Nora - 18 - fotogen




© Claire



Juan Pablo Jesus Enrique Rodrigues de la Perreira Lopez war ein spanischer Grande und es gab nichts, das ihn weniger interessiert hätte. Senor Lopez, wie er sich hier nannte, war ein berühmter Fotograf - und nur das war es, was zählte! Er war mittlerweile ein alter Herr von 78 Jahren und lebte in New York, seiner Wahlheimat. Seine Frau war vor beinahe dreißig Jahren verstorben - und das war auch der Zeitpunkt gewesen, an dem er seine Heimat verlassen hatte, um nach NY zu gehen, und es war ebenfalls der Zeitpunkt, seit dem er impotent war.

 

Enrique war ein schöner Mann - sogar im hohen Alter. Er war nicht nur von Adel, er sah auch so aus. Groß und hager, von edler Gestalt, mit einem Charakterkopf, dichtem, weißen Haar und einer markanten Nase. Das Beeindruckendste an ihm aber waren seine funkelnden, dunklen Bernsteinaugen. Seine Extremitäten waren lang und schlank - beweglich. Ein attraktiver Mann, der immer noch viele Frauen hätte haben können. Das sagte man zumindest in der Nachbarschaft. Allerdings wollte er gerade das nicht! Und was man in der Nachbarschaft sagte, war ihm ziemlich egal. Er hatte sowieso keinen Kontakt zu seiner Umgebung. Die einzige menschliche Ansprache, die er sich gönnte, war die zu einem spanischen Auswanderer, den er im Supermarkt kennengelernt hatte.

 

Pedro Ignacio Jiménez war Arzt und wohnte nur zwei Straßen weiter. Die Leute nannten ihn Don Pedro, und er hatte sich dem angeschlossen. Don Pedro war zwanzig Jahre jünger als er, aber durchaus ein gleichwertiger Partner beim Schach - was er sehr schätzte - und er kümmerte sich um Enriques leibliches Wohl und Wehe. Außer dass er ihn behandelte, hatte Don Pedro auch dafür gesorgt, dass er eine Haushälterin bekam. Juanita, die Schwägerin des Doktors, war Gold wert - er gab es zu, aber auch mit ihr sprach er nur das Nötigste. Er war kein kommunikativer Mann, er wusste es. Das änderte sich erst als Nora einzog - auf den Balkon neben dem seinen. Nora! Ein Bild von einer Frau. Groß, hellblond, grün-äugig und ganze 18 Jahre jung!

 

Nora studierte Musik, spielte Geige und Schach wie der Teufel - und Nora war alleine. Ein Blick hatte genügt und Enrique wusste: Für sie würde er all seine Prinzipien über den Haufen werfen. Mit ihr würde er reden. Und als sie eines Tages bei ihm läutete, um ihn um eine Flasche Wein zu bitten, lud er sie ein. - So hatte es begonnen.

 

Nora war sehr erwachsen für ihr Alter und sie waren Freunde geworden. Nächtelang diskutierten sie über Musik, Fotografie, Schach und das Leben, und in einer dieser Nächte hatte er es ihr erzählt. Sie gestanden sich die Träume - die, die sich noch erfüllen wollten. Nora wollte ein Konzert geben in Carnegie Hall. Sie wollte Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur spielen, und sie wollte sich eine Amati leisten können. Enrique verstand sie genau.

 

Heiß wurde es ihm erst, als sie ihn nach seinen Träumen fragte. Er wich aus. Schließlich war er ein alter Mann. Wovon sollte er noch träumen? Aber in der Zwischenzeit kannte sie ihn zu gut. Sie wusste, wann er nicht die Wahrheit sagte. Und diesmal glaubte sie ihm nicht. Allerdings war sie klug genug, nicht weiter in ihn zu dringen. Er würde es ihr sagen - freiwillig oder gar nicht. Deswegen sah sie ihn nur an - und wechselte das Thema. Und in einer der folgenden Nächte kamen sie doch wieder an diesen heiklen Punkt. Eigentlich wollte er darüber reden. Er wollte es ihr sagen, denn seit er sie kannte ...

