte Sehnsucht.

 

Wie war er nur da hingekommen?

So tief zwischen ihre Schenkel.

Sie trug doch eine Hose - extra.

Sie hatte gewusst, er würde sie in Versuchung führen.

Wenn sie erst alleine waren, wenn sie erst seine Lippen spüren würde ...

Immer wenn Hans sie küsste, wusste sie es:

Er war die Versuchung!

 

Sie waren sich so nahe, so vertraut.

Und es wurde immer schlimmer - immer schöner.

„Nur du kennst mich wirklich!“, hatte er ihr anvertraut.

„Nur du kennst alle meine Gefühle, meine Bedürfnisse - Sehnsüchte,

meinen Schmerz, meine Tränen, alle meine - Schattenseiten.

Nur zu dir kann ich wirklich ehrlich sein!“

Und sie befürchtete, dass es einfach unvermeidlich werden würde.

 

Irgendwann würde er es in Gegenwart seiner Frau sagen:

„Auf Wiedersehen, Nadja. Ich liebe dich!“

Einfach, weil er es immer sagte.

Einfach, weil er es so fühlte.

Und dann würden sie ein Problem haben.

Sie mochte seine Frau.

Aber mit diesen Fingern

- die sich so lüstern in ihr bewegten -

konnte sie da noch an seine Frau denken?

 

Entweder sie riss sich jetzt zusammen und von ihm los

- sofort -

oder sie ließ ihn gewähren und genoss.

Aber es war doch schon zu spät.

Sie war viel zu hingerissen von den Gefühlen, die er ihr schenkte.

Zu gierig nach mehr.

Ihr Bauch - ihr gesamter Leib sagte „Jaah!“

 

„Ich weiß ja!“, seufzte er.

„Ich weiß es ja! - Und ich tue es ja nicht.“

Seine Finger schoben sich tiefer.

Zwei wunderbare Finger - tief in ihrer Muschi und sie schenkten ihr den Himmel.

Sein Daumen berührte ihren Kitzler - rieb sanft.

Nadja hob ihm ihr Becken entgegen.

Zu spät für den Verzicht.

Viel zu spät!

Viel zu lüstern!

 

☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ -- ☸ڿڰۣ☸

 

„Ich möchte dich küssen!“, keuchte Hans gepresst.

„Deine süße Muschi - atmen - riechen - schmecken.

Deine Lust trinken!

Deinen kleinen, steifen Kitzler - lutschen!“

Sein Atem ging rasch.

„Darf ich ...?“

Was für eine Frage!

Was konnte sie darauf nur antworten?

„So tu es schon! - Endlich?“

Nadja stöhnte verlangend.

 

Langsam zog er sich zurück - ließ sie alleine - vereinsamt zurück.

Nadja sah ihn an.

War er stärker als sie?

Aber Hans hob nur die Hand an seine Lippen und leckte über die Fingerspitzen,

sog tief ihren Duft in sich hinein.

„Bitte!“,

flüsterte er und schob sich die beiden nass glänzenden Finger in den Mund.

Hingebungsvoll schloss er die Augen.

„Bitte!“

 

Sie sollte ihre Schenkel schließen!

Sie sollte jetzt aufstehen - und doch ...

Als seine Finger sich in den Bund ihrer Hose einhakten

und sie sanft von ihren Hüften zogen, hob sie ihren Po, um ihm zu helfen.

Und dann beugte er sich hinab,

schob den Badeanzug endgültig zur Seite und schnupperte.

 

„Endlich! - Liebling, endlich!“, murmelte er.

Jetzt - jetzt würde er seine Zunge eintauchen in den Quell ihrer Lust.

Ihre süße Muschi!

Die Muschi von der er träumte, seitdem er SIE kannte.

 

Behutsam spreizte er diese aufregende Scham.

Er würde sie schmecken.

Ihre Lippen fühlen zwischen seinen.

Großer Gott, er würde ...

Dieser Duft machte ihn verrückt.

