Gespräche um 6 Uhr 10




© Sinnenflut

Ich weiß, dass du noch schläfst um diese Zeit, und ich weiß, dass du den ganzen Tag über wieder sooo beschäftigt sein wirst. Du hast keine Minute Zeit - für mich, wenn da nur nicht diese Sehnsucht wäre! Jetzt bin ich wach - und ich träume dich zu mir, hierher in mein Bett - unser Bett, dich in meine Arme, deine warme, weiche Haut an meine. Sanft berühre ich mich und spüre die Sehnsucht! Du würdest lachen, denn da ist sie wieder: Diese „Grundfeuchte“! Ein Wort, das du erfunden hast - für mich, aber es stimmt ja! Wie könnte es auch anders sein? Wenn ich an dich denke, dich spüre, deine Lust auf mich, dann muss ich einfach feucht werden.

 

Und jetzt greife ich zu meinem Handy und rufe dich an. Wahrscheinlich bin ich noch nicht ganz wach, noch nicht ganz klar im Kopf, sonst würde ich das nicht tun. Aber meine Gefühle triumphieren über meinen Verstand. Es läutet - drei Mal. Dann höre ich deine verschlafene Stimme. „Schläfst du noch?“, frage ich dich leise und höre dein Lachen. „Jetzt nicht mehr!“ - „Möchtest du weiter schlafen?“ Ein bisschen unsicher bin ich schon, aber dann höre ich dieses Brummen. Das dunkle Gurren und Schnurren - diese vertrauten Geräusche, die du machst, wenn du dich wohlig streckst und dehnst, wenn du zu mir herüberrückst - dich unter meine Decke schiebst und deinen von Schlaf noch warmen Körper an meinen drängst.

 

Ich schließe meine Augen, lausche dir und stöhne bei der Vorstellung deine Haut an der nackten, empfindsamen Innenseite meiner Arme zu spüren. „Jaahh! Komm zu mir! Komm in meine Arme und küss mich!“ Dein Mund tastet, küsst meine Augen, meine Nase, die Wangen und dann ist er angekommen. Sanft drückst du ihn auf meine Lippen und ich fühle dich, deine Wärme, deine Zärtlichkeit, die süße Zunge, die meine begrüßt. „Guten Morgen, Liebling! Willst du mit mir schlafen?“ - Oh ja! Ich will! Ich liebe Sex am frühen Morgen, dann, wenn ich noch gar nicht ganz wach bin, noch gar nicht ganz verantwortlich für all die Dinge, die ich mit dir tue. Ich bin so viel freier im Halbschlaf, kann dir so viel mehr geben - von mir, so viel mehr zugestehen. „Oh ja Liebling, komm! Komm zu mir und lieb mich!“

 

„Bist du schon wach?“, flüstere ich und hoffe, du weißt, was ich meine. Ich kann dein Schmunzeln hören. „Oh ja! ER ist schon ganz wach - ganz senkrecht!“ Warum bist du nur so weit weg und nicht hier bei mir - in meinem Bett? Doch dann fängst du an zu sprechen - und ich weiß plötzlich, dass du fühlst wie ich. „Ich habe geträumt von dir! - Ach Liebling! Du fehlst mir so!“ Ich kann fast sehen, wie du die Augen schließt, deiner Sehnsucht nachspürst. Wir sind uns so ähnlich, denken so gleich. „Unsere letzte Nacht - weißt du es noch?“ - Natürlich weiß ich es. Wie könnte ich es vergessen?

 

„Es war ... es ist der schönste, der aufregendste, geilste Sex meines Lebens... und ich träume davon ... ich träume davon ... zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich kann nichts anderes mehr denken. Nur noch du! Deine Hände, deine Finger, deine roten Nägel ... auf meiner Haut ...  an ... dieser Stelle ... dort ... zwischen meinen Beinen. Da, wo ... wo ... es besonders schön ist.“ Ich höre deinen Atem. Er wird schneller, schwerer! Dein Keuchen macht mich verrückt.