 

Ganz bewusst hatte er zuviel getrunken, denn er wusste, nur wenn er betrunken war, würde er den Mut haben, das Thema Sex anzuschneiden. Noras Augen schillerten, als sie bemerkte in welche Richtung das Gespräch driftete, aber sie beendete es nicht - obwohl er ihr diese Möglichkeit offen ließ. Nora wusste, dass er endlich reden wollte - musste.

„So spuck es schon aus!“, lachte sie. „So schrecklich wird es schon nicht sein!“ Und stockend erzählte er ihr von diesem besonderen Foto, das er machen wollte. - Die Essenz aller Weiblichkeit. Sein Foto!

 

Nora sah ihn mit großen Augen an.

„Wie stellst du dir das vor? - Ein Aktfoto?“

Ja! Es würde ein Aktfoto sein - in gewisser Weise. Aber er wollte nur ... Und dann redete und redete er - ohne Punkt und Komma. Von den Frauen, ihrer Schönheit und ihren anatomischen Besonderheiten. Von ihrem Geschlecht und da wiederum von seinen drei besonderen Vorlieben. Von diesem speziellen Aussehen, das ihn faszinierte und von dem Zustand desselben. Er gönnte sich keine Pause, denn er wusste nicht, ob er jemals wieder so eine Gelegenheit bekommen würde - und er wusste auch nicht, ob er noch mal den Mut haben würde und letztendlich: Ob sie ihn nicht einfach stehen lassen würde. Er hätte es ihr nicht verdenken können! Denn eigentlich war er davon überzeugt, dass was er hier tat, eine schlichte Zumutung war.

 

Erst als er zum Ende gekommen war, bemerkte er, dass sie die ganze Zeit über geschwiegen hatte. Die Stille, die zwischen ihnen entstanden war, war ihm unangenehm! Er war ärgerlich über sich selber. Hatte er jetzt eine Freundschaft kaputt gemacht, die ihm unendlich wertvoll geworden war? Er schwieg. Jetzt musste er ihre Reaktion ertragen. Schließlich hatte er sie verursacht!

 

Nora versuchte sich darüber klar zu werden, ob sie ihn wirklich richtig verstanden hatte. Solche Themen waren bisher zwischen ihnen niemals aufgekommen. Nein, sie genierte sich nicht - und Enrique hatte wohl offensichtlich schon sehr lange Zeit darüber nachgedacht. Es war ihm ernst damit.

Langsam, nach den richtigen Worten suchend, fragte sie: „Ich sehe das jetzt schon richtig: Du möchtest die ... Muschi einer Frau fotografieren? - Nur ihre Muschi?“

Enrique zögerte, aber jetzt gab es kein Zurück. Er nickte.

„Und es muss eine ... besondere Form von Muschi sein?“, hakte sie nach.

Er nickte erneut.

„Und sie muss ... erregt sein?“

Wieder bejahte er und schüttete sein volles Glas Rotwein in einem Zug hinunter. War dieses Gespräch jetzt erregend oder war es peinlich? - Vermutlich beides. Aber jetzt wollte er durchaus mehr.

„Wie muss sie sein?“

 

Wollte er wirklich so viel mehr? Wollte er diese Frage jetzt beantworten? Er schluckte. - Ja! Diese eine - seine Traummuschi wäre eigentlich völlig unscheinbar. Normalerweise! Denn eigentlich wäre sie nur wie ein
schmaler Schnitt im Fleisch. Mehr wäre zunächst überhaupt nicht wahrzunehmen. Sie wäre nackt, denn er hätte sie rasiert und die kleinen Schamlippen wären völlig versteckt - unsichtbar, sozusagen. Erst wenn man - wenn er - sie erregte, würden sie ihr Geheimnis preisgeben. Und das wäre unsagbar faszinierend. Und den Zauber dieses Augenblicks festzuhalten, das war sein Wunschtraum. Der einzige, den er noch hatte. 

 

Nora machte es ihm nach. Sie goss ihren Rotwein hinunter - und dann stand sie auf. Was dann kam, ließ ihn beinahe den Verstand verlieren. Sie stellte ihren Fuß auf den Sessel und hob ihren Rock. Dann griff sie sich zwischen die Schenkel und schob das Höschen beiseite, so dass er freien Ausblick hatte. „Meintest du in etwa so?“, fragte sie.