Ganz langsam, er würde ganz langsam ...

Sein Blut erreichte ebenfalls langsam den Siedepunkt.

Was war das nur?

Der Anblick seiner Hände auf ihrem bloßen Fleisch -

zwischen nackten, gespreizten Schenkeln!

Ihr Schoß - ihm aufgetan - rosa, feucht und so sehnsüchtig!

 

Und plötzlich stieß er seine Zunge tief in sie hinein.

- Wild! -

Keine Beherrschung mehr.

Nur noch Gier.

Pure Lust.

Wie von Sinnen drängte er seinen Mund zwischen ihre Schamlippen.

Er war wie im Rausch.

Je mehr er sie schmeckte,

je mehr er ihren sinnverwirrenden Duft inhalierte,

desto lüsterner wurde er.

 

Nadja wimmerte.

Seine Zunge liebte sie.

Erneut schob er zwei seiner Finger in sie, drehte sie sanft,

rieb so zärtlich - und weiche Lippen umschlossen ihren Kitzler,

massierten, saugten, verlangten mehr, erregten sie so sehr - so sehr.

Sie keuchte mit offenem Mund.

Um Atem ringend, ließ er ab von ihr, richtete sich auf

und dann fiel er über sie - presste seine nassen Lippen auf sie.

Stöhnend.

„So schmeckst du!“, raunte er in ihren Mund.

„Schmecke dich - deine Süße - deine Schärfe - deine Lust.

Großer Gott Nadja! Du schmeckst so wunderbar!“

 

Unablässig liebkosten sie zärtliche Fingerspitzen.

Wenn er weiterhin ihren Kitzler so massierte, würde sie verrückt werden.

„Du weißt es, Hans! Du weißt es doch. Ich würde so gerne mit dir schlafen!“

Sehnsüchtig küsste sie ihn.

„Ich liebe dich doch!“

„Ich werde es nicht tun!“, murmelte er.

„Ich hab es dir versprochen.

Du hast gesagt, du könntest nicht damit leben -

und ich werde dir das nicht antun, aber bei Gott:

Ich möchte es! Es gibt nichts, was ich sehnsüchtiger begehre. -

Nadja, ich liebe dich!“

 

Traf sie die Entscheidung in diesem Moment?

Sie wusste es nicht.

Sie wusste nur, dass sie ihm gehören wollte, dass sie sich ihm schenken wollte.

Und sie ließ los.

Ließ sich fallen - in seine Arme.

Übergab ihm die Kontrolle und spürte nur noch ihn.

Seine Zärtlichkeit und ihre Lust.

„Ja!“, wimmerte sie.

„Oha jaah! - Tu es jetzt!

Lass mich dich spüren - jetzt!“

 

Langsam schob er seine Finger tiefer - spürte,

wie ihr warmes Fleisch ihn umarmte.

Nadja seufzte glücklich.

Sie spürte die Wonne in sich aufsteigen,

wie Quellwasser emporsteigt aus der Tiefe. 

Langsam, zärtlich fast, überliefen Wellen der Wollust ihren ganzen Körper,

zogen sie hin zu ihm - zum Mittelpunkt ihrer Sehnsucht.

Zu seinen Händen, von denen alle Hitze ausstrahlte -

die in diesem Moment mit ihr verschmolzen.

Sie brachten sie zum Kochen - verwandelten die Quelle in einen Geysir -

ließen sie übersprudeln.

Über und über und über.

 

„Ja, oh ja!“,

maunzte sie wie ein kleines Kätzchen,

schnurrend vor Behagen in seinen Armen.

Sie fühlte sich so geborgen.

Er nahm Rücksicht auf ihre Gefühle, dachte an sie  - nur an sie,

und vielleicht wusste er es nicht -

aber in diesem Moment hatte er ihr etwas geschenkt:

Etwas ganz und gar Besonderes!

Er hatte ihr den zärtlichsten,

den süßesten Orgasmus ihres Lebens geschenkt.

 

 

©BvS

 

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