Nächtliches Abenteuer

 

Er hörte das Gluckern, das leise Plätschern, das ihn jede Nacht verrückt machte. Sie war da! Sie war dort draußen - im Pool. Diese süße, blonde Versuchung - und sie war nackt. Zumindest in seinen Gedanken war sie es. Das Haar, wie einen Woge aus Tang hinter sich herziehend. Tagsüber sah er sie nie - nicht auf diese Art. Und dann, wenn es dunkel wurde, nach 11 Uhr frühestens - dann ging sie schwimmen. Wenn keiner der anderen Nachbarn mehr da war. Alle saßen in ihren Zimmern und verbrachten ihren Abend vor dem Fernseher. Nicht sie. Seine blonde Schöne.

 

Und heute - ja heute hielt ihn nichts mehr. Er ging zu ihr. Er musste zu ihr. Heute musste er sie sehen - mehr noch! Es war dunkel und so zog er sich aus und schlich sich an. - Nackt! Sie würde ihn sehen - im Mondlicht. Seine Silhouette gegen den Mond. Sie würde es wissen. Langsam ließ er sich über die Leiter hinein sinken in die kühle Flut. Er sah ihre Augen glitzern. Sie wartete auf ihn.

 

Als er zu ihr schwamm, drehte sie sich um. Stand vor dem Beckenrand und wandte ihm den Rücken zu. Bedeutete das, dass sie ihn nicht wollte? So wie er sie? - Nein, sicher nicht. Seine Hände griffen nach ihr, fassten ihre Schultern. Und sie ließ sich treiben - ließ zu, dass er sie an sich zog. Ihr warmer Körper - in seinen Armen, an seinem Fleisch.

 

Seine Hände glitten über die Schultern - ihr Dekolleté - hinein in den Badeanzug. Schwarz-Gold. Er schob die Körbchen über ihre Brüste und griff zu. Harte Spitzen zwischen seinen Fingern. Üppiges Fleisch. Ein Traum - dieser nackte Busen. Kühl und so aufregend. Er hörte sie stöhnen. Warum musste er sie jetzt nur loslassen?

 

Aber es ging nicht anders. Behutsam zog er ihr den Badeanzug über die Hüften. Ihr Fleisch schimmerte im Mondlicht unter Wasser wie Alabaster. „Wie schön du bist!“, murmelte er an ihrem Hals. Sein Mund küsste ihr die Wassertropfen weg. Wie ein schimmerndes Geschmeide aus winzigen Perlen bedeckten sie ihren Nacken. „So schön!“

 

Er spürte, wie sie jede laute Bewegung vermied. Jedes Plätschern des Wassers würde Aufmerksamkeit erregen. Obwohl die Nachbarn ja alle dran gewöhnt waren, dass sie um diese nächtliche Stunde badete. Genau wie er es wusste!

 

Aber sie schmiegte sich an ihn - der Leib einer Meerjungfrau! Seine persönliche Seegöttin - und sie wollte ihn! - Jetzt! Wie aufregend ihren schönen, glatten Körper zu erforschen. Wie ungewohnt diese Unterwasserberührungen waren - und wie erregend! Streichelnde Hände, die berührten - wonach auch immer ihn gelüstete. Und ihn gelüstete nach - allem. Sanft drängte er ihre schönen, weiß glänzenden Schenkel auseinander, schob sein Bein dazwischen.

 

Sie kam ihm entgegen. Wusste sie nicht, dass bestimmt ein oder zwei Nachbarn hinter den Gardinen standen und sich verzweifelt an seine Stelle wünschten? Oder war es ihr egal? Seine festen Griffe hielten ihr Becken, zogen es an sich - immer dichter. Was für ein süßer, kleiner Hintern! Er rieb ihn an seinem Bauch, berührte damit seine Härte. Ohne Mühe konnte er sich dazwischen schieben. Hinein zwischen pralle Backen - hinein in diese verlockende Spalte, die ihn direkt ins Ziel führte.