 

„Liebling! Küss mich! So küss mich doch!“ Dein Mund an meinem - verbunden wie Siamesische Zwillinge. So haben wir uns geliebt. Und immer war da diese Einheit, Zusammengehörigkeit, eine innige Verbindung. Du bist ich und ich bin du. Ich fühle deine Sehnsüchte, so wie du meine, deinen Atem, der mich streichelt, deine Wärme, die mich einhüllt, deine Feuchtigkeit, die zu meiner wird. Ich kann dich schmecken, spüren, küssen, - lieben! - Gott, wie ich mich danach sehne!

 

„Komm Liebster, fass mich an!“ Ich will dich jetzt spüren, muss dich spüren - an meinen Brüsten. Deine Hände, Lippen, Zähne, deine gierigen Küsse. Sanftes Saugen, den Schauer, der mich erfasst, wenn ich deine Lust spüre. „Küss mich!  - Überall! - Ja, auch da! Tiefer hinunter, hinab zur Quelle meiner Lust! Magst du sie begrüßen - die Quellnymphe? Sie liebt deine Besuche. Die Zärtlichkeit deiner Finger, das sanfte Vibrieren!“ Allein der Gedanke macht mich atemlos, und du bist so weit weg - so unerreichbar für mich.

 

„Was tust du gerade?“ Ich muss es einfach wissen. Dein leises Lachen tut mir so gut, es stellt alle Härchen auf meiner Haut auf, schickt mir einen erotischen Kitzel bis in die letzte meiner Zellen. „Ich ... ich tue, was du nicht tun kannst - momentan!“, flüsterst du, und deine Stimme ist so aufregend dunkel, dass ich deine Erregung spüren kann. Ich weiß, wie du klingst, wenn die Lust in dir aufsteigt, ansteckend! „Soll ich dir helfen?“ Oh wie gerne würde ich das jetzt tun! „Möchtest du sie spüren, meine roten, langen Nägel? Soll ich dir zeigen, wie es sich anfühlt ... wenn ich sie dir ... über ... deinen Rücken ziehe?“

 

Ich schmunzle still vergnügt in mich hinein, weiß ich doch, wie du darauf reagierst, weiß ich doch, wie sehr du das liebst - und auch ... wo! - Nicht in erster Linie am Rücken! „Sag Liebling, WO soll ich dich „kritzeln“?“ Noch ein von dir erfundenes Wort - für das, was du am liebsten spürst. Meine Fingernägel - tiefer - an deinem Schwanz, zwischen deinen Schenkeln, an deinen Hoden und auch noch ... mehr. „Soll ich ... magst du meine Zunge spüren? Meine Lippen? Soll ich kosten, wie du schmeckst? Ein bisschen lecken ... an deiner prallen Kuppe? - Sag, ist sie schon prall?“ - Natürlich ist sie schon so dick und rund, dass ich sie kaum mehr in den Mund bekomme, aber ich will es wissen. Will, dass du mir sagst, was ich tun soll - mit dir und deinen edlen Teilen - während du es selber tust. Notgedrungen! Aber im Kopf bist du bei mir, stellst dir vor, wie ich vor dir knie und zärtlich meine Lippen auf deine Eichel lege... und IHN mir einsauge! - Und weißt du was? Ich stelle es mir auch vor - und es wirkt.

 

Meine Finger gleiten tiefer, zwischen meine Beine, und ich lege meine Hand auf die Scham, schiebe das Hemdchen beiseite und spüre das nackte Hügelchen. Von dir rasiert! Die Vorstellung, wie ich mit weit geöffneten Schenkeln vor dir liege, und du konzentriert meine Schambehaarung entfernst, macht mich erst recht wild. Wie geil das war, deine Fingerspitzen zu fühlen, die behutsam meine Schamlippen auseinanderzogen, mein nasses Fleisch deinen Blicken preisgaben - und deine Zunge, die trotz der Stoppeln nicht warten konnte! Kein Wunder, dass ich überlaufe. „Liebster! Bitte!“ Ich keuche und ein Finger umkreist meinen Kitzler. „Kannst du nicht diese süße, gierige Votze lecken? So wie ...?“

 