Enrique starrte auf seinen fleischgewordenen Traum und schluckte. Er brachte kein Wort heraus. Dann nickte er.

„Darüber muss ich nachdenken!“, sagte sie – sprach ’s und verschwand in ihre Wohnung.

 

In den nächsten Tagen und Wochen vermieden sie es sorgfältig diese Unterhaltung anzusprechen, aber sie stand zwischen ihnen - und Nora konnte an nichts anderes denken. Der Gedanke ihm diesen Wunsch zu erfüllen berührte sie, aber er erregte sie auch - ungemein. Sich ihm so zu präsentieren - darzubieten ... Ob er sie nehmen würde, wenn ...? Sie dachte nach. Und immer mehr kam sie zu der Überzeugung, dass sie nichts dagegen hätte. Sie hatte nicht viel Erfahrung auf diesem Gebiet - und war doch einen heißblütige Frau. Er würde keine Ansprüche an sie stellen und ihr doch ihre erotischen Wünsche erfüllen. Außerdem mochte sie ihn!

 

Auch Enriques Gedanken kreisten beinahe ausschließlich um dieses Thema, und obwohl er seit Jahren wusste, dass er impotent war, hatte er jetzt einen völlig anderen Eindruck. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Frau begehrte er!

Und dann kam der Tag, an dem sie ihn fragte: „Hast du heute Abend Zeit?“ Natürlich hatte er Zeit! Er hatte immer Zeit. Aber der nächste Halbsatz versetzte ihn zurück in seine Pubertät!

„Machst du ein Foto von mir?“ -

Er schluckte trocken. „Wenn du das möchtest!“, krächzte er.

Nora lächelte. Sie hatte sich entschieden. „Es wird ein besonderes Foto sein!“, befand sie. „Ich sehe dich dann um Neun!“

 

Als sie „dann um Neun“ zu ihm kam, hatte er den langen, spanischen Tisch gedenkt. Es hatte Brot, Käse, Schinken und Tomaten serviert und wie immer - den geliebten, spanischen Rioja. Kerzen verbreiteten ein anheimelndes Licht. Nora setzte sich zu ihm und gemeinsam aßen sie - wortlos. Als sie fertig waren, zögerte er. „Du willst dieses Foto wirklich machen?“, fragte er.

Nora nickte, dann stand sie auf und räumte den Tisch ab. Kerzen und Wein stellte sie auf die Anrichte und drehte sich zu ihm um.

„Zwischen uns ist doch alles klar, oder?“ - Enrique wusste es.

 

Da stand sie, barfüßig - in einem roten, weiten Sommerkleidchen und war ihm niemals schöner erschienen. Erst als sie begann das Kleid zu öffnen, bemerkte er, dass es vorne durchgeknöpft war. Fasziniert sah er ihr zu. Nora ließ das Kleid einfach fallen und schlüpfte aus dem knappen Höschen. Nur noch im weißen Spitzenbüstenhalter stand sie vor ihm und lächelte - so unschuldig. Immer noch stand er wie versteinert.

 

„Wolltest du mich nicht rasieren?“, fragte sie und setzte sich auf den Tisch.

„Das ist das unglaublichste Erlebnis meiner 78 Jahre“, flüsterte Enrique und dann half er ihr sich zurückzulegen. Eine nackte Schönheit lag auf seinem Esstisch! - „Einen Moment!“, murmelte er und holte sein Rasierzeug. - Und dann übernahm er die Führung. Heute Nacht würde sich sein Traum erfüllen.

 

Als er zurückkam in sein Wohnzimmer, bot sie ihm ein unglaubliches Bild. Nora hatte die Beine angezogen und sein Blick ging geradewegs dazwischen. Sein Traumbild! - Niemals hatte er daran geglaubt! Er griff nach einer Tischdecke und breitete sie über sie.

„Warte Liebes! Du hast mich ein bisschen überrascht!“, bat er leise und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. Dann wurde er zum Profi und hatte in kürzester Zeit seine Kamera und die Beleuchtung aufgebaut.