 

Nur noch ein paar mehr Hände hätte er gern gehabt. Für diese aufreizenden Titten. Für ihre steifen Nippel. In Gedanken tat er es. „Ich möchte sie lecken!“, stöhnte er, während er versuchte sie zu erobern. „Deine Brüste - schmecken!“ Seine Hand fand ihre Venus. Finger spielten. Wie nass sie doch war - tief drin. Wie glatt! - Seine Fingerspitze berührte ihren Kitzler - ließ sie begierig aufstöhnen. Sanft kreiste er um dieses Kleinod. Eine schimmernde Perle in der warmen, lebendigen Auster. Er würde sie dazu bringen sich ihm zu öffnen!

 

„Deine steifen, kleinen Krönchen - berühren - streicheln - knabbern!“ Er stöhnte lüstern, biss zärtlich in ihren Nacken. Aber seine Finger ließen die Auster nicht los. Sie drängte sich an ihn, öffnete ihre Beine und hob ihm ihren sexy Po entgegen. Wow! Was für eine Frau! Er hatte es gewusst. Ihr Becken wippte. Die fruchtbare Spalte rieb sich an seinem Glied - und er konnte sich kaum mehr beherrschen.

 

„Komm!“, flüsterte er. „So komm schon, Liebste!“ Sein Schwanz drängte sich hinein. ER drängte ihn hinein - oder war sie es, die sich öffnete - für ihn? Ihre feuchte, heiße Muschi zu spüren - an seiner Spitze - war mehr als er ertragen konnte. Stöhnend stieß er zu, drückte sie an die Beckenwand. Er tauchte beinahe unter in dem Versuch sie noch tiefer zu nehmen. Es war ihm egal. Er bekam sowieso keine Luft mehr.

 

Ihre Brüste rieben gegen die kühlen Fliesen und seine Stöße drückten sie nur noch fester gegen seine Hand. „Ja!“, hörte er sie leise keuchen. „Oh ja!“, und dann stieß sie immer atemloser gegen ihn. Was für eine Nummer! Und wenn jemand...! - Egal! Egal nur er und sie! Sein Schwanz, Seine Gier! - Ihre Lust, ihre Liebe! Er hatte sie entzündet. Jetzt vergaß sie die Welt in seinen Armen.

 

„Komm! - So komm schon!“ Ihre Hände suchten seine Hüften, krallten sich fest, rutschten ab und krallten sich tiefer. Der Schmerz, der ihn durchfuhr, als ihre Nägel seine Haut zerrissen, steigerte seine Gier ins Unermessliche. Stöhnend biss er zu. Die Lust schüttelte seinen gesamten Leib. - Sie zu besitzen! Zu spüren wie sein Schauer sich auf sie übertrug! Ihr verlangendes Stöhnen zu hören und zu fühlen, wie sie sich ihm ergab. Was für ein unglaublicher Höhepunkt. Seine Hitze füllte ihren aufregenden Körper - brachte sie zum Kochen, ließ sie explodieren.

 

Er sah, wie sie - um Haltung bemüht - in ihren Handrücken biss. Was für ein lüsternes Weib! Hinreißend geil! Nur zögerlich lösten sie sich voneinander. Auf einmal war ihm kalt. Ohne sie - fror er plötzlich. Als er den Pool verließ, hatte die Nacht sie schon verschluckt. Langsam und so leise wie möglich verließ er den Pool und den Garten. In seinem Bad nahm er noch eine heiße Dusche, genoss die Wärme und föhnte sein Haar.

 

Als er zu seiner Frau ins Bett schlüpfte, war Mitternacht schon lang vorbei. Er fand sie schlafend. Das Mondlicht zeichnete ihre Konturen unter der dünnen Decke. Behutsam schmiegte er sich an sie. - Wie kalt sie war! Er würde sie wärmen! Er liebte sie.

 

Nur ihr nasses Haar, das hätte sie vorher schon noch trocknen können!

 



© Beatrice von Stein                                                                     Ihre Meinung?