„Ja, Süße, ja! Komm, leg dich hierher und dann ... spreiz deine Schenkel! Zeig sie mir, deine süße Muschi, das lüsterne, feuchte, geile, Mädelchen! Fass dich an, reib deine glänzende Perle und stell dir vor, es seien meine Finger, die deine Schamlippen öffnen.“ Wie sinnlich dieser Bariton auf mich wirkt, wie erregend deine Worte. Ich kann gar nicht anders, als tun, was du mir sagst. Mein Finger gleitet auf einem Film aus Lust auf und ab und wird in meinem Kopf zu deiner Zunge, die mich genüsslich leckt, deinem Mund, der so hinreißend wollüstig saugt. Stöhnend hebe ich dir meine Möse entgegen. „Oh Mann, machst du mich scharf! So tu es doch schon endlich!“

 

Lange kann ich das wohl nicht mehr aushalten und darum ... „Komm, lass mich dich fühlen! Lass mich lecken, lutschen an dir. Gib mir deine „Frühstückseier“! Fühlst du, wie ich sie küsse, sie zwischen meine Lippen sauge? Ich liebe es, dich ein bisschen anzuknabbern, und meine Finger schieben sich tiefer! Kratzen - stimulieren deine blank rasierten Hoden. Langsam, ganz langsam! Liebling! Weißt du, was ich tun werde?“ Natürlich weißt du es. Ich kann es erkennen - am gutturalen Klang deiner Stimme, den unartikulierten Lauten, die du jetzt ausstößt: „Bitte!“, keuchst du. „Oh jaaah, bitte! Tu es Liebling!“ - „Was Süßer? Sag es mir!“ Ich kann fast sehen, wie dein Körper sich aufbäumt, fühlen, wie du dich dicht an mich drängst, mir deinen knackigen Po entgegen schiebst. Oh ich weiß, was du willst - und meine Fingerspitzen tasten schon dazwischen. Sie sind schon dabei, dir all die Lust zu bereiten, nach der du dich sehnst.

 

„Kannst du es fühlen, wie sie tiefer gleiten, dein scharfes Hinterteil befingern und sich ... sanft ... ganz behutsam ... hinein schieben? Warte nur Goldkind, ich werde dich so verrückt machen ... ich werde dir dein geiles Trüffelchen lecken und dann werde ich dich lieben, dass dir Hören und Sehen vergeht!“ Atemlos beschreibe ich dir deine wollüstigste Vorstellung, und du kannst nur noch Zustimmung röcheln. „Oh jetzt! Lieb ... , jetzt, ich ... komm ... oh ja ... Wahn ...!“ - Wundervoll! Ich und du gemeinsam. Deine halberstickten Laute der Wollust treiben mich höher ... höher ... in den Himmel und ich ... ich ... kann ... muss ... jetzt ... reiben und stoßen und ficken ... und kommen. Muss dich haben - jetzt! „Oh komm! Jetzt! Fick mich, Liebling, fick mich! Spritz!“ Und als ich deinen kaum unterdrückten Lustschrei höre, explodiere ich wimmernd in deinen Armen. „Halt mich! Oh halt mich fest und stoß ... und fick ... und spritz ...“ Keuchend winde ich mich in deinen Armen, kann nicht aufhören. „Oh jaaahh ... spritz mich voll ... oh Liebling ... ich ... jetzt ... jaaahhh... duuuuu!“

 

Nur langsam kehre ich zurück in meinen einsamen Morgen - in mein leeres Bett - und doch bin ich nicht mehr allein. Deine Seufzer klingen so zufrieden, so warm. „Ich liebe dich ...“ - „Oh ich dich auch, mein Schatz! Ich dich auch!“ Wie wundervoll das war ... und wie gut wir zueinander passen ... wir beide ... gemeinsam! „Rufst du mich wieder an ... morgen früh?“ Oh, ich liebe dich für diese Frage. „Schlaf gut!“, flüstere ich und schicke dir noch einen Kuss durch den Äther. Einhängen kann ich nicht, nicht die Verbindung trennen ... und so lasse ich den Hörer auf mein Kissen sinken und schließe die Augen. Ich höre deinen Atem. Wir schlafen miteinander. Und daran können auch verdammte 380 km nichts ändern.

 

©BvS                                                                                         Ihre Meinung?