 

Bebend lag Nora da - hingegossen und wartete. Wusste sie eigentlich, was sie da tat? Doch ja! Sie wusste, was sie wollte. Sie wollte das aufregende Kribbeln in ihrem Bauch ausleben: Jetzt und hier! Und Enrique war der Richtige dafür. Sie spürte es, als er sich an den Kopf der Tafel setzte – zu ihren Füßen - und sehr langsam das Damasttuch zurückschob, das ihren Unterleib verhüllte. Sie schnappte nach Luft. Der kühle Wind, der ihre intimsten Körperteile vom Balkon her streifte, erregte sie - und der Gedanke an den Anblick, der sich ihm bot. Nora schloss die Augen und konzentrierte sich. Wann würde er endlich ...

 

Er würde - sofort. Seine Hände legten sich behutsam um ihre Knöchel und streichelten langsam ihre Waden hinauf.

„Du weißt, dass du mich ... sehr glücklich machst? Dass du mich ...?“ Er stöhnte.

Sie wusste es genau. Er drückte ihre Knie weit auseinander und sah sie an.

„Du bist so unglaublich schön! - Darf ich dich jetzt rasieren?“

Nora fieberte.„Ja!“, schnaufte sie. „Ja, Enrique, tu das!“

 

Enrique griff zu seinem Rasierpinsel und der Seife. Er würde sie ... und er würde jede Sekunde auskosten. Genüsslich schäumte er seinen Pinsel ein und stellte die Seife beiseite.

„Bereit?“, fragte er und tupfte die schaumige Spitze auf ihren Schamhügel.

Nora öffnete ihre Schenkel noch weiter - gab so das Zeichen. Liebevoll erkundete sein Pinsel ihre Scham, bedeckte jedes kleinste Hautfältchen mit Seifenschaum. Dann setzte er sorgfältig seine Klinge an und entfernte nach und nach alle Härchen - ohne zu zittern. Aber er musste sich beherrschen, und als er sie abtrocknete, war er nicht sicher, dass er dieses Spiel durchhalten würde. Noch hatte er sie nicht berührt - nicht in sexueller Art und Weise.

 

Wie sich das anfühlte! Nora hielt den Atem an. Seine Hände zwischen ihren Schenkeln. Bedachtsam und doch so eindringlich. Woher hatte er den Föhn, dessen heißer Luftstrahl die letzte Feuchtigkeit zwischen ihren Falten aufleckte? Enrique stand auf und holte eine große Quaste und eine Dose Puder von der Anrichte.

„Es soll nicht glänzen - an dieser Stelle!“, erklärte er und puderte ihren Unterleib mit zarten Strichen dieses überdimensionalen Pinsels. Nora seufzte. Diese sanfte Berührung - so erregend - machte sie wild.

 

„Du bist perfekt!“, stellte Enrique fest. „Könntest du ...“

Nora bemerkte nicht zum ersten Mal, wie sehr sie sich ihm zeigen wollte. Der Gedanke wühlte sie auf. Sie legte ihre Hände auf den Busen, fühlte wie hart die Spitzen geworden waren - und auch ... - Was für ein aufreizendes Spiel! Langsam streichelte sie über ihren Bauch hinab - beobachtete, wie seine Blicke fasziniert ihren Händen folgten. Sie schob sie zärtlich über die Hüften hinunter zu ihrem Po und dann umfasste sie fest ihre Backen. Sein Atem wurde tiefer und Nora lächelte.

„Zeig es mir!“, flüsterte er heiser.

 

War er nicht impotent - seit Jahren? Momentan spürte er sehr deutlich den Mann in sich erwachen. Wie hart er werden konnte! Wie sehr er zu begehren vermochte! Aber war es ein Wunder, bei diesem Bild vor Augen. Er war nicht ausschließlich Künstler, oh nein! Er war ein Mann und - er hatte es doch gewusst. Es war in seinem Leben schon immer so gewesen: Er hatte nur dann glühend begehrt, wenn er auch lieben konnte. Und Nora - war seine Liebe. Die letzte Liebe seines Lebens. Schwer atmend lehnte er sich zurück und beschloss zu genießen, was immer sie ihm schenkte.

 

Nora wusste, was sie tat. Es würde ein leidenschaftliches Spiel werden zwischen ihnen heute Nacht. Temperamentvoll und innig. Lüstern und süß. Und es würde ihr Geheimnis sein. Sie spürte dem Gefühl nach, das ihre rasierte Scham zwischen den Händen hervorrief. Sanft legte sie ihre Fingerspitzen auf ihre Schamlippen. Sie hörte, wie sein Atem stockte, als sie ihm ihr Geheimnis offenbarte.

„Wundervoll!“, keuchte er. „Bitte - nicht erschrecken!“ Enrique griff zu einem Blatt und einem Glasflakon. Mit dem Papier bedeckte er teilweise ihr Fleisch und dann sprühte er einen dünnen Ölfilm zwischen ihre Schamlippen. Jetzt war es an ihr, nach Luft zu schnappen. Dieser Mann erstaunte sie immer mehr.

 

„Ich werde das jetzt verteilen, Liebes!“, flüsterte er heiser, und Nora spürte, wie seine Fingerspitze sie an dieser Stelle behutsam berührte.

Sie stöhnte und schloss die Augen. Waren das Gefühle! Langsam streichelte er in ihr Inneres - auf und ab, rundherum - verteilte das glänzende Öl. Nora stellte sich vor, welchen Anblick er jetzt genoss. Ihre Muschi, seinen Blicken preisgegeben - weit offen und feuchtglänzend. Ihre Schamlippen, die unter seiner zärtlichen Behandlung immer mehr anschwollen, prall und fest wurden - geil! Ihre hungrige Vulva, die sich nur noch danach sehnte, von ihm genommen zu werden ... Oh ja! Sie wollte ihn spüren - jetzt! Aber er ließ sich nicht beirren. Immer wieder sprühte er, akkurat darauf bedacht nur ihre Scheide zu benetzen, rieb und streichelte und machte sie völlig toll.

 

„Ist das nun Sex zwischen uns?“, fragte er mit blitzenden Augen.

Nora musste lachen. „Und ob das Sex ist! Der heißeste Sex, den ich jemals hatte!“, kicherte sie. „Und weißt du was? Ich hätte gern mehr davon!“ -

Enrique lachte auf. Ein Teufelsmädchen! Sie machte ihn glücklich - und er würde sich revanchieren. „Jaa, wenn du es möchtest ...!“, lächelte er, umkreiste zärtlich ihren Eingang, „dann werde ich ...“, und schob seine Fingerspitze hinein. „Du weißt ja, die Muschi, die „mein Star“ wird, sollte erregt sein!

 

„Oha jaaah!“, keuchte sie. „Sie ist erregt!“ Ganz langsam tauchte er in sie ein. „Noch nicht genug!“, flüsterte er leise. „Nicht genug für mein Bild!“

Nora drückte ihm ihr Becken entgegen und stöhnte: „Dann solltest du dich bemühen!“

Enrique schmunzelte. Er liebte heißblütige Frauen und er hatte vorgesorgt. Er griff unter den Tisch. Dort hatte er in der Schublade sein kleines Kunstwerk aus Glas versteckt - für den unwahrscheinlichen Fall ...  Oh ja! Er würde sich bemühen!

 

Sein Daumen massierte kreisend ihren Kitzler. In der anderen Hand hielt er das lüsterne Spielzeug - und wusste nicht so recht, ob er ... Dennoch - ihr Stöhnen machte ihn wild. Langsam setzte er die Spitze an - sah, wie sie zuckte - und drückte den Glasdildo sanft dazwischen.

Nora gurrte hingegeben. „Wundervoll Enrique!“ Er stand zwischen ihren Schenkeln und sah auf sie herab, drehte das Liebesinstrument zwischen ihren Lippen, drängte die Spitze tiefer hinein - und hielt dann still.

„Das fühlt sich so gut an!“, Nora wiegte ihren Unterkörper - auf und ab, hin und her - bemüht den aufregenden Schwanz durch ihr Muskelspiel tiefer in sich hineinzuziehen, griff sie zu. Dass Enrique sie beobachtete, fand sie wunderbar. Seine Blicke streichelten sie aufreizend wie Sandpapier.

 

„Oh, ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt!“, schnurrte sie. Ihr ganzer Körper sang, vibrierte lustvoll, flirtete mit ihm. „Sag mir Enrique, bist du geil?“, fragte sie schelmisch. „Möchtest du nicht auch ein bisschen ... mitspielen?“

Enrique lächelte liebevoll. „Möchtest du das denn?“, fragte er. Er hatte schließlich viel mehr bekommen, als er jemals erwartet hatte. „Ich bin viel zu alt für dich!“ Nora schüttelte den Kopf. Ihre Finger übernahmen seinen Part. Zärtlich stimulierte sie sich. Das Alter spielte zwischen ihnen keine Rolle. Sie verstanden sich wortlos. „Komm schon!“, stöhnte sie aufreizend. „Mach dein Bild - und dann lieb mich endlich!“

 

Was für eine Frau! „Es ist noch nicht ganz so weit!“, befand er und drückte das Spielzeug fester in ihr Fleisch. Nein, er stieß nicht, drückte nur langsam, fest und stetig - und Nora bewegte sich so, wie es ihr gut tat. Wie geil das aussah. Diese wunderschöne, junge Frau spielte mit ihren Begierden. Mit ihren und mit seinen! Sie reizte ihn absichtlich, geilte ihn auf - indem sie es ihm zeigte, ihn zuschauen ließ, wie sie ihre Lust steigerte - wie sie sich fickte - mit einem glänzenden Glasschwanz.

 

Enrique wurde die Luft knapp. Er sollte - er würde! Aber jetzt noch nicht. Zuerst musste er sein Bild haben. Und dazu wollte er sehen, wie sie den Höhepunkt erreichte. Sie sollte wimmern vor Lust. Ihre - seine Muschi sollte glühen, zucken vor Begierde! Er hatte die nötige Geduld und sie hatten Zeit. Hingebungsvoll massierte er ihre Backen, spreizte sie behutsam und drückte sie wieder zusammen. Sie sollte das Spielzeug in ihrem Inneren spüren! Er würde sie damit verrückt machen.

 

Bedachtsam griff er zu, drehte den Dildo langsam zwischen ihren Schamlippen hin und her, zog ihn ein Stückchen zurück und drückte ihn wieder tiefer.

Und Nora stöhnte!„Du machst das so gut - oh so gut!“, schnurrte sie und hob ihm ihr Becken entgegen. Wie zu einer Brücke wölbte sie ihren schönen Leib und stieß rhythmisch gegen den harten Schwanz, den er so aufregend in ihr bewegte.

 

„Ja!“, stöhnte sie. „Ja! Oh ja!“ Wimmernd wurde sie schneller und immer schneller. „Oh jaaa! - Komm!“, flehte sie heiser und dann verkrampfte sich ihr ganzer Körper und die Lust überfiel sie.

Enrique betrachtete sie hingerissen. Langsam zog er den Dildo aus ihrer Muschi und drückte ihre Schenkel auseinander. Ihre Scham glühte - eine Augenweide. Klick! Eine Orchidee war soeben geboren worden. Manifestation der Lust. Rotgolden und glänzend, mit weit geöffneten Blütenblättern, schimmernd auf mattem Grund. Sein Bild! - Nora! Essenz der Wollust! Wundervoll!

 

Aber als Nora aus ihrem Büstenhalter ein Kondom zauberte und ihm entgegenstreckte, vergaß er sein Foto. Er vergaß sein Alter und die Kunst. - Sie wollte ihn, hatte ihn von Anfang an gewollt! Enrique öffnete seine Hose und betrachtete seine Erektion.

„Ich bin nicht impotent!“, stellte er fest und lachte. Dann streifte er den Gummi über und sah Nora an: „Du willst es?“, fragte er.

„Ich will dich!“, bestätigte sie und dann, als er zum ersten Mal ihr heißes Fleisch berührte, gab es kein Halten mehr, denn sie erfüllte ihm einen Traum, von dem er nicht gewusst hatte, dass er ihn träumte.

 